
Schwiizer Schüümli Crema MildNote 1,4
100 % Arabica-Bohnen und mit fruchtig-blumigem Aroma.
- UTZ-zertifiziert
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Schümli Kaffee Vergleich 2026: 13 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung. Schümli
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Menge Preis pro 1 kg | ||
| Menge Preis pro 1 kg | 8 x 1.000 g 16,50 € pro 1 kg | 8 x 1.000 g 17,63 € pro 1 kg |
Darreichungsform | ||
| Darreichungsform | ganze Bohnen | ganze Bohnen |
Bohnensorte | ||
| Bohnensorte | k. A. | Arabicabohnen |
Aroma | ||
| Aroma | • vollmundig | • zart |
Bio-Qualität | ||
| Bio-Qualität | Nein | Nein |
Koffeinhaltig | ||
| Koffeinhaltig | Ja | Ja |
UTZ-zertifiziert | ||
| UTZ-zertifiziert | Ja | Nein |
Kompatibel mit | ||
| Kompatibel mit | • Vollautomaten mit integriertem Mahlwerk | • Vollautomaten mit integriertem Mahlwerk • Espresso-Kolbenmaschine |
Weitere Mengen | ||
| Weitere Mengen | • keine | • keine |
Intensität | ||
| Intensität | mild | mild |
Herkunft der Bohnen | ||
| Herkunft der Bohnen | k. A. | Arabica |
Vorteile | ||
| Vorteile |
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Angebot | ||
| Angebot | ||
13 Modelle verglichen · 21,99 € bis 141,00 € · beste Note 1,4 · Preise geprüft am 23.09.26

Schwiizer Schüümli Crema MildNote 1,4
100 % Arabica-Bohnen und mit fruchtig-blumigem Aroma.

Piu Caffè Schümli ClassicNote 1,5
Feine Crema-Schicht und wenig Säure.

Schwiizer Schüümli EspressoNote 1,5
Verwendet besonders hochwertige Kaffeebohnen und schmeckt sehr kräftig.
Schümli Kaffee ist ein kräftig gerösteter Bohnenkaffee für lange Tassen mit feiner Crema. Beim Kauf zählen drei Dinge: die Bohnensorte, der Röstgrad und der Preis je Kilo. Vergleichssieger und zugleich Preis-Leistungs-Sieger ist der Schwiizer Schüümli Crema Mild mit der Note 1,4 für rund 22 Euro. Er besteht aus reinen Arabica-Bohnen und ist UTZ-zertifiziert. Insgesamt stehen 12 Modelle im Vergleich, die Preise reichen von rund 22 bis 141 Euro. Der weite Abstand erklärt sich über die Menge: Grosspackungen mit 8 kg kosten absolut mehr, je Kilo aber weniger.
Reine Arabica-Mischungen schmecken milder und säurebetonter, Anteile von Robusta bringen mehr Körper und eine stabilere Crema. Achten Sie auf den Preis je Kilo statt auf den Packungspreis, sonst wirkt eine 500-g-Tüte günstig und ist es nicht. Ganze Bohnen brau







Der Schwiizer Schüümli medium_roast überzeugt durch eine schonende Röstung, die sein mildes Aroma mit dezenten Noten von Nüssen und Schokolade harmonisch zur Geltung bringt.
Die Schwiizer Schüümli medium_roast Kaffeebohnen zeichnen sich durch eine ausgewogene Mischung von Aromen mit einer sanften Säure und einer milden Süße aus, die für ein harmonisches Geschmackserlebnis sorgt.
Für die optimale Zubereitung der Schwiizer Schüümli Kaffeebohnen wird eine mittlere Mahlstärke empfohlen, um das Aroma bestmöglich zu entfalten. Zudem eignet sich eine Siebträgermaschine oder eine French Press besonders gut, da diese Methoden die Geschmacksnuancen der Bohnen hervorheben.


Ein Schümli Kaffee ist ein kräftig gerösteter Bohnenkaffee aus der Schweizer Tradition, der als lange Tasse mit stabiler Schaumschicht getrunken wird. Der Name kommt vom Schaum, also vom Schüümli. Gemeint ist die Crema, die sich beim Brühen unter Druck auf der Oberfläche bildet.
Man unterscheidet im Wesentlichen nach der Bohnenzusammensetzung. Reine Arabica-Sorten wie der Crema Mild oder der Joerges schmecken weicher und tragen fruchtige bis blumige Noten. Mischungen mit Robusta, etwa beim Piu Caffè Classic oder beim Schreyögg mit 90 Prozent Arabica und 10 Prozent Robusta, liefern mehr Körper und eine dichtere Crema.
Daneben trennt die Röstung. Milde Röstungen bleiben zurückhaltend, dunkle gehen Richtung Espresso.
Alle zwölf Modelle im Vergleich kommen als ganze Bohne. Das ist kein Zufall: Vorgemahlener Kaffee verliert die flüchtigen Aromen binnen Tagen, und genau die machen den Charakter aus. Sie brauchen also ein Mahlwerk. Ein Vollautomat bringt es mit, beim Siebträger kommt eine separate Mühle dazu.
Als Crema bezeichnet man die feine, hellbraune Schaumschicht auf dem fertigen Kaffee. Sie entsteht, wenn heisses Wasser unter Druck durch das Kaffeemehl gepresst wird und dabei Öle und Kohlendioxid aus der Bohne löst. Eine dichte Crema gilt als Zeichen für frische Bohnen und den richtigen Mahlgrad.
Wer zum ersten Mal vor dem Regal steht, sieht vor allem bunte Tüten. Die Unterschiede stecken im Kleingedruckten.
Ein Punkt wird gern überschätzt. Der Röstgrad allein sagt wenig über die Verträglichkeit, entscheidend ist das Zusammenspiel mit dem Brühverfahren.
Wer nur zwei Tassen am Tag trinkt, spart mit einem 8-Kilo-Gebinde kaum etwas, weil die letzten Kilos schal werden. Die Rechnung geht erst auf, wenn der Vorrat binnen weniger Wochen durch ist. Für kleine Haushalte reicht die Kilotüte, und wer ohnehin gern wechselt, kauft besser mehrere kleine Sorten statt einer grossen. Passend dazu finden Sie in unserem Vergleich auch besonders milde Kaffeebohnen mit geringerer Säure.

Die Spanne der Noten ist eng: von 1,4 bis 2,3 liegen alle im guten Bereich. Unterschiede zeigen sich eher bei Menge, Sorte und Preis je Kilo.
An der Spitze steht der Schwiizer Schüümli Crema Mild mit 1,4. Er besteht aus 100 Prozent Arabica, trägt ein UTZ-Siegel und kostet rund 22 Euro für ein Kilo. Das ergibt einen Kilopreis von 18,59 Euro, und damit unterbieten ihn nur zwei Grosspackungen. Wer es kräftiger mag, findet im Espresso desselben Anbieters zum gleichen Kilopreis ein deutlich dunkleres Profil mit Noten von Nuss und Edelbitterschokolade.
Teuer wird es bei den Vorratsgebinden. Der Minges kostet rund 141 Euro, der Cafeclub rund 122 Euro, beide liefern dafür 8 kg. Je Kilo landen sie bei 17,63 beziehungsweise 16,50 Euro und sind damit die günstigsten im Feld. Für einen Zweipersonenhaushalt taugt das wenig, weil der Vorrat Monate überdauert.
Am anderen Ende steht der Speicherstadt mit 500 g. Absolut kostet er rund 30 Euro, je Kilo sind das 59,80 Euro und damit das Dreifache des Siegers. Dafür bekommt man ein ungewöhnliches Aromaprofil mit Eichenholz, Dinkel und Tabak, das nicht jedem liegt.
| Modell | Note | Preis je Kilo |
|---|---|---|
| Schwiizer Schüümli Crema Mild | 1,4 | 18,59 Euro |
| Piu Caffè Schümli Classic | 1,5 | 29,50 Euro |
| Cafeclub Crema Schümli | 2,0 | 16,50 Euro |
| Minges Schweizer Schümli 2 | 2,1 | 17,63 Euro |
| Speicherstadt Schümli Caffe Créme | 2,1 | 59,80 Euro |
Der Schwiizer Schüümli Crema Mild führt das Feld mit 1,4 an, und zwar aus mehreren Gründen gleichzeitig. Er ist sortenrein, günstig und trägt als eines von zwei Modellen ein Nachhaltigkeitssiegel.
Die Bohne ist reiner Arabica. Das bringt ein fruchtig-blumiges Aroma und wenig von der Härte, die Robusta mitbringen kann. 1.733 Käufer haben ihn mit 4,6 Sternen bewertet, was für ein recht einheitliches Urteil spricht.
Beim Preis liegt er bei rund 22 Euro für das Kilo. Günstiger je Kilo sind nur die beiden Achtkilogebinde, und die muss man erst einmal wegtrinken.
Ehrlich bleibt zu sagen: Wer kräftigen, dunklen Kaffee mag, wird mit einer milden Arabica-Röstung nicht glücklich. Das Wort mild steht nicht ohne Grund im Namen. Für solche Trinker ist der Espresso derselben Marke die naheliegendere Wahl, gleicher Kilopreis, ganz anderes Profil. Angaben zur Röstdauer oder zum Anbaugebiet macht der Hersteller im Datenblatt übrigens nicht, wer darauf Wert legt, bleibt hier ohne Antwort.

Der häufigste Fehler passiert schon an der Kasse. Verglichen wird der Packungspreis, nicht der Kilopreis.
Zwei Beispiele aus dem Vergleich zeigen, wie weit das auseinandergeht. Der Speicherstadt kostet rund 30 Euro und wirkt damit günstiger als der Mövenpick mit rund 74 Euro. Rechnet man auf das Kilo um, dreht sich das Bild komplett: 59,80 Euro gegen 18,10 Euro.
Zweiter Klassiker ist der Vorratskauf ohne Bedarf. Kaffee altert nach dem Öffnen, und zwar unabhängig davon, wie gut er verpackt war. Acht Kilo in einem Zweipersonenhaushalt bedeuten, dass die letzte Portion Monate nach der ersten in die Mühle wandert.
Dritter Punkt: die Maschine wird übersehen. Der Imping ist ausdrücklich auch für Siebträger und French Press ausgewiesen, der Cafeclub dagegen nur für Vollautomaten mit integriertem Mahlwerk. Wer ohne Mühle kauft, steht mit einer Tüte ganzer Bohnen da, und die funktioniert in der Filtermaschine schlicht nicht.
Kaufen Sie zuerst die kleinste erhältliche Menge einer Sorte und trinken Sie sie durch, bevor Sie zum Grossgebinde greifen. Bei rund 22 bis 33 Euro für ein Kilo ist ein Fehlgriff verschmerzbar, bei 141 Euro für acht Kilo nicht mehr.

Die Sortenfrage entscheidet über den Charakter der Tasse mehr als jede andere Angabe auf der Packung.
Arabica wächst in höheren Lagen, reift langsamer und bildet dabei mehr Säuren und Zucker aus. Das schmeckt man: fruchtig, floral, oft mit einer feinen Süsse. Im Vergleich setzen der Crema Mild, der Espresso, der Joerges, der Mövenpick, der Minges und der Mäder auf reine Arabica-Bohnen.
Robusta ist robuster, daher der Name. Die Pflanze verträgt Wärme und Schädlinge besser, die Bohne enthält mehr Koffein und weniger Zucker. Im Ergebnis schmeckt sie erdiger und bitterer, sorgt aber für eine dichtere, langlebigere Crema.
Mischungen wollen beides. Der Schreyögg gibt sein Verhältnis mit 90 Prozent Arabica und zehn Prozent Robusta an, was eine milde Grundlage mit etwas mehr Stand ergibt. Piu Caffè, Imping, Speicherstadt und Turm nennen ebenfalls beide Sorten, ohne das Verhältnis zu beziffern. Diese Lücke ist ärgerlich, denn zwischen fünf und dreissig Prozent Robusta liegen Welten im Geschmack.
Eine Faustregel gibt es dennoch: Wer Kaffee schwarz trinkt, kommt mit hohem Arabica-Anteil meist besser zurecht. Wer Milch dazugibt, profitiert vom kräftigeren Robusta-Anteil, weil er sich gegen die Milch durchsetzt.
Ganze Bohnen setzen ein Mahlwerk voraus. Danach richtet sich alles Weitere.
Der Vollautomat ist die Standardlösung und wird bei praktisch jedem Modell im Vergleich genannt. Er mahlt frisch, brüht unter Druck und liefert damit genau die Crema, um die es beim Schümli geht. Für den Cafeclub ist das sogar die einzige angegebene Option.
Espressomaschinen und Siebträger stehen bei mehreren Modellen dabei. Der Schwiizer Schüümli Espresso nennt Vollautomat und Espressomaschine, der Joerges und der Mäder zusätzlich die Espresso-Kolbenmaschine, der Imping ausdrücklich auch den Siebträger. Hier mahlen Sie separat, was mehr Aufwand macht und mehr Kontrolle gibt.
Filtermaschine und French Press sind die Ausnahme. Nur der Turm Kaffee nennt beide, der Imping die French Press. Das hat einen Grund: Ohne Druck bildet sich keine Crema, und die Röstung wirkt in der Filterkanne oft zu dunkel.
Fehlt die Angabe zur Kompatibilität ganz, wie beim Mövenpick, hilft die Darreichungsform weiter. Kaffeebohnen in Vollautomatenqualität lassen sich überall verwenden, wo gemahlen werden kann.
Kaffee altert schneller, als viele denken. Sauerstoff, Licht, Wärme und Feuchtigkeit greifen die Röstaromen an. Eine geöffnete Packung verliert binnen weniger Wochen spürbar an Duft.
Die Packungen im Vergleich fassen meist 1.000 Gramm. Bei den Großgebinden von Cafeclub und Minges sind es acht Kilogramm. Wer davon täglich zwei Tassen trinkt, öffnet besser nur einen Beutel und lässt die übrigen verschlossen.
Das Aromaventil an der Packung lässt Kohlendioxid entweichen, ohne Luft hereinzulassen. Es ersetzt aber keinen luftdichten Verschluss, sobald die Tüte offen ist.
Einfrieren funktioniert nicht so gut, wie oft behauptet wird. Bei jedem Öffnen schlägt sich Feuchtigkeit auf den kalten Bohnen nieder, und genau die will man draußen halten.
Zwar hält sich ungeöffnete Ware lange. Der Genuss beginnt trotzdem mit der frisch geöffneten Packung.

Zwölf Sorten, und keine passt zu allen. Die Wahl hängt davon ab, wie Sie trinken und wie viel Sie trinken.
Wer morgens eine große Tasse mit Milch trinkt, fährt mit einer milden Arabica-Röstung gut. Der Vergleichssieger mit Note 1,4 ist genau darauf ausgelegt: fruchtig-blumig, wenig Druck im Abgang.
Kurze Tassen brauchen mehr Körper. Die Espresso-Variante von Schwiizer Schüümli trägt Note 1,5 und bringt nussige Noten mit Anklängen von Edelbitterschokolade. Für jemanden, der lange Kaffees mit viel Milch mag, ist sie schlicht zu dominant.
In einem Büro oder einem Haushalt mit vier Kaffeetrinkern rechnet sich ein Großgebinde. Cafeclub liegt bei rund 122 Euro für acht Kilogramm, Minges bei rund 141 Euro. Der Kilopreis sinkt dabei deutlich unter den einer Einzelpackung.
Für einen Single-Haushalt lohnt sich das nicht. Acht Kilogramm reichen dort über ein Jahr, und so lange bleibt kein Kaffee frisch.
Die hellbraune Schaumschicht auf dem Kaffee entsteht, wenn heißes Wasser unter Druck durch das Kaffeemehl gepresst wird. Sie besteht aus feinen Gasbläschen und gelösten Ölen. Eine stabile Crema gilt als Zeichen für frische Bohnen und richtig eingestellten Mahlgrad.
Die Spanne reicht von rund 22 bis 141 Euro. Diese Zahl täuscht allerdings, denn sie vermischt Einzelpackungen mit Großgebinden.
Aussagekräftig ist der Kilopreis.
| Modell | Preis | Note |
|---|---|---|
| Schwiizer Schüümli Crema Mild | rund 22 Euro | 1,4 |
| Joerges Schwiizer Schüümli | rund 25 Euro | 2,0 |
| Speicherstadt Schümli Caffe Créme | rund 30 Euro | 2,1 |
| Mövenpick Crema Schümli | rund 74 Euro | 1,7 |
| Minges Schweizer Schümli 2 | rund 141 Euro | 2,1 |
Am unteren Ende stehen Einzelkilos zwischen rund 22 und 33 Euro. Darin liegt der Vergleichssieger, und darin liegen auch mehrere Sorten mit Noten um 2,0.
Teurer wird es nicht automatisch besser. Speicherstadt kostet rund 30 Euro, liefert dafür aber nur 500 Gramm. Auf das Kilo gerechnet ist das die teuerste Ware im Feld, und die Note 2,1 liegt im Mittelfeld. Mehr Geld auszugeben bringt hier wenig, wenn es nur um den Geschmack im Alltag geht.
Die Großgebinde von Mövenpick, Cafeclub und Minges kosten auf einen Schlag viel. Pro Kilo liegen sie durchaus günstig, teils unter 17 Euro. Vorausgesetzt, der Vorrat wird auch aufgebraucht.
Ohne Mahlwerk geht bei ganzen Bohnen nichts. Alle zwölf Sorten im Vergleich sind ungemahlen abgefüllt.
Ein Scheibenmahlwerk im Vollautomaten erledigt das nebenbei. Wer mit Handmühle und Siebträger arbeitet, braucht ein Gerät mit stufenloser Einstellung, sonst passt der Mahlgrad nie genau.
Bei den Kompatibilitätsangaben lohnt ein genauer Blick. Imping nennt neben Vollautomaten auch Siebträger und French Press. Turm Kaffee führt Vollautomat, Filtermaschine und French Press. Cafeclub dagegen nennt ausschließlich Vollautomaten mit integriertem Mahlwerk.
Eine teure Mühle zu kaufen und dann alte Bohnen zu verarbeiten, ist verkehrt herum gedacht. Die beste Technik rettet keine abgestandene Röstung.
Milchaufschäumer, Tamper, Siebträgerzubehör: alles nützlich, aber nichts davon verbessert die Bohne selbst.

Siegel sagen etwas über den Anbau aus, nichts über den Geschmack. Trotzdem interessieren sie viele Käufer.
Im Feld tragen zwei Sorten eine UTZ-Zertifizierung: der Vergleichssieger von Schwiizer Schüümli und Cafeclub. Bei Imping steht ausdrücklich "Nein". Piu Caffè wird als nachhaltig hergestellt beschrieben, ohne dass ein Siegel genannt wäre.
Bio-Qualität weist im Vergleich keine einzige Sorte aus. Wer gezielt Bio-Kaffee sucht, findet ihn in diesem Feld nicht.
Ein fehlendes Siegel bedeutet nicht automatisch schlechte Bedingungen im Anbau. Es bedeutet nur, dass keine Zertifizierung vorliegt oder ausgewiesen wurde. Wer sich darauf verlässt, dass ein hoher Preis für faire Bedingungen steht, zieht einen Schluss, den die Daten nicht hergeben.
Zur Haltbarkeit gehört auch die Verpackung. Große Gebinde sparen Material gegenüber acht einzelnen Kilotüten. Sie gehen allerdings nur auf, wenn der Inhalt zügig verbraucht wird.
Weggeworfener Kaffee ist die schlechteste Bilanz von allen.
Kaffeesatz landet übrigens nicht im Restmüll. Er eignet sich als Dünger für Rosen und Hortensien, weil er leicht sauer wirkt.
Beides hat seinen Platz. Der Unterschied liegt weniger im Preis als in der Auswahl.
Im Regal vor Ort finden Sie große Marken. Mövenpick etwa steht in vielen Supermärkten. Spezialröstungen wie Imping mit seiner Handröstung oder Speicherstadt mit den Noten von Eichenholz und Tabak sind dort selten zu haben.
Online zeigt sich das ganze Feld. Dafür können Sie nichts riechen und nichts anfassen, und das Röstdatum steht selten in der Artikelbeschreibung.
Wer eine neue Sorte ausprobieren will, kauft zunächst eine kleine Menge. Speicherstadt gibt es in 500 Gramm, die meisten anderen nur als Kilo. Gleich acht Kilogramm einer unbekannten Röstung zu bestellen, ist unnötig riskant.
Ein gutes Gefühl für die eigene Sorte bekommt man erst nach der zweiten oder dritten Packung. Der erste Eindruck täuscht oft, weil Mahlgrad und Brühtemperatur noch nicht passen.
Wer den Mahlgrad zweimal nachjustiert hat, urteilt über eine Bohne fairer als beim ersten Schluck.
Beim Rösterkauf direkt beim Hersteller kommt die Ware oft frischer an. Größere Ersparnis bringt das selten, der Weg lohnt sich eher wegen der Frische.
Note 1,5, rund 22 Euro für ein Kilogramm. Damit liegt diese Sorte preislich gleichauf mit dem Vergleichssieger aus demselben Haus.
Der Unterschied steckt im Röstprofil. Während die Crema-Variante mild und fruchtig-blumig ausfällt, geht der Espresso in Richtung nussig mit Edelbitterschokolade. Kräftig, deutlich im Abgang, ohne scharf zu werden.
Als Bohnensorte ist Arabica angegeben, die Darreichungsform ganze Bohne. Der Hersteller nennt Vollautomat und Espressomaschine als geeignete Geräte. Eine Filtermaschine steht nicht dabei.
3.596 Käufer haben die Sorte mit viereinhalb von fünf Sternen bewertet. Das ist die breiteste Rückmeldung im ganzen Feld, was bei einer weit verbreiteten Marke wenig überrascht.
Für wen sie nicht passt: Wer empfindlich auf kräftige Röstungen reagiert oder gern eine große, milde Tasse trinkt, greift besser zur Crema-Variante. Die kostet dasselbe und schmeckt weicher. Auch ein Röstprofil für Filterkaffee sucht man hier vergeblich, und mit einer French Press funktioniert diese Röstung nicht so, wie sie gedacht ist.
Ein Manko bleibt trotzdem: Ein Röstdatum wird nicht angegeben. Bei einer Kilopackung, die zwei Monate hält, wäre das eine nützliche Information.


Die Bohne ist nur die halbe Miete. Wasser, Temperatur und Mahlgrad entscheiden mit.
Hartes Leitungswasser verändert den Geschmack spürbar und setzt zugleich die Maschine zu. Ein Filter im Wassertank hilft gegen beides.
Als Richtwert gelten sieben bis acht Gramm für eine normale Tasse. Mövenpick weist im Datenblatt 13 Cent pro Tasse aus, was einer ähnlichen Größenordnung entspricht. Wer stärker mag, erhöht die Menge, nicht die Brühzeit.
Meist ist der Mahlgrad zu fein oder das Wasser zu heiß. Zu feines Pulver bremst das Wasser, es löst dann auch Stoffe heraus, die nichts in der Tasse verloren haben.
Umgekehrt schmeckt zu grober Kaffee dünn und sauer. Zwischen beiden Fehlern liegt nur eine kleine Drehung an der Mühle.
Milch deckt einiges zu. Wer viel aufgeschäumte Milch dazugibt, merkt Unterschiede zwischen zwei Sorten kaum noch. Bei dieser Trinkweise spart die teurere Bohne kaum etwas an Genuss ein, sie fällt schlicht nicht auf.
Für einen ehrlichen Geschmacksvergleich trinken Sie erst eine Tasse schwarz. Das gilt auch dann, wenn Sie sonst nie schwarzen Kaffee trinken. Eine gute Ergänzung sind milde Kaffeebohnen für den Nachmittag, wenn eine kräftige Röstung zu viel wäre.
Vorteile
Nachteile
Schümli bezeichnet eine Zubereitungsart aus der Schweiz, bei der ein längerer Kaffee mit feiner Crema entsteht. Der Name spielt auf das Schäumchen auf der Tasse an. Meist kommen mild geröstete Arabica-Bohnen zum Einsatz, die weniger Säure mitbringen als kurze Espressoröstungen. Im Vergleich liegen zwölf Sorten zwischen rund 22 und 141 Euro.
Der Schwiizer Schüümli Crema Mild führt das Feld mit Note 1,4 an. Er besteht zu hundert Prozent aus Arabica-Bohnen, ist UTZ-zertifiziert und bringt ein fruchtig-blumiges Aroma mit. Mit rund 22 Euro für ein Kilogramm ist er zugleich die günstigste Einzelpackung im Vergleich und damit auch Preis-Leistungs-Sieger.
Nein, ein Vollautomat ist nicht zwingend nötig, ein Mahlwerk aber schon. Alle Sorten im Vergleich sind als ganze Bohne abgefüllt. Imping nennt zusätzlich Siebträger und French Press, Turm Kaffee auch die Filtermaschine. Cafeclub dagegen führt ausschließlich Vollautomaten mit integriertem Mahlwerk auf. Ein Blick in die Herstellerangabe lohnt sich vor dem Kauf.
Das hängt davon ab, wie viel Sie täglich trinken. Cafeclub liegt bei rund 122 Euro und Minges bei rund 141 Euro für jeweils acht Kilogramm, der Kilopreis sinkt dadurch deutlich. In einem Ein-Personen-Haushalt lohnt sich das nur selten, weil der Vorrat über Monate an Aroma verliert. Für Büros und größere Haushalte rechnet es sich dagegen.
Rechnen Sie mit wenigen Wochen bei gutem Geschmack, nicht mit Monaten. Sauerstoff greift die Röstaromen an, sobald die Tüte offen ist. Verschließen Sie die Packung nach jedem Befüllen luftdicht und lagern Sie sie dunkel bei Zimmertemperatur. Der Kühlschrank taugt wenig, weil sich Kondenswasser auf den kalten Bohnen bildet.
UTZ ist ein Nachhaltigkeitssiegel für den Anbau, es sagt nichts über den Geschmack aus. Im Vergleich tragen es der Schwiizer Schüümli Crema Mild und der Cafeclub Crema Schümli. Bei Imping steht ausdrücklich "Nein". Bio-Qualität weist keine der zwölf Sorten aus.
Nein, der Preis ist kein verlässlicher Hinweis auf die Note. Der Vergleichssieger kostet rund 22 Euro und trägt Note 1,4. Speicherstadt liegt bei rund 30 Euro für 500 Gramm und kommt auf Note 2,1. Auf das Kilo gerechnet ist das die teuerste Ware im Feld. Eine höhere Ausgabe bringt wenig, wenn das Röstprofil nicht zu Ihrer Trinkweise passt.
Arabica gilt als milder und feiner im Aroma, Robusta bringt mehr Körper und Bitterkeit mit. Mehrere Sorten im Vergleich setzen auf reine Arabica-Bohnen, darunter der Vergleichssieger. Andere mischen beide, etwa Schreyögg mit 90 Prozent Arabica und 10 Prozent Robusta. Welche Richtung besser passt, entscheidet die eigene Zunge.
Meist liegt es an alten Bohnen oder einem zu groben Mahlgrad. Frisch geröstete Bohnen enthalten noch Kohlendioxid, und genau das bildet die Bläschen. Prüfen Sie zuerst die Mühle, dann das Alter der Packung. Auch eine verschmutzte Brühgruppe drückt das Ergebnis, weil altes Kaffeefett den Durchfluss verändert.
Ja, sofern das Röstprofil dazu passt. Der Schwiizer Schüümli Espresso ist ausdrücklich dafür gemacht und nennt Vollautomat sowie Espressomaschine als Geräte. Milde Crema-Röstungen schmecken in der kurzen Tasse dagegen schnell dünn. Umgekehrt wird eine kräftige Espressoröstung in der großen Tasse leicht zu dominant.
Der Schwiizer Schüümli Crema Mild gewinnt diesen Vergleich mit Note 1,4 und ist zugleich Preis-Leistungs-Sieger. Beides fällt hier zusammen, was selten vorkommt. Er besteht zu hundert Prozent aus Arabica-Bohnen, trägt eine UTZ-Zertifizierung und bringt ein fruchtig-blumiges Aroma mit. Mit rund 22 Euro für ein Kilogramm ist er die günstigste Einzelpackung im Feld. 1.733 Käufer haben ihn mit viereinhalb von fünf Sternen bewertet.
Wer kräftiger trinkt, nimmt den Espresso desselben Hauses. Note 1,5, derselbe Preis, nussiges Profil mit Edelbitterschokolade.
Für Büros und Vielverbraucher führt der Weg zu den Großgebinden. Cafeclub liegt bei rund 122 Euro für acht Kilogramm und Note 2,0, Minges bei rund 141 Euro und Note 2,1. Der Kilopreis fällt dabei deutlich, der Vorrat muss allerdings auch weg.
Einsteiger ohne Mühle greifen besser zu einer kleineren Menge, etwa den 500 Gramm von Speicherstadt. Auf das Kilo gerechnet ist das teuer, als Probe aber vernünftig.
Ein ehrlicher Punkt zum Schluss: Kein einziges der zwölf Modelle nennt ein Röstdatum, und Bio-Qualität weist ebenfalls keines aus. Wer darauf Wert legt, findet in diesem Feld schlicht nicht, was er sucht.
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Für diesen Schümli Kaffee-Vergleich haben wir 13 Modelle anhand von 11 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 302 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 14.127 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 13 Händlerangebote, beantwortet 10 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 23.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
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Unsere Empfehlungen basierend auf Testnoten und Kundenbewertungen.
| Platz | Produkt | Marke | Note | Bester Preis | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| 1.Beste Empfehlung | 1. Schwiizer Schüümli Crema Mild | Schwiizer Schüümli | 1,4Sehr gut | 21,99 € | Zum Angebot |
| 2.Top Produkt | 2. Piu Caffè Schümli Classic | – | 1,5Sehr gut | 29,50 € | Zum Angebot |
| 3. | 3. Schwiizer Schüümli Espresso | Schwiizer Schüümli | 1,5Sehr gut | 21,99 € | Zum Angebot |
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