Diese Kriterien hat unsere Redaktion beim Vergleich besonders beachtet:
Kohlenhydratanteil in der Trockenmasse — Bei diabetischen Katzen sollte der Anteil unter zehn Prozent liegen, idealerweise unter sieben Prozent. Viele Hersteller weisen diesen Wert nicht direkt aus, man kann ihn aber überschlagen, indem man von 100 Prozent die Anteile für Eiweiß, Fett, Rohasche und Feuchtigkeit abzieht. Was übrig bleibt, sind im Wesentlichen die Kohlenhydrate (NfE-Wert).
Proteinquelle und Fleischanteil — Tierisches Eiweiß stabilisiert den Blutzucker, pflanzliches Eiweiß kann ihn ungünstig beeinflussen. Achten Sie auf hohe Fleischanteile (idealerweise über 60 Prozent) und klar deklarierte Tierarten. Floskeln wie "tierische Nebenerzeugnisse" ohne Spezifizierung sind kein gutes Zeichen.
Zuckerzusätze und versteckte Süßstoffe — Klingt absurd, ist aber bei vielen Standardfuttern Realität: Zucker, Karamell oder Karamellsirup tauchen in den Zutatenlisten auf. Bei einer diabetischen Katze ist das ein No-Go. Lesen Sie die Deklaration komplett durch.
Konsistenz und Flüssigkeitsgehalt — Diabetische Katzen trinken oft viel und entwickeln trotzdem schnell Dehydrierungstendenzen. Nassfutter mit weicher Konsistenz und etwas Sauce hilft, die tägliche Flüssigkeitsaufnahme zu sichern.
Akzeptanz in der Praxis — Das beste Diätfutter nützt nichts, wenn die Katze es verweigert. Sortenvielfalt und unterschiedliche Geschmacksrichtungen sind ein wichtiger Pluspunkt. In der Redaktion hat sich gezeigt, dass viele Halter mindestens drei Sorten parallel im Schrank haben.
Preis pro Tagesration — Eine durchschnittlich schwere Katze frisst etwa 200 bis 300 Gramm Nassfutter pro Tag. Multiplizieren Sie den Kilopreis grob mit 0,25, um eine Tagesration zu schätzen.
Tierärztliche Empfehlung — Gerade in der Einstellungsphase ist es sinnvoll, das gewählte Futter mit dem Tierarzt zu besprechen. Manche Tierärzte führen Blutzuckerkurven, mit denen sich die Wirkung eines Futterwechsels direkt nachvollziehen lässt.