Festgeldrechner

Berechnen Sie Ihre Festgeld-Erträge für verschiedene Laufzeiten – mit garantiertem Zinssatz und Zinseszins-Option.

Ihre Festgeld-Anlage
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Festgeldrechner – Sichere Anlage mit garantierten Zinsen

Mit unserem kostenlosen Festgeldrechner berechnen Sie schnell und präzise, wie viel Ertrag Ihre Festgeldanlage bringt. Festgeld ist eine der sichersten Anlageformen und bietet einen garantierten Zinssatz für die gesamte Laufzeit – ideal für Anleger, die Planungssicherheit schätzen.

Was ist Festgeld?

Festgeld (auch Termingeld genannt) ist eine Spareinlage mit fester Laufzeit und festem Zinssatz. Sie legen einen Betrag für eine bestimmte Zeit an (z.B. 1-5 Jahre) und erhalten dafür einen garantierten Zins, der während der Laufzeit nicht sinken kann.

Vorteile von Festgeld

  • Garantierter Zinssatz für die gesamte Laufzeit
  • Höhere Zinsen als Tagesgeld
  • Einlagensicherung bis 100.000 € pro Bank
  • Kein Kursrisiko wie bei Aktien oder Anleihen
  • Planbare Erträge für finanzielle Ziele

Nachteile von Festgeld

  • Geld ist während der Laufzeit gebunden
  • Vorzeitige Kündigung meist nicht möglich
  • Bei steigenden Marktzinsen kein Vorteil
  • Inflation kann Realrendite mindern

Festgeld-Laufzeiten im Vergleich

Die Wahl der richtigen Laufzeit ist entscheidend. Grundsätzlich gilt: Längere Laufzeiten bringen höhere Zinsen, binden aber auch länger Ihr Kapital.

Laufzeit Typische Zinsen Geeignet für
6 Monate 2,5 - 3,5% Kurzfristige Parkposition, unsichere Planung
1 Jahr 3,0 - 4,0% Beliebteste Laufzeit, guter Kompromiss
2-3 Jahre 3,5 - 4,5% Mittelfristige Ziele, z.B. Eigenkapital
5+ Jahre 3,5 - 5,0% Langfristige Planung, Zinsgarantie wichtig

Thesaurierend vs. Ausschüttend – Was ist besser?

Thesaurierend (Zinseszins)

Die Zinsen werden dem Kapital zugeschlagen und mitverzinst. Vorteil: Maximaler Ertrag durch Zinseszins. Ideal für: Vermögensaufbau, wenn Sie das Geld nicht brauchen.

Ausschüttend (Jährlich)

Die Zinsen werden jährlich auf Ihr Konto ausgezahlt. Vorteil: Regelmäßiges Einkommen. Ideal für: Rentner oder wenn Sie die Zinsen nutzen möchten.

Rechenbeispiel: Thesaurierend vs. Ausschüttend

Situation: 50.000 € für 5 Jahre zu 4% Zinsen

Thesaurierend: 50.000 € × 1,04⁵ = 60.833 € (Zinsen: 10.833 €)

Ausschüttend: 50.000 € + (5 × 2.000 €) = 60.000 € (Zinsen: 10.000 €)

→ Thesaurierung bringt 833 € mehr durch den Zinseszins!

Die Zinstreppe – Clever anlegen

Eine bewährte Strategie ist die Zinstreppe (auch Festgeld-Leiter genannt). Dabei verteilen Sie Ihr Geld auf verschiedene Laufzeiten:

So funktioniert die Zinstreppe:
Teilen Sie z.B. 30.000 € auf: 10.000 € für 1 Jahr, 10.000 € für 2 Jahre, 10.000 € für 3 Jahre. Jedes Jahr wird ein Teil frei, den Sie neu anlegen können – so profitieren Sie von steigenden Zinsen und haben trotzdem regelmäßig Geld verfügbar.

Festgeld und Steuern

Zinserträge aus Festgeld unterliegen der Abgeltungssteuer (26,375% plus ggf. Kirchensteuer). Nutzen Sie den Sparerpauschbetrag von 1.000 € pro Person (2.000 € für Ehepaare), um Steuern zu sparen.

Freistellungsauftrag nicht vergessen!

Stellen Sie bei jeder Bank, bei der Sie Festgeld haben, einen Freistellungsauftrag. So werden Zinsen bis zum Freibetrag nicht automatisch versteuert. Verteilen Sie den Freibetrag sinnvoll auf Ihre Konten.

Wann lohnt sich Festgeld besonders?

  • Bei hohen oder steigenden Zinsen: Sichern Sie sich den aktuellen Zins für längere Zeit
  • Für konkrete Sparziele: Hausbau in 3 Jahren? Ideal für Festgeld
  • Als Teil der Anlagestrategie: Festgeld als sicherer Baustein neben riskanteren Anlagen
  • Wenn Sie das Geld nicht brauchen: Keine vorzeitige Kündigung nötig
Vorsicht bei sehr langen Laufzeiten!
Bei Laufzeiten über 5 Jahre sollten Sie gut überlegen: Können Sie wirklich so lange auf das Geld verzichten? Wie entwickeln sich die Zinsen? Bei sehr langen Laufzeiten kann eine Kombination aus kürzeren Festgeldern und anderen Anlagen sinnvoller sein.

Häufige Fragen zum Festgeld

Festgeld ist eine Spareinlage mit fester Laufzeit und garantiertem Zinssatz. Sie legen einen Betrag für einen vereinbarten Zeitraum an und erhalten dafür einen fixen Zins, der während der Laufzeit nicht sinkt. Das Geld ist bis zum Laufzeitende gebunden.
Festgeld ist sehr sicher. In der EU sind Einlagen bis 100.000 € pro Bank und Kunde durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Bei deutschen Banken gibt es oft zusätzliche Sicherungssysteme. Das Risiko ist vergleichbar mit Tagesgeld – also minimal.
In der Regel nein. Die Bindung an die Laufzeit ist das Merkmal von Festgeld. Manche Banken erlauben eine vorzeitige Kündigung gegen Gebühr oder Zinsverlust, aber darauf sollten Sie nicht spekulieren. Legen Sie nur Geld an, das Sie wirklich nicht brauchen.
Das hängt von Ihrer Situation ab. 1-2 Jahre sind ein guter Kompromiss zwischen Flexibilität und Zins. Längere Laufzeiten bieten höhere Zinsen, binden aber länger. Nutzen Sie die Zinstreppe: Verteilen Sie Ihr Geld auf verschiedene Laufzeiten.
Beim Festgeld ist Ihr Geld für die Laufzeit gebunden, dafür gibt es höhere und garantierte Zinsen. Beim Tagesgeld können Sie jederzeit auf Ihr Geld zugreifen, erhalten aber niedrigere und variable Zinsen. Ideal: Notgroschen auf Tagesgeld, Rest auf Festgeld.
Am Laufzeitende wird das Geld plus Zinsen auf Ihr Referenzkonto überwiesen. Manche Banken bieten automatische Prolongation (Verlängerung) an – prüfen Sie die Konditionen, oft sind Neukunden-Zinsen besser als die Prolongationszinsen.
Ja, Festgeld-Zinsen unterliegen der Abgeltungssteuer (26,375% plus ggf. Kirchensteuer). Der Sparerpauschbetrag von 1.000 € pro Person (2.000 € für Ehepaare) ist steuerfrei. Stellen Sie einen Freistellungsauftrag bei der Bank.
Bei thesaurierendem Festgeld werden die Zinsen nicht ausgezahlt, sondern dem Kapital zugeschlagen und mitverzinst (Zinseszins). Das erhöht den Ertrag. Alternativ gibt es ausschüttendes Festgeld, bei dem Zinsen jährlich ausgezahlt werden.
Das variiert je nach Bank. Üblich sind Mindestbeträge von 500 € bis 10.000 €. Manche Banken haben auch Höchstgrenzen. Vergleichen Sie die Konditionen verschiedener Anbieter, um das passende Angebot zu finden.
Die Zinstreppe (Festgeld-Leiter) ist eine Anlagestrategie: Sie verteilen Ihr Geld auf verschiedene Laufzeiten (z.B. 1, 2, 3 Jahre). So wird jedes Jahr ein Teil frei, den Sie neu anlegen können. Das bietet Flexibilität und profitiert von steigenden Zinsen.
Bei Banken aus EU-Ländern gilt die europäische Einlagensicherung (100.000 €). Bei Banken außerhalb der EU prüfen Sie die lokale Einlagensicherung genau. Im Zweifel bleiben Sie bei Banken mit deutscher oder EU-Einlagensicherung.
Nutzen Sie Vergleichsportale wie Check24, Verivox oder Finanztest. Vergleichen Sie nicht nur den Zinssatz, sondern auch Mindestanlage, Einlagensicherung und die Seriosität der Bank. Beachten Sie: Neukunden-Zinsen sind oft höher als Bestandskunden-Konditionen.
Der Effektivzins zeigt die tatsächliche jährliche Rendite unter Berücksichtigung der Zinsgutschrift-Häufigkeit. Er ermöglicht einen fairen Vergleich verschiedener Angebote. Bei jährlicher Zinsgutschrift entspricht der Effektivzins dem Nominalzins.
Ja, Sie können beliebig viele Festgeldkonten bei verschiedenen Banken führen. Das ist sogar empfehlenswert für die Zinstreppe-Strategie und zur Streuung bei großen Summen (Einlagensicherung: 100.000 € pro Bank).
Ja, besonders wenn die Festgeld-Zinsen über der Inflation liegen. Dann erzielen Sie eine positive Realrendite. Selbst bei gleicher Höhe ist Festgeld als sicherer Portfoliobaustein sinnvoll. Für langfristigen Vermögensaufbau sollten Sie aber auch renditereichere Anlagen nutzen.