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Bausparrechner im Vergleich: Bausparvertrag richtig planen
Bausparrechner im Vergleich: Bausparsumme, Sparphase, staatliche Förderung und Darlehensphase verständlich erklärt, mit Ablauf, Tabelle und FAQ.

Ein Bausparrechner ist ein Online-Werkzeug, das aus Sparbeitrag, gewünschter Bausparsumme und Sparphase errechnet, wann ein Bausparvertrag zuteilungsreif wird und welche Konditionen in der anschließenden Darlehensphase gelten. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel aus Ansparphase, Mindestsparguthaben, Bewertungszahl und den Konditionen des späteren Bauspardarlehens, weil diese Faktoren bestimmen, wie schnell ein Vertrag zuteilungsreif wird und wie günstig die anschließende Finanzierung ausfällt. Ein Vergleich mehrerer Bausparrechner und Tarife zeigt, wie unterschiedliche Sparraten und Vertragsmodelle dieselbe Bausparsumme unterschiedlich schnell erreichen und liefert damit eine Grundlage für das Gespräch mit der Bausparkasse.
Auf einen Blick
- Bausparkassen unterliegen den besonderen Vorgaben des Bausparkassengesetzes für Zulassung und Geschäftsbetrieb.
- Das an einen Bausparvertrag anschließende Bauspardarlehen fällt unter die Verbraucherdarlehensvorschriften, § 491 ff. BGB.
- Vor Vergabe des Bauspardarlehens ist die Bausparkasse zur Kreditwürdigkeitsprüfung verpflichtet, § 505a BGB.
- Für ein Bauspardarlehen besteht grundsätzlich ein Widerrufsrecht nach § 495 BGB.
- Wird das Bauspardarlehen mit einer Grundschuld gesichert, richtet sich diese nach § 1191 BGB.
Was ein Bausparrechner leistet
Ein Bausparrechner bildet den zeitlichen und finanziellen Verlauf eines Bausparvertrags ab, von der ersten Einzahlung bis zur möglichen Zuteilung. Er verknüpft Sparbeitrag, Bausparsumme und Mindestsparguthaben zu einer Prognose, wann der Vertrag voraussichtlich zuteilungsreif ist. Nutzer erkennen dadurch, wie sich eine höhere oder niedrigere monatliche Sparrate auf den Zeitpunkt der Zuteilung auswirkt.
Die Eingabemaske fragt üblicherweise die gewünschte Bausparsumme, den geplanten Sparbeitrag und eventuell vorhandenes Sparguthaben ab. Aus diesen Angaben entsteht eine Simulation der Ansparphase und ein erster Überblick über mögliche Konditionen der Darlehensphase. Ein Rechner ersetzt kein individuelles Beratungsgespräch bei der Bausparkasse, liefert aber eine erste Orientierung vor diesem Termin.
- Simulation der Ansparphase bis zur Zuteilungsreife
- Darstellung von Sparguthaben und verbleibendem Darlehensanteil
- Vergleich unterschiedlicher Sparraten und Bausparsummen
Wichtig ist, dass die Zuteilung eines Bausparvertrags nicht allein vom Sparguthaben abhängt, sondern zusätzlich von der Bewertungszahl und der Zuteilungsmasse der Bausparkasse. Ein Rechner kann diesen Zeitpunkt deshalb nur als Näherung darstellen, nicht als feste Zusage.
Bausparen als Finanzierungsbaustein verstehen
Bausparen ist ein zweistufiges Modell aus Ansparphase und Darlehensphase. In der Ansparphase zahlt der Bausparer regelmäßig Beiträge auf ein Bausparkonto ein und erhält dafür einen im Vertrag festgelegten Sparzins. Nach Erreichen bestimmter Voraussetzungen wird der Vertrag zuteilungsreif und der Bausparer erhält Zugriff auf das angesparte Guthaben sowie ein Bauspardarlehen bis zur vereinbarten Bausparsumme.
Der große Vorteil gegenüber einem klassischen Bankdarlehen liegt in der Zinssicherheit. Der Darlehenszins wird bereits bei Vertragsabschluss festgelegt und gilt unabhängig davon, wie sich der Kapitalmarkt bis zur Zuteilung entwickelt. Das macht Bausparen besonders für Menschen interessant, die frühzeitig für eine spätere Immobilienfinanzierung vorsorgen wollen.
| Phase | Merkmal |
|---|---|
| Ansparphase | Regelmäßige Einzahlung, Verzinsung des Guthabens |
| Zuteilung | Voraussetzungen aus Mindestsparguthaben und Bewertungszahl erfüllt |
| Darlehensphase | Auszahlung des Bauspardarlehens zu vertraglich fixiertem Zins |
Bausparen eignet sich sowohl für den Neubau oder Kauf einer Immobilie als auch für die Sanierung oder Modernisierung von Wohnraum. Als alleinige Finanzierung reicht die Bausparsumme meist nicht aus, weshalb Bausparverträge häufig mit einem Bankdarlehen kombiniert werden.
Bausparsumme, Sparbeitrag und Tilgung festlegen
Die Bausparsumme ist der Gesamtbetrag aus Sparguthaben und späterem Bauspardarlehen, den ein Vertrag am Ende zur Verfügung stellt. Sie wird bei Vertragsabschluss festgelegt und richtet sich nach dem geplanten Finanzierungsbedarf. Eine zu niedrig gewählte Bausparsumme führt später dazu, dass ein zusätzliches Bankdarlehen nötig wird, eine zu hoch gewählte Summe verlängert unter Umständen die Ansparphase.
Der monatliche Sparbeitrag bestimmt, wie schnell das Mindestsparguthaben erreicht wird. Ein höherer Sparbeitrag verkürzt in der Regel die Wartezeit bis zur Zuteilung, ein niedrigerer Beitrag streckt die Ansparphase. Nach der Zuteilung folgt die Tilgung des Bauspardarlehens in festen Raten, deren Höhe im Tarif der Bausparkasse festgelegt ist.
- Regelmäßigen Sparbeitrag festlegen
- Gewünschte Bausparsumme anhand des Finanzierungsbedarfs bestimmen
- Vermögenswirksame Leistungen bei der Berechnung berücksichtigen
- Voraussichtliche Zuteilungsreife und anschließenden Tilgungsplan prüfen
Ein Vergleich mehrerer Tarife zeigt, wie unterschiedliche Kombinationen aus Sparbeitrag und Bausparsumme den Zeitpunkt der Zuteilung und die spätere Tilgungsrate verändern.
Staatliche Förderung beim Bausparen
Der Staat unterstützt Bausparer unter bestimmten Einkommensgrenzen mit der Wohnungsbauprämie auf die eingezahlten Sparbeiträge. Zusätzlich können vermögenswirksame Leistungen des Arbeitgebers in einen Bausparvertrag eingezahlt und dabei durch die Arbeitnehmersparzulage gefördert werden. Beide Förderungen erhöhen effektiv das angesparte Guthaben, ohne dass der Bausparer selbst mehr einzahlen muss.
Ein Bausparrechner, der diese Förderungen berücksichtigt, zeigt den tatsächlichen Zuwachs des Guthabens realistischer als eine reine Betrachtung der eigenen Einzahlungen. Da beide Förderungen an persönliche Einkommensgrenzen geknüpft sind, sollten Nutzer ihre individuelle Berechtigung vor der Vertragsplanung prüfen.
- Wohnungsbauprämie auf begünstigte Bausparbeiträge
- Arbeitnehmersparzulage auf vermögenswirksame Leistungen
- Prüfung der persönlichen Einkommensgrenzen vor Vertragsabschluss
Förderungen wirken sich langfristig aus, weshalb sich ihre Einbeziehung besonders bei jungen Sparern und bei Verträgen mit langer Laufzeit lohnt.

Flexible Tarife und variable Sparraten
Nicht jeder Bausparvertrag verlangt eine feste monatliche Sparrate über die gesamte Laufzeit. Manche Tarife erlauben es, Beiträge innerhalb einer Bandbreite zu erhöhen, zu senken oder zeitweise auszusetzen, wenn sich die finanzielle Situation ändert. Diese Flexibilität kann die Wartezeit bis zur Zuteilung verlängern, verhindert aber eine Kündigung des Vertrags in finanziell angespannten Phasen.
Sonderzahlungen zusätzlich zur regulären Sparrate beschleunigen dagegen die Ansparphase und können die Zuteilung vorziehen. Ein Bausparrechner mit variabler Sparrate zeigt, wie sich solche Anpassungen konkret auf den Zeitpunkt der Zuteilungsreife auswirken.
| Tarifmerkmal | Auswirkung |
|---|---|
| Fester Sparbeitrag | Planbare, gleichbleibende Ansparphase |
| Variable Sparrate | Anpassung an veränderte finanzielle Situation möglich |
| Sonderzahlungen | Schnelleres Erreichen des Mindestsparguthabens |
Wer seine finanzielle Entwicklung schwer vorhersehen kann, etwa durch schwankendes Einkommen, sollte gezielt nach Tarifen mit flexibler Beitragshöhe suchen und diese im Rechner gegenüberstellen.
Bausparrechner für unterschiedliche Bausparsummen und Vorhaben
Der benötigte Finanzierungsrahmen unterscheidet sich deutlich zwischen einem Neubau, dem Kauf einer Bestandsimmobilie und einer Sanierung. Ein Bausparrechner, der unterschiedliche Bausparsummen durchspielt, hilft dabei, den passenden Rahmen für das jeweilige Vorhaben zu finden. Bei einer Sanierung fällt die benötigte Summe häufig geringer aus als bei einem kompletten Neubau, wodurch sich auch die Ansparphase verkürzen kann.
Für energieeffizientes und umweltfreundliches Bauen oder Sanieren gibt es zusätzlich zu klassischen Bausparprodukten teils spezielle Förderwege, deren Kombination mit einem Bausparvertrag im Einzelfall geprüft werden sollte. Ein Vergleich verschiedener Bausparsummen im Rechner zeigt, welcher Rahmen realistisch zum geplanten Vorhaben passt.
- Neubau erfordert in der Regel die höchste Bausparsumme
- Sanierung und Modernisierung benötigen häufig einen kleineren Finanzierungsrahmen
- Energieeffizientes Bauen kann zusätzliche Förderwege eröffnen
Eine realistische Einschätzung der Kosten vor der Rechnerbenutzung verhindert, dass die gewählte Bausparsumme später nicht zum tatsächlichen Bedarf passt.
Bausparrechner beim Immobilienkauf einsetzen
Beim Kauf einer Immobilie zeigt ein Bausparrechner, welcher Anteil des Kaufpreises über die vorhandene Bausparsumme gedeckt werden kann und wo eine zusätzliche Finanzierung nötig wird. Die Berechnung stützt sich auf Einkommen, vorhandenes Eigenkapital und den Stand des Bausparvertrags. So entsteht ein klareres Bild, ob der Vertrag bereits zuteilungsreif ist oder noch Zeit bis zum Kauf bleibt.
Die Genauigkeit der Berechnung hängt unmittelbar von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Werden Einnahmen, laufende Verpflichtungen oder das tatsächliche Sparguthaben ungenau angegeben, verschiebt sich das Ergebnis entsprechend. Aktuelle und vollständige Angaben sind deshalb wichtiger als ein besonders detailliertes Rechnermodell.
- Aktuellen Stand des Bausparvertrags exakt erfassen
- Einkommen und bestehende Verbindlichkeiten vollständig angeben
- Zeitpunkt des geplanten Immobilienkaufs mit der voraussichtlichen Zuteilung abgleichen
Liegt der geplante Kauftermin deutlich vor der voraussichtlichen Zuteilung, kann eine Zwischenfinanzierung nötig werden, die separat mit der Bausparkasse oder einer Bank abgestimmt wird.
Zinsvergleich zwischen Bausparangeboten
Bausparkassen unterscheiden sich in Sparzins, Darlehenszins, Abschlussgebühr und laufenden Kontoführungsgebühren. Diese Unterschiede wirken sich sowohl auf die Ansparphase als auch auf die spätere Tilgung aus. Ein Zinsvergleich zwischen mehreren Tarifen zeigt, welche Kombination aus Guthabenverzinsung und Darlehenskonditionen über die gesamte Vertragslaufzeit günstiger ausfällt.
Wichtig ist dabei der Blick auf beide Phasen gemeinsam. Ein niedriger Sparzins kann durch einen besonders günstigen Darlehenszins in der zweiten Phase ausgeglichen werden, und umgekehrt. Eine isolierte Betrachtung nur der Sparphase oder nur der Darlehensphase führt deshalb leicht zu einer Fehleinschätzung.
| Kostenfaktor | Wirkt sich aus auf |
|---|---|
| Sparzins | Guthabenaufbau in der Ansparphase |
| Darlehenszins | Monatliche Rate in der Tilgungsphase |
| Abschlussgebühr | Einmalige Kosten bei Vertragsbeginn |
Vergleichen Sie Angebote deshalb immer über die gesamte Vertragslaufzeit, nicht nur anhand einzelner Zinssätze aus einer der beiden Phasen.
Datenschutz und Vertrauenswürdigkeit von Bausparrechnern
Ein Bausparrechner verarbeitet persönliche Finanzdaten wie Einkommen, Sparziel und geplante Bausparsumme. Eine verschlüsselte Datenübertragung und eine klar verständliche Datenschutzerklärung sind deshalb neben der reinen Rechenfunktion ein wichtiges Auswahlkriterium. Prüfen Sie vor der Eingabe sensibler Daten, wofür der Anbieter diese Angaben nutzt und ob sie weitergegeben werden.
Bausparkassen unterliegen als Kreditinstitute dem Bausparkassengesetz sowie der Aufsicht durch die BaFin. Diese Aufsicht betrifft die Institute selbst, nicht automatisch jeden frei zugänglichen Rechner im Internet, weshalb ein Blick auf den konkreten Anbieter eines Online-Rechners sinnvoll bleibt.
- Verschlüsselte Übertragung der eingegebenen Daten prüfen
- Datenschutzerklärung vor der Eingabe persönlicher Daten lesen
- Anbieter des Rechners von der ausführenden Bausparkasse unterscheiden

Varianten im Vergleich
| Vertragsmodell | Merkmal | Besonders geeignet für |
|---|---|---|
| Klassischer Bausparvertrag | Feste Ansparphase, fixierter Darlehenszins | Langfristige Planung mit Zinssicherheit |
| Bausparvertrag mit variabler Sparrate | Flexible Anpassung der Beiträge | Schwankendes Einkommen |
| Kombikredit mit Bankdarlehen | Bankdarlehen überbrückt Zeit bis zur Zuteilung | Sofortiger Finanzierungsbedarf |
| Bausparvertrag für Sanierung | Kleinerer Finanzierungsrahmen möglich | Modernisierung und Renovierung |
| Bausparvertrag mit staatlicher Förderung | Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage einbezogen | Sparer unterhalb der Einkommensgrenzen |
So läuft es ab
- Finanzierungsbedarf und gewünschten Zeitpunkt der Nutzung des Bauspardarlehens festlegen.
- Mit einem Bausparrechner Bausparsumme, Sparbeitrag und voraussichtliche Zuteilungsreife durchrechnen.
- Tarife mehrerer Bausparkassen anhand von Sparzins, Darlehenszins und Gebühren vergleichen.
- Vertrag abschließen und regelmäßig einzahlen, staatliche Förderungen wie Wohnungsbauprämie prüfen.
- Nach Erreichen von Mindestsparguthaben und Bewertungszahl die Zuteilung abwarten oder beantragen.
- Nach Zuteilung Auszahlung des Bauspardarlehens und Beginn der vertraglich festgelegten Tilgung.
Häufige Fragen
Was ist ein Bausparrechner und wofür wird er genutzt?
Ein Bausparrechner ist ein Online-Werkzeug, das aus Sparbeitrag, Bausparsumme und Sparphase errechnet, wann ein Bausparvertrag voraussichtlich zuteilungsreif wird. Er dient als erste Orientierung vor dem Gespräch mit der Bausparkasse und ersetzt keine individuelle Beratung.
Wie lange dauert es bis zur Zuteilung eines Bausparvertrags?
Die Dauer hängt von Sparbeitrag, Mindestsparguthaben und der Bewertungszahl des Vertrags ab und lässt sich deshalb nicht pauschal angeben. Ein Bausparrechner liefert dazu eine Näherung, die endgültige Zuteilung legt die Bausparkasse fest.
Welche staatlichen Förderungen gibt es beim Bausparen?
Unter bestimmten Einkommensgrenzen fördert der Staat Bausparbeiträge über die Wohnungsbauprämie. Vermögenswirksame Leistungen können zusätzlich über die Arbeitnehmersparzulage gefördert werden.
Kann man die Sparrate beim Bausparvertrag nachträglich ändern?
Bei Tarifen mit variabler Sparrate ist eine Anpassung innerhalb einer festgelegten Bandbreite möglich. Bei klassischen Tarifen mit fester Sparrate ist eine Änderung dagegen oft nur eingeschränkt oder gar nicht vorgesehen.
Reicht ein Bausparvertrag allein für die Finanzierung einer Immobilie?
Die Bausparsumme deckt häufig nicht den vollständigen Kaufpreis oder die gesamten Baukosten ab. In der Praxis wird ein Bausparvertrag deshalb oft mit einem zusätzlichen Bankdarlehen kombiniert.
Was passiert, wenn der Immobilienkauf vor der Zuteilung ansteht?
In diesem Fall kann eine Zwischenfinanzierung nötig werden, bei der ein Bankdarlehen die Zeit bis zur Zuteilung überbrückt. Nach der Zuteilung löst das Bauspardarlehen die Zwischenfinanzierung teilweise oder vollständig ab.
Wie unterscheidet sich der Darlehenszins beim Bausparen von einem Bankdarlehen?
Der Darlehenszins eines Bauspardarlehens wird bereits bei Vertragsabschluss festgelegt und ändert sich bis zur Zuteilung nicht. Der Zins eines klassischen Bankdarlehens richtet sich dagegen nach den Marktkonditionen zum Zeitpunkt der Kreditvergabe.
Was bedeutet die Bewertungszahl bei einem Bausparvertrag?
Die Bewertungszahl ist eine Kennzahl, mit der Bausparkassen die Sparleistung eines Vertrags im Verhältnis zu anderen Verträgen bewerten. Sie beeinflusst neben dem Mindestsparguthaben, wann ein Vertrag zur Zuteilung ansteht.
Welche Kosten fallen bei einem Bausparvertrag zusätzlich zur Sparrate an?
Üblich sind eine einmalige Abschlussgebühr bei Vertragsbeginn sowie teilweise laufende Kontoführungsgebühren. Beide Kostenpunkte sollten beim Vergleich mehrerer Tarife berücksichtigt werden.
Lohnt sich Bausparen auch für eine Sanierung statt für einen Neubau?
Ja, Bausparverträge lassen sich auch für Sanierung und Modernisierung nutzen und benötigen dafür häufig eine geringere Bausparsumme als für einen Neubau. Ein Bausparrechner kann den passenden Rahmen für das jeweilige Vorhaben aufzeigen.
Begriffe kurz erklärt
- Bausparsumme
- Gesamtbetrag aus Sparguthaben und Bauspardarlehen, den ein Vertrag am Ende zur Verfügung stellt.
- Ansparphase
- Zeitraum, in dem der Bausparer regelmäßig Beiträge auf sein Bausparkonto einzahlt.
- Zuteilung
- Zeitpunkt, ab dem Guthaben und Bauspardarlehen eines Vertrags ausgezahlt werden können.
- Mindestsparguthaben
- Im Tarif festgelegter Mindestanteil der Bausparsumme, der vor der Zuteilung angespart sein muss.
- Bewertungszahl
- Kennzahl, mit der die Sparleistung eines Bausparvertrags für die Zuteilungsreihenfolge bewertet wird.
- Wohnungsbauprämie
- Staatliche Förderung auf Bausparbeiträge innerhalb bestimmter Einkommensgrenzen.
- Vermögenswirksame Leistungen
- Zahlungen des Arbeitgebers, die in einen Bausparvertrag eingezahlt und teils staatlich gefördert werden können.
- Bauspardarlehen
- Darlehen der Bausparkasse nach Zuteilung des Vertrags zu bei Vertragsabschluss festgelegtem Zins.
Quellen und Rechtsgrundlagen
- Bausparkassengesetz
- § 491 ff. BGB Verbraucherdarlehensvertrag
- § 495 BGB Widerrufsrecht bei Verbraucherdarlehen
- § 505a BGB Kreditwürdigkeitsprüfung
- § 505b BGB Wohnimmobilienkreditrichtlinie
- § 1191 BGB Grundschuld
- § 6a Preisangabenverordnung (PAngV)
- BaFin, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
- Deutsche Bundesbank, MFI-Zinsstatistik
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