Holz, Metall und Gummi: mehr steckt nicht in so einem Rahmen. Wenig Technik, wenig Verbundstoffe, entsprechend einfach zu trennen.
Cubesleep nennt beim Sieger FSC-zertifiziertes Holz. Das Kürzel steht für eine Zertifizierung der Forstwirtschaft, mit der der Hersteller die Herkunft des Holzes belegt. Ob das Zertifikat im Alltag einen Unterschied macht, lässt sich am Produkt nicht ablesen, es betrifft die Kette davor.
Fertigung in Deutschland geben mehrere Anbieter an: Cubesleep beim Pure KF, Schlummerparadies beim elektrischen Rahmen, FMP Matratzenmanufaktur und Emma. Kurze Transportwege sprechen dafür, ein Qualitätsbeleg ist es für sich genommen nicht.
Haltbarkeit wiegt ohnehin schwerer als das Material.
Zehn Jahre Nutzung belasten die Umwelt weniger als zwei Rahmen in derselben Zeit. Die meisten Modelle nennen 180 Kilogramm Tragkraft, Matratzen Perfekt sogar 250 Kilogramm. Solche Reserven sorgen dafür, dass der Rahmen nicht am Limit arbeitet.
Anders liegt die Sache bei Motoren. Netzteil und Steuerung sind Elektroschrott, und sie fallen erfahrungsgemäß vor dem Holz aus. Zwei Antriebe wie beim Pure Eco bedeuten schlicht mehr Teile, die kaputtgehen können.
Mustern Sie den Rahmen eines Tages aus, gehört das Holz zum Sperrmüll oder zur Holzverwertung, die Kappen zum Restmüll, der Elektroteil zum Wertstoffhof. Getrennt wird das meiste davon wiederverwertet.