Diese Kriterien hat unsere Redaktion beim Vergleich besonders beachtet:
Drehzahlstabilitaet unter Last — Das wichtigste Kriterium, das in Datenblaettern selten auftaucht. Ein guter Mixer haelt auch bei zaehem Muerbeteig seine Drehzahl auf Stufe drei. Ein schlechter Mixer faellt von 600 auf 300 Umdrehungen pro Minute ab, sobald Widerstand kommt. Test: Quirle in einen Becher mit kaltem, festem Margarine-Block halten und auf Stufe zwei einschalten — wenn das Geraet hoerbar einbricht, war es ein Fehlkauf.
Anzahl und Abstufung der Stufen — Drei Stufen sind oft zu grob fuer feine Aufgaben wie Sahne. Fuenf bis sechs Stufen sind ideal. Mehr als sieben Stufen sind selten praxisrelevant. Eine zusaetzliche Turbo-Taste ist Gold wert, wenn sie auf jeder Stufe zugeschaltet werden kann.
Spuelmaschinenfeste Quirle und Knethaken — Wer von Hand spuelt, wird aerger haben, denn Teigreste setzen sich in den Wendeln fest. Spuelmaschinenfeste Aufsaetze sind heute Standard, sollten aber explizit in den Herstellerangaben stehen.
Ergonomie und Gewicht — Lange Mixsessions werden zur Belastungsprobe fuer das Handgelenk. Ein gutes Gewicht liegt zwischen 800 g und 1.100 g. Leichter wirkt billig, schwerer ermuedet. Der Griff sollte eine leichte Wellenform haben.
Kabellaenge — Mindestens 1,2 m sollten es sein. Inselkuechen brauchen 1,5 m oder mehr. Die Kabelaustrittsrichtung beachten: Hinten nach unten ist umstaendlich, hinten gerade ist optimal.
Verarbeitungsqualitaet der Aufnahme — Die Oeffnungen, in die Quirle und Knethaken einrasten, sind ein neuralgischer Punkt. Spielt es hier nach einigen Monaten, fliegen die Quirle nicht selten beim Schlagen heraus. Markenhersteller bieten hier sichtbar bessere Toleranzen.
Auswurftaste — Sollte am Daumen liegen und mit einer Hand betaetigt werden koennen. Wer die andere Hand frei haben moechte, um die Quirle direkt ueber dem Spuelbecken auszuwerfen, wird das schaetzen.