
Schreyögg Espresso ExquisitNote 1,8
Für den Vorrat und wenig Säure.
- 1.000 g Gewicht
Letzte Aktualisierung:
Schreyögg Kaffee Vergleich 2026: 8 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung. Schreyögg
Produkte nebeneinander, Merkmale untereinander. Mit den Pfeilen oder per Wischen lassen sich alle Spalten durchblättern — der Merkmalsname bleibt dabei stehen.
Aktive Filter:bis 50 EuroFilter entfernenalle zurücksetzen7 von 8 Modellen
| Alle 7 Modelle → seitlich wischen | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
Menge Preis pro kg | |||||||
| Menge Preis pro kg | 1.000 g 37,95 € pro kg | 1.000 g 31,99 € pro kg | 1.000 g 31,82 € pro kg | 1.000 g 29,79 € pro kg | 1.000 g 30,99 € pro kg | 1.000 g 41,90 € pro kg | 1.000 g 23,90 € pro kg |
Darreichungsform | |||||||
| Darreichungsform | ganze Bohnen | ganze Bohnen | ganze Bohnen | ganze Bohnen | ganze Bohnen | ganze Bohnen | ganze Bohnen |
Kaffeesorte | |||||||
| Kaffeesorte | 90 % Arabica | 10 % Robusta | 90 % Arabica | 10 % Robusta | 70 % Arabica | 30 % Robusta | 70 % Arabica | 30 % Robusta | 90 % Arabica | 10 % Robusta | 90 % Arabica | 10 % Robusta | 60 % Arabica | 40 % Robusta |
Koffeinhaltig | |||||||
| Koffeinhaltig | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
Herkunftsland Bohnen | |||||||
| Herkunftsland Bohnen | Mittelamerika | Mittelamerika | Zentralamerika | Afrika | Zentralamerika | Afrika | Zentralamerika | Afrika | Mittelamerika | Mittelamerika |
Bio-Qualität | |||||||
| Bio-Qualität | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
Fairtrade-Siegel | |||||||
| Fairtrade-Siegel | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Ja | Nein |
Röstungsgrad | |||||||
| Röstungsgrad | mittel | mild | mittel | mittel | mittel | mittel | stark |
Säuregehalt | |||||||
| Säuregehalt | mild | mild | mild | mild | mittel | mittel | mittel |
Aromaintensität | |||||||
| Aromaintensität | intensiv | intensiv | intensiv | intensiv | mild | intensiv | sehr intensiv |
Geschmack | |||||||
| Geschmack | fruchtig | fruchtig | würzig-fruchtig | süß | mild-fruchtig | würzig | würzig |
Vorteile | |||||||
| Vorteile |
|
|
|
|
|
|
|
Angebot | |||||||
| Angebot | |||||||
8 Modelle verglichen · 23,90 € bis 274,61 € · beste Note 1,8 · Preise geprüft am 08.09.26

Schreyögg Espresso ExquisitNote 1,8
Für den Vorrat und wenig Säure.

Schreyögg Caffè Crèma SchümliNote 2,1
Für den Vorrat und wenig Säure.

Schreyögg Espresso DeliziaNote 2,2
Für den Vorrat und dunkle Röstung für kräftiges Aroma.
Beim Schreyögg Kaffee entscheidet vor allem das Mischungsverhältnis aus Arabica und Robusta darüber, ob Ihnen die Tasse schmeckt. Acht Sorten stehen zur Wahl, sämtlich als ganze Bohne, zu Preisen von rund 24 bis 275 Euro. Vergleichssieger und zugleich Preis-Leistungs-Sieger ist der Schreyögg Espresso Exquisit, benotet mit 1,8. Neun Zehntel Arabica machen ihn säurearm, das Kilo kostet rund 38 Euro. Kräftiger mag es, wer zu einer Sorte mit mehr Robusta greift. Sieben Röstungen sind mittel gehalten, nur eine fällt dunkler aus.
Ganze Bohnen stecken in jeder der acht Packungen, gemahlenen Kaffee gibt es hier nicht. Von 60 bis 90 Prozent reicht der Arabica-Anteil und bestimmt, wie mild oder kräftig die Tasse wird. Zwischen rund 24 und 41,90 Euro bewegt sich der Kilopreis, das Zehnergeb




Röstkaffee aus ganzen Bohnen, abgefüllt in Kilopackungen: So lässt sich das Sortiment zusammenfassen. Gemahlene Ware oder Pads finden Sie hier nicht. Ohne Mühle im Haus bringt der Kauf wenig.
Grob lassen sich drei Linien unterscheiden. Auf den kurzen, kräftigen Auszug hin geröstet sind die Espresso-Sorten, dazu zählen Exquisit, Delizia, Barmatic und Classic. Zielt eine Sorte auf die längere Tasse aus dem Vollautomaten, gehört sie zur Crema-Linie: Schümli, Crematic und Poeta. Für die Gastronomie gedacht ist schließlich das Großgebinde, vertreten durch Alps Coffee Espresso Delizia im Zehnerkarton.
Röstdauer und Mischung trennen die Sorten stärker als die Bohne selbst.
Süße, Frucht und feinere Säure bringt Arabica mit. Körper, mehr Koffein und eine stabile Crema liefert Robusta. Sechzig Prozent Arabica stecken im Classic, neunzig dagegen in Exquisit, Schümli, Barmatic und Poeta. Steigt der Robusta-Anteil, wird der Auszug kräftiger und bitterer. Das ist Geschmackssache, kein Qualitätsmerkmal.
Koffein enthalten alle acht. Entkoffeiniertes steht nicht zur Auswahl. Wer darauf angewiesen ist, sucht besser gleich in einem anderen Sortiment.
Fünf Punkte lohnen vor dem Kauf einen Blick. Alle stehen auf der Packung oder im Datenblatt, und sie erklären die meisten Unterschiede im Geschmack.
Sieben Packungen wiegen gleich viel. Nach Gewicht zu vergleichen bringt wenig, weil jede Tüte ein Kilo fasst.
Achten Sie stattdessen auf den Preis je Kilogramm, denn allein dort wird das große Gebinde mit seinen 27,46 Euro sichtbar günstiger als die Einzelpackung. Schauen Sie hin.
Zweitrangig bleibt außerdem die Frage nach dem Anbaugebiet, solange nur ein Kontinent genannt wird. Solche Sammelangaben erlauben keinen Rückschluss auf Farm oder Ernte.

An der Spitze steht der Espresso Exquisit, benotet mit 1,8. Rund 38 Euro kostet das Kilo, neun Zehntel Arabica stecken darin, die Bohnen stammen aus Mittelamerika. Freunden kräftiger, bitterer Espressi ist er allerdings zu mild.
Knapp dahinter folgt der Caffè Crèma Schümli mit 2,1. Gleiche Mischung, aber mild geröstet und mit rund 32 Euro günstiger. Weich und aromatisch nennt der Hersteller das Aroma.
| Sorte | Mischung | Preis je Kilo |
|---|---|---|
| Espresso Exquisit | 90 % Arabica | rund 38 Euro |
| Caffè Crèma Schümli | 90 % Arabica | rund 32 Euro |
| Espresso Delizia | 70 % Arabica | rund 30 Euro |
| Caffè Crema Poeta | 90 % Arabica | rund 39 Euro |
| Espresso Classic | 60 % Arabica | rund 24 Euro |
Die Note 2,2 teilen sich gleich drei Sorten: Espresso Delizia, Kaffee Crematic und Espresso Barmatic. Siebzig Prozent Arabica führen Delizia und Crematic, ihre Bohnen kommen aus Zentralamerika und Afrika, während Barmatic bei neunzig bleibt. Preislich trennt sie kaum etwas, rund 30 bis 31 Euro.
Am Ende stehen Poeta und Classic mit je 2,4, aus gegensätzlichen Gründen. Teuerster Einzelkaffee ist der Poeta mit rund 39 Euro, punktet dafür als einziger mit dem Zeichen für fairen Handel. Günstigster ist der Classic für rund 24 Euro, der mit vierzig Prozent Robusta und dunkler Röstung deutlich kräftiger zur Sache geht.
Am häufigsten greifen Käufer zur größten Packung. Ein Kilo hält geöffnet ungefähr drei bis vier Wochen, danach lässt das Aroma spürbar nach. Trinkt jemand allein zwei Tassen am Tag, kämpft er gegen die Zeit.
Beim Zehnerkarton verschärft sich das noch. Zehn Kilo Espresso Delizia für rund 275 Euro sind fürs Büro oder ein Café sinnvoll gerechnet, im Privathaushalt taugt wenig davon, weil die letzten Tüten alt werden.
Zu ganzen Bohnen gehört ein passender Mahlgrad. Zu grob gemahlen läuft der Espresso dünn durch, zu fein verstopft er das Sieb. Eine gute Bohne in einer schlechten Mühle funktioniert nicht, und daran ändert auch der Wechsel zu einer teureren Sorte nichts.
Falsche Erwartungen an Siegel sind der zweite Fehler. Bio-Qualität trägt keine dieser Röstungen, fair gehandelt ist genau eine. Braucht jemand beides zwingend, findet er hier nur ein Modell.
Und dann wäre da noch die Lagerung im Kühlschrank. Bohnen ziehen dort Feuchtigkeit und fremde Gerüche.
Gleich mehrere Gründe setzen den Espresso Exquisit nach vorn. Neunzig Prozent Arabica und zehn Robusta halten ihn im milden Bereich, trotzdem gilt er als säurearm. Seltener, als es klingt.
Aus Mittelamerika kommen die Bohnen, die Röstung ist mittel. Daraus entsteht ein Profil, das sowohl im Siebträger als auch im Vollautomaten funktioniert, ohne dass Sie an der Mühle lange nachjustieren müssten.
Der Röstungsgrad beschreibt, wie lange und wie heiß die grünen Bohnen behandelt werden. Eine mittlere Röstung lässt mehr Süße und Fruchtnoten stehen. Bei starker Röstung treten Röstaromen und Bitterkeit in den Vordergrund, die ursprüngliche Säure verschwindet fast vollständig.
Rund 38 Euro je Kilo bedeuten oberes Mittelfeld. Günstiger sind Delizia, Crematic, Barmatic, Schümli und Classic. Gerechtfertigt wird der Aufpreis über die Note 1,8, mit der er als einziger unter der Zwei bleibt.
Glücklich wird damit nicht jeder. Sucht jemand den kräftigen, fast rauchigen Espresso aus der italienischen Bar, bekommt er hier eine deutlich zurückhaltendere Tasse. Dann passt der Classic besser, trotz schwächerer Note.


Drei Bereiche lassen sich unterscheiden. Unter 30 Euro je Kilo liegt allein der Classic mit 23,90 Euro. Einstieg und kräftigste Mischung zugleich.
Am dichtesten besetzt ist das Mittelfeld von rund 30 bis 32 Euro. Crematic, Delizia, Barmatic und Schümli liegen hier so eng beieinander, dass der Preis kaum noch als Entscheidungshilfe taugt. Hier zählt die Mischung, nicht der Euro.
Darüber stehen Exquisit mit 37,95 und Poeta mit 41,90 Euro.
Vierzehn Euro Sprung bringen beim Exquisit die bessere Note und mehr Arabica in der Mischung. Beim Poeta zahlen Sie den Aufpreis für die Zertifizierung, denn die Note fällt mit 2,4 schlechter aus als bei günstigeren Sorten. Ob sich das lohnt, hängt davon ab, wie wichtig Ihnen das Siegel ist.
Aus der Reihe fällt das Zehnergebinde. Rund 275 Euro klingen viel, ergeben aber 27,46 Euro je Kilo und damit den niedrigsten Grundpreis überhaupt. Bei ein bis zwei Personen spart das kaum etwas, weil die hinteren Packungen ihr Aroma verlieren, bevor sie geöffnet werden. Ähnliche Überlegungen gelten übrigens bei Schümli Kaffee anderer Röster, wo Großgebinde ebenfalls verbreitet sind.
Mögen Sie lange Tassen aus dem Vollautomaten, fahren Sie mit der Crema-Linie gut. Schümli ist mild geröstet und weich im Aroma, Crematic geht mit dreißig Prozent Robusta etwas kräftiger heran.
Kaufen Sie zwei verschiedene Sorten und mischen Sie im Bohnenbehälter nicht, sondern wechseln Sie wochenweise. So merken Sie am eigenen Gaumen, ob Ihnen 90 oder 70 Prozent Arabica besser schmecken. Danach wissen Sie dauerhaft, worauf Sie achten müssen.
Infrage für den Siebträger und den klassischen kurzen Espresso kommen Exquisit, Delizia, Barmatic und Classic. Innerhalb dieser vier entscheidet der Robusta-Anteil, der von zehn Prozent bei Exquisit und Barmatic über dreißig beim Delizia bis auf vierzig beim Classic steigt.
Milchgetränke vertragen mehr Robusta. Ein Cappuccino aus reiner Arabica-Mischung geht unter der Schaumhaube schnell verloren.
Achten Sie auf faire Beschaffung, bleibt genau eine Option. Einzig der Poeta trägt das Siegel und wird als nachhaltig hergestellt ausgewiesen. Die Note 2,4 ist der Preis dafür.
Und für Büros, Praxen oder kleine Betriebe ist das Alps-Coffee-Gebinde gemacht. Zehn Kilo, Note 2,3, relativ säurearm. Im Zweipersonenhaushalt ist diese Menge schlicht unnötig.
Kaffee altert. Sobald die Packung offen ist, beginnt das Aroma zu verfliegen, und nach einigen Wochen schmeckt selbst eine gute Röstung flach.
Deutlich länger halten sich ganze Bohnen als gemahlener Kaffee, weil die Oberfläche kleiner ist und weniger Sauerstoff angreifen kann. Ausnahmslos ganze Bohnen enthalten die acht Packungen. Das ist ein Vorteil, setzt aber eine Mühle voraus.
Luftdicht verschlossen, kühl und dunkel gelagert bleibt das Aroma am längsten erhalten.
Frisch geröstete Bohnen geben noch tagelang Kohlendioxid ab. Ein kleines Ventil in der Verpackung lässt dieses Gas entweichen, ohne dass Luft von außen hineinkommt. Deshalb sollte die Tüte nach dem Öffnen umgeschlagen und verschlossen werden.
Am Kühlschrank scheiden sich die Geister. Kaffee zieht Gerüche an, und Feuchtigkeit schlägt sich auf kalten Bohnen nieder. Wer nicht gerade zehn Kilo auf einmal geöffnet hat, braucht diesen Umweg ohnehin nicht.
Zur Dosierung: Ein Espresso braucht deutlich weniger Pulver als eine Tasse Filterkaffee, und die Mühle muss feiner eingestellt sein. Nutzt jemand dieselbe Einstellung für beides, bekommt er entweder einen sauren oder einen bitteren Auszug. Ausprobieren hilft mehr als jede Tabelle. Kleine Schritte an der Mühle verändern das Ergebnis oft stärker, als man erwartet.

Nicht jede Bohne passt zu jeder Maschine. Röstungsgrad und Robusta-Anteil entscheiden mit, ob das Ergebnis rund schmeckt oder nicht.
Mittel geröstet sind sieben Sorten. Allein beim Classic steht stark im Datenblatt, dazu sechzig Prozent Arabica und vierzig Robusta. Kräftigste Mischung im Paket, gedacht für Espresso aus Siebträger oder Vollautomat.
Trinken Sie überwiegend große Tassen mit viel Wasser, greifen Sie eher zu einer milden Röstung. Ausdrücklich mild geröstet ist der Schümli, dessen Arabica-Anteil bei neunzig Prozent liegt.
Eine dunkle Röstung im langen Kaffee wird schnell bitter, eine helle im Espresso schnell dünn.
Bei Filtermaschinen ist der Spielraum kleiner. Dunkle Espressoröstungen wirken dort oft schwer. Umgekehrt zeigt eine Espressobohne in der French Press durchaus ihre Stärken, weil die lange Kontaktzeit die Süße herausholt und kräftige Röstungen weich und rund wirken lässt.
Als grobe Regel gilt: Je weniger Druck die Zubereitung aufbaut, desto weniger verträgt sie eine sehr dunkle Röstung. Kapseln scheiden aus. Padmaschinen ebenso, denn überall stecken ganze Bohnen darin, und ohne Mühle im Haushalt bringt der Kauf wenig.
Von rund 24 bis rund 275 Euro reichen die Preise. Diese Spanne täuscht allerdings, denn sie mischt Einzelpackungen mit einem Großgebinde.
Als Kilopackung kommen sieben Sorten, zu Preisen von rund 24 bis rund 39 Euro. Das ist das eigentliche Preisband für den normalen Haushalt.
Am unteren Ende steht der Classic, rund 24 Euro und Note 2,4. Darüber liegt eine dichte Gruppe um rund 30 bis 32 Euro, dann der Vergleichssieger mit rund 38 Euro und schließlich der Poeta mit rund 39 Euro.
| Sorte | Preis | Note |
|---|---|---|
| Schreyögg Espresso Classic | rund 24 Euro | 2,4 |
| Schreyögg Kaffee Crematic | rund 30 Euro | 2,2 |
| Schreyögg Caffè Crèma Schümli | rund 32 Euro | 2,1 |
| Schreyögg Caffè Crema Poeta | rund 39 Euro | 2,4 |
Auffällig ist der Sprung ganz oben. Am meisten pro Kilo kostet der Poeta und bekommt trotzdem nur 2,4. Bezahlt wird hier die Zertifizierung, die keine andere Sorte im Paket trägt.
Rund 275 Euro kostet das Zehnerpaket Alps Coffee Espresso Delizia, womit es beim niedrigsten Kilopreis des ganzen Feldes landet. Bei zwei Tassen am Tag lohnt sich das nur, wenn mehrere Haushalte teilen oder ein Büro versorgt wird. Zehn Kilo altern sonst schneller, als sie getrunken werden. Die Ersparnis je Kilogramm ist zwar real, spart aber kaum etwas, wenn am Ende die Hälfte schal schmeckt.
Beim Einkauf schauen viele zuerst auf Siegel. Im Paket gibt es dazu eine klare Lage.
Als Bio-Qualität ist nichts ausgewiesen. Genau eine Sorte stammt aus fairem Handel: der Poeta, der zusätzlich als nachhaltig hergestellt beschrieben wird.
Legen Sie Wert auf zertifizierten Anbau, bleibt Ihnen also genau eine Wahl. Das ist wenig, und es gehört gesagt.
Unterschiedlich genau sind die Angaben zur Herkunft. Mittelamerika nennen drei Sorten, Zentralamerika und Afrika ebenfalls drei, eine nennt zusätzlich Südamerika und Südasien. Beim Schümli fehlt die Herkunftsangabe im Datenblatt ganz.
Eine Herkunftsangabe wie Mittelamerika sagt nichts über die einzelne Farm oder die Erntezeit. Wer ein bestimmtes Anbaugebiet sucht, findet in solchen Sammelangaben keine verlässliche Auskunft. Fehlt die Angabe ganz, lässt sich über die Herkunft schlicht nichts sagen.
Breit gestreute Herkünfte sind bei Mischungen üblich. Sie machen den Geschmack über die Jahre stabiler, weil ein schwaches Erntejahr in einem Land durch eine gute Ernte in einem anderen ausgeglichen werden kann. Der Preis dafür ist weniger Charakter im einzelnen Schluck.
Crema und Koffeingehalt hängen am Robusta-Anteil. Koffeinhaltig sind sämtliche Röstungen, entkoffeinierte Varianten fehlen. Verwandte Auswahl finden Sie in der Übersicht zu Espressobohnen verschiedener Röstereien, wenn die Sortenvielfalt hier nicht ausreicht.

Diese Sorte fällt aus der Reihe, und zwar in beide Richtungen.
Rund 39 Euro für ein Kilo machen ihn zur teuersten Einzelpackung. Gleichzeitig bekommt er mit 2,4 die schwächste Note, gemeinsam mit dem Classic, für den nur rund 24 Euro fällig werden.
Rein rechnerisch ein schlechtes Geschäft. Zählen allein Note und Preis, greifen Sie woanders zu.
Es gibt allerdings einen Grund für den Aufpreis. Einzig diese Sorte trägt das Siegel, die Bohnen stammen laut Angabe aus fairem Handel, und die Herstellung wird als nachhaltig beschrieben. Das ist eine Entscheidung, die sich nicht in einer Note ausdrückt.
Neunzig Prozent Arabica stehen zehn Robusta gegenüber, die Herkunft ist mit Mittelamerika angegeben, die Röstung mittel. Damit ähnelt er von den Zutaten her stark dem Vergleichssieger, der dieselbe Mischung fährt und aus derselben Region stammt.
Für wen passt er nicht? Verbrauchen Sie monatlich ein Kilo und achten aufs Geld, zahlen Sie hier spürbar drauf, ohne geschmacklich mehr zu bekommen. Wollen Sie dagegen bewusst zertifiziert einkaufen, gibt es in diesem Feld keine Alternative dazu.
Ein Nachteil bleibt: Angaben zur Bio-Qualität fehlen auch hier, das Zeichen bezieht sich allein auf den Handel, nicht auf den Anbau ohne Pestizide.

Ganze Bohnen brauchen eine Mühle. Fehlt sie, bleibt die Packung ungenutzt im Schrank stehen.
In Vollautomaten steckt ein Mahlwerk bereits drin, hier reicht das Einfüllen. Bei Siebträgern und Filtermaschinen kommt eine separate Mühle dazu, und die entscheidet stärker über das Ergebnis als der Preis der Bohne.
Wichtig ist der gleichmäßige Mahlgrad. Scheibenmahlwerke liefern ihn, Schlagmühlen zerhacken die Bohnen eher, als dass sie sie mahlen.
Eine teure Ausstattung ist trotzdem nicht nötig. Haben Sie einen Vollautomaten und sind zufrieden, brauchen Sie kein Zubehör dazu.
Auch die Wasserhärte spielt mit. Sehr hartes Wasser verkalkt die Maschine und drückt den Geschmack. Ein Filter im Tank bringt in weichen Regionen wenig, in Kalkgebieten dagegen viel.
Zur Menge: Auf Vorrat ausgelegt sind alle Kilopackungen, und genau so werden sie auch beschrieben. In einem Einpersonenhaushalt mit einer Tasse am Tag reicht ein Kilo mehrere Monate. Bis dahin hat die Röstung ihren Höhepunkt längst überschritten. Kleinere Mengen wären dann die bessere Wahl, auch wenn sie pro Kilo mehr kosten.
Schreyögg ist kein Supermarktkaffee. Im Regal des nächsten Discounters stehen diese Sorten meist nicht.
Online ist die Auswahl größer, und der direkte Vergleich gelingt dort besser. Preise pro Kilo lassen sich nebeneinanderlegen, und Großgebinde wie das Zehnerpaket gibt es im Laden ohnehin selten.
Dafür fehlt online der Blick auf das Röstdatum vor dem Kauf.
Im Fachgeschäft können Sie riechen, fragen und mitunter probieren. Bei Kaffee ist das mehr wert als jede Beschreibung, denn Begriffe wie weich, mild und aromatisch, mit denen der Schümli beschrieben wird, sagen jedem etwas anderes.
Wissen Sie noch nicht, welche Richtung Ihnen liegt, fahren Sie mit einer kleinen Probierpackung besser als mit einem Kilo. Zehn Kilo auf Verdacht zu bestellen, funktioniert nicht, wenn die Röstung am Ende nicht schmeckt.
Beim Onlinekauf lohnt der Blick ins Datenblatt. Ausführlich sind die Angaben durchweg, lückenlos aber nicht. Beim Schümli fehlen Herkunftsland, Bio-Angabe, Siegelangabe und Röstungsgrad, dafür ist als einziger Sorte ein Aromaprofil hinterlegt. Solche Lücken sind kein Ausschlussgrund, sie schränken den Vergleich aber ein.
Rücksendungen sind bei Lebensmitteln schwierig. Eine geöffnete Kaffeepackung geht meist nicht zurück, und darauf zu bauen ist unnötig.

Vorteile
Nachteile
Etwa zwei bis vier Wochen schmeckt sie merklich frisch. Danach verliert sie zwar nicht schlagartig an Qualität, das Aroma wird aber flacher. Luftdicht verschließen, kühl und dunkel stellen hilft. Ein Kilo ist für einen kleinen Haushalt deshalb reichlich bemessen.
Ja, das geht, schmeckt aber anders als gewohnt. Dunkle Röstungen wie beim Classic wirken im Filter schnell schwer und bitter. Milder geröstete Sorten wie der Schümli passen besser. Entscheidend ist der gröbere Mahlgrad, sonst läuft das Wasser zu langsam durch.
Säure und feine Aromen kommen von Arabica, Körper, Crema und mehr Koffein von Robusta. Die Mischungen reichen von 90 zu 10 bis 60 zu 40. Mit steigendem Robusta-Anteil schmeckt der Kaffee kräftiger und weniger säurebetont. Umgekehrt bringt viel Arabica Frucht, taugt wenig für kräftige Milchgetränke.
Das lohnt sich nur bei sehr hohem Verbrauch. Mit rund 275 Euro liegt das Alps-Coffee-Gebinde beim niedrigsten Kilopreis im Feld. Ein normaler Haushalt braucht dafür aber Jahre, und so lange hält keine Röstung. Für Büros oder mehrere Haushalte zusammen rechnet es sich.
Rund 24 Euro pro Kilo kostet der Espresso Classic. Dunkel geröstet, 60 Prozent Arabica und 40 Prozent Robusta, Note 2,4. Damit ist er kräftig im Geschmack, liegt bei der Bewertung aber hinter den mittel gerösteten Sorten.
Nein, als Bio ist keine ausgewiesen. Zertifiziert ist allein der Poeta, und zwar für fairen Handel, nicht für den Anbau ohne Pestizide. Suchen Sie beides zusammen, bringt wenig, hier weiterzusuchen: Im Feld der acht Sorten findet sich keine Bio-Ware. Andere Röster führen solche Mischungen, oft allerdings zu höheren Kilopreisen.
Nein, das ist unnötig und meist sogar schädlich. Gerüche zieht Kaffee dort an, und auf kalten Bohnen schlägt sich Feuchtigkeit nieder. Besser ist ein dunkler Schrank bei Zimmertemperatur, in einem dicht schließenden Gefäß.
Weil Preis und Bewertung unterschiedliche Dinge messen. Rund 39 Euro kostet der Poeta und kommt auf 2,4, der Vergleichssieger kostet rund 38 Euro und erreicht 1,8. Bezahlt wird beim Poeta die Zertifizierung, nicht eine bessere Bewertung.
Teuer muss sie nicht sein, gleichmäßig schon. Wichtig ist ein Scheibenmahlwerk statt eines Schlagwerks, weil ungleichmäßiges Pulver besonders beim Espresso zu bitteren und sauren Anteilen gleichzeitig führt. Bei Vollautomaten ist das Mahlwerk ohnehin eingebaut.
Einen Messwert dafür gibt es nicht, nur die Herstellerangabe. Vier Sorten werden als säurearm oder relativ säurearm beschrieben. Als Faustregel gilt: Je dunkler geröstet und je höher der Robusta-Anteil, desto weniger Säure nimmt man wahr.
Vergleichssieger und Preis-Leistungs-Sieger sind hier dieselbe Sorte: der Schreyögg Espresso Exquisit, benotet mit 1,8. Rund 38 Euro pro Kilo bedeuten oberes Drittel, aber nicht die Spitze des Feldes. Mehr kostet der Poeta und bekommt nur 2,4.
Für die Bewertung sprechen neunzig Prozent Arabica und zehn Robusta, die mittlere Röstung, die Herkunft aus Mittelamerika und die Angabe, dass die Bohnen wenig Säure mitbringen. Auf Vorrat ausgelegt ist die Kilopackung.
Mögen Sie kräftigen Espresso und wollen wenig ausgeben, nehmen Sie den Classic für rund 24 Euro. Dunkler geröstet, mit vierzig Prozent Robusta mehr Körper, bei der Note aber nur 2,4.
Zu großen Tassen und mildem Geschmack passt der Schümli mit 2,1 besser. Büros und Mehrpersonenhaushalte fahren mit dem Zehnerpaket am günstigsten pro Kilo, sofern der Verbrauch stimmt.
Ein ehrlicher Nachteil bleibt beim Sieger: Bio-Qualität und Zeichen für fairen Handel fehlen ihm, und wer darauf Wert legt, muss auf den schwächer bewerteten Poeta ausweichen. Dazu kommt, dass ein ganzes Kilo für einen Einzelhaushalt eine lange Zeit reicht. Das Aroma leidet, bevor die Packung leer ist. Kleinere Mengen wären dann trotz höherem Kilopreis die bessere Wahl.
Eine Stimme je Besucher. Zur Erkennung speichern wir ein Cookie und einen nicht rückrechenbaren Prüfwert Ihrer IP-Adresse, die IP selbst wird nicht gespeichert.
Für diesen Schreyögg Kaffee-Vergleich haben wir 8 Modelle anhand von 11 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 111 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 249 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 8 Händlerangebote, beantwortet 10 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 08.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
Ihre Meinung zählt: Stimmen Sie als Erster ab
Unsere Redaktion vergleicht jeden Schreyögg Kaffee nach Ausstattung, Preis und Herstellerangaben — im Alltag entscheidet aber Ihre Erfahrung. Sagen Sie uns in dieser Umfrage, welcher Schreyögg Kaffee aus dem Vergleich Ihrer Meinung nach der beste ist. Das Ergebnis sehen Sie sofort als Statistik, und es fließt in die nächste Überarbeitung dieses Tests ein.
Eine Stimme je Gerät. Die Umfrage ist ein Meinungsbild der Leser und ersetzt keine Messung — unsere Redaktionsnote entsteht unabhängig davon.
Unsere Empfehlungen basierend auf Testnoten und Kundenbewertungen.
| Platz | Produkt | Marke | Note | Bester Preis | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| 1.Top Produkt | 1. Schreyögg Espresso Exquisit | – | 1,8Gut | 37,95 € | Zum Angebot |
| 2. | 2. Schreyögg Caffè Crèma Schümli | – | 2,1Gut | 31,99 € | Zum Angebot |
| 3. | 3. Schreyögg Espresso Delizia | – | 2,2Gut | 29,99 € | Zum Angebot |
| 4. | 4. Schreyögg Kaffee Crematic | – | 2,2Gut | 29,79 € | Zum Angebot |
| 5. | 5. Schreyögg Espresso Barmatic | – | 2,3Gut | 30,99 € | Zum Angebot |
| 6. | 6. Schreyögg Alps Coffee Espresso Delizia | – | 2,3Gut | 274,61 € | Zum Angebot |
| 7. | 7. Schreyögg Caffè Crema Poeta | – | 2,4Gut | 39,00 € | Zum Angebot |