Berechnen Sie Ihre Tagesgeld-Zinsen für flexible Anlagedauern – mit monatlicher Verzinsung und Zinseszins-Effekt.
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Tagesgeldrechner – Flexible Geldanlage mit täglicher Verfügbarkeit
Mit unserem kostenlosen Tagesgeldrechner berechnen Sie schnell und einfach, wie sich Ihr Geld auf einem Tagesgeldkonto entwickelt. Das Besondere am Tagesgeld: Sie haben jederzeit Zugriff auf Ihr Geld und profitieren trotzdem von attraktiven Zinsen.
Was ist Tagesgeld?
Tagesgeld ist eine der beliebtesten und sichersten Anlageformen in Deutschland. Es kombiniert die Vorteile eines Sparkontos mit der Flexibilität eines Girokontos. Ihr Geld ist täglich verfügbar, wird aber deutlich besser verzinst als auf dem Girokonto.
Vorteile von Tagesgeld
Tägliche Verfügbarkeit ohne Kündigungsfrist
Einlagensicherung bis 100.000 € pro Bank
Keine Kontoführungsgebühren
Höhere Zinsen als Girokonto
Kein Kursrisiko wie bei Aktien
Nachteile von Tagesgeld
Niedrigere Zinsen als Festgeld
Variable Zinsen können sinken
Keine garantierte Rendite
Inflation kann Realrendite auffressen
Wie funktioniert die Tagesgeld-Verzinsung?
Bei Tagesgeld wird Ihr Guthaben in der Regel monatlich verzinst. Die Zinsen werden dem Konto gutgeschrieben und im nächsten Monat mitverzinst – der Zinseszins-Effekt wirkt also auch hier. Die Berechnung erfolgt nach dieser Formel:
Monatliche Tagesgeld-Verzinsung
Monatszinsen = Guthaben × (Jahreszins ÷ 12)
Rechenbeispiel
Situation: 25.000 € auf dem Tagesgeldkonto bei 3,5% Zinsen p.a. für 12 Monate
Das klassische Einsatzgebiet: 3-6 Monatsgehälter als finanzielle Reserve für unerwartete Ausgaben wie Autoreparaturen, Krankheit oder Jobverlust.
Kurzfristige Parkposition
Geld, das Sie in den nächsten 1-2 Jahren brauchen (Urlaub, Anschaffungen), ist auf dem Tagesgeldkonto gut aufgehoben.
Warteposition
Wenn Sie auf eine Investitionsgelegenheit warten (z.B. Immobilie), bleibt Ihr Geld verfügbar und wird verzinst.
Zusätzliche Liquidität
Als Ergänzung zum Girokonto für größere Beträge, die nicht täglich benötigt werden.
Tipps für die Tagesgeld-Anlage
Zinsen regelmäßig vergleichen!
Tagesgeld-Zinsen ändern sich häufig. Vergleichen Sie alle 3-6 Monate und wechseln Sie zu besseren Anbietern. Viele Banken bieten Neukunden-Boni – nutzen Sie diese, aber achten Sie auf die Konditionen danach.
Einlagensicherung beachten
In der EU sind Einlagen bis 100.000 € pro Bank und Kunde gesetzlich geschützt. Bei größeren Beträgen verteilen Sie Ihr Geld auf mehrere Banken, um den vollen Schutz zu genießen.
Häufige Fehler bei Tagesgeld vermeiden
Diese Fehler kosten Sie Geld:
Zu viel Geld auf dem schlecht verzinsten Girokonto lassen
Lockangebote ohne Prüfung der Folgekonditionen annehmen
Sparerpauschbetrag nicht nutzen (Freistellungsauftrag vergessen)
Zinsen nie vergleichen und bei schlechten Konditionen bleiben
Ausländische Banken ohne EU-Einlagensicherung wählen
Ein Tagesgeldkonto ist ein verzinstes Konto, bei dem Sie jederzeit über Ihr Geld verfügen können. Anders als beim Festgeld gibt es keine feste Laufzeit oder Kündigungsfrist. Die Zinsen werden meist monatlich gutgeschrieben.
Tagesgeld ist sehr sicher. In der EU sind Einlagen bis 100.000 € pro Bank und Kunde durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Viele deutsche Banken bieten zusätzlich freiwillige Sicherungssysteme mit noch höherem Schutz.
Die Tagesgeld-Zinsen schwanken je nach Marktlage und Bank. Aktuell (Stand 2024/2025) liegen sie typischerweise zwischen 2% und 4% p.a. Neukunden erhalten oft höhere Zinsen für einen begrenzten Zeitraum.
Die meisten Banken schreiben Tagesgeld-Zinsen monatlich, manche quartalsweise oder jährlich gut. Monatliche Gutschrift ist vorteilhafter, da der Zinseszins früher wirkt. Die genaue Regelung steht in den Kontobedingungen.
Das hängt von Ihrer Situation ab. Tagesgeld bietet Flexibilität – ideal für Notgroschen und kurzfristige Ziele. Festgeld bietet höhere Zinsen, bindet aber Ihr Geld für die Laufzeit. Am besten: Notgroschen auf Tagesgeld, Rest auf Festgeld.
Ja, Zinserträge unterliegen der Abgeltungssteuer (26,375% plus ggf. Kirchensteuer). Aber: Der Sparerpauschbetrag von 1.000 € pro Person (2.000 € für Ehepaare) ist steuerfrei. Stellen Sie einen Freistellungsauftrag bei der Bank.
Ja, Sie können beliebig viele Tagesgeldkonten bei verschiedenen Banken führen. Das ist sogar empfehlenswert: Sie profitieren von verschiedenen Zinsangeboten und verteilen bei großen Summen das Risiko (Einlagensicherung: 100.000 € pro Bank).
Das Referenzkonto (meist Ihr Girokonto) ist das Konto, von dem Ein- und Auszahlungen auf das Tagesgeldkonto erfolgen. Es dient der Sicherheit: Auszahlungen gehen nur an dieses verifizierte Konto.
Eine Überweisung vom Tagesgeldkonto auf Ihr Referenzkonto dauert in der Regel 1-2 Bankarbeitstage. Bei derselben Bank ist das Geld oft sofort oder am nächsten Tag verfügbar.
Viele Banken bieten Neukunden höhere Zinsen für einen begrenzten Zeitraum (z.B. 6 Monate). Danach sinkt der Zins auf das normale Niveau. Achten Sie daher immer auch auf die Bestandskunden-Konditionen.
Seriöse Tagesgeldkonten sind kostenlos – keine Kontoführungsgebühren, keine Kosten für Ein- und Auszahlungen. Wenn eine Bank Gebühren verlangt, suchen Sie besser einen anderen Anbieter.
Empfehlenswert ist ein Vergleich alle 3-6 Monate. Die Zinsen ändern sich regelmäßig, und ein Wechsel kann mehrere hundert Euro pro Jahr ausmachen. Nutzen Sie Vergleichsportale für einen schnellen Überblick.
Bei einer Bankenpleite greift die Einlagensicherung. In der EU sind bis zu 100.000 € pro Kunde und Bank geschützt. Die Entschädigung erfolgt innerhalb von 7 Arbeitstagen. Bei höheren Beträgen verteilen Sie Ihr Geld auf mehrere Banken.
Nein, ein Tagesgeldkonto ist kein Girokonto. Sie können keine Überweisungen an Dritte tätigen, keine Lastschriften einrichten und keine Karte nutzen. Für Zahlungen überweisen Sie das Geld erst auf Ihr Girokonto.
Ja, besonders als Notgroschen. Auch wenn die Realrendite (Zinsen minus Inflation) gering oder negativ ist, ist Tagesgeld für kurzfristige Liquidität die beste Wahl. Für langfristigen Vermögensaufbau sollten Sie aber auch andere Anlageformen nutzen.