Diese Kriterien hat unsere Redaktion beim Vergleich besonders beachtet:
Schutzklasse (IP-Rating) — IP44 ist das gesetzliche Minimum für Außenleuchten in Deutschland. IP65 bietet stärkeren Schutz und ist für Gärten mit direkter Regenexposition deutlich zuverlässiger. IP67 und IP68 werden für Bodeneinbauleuchten oder Teichumrandungen empfohlen.
Lichtfarbe und Farbtemperatur — Für Aufenthaltsbereiche und Terrassen: 2.700–3.000 K (warmweiß). Für Sicherheitsbeleuchtung und Einfahrten: 4.000–6.000 K (kalt, besser für Kontrast). Ein häufiger Fehler: kaltweißes Licht in der Terrasse — wirkt wie ein OP-Saal, nicht wie ein Garten.
Lichtstrom in Lumen — Nicht Watt, sondern Lumen beschreibt die Helligkeit. Für einen 5 Meter langen Gartenweg reichen zwei Erdspießleuchten mit je 300 Lumen. Eine 40 m² Terrasse braucht 1.500–2.000 Lumen verteilt auf mehrere Leuchten.
Energieeffizienz — Moderne LED-Gartenleuchten verbrauchen 5–20W für denselben Lichtstrom, der früher 60–100W Halogen brauchte. Bei 8 Stunden Betrieb täglich über 6 Monate summiert sich das auf 40–80 kWh Differenz — real spürbar auf der Stromrechnung.
Material und Langlebigkeit — Aluminiumguss-Gehäuse sind die beste Wahl: leicht, wärmeleitend und UV-stabil. Kunststoff-Gehäuse altern schneller, sind aber günstiger. Edelstahl-Elemente verrosten nicht, sind aber schwer und teuer.
Smart-Home-Kompatibilität — Wer ein Smart-Home-System hat (Alexa, Google Home, Apple HomeKit), profitiert von steuerbaren Leuchten erheblich: Zeitprogramme, Szenarien, Fernsteuerung vom Smartphone. Ohne Smart-Home-Anbindung reicht eine einfache Timer-Steckdose für ähnliche Funktionen.