Zinkpyrithion gilt als Wirkstoff gegen Hefepilze auf der Kopfhaut. Es kommt vor allem bei seborrhoischer Dermatitis zum Einsatz, die sich mit Schuppenflechte leicht verwechseln lässt.
Salicylsäure löst Schuppen, reizt aber trockene Haut. Harnstoff bindet Feuchtigkeit und macht raue Stellen geschmeidiger. Panthenol beruhigt. Öle wie Hanföl, Arganöl oder Kokosöl pflegen, lösen aber keine Schuppen.
Kerium steht nur bei einem Modell als Hauptwirkstoff in den Daten und zielt auf gewöhnliche Schuppen.
Pflanzliche Extrakte klingen angenehm. Belege für eine Wirkung bei Schuppenflechte liefern die Datenblätter allerdings selten. Meist steht dort nur, woraus ein Shampoo besteht, nicht wie stark es wirkt.
Hanföl steckt in mehreren Modellen, und wer es gezielt sucht, findet weitere Hanf-Shampoos auf einer eigenen Seite. Für Schuppenflechte bleibt aber der zweite Wirkstoff daneben entscheidend.
Kombinationen sind üblich. Salicylsäure mit Panthenol, wie in einem Modell dieser Seite, löst Schuppen und beruhigt zugleich.
Fehlt eine Angabe, etwa zur Konzentration, bleibt eine Lücke. Das Produkt lässt sich dann kaum einordnen. Der Hauptwirkstoff ist der beste Anhaltspunkt.
Ein Wirkstoff allein macht noch kein gutes Shampoo. Auch Basis und Verträglichkeit zählen.