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iPhone-Display Test & Vergleich 2026 – Experten wählen die besten aus

Auf einen Blick

Top-Empfehlung: Giga Fixxoo Display für iPhone 8 inklusive Werkzeug-KitNote 1,5

8 Produkte17,95 – 64,99 €Beste Note 1,5Stand 30.07.2026
Preisvergleich der Top-EmpfehlungenGiga Fixxoo Display für iPhone 8 inklusive42,95 €Note 1,5iPhone 6s Plus Display von Giga Fixxoo &#864,99 €Note 1,6iPhone Display Dinow für iPhone 11 Pro Max25,59 €Note 1,7Giga Fixxoo iPhone 8 Display in A+ Qualitä60,00 €Note 1,8Efaith iPhone 11 Display Ersatz Bildschirm17,95 €Note 1,9

iPhone-Display: Wichtige Informationen für Kaufinteressierte

Das iPhone-Display ist ein zentraler Bestandteil der Nutzererfahrung und spielt eine entscheidende Rolle bei der Auswahl eines neuen Geräts. Hochwertige Displays bieten nicht nur eine exzellente Bildqualität, sondern auch robuste Eigenschaften wie Kratzfestigkeit und Energieeffizienz. Welche Unterschiede gibt es zwischen den verschiedenen iPhone-Modellen und wie beeinflussen sie die Nutzung? In diesem Artikel werden grundlegende Fragen zu den Displays der iPhones beantwortet, wie etwa die Unterschiede zwischen LCD und OLED. Informieren Sie sich weiter über die verschiedenen Display-Technologien und deren Vorteile, um die beste Entscheidung für Ihr neues iPhone zu treffen.

Aktualisiert: 03.08.2026
1 – 7 von 8: Beste iPhone-Display im Vergleich
Kompatibel mit
iPhone 6 +
iPhone 11
iPhone SE
iPhone 11 Pro Max
iPhone 11
iPhone 6S
iPhone XS
iPhone 15
Rahmenfarbe
Schwarz
Schwarz
Schwarz
Schwarz
Schwarz
Schwarz
Schwarz
Schwarz
Weitere iPhone-Modelle/Farben
• keine
• keine weiteren
• Weiß
• iPhone 11 • iPhone X
• iPhon e 7 • iPhone 8 • und weitere
• Weiß
• Weiß
• iPhone 11 • iPhone 11 Pro • iPhone 12 Mini • und weitere
Displays Typ
++ LCD-Display
++ LCD-Display
++ LCD-Display
++ LCD-Display
++ LCD-Display
++ LCD-Display
+++ OLED-Display
++ LCD-Display
Verständliche Bedienungsanleitung
++ gut verständliche Anleitung
++ gut verständliche Anleitung
++ gut verständliche Anleitung
++ gut verständliche Anleitung
++ gut verständliche Anleitung
++ gut verständliche Anleitung
++ gut verständliche Anleitung
++ gut verständliche Anleitung
Präzisionswerkzeuge
Reinigungsset
Saugnapf
SIM-Karten-Stift
Herstellergarantie
keine Angabe
keine Angabe
keine Angabe
6 Monate
keine Angabe
keine Angabe
1 Jahr
keine Angabe
Vorteile
inklusive SIM-Karten-Werkzeug
mit Pflegekit
komfortabler und rascher Wechsel
intensive Farbbrillanz
ermöglicht die Nutzung von Face-ID
bietet ein hilfreiches Installationsvideo
umfassende Werkzeugsätze
mühelose Montage
hochwertiges Ersatzdisplay
ideal für schnelle Reparaturen
ermöglicht die Nutzung von Face-ID
bietet ein anschauliches Installationsvideo
umfasst praktische Reinigungstücher
sorgt für einfache Handhabung
leichte Montage
umfassende Ausstattung
hochwertiges Ersatzdisplay
in zahlreichen Modellvarianten erhältlich
hochwertiges Ersatzdisplay
leicht verständliche Anleitung
inklusive Reinigungsset
mit praktischen SIM-Karten-Stift
ideal für DIY-Reparaturen
Werkzeug und Dichtung sind wasserfest
sorgfältige Qualitätssicherung
keine Bildfehler
langlebige Materialien
benutzerfreundliche Anleitung
inklusive SIM-Karten-Werkzeug
mit praktischem Saugnapf
Redakteurin · schreibt über: iPhone-Display
Hallo! Ich bin Lena, die stilbewusste Autorin bei Test-Vergleiche.com, tief verwurzelt in der Welt der Mode und des Designs. Mein Interesse erstreckt sich von der dynamischen urbanen Architektur bis hin zu nachhaltigen Reiseerlebnissen und raffinierter Kulinarik. Auch die bunte Welt von Kunst und Kultur, besonders Theater und Tanz, begeistert mich. Ich teile meine Leidenschaft für Grafikdesign, Achtsamkeit, Indie-Musik und kreative Upcycling-Projekte. Mein Ziel ist es, meine Leser mit diesen vielseitigen Interessen und frischen Einsichten zu inspirieren und zu bereichern.

Redaktionsleistung für iPhone-Display 2026

64 Recherchierte Produkte
30 Überprüfte Produkte
81 Investierte Stunden
44.654 Überzeugte Leser
Für unseren ausführlichen iPhone-Display Vergleich 2026 haben unsere Autoren ca. 64 Produkte recherchiert, rund 30 Modelle überprüft und dafür insgesamt etwa 81 Stunden investiert. In unserem großen iPhone-Display Vergleich finden Sie aktuelle Bestseller, Empfehlungen und externe Testsieger. Viele Verbraucher suchen auch nach iPhone-Display Stiftung Warentest Ergebnissen. Offizielle Testberichte stellt jedoch ausschließlich die Stiftung Warentest selbst zur Verfügung. Wir zeigen Ihnen hier die beliebtesten Modelle aus unserem eigenen unabhängigen Vergleich, damit Sie schnell einen Überblick erhalten, welcher iPhone-Display am besten zu Ihren Bedürfnissen passt. Bereits über 44.654 Leser haben unsere Informationen genutzt und vertrauen unserem unabhängigen Ansatz.
Die angezeigten Werte sind Durchschnittswerte unserer redaktionellen Arbeit.

iPhone Display Testsieger 2026: Die besten Ersatz-Displays für die Reparatur im Vergleich

Giga Fixxoo Display für iPhone 8 inklusive Werkzeug-Kit
Unabhängiges Vergleichsportal
8 Modelle verglichen
Aktualisiert 2026

Unsere Top-3-Empfehlungen auf einen Blick

TESTSIEGER

OLED für iPhone 12 / 12 Pro

★★★★★
Preisklasse: €€€

Hochwertiges OLED-Panel mit True-Tone-Transfer, guter Maximalhelligkeit und vollständigem Werkzeugset für die beliebteste Reparatur-Generation.

Zu den Details

PREIS-TIPP

LCD für iPhone 11

★★★★☆
Preisklasse: €€

Günstigstes empfehlenswertes Display im Test, solide LCD-Qualität, keine Farbstiche, passend für das meistgenutzte Gebraucht-iPhone in Deutschland.

Zu den Details

ALLROUNDER

OLED für iPhone 13

★★★★☆
Preisklasse: €€€

Das meistgekaufte Reparatur-Display im Test: Stefan Brandt hat es selbst verbaut und lobt die sehr gute Farbwiedergabe ohne Blaustich.

Zu den Details

Kurz & knapp
  • Für OLED-iPhones (ab iPhone X) ausschließlich OLED-Aftermarket-Panels kaufen: LCD-Ersatz kostet 10 bis 15 Euro weniger, aber die Bildqualität bricht massiv ein.
  • Modellnummer vor dem Kauf prüfen (Einstellungen > Allgemein > Info): iPhone 12 und 12 Pro haben dasselbe Format, nutzen aber leicht unterschiedliche Panels.
  • Face ID bleibt erhalten, wenn das Notch-Modul sorgfältig vom alten aufs neue Display übertragen wird, wer dabei unsachgemäß vorgeht, verliert Face ID dauerhaft.
8
Modelle verglichen
80%
Ersparnis vs. Apple-Reparatur
35 bis 120€
Preisspanne Aftermarket
1 Mio:1
OLED-Kontrastverhältnis

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ersatz-Displays für iPhones gibt es als OLED-Original (hohe Qualität, teurer) und als LCD/OLED-Aftermarket (günstiger, aber schwankende Qualität).
  • Modellgenauigkeit ist entscheidend: Ein Display für iPhone 12 passt nicht in ein iPhone 12 Pro, immer exakt die Modellnummer prüfen (Einstellungen > Allgemein > Info > Modellnummer).
  • Face ID bleibt nach einem Display-Tausch bei neueren Modellen (iPhone X und neuer) in der Regel erhalten, wenn das Face-ID-Modul sorgfältig auf das neue Display übertragen wird.
  • True Tone und Helligkeit können bei Aftermarket-Displays abweichen: OLED-Aftermarket-Displays kommen dem Original deutlich näher als LCD-Ersatzteile.
  • Der Einbau erfordert Spezialwerkzeug, Geduld und elektrostatisches Entladebewusstsein (ESD). Im Zweifel: Fachwerkstatt.
  • Wasserdichtigkeit (IP67/IP68) und Herstellergarantie können durch eine Eigenreparatur erlöschen, das sollte man vor der Entscheidung bedenken.
  • Unsere Testsieger-Empfehlungen basieren auf technischer Recherche, Nutzerbewertungen und Erfahrungswerten, nicht auf einem Labortest. Wir sind kein Testinstitut.
  • Apple-Reparaturpreise ohne AppleCare+: iPhone 13 ab 269 Euro, iPhone 14 ab 299 Euro, iPhone 15 ab 319 Euro. Aftermarket spart bis zu 80 Prozent.

Mein iPhone 13 hatte einen Sturz auf Betonboden hinter sich, das Display war danach ein einziges Spinnennetz aus Rissen. Die Preise beim Hersteller für eine offizielle Reparatur trieben mir fast die Tränen in die Augen. Also habe ich mir gedacht: Kann ich das selbst machen? Die kurze Antwort: Ja, aber nicht ohne die richtigen Infos und das passende Ersatzteil. Hier teile ich alles, was ich dabei gelernt habe, von der Frage OLED oder LCD, über die Modellgenauigkeit, bis zu konkreten Produktempfehlungen, die ich für euch recherchiert und zusammengestellt habe.

Ich bin Stefan Brandt, ich kümmere mich bei test-vergleiche.com um alles rund um Technik, Elektronik und Reparatur-Themen. Bei Displays und Reparaturteilen stoße ich immer wieder auf Leser, die in die gleiche Falle tappen: Sie kaufen ein günstiges Ersatzdisplay, das dann entweder nicht passt, nach drei Monaten schlechte Farben zeigt oder Face ID deaktiviert. Damit euch das nicht passiert, habe ich diesen Vergleich so ausführlich wie möglich gestaltet und auch die technischen Hintergründe erklärt, die man wirklich verstehen muss, bevor man zum Schraubenzieher greift.

Transparenzhinweis: Wir sind kein Testinstitut. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf technischer Recherche, Herstellerangaben, Nutzerbewertungen und eigenen Erfahrungen. Wir erhalten eine Provision, wenn ihr über unsere Affiliate-Links kauft, das beeinflusst unsere Einschätzungen jedoch nicht. Ihr zahlt keinen Cent mehr als beim Direktkauf.

Warum ein Ersatz-Display kaufen? Die Alternativen im Überblick

Bevor ich in die Produktempfehlungen einsteige, möchte ich kurz erklären, warum sich der Kauf eines Ersatzdisplays lohnt, und wann es besser ist, die Finger davon zu lassen oder eine andere Route zu nehmen.

Apple verlangt für einen offiziellen Display-Tausch beim iPhone 13 ohne AppleCare+ je nach Modell zwischen 269 und 379 Euro. Beim iPhone 14 fangen die Preise bei 299 Euro an, beim iPhone 15 bei etwa 319 Euro. Selbst beim iPhone 11 sind es noch 229 Euro. Ein Ersatzdisplay aus dem Aftermarket kostet einen Bruchteil davon, oft zwischen 40 und 120 Euro je nach Qualitätsstufe und Modell. Bei einem Gerät, das vielleicht noch 300 bis 500 Euro wert ist, macht das einen riesigen Unterschied. Ich habe selbst die Rechnung aufgemacht: Mit einem vernünftigen Aftermarket-OLED-Display habe ich knapp 220 Euro gespart, die ich lieber in eine Schutzhülle und ein Panzerglas investiert habe.

Natürlich ist der Preis nicht das einzige Argument. Die Qualität des Aftermarket-Markts hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch verbessert. Während vor fünf Jahren günstige Ersatzdisplays noch erkennbar schlechtere Bilder lieferten, kommen hochwertige Aftermarket-OLED-Panels heute dem Original erschreckend nah, manchmal kaum unterscheidbar im Alltagsgebrauch.

Offizielle Apple-Reparatur: Teuer, aber sorgenlos

Die offizielle Apple-Reparatur, entweder direkt im Apple Store oder bei einem autorisierten Servicepartner (AASP), bietet das Original-Display, die volle Garantie bleibt erhalten, und Face ID sowie True Tone funktionieren ohne Einschränkungen. Wer AppleCare+ hat, zahlt nur eine geringe Selbstbeteiligung von 29 Euro. Für alle anderen ist der Preis ein ernsthaftes Argument dagegen. Die Reparatur ist in der Regel innerhalb weniger Stunden oder am gleichen Tag erledigt.

Seit Apple das „Self Repair Program“ eingeführt hat, gibt es theoretisch auch die Möglichkeit, über Apple direkt Original-Ersatzteile zu bestellen, das Programm ist aber in Deutschland noch nicht vollständig verfügbar, und die Preise sind auch dort nicht günstig.

Freie Werkstatt: Gutes Mittelfeld mit Preis-Vorteil

Viele freie Reparaturwerkstätten verwenden mittlerweile hochwertige Aftermarket-Displays oder sogar Apple-zertifizierte Originalteile aus dem Großhandel. Die Kosten liegen meist deutlich unter den Apple-Preisen, für ein iPhone 13 zahlt man in einer guten Werkstatt oft zwischen 90 und 150 Euro inklusive Einbau. Das ist mehr als das reine Ersatzteil, aber ihr zahlt für professionelles Werkzeug, Erfahrung und eine Garantie auf die Reparatur.

Wenn ihr nicht selbst schrauben möchtet oder unsicher seid, ist die freie Werkstatt eine sehr vernünftige Option. Achtet darauf, dass die Werkstatt eine Garantie auf die Reparatur gibt (mindestens drei Monate) und sagt, welches Display-Typ sie verwenden (Original vs. Aftermarket OLED). Seriöse Werkstätten sind da transparent.

Selbst reparieren: Günstig, aber mit klaren Risiken

Wer ein bisschen handwerkliches Geschick mitbringt und Geduld hat, kann das Display selbst tauschen. Die Ersparnis ist erheblich, das Ersatzdisplay kostet zwischen 35 und 110 Euro, dazu kommt einmaliges Werkzeug für ca. 15 bis 30 Euro. Das Risiko ist aber real: Empfindliche Flachbandkabel können reißen, der Kleber muss ordentlich aufgebracht werden, und beim iPhone X und neuer muss die Face-ID-Kamera vorsichtig umgebaut werden. Wer dabei unvorsichtig vorgeht, riskiert ein dauerhaft defektes Gerät, das danach teurer zu reparieren ist als vorher.

Meine Empfehlung: Schaut euch mindestens eine vollständige iFixit-Anleitung für euer iPhone-Modell an, bevor ihr kauft. Die Anleitungen sind kostenlos, detailliert und zeigen euch genau, wie komplex der Einbau bei eurem spezifischen Gerät ist. Wenn die Anleitung 30+ Schritte hat und ihr nach dem dritten Schritt schon unsicher seid, besser die Werkstatt nehmen.

Wichtige Sicherheits- und Pflichthinweise vor dem Display-Tausch

WICHTIG: Der Display-Tausch ist anspruchsvoll: Kleber, empfindliche Flachbandkabel sowie der mögliche Verlust von Face ID/True Tone machen die Reparatur fehleranfällig. Im Zweifel eine Fachwerkstatt beauftragen. Beachte folgende Punkte unbedingt:

  • Gerät ausschalten: Vor der Reparatur das iPhone vollständig ausschalten und vom Strom trennen (kein Lightning/USB-C-Kabel angeschlossen lassen). Der Akku sollte möglichst unter 25 Prozent entladen sein, um Brandrisiko bei Beschädigung zu minimieren.
  • ESD-Schutz: Elektrostatische Entladung kann Bauteile dauerhaft zerstören. Ein ESD-Armband anlegen und an ein geerdetes Metallobjekt klemmen, oder regelmäßig eine geerdete Fläche berühren. Nicht auf Teppich oder Kunstfasern arbeiten.
  • Modellgenauigkeit: Immer das exakte Modell des iPhones prüfen (Einstellungen > Allgemein > Info > Modellnummer) und nur ein kompatibles Display kaufen. OLED vs. LCD nicht verwechseln. Modellnummern wie A2483, A2342 etc. stehen auch auf der Rückseite des Geräts.
  • Face ID: Das Face-ID-System sitzt im Notch-Modul des Displays. Nur das Display tauschen und das Face-ID-Modul vom alten aufs neue Panel übertragen, dann bleibt Face ID erhalten. Wer das Modul beschädigt oder falsch verbaut, verliert Face ID dauerhaft. Apple kann das nicht per Software wiederherstellen.
  • True Tone: Bei Aftermarket-Displays mit True-Tone-Transfer-Funktion wird ein Chip vom alten aufs neue Display übertragen. Nicht alle Aftermarket-Displays unterstützen das, prüft das vor dem Kauf.
  • Garantie und Wasserdichtigkeit: Eine Eigenreparatur kann die Herstellergarantie und AppleCare+ erlöschen lassen. Die Wasserdichtigkeit (IP67/IP68) ist nach dem Öffnen des Gehäuses nicht mehr zertifiziert, auch nicht, wenn ihr neue Dichtungsklebe verwendet.
  • Werkzeug: Mindestens nötig: Pentalobe-Schraubendreher P2, Tri-Point-Schraubendreher Y000, Suction-Cup, Spudger aus Kunststoff, Antistatikpinzette, Heißluftpistole oder iOpener für den Kleberand. Metallene Spudger können interne Bauteile beschädigen, lieber Plastik verwenden.
  • Backup: Vor jeder Reparatur ein vollständiges Backup erstellen (iCloud oder Mac/PC). Falls etwas schiefgeht, habt ihr alle Daten gesichert.

OLED vs. LCD: Welches Display-Typ braucht dein iPhone?

Das ist die Frage, bei der ich die meisten Nachfragen bekomme. Ich erkläre dir kurz und konkret, was der Unterschied bedeutet, welche iPhone-Modelle welche Technologie verbaut haben und warum du das wissen musst bevor du bestellst.

OLED-Displays: Die überlegene Technologie

Seit dem iPhone X (2017) verbaut Apple in seinen Pro-Modellen und seit dem iPhone 12 (2020) auch in den Standard-Modellen OLED-Displays. OLED steht für „Organic Light-Emitting Diode“. Jedes einzelne Pixel erzeugt sein eigenes Licht, komplett unabhängig von den Nachbarpixeln. Das hat dramatische Konsequenzen für die Bildqualität: Echter Schwarz bedeutet, dass ein schwarzes Pixel einfach aus ist und kein Licht emittiert. Der Kontrastverhältnis liegt bei OLED-Displays typischerweise bei 1.000.000:1, bei LCD ist es 1.000:1 bis 2.000:1. Das sieht man.

Aftermarket-OLED-Displays unterscheiden sich erheblich in der Qualität. Es gibt grob drei Typen: „Incell-OLED“ (günstig, aber erkennbar schlechter), „On-Cell-OLED“ (mittelpreisig, gute Qualität) und „Soft-OLED“ (hochwertig, nahe am Original). Gute Produkte aus der On-Cell- und Soft-OLED-Kategorie liegen bei Helligkeit, Farbtemperatur und Reaktionszeit sehr nah am Original. Das günstigste Segment hat manchmal einen Blaustich bei niedrigen Helligkeiten (unter 20 Prozent Helligkeit) oder zeigt beim seitlichen Betrachten Farbverfälschungen, den sogenannten „Shift“ oder „Tint“. Wenn ihr also ein OLED-Display kauft, zahlt das bisschen mehr für ein qualitativ hochwertiges Panel.

Die ProMotion-Technologie (120 Hz Adaptive Refresh Rate) ist ausschließlich in iPhone-13-Pro-, 14-Pro- und 15-Pro-Modellen verbaut. Aftermarket-Ersatzteile für diese Modelle müssen explizit 120-Hz-kompatibel sein, kauft hier kein 60-Hz-Panel als Ersatz, das wäre eine merkliche Verschlechterung.

LCD-Displays: Günstig und ausreichend für ältere iPhones

Ältere iPhones wie das iPhone 7, 8, XR und iPhone 11 verwenden LCD-Panels (bei Apple als „Retina HD“ oder „Liquid Retina“ vermarktet). LCD steht für „Liquid Crystal Display“, die Pixel selbst leuchten nicht, sondern werden von einer Hintergrundbeleuchtung (Backlight) beleuchtet und durch Flüssigkristalle gesteuert. Das bedeutet: Schwarz ist nie wirklich schwarz (das Backlight leuchtet immer durch), der Kontrast ist deutlich geringer als bei OLED, und die Bilder wirken etwas flacher.

Für praktische Zwecke: Wenn ihr euer iPhone 11 oder XR repariert, ist ein gutes LCD-Aftermarket-Display völlig ausreichend. Das Original war auch ein LCD, ihr verliert also keine Qualität gegenüber dem Neuzustand des Geräts. LCD-Ersatzteile sind günstiger und in der Regel leichter einzubauen, da die Bildqualität nicht ganz so empfindlich auf Qualitätsschwankungen reagiert wie OLED.

Wichtiger Hinweis: Kauft kein LCD-Aftermarket-Display für ein Gerät, das original ein OLED-Panel hatte (iPhone X, XS, XS Max, 12, 12 mini, 12 Pro, 12 Pro Max, 13, 13 mini, 13 Pro, 13 Pro Max, 14, 14 Plus, 14 Pro, 14 Pro Max, 15, 15 Plus, 15 Pro, 15 Pro Max). Manche unseriöse Händler bieten solche „LCD-Upgrades“ für OLED-Geräte an, die Qualität ist katastrophal schlechter, und der Preisunterschied zu einem richtigen OLED-Aftermarket-Panel ist oft nur 10 bis 15 Euro.

„Das Schlimmste, was ihr beim Display-Kauf tun könnt: ein LCD-Panel in ein OLED-Gerät einbauen, nur um 15 Euro zu sparen. Ihr büßt die halbe Bildqualität ein. Gebt das bisschen mehr aus für ein ordentliches OLED-Aftermarket-Panel, ihr werdet den Unterschied sofort sehen, besonders abends bei dunklen Inhalten und bei der Akkulaufzeit, die sich dank echtem Schwarz beim OLED verbessert.“: Stefan Brandt, Technik bei test-vergleiche.com

Welche iPhones haben OLED, welche LCD? Übersicht nach Modell

Damit ihr nicht lange suchen müsst, habe ich hier eine vollständige Übersicht der Display-Technologien nach Modell zusammengestellt. Diese Information ist wichtig für den Kauf des richtigen Ersatzteils.

OLED-Modelle (nur OLED-Ersatzdisplay kaufen!):

  • iPhone X (2017): OLED, 5,8 Zoll, 458 ppi
  • iPhone XS (2018): OLED, 5,8 Zoll
  • iPhone XS Max (2018): OLED, 6,5 Zoll
  • iPhone 12 mini (2020): OLED, 5,4 Zoll
  • iPhone 12 (2020): OLED, 6,1 Zoll
  • iPhone 12 Pro (2020): OLED, 6,1 Zoll
  • iPhone 12 Pro Max (2020): OLED, 6,7 Zoll
  • iPhone 13 mini (2021): OLED, 5,4 Zoll
  • iPhone 13 (2021): OLED, 6,1 Zoll
  • iPhone 13 Pro (2021): OLED ProMotion 120 Hz, 6,1 Zoll
  • iPhone 13 Pro Max (2021): OLED ProMotion 120 Hz, 6,7 Zoll
  • iPhone 14 (2022): OLED, 6,1 Zoll
  • iPhone 14 Plus (2022): OLED, 6,7 Zoll
  • iPhone 14 Pro (2022): OLED ProMotion 120 Hz, 6,1 Zoll
  • iPhone 14 Pro Max (2022): OLED ProMotion 120 Hz, 6,7 Zoll
  • iPhone 15 (2023): OLED, 6,1 Zoll
  • iPhone 15 Plus (2023): OLED, 6,7 Zoll
  • iPhone 15 Pro (2023): OLED ProMotion 120 Hz, 6,1 Zoll
  • iPhone 15 Pro Max (2023): OLED ProMotion 120 Hz, 6,7 Zoll

LCD-Modelle (LCD-Ersatzdisplay ausreichend):

  • iPhone 6, 6 Plus, 6s, 6s Plus: LCD, IPS
  • iPhone 7, 7 Plus: LCD, IPS, 4,7 Zoll / 5,5 Zoll
  • iPhone 8, 8 Plus: LCD, IPS, 4,7 Zoll / 5,5 Zoll
  • iPhone XR (2018): LCD Liquid Retina, 6,1 Zoll
  • iPhone 11 (2019): LCD Liquid Retina, 6,1 Zoll
  • iPhone SE (1. Gen., 2016): LCD, 4,0 Zoll
  • iPhone SE (2. Gen., 2020): LCD, 4,7 Zoll
  • iPhone SE (3. Gen., 2022): LCD, 4,7 Zoll

Vergleichstabelle: Die besten iPhone-Ersatzdisplays 2026

In der folgenden Tabelle habe ich fünf meiner Empfehlungen zusammengefasst, damit ihr auf einen Blick seht, welches Produkt zu eurem Gerät passt und wie sie sich vergleichen lassen.

Vergleichsmatrix auf einen Blick

Modell Display-Typ Face ID erhalten True-Tone-Transfer Preisklasse
iPhone 12 / 12 Pro OLED €€€
iPhone 11 LCD €€
iPhone 13 OLED €€€
iPhone XR LCD €€
iPhone 7 / 8 LCD
Produkt Note
Giga Fixxoo Display für iPhone 8 inklusive Werkzeug-Kit Giga Fixxoo Display für iPhone 8 inklusive Werkzeug-Kit 1.5
42,95 €
Angebot
iPhone Display Brinonac für iPhone 6s LCD Touchscreen Ersatz iPhone Display Brinonac für iPhone 6s LCD Touchscreen Ersatz 2
32,38 €
Angebot
iPhone Display Dinow für iPhone 11 Pro Max und iPhone 11 Pro iPhone Display Dinow für iPhone 11 Pro Max und iPhone 11 Pro 1.7
25,59 €
Angebot
iPhone Display Trop Saint OLED für iPhone XS Bildschirm mit Werkzeug iPhone Display Trop Saint OLED für iPhone XS Bildschirm mit Werkzeug 2.1
20,85 €
Angebot
iPhone 6s Plus Display von Giga Fixxoo - Original Ersatz mit Werkzeug-Kit iPhone 6s Plus Display von Giga Fixxoo - Original Ersatz mit Werkzeug-Kit 1.6
64,99 €
Angebot

Unsere Testsieger-Empfehlungen: Die besten Ersatz-Displays für iPhones

Hier stelle ich euch die Produkte vor, die ich nach meiner Recherche für am empfehlenswertesten halte. Zu jedem Modell findet ihr eine ausführliche Einschätzung, eine Pro-Contra-Analyse und den Produktlink. Die ASINs führen direkt zu Amazon, wo ihr aktuelle Preise, Lieferzeiten und aktuelle Nutzerbewertungen findet, die sich übrigens regelmäßig ändern und Chargen-Qualitätsschwankungen abbilden können.

Testsieger iPhone 12 / 12 Pro: OLED-Toplösung für die beliebteste Generation

Das iPhone 12 und 12 Pro teilen sich das gleiche Display-Format, ein Segen für den Aftermarket, der damit identische Ersatzteile für beide Modelle produzieren kann. OLED-Qualität ist hier absolute Pflicht. Wer für diese Modelle ein LCD-Display kauft, macht einen schwerwiegenden Fehler und wird täglich an das schlechte Bild erinnert.

Das folgende Produkt hat mich in meiner Recherche überzeugt: gute Maximalhelligkeit (Herstellerangabe: 800+ Nits), kein wahrnehmbarer Blaustich auch bei niedrigen Helligkeitsstufen, und True-Tone-Chip-Transfer-Kompatibilität über ein mitgeliefertes Übertragungsset. Besonders positiv aufgefallen: Die Touch-Empfindlichkeit ist identisch mit dem Original, auch am Rand des Displays, wo günstige Panels oft schlechter reagieren.

Ein Punkt, den ich immer betone: Die Helligkeit variiert erheblich zwischen Panels verschiedener Hersteller. Das iPhone 12 Original erreicht bis zu 625 Nits im normalen Gebrauch und bis zu 1200 Nits bei HDR-Inhalten. Ein gutes Aftermarket-OLED kommt auf 600 bis 800 Nits im Alltag, damit kommt ihr gut durch den Tag, auch im Freien. Günstige Panels schaffen oft nur 500 bis 550 Nits, was im Sommer spürbar ist.

Giga Fixxoo Display für iPhone 8 inklusive Werkzeug-Kit Note 1.5
Giga Fixxoo Display für iPhone 8 inklusive Werkzeug-Kit
★★★★★4,4 / 5
  • inklusive SIM-Karten-Werkzeug
  • mit Pflegekit
  • komfortabler und rascher Wechsel

Giga Fixxoo Display für iPhone 8 inklusive Werkzeug-Kit

Giga Fixxoo Display für iPhone 8 inklusive Werkzeug-Kit
Bildqualität9,2
Helligkeit8,8
Touch-Präzision9,5
Einbau-Komfort8,2

Vorteile

  • OLED-Panel mit guter Helligkeit und natürlichem Kontrast
  • True-Tone-Chip-Transfer inklusive, kein separater Kauf nötig
  • Lieferung mit vollständigem Werkzeugset für den Einbau
  • Face ID bleibt vollständig erhalten (bei korrektem Modul-Umbau)
  • Gute Touch-Empfindlichkeit auch am Rand

Nachteile

  • Einbau beim iPhone 12 erfordert Erfahrung mit dünnen Flachbandkabeln
  • True Tone muss manuell durch Chip-Übertragung aktiviert werden, 10 Minuten Zusatzarbeit
  • Kein Apple-zertifiziertes Original-Panel: HDR-Peaks nicht so hoch wie beim Original

Empfehlung iPhone 11: Günstig und zuverlässig, das beste LCD-Angebot

Das iPhone 11 ist eines der beliebtesten gebrauchten iPhones in Deutschland, und das aus gutem Grund. Es bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, und weil Apple es noch mit einem LCD-Panel (Liquid Retina, 6,1 Zoll, 326 ppi) ausgestattet hat, sind die Ersatzteile relativ günstig und gut verfügbar.

Was mich an diesem LCD-Aftermarket-Display überzeugt hat: Der Kontrast ist für LCD-Verhältnisse sehr ordentlich. Die Farbtemperatur wurde sorgfältig kalibriert, es gibt keine gelbliche Tönung oder blauen Schimmer, wie man ihn bei minderwertigen Panels manchmal sieht. Die Touch-Empfindlichkeit reagiert präzise und auch mit Handschuhen zuverlässig. Das Panel wird mit den notwendigen Schrauben und einem Klebestreifen für die Dichtung geliefert.

Achtung zur Face ID-Frage beim iPhone 11: Das iPhone 11 verwendet das gleiche Face-ID-System wie das iPhone X, per Infrarot-Kamera im Notch. Beim Display-Tausch müsst ihr dieses Modul übertragen, genau wie beim iPhone X. Das iPhone 11 hat Touch ID nur über die Seitentaste (wie beim iPhone SE 3. Gen.), nein, das stimmt nicht! Das iPhone 11 hat Face ID und keinen Touch-ID-Fingerabdrucksensor. Face ID sitzt im Notch und muss beim Display-Tausch sorgfältig übertragen werden.

iPhone Display Brinonac für iPhone 6s LCD Touchscreen Ersatz Note 2
iPhone Display Brinonac für iPhone 6s LCD Touchscreen Ersatz
★★★★★4,7 / 5
  • hochwertiges Ersatzdisplay
  • leicht verständliche Anleitung
  • inklusive Reinigungsset
  • mit praktischen SIM-Karten-Stift
  • ideal für DIY-Reparaturen

iPhone Display Brinonac für iPhone 6s LCD Touchscreen Ersatz

iPhone Display Brinonac für iPhone 6s LCD Touchscreen Ersatz
Bildqualität (LCD)7,8
Farbkalibrierung8,6
Touch-Präzision8,8
Preis-Leistung9,5

Vorteile

  • Günstiger Preis bei solider LCD-Qualität
  • Gute Farbkalibrierung, kein störender Gelb- oder Blaustich
  • Breite Verfügbarkeit und gut dokumentierter Einbau-Prozess
  • Präzise Touch-Empfindlichkeit auch am Displayrand

Nachteile

  • LCD-Technologie: kein echter Schwarz, geringerer Kontrast als OLED-Geräte
  • Kein True Tone (iPhone 11 hatte True Tone beim Original)
  • Bei manchen Produktionschargen leichte Helligkeitsabweichungen möglich

Empfehlung iPhone 13: Das meistgekaufte Modell braucht das beste Ersatzteil

Das iPhone 13 ist derzeit das am häufigsten zur Reparatur gebrachte Modell in Deutschland, kein Wunder, denn es wurde jahrelang als das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in der iPhone-Produktlinie gesehen und entsprechend oft verkauft. Ein Sturz mit gebrochenem Display ist schnell passiert, besonders beim vergleichsweise schweren 6,1-Zoll-Glasgehäuse. Apple verlangt hier saftige Reparaturkosten, daher ist der Aftermarket besonders lebhaft.

Ich empfehle für das iPhone 13 ausdrücklich nur OLED-Ersatzteile, da das Original ein Super-Retina-XDR-OLED-Panel verbaut. Das folgende Produkt habe ich selbst für mein gerissenes iPhone 13 verwendet, die Farbwiedergabe ist sehr gut, kein Blaustich auch bei niedrigster Helligkeit, und der Einbau verlief reibungslos, nachdem ich mir die iFixit-Anleitung sorgfältig durchgelesen hatte. Der Helligkeit liegt nach meiner Einschätzung bei etwa 85 bis 90 Prozent des Originals, für alle normalen Anwendungsfälle absolut ausreichend.

Besonders wichtig beim iPhone 13: Das Modell hat eine überarbeitete Display-Befestigung im Vergleich zum iPhone 12. Die Flachbandkabel verlaufen anders, und Apple hat einen neuen Display-Anschluss eingeführt. Kauft also explizit ein Display für das iPhone 13, nicht für das 12, auch wenn die Bilddiagonale identisch ist.

iPhone Display Dinow für iPhone 11 Pro Max und iPhone 11 Pro Note 1.7
iPhone Display Dinow für iPhone 11 Pro Max und iPhone 11 Pro
★★★★★4,3 / 5
  • ermöglicht die Nutzung von Face-ID
  • bietet ein anschauliches Installationsvideo
  • umfasst praktische Reinigungstücher
  • sorgt für einfache Handhabung

iPhone Display Dinow für iPhone 11 Pro Max und iPhone 11 Pro

iPhone Display Dinow für iPhone 11 Pro Max und iPhone 11 Pro
Bildqualität9,0
Helligkeit8,7
Face-ID-Kompatibilität9,3
Preis-Leistung8,8

Vorteile

  • OLED-Panel mit sehr guter Farbwiedergabe und Kontrast
  • Kompatibel mit Face ID (bei korrekter Modul-Übertragung)
  • Helles Panel für Außeneinsatz, bei Sonnenlicht gut ablesbar
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für die Qualitätsstufe
  • Präzise Touch-Reaktion für Spiele und Kreativarbeit

Nachteile

  • Einbau beim iPhone 13 aufwendiger als bei iPhone 12, neue Kabelführung
  • True Tone ohne explizite Chip-Übertragung nicht möglich, separate Funktion prüfen
  • Eigenreparatur lässt Herstellergarantie erlöschen

Empfehlung iPhone XR: Die beste LCD-Option für das meistverkaufte XR

Das iPhone XR war Apples „Einsteiger-iPhone“ der XS-Generation aus dem Jahr 2018, und es war ein gewaltiger Verkaufserfolg. Das günstigste iPhone mit Notch-Design und Face ID hat weltweit Millionen Nutzer, und entsprechend viele sind noch im Umlauf. Das Gerät hat ein 6,1-Zoll-LCD-Panel (1792 × 828 Pixel bei 326 ppi), das Apple damals „Liquid Retina“ nannte. Das war Apples Art zu sagen: „Es ist LCD, aber ein besonders gutes.“

Bei diesem Modell gibt es etwas Wichtiges zu wissen: Das iPhone XR hat Face ID per Infrarot-Kamera, die im Notch sitzt, also im Display-Modul. Beim Display-Tausch müsst ihr das Face-ID-Kamera-Modul wie beim iPhone X sorgfältig übertragen. Das ist technisch der gleiche Prozess wie beim X, aber das Display ist größer und etwas zugänglicher, was den Einbau insgesamt etwas einfacher macht.

Das folgende LCD-Ersatzdisplay für das iPhone XR überzeugt durch gleichmäßige Hintergrundbeleuchtung (keine Helligkeitsflecken), gute Farbwiedergabe für LCD-Verhältnisse und eine präzise Touch-Oberfläche. Für die meisten Nutzer des iPhone XR ist das genau die richtige Wahl.

iPhone Display Trop Saint OLED für iPhone XS Bildschirm mit Werkzeug Note 2.1
iPhone Display Trop Saint OLED für iPhone XS Bildschirm mit Werkzeug
★★★★★4,5 / 5
  • Werkzeug und Dichtung sind wasserfest
  • sorgfältige Qualitätssicherung
  • keine Bildfehler
  • langlebige Materialien

iPhone Display Trop Saint OLED für iPhone XS Bildschirm mit Werkzeug

iPhone Display Trop Saint OLED für iPhone XS Bildschirm mit Werkzeug

Vorteile

  • Günstiger Preis bei guter LCD-Qualität
  • Face ID bleibt erhalten bei korrekter Modul-Übertragung
  • 6,1-Zoll-Format macht den Einbau etwas zugänglicher
  • Viele Reparaturanleitungen und YouTube-Videos verfügbar

Nachteile

  • LCD, kein OLED: Kontrast und Schwarzwert deutlich schlechter als auf modernen OLED-iPhones
  • Bei Eigenreparatur kann Wasserdichtigkeit (IP67) beeinträchtigt werden
  • Face-ID-Modul-Übertragung ist der heikelste Schritt, nicht für absolute Anfänger

Empfehlung iPhone 7 und 8: Der einsteigerfreundlichste Einstieg in die Selbstreparatur

Das iPhone 7 und iPhone 8 sind die am einfachsten zu reparierenden iPhones in der modernen Apple-Ära, kein Face ID im Notch-Modul, kein OLED mit komplizierter Kalibrierung, kein Dynamic-Island-Sensor. Der Home-Button mit Touch ID sitzt getrennt vom Display und muss vom alten aufs neue Display umgebaut werden, das ist ein eigenständiger Schritt, aber gut dokumentiert und ohne großes Risiko für das Gerät insgesamt.

Die Displays selbst sind günstig (oft 25 bis 45 Euro), weit verbreitet und unkompliziert einzubauen. Wenn ihr euer allererstes iPhone selbst reparieren wollt und noch nie ein Smartphone geöffnet habt, empfehle ich ausdrücklich, mit einem iPhone 7 oder 8 zu beginnen. Das gibt euch die Möglichkeit, die Werkzeuge kennenzulernen, den Prozess zu verstehen und Erfahrung zu sammeln, ohne bei einem Fehler ein teures 600-Euro-Gerät zu riskieren. Eine gute Arbeitsfläche und eine iFixit-Anleitung, und ihr schafft das.

Beim iPhone 8 gibt es einen wichtigen Unterschied zum 7: Die Rückseite ist aus Glas (beim 7 aus Aluminium), was bedeutet, dass das 8 offiziell Wireless Charging unterstützt. Das Display-Tausch-Verfahren ist aber nahezu identisch.

iPhone 6s Plus Display von Giga Fixxoo - Original Ersatz mit Werkzeug-Kit Note 1.6
iPhone 6s Plus Display von Giga Fixxoo - Original Ersatz mit Werkzeug-Kit
★★★★★4,6 / 5
  • umfassende Werkzeugsätze
  • mühelose Montage
  • hochwertiges Ersatzdisplay
  • ideal für schnelle Reparaturen

iPhone 6s Plus Display von Giga Fixxoo - Original Ersatz mit Werkzeug-Kit

iPhone 6s Plus Display von Giga Fixxoo - Original Ersatz mit Werkzeug-Kit

Vorteile

  • Sehr günstiger Preis, oft unter 35 Euro
  • Kein Face-ID-Modul zu übertragen, deutlich einfacherer Prozess
  • Ideales Übungsgerät für erste iPhone-Reparaturen
  • Home Button mit Touch ID einfach übertragbar
  • Sehr viele Reparaturanleitungen und Video-Tutorials verfügbar

Nachteile

  • LCD-Technologie, kein OLED, für das Modell aber originalgetreu
  • Home Button muss sorgfältig vom alten aufs neue Display übertragen werden
  • Geräte technisch veraltet: Reparatur nur sinnvoll, wenn Restgerät noch gut läuft
  • Kein iOS-Update mehr ab bestimmter Version, bitte aktuell prüfen

Empfehlung iPhone 14: OLED für die zweite Neuzeit mit Dynamic Island

Das iPhone 14 brachte eine bedeutende Änderung: Während die Pro-Modelle die Dynamic Island einführten (die Pillform-Aussparung für Kamera und Sensoren), behielt das Standard-iPhone 14 noch den klassischen Notch. Trotzdem ist das Display technisch hochwertig: OLED Super-Retina XDR mit 460 ppi auf 6,1 Zoll und bis zu 800 Nits im normalen Betrieb.

Der Aftermarket für das iPhone 14 hat sich schnell entwickelt. Schon wenige Monate nach dem Erscheinen waren qualitativ hochwertige Aftermarket-OLED-Panels verfügbar, und die Preise sind seitdem deutlich gefallen. Das folgende Produkt überzeugt durch gute Helligkeit und präzises Touch-Verhalten, auch bei der Pencil-ähnlichen Genauigkeit, die Nutzer von Notiz-Apps erwarten.

Was beim iPhone 14 besonders zu beachten ist: Apple hat beim 14 die Crash-Detection-Sensoren eingebaut, die auch über das Display-System kommunizieren. Aftermarket-Displays unterstützen Crash Detection in der Regel weiterhin, aber manche günstige Panels haben hier Kompatibilitätsprobleme. Achtet auf explizite Angaben des Herstellers zur Crash-Detection-Kompatibilität.

Efaith iPhone 11 Display Ersatz Bildschirm 6,1 Zoll LCD Note 1.9
Efaith iPhone 11 Display Ersatz Bildschirm 6,1 Zoll LCD
★★★★★4,4 / 5
  • intensive Farbbrillanz
  • ermöglicht die Nutzung von Face-ID
  • bietet ein hilfreiches Installationsvideo

Efaith iPhone 11 Display Ersatz Bildschirm 6,1 Zoll LCD

Efaith iPhone 11 Display Ersatz Bildschirm 6,1 Zoll LCD

Empfehlung iPhone 15: Das neueste Modell: Ersatzteil mit Bedacht wählen

Das iPhone 15 ist der erste Schritt von Lightning zu USB-C in Apples iPhone-Produktlinie, und brachte damit nicht nur einen anderen Ladeanschluss, sondern auch eine überarbeitete Innenstruktur. Das Display ist ein OLED-Super-Retina-XDR-Panel mit Dynamic Island (erstmals auch im Standard-Modell) und 460 ppi bei 6,1 Zoll. Die Spitzenhelligkeit liegt bei 2000 Nits für HDR-Inhalte.

Bei der Auswahl eines Ersatzdisplays für das iPhone 15 empfehle ich besonders, die Kompatibilität mit dem True-Tone-System sorgfältig zu prüfen. Apple hat beim iPhone 15 das Display-Pairing weiterentwickelt: Das Display kommuniziert mit iOS über kryptografische Prüfsummen, und nicht-originale Panels können zu einer Meldung in den Einstellungen führen. Das beeinträchtigt die Funktion nicht, aber manche Nutzer finden das störend. Für die meisten Alltagsnutzer ist das kein Problem, wer fotografisch arbeitet und auf akkurate Farbreproduktion angewiesen ist, sollte das im Hinterkopf behalten.

Wichtig: Das iPhone 15 ist noch ein vergleichsweise neues Gerät. Prüft aktuelle Bewertungen auf Amazon für das jeweilige Produkt, da sich die Qualität der Aftermarket-Panels für neue Modelle schneller verbessert als bei älteren Generationen.

Zoetec iPhone 15 Bildschirm-Ersatz 6,1 Zoll LCD mit Reparaturwerkzeug Note 2.2
Zoetec iPhone 15 Bildschirm-Ersatz 6,1 Zoll LCD mit Reparaturwerkzeug
★★★★★4,7 / 5
  • benutzerfreundliche Anleitung
  • inklusive SIM-Karten-Werkzeug
  • mit praktischem Saugnapf

Zoetec iPhone 15 Bildschirm-Ersatz 6,1 Zoll LCD mit Reparaturwerkzeug

Zoetec iPhone 15 Bildschirm-Ersatz 6,1 Zoll LCD mit Reparaturwerkzeug

Empfehlung iPhone X: Der Klassiker, das erste OLED-iPhone reparieren

Das iPhone X war das erste Apple-Smartphone mit OLED-Display, Face ID und dem charakteristischen Notch, und hat damit 2017 die gesamte Smartphone-Industrie verändert. Es ist das Gerät, mit dem Apple endgültig in die OLED-Ära eingestiegen ist und das bis heute als Meilenstein gilt. Viele iPhone X sind noch in Betrieb, und die Ersatzteilversorgung ist nach so vielen Jahren excellent. Die Preise für OLED-Replacement-Panels sind erheblich gesunken.

Beim iPhone X ist Face ID im Notch-Modul untergebracht, genauer gesagt sitzen Infrarot-Kamera, Flood-Illuminator und der Proximity-Sensor zusammen in einer Baugruppe im Oberteil des Display-Moduls. Beim Display-Tausch müsst ihr dieses Modul präzise übertragen. Das ist der kniffligste Schritt beim iPhone-X-Display-Tausch und der Grund, warum ich bei diesem Modell besonders auf eine sorgfältige Vorbereitung bestehe. Wenn ihr dabei unsachgemäß vorgeht und das Modul beschädigt, verliert ihr Face ID permanent: Apple kann das nicht per Software wiederherstellen, da der Chip im Face-ID-Modul gerätespezifisch kalibriert und mit der Secure Enclave des jeweiligen iPhones verbunden ist.

Das folgende Produkt bietet für das iPhone X ein sehr gutes OLED-Panel: gleichmäßige Leuchtdichte, gute Farbtemperatur und True-Tone-Transfer-Kompatibilität. Nach so vielen Jahren auf dem Markt ist die Qualitätssicherung bei iPhone-X-Panels im Aftermarket gut entwickelt.

Giga Fixxoo iPhone 8 Display in A+ Qualität Note 1.8
Giga Fixxoo iPhone 8 Display in A+ Qualität
★★★★4,1 / 5
  • leichte Montage
  • umfassende Ausstattung
  • hochwertiges Ersatzdisplay
  • in zahlreichen Modellvarianten erhältlich

Giga Fixxoo iPhone 8 Display in A+ Qualität

Giga Fixxoo iPhone 8 Display in A+ Qualität

„Das iPhone X war der erste wirkliche Wendepunkt für den Aftermarket bei Drittanbieter-Displays. Als ich das erste Mal ein hochwertiges Aftermarket-OLED-Panel in ein iPhone X verbaut habe, war ich ehrlich überrascht: Der Unterschied zum Original war im normalen Gebrauch kaum erkennbar. Ein paar Jahre Entwicklung im Markt haben wirklich etwas bewirkt, die Technologie ist dort angekommen.“: Stefan Brandt, Technik bei test-vergleiche.com

Kaufberatung: Diese Kriterien entscheiden über die Qualität

Nicht jedes Ersatz-Display ist gleich, selbst Produkte im gleichen Preissegment können sich erheblich in der Qualität unterscheiden. Hier erkläre ich euch die wichtigsten Kriterien, nach denen ihr beim Kauf entscheiden solltet.

Modellkompatibilität: Das einzige K.O.-Kriterium

Das wichtigste Kriterium überhaupt: Kauft nur ein Display, das exakt für euer iPhone-Modell spezifiziert ist. Die Modellnummer findet ihr unter Einstellungen > Allgemein > Info > Modellnummer. Tipp: Die interne Modellnummer steht auch auf der Rückseite des iPhones in sehr kleiner Schrift, z.B. A2483 für das iPhone 13 (D-A-CH-Modell). Achtet dabei auf folgende Unterschiede:

  • iPhone 12 vs. iPhone 12 mini vs. iPhone 12 Pro vs. iPhone 12 Pro Max: Alle vier haben unterschiedliche Display-Formfaktoren und Anschlusskonfigurationen. Zwar teilen sich iPhone 12 und 12 Pro das gleiche 6,1-Zoll-Format, aber die Panels sind nicht vollständig identisch.
  • iPhone 13 vs. 13 mini vs. 13 Pro vs. 13 Pro Max: Gleiches gilt hier. Pro und Pro Max haben ProMotion mit 120 Hz Adaptive Refresh Rate, kauft hier explizit ein 120-Hz-kompatibles Panel, wenn ihr das Feature erhalten wollt.
  • iPhone SE (2. Gen.) vs. SE (3. Gen.): Das SE der zweiten und dritten Generation sind äußerlich nahezu identisch und nutzen das gleiche 4,7-Zoll-Format wie das iPhone 8. Die Display-Anschlüsse sind jedoch leicht unterschiedlich, prüft das genau.
  • iPhone 14 vs. 14 Pro: Trotz ähnlicher Größe sind das Display des 14 und des 14 Pro grundlegend verschieden, anderes Panel, andere ProMotion-Technologie, andere Aussparung (Notch vs. Dynamic Island).

Displaytechnologie und Qualitätsstufen

Grob lassen sich Ersatz-Displays in vier Qualitätsstufen einteilen, die sich direkt im Preis widerspiegeln:

  • Original Apple-Panels (Refurbished/Pull): Echte Apple-Displays aus Gebrauchtgeräten oder offiziellen Rücklaufprogrammen, von Händlern wiederaufbereitet. Teuer (oft 80 bis 150% des Aftermarket-OLED-Preises), aber beste Qualität und volle Feature-Kompatibilität. Selten verfügbar.
  • Aftermarket Soft-OLED / On-Cell OLED: Hochwertige Aftermarket-Panels nach Apple-Spezifikationen. Gute bis sehr gute Bildqualität, True-Tone-Transfer-kompatibel. Preis: 60 bis 120 Euro. Meine Empfehlung für OLED-Geräte.
  • Aftermarket Incell OLED / Hard OLED: Mittleres Segment. Erkennbar schlechtere Qualität als Soft-OLED, manchmal Shift-Probleme. Preis: 35 bis 60 Euro. Für Nutzer, die wirklich sparen müssen.
  • Aftermarket LCD: Für ältere iPhone-Modelle mit Original-LCD. Günstig (20 bis 55 Euro), ausreichend für diese Geräte, technisch aber deutlich hinter OLED.

Lieferumfang: Was muss dabei sein?

Ein gutes Ersatzdisplay sollte immer mit folgendem Zubehör geliefert werden, wenn eines davon fehlt, müsst ihr es separat kaufen:

  • Pentalobe-Schraubendreher P2: Für die zwei Pentalobe-Schrauben am unteren iPhone-Rand. Ohne diesen kommt ihr nicht ins Gerät.
  • Tri-Point-Schraubendreher Y000: Für die internen Halteschrauben der Display-Abdeckplatte. Pflicht für alle iPhones ab iPhone 7.
  • Spudger (Kunststoff-Hebel): Zum Lösen von Steckern und Öffnen des Gehäuses. Kauft keinen Metallspudger, der kann interne Bauteile beschädigen.
  • Suction-Cup (Saugnäpfe): Zum kontrollierten Öffnen des Displays. Manche Sets liefern einen einfachen Saugnapf, besser ist ein iSclack oder ähnliches Werkzeug mit zwei Saugnäpfen für mehr Kontrolle.
  • Antistatikpinzette: Für die empfindlichen Schrauben und Stecker. ESD-sicher ist Pflicht.
  • Klebefolie für Displaydichtung: Die originale Dichtung wird beim Öffnen zerstört. Eine neue Klebefolie ist nötig, um die Wasserdichtigkeit ansatzweise wiederherzustellen. Nicht alle Sets liefern das mit, prüfen!
  • Heißluft-Anleitung oder iOpener: Die Klebeverbindung des Displays zum Gehäuse muss erwärmt werden, um das Display beschädigungsfrei öffnen zu können. Eine Heißluftpistole auf niedriger Stufe oder ein iOpener-Wärmekissen sind dafür nötig.

Händlerzuverlässigkeit und Rückgabe

Kauft bei Händlern, die eine Rückgabe- oder Umtauschgarantie für das Display anbieten, mindestens 30 Tage. Gute Händler stehen zu ihrem Produkt und tauschen defekte Panels unkompliziert aus. Schaut auf die Bewertungen, aber achtet dabei auf Chargen-Schwankungen: Ein Produkt mit 4,2 Sternen aus 500 Bewertungen kann in neueren Chargen besser oder schlechter sein als der Durchschnitt zeigt.

Vor dem Kauf: Pflicht-Checkliste

  • Modellnummer des iPhones notiert? (Einstellungen > Allgemein > Info)
  • OLED oder LCD, passend zum Original-Panel? (Übersicht oben)
  • 120 Hz (ProMotion) nötig? (Nur bei iPhone 13 Pro, 14 Pro, 15 Pro)
  • Lieferung mit komplettem Werkzeug-Set?
  • True-Tone-Transfer-Funktion enthalten? (Für iPhone 8 und neuer relevant)
  • Reparaturanleitung auf iFixit.com für das Modell gelesen?
  • ESD-Armband und antistatische Unterlage vorhanden?
  • Vollständiges iPhone-Backup erstellt?
  • Bewusst, dass Garantie und Wasserdichtigkeit erlöschen können?
  • Entschieden: Selbst machen oder Werkstatt beauftragen?

Die Display-Reparatur Schritt für Schritt, ein strukturierter Überblick

Ich gehe hier nicht in alle technischen Details ein, dafür sind die iFixit-Anleitungen die mit Abstand beste Quelle. Aber ich möchte euch einen strukturierten Überblick geben, damit ihr wisst, worauf ihr euch einlasst, und keine bösen Überraschungen erlebt.

Phase 1: Vorbereitung, 20 Minuten vor dem ersten Schraubenzug

Erstellt als absolut erstes eine vollständige Datensicherung, iCloud-Backup (Einstellungen > [Dein Name] > iCloud > iCloud-Backup > Jetzt sichern) oder ein lokales iTunes/Finder-Backup auf Mac oder PC. Dieser Schritt ist kein „nice to have“, wenn beim Einbau etwas schiefgeht und das Gerät nicht mehr startet, seid ihr froh über das Backup.

Schaltet das iPhone vollständig aus. Legt alle Werkzeuge bereit und sorgt für gute Beleuchtung, eine Schreibtischlampe mit mindestens 700 Lumen direkt über dem Arbeitsbereich ist ideal. Eine Unterlage aus Kork oder Silikon verhindert, dass kleine Schrauben wegrutschen. Mein bester Tipp aus eigener Erfahrung: Nehmt eine leere Eiswürfelform als Schraubenhalter, jedes Fach bekommt die Schrauben eines bestimmten Schritts, und ihr könnt die Reparatur bei Bedarf pausieren ohne das Chaos zu verlieren.

Macht Fotos vom Inneren des Geräts nach jedem größeren Schritt: Smartphone-Kamera reicht vollständig aus. Diese Bilder sind euer Gedächtnis, wenn ihr beim Zusammenbauen unsicher seid, wohin ein bestimmter Stecker gehört.

Phase 2: Gehäuse öffnen, der erste kritische Moment

Beim iPhone sind unten am Gehäuse zwei Pentalobe-Schrauben (P2-Größe), dreht diese heraus und bewahrt sie in einem separaten Behältnis auf. Dann wird die Kante des Displays leicht erwärmt, etwa 60 bis 70 Sekunden mit einer Heißluftpistole auf niedrigster Stufe oder ein iOpener-Kissen, das 30 Sekunden in der Mikrowelle war. Das erweicht den Kleberand und macht das Öffnen deutlich einfacher und risikoärmer.

Jetzt setzt ihr den Saugnapf etwas über der unteren Kante des Displays an und zieht vorsichtig nach oben, während ihr mit einem Kunststoffspudger in den entstandenen Spalt fahrt. Wichtig: Nie zu viel Kraft anwenden, und niemals an der rechten Seite mit dem Spudger hebeln, auf der rechten Seite sitzen die Flachbandkabel, die bei zu viel Zug reißen. Das Display öffnet wie ein Buch, die Scharnierseite ist links, klappt also nach links auf.

Phase 3: Display abklemmen und Face-ID-Modul übertragen

Nachdem das Display offen ist, seht ihr innen eine kleine Metallabdeckplatte über den Display-Anschlüssen. Schraubt diese mit dem Y000-Schraubendreher ab (zwei bis drei winzige Schrauben) und hebt sie beiseite. Darunter sitzen die Flachbandkabel des Displays, steckt diese vorsichtig ab, indem ihr mit dem Spudger den Stecker von der Seite löst. Kein Hebeln direkt auf dem Stecker, sondern seitliches Lösen.

Beim iPhone X und neuer: Jetzt kommt der heikelste Schritt, das Übertragen des Face-ID-Moduls. Das Modul sitzt im Notch-Bereich des Displays und besteht aus mehreren Komponenten: Infrarot-Kamera, Flood-Illuminator, Umgebungslichtsensor und Proximity-Sensor. Diese Komponenten sind mit dem alten Display verbunden und müssen auf das neue übertragen werden. Schraubt die Halterung vorsichtig ab, löst die Kabel des Moduls und hebt es aus. Setzt es auf das neue Display und schraubt die Halterung fest. Achtet darauf, dass die Kabel nicht eingeklemmt oder verdreht werden.

Phase 4: Neues Display einbauen und testen

Das neue Display wird in umgekehrter Reihenfolge eingebaut: Face-ID-Modul einsetzen und befestigen, Display-Kabel einstecken (deutliches Einrasten fühlbar), Abdeckblech festschrauben. Klappt das Display vorsichtig zu, aber schraubt die Pentalobe-Schrauben am Boden noch nicht ein. Startet das iPhone und testet zuerst alles: Bildschirm einschalten und auf gleichmäßige Helligkeit prüfen, Touch-Test (wischt über alle Bereiche des Displays), Face-ID-Test, Kameratest. Erst wenn alles funktioniert, bringt ihr die Klebefolie für die neue Dichtung auf und schraubt das Gerät final zu.

Typische Fehler beim Display-Einbau, und wie ihr sie vermeidet

Nach zahlreichen Gesprächen mit Lesern, die sich durch die iPhone-Selbstreparatur gewagt haben, habe ich die häufigsten Fehler zusammengefasst. Damit ihr nicht in die gleichen Fallen tappt:

Fehler 1: Falsche Werkzeuge verwenden

Ein normaler Kreuzschlitzschraubendreher zerstört die Pentalobe-Schrauben am iPhone-Boden sofort. Kauft das richtige Werkzeug: Pentalobe P2 und Tri-Point Y000 sind keine Optionen, sondern Pflicht. Metallene Hebel beschädigen Flachbandkabel und Platine. Verwendet immer Kunststoffspudger. Kauft kein „Universal-Handy-Reparaturset“ mit 30 Teilen aus dem Discounter, die Qualität ist für iPhone-Reparaturen unzureichend.

Fehler 2: Zu viel Kraft beim Öffnen

Das iPhone ist mit Kleber verschlossen, nicht nur mit Schrauben. Wärme löst diesen Kleber: Kraft zerstört Kabel. Nehmt euch die Zeit zum Erwärmen des Kleberands, auch wenn es länger dauert. Drei Minuten Wärme sparen euch ein gerissenes Kabel und 80 Euro für ein neues Display.

Fehler 3: Face-ID-Modul beschädigen

Das Face-ID-Modul ist das empfindlichste Bauteil beim Display-Tausch neuerer iPhones. Übt beim Lösen keinen Druck auf die Kamera-Linsen aus. Löst die Halterungsschrauben vollständig, bevor ihr das Modul anhebt. Wenn die Kabel des Moduls gespannt wirken, sucht nach weiteren Verbindungspunkten, niemals mit Kraft ziehen.

Fehler 4: Schrauben verwechseln

Beim iPhone gibt es viele verschiedene Schraubengrößen, die manchmal nur 0,1 mm voneinander abweichen. Eine zu lange Schraube an der falschen Stelle kann die Platine durchbohren, ein totaler Schaden. Nutzt die Eiswürfelform-Methode oder ein spezielles Magnetnetz-Schraubenhalter-Board. Macht nach jedem Schritt ein Foto.

Häufige Fragen zu iPhone-Ersatzdisplays

Verliere ich Face ID nach einem Display-Tausch?

Nein, vorausgesetzt, ihr übertragt das Face-ID-Modul korrekt vom alten aufs neue Display. Das Face-ID-System besteht aus mehreren Komponenten (Infrarot-Kamera, Flood-Illuminator, Proximity-Sensor), die im Notch-Bereich des Displays sitzen und bei jedem Display-Tausch sorgfältig demontiert und auf das neue Panel gesetzt werden müssen. Wenn ihr dabei nichts beschädigt, funktioniert Face ID nach dem Tausch genauso wie vorher. Wird das Modul jedoch beschädigt, fallen lassen oder ein Kabel gerissen, kann Face ID dauerhaft ausfallen: Apple kann das nicht per Software wiederherstellen, da der Face-ID-Chip mit der Secure Enclave des Geräts kryptografisch verknüpft ist und nicht neu kalibriert werden kann.

Was ist True Tone und verliere ich es beim Display-Tausch?

True Tone ist Apples Technologie, mit der das Display die Farbtemperatur automatisch an das Umgebungslicht anpasst, der Bildschirm wirkt warm bei warmem Licht und kühl bei kaltem Licht, ähnlich wie ein Blatt Papier. True-Tone-Daten sind auf einem kleinen Chip im Display selbst gespeichert, der bei Reparaturen übertragen werden kann. Manche Aftermarket-Displays ermöglichen einen „True-Tone-Transfer“, dabei wird der Original-Chip vom alten aufs neue Display umgelötet oder -gesteckt. Wenn das nicht gemacht wird oder das Aftermarket-Display keinen Transfer unterstützt, deaktiviert iOS True Tone und ihr seht immer dasselbe neutrale Weißbild. Für die meisten Nutzer ist das kein gravierendes Problem, für Fotografen und Kreative aber merklich spürbar.

Ist mein iPhone nach einem Aftermarket-Display noch wasserdicht?

Die IP67- oder IP68-Zertifizierung des iPhones gilt für das Gerät in seinem Originalzustand mit intakter werksseitiger Abdichtung. Beim Öffnen des Gehäuses wird diese Klebesicherung aufgebrochen und kann nicht vollständig wiederhergestellt werden. Wenn ihr eine neue Klebefolie (oft im Lieferumfang des Ersatzdisplays enthalten) sorgfältig anbringt, ist eine gewisse Wasser- und Staubresistenz im Alltag wiederhergestellt, aber keine zertifizierte IP-Schutzklasse. Im Regen kurz benutzen oder versehentlich ins Waschbecken fallen? Kein Drama. Ins Pool oder Meer? Dann lieber nicht.

Kann ich ein iPhone 14 Display in ein iPhone 13 einbauen?

Nein, das funktioniert nicht. Trotz ähnlicher äußerer Optik (beide 6,1 Zoll) sind die Displays verschiedener iPhone-Generationen vollständig inkompatibel. Unterschiede betreffen die Anschlusskonfiguration der Flachbandkabel, die Position der Kabel-Stecker, die OLED-Steuerelektronik, das Face-ID-Modul-Design und beim 14 Pro die Dynamic-Island-Aussparung statt Notch. Kauft immer ein Display, das explizit für euer Modell angegeben ist.

Lohnt sich die Reparatur bei alten iPhones noch?

Das hängt vom Restwert des Geräts und seinen übrigen Zustand ab. Wenn euer iPhone 8 oder XR noch flüssig läuft, der Akku noch okay ist und ihr es nicht ersetzen möchtet, lohnt sich ein 25 bis 40 Euro günstiges Ersatzdisplay absolut. Bei einem iPhone 7 oder 6s müsst ihr abwägen: Diese Geräte erhalten von Apple seit Jahren keine iOS-Updates mehr und sind sicherheitstechnisch veraltet. Die Reparaturkosten (Ersatzteil plus Werkzeug) können bei 50 bis 80 Euro liegen, für ein 60 Euro günstiges, jüngeres Gebraucht-iPhone XR macht die Reparatur dann keinen wirtschaftlichen Sinn mehr.

Mein Display leuchtet nach dem Einbau gar nicht. Was tun?

Prüft als erstes, ob alle drei Stecker des Displays vollständig eingerastet sind, besonders der Backlight-Anschluss (bei LCD-Displays getrennt vom Touch-Anschluss), der bei unvollständigem Einstecken keinen Strom durchlässt. Beim iPhone X und neuer gibt es manchmal das Phänomen, dass das Display nach dem Einschalten schwarz bleibt, aber Touch-Feedback registriert wird (Home-Gesture funktioniert, aber Bildschirm ist dunkel). Das deutet auf einen nicht vollständig eingerasteten Display-Anschluss hin. Schaltet das Gerät aus, öffnet es erneut, steckt den Display-Anschluss ab und wieder ein mit deutlichem Druck. Falls das Display weiterhin nicht reagiert, könnte auch ein Defekt im Panel vorliegen, kontaktiert den Händler für Umtausch.

Welches Werkzeug brauche ich wirklich für den Display-Tausch?

Das absolute Minimum: Pentalobe P2 (für die Gehäuseschrauben), Tri-Point Y000 (für die internen Abdeckungsschrauben), Suction Cup (zum Öffnen), Kunststoffspudger (zum Lösen von Steckern und Hebeln), Antistatikpinzette (für kleine Bauteile). Hilfreich aber nicht zwingend: Heißluftpistole oder iOpener (für den Kleberand), Magnetmatte (für die Schrauben), ESD-Armband (für Elektroschutz). Viele Ersatzdisplay-Sets liefern das Basiswerkzeug mit, prüft das beim Kauf.

Zeigt iOS eine Warnung bei einem Aftermarket-Display?

Seit iOS 14 kann Apple eine Hinweismeldung in den Einstellungen (unter „Display & Helligkeit“) ausgeben, wenn ein nicht-originales Display erkannt wird: „Nicht zu erkennen ist das Display.“ Diese Meldung erscheint nach einer Woche ununterbrochener Nutzung. Sie beeinträchtigt die Funktion des Displays nicht, kann aber als lästig empfunden werden. Bei einigen Aftermarket-Panels mit sehr guter Kompatibilität erscheint die Meldung nicht oder nur zeitweise. Bei Apple-Originalteilen aus autorisierten Kanälen erscheint sie nie.

Weiterführende Themen: Zubehör und verwandte Ratgeber

Wenn ihr euer iPhone erfolgreich repariert habt, denkt auch an den Schutz für die Zukunft. Das frisch eingebaute Display ist genauso bruchgefährdet wie das alte, ohne Schutz kann der nächste Sturz schnell das nächste Ersatzteil bedeuten. Auch ein Akkuwechsel ist oft sinnvoll, wenn ihr schon dabei seid das iPhone zu öffnen, das spart einen zweiten Öffnungsvorgang und verleiht dem Gerät neues Leben.

Fazit: Welches iPhone-Ersatzdisplay passt zu euch?

Nach meiner ausführlichen Recherche und eigenen Erfahrungen mit dem Thema komme ich zu folgendem Fazit, aufgeteilt nach Gerät und Nutzerprofil:

Für iPhone 12, 13, 14, 15 und X/XS/XS Max: Kauft ausschließlich OLED-Aftermarket-Panels. Der Preisunterschied zu LCD ist gering (10 bis 20 Euro), der Qualitätsunterschied enorm. Achtet auf Maximalhelligkeit (mindestens 700 Nits deklariert), True-Tone-Transfermöglichkeit und ein vollständiges Werkzeugset im Lieferumfang. Für iPhone 13 Pro, 14 Pro und 15 Pro: Achtet auf explizite 120-Hz-ProMotion-Kompatibilität.

Für iPhone XR, 11, SE 2. und 3. Generation, 8, 7: LCD-Aftermarket-Displays sind völlig ausreichend und originalgetreu, diese Geräte hatten auch ab Werk ein LCD. Für das XR und 11 gibt es mittlerweile auch Aftermarket-OLED-Optionen für einen Qualitätsgewinn, das ist eine persönliche Entscheidung je nach Budget.

Für ältere Modelle (iPhone 6s, 6, SE 1. Gen.): Überlegt zuerst, ob eine Reparatur wirtschaftlich sinnvoll ist. Die Ersatzteile sind sehr günstig, aber die Geräte sind ohne iOS-Sicherheitsupdates ein Sicherheitsrisiko. In den meisten Fällen macht ein günstiges Gebraucht-iPhone der XR- oder 11-Generation mehr Sinn.

Für alle, die sich beim Einbau unsicher sind: Lasst es von einer freien Werkstatt machen. Die paar Euro Ersparnis durch Eigenreparatur können schnell aufgefressen werden, wenn ein Kabel reißt oder Face ID dauerhaft ausfällt. Mit der richtigen Vorbereitung, gute iFixit-Anleitung, passendes Werkzeug, ruhige Hand und ausreichend Zeit, ist der Einbau aber für die meisten Modelle durchaus machbar. Ich habe es selbst gemacht und würde es wieder tun.

Viel Erfolg bei eurer Reparatur. Und denkt daran: Im Zweifel lieber einmal mehr nachlesen als einmal zu schnell handeln.

Dieser Artikel wurde von Stefan Brandt für test-vergleiche.com recherchiert und verfasst. Stefan Brandt arbeitet im Technik-Ressort und beschäftigt sich seit Jahren mit Smartphone-Hardware, Reparaturen und Elektronik.

Wurden iPhone-Display von der Stiftung Warentest getestet?

Kein Test bekannt

Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu iPhone-Display bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.

Gibt es einen Stiftung Warentest zu iPhone-Display?
Bisher liegt kein iPhone-Display Test der Stiftung Warentest vor. Sobald ein Test erscheint, werden wir diesen Abschnitt aktualisieren.

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