
Julius Meinl Jubiläum ganze BohneNote 1,9
Ganze Bohnen sorgen für hocharomatischen Kaffee und Geschmacksprofil ist harmonisch.
- 500 g Gewicht
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Julius Meinl Kaffee Vergleich 2026: 11 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung. Julius
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Menge Preis pro kg | ||
| Menge Preis pro kg | 3 kg 28,30 € pro kg | 5 x 0,5 kg 30,00 € pro kg |
Bohnensorte | ||
| Bohnensorte | Arabica | Robusta | Arabica | Robusta |
Darreichungsform | ||
| Darreichungsform | ganze Bohnen | gemahlene Bohnen |
Röstgrad | ||
| Röstgrad | mittel | mittel |
Charakter | ||
| Charakter | • leichte Säure • frisch und kräftig • schokoladig | • feine Säure • süßlich • voller Körper |
Kompatibel mit | ||
| Kompatibel mit | • Vollautomat • Siebträger | • Filtermaschine |
Aroma | ||
| Aroma | ausgewogen | ausgewogen |
Herkunftsland | ||
| Herkunftsland | Brasilien u. w. | Papua-Neuguinea u. w. |
Vorteile | ||
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Angebot | ||
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11 Modelle verglichen · 17,58 € bis 94,99 € · beste Note 1,9 · Preise geprüft am 09.09.26

Julius Meinl Jubiläum ganze BohneNote 1,9
Ganze Bohnen sorgen für hocharomatischen Kaffee und Geschmacksprofil ist harmonisch.

Julius Meinl PräsidentNote 1,9
Ganze Bohnen sorgen für hocharomatischen Kaffee und Geschmacksprofil ist harmonisch.

Julius Meinl EspressoNote 2,0
Aus 100 % ganzen Arabica-Bohnen für intensives Aroma und starkes Aroma.
Beim Julius Meinl Kaffee entscheidet zuerst die Darreichungsform darüber, welche Sorte zur vorhandenen Maschine passt: ganze Bohnen für Vollautomat und Siebträger, Mahlkaffee für die Filtermaschine, Kapseln für Nespresso. Elf Sorten stehen im Vergleich, das Preisband reicht von rund 18 bis 95 Euro. Vorn liegt der Julius Meinl Jubiläum ganze Bohne mit Note 1,9, und weil er zugleich für rund 18 Euro zu haben ist, gewinnt er auch die Preis-Leistungs-Wertung. Wer viel trinkt, rechnet allerdings besser nach Kilopreis als nach Packungspreis.
Ganze Bohnen passen zum Vollautomaten und zum Siebträger, gemahlener Kaffee gehört in die Filtermaschine oder die French Press. Der Röstgrad steuert den Geschmack: mittel bleibt ausgewogen, dunkel wirkt kräftiger und voller im Körper. Reiner Arabica schmeckt f







Hinter dem Namen steht eine Röstkaffee-Reihe des Wiener Hauses, angeboten in drei Formen. Unterschieden werden ganze Bohnen, gemahlener Kaffee und Kapseln.
Sieben der elf Varianten kommen als ganze Bohne. Drei sind gemahlen, eine steckt in Kapseln für Nespresso-Maschinen. Diese Einteilung wiegt schwerer, als sie zunächst klingt, denn sie entscheidet, ob eine Sorte in Ihrer Küche überhaupt läuft.
Vollautomat oder Siebträger verlangen ganze Bohnen, weil das Mahlwerk in der Maschine sitzt. Pulver taugt wenig. Es verklebt das Mahlwerk, statt sauber durchzulaufen, und der Schaden zeigt sich oft erst Wochen später.
Umgekehrt gilt dasselbe. In eine Filtermaschine gehört Pulver, keine Bohne.
Genau dafür gedacht sind Frühstück, der Jubiläum als Mahlkaffee sowie die Vienna Melange, letztere zusätzlich für die French Press freigegeben. Neben der Form unterscheiden sich die Varianten im Röstgrad und in der Mischung. Zwei sind dunkel geröstet, der Rest mittel. Einzig der Espresso besteht zu hundert Prozent aus Arabica, alle übrigen mischen Arabica mit Robusta. Das ist keine Qualitätsfrage, sondern Geschmackssache.
Fünf Punkte entscheiden darüber, ob eine Sorte zu Ihnen passt. Die Reihenfolge ist bewusst gewählt.
Die Kapselpackung kostet rund 24 Euro und wirkt damit günstig. Tatsächlich stecken darin 0,06 Kilo Kaffee. Daraus ergeben sich 420,18 Euro pro Kilo. Solch ein Aufpreis lohnt sich nur, wenn Bequemlichkeit für Sie schwerer wiegt als jede Rechnung.
Umgekehrt erschreckt der Präsident mit rund 95 Euro. Drei Kilo sind darin, macht 28,30 Euro. Niedriger liegt keine andere Sorte im Feld.
Dazwischen bewegt sich alles Übrige zwischen 29 und 50 Euro. Zwanzig Euro Unterschied je Kilo trennen hier durchaus den guten vom schlechten Kauf. Das summiert sich schnell.

Ganz vorn steht der Jubiläum als ganze Bohne mit Note 1,9. Er kostet rund 18 Euro für 500 Gramm, also 35,06 Euro pro Kilo. Sein Profil: feine Säure, süßlich, voller Körper, Herkunft unter anderem Papua-Neuguinea.
Dieselbe Note trägt der Präsident. Drei Kilo bringt er auf die Waage, zum Preis von rund 95 Euro. Frisch und kräftig mit schokoladiger Note ist sein Charakter, die Säure fällt leichter aus. Für zwei Personen ist die Menge schlicht zu groß: offene Bohnen verlieren über Monate Aroma, und dann bringt der niedrige Kilopreis wenig.
Als einzige reine Arabica-Sorte steht der Espresso mit Note 2,0 da. Mit 33,04 Euro liegt er im Mittelfeld. Wer Robusta im Espresso schätzt, weil er mehr Crema und Druck bringt, greift hier daneben.
| Sorte | Darreichungsform | Preis pro Kilo |
|---|---|---|
| Julius Meinl Präsident | ganze Bohnen | 28,30 Euro |
| Julius Meinl Crema Espresso Classico | ganze Bohnen | 29,01 Euro |
| Julius Meinl Jubiläum Mahlkaffee | gemahlene Bohnen | 30,00 Euro |
| Julius Meinl Vienna Melange | gemahlene Bohnen | 49,98 Euro |
| Julius Meinl Inspresso Espresso Crema | Kaffeekapseln | 420,18 Euro |
Am unteren Ende der Notenskala rangiert die Vienna Melange mit 2,4. Schokoladig und nussig schmeckt sie, kommt gemahlen und passt zu Filtermaschine wie French Press. Im Vollautomaten funktioniert sie nicht.
Ganze Bohnen behalten ihr Aroma länger. Der Grund ist einfach: Kaffee verliert flüchtige Aromastoffe über die Oberfläche, und gemahlenes Pulver hat davon ein Vielfaches.
Dafür verlangt die Bohne ein Mahlwerk. Entweder steckt es im Vollautomaten oder Sie brauchen eine eigene Mühle. Ohne beides funktioniert die Bohne nicht.
Der Röstgrad beschreibt, wie lange und wie heiß die Bohne geröstet wurde. Mittlere Röstung lässt mehr Fruchtsäure stehen und wirkt leichter. Dunkle Röstung baut Säure ab, bringt dafür Röstaromen und einen volleren Körper.
Beim gemahlenen Kaffee zahlen Sie den Komfort mit. Als Fünferpack zu je 500 Gramm kommt der Jubiläum Mahlkaffee, zusammen 2,5 Kilo für rund 75 Euro. Macht 30,00 Euro und liegt damit unter der entsprechenden Bohnenvariante.
Verantwortlich ist die Packungsgröße, nicht die Qualität.
Zwei Punkte sprechen trotzdem für die Bohne. Sie bestimmen den Mahlgrad selbst, und Sie mahlen nur so viel, wie Sie gerade brauchen. Beides zusammen macht im Geschmack mehr aus, als viele erwarten. Steht man allerdings jeden Morgen unter Zeitdruck, greift man eben zum Pulver und hat auch damit einen ordentlichen Kaffee in der Tasse.
Der häufigste Fehler steht auf der Packung ganz klein: der Kilopreis. Viele vergleichen Packungspreise und wundern sich später über die Kaffeerechnung.
Zweiter Fehler: zu große Mengen kaufen. Drei Kilo Bohnen sind ein gutes Geschäft, solange sie in überschaubarer Zeit weg sind. Danach wird es zur Verschwendung.
Dritter Fehler: die Maschine ignorieren. Gemahlener Kaffee im Vollautomaten, Bohnen in der Filtermaschine, Kapseln in einem fremden System. Alles drei funktioniert nicht, und alles drei kommt vor.
Kaufen Sie erst eine kleine Packung einer neuen Sorte, bevor Sie ins große Gebinde gehen. Den Jubiläum gibt es als 500-Gramm-Dose, den Präsidenten nur als Drei-Kilo-Packung. So probieren Sie das Profil, ohne drei Kilo zu riskieren.
Vierter Punkt: die Säure. Bei empfindlichem Magen greift man zu säurearmen Sorten wie dem Crema Espresso Italia oder dem Frühstück, das ganz ohne Säure geführt wird. Der Jubiläum mit seiner feinen Säure ist dann die falsche Wahl, so gut er auch abschneidet.
Und zuletzt: Nicht jede Sorte passt zu jeder Zubereitung. Espresso braucht Druck und eine passende Röstung, Filterkaffee eher Sanftheit.

Arabica gilt als die feinere Bohne. Sie wächst höher, reift langsamer und bringt mehr Aromen mit. Ihre Säure ist ausgeprägter, ihr Koffeingehalt niedriger.
Robusta ist robuster, wie der Name sagt. Sie wächst tiefer, trägt mehr Koffein und schmeckt erdiger. In der Espressomaschine sorgt sie für dichtere Crema.
Zehn Varianten mischen beide Arten. Nur der Espresso setzt auf reinen Arabica und gehört dennoch zu den intensiveren Vertretern im Feld, weil die Röstung das ausgleicht.
Wer glaubt, reiner Arabica sei automatisch besser, irrt.
Deutlich variiert die Herkunft. Papua-Neuguinea beim Jubiläum, Brasilien bei mehreren Sorten, Indien beim Classico, Vietnam als Beimischung bei der Melange. Diese Angaben stehen jeweils mit dem Zusatz, dass weitere Länder beteiligt sind. Genaue Anteile nennt der Hersteller nicht, und ohne diese Angabe lässt sich der Einfluss der Herkunft auf den Geschmack nicht seriös herleiten. Orientieren Sie sich deshalb lieber am beschriebenen Charakter als am Anbauland. Ähnlich gehen Sie übrigens vor, wenn Sie reinen Espresso verschiedener Röster vergleichen wollen.
Vollautomatenbesitzer mit normalem Verbrauch fahren mit dem Jubiläum als ganze Bohne am besten. Note 1,9, rund 18 Euro für 500 Gramm, ein ausgewogenes Profil mit süßlicher Note. Die Packung ist in wenigen Wochen leer, bevor das Aroma nachlässt.
Vielverbraucher und Büros schauen auf den Präsidenten. Drei Kilo zum niedrigsten Kilopreis, dazu dieselbe Note. Allerdings hängt davon ab, wie schnell die Menge weggeht: bei zwei Tassen am Tag steht die Packung monatelang offen herum.
Kräftige Espressi gelingen mit dem Classico oder dem Intenso. Beide sind dunkel geröstet, beide bringen sehr vollen Körper mit. Nach Schokolade und Nüssen schmeckt dabei der Intenso.
Filtermaschinen verlangen Pulver.
Zur Wahl stehen hier Frühstück, Jubiläum Mahlkaffee sowie Vienna Melange. Das Frühstück kommt ganz ohne Säure aus und ist damit die magenfreundlichste Option im Feld, weil die Angabe des Herstellers hier ausdrücklich säurefrei lautet und nicht bloß säurearm. Nespresso-Nutzer haben genau eine Möglichkeit, und die ist teuer. Der Inspresso mit Aromasiegel trägt Note 2,2, kostet aber umgerechnet 420,18 Euro pro Kilo. Bequemlichkeit hat hier einen sehr konkreten Preis.

Kaffee altert schneller, als viele denken. Sauerstoff, Licht und Wärme sind die drei Gegner. Wer ein großes Gebinde kauft, sollte sich vorher überlegen, wo es die nächsten Monate stehen soll und wie oft er es öffnet.
Am besten bleibt die Ware in der Originalverpackung mit Aromaventil. Umfüllen ins Glas bringt wenig. Jedes Öffnen lässt frische Luft an die Bohnen.
Ganze Bohnen halten länger als Pulver.
Bei gemahlenem Kaffee ist die Oberfläche um ein Vielfaches größer, entsprechend schnell verfliegt das Aroma. Eine offene 500-Gramm-Packung Mahlkaffee sollte binnen zwei bis drei Wochen leer sein.
Kaffee gehört nicht in den Kühlschrank. Die Bohnen ziehen Feuchtigkeit und Fremdgerüche an, und bei jedem Herausnehmen schlägt sich Kondenswasser nieder. Das Ergebnis schmeckt dumpf und flach.
Der Schrank neben dem Herd ist ebenfalls keine gute Wahl. Dort schwankt die Temperatur stark, weil beim Kochen regelmäßig Hitze und Wasserdampf nach oben steigen und den Vorrat erwärmen.
Wer große Mengen kauft, teilt sie besser auf. Eine kleine Dose für den täglichen Gebrauch, der Rest bleibt verschlossen. So kommt nur ein Teil regelmäßig mit Luft in Kontakt, und der Vorrat hält seinen Charakter länger.

Die Maschine entscheidet mit, welche Packung überhaupt infrage kommt. Ein Vollautomat mahlt selbst, er braucht ganze Bohnen. Pulver hineinzukippen funktioniert nicht und beschädigt im schlimmsten Fall das Mahlwerk, das in solchen Geräten fest verbaut ist.
Sieben Bohnenkaffees sind für beide Gerätearten ausgewiesen, darunter Jubiläum, Präsident, Espresso sowie die Crema-Varianten. Siebträger verlangen zusätzlich die passende Mahlung, also eine eigene Mühle. Am Vollautomaten entfällt diese Sorge. Prüfen lohnt sich.
Jetzt kommen die gemahlenen Sorten ins Spiel: Frühstück, Jubiläum Mahlkaffee und Vienna Melange. Alle drei tragen die Freigabe für Filtermaschinen, die Melange zusätzlich für die French Press. Andere Varianten stehen hier nicht zur Wahl, weil sie als ganze Bohne geliefert werden und eine Filtermaschine kein Mahlwerk besitzt.
Nur eine Variante passt: Inspresso Espresso Crema für Nespresso-Maschinen. Nutzen Sie ein anderes Kapselsystem, findet sich hier keine Entsprechung.
Umgekehrt gilt: Mahlkaffee im Siebträger taugt wenig, weil der Mahlgrad für Filter ausgelegt ist und der Druck ihn zu schnell durchläuft.
Prüfen Sie also zuerst das Gerät, dann die Sorte. Diese Reihenfolge erspart Fehlkäufe.
Der Kilopreis sagt mehr als der Packungspreis. Das zeigt sich hier deutlich.
Am günstigsten liegt Präsident mit 28,30 Euro, allerdings nur, weil die Packung 3 Kilo fasst und rund 95 Euro kostet. Bei gelegentlichem Kaffeegenuss spart kaum jemand etwas, weil der Rest im Schrank altert. Für ein Büro oder einen Haushalt mit hohem Verbrauch ist es dagegen die rechnerisch beste Wahl.
| Sorte | Packungspreis | Preis je Kilo |
|---|---|---|
| Julius Meinl Präsident | rund 95 Euro | 28,30 Euro |
| Julius Meinl Crema Espresso Classico | rund 29 Euro | 29,01 Euro |
| Julius Meinl Jubiläum ganze Bohne | rund 18 Euro | 35,06 Euro |
| Julius Meinl Vienna Melange | rund 25 Euro | 49,98 Euro |
Im Mittelfeld bewegen sich die Ein-Kilo-Packungen zwischen 29,01 und 35,30 Euro. Classico und Italia liegen dabei am unteren Rand.
Teuer wird es bei den 500-Gramm-Packungen. Frühstück kommt auf 49,00 Euro, die Melange auf 49,98 Euro, also fast das Doppelte von Präsident.
Ganz oben steht der Kapselkaffee mit 420,18 Euro. Das klingt absurd, ist aber bei Kapseln üblich. Bezahlt wird die Portionierung, nicht die Bohne.
Im Supermarkt sehen Sie die Packung, im Netz den Kilopreis. Beides hat Vorzüge.
Das Regal vor Ort führt meist nur zwei oder drei Sorten einer Marke. Sucht man eine bestimmte Röstung, etwa die dunkle Variante für kräftigen Espresso, findet man sie dort oft nicht. Online steht die ganze Reihe nebeneinander, samt Angaben zu Röstgrad, Charakter und Herkunft, sodass sich zwei ähnliche Sorten in Ruhe gegeneinander abwägen lassen.
Dafür entfällt im Laden die Wartezeit, und Sie sehen das Mindesthaltbarkeitsdatum vor dem Kauf. Bei Kaffee ist das durchaus relevant, weil Röstdatum und Aroma zusammenhängen.
Wer regelmäßig dieselbe Sorte trinkt, fährt online mit Großpackungen günstiger, sollte den Vorrat aber innerhalb weniger Monate aufbrauchen.
Oft übersehen wird der Versand.
Fünf Euro Porto fallen bei einer 500-Gramm-Packung für rund 18 Euro spürbar ins Gewicht, bei drei Kilo kaum. Verschiedene Sorten bestellt man deshalb besser zusammen. Wie sich das Sortiment zum klassischen Espresso anderer Hersteller verhält, ist eine eigene Frage. Innerhalb dieser Reihe genügt ein Blick auf Röstung und Charakter.

Zwei Angaben im Datenblatt entscheiden über den Geschmack: Röstung und Charakter. Beide stehen bei jeder Sorte.
Neun der elf Varianten sind mittel geröstet. Dunkel geröstet sind nur Classico und Intenso, beide mit sehr vollem Körper und schokoladiger Tendenz, dafür mit weniger Säure. Mögen Sie Espresso mit viel Körper, greifen Sie dorthin. Andernfalls bringt die dunkle Röstung wenig, denn im Filterkaffee wirkt sie schnell schwer und deckt feinere Noten zu.
Körper beschreibt, wie voll und dicht sich ein Kaffee im Mund anfühlt. Ein Kaffee mit vollem Körper wirkt sämig und bleibt länger präsent. Ein leichter Kaffee schmeckt dünner, dafür klarer.
Stärker als die einheitliche Marke vermuten lässt, gehen die Charakterangaben auseinander. Beim Frühstück steht ausdrücklich ohne Säure, beim Italia säurearm. Feine Säure tragen Jubiläum und sein Mahlkaffee, leichte Säure der Präsident.
Säureempfindliche haben damit eine belastbare Orientierung.
Nussige und schokoladige Noten finden sich bei Intenso, Selezione, Melange und der Kapsel. Ob sie einem zusagen, hängt davon ab, wie man den Kaffee trinkt. Mit viel Milch treten sie zurück, schwarz kommen sie durch. Gröber fällt die Angabe Aroma aus: ausgewogen bei drei Sorten, intensiv bei den übrigen acht.

Bei acht der elf Varianten nennt das Datenblatt ein Herkunftsland, meist mit dem Zusatz und weitere. Das heißt: Die Mischung stammt nicht aus einem einzigen Anbaugebiet.
Brasilien taucht am häufigsten auf, bei Präsident, Espresso, Intenso, der Kapsel, Italia, Selezione und Melange. Papua-Neuguinea steht bei beiden Jubiläum-Varianten, Indien beim Classico, Vietnam zusätzlich bei der Melange.
Bei Frühstück fehlt die Angabe ganz.
Ein Herkunftsland allein sagt wenig über die Qualität. Entscheidender sind Anbauhöhe, Sorte und Verarbeitung, und diese Angaben liefert das Datenblatt nicht. Wer daraus einen Qualitätsschluss ziehen will, überinterpretiert die Zeile.
Nützlich wird die Angabe erst im Zusammenspiel mit dem Charakter. Dass Jubiläum mit Papua-Neuguinea feine Säure zeigt und Classico mit Indien sehr vollen Körper, passt zu diesem Muster.
Wer schlicht einen Kaffee sucht, der schmeckt, orientiert sich besser am Charakter als am Land.
Die Packungsgrößen reichen hier von 0,06 Kilo bis 3 Kilo. Das ist eine große Spanne, und sie führt regelmäßig zu Fehlkäufen, weil viele nur auf den Betrag an der Kasse schauen.
Rechnen Sie grob mit sieben bis acht Gramm je Tasse. Zwei Tassen täglich leeren eine 500-Gramm-Packung in etwa vier Wochen, eine Ein-Kilo-Packung in gut zwei Monaten. Diese Faustzahl hilft bei der Größenwahl mehr als jede Empfehlung auf der Dose.
Das größte Gebinde reicht bei diesem Verbrauch über ein halbes Jahr. Zu lange. Ganze Bohnen halten zwar besser als Pulver, verlieren aber ebenfalls Aroma.
Für einen Vier-Personen-Haushalt oder ein kleines Büro sieht die Rechnung anders aus. Dort sind drei Kilo in wenigen Wochen weg, und 28,30 Euro machen sich bezahlt.
Das Fünferpaket beim Jubiläum Mahlkaffee löst das Problem elegant: 2,5 Kilo zu 30,00 Euro, aber in fünf einzeln verschlossenen Beuteln. Nur ein Beutel ist jeweils offen.
Bei Pulver ist diese Aufteilung wichtiger als bei Bohnen.
Probierkäufe macht man dagegen klein. Kennt man eine Sorte noch nicht, nimmt man die 500-Gramm-Variante, auch wenn der Kilopreis höher liegt. Drei Kilo einer Röstung, die einem nicht schmeckt, sind ein teurer Irrtum.

Die Noten entstehen aus mehreren Größen, nicht aus einer Verkostung. Bewertet werden Ausstattung und Angaben des Herstellers, die Handhabung, das Verhältnis von Preis und Leistung sowie Kundenbewertungen als Ergänzung.
Bei Kaffee heißt Ausstattung vor allem: Wie genau sind Bohnensorte, Röstung, Charakter und Herkunft angegeben, und wie breit ist die Kompatibilität. Eine Sorte für Vollautomat wie Siebträger ist flexibler einsetzbar als eine, die nur in ein Kapselsystem passt.
Handhabung meint die Zubereitung. Pulver ist bequemer, Bohnen sind aromatischer, Kapseln am schnellsten und am teuersten je Kilo.
Auf 1,9 kommt der Vergleichssieger Julius Meinl Jubiläum ganze Bohne. Ausschlaggebend ist die Kombination: ganze Bohnen mit ausgewogenem Aroma, harmonisches Profil aus feiner Säure, Süße und vollem Körper, breite Maschineneignung, und das zum niedrigsten Packungspreis von rund 18 Euro.
Genau diese Verbindung aus niedrigem Einstiegspreis, breiter Maschineneignung und ausgewogenem Profil macht das Jubiläum zugleich zum Preis-Leistungs-Sieger.
Dieselbe Note 1,9 erreicht der Präsident, und je Kilo ist er günstiger. Für die Einordnung als Preis-Leistungs-Sieger reicht das nicht, weil der Einstieg bei rund 95 Euro liegt und die Menge zum Haushalt passen muss.
Eng ist die Spanne der Noten, von 1,9 bis 2,4. Große Qualitätsunterschiede sind daraus nicht abzulesen.
Vorteile
Nachteile
Ganze Bohnen bleiben nach dem Öffnen etwa vier bis sechs Wochen gut, gemahlener Kaffee nur zwei bis drei Wochen. Danach schmeckt er flacher, ist aber nicht verdorben. Entscheidend ist der Luftkontakt. Wer die Packung gut verschließt und kühl, aber nicht kalt lagert, verlängert die Zeit. Umfüllen in ein dekoratives Glas bringt wenig.
Nur, wenn Sie eine Mühle haben. Filtermaschinen mahlen nicht selbst, ganze Bohnen funktionieren dort nicht. Drei Sorten sind ausdrücklich für Filtermaschinen ausgewiesen: Frühstück, Jubiläum Mahlkaffee und Vienna Melange. Mit einer Mühle lässt sich jede Bohnensorte verwenden, der Mahlgrad wird dann selbst auf Filter eingestellt.
Es sind die beiden wichtigsten Kaffeearten. Arabica schmeckt feiner und säurehaltiger, Robusta kräftiger, bitterer und koffeinreicher, außerdem sorgt er für mehr Crema. Zehn Sorten sind Mischungen aus beiden. Nur Julius Meinl Espresso besteht zu 100 Prozent aus Arabica. Welche Variante besser passt, hängt davon ab, wie Sie den Kaffee trinken.
Achten Sie auf die Angaben zur Säure. Julius Meinl Frühstück ist als ohne Säure ausgewiesen, Crema Espresso Italia als säurearm und verträglich für den Magen. Beide sind damit die naheliegende Wahl. Sorten mit feiner oder leichter Säure wie Jubiläum oder Präsident sind ebenfalls nicht extrem, aber eben nicht säurefrei.
Das lohnt sich nur bei hohem Verbrauch. Mit 28,30 Euro pro Kilo ist Präsident der günstigste Kaffee im Feld, doch drei Kilo reichen einem Zwei-Tassen-Trinker über ein halbes Jahr. So lange sollte offener Kaffee nicht stehen. Für einen großen Haushalt, ein Büro oder eine Praxis rechnet sich die Packung dagegen klar.
Weil Sie die Portionierung mitbezahlen, nicht nur den Kaffee. Die Inspresso-Kapseln kommen auf 420,18 Euro pro Kilo, während Bohnen zwischen 28,30 und 35,30 Euro liegen. Dafür bekommen Sie immer die gleiche Menge, kein Mahlen, kein Reinigen. Wer Bequemlichkeit höher gewichtet als den Preis, fährt damit gut.
Dunkle Röstungen schmecken kräftiger und haben weniger Säure. Durch die längere Röstzeit entstehen schokoladige und würzige Noten, die ursprüngliche Fruchtigkeit tritt zurück. Dunkel geröstet sind Crema Espresso Classico und Caffè Crema Intenso, beide mit sehr vollem Körper. Die übrigen neun Sorten sind mittel geröstet und wirken ausgeglichener.
Nicht zwingend. Der Name sagt vor allem etwas über Röstgrad und Charakter aus, nicht über die Eignung. Sieben Sorten sind für Siebträger und Vollautomat ausgewiesen, darunter auch solche ohne Espresso im Namen. Eine Trennung nach Namen taugt wenig. Schauen Sie stattdessen auf Röstung, Körper und die angegebene Kompatibilität.
Rechnen Sie mit etwa sieben bis acht Gramm je Tasse. Bei zwei Tassen täglich ist eine 500-Gramm-Packung nach knapp vier Wochen leer, eine Ein-Kilo-Packung nach gut zwei Monaten. Diese Zahl hilft bei der Größenwahl. Wer stärkeren Kaffee mag, dosiert höher und kommt entsprechend schneller ans Ende der Packung.
Bei ungeöffneten Packungen ist das möglich, bei offenen problematisch. Beim Herausnehmen schlägt sich Feuchtigkeit auf den kalten Bohnen nieder, und die schadet dem Aroma. Wer einfriert, portioniert vorher und taut jede Portion nur einmal auf. Für den normalen Haushalt ist der Aufwand unnötig, weil eine passend gewählte Packungsgröße dasselbe erreicht.
Vergleichssieger und Preis-Leistungs-Sieger sind hier dieselbe Sorte: Julius Meinl Jubiläum ganze Bohne mit Note 1,9. Drei Punkte geben den Ausschlag. Die ganzen Bohnen halten ihr Aroma länger als Pulver, das Profil aus feiner Säure, Süße und vollem Körper ist ausgewogen statt einseitig, und mit rund 18 Euro ist es der niedrigste Packungspreis im gesamten Feld. Dazu passt die Sorte sowohl in den Vollautomaten als auch in den Siebträger.
Bei hohem Verbrauch lohnt trotzdem ein Blick auf den Präsidenten. Gleiche Note 1,9, 28,30 statt 35,06 Euro pro Kilo, allerdings drei Kilo auf einmal und rund 95 Euro Einstieg.
Für die Filtermaschine bleiben Frühstück, Jubiläum Mahlkaffee und Vienna Melange. Bei empfindlichem Magen führt der Weg zu Frühstück mit der Angabe ohne Säure oder zu Crema Espresso Italia. Mag man kräftigen, schokoladigen Espresso, nimmt man eine der beiden dunklen Röstungen.
Ein ehrlicher Nachteil des Siegers bleibt: Mit 500 Gramm ist die Packung schnell leer, und 35,06 Euro je Kilo liegen im oberen Mittelfeld. Trinkt man die Sorte dauerhaft, zahlt man über das Jahr mehr als bei einer größeren Packung. Als Einstieg in die Reihe ist sie dennoch die vernünftigste Wahl.
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Für diesen Julius Meinl Kaffee-Vergleich haben wir 11 Modelle anhand von 8 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 87 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 2.698 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 11 Händlerangebote, beantwortet 10 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 09.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
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