Diese Kriterien hat unsere Redaktion beim Vergleich der Magnetwasserwaagen besonders beachtet:
Messgenauigkeit der Libelle — Das Kernmerkmal jeder Wasserwaage ist die Genauigkeit der Libelle (die mit Flüssigkeit gefüllte Röhre mit der Luftblase). Hochwertige Libellen sind mit einer Toleranz von ±0,5 mm/m geeicht und durch bruchsicheres Acrylglas geschützt. Günstige Modelle haben oft tolerantere Libellen und Schutzglas, das bei einem harten Stoß auf Metall platzt. In unserer Redaktion haben wir gelernt: Eine ungenaue Wasserwaage ist gefährlicher als gar keine — sie gibt Ihnen ein falsches Sicherheitsgefühl.
Magnetstärke und -verteilung — Die Haftkraft der Magnete entscheidet darüber, ob die Wasserwaage auf einem senkrechten Rohr hält oder herunterfällt. Neodym-Magnete sind deutlich stärker als einfache Ferritmagnete und halten auf vertikalen Metallflächen sicher. Wichtig: Die Magnete sollten gleichmäßig über die Länge der Wasserwaage verteilt sein — zwei Magnete an den Enden sind besser als ein zentraler Magnet.
V-Nut und Rohrpassung — Eine V-förmige Ausnehmung an der Unterseite der Wasserwaage ist für Rohranwendungen unverzichtbar. Ohne sie kippt das Gerät auf runden Rohren und verfälscht das Ergebnis. Die Breite und Tiefe der V-Nut bestimmt, auf welchen Rohrdurchmessern die Wasserwaage sicher aufliegt. Gute Modelle decken Rohrdurchmesser von 15 mm bis 120 mm ab.
Gehäusematerial und Schutzklasse — Auf Baustellen und in Werkstätten fällt Werkzeug herunter, kommt mit Wasser in Kontakt und wird gelegentlich unsanft behandelt. Ein Aluminiumgehäuse übersteht das besser als Kunststoff. Eine IP54-Schutzklasse schützt vor Spritzwasser und Staub — auf Baustellen keine unwichtige Eigenschaft.
Libellen-Anzahl und -Anordnung — Drei Libellen (horizontal, vertikal, 45 Grad) sind der Standard für vielseitige Nutzung. Die 45-Grad-Libelle wird beim Treppenbau und Dachneigungsmessung gebraucht. Wer ausschließlich waagerechte und senkrechte Flächen misst, kann ohne 45-Grad-Libelle auskommen.