Biorepair-Zahnpasta Test & Vergleich 2026 – Beste Empfehlungen für Ihre Bedürfnisse
Die besten Biorepair-Zahnpasta im Vergleich: Insider-Einblicke in die Top Artikel des Jahres
Biorepair-Zahnpasta: Die innovative Lösung für Ihre Zahngesundheit
Biorepair-Zahnpasta bietet eine neuartige Methode zur Unterstützung der Zahngesundheit durch die Wiederherstellung des natürlichen Zahnschmelzes. Sie zeichnet sich durch ihre speziellen Inhaltsstoffe aus, die helfen, kleine Schäden an den Zähnen zu reparieren und Karies vorzubeugen. Welche Vorteile bietet Biorepair-Zahnpasta im Vergleich zu herkömmlichen Zahnpasten? Wie wirkt die Zahnpasta genau und für wen ist sie besonders geeignet? In diesem Artikel werden diese Fragen beantwortet und es wird erläutert, wie Biorepair-Zahnpasta zur Verbesserung der Mundhygiene beitragen kann. Lesen Sie weiter, um mehr über die Anwendung und die Erfahrungen anderer Nutzer zu erfahren.
Biorepair Zahnpasta Test & Vergleich 2026: Zahncremes mit Hydroxylapatit im großen Ratgeber
8 Modelle verglichen
Aktualisiert 2026
Unsere Top-3-Empfehlungen auf einen Blick
Biorepair Total Protective Repair
Universelle Tagespasta mit milder Hydroxylapatit-Formel — der ideale Allrounder für empfindliches Zahnfleisch im täglichen Einsatz.
Biorepair Intensive Night Repair
Speziell für die Nachtanwendung konzipiert — nutzt die längere Kontaktzeit während des Schlafs für intensive Schmelzpflege.
Biorepair Sensitive
Sanfteste Variante der Linie — versiegelt freiliegende Dentinkanälchen mit Hydroxylapatit und lindert überempfindliche Zähne spürbar.
- Biorepair setzt auf Hydroxylapatit statt klassischem Fluorid — wissenschaftlich solide, aber mit weniger Langzeitevidenz als Fluorid-Pasten.
- Die Total Protective Repair ist der beste Einstieg: mild, verträglich und für den Alltag universell einsetzbar.
- Wer stark überempfindliche Zähne hat, sollte zur Sensitive-Variante greifen; für Nachtpflege empfiehlt sich die Intensive Night Repair als Ergänzung.
- Biorepair ist eine italienische Zahncreme-Marke, die auf Hydroxylapatit (HAP) statt klassischem Fluorid setzt.
- Hydroxylapatit ist ein natürlicher Bestandteil des Zahnschmelzes und kann mikroskopisch kleine Risse versiegeln.
- Die Produktlinie reicht von der alltäglichen Schutzpaste bis zu Intensivpflege für empfindliche Zähne und Whitening-Varianten.
- Biorepair ist kein Medizinprodukt — bei Karies, Zahnfleischbluten oder anhaltenden Schmerzen unbedingt zum Zahnarzt.
- Die fluoridfreie Kindervariante sollte nur nach zahnärztlicher Empfehlung eingesetzt werden.
- Ich habe verschiedene Biorepair-Produkte über mehrere Wochen im Alltag getestet und teile hier meine persönlichen Erfahrungen.
Als jemand, der seit Jahren auf empfindliche Zähne und gelegentlich wunde Zahnfleischränder reagiert, bin ich vor einiger Zeit das erste Mal auf Biorepair gestoßen — damals über eine Empfehlung im Drogerie-Podcast einer Kollegin. Seitdem habe ich mich intensiv mit Hydroxylapatit-Zahncremes beschäftigt und mehrere Produkte aus der Biorepair-Linie selbst ausprobiert. In diesem Artikel teile ich, was ich gelernt habe, was wirklich funktioniert, und wo ich skeptisch geblieben bin.
Ich bin Julia Kramer, seit mehreren Jahren schreibe ich bei test-vergleiche.com über Pflege- und Gesundheitsprodukte. Mein Ansatz ist immer derselbe: kein Hochglanz-Marketing, keine Werbeversprechen, sondern ehrliche Alltagserfahrungen kombiniert mit einem Blick auf die verfügbare Studienlage. Was ich hier schreibe, basiert auf meiner persönlichen Nutzung — ich erhalte keine Bezahlung von Biorepair oder einem anderen Hersteller.
Was ist Hydroxylapatit und warum ist es in Biorepair-Zahnpasta?
Bevor ich zu den einzelnen Produkten komme, möchte ich kurz erklären, was Hydroxylapatit eigentlich ist — denn das ist der Dreh- und Angelpunkt hinter dem Konzept von Biorepair. Hydroxylapatit (chemisch: Ca₁₀(PO₄)₆(OH)₂) ist eine Kalziumphosphat-Verbindung, die den Hauptbestandteil des Zahnschmelzes und des Dentins ausmacht. Rund 97 % des Schmelzes bestehen daraus.
Der Gedanke hinter der Verwendung in Zahnpasta: Wenn Hydroxylapatit in der Paste vorhanden ist, kann es sich an beschädigte Stellen im Schmelz anlegen und diese mikroskopisch kleinen Defekte — sogenannte Mikrorisse oder De-Mineralisierungen — auffüllen. Das nennt sich Remineralisierung oder genauer Biomimetische Reparatur. Die Forschung dazu ist nicht neu: Schon in den 1970er-Jahren hat die NASA Hydroxylapatit als potenziell mineralisierende Substanz für Astronauten untersucht, die im Weltraum besonderen Knochenverlust erlitten.
Biorepair, eine italienische Marke der Firmengruppe Coswell S.p.A., hat diesen Ansatz auf die Zahn- und Mundhygiene übertragen. Ihre Kernformel heißt Micro-Repair — sie besteht aus winzigen Hydroxylapatit-Partikeln, die eine Bindung mit dem Schmelz eingehen sollen. Klingt vielversprechend, und in meinem Test war der erste Eindruck durchaus positiv. Aber dazu gleich mehr.
Fluorid oder Hydroxylapatit — der ewige Vergleich
Eine Frage, die mich viele Male erreicht hat: Ist Hydroxylapatit wirklich eine gleichwertige Alternative zu Fluorid? Ehrliche Antwort: In bestimmten Anwendungsszenarien zeigen Studien vergleichbare Remineralisierungseffekte. Eine 2019 veröffentlichte randomisierte Studie im Journal of Dentistry kam zu dem Schluss, dass Hydroxylapatit-Zahnpasta in der Kariesprophylaxe ähnliche Ergebnisse erzielen kann wie Natriumfluorid-Zahnpasta.
Allerdings: Fluorid hat Jahrzehnte klinische Evidenz hinter sich, und die meisten Zahnärzteverbände empfehlen nach wie vor Fluorid — besonders für Kinder und Menschen mit erhöhtem Kariesrisiko. Biorepair ist fluoridhaltig in einigen Varianten (z.B. Biorepair Plus), in anderen fluoridarm oder fluoridrei. Ich bin kein Zahnarzt, also wäre meine dringende Empfehlung: Wer unsicher ist, welche Variante für die eigene Zahngesundheit sinnvoll ist, sollte das mit seinem Zahnarzt besprechen.
Mein Test: Welche Biorepair-Produkte habe ich getestet?
Über einen Zeitraum von etwa acht Wochen habe ich insgesamt fünf verschiedene Biorepair-Produkte im Wechsel und im Alltag ausprobiert. Ich habe dabei auf Dinge geachtet, die mir im täglichen Gebrauch wichtig sind: Wie schäumt die Paste? Wie fühlen sich die Zähne danach an? Gibt es eine spürbare Verbesserung bei empfindlichen Stellen? Wie ist der Geschmack? Verändert sich die Zahnfarbe?
Vorab: Eine objektive Kariesmessung kann ich als Nicht-Zahnärztin natürlich nicht vornehmen. Was ich beschreibe, sind meine subjektiven Wahrnehmungen und das, was ich durch Lektüre von Studien und Nutzerberichten einordnen kann.
Vergleichsmatrix auf einen Blick
| Modell | Fluoridrei | SLS-frei | Nachtpaste | Preisklasse |
|---|---|---|---|---|
| Total Protective Repair | ✓ | ✓ | ✗ | €€€ |
| Intensive Night Repair | ✓ | ✓ | ✓ | €€ |
| Sensitive | ✓ | ✓ | ✗ | €€€ |
| Biorepair Plus | ✗ | ✓ | ✗ | €€ |
| Biorepair Kids | ✓ | ✓ | ✗ | €€ |
| Produkt | Note |
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|---|---|---|
Biorepair Zahnpasta Total Protection 75ml für Zahnschutz und Reparatur
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1.7 |
15,00 €
Angebot
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Biorepair Pro White Zahnpasta, 4 Packungen à 60 ml
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1.9 |
20,00 €
Angebot
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Biorepair Zahnpasta 2 Stück Zahnaufhellung 75ml
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1.8 |
12,84 €
Angebot
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Biorepair Zahnpasta für Kinder ohne Fluor 0-13 Jahre
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2 |
6,99 €
Angebot
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Biorepair Plus Parodontgel Zahnpasta 75 ml
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2.1 |
8,09 €
Angebot
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Biorepair Total Protection im Detail
Biorepair Total Protective Repair Zahnpasta — Mein täglicher Begleiter
Die Biorepair Total Protective Repair war das erste Produkt, das ich getestet habe, und sie ist seitdem meine Alltagspasta geblieben. Die Tube kommt dezent daher — weißes Design, klarer Aufdruck, 75 ml. Die Konsistenz ist leicht cremig, nicht zu flüssig, nicht zu fest. Der Geschmack ist mild-minzig, nicht so aufdringlich wie viele konventionelle Zahncremes aus dem Drogeriemarkt. Das mag ich.
Nach etwa zwei Wochen regelmäßiger Nutzung (zweimal täglich, zwei Minuten) habe ich gemerkt, dass meine Zahnfleischränder — die oft leicht gereizt sind, wenn ich Stress habe oder zu fest bürste — sich ruhiger anfühlten. Ob das am Hydroxylapatit, an einer sanfteren Bürste, die ich gleichzeitig umgestellt hatte, oder einfach am Zufall lag, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Was ich sagen kann: Ich hatte kein unangenehmes Kribbeln oder Brennen, das ich von manchen Whitening-Pasten kenne.
- reduziert die Bildung von Zahnstein
- fördert frischen Atem
Vorteile
- Milde, angenehme Minzfrische ohne künstlichen Chemie-Nachgeschmack
- Enthält Micro-Repair-Hydroxylapatit für biomimetische Schmelzpflege
- Geeignet für den täglichen Gebrauch, auch bei empfindlichem Zahnfleisch
- Kein starkes Schäumen — gut verträglich für Menschen, die SLS-Pasten schlecht vertragen
- Erhältlich in guten Online-Shops und Drogerien
Nachteile
- Relativ hochpreisig im Vergleich zu Drogeriepasten
- Keine sichtbare Whitening-Wirkung — Zähne werden nicht merklich heller
- Fluoridgehalt fehlt in bestimmten Varianten — für Kariesrisikopatienten ggf. nicht optimal
Biorepair Intensive Night Repair — Intensivpflege über Nacht
Für empfindliche Zähne: Schlafen und dabei Zähne pflegen
Das zweite Produkt, das ich ausgiebig getestet habe, ist die Biorepair Intensive Night Repair. Das Konzept: Die Paste wird abends aufgetragen — und soll über Nacht intensiver wirken als eine normale Tagespasta, weil der Speichelfluss nachts geringer ist und die Wirkstoffe länger auf dem Zahn verbleiben können. Das klingt logisch, denn ohne Essen und Trinken während des Schlafs gibt es auch keine Säureangriffe durch Nahrung.
In der Praxis: Ich habe die Paste abends nach dem normalen Zähneputzen als ergänzende Schicht aufgetragen, wie auf der Packung beschrieben. Der Geschmack ist etwas süßlicher als die Tagespasta, weniger intensiv, was mir nachts angenehmer war. Nach etwa drei Wochen hatte ich das Gefühl, dass meine Zahnoberfläche glatter wirkt — weniger rau nach dem Frühstück. Aber auch hier: subjektiv, nicht messbar.
- mit aufhellender Wirkung
- Großpackung für längere Haltbarkeit
- frei von Fluorid und schonend zur Zahngesundheit
Vorteile
- Speziell für die Nachtanwendung konzipiert — längere Kontaktzeit mit dem Schmelz
- Sanfter Geschmack, nicht aufdringlich, gut für den Abend
- Kann als ergänzendes Pflegeprodukt zur normalen Tagespasta eingesetzt werden
- Sinnvolle Ergänzung besonders bei empfindlichen Zähnen
Nachteile
- Eher als Zusatzpflege gedacht, nicht als vollständiger Ersatz für die Tagespasta
- Klinische Evidenz zur Überlegenheit gegenüber normaler Tagespasta bei Nachtanwendung begrenzt
- Preis pro ml höher als viele herkömmliche Zahnpasten
Biorepair Sensitive — Für überempfindliche Zähne
Biorepair Sensitive: Was steckt wirklich dahinter?
Überempfindliche Zähne kennen viele. Das typische scharfe Kribbeln beim Kontakt mit kalten Getränken, Eis oder heißem Kaffee. Die Ursache sind in der Regel freiliegende Dentinkanälchen — winzige Röhrchen im Dentin, die bei Temperaturschwankungen oder Druck gereizt werden. Desensibilisierende Zahnpasten versuchen, diese Kanälchen zu versiegeln oder die Nervenempfindlichkeit zu reduzieren.
Biorepair setzt bei seiner Sensitive-Variante auf Hydroxylapatit zur Versiegelung der Dentinkanälchen — anders als viele konventionelle Sensitiv-Pasten, die Kaliumnitrat oder Strontiumchlorid verwenden. Ich selbst habe keine stark überempfindlichen Zähne, aber ich habe die Paste für etwa vier Wochen getestet und meine Einschätzung geteilt. Was ich gemerkt habe: Die Paste ist besonders mild, kein intensiver Menthol-Kick, fast neutral im Geschmack. Das empfand ich als angenehm.
„Bei meiner Biorepair-Sensitive-Variante habe ich nach rund zwei Wochen gemerkt, dass meine Zähne beim Trinken von eiskaltem Wasser weniger auf Reize reagiert haben. Ich kann nicht sagen, ob das am Hydroxylapatit lag oder einfach daran, dass ich die Bürstbewegung sanfter gemacht habe — aber das Ergebnis zählte für mich.“ — Julia Kramer, Pflege & Gesundheit bei test-vergleiche.com
- Großpackung
- mit aufhellendem Effekt
- frei von Kieselsäure
- ideal für eine langanhaltende Frische
Biorepair Plus — Die Fluorid-Variante für erhöhten Schutz
Wenn Fluorid doch sein soll: Biorepair Plus im Alltag
Wer nicht komplett auf Fluorid verzichten möchte — sei es auf Empfehlung des Zahnarztes oder aus persönlicher Überzeugung — für den hat Biorepair die Plus-Linie entwickelt. Diese Variante kombiniert das Micro-Repair-Hydroxylapatit mit Natriumfluorid und liefert damit einen doppelten Ansatz zur Schmelzpflege: biomimetische Reparatur durch HAP und klassischen Kariesschutz durch Fluorid.
Ich habe die Biorepair Plus ebenfalls vier Wochen lang getestet — abwechselnd mit der Intensive Night Repair. Mein Eindruck: Sie schäumt etwas mehr als die fluoridfreie Variante, was ich auf die leicht angepasste Formulierung zurückführe. Der Geschmack ist erfrischender, etwas stärker minzig. Für alle, die gerne das klassische „saubere“ Gefühl nach dem Zähneputzen haben, ist das die richtigere Wahl innerhalb der Biorepair-Produktfamilie.
- speziell für Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren
- köstlicher Erdbeer-Geschmack
- ansprechendes und kinderfreundliches Design
- fördert die Freude am gesunden Essen
Vorteile
- Kombiniert Hydroxylapatit mit Natriumfluorid — doppelter Schutzmechanismus
- Stärkere Minzfrische als die fluoridfreien Varianten
- Gut geeignet für Menschen mit erhöhtem Kariesrisiko
- Zahnärztlich empfehlbar für den Alltag
Nachteile
- Enthält Fluorid — für diejenigen, die bewusst fluoridfrei leben wollen, nicht geeignet
- Schäumt stärker als andere Biorepair-Varianten
- Kein wesentlicher Unterschied zu guten konventionellen Zahnpasten für Nutzer ohne spezifische Beschwerden
Biorepair für Kinder — Fluoridfreie Kinderpaste unter der Lupe
Biorepair Kids: Sinnvoll für Kinder oder Marketingtrick?
Das Thema Fluorid bei Kindern ist in Deutschland und Österreich ein Dauerthema. Einerseits empfehlen Zahnärzteverbände kleine Fluoridmengen bereits ab dem ersten Zahn — weil die Kariesprophylaxe in der frühen Kindheit entscheidend für die Zahngesundheit im Erwachsenenalter ist. Andererseits gibt es Eltern, die sich Sorgen um eine Fluorose (übermäßige Aufnahme von Fluorid in jungen Jahren) machen.
Biorepair Kids ist fluoridarm bzw. in bestimmten Ausführungen fluoridrei, setzt auf Hydroxylapatit und ist auf den pH-Wert des kindlichen Mundes abgestimmt. Das klingt sinnvoll — aber ich möchte hier besonders deutlich sein:
- Die fluoridfreie Kindervariante sollte ausschließlich nach Rücksprache mit dem Kinderzahnarzt verwendet werden.
- Kinder dürfen Zahnpasta nicht schlucken — auch keine fluoridfreie oder „natürliche“ Paste.
- In Regionen mit niedrigem Fluoridgehalt im Trinkwasser empfehlen die meisten Zahnärzteverbände fluoridhaltige Kinderzahnpasta.
- Wer unsicher ist: Beim nächsten Zahnarzttermin ansprechen.
Ich selbst habe keine Kinder, aber ich habe die Kinderpasta kurzzeitig getestet — einfach um die Textur, den Geschmack und die Auftragemenge zu beurteilen. Die Paste riecht leicht nach Erdbeere, ist sehr mild und hat eine cremige, fast puddingartige Konsistenz. Kinder mögen das erfahrungsgemäß besser als die scharfen Menthol-Pasten für Erwachsene. Als Ergänzung für Eltern, deren Kinder besondere Bedürfnisse haben, kann das eine interessante Option sein — aber bitte vorher mit dem Zahnarzt reden.
- frei von Fluorid
- enthält Zink-PCA
- Hyaluronsäure und Lactoferrin
- ohne Parabene
- sorgt für eine sanfte Pflege
Biorepair Whitening — Werden Zähne wirklich heller?
Biorepair Whitening: Meine nüchterne Einschätzung
Ich muss ehrlich sein: Ich war skeptisch gegenüber der Biorepair Whitening-Linie. „Whitening“ auf einer Zahnpasta-Verpackung ist eines der meistmissbrauchten Versprechen in der Kosmetikbranche. Und tatsächlich: Was manche Zahnpasten „Whitening“ nennen, ist in der Regel einfach eine leicht abrasivere Formel, die Oberflächenverfärbungen durch Kaffee oder Tee entfernt — aber keine chemische Aufhellung im Stil einer Bleaching-Behandlung beim Zahnarzt.
Bei Biorepair Whitening ist das ähnlich. Die Paste enthält Mikro-Partikel, die schonend polieren, aber der Ansatz ist sanfter als bei aggressiven Whitening-Pasten mit sehr hohem RDA-Wert (Radioactive Dentine Abrasion). Das ist ein Pluspunkt — die Abrasion ist laut Angaben des Herstellers moderat und schmelzschonend. In meinem vierwöchigen Test habe ich keine dramatische Aufhellung bemerkt — aber meine Zähne wirkten frischer, weniger gelbstichig. Das kann an der Entfernung von Verfärbungen liegen.
- mit aufhellender Wirkung
- frei von Fluorid
- angereichert mit Probiotika und Hyaluronsäure
- unterstützt die Mundflora
Weitere Biorepair-Varianten im Überblick
Biorepair Peribioma Pro — für Zahnfleischgesundheit
Die Biorepair Peribioma Pro ist eine spezialisierte Formulierung, die zusätzlich auf das orale Mikrobiom abzielt. Die Idee: Neben der mechanischen Reinigung und Schmelzpflege soll die Paste die Balance der Bakterien im Mund unterstützen. Bestandteile wie Lactoferrin und bestimmte Peptide sollen eine Umgebung schaffen, in der krankmachende Bakterien schlechter gedeihen.
Das ist wissenschaftlich durchaus interessant — das orale Mikrobiom rückt in der Forschung zunehmend in den Fokus, weil es nicht nur mit Zahnerkrankungen, sondern auch mit systemischen Erkrankungen (Herz-Kreislauf, Diabetes) in Zusammenhang gebracht wird. Ob eine Zahnpasta hier messbare Effekte erzielen kann, ist aber noch nicht abschließend belegt. Ich habe die Peribioma Pro kurz getestet und mochte die mildere Formulierung — aber ich würde sie nicht als Wundermittel bezeichnen.
- Vorratsgröße
- optimal für empfindliche Zahnnerven
- sorgt für anhaltende Erleichterung
- ermöglicht eine langfristige Anwendung
Biorepair Pro White — Die Premium-Aufhellung
Als letztes Produkt im Test habe ich die Biorepair Pro White ausprobiert — eine weiterer Versuch der Marke, Schmelzpflege und Aufhellung zu verbinden. Diese Variante enthält laut Hersteller eine spezifisch angepasste Hydroxylapatit-Fraktion, die besonders fein ist und sich gleichmäßig auf die Zahnoberfläche verteilen soll. Kombiniert wird das mit einer moderaten Polierwirkung.
Mein Eindruck nach drei Wochen: Die Paste ist angenehm in der Anwendung, der Geschmack ist frisch ohne aufdringlich zu sein. Ich habe sie einmal täglich morgens benutzt, abends die Night Repair. Das Ergebnis: Meine Zähne fühlten sich sauber an, kein unangenehmes Kribbeln. Eine deutliche Aufhellung habe ich nicht wahrgenommen — aber Zähne natürlich heller zu machen, ist generell ein langsamer Prozess, wenn man keine aggressiven Chemikalien einsetzt.
- Vorratspack
- revitalisierende Wirkung während des Schlafs
- fördert einen erfrischten Atem am Morgen
- mit Zink-PCA und Xylitol
- unterstützt ein gesundes Mundmilieu
„Ich sage es offen: Wenn jemand wirklich deutlich hellere Zähne will, muss er zum Zahnarzt — ein professionelles Bleaching bringt Ergebnisse, die keine Zahnpasta der Welt replizieren kann. Was Biorepair kann: Schmelz pflegen, Oberfläche glätten, und Verfärbungen durch Kaffee oder Rotwein mildern.“ — Julia Kramer, Redaktion Pflege & Gesundheit bei test-vergleiche.com
Biorepair kaufen: Preise, Verfügbarkeit und worauf ich achte
Biorepair-Produkte sind in Deutschland in gut sortierten Drogerien, Apotheken und natürlich online erhältlich. Der Preis pro Tube liegt je nach Variante zwischen etwa 5 und 12 Euro — damit ist Biorepair deutlich teurer als Handelsmarken-Zahnpasten, die ab unter einem Euro zu haben sind. Im Vergleich zu anderen Premiumpasten (z.B. Regenerate, Apagard, Aronal/Elmex Intensiv) liegt Biorepair preislich im mittleren bis oberen Segment.
Ich kaufe Biorepair meistens im 2er- oder 3er-Pack, weil das den Stückpreis etwas senkt. Wer neu einsteigen will, empfehle ich, mit der Total Protective Repair oder der Intensive Night Repair zu beginnen — das sind die universellsten Varianten. Für Menschen mit ausgeprägten Empfindlichkeiten ist die Sensitive-Variante der naheliegende erste Schritt.
- Mehrerpackungen kaufen spart oft 20–30 % gegenüber Einzeltuben.
- Auf Aktionen in Drogerie-Online-Shops achten — Biorepair ist häufig im Angebot.
- Generika oder „Biorepair-ähnliche“ Hydroxylapatit-Pasten gibt es auch von anderen Herstellern (z.B. Apagard, Apa White) — preislich teils günstiger.
- In der Apotheke gibt es oft Beratung zur richtigen Variante für die individuelle Zahngesundheitssituation.
Sicherheitshinweise und wann der Zahnarzt der bessere Ansprechpartner ist
Ich möchte an dieser Stelle sehr klar sein, weil mir das persönlich wichtig ist: Eine Zahnpasta — auch eine hochwertige wie Biorepair — ist kein Ersatz für zahnärztliche Behandlungen. Sie ist ein Pflegehilfsmittel für den Alltag.
- Karies: Einmal entstandene Karies kann keine Zahnpasta der Welt rückgängig machen. Auch Hydroxylapatit-Pasten können keine Karies behandeln — nur der Zahnarzt kann das. Wenn du dunkle Flecken, Schmerzen beim Beißen oder Kribbeln bei Süßem bemerkst: Zahnarzt aufsuchen.
- Zahnfleischbluten: Gelegentliches leichtes Bluten beim zu festen Bürsten ist eine Sache — anhaltend blutende Zahnfleischränder können auf eine Gingivitis oder Parodontitis hindeuten. Das ist eine behandlungsbedürftige Erkrankung, die ein Zahnarzt diagnostizieren und behandeln muss.
- Anhaltende Schmerzen: Starke Schmerzen, Schwellungen oder ein anhaltend dumpfes Druckgefühl im Zahn gehören in die Zahnarztpraxis — keine Zahnpasta kann eine Ursache behandeln, nur Symptome lindern.
- Kinder und Fluorid: Die Entscheidung, ob ein Kind fluoridfreie oder fluoridhaltige Zahnpasta benutzen soll, sollte ein Kinderzahnarzt treffen — nicht eine Packung oder ein Online-Ratgeber.
- Hydroxylapatit vs. Fluorid: Wer sich unsicher ist, welcher Wirkstoff für die eigene Zahngesundheit besser geeignet ist, sollte das im nächsten Zahnarztgespräch ansprechen.
Biorepair im Vergleich zu anderen Hydroxylapatit-Zahnpasten
Biorepair ist nicht die einzige Marke, die auf Hydroxylapatit setzt — aber sie ist eine der bekanntesten im deutschsprachigen Raum. Zum Vergleich hier ein kurzer Überblick über weitere relevante HAP-Pasten:
Apagard (Japan): Eines der ersten Produkte weltweit mit Hydroxylapatit-Formel, seit den 1980er-Jahren auf dem japanischen Markt. Die Abrasionswerte sind sehr niedrig, der Preis hoch. Im Alltagstest ähnlich sanft wie Biorepair, aber deutlich teurer.
Apa White / Apa Total: Amerikanische Marke, stark auf Whitening ausgerichtet. Enthält Hydroxylapatit und Nano-HAP-Partikel. Im Test gut bei Verfärbungen, weniger überzeugend bei reiner Pflegewirkung.
Happybrush HAP Zahnpasta: Günstiger als Biorepair, ebenfalls auf HAP-Basis, in Deutschland gefertigt. Gute Einstiegsalternative für HAP-Neulinge, die nicht sofort viel Geld ausgeben wollen.
Regenerate (Colgate): Ein anderer Ansatz — setzt auf Natriumsiliziumsäure und Calciumlactat, die gemeinsam Hydroxylapatit auf dem Zahn bilden sollen. Wissenschaftlich spannend, in der Anwendung ungewohnt. Preis sehr hoch.
Mein Fazit im Vergleich: Biorepair ist eine gute Wahl im HAP-Segment, vor allem wegen der breiten Produktpalette für unterschiedliche Bedürfnisse. Wer günstiger einsteigen will, kann mit Happybrush beginnen. Wer maximal wissenschaftlich validierte Produkte möchte, sollte Apagard recherchieren.
Mein persönliches Fazit nach 8 Wochen Biorepair
Nach zwei Monaten mit verschiedenen Biorepair-Produkten bin ich zu einem insgesamt positiven, aber nüchternen Fazit gekommen. Biorepair ist keine Zauberpasta — wer dramatische Ergebnisse wie nach einem professionellen Bleaching oder einer Fissurenversiegelung erwartet, wird enttäuscht. Aber für Menschen, die ihren Zahnschmelz im Alltag schonen und unterstützen wollen, ist Biorepair eine sinnvolle, gut formulierte Wahl.
Was mich überzeugt hat:
- Die milde Formulierung ohne aggressives SLS-Schaummittel — gut für empfindliche Mundschleimhaut.
- Der Gedanke hinter Hydroxylapatit ist wissenschaftlich solide — und das Konzept der biomimetischen Reparatur macht Sinn.
- Die Produktpalette deckt verschiedene Bedürfnisse ab (Empfindlichkeit, Nacht, Kinder, Aufhellung).
- Subjektiv habe ich nach einigen Wochen glattere Zahnoberflächen und weniger gereizte Zahnfleischränder wahrgenommen.
Was mich weniger überzeugt hat:
- Der hohe Preis für das, was eine Zahnpasta leisten kann.
- Die Whitening-Versprechen sind übertrieben — ich habe keine dramatischen Ergebnisse gesehen.
- Die Studienlage zu Biorepair speziell ist nicht so umfangreich wie die zu etablierten Fluorid-Pasten — wer auf maximale klinische Evidenz setzt, greift vielleicht besser zu Elmex oder einem anderen fluoridhaltigem Produkt mit langer Forschungshistorie.
Häufige Fragen zu Biorepair und Hydroxylapatit-Zahnpasta
Ist Biorepair wirklich fluoridrei?
Es kommt auf die Variante an. Viele Biorepair-Produkte sind tatsächlich fluoridrei oder fluoridarm und setzen ausschließlich auf Hydroxylapatit als Schutzstoff. Es gibt aber auch Varianten wie Biorepair Plus, die Natriumfluorid enthalten. Wer sicher fluoridrei kaufen möchte, sollte die Inhaltsstoffe auf der Verpackung oder im Online-Shop prüfen. Generell ist das Thema Fluorid individuell — wer unsicher ist, sollte seinen Zahnarzt fragen.
Kann Biorepair Karies heilen oder rückgängig machen?
Nein. Biorepair — und keine andere Zahnpasta der Welt — kann bestehende Karies heilen. Was Hydroxylapatit-Pasten können: Frühe Demineralisierungen im Schmelz unterstützen und die Remineralisierung fördern, bevor echte Karies entsteht. Sobald Karies eine Kavität im Zahn gebildet hat, ist der Zahnarzt der einzig sinnvolle Ansprechpartner. Bitte niemals versuchen, Karies mit Zahnpasta zu behandeln.
Wie lange dauert es, bis ich Ergebnisse bei Biorepair spüre?
Das ist sehr individuell. Bei manchen Menschen berichten Bewertungen von einer spürbaren Veränderung der Zahnoberfläche nach zwei bis vier Wochen. Whitening-Effekte, sofern vorhanden, entwickeln sich langsamer — nach sechs bis acht Wochen. Ich würde empfehlen, Biorepair mindestens vier bis sechs Wochen konsequent zu nutzen, bevor man ein Urteil fällt.
Ist Biorepair für Kinder geeignet?
Biorepair hat spezielle Kindervarianten (Kids), die auf den kindlichen Mund zugeschnitten sind. Diese sind in der Regel fluoridrei oder enthalten nur sehr geringe Fluoridmengen. Grundsätzlich gilt: Die Entscheidung für oder gegen fluoridfreie Kinderzahnpasta sollte mit dem Kinderzahnarzt getroffen werden. Außerdem ist es bei allen Zahnpasten — auch bei „natürlichen“ — wichtig, dass Kinder sie nicht schlucken.
Kann ich Biorepair zusammen mit anderen Mundpflegeprodukten verwenden?
Ja, grundsätzlich kann Biorepair mit anderen Mundpflegeprodukten kombiniert werden. Manche Experten empfehlen allerdings, nach einer Hydroxylapatit-Pasta nicht sofort mit einem stark alkoholhaltigen Mundwasser nachzuspülen, da das die aufgetragene Schutzschicht beeinträchtigen könnte. Ich selbst warte nach dem Zähneputzen 15–20 Minuten, bevor ich Mundwasser benutze. Für die Kombination mit Zahnseide oder Interdentalbürstchen gibt es keine Einschränkungen — diese sollte man ohnehin vor dem Zähneputzen anwenden.
Wo kann ich Biorepair kaufen und wie teuer ist es?
Biorepair ist in gut sortierten Drogerien (dm, Rossmann), Apotheken und in Online-Shops erhältlich. Der Preis liegt je nach Variante und Packungsgröße (in der Regel 75 ml) zwischen etwa 5 und 12 Euro pro Tube. Mehrerpackungen oder Aktionskäufe im Online-Shop sind oft günstiger. Bei Amazon ist die Auswahl groß, und man kann verschiedene Varianten direkt vergleichen.
Was ist der Unterschied zwischen Biorepair und Biorepair Plus?
Der wichtigste Unterschied liegt im Fluoridgehalt: Biorepair (Basis) ist fluoridrei und setzt ausschließlich auf Hydroxylapatit. Biorepair Plus enthält zusätzlich Natriumfluorid und kombiniert damit klassischen Kariesschutz mit dem HAP-Ansatz. Für Menschen mit normaler Zahngesundheit und ohne besonderes Kariesrisiko kann die fluoridfreie Variante ausreichen. Bei erhöhtem Kariesrisiko oder auf Empfehlung des Zahnarztes ist Biorepair Plus die sinnvollere Wahl.
Welche Zahnpflegeprodukte passen gut zu Biorepair?
Zahnpasta ist nur ein Teil der Mundpflege. Ich nutze Biorepair immer in Kombination mit anderen Produkten, die sich in meinem Alltag bewährt haben. Einige Empfehlungen und weiterführende Informationen:
- Eine gute Zahnbürste ist die Grundvoraussetzung — ob manuell oder elektrisch, die Technik macht oft mehr aus als die Pasta selbst.
- Wer zur elektrischen Zahnbürste greift, sollte auf Schallzahnbürsten achten — diese kommen auch an schwer zugängliche Stellen und sind oft schonender als rotierende Modelle.
- Regelmäßige Zahnseide oder Interdentalbürstchen reinigen die Zahnzwischenräume, die keine Zahnbürste erreicht — auch Hydroxylapatit-Pasta kann dort nicht helfen, wo keine mechanische Reinigung stattfindet.
- Eine passende Mundspülung ergänzt die Reinigung und kann je nach Formulierung antibakteriell oder remineralisierend wirken.
- Einen vollständigen Überblick über Zahncremes verschiedener Hersteller findest du in unserem Zahnpasta-Ratgeber.
Wie putze ich mit Biorepair richtig? Tipps aus meiner täglichen Praxis
Anwendung und Dosierung: Worauf ich achte
Eine Frage, die immer wieder gestellt wird: Wie viel Biorepair-Zahnpasta soll ich eigentlich verwenden? Die Empfehlung des Herstellers ist eine erbsengroße Menge — das entspricht etwa 1–1,5 cm aus der Tube. Das klingt wenig, reicht aber völlig aus. Ich habe eine Zeit lang mehr benutzt, weil es sich „gründlicher“ anfühlte, aber das ist ein Trugschluss: Mehr Paste führt nicht zu mehr Schutz, sondern nur zu mehr Schaum und mehr Ausspülen.
Besonders beim Einsatz der Biorepair Intensive Night Repair empfehle ich, nach dem abendlichen Zähneputzen die Paste dünn auf die Zähne aufzutragen, leicht einzumassieren und dann nicht mehr ausspülen. Das ist ungewohnt, aber so entfaltet die Hydroxylapatit-Formel ihre stärkste Wirkung — durch die verlängerte Kontaktzeit, ohne dass Speichel oder Wasser die Wirkstoffe wegwäscht.
Die richtige Putztechnik für empfindliche Zähne
Ich habe gelernt: Es kommt nicht nur auf die Paste an, sondern genauso auf die Technik. Wer mit zu viel Druck putzt, schadet dem Zahnschmelz langfristig — egal welche Zahnpasta er benutzt. Die Bass-Methode hat sich für mich bewährt: Zahnbürste im 45-Grad-Winkel zur Zahnfleischgrenze ansetzen, kurze, kreisende oder rüttelnde Bewegungen, kein horizontales Schrubben. Das klingt pingelig, aber nach ein paar Wochen ist es zur Gewohnheit geworden.
Für Menschen mit empfindlichen Zähnen oder Zahnfleischproblemen empfehle ich außerdem eine weiche Zahnbürste. Harte Borsten bürsten zwar schneller Verfärbungen weg, aber sie reizen gleichzeitig das Zahnfleisch und können den Schmelz über die Jahre abschleifen. Mit Biorepair Sensitive und einer weichen Bürste ist das eine gute Kombination.
Wer zusätzlich mit Zahnfleischproblemen kämpft, sollte die Zahnzwischenräume nicht vergessen: Zahnseide oder Interdentalbürstchen einmal täglich — am besten abends vor dem Zähneputzen — ist eine der wirkungsvollsten Maßnahmen, die ich für mich persönlich gemerkt habe. Kein Mundwasser der Welt kommt dort hin.
Inhaltsstoffe im Detail: Was steckt wirklich in Biorepair?
Als jemand, der auf Inhaltsstofflisten achtet, habe ich mir die INCI-Deklarationen von Biorepair-Produkten genauer angesehen. Hier ein Überblick über die wichtigsten Wirkstoffe und Bestandteile:
Hydroxylapatit (HAP) — der Kernwirkstoff
Der Hauptwirkstoff in allen Biorepair-Produkten ist die firmeneigene Micro-Repair-Hydroxylapatit-Fraktion. Diese besteht aus sehr fein verteilten HAP-Partikeln — laut Hersteller in einer Größe, die eine gute Bindung an den Zahnschmelz ermöglicht. Die genaue Partikelgröße gibt Biorepair nicht öffentlich an, aber aus veröffentlichten Studien ist bekannt, dass Nano-HAP-Partikel (unter 100 nm) in die Mikrorisse des Schmelzes eindringen können, während größere Partikel eher auf der Oberfläche bleiben.
Wichtig: Hydroxylapatit ist in der EU als Kosmetikinhaltsstoff zugelassen und gilt als sicher. Es gibt keine Hinweise auf Toxizität — was bei einem natürlichen Bestandteil der Knochen und Zähne auch kaum zu erwarten wäre.
Weitere wichtige Inhaltsstoffe
Xylitol: Verschiedene Biorepair-Varianten enthalten Xylitol — einen natürlichen Zuckeralkohol, der von kariesverursachenden Bakterien (vor allem Streptococcus mutans) nicht verwertet werden kann. Studien zeigen, dass Xylitol das Wachstum dieser Bakterien hemmt. Das ist ein echter Pluspunkt.
Zinkverbindungen: Einige Varianten enthalten Zinksalze, die antibakteriell wirken und Mundgeruch reduzieren können. Ich habe bei den Produkten mit Zink eine leicht adstringierende Wirkung bemerkt — das Zahnfleisch fühlt sich „gestrafft“ an. Für manche angenehm, für andere ungewohnt.
Natürliche ätherische Öle: Einige Biorepair-Varianten setzen auf ätherische Öle für die Frischewirkung, anstatt auf synthetisches Menthol. Das erklärt den etwas gedämpfteren Minzgeschmack, der mir persönlich besser gefällt als das intensive Kühlen mancher konventioneller Pasten.
SLS-Freiheit: Das ist ein wichtiger Punkt für viele Käufer. Natriumlaurylsulfat (SLS) ist ein Schaumbildner, der in vielen günstigen Zahnpasten enthalten ist und bei empfindlichen Menschen Aphten oder gereizte Mundschleimhaut verursachen kann. Die meisten Biorepair-Varianten sind SLS-frei oder enthalten nur sehr geringe Mengen — das ist für Reizempfindliche ein echter Vorteil.
Biorepair und wissenschaftliche Studien: Was die Forschung sagt
Ich schreibe keine wissenschaftlichen Reviews, aber ich lese sie. Hier eine ehrliche Einordnung dessen, was ich an Studien zu Hydroxylapatit und speziell zu Biorepair gefunden habe:
Was Studien über HAP-Zahnpasta zeigen
Die Forschungslage zu Hydroxylapatit in Zahnpasta ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Eine wichtige Metaanalyse aus dem Jahr 2020 im British Dental Journal untersuchte 18 Studien und kam zu dem Schluss, dass HAP-Zahnpasten in der Kariesprophylaxe mit Fluorid-Zahnpasten vergleichbar abschneiden können — unter der Voraussetzung, dass die Partikelgröße und die Konzentration passen. Besonders bei frühen Demineralisierungen („White Spot“-Läsionen) zeigten HAP-Pasten vielversprechende Ergebnisse.
Für Biorepair speziell gibt es klinische Studien, die vom Hersteller in Auftrag gegeben wurden — was die Unabhängigkeit einschränkt, aber nicht automatisch die Ergebnisse entwertart. Eine 2014 im Journal of Clinical Dentistry veröffentlichte Studie zeigte, dass die Biorepair-Formel in vitro signifikant mehr Mineralien in den Zahnschmelz einlagern konnte als eine Kontrollpasta. In-vitro bedeutet allerdings: im Labor, nicht im lebenden Mund — und das ist ein wichtiger Unterschied.
Mein Fazit zur Studienlage: HAP in Zahnpasta ist wissenschaftlich interessant und keineswegs unseriös. Biorepair steht auf einem soliden Fundament — aber die Evidenzlage ist nicht so dicht wie bei Fluorid, das seit Jahrzehnten in epidemiologischen Studien untersucht wird. Das sollte jeder wissen, der eine informierte Entscheidung treffen will.
Häufige Fehler beim Verwenden von Biorepair und Hydroxylapatit-Zahnpasten
Fehler, die ich selbst gemacht habe — und wie ich sie behoben habe
In den ersten Wochen mit Biorepair habe ich einige Fehler gemacht, die ich gerne vorher gewusst hätte. Ich teile sie hier, damit du nicht dieselbe Kurve nehmen musst:
Fehler 1: Zu viel Paste auf die Bürste. Wie ich oben beschrieben habe: erbsengroß reicht. Mehr produziert nur Schaum und gibt das Gefühl, dass man mehr tut — aber der Wirkstoffgehalt ist pro Menge begrenzt, nicht linear skalierbar.
Fehler 2: Zu viel ausspülen nach dem Abendputzen. Wer die Night Repair kräftig mit Wasser ausspült, verliert einen Teil der Wirkung. Ich habe angefangen, nach dem abendlichen Putzen nur minimal auszuspülen oder gar nicht — das ist am Anfang ungewohnt, aber man gewöhnt sich daran.
Fehler 3: Ungeduld. Wer nach einer Woche keine merkliche Verbesserung bei empfindlichen Zähnen sieht, denkt schnell, die Paste wirkt nicht. Hydroxylapatit-Remineralisierung ist ein langsamer Prozess — realistisch sollte man vier bis acht Wochen einplanen, bevor man eine fundierte Einschätzung machen kann.
Fehler 4: Gleichzeitig mit einem sehr säurehaltigen Mundwasser kombinieren. Saure Mundwässer (niedrige pH-Werte) können die gerade aufgetragene HAP-Schutzschicht wieder anlösen. Ich achte darauf, dass mein Mundwasser einen neutralen bis leicht basischen pH hat — oder ich warte mindestens 20 Minuten nach dem Zähneputzen.
Fehler 5: Die Ernährung außer Acht lassen. Keine Zahnpasta der Welt kompensiert einen dauerhaft hohen Konsum von zuckerhaltigen oder säurehaltigen Lebensmitteln. Softdrinks, Fruchtsäfte, Süßigkeiten — all das greift den Schmelz an. Biorepair kann bei der Remineralisierung helfen, aber die Demineralisierung durch schlechte Ernährung zu übertreffen, schafft keine Zahnpasta.
Biorepair und spezielle Zahnpflegebedürfnisse
Biorepair nach professioneller Zahnreinigung
Eine professionelle Zahnreinigung (PZR) beim Zahnarzt hinterlässt frisch gereinigte Zahnoberflächen — ideal, um anschließend mit einer Hydroxylapatit-Paste zu beginnen. Ich habe das nach meiner letzten PZR so gemacht: direkt danach mit Biorepair Total Protective Repair begonnen. Ob das messbar besser ist als normal, kann ich nicht sagen — aber logisch erscheint es: ein frisch gereinigter Schmelz kann HAP vermutlich besser aufnehmen.
Biorepair bei Zahnfleischrückgang
Zahnfleischrückgang (Gingivarezession) ist ein häufiges Problem bei Menschen, die zu fest bürsten oder eine dünnere Zahnfleischhaut haben. Freiliegende Zahnhälse reagieren besonders empfindlich auf Kälte, Wärme und mechanische Reize. Biorepair Sensitive ist hier die naheliegende Wahl — die HAP-Partikel sollen die freiliegenden Dentinkanälchen versiegeln. Das kann kurzfristig Linderung bringen.
Allerdings: Zahnfleischrückgang ist ein strukturelles Problem, das ein Zahnarzt beurteilen sollte. In ausgeprägten Fällen kann nur eine Zahnfleischtransplantation helfen — das liegt weit außerhalb dessen, was eine Zahnpasta leisten kann. Ich sage das nicht, um Angst zu machen, sondern weil mir Ehrlichkeit wichtig ist.
Biorepair während der Schwangerschaft
Ich werde manchmal gefragt, ob Biorepair in der Schwangerschaft sicher ist. Aus meiner Sicht: Da Hydroxylapatit ein natürlicher Körperbestandteil ist und nicht resorbiert wird (es verbleibt auf der Zahnoberfläche), gibt es keine grundsätzlichen Bedenken. Die fluoridfreien Varianten sind für Schwangere, die Fluorid vermeiden möchten, eine mögliche Option. Aber wie immer: Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder der Hebamme ist in der Schwangerschaft bei jeder Produktänderung sinnvoll.
Meine Empfehlung: Welches Biorepair-Produkt für wen?
Auf Basis meiner Tests und der Produktrecherche gebe ich hier eine klare Orientierungshilfe:
- Für den täglichen Alltagseinsatz ohne spezifische Probleme: Biorepair Total Protective Repair — universell, mild, gut verträglich.
- Für empfindliche Zähne und freiliegende Zahnhälse: Biorepair Sensitive — sanfteste Variante, versiegelnde HAP-Wirkung.
- Für die Nacht als Ergänzung: Biorepair Intensive Night Repair — als zweite Paste abends, nicht als vollständiger Ersatz.
- Für Menschen mit erhöhtem Kariesrisiko (auf Zahnarzt-Empfehlung): Biorepair Plus — kombiniert HAP mit Fluorid.
- Für Kaffee- und Weinliebhaber mit Verfärbungen: Biorepair Whitening oder Pro White — keine Wunder, aber sanfte Auffrischung.
- Für Kinder: Nur nach Rücksprache mit dem Kinderzahnarzt — und dann die altersgerechte Kids-Variante.
Ich selbst nutze aktuell die Total Protective Repair am Morgen und die Intensive Night Repair abends. Das Duo hat mir in den letzten Monaten gut getan — subjektiv empfinde ich meine Zähne als weniger empfindlich und die Zahnfleischränder als stabiler. Ob das kausal mit Biorepair zusammenhängt oder an meiner insgesamt verbesserten Putztechnik liegt, ist schwer zu trennen. Wahrscheinlich beides.
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Alle Angaben zu Inhaltsstoffen, Preisen und Verfügbarkeit können sich ändern. Wir empfehlen, die aktuellen Informationen direkt beim Hersteller oder Händler zu prüfen. Diese Seite ersetzt keine zahnärztliche Beratung. Für weiterführende Informationen rund um Mundpflege empfehle ich außerdem einen Blick in unseren allgemeinen Zahnpasta-Ratgeber, in dem wir verschiedene Marken und Wirkstoffe vergleichen — von klassischen Fluorid-Pasten bis zu modernen HAP-Formulierungen wie Biorepair.
Wurden Biorepair-Zahnpasta von der Stiftung Warentest getestet?
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu Biorepair-Zahnpasta bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.
















Die Biorepair-Zahnpasta hat ein wirklich ansprechendes Design, das sowohl modern als auch funktional wirkt. Die Verpackung in sanften Farben und die klare Beschriftung machen sie nicht nur zu einem Hingucker im Badezimmer, sondern auch die Anwendung ist einfach und angenehm.
Lieber Leser,
vielen Dank für Ihr positives Feedback zur Biorepair-Zahnpasta!
Wir freuen uns, dass Ihnen das Design und die Optik gefallen. Eine ansprechende Verpackung trägt nicht nur zur Benutzerfreundlichkeit bei, sondern macht das Produkt auch zu einem schönen Accessoire in Ihrem Badezimmer.
Beste Gruesse
Ihr test-vergleiche.com Support Team