Diese Kriterien hat unsere Redaktion beim Vergleich besonders beachtet:
Grillfläche in cm² — Die wichtigste Kennzahl. Als Faustregel: 35–40 cm² pro Person. Für eine vierköpfige Familie: 1.400–1.600 cm². Für Grillpartys mit 8 Personen: 2.800–3.200 cm².
Deckel und Thermometer — Ein Deckel mit Thermometer ist unverzichtbar für indirektes Grillen und präzise Temperaturkontrolle. Grillwagen ohne Deckel sind auf direktes Grillen beschränkt — was die Vielseitigkeit erheblich einschränkt.
Belüftungsklappen oben und unten — Die Temperatur im Grill wird durch die Luftzufuhr gesteuert. Eine untere Klappe kontrolliert die Primärluft (beeinflusst die Glut), eine obere Klappe die Abgasluft (beeinflusst die Hitzeentwicklung im Garraum). Beide Klappen ermöglichen präzise Temperaturkontrolle.
Rostmaterial (Emaille vs. Gusseisen vs. Edelstahl) — Emaillierte Gusseisenroste sind die beste Wahl: Hitzespeicherung wie Gusseisen, Rostschutz wie Emaille. Reine Gusseisenroste müssen regelmäßig eingebrannt werden. Edelstahlroste sind leichter zu reinigen, speichern Hitze aber weniger gut.
Kohleschalen-Material und Wandstärke — Emailliertes Stahlblech korrodiert nicht und ist langlebig. Unveredelte Stahlfeuerschalen rosten nach wenigen Saisons durch. Materialstärke: mindestens 1,5 mm für Langlebigkeit — dünnes Blech verformt sich durch die Hitze.
Stabilität des Grillwagens — Ein schwankender Grillwagen ist ein Sicherheitsrisiko. Testen Sie beim Kauf (oder lesen Sie Bewertungen): Wackelt der Wagen? Sind die Schweißnähte sauber? Sind die Rollen ausreichend groß für unebenen Boden?
Stauraum und Ablagen — Seitenablagen aus Edelstahl oder Holz bieten Platz für Zangen, Teller und Würzmittel. Ein Unterschrank hält Kohle und Grillzubehör griffbereit. Für ernsthaftes Grillen ist ausreichend Ablage-Komfort kein Luxus.