
Der-Franz Crema BioNote 2,0
Aus ökologischer Produktion und nur Arabica-Bohnen.
- duftet sehr aromatisch
- hat milde Säure
Letzte Aktualisierung:
Der Franz Kaffee Vergleich 2026: 14 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung.
Produkte nebeneinander, Merkmale untereinander. Mit den Pfeilen oder per Wischen lassen sich alle Spalten durchblättern — der Merkmalsname bleibt dabei stehen.
| Alle 10 Modelle → seitlich wischen | ||||||||||
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Menge Preis pro kg | ||||||||||
| Menge Preis pro kg | 1.000 g 29,81 € pro kg | 1.000 g 20,92 € pro kg | 1.000 g 22,84 € pro kg | 2 x 500 g 17,57 € pro kg | 3 x 500 g 20,83 € pro kg | 1.000 g 25,23 € pro kg | 2 x 500 g 23,03 € pro kg | 2 x 500 g 21,63 € pro kg | 3 x 500 g 23,51 € pro kg | 2 x 500 g 22,44 € pro kg |
Darreichungsform | ||||||||||
| Darreichungsform | ganze Bohnen | ganze Bohnen | ganze Bohnen | ganze Bohnen | ganze Bohnen | ganze Bohnen | gemahlen | gemahlen | ganze Bohnen | gemahlen |
Kaffeesorte | ||||||||||
| Kaffeesorte | 100 % Arabica | 50 % Arabica | 50 % Robusta | 80 % Arabica | 20 % Robusta | 100 % Arabica | 100 % Arabica | 70 % Arabica | 30 % Robusta | 70 % Arabica | 30 % Robusta | 100 % Arabica | 80 % Arabica | 20 % Robusta | 100 % Arabica |
Anbaugebiet | ||||||||||
| Anbaugebiet | Zentralamerika | Afrika | Mittelamerika | k. A. | Zentralamerika | Afrika | Kolumbien | Mittelamerika | Kolumbien | Zentralamerika | Afrika | k. A. | Süd-Amerika |
Geschmack | ||||||||||
| Geschmack | blumig | würzig | karamellig | fruchtig | blumig | würzig | mild | blumig | würzig | würzig |
Säuregehalt | ||||||||||
| Säuregehalt | mittel | mild | mild | mittel | mittel | mild | mittel | mittel | mild | stark |
Röstungsgrad | ||||||||||
| Röstungsgrad | mittel | stark | mittel | mittel | mittel | stark | mittel | mittel | mittel | mittel |
Koffeinhaltig | ||||||||||
| Koffeinhaltig | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein | Ja | Ja | Ja |
Bio-Qualität | ||||||||||
| Bio-Qualität | Ja | Nein | Nein | Nein | Ja | Ja | Ja | Nein | Nein | Nein |
Weitere Varianten | ||||||||||
| Weitere Varianten | • 3 x 500 g | • 4 kg • 3 x 500 g | • keine weiteren Varianten | • 4 kg • 3 x 500 g | • 1 kg | • 3 x 500 g | • keine weiteren Varianten | • keine weiteren Varianten | • Haselnuss • Karamell • Schokolade • und weitere | • keine weiteren |
Für Vollautomaten geeignet | ||||||||||
| Für Vollautomaten geeignet | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
Verpackungsart | ||||||||||
| Verpackungsart | Standtüte | Standtüte | Standtüte | Standtüte | Standtüte | Standtüte | Standtüte | Standtüte | Standtüte | Standtüte |
Aromaintensität | ||||||||||
| Aromaintensität | sehr intensiv | sehr intensiv | intensiv | intensiv | intensiv | sehr intensiv | mild | intensiv | intensiv | intensiv |
Vorteile | ||||||||||
| Vorteile |
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10 Modelle verglichen · 19,64 € bis 36,66 € · beste Note 2,0 · Preise geprüft am 09.09.26

Der-Franz Crema BioNote 2,0
Aus ökologischer Produktion und nur Arabica-Bohnen.

Der-Franz EspressoNote 2,2
Schmeckt besonders aromatisch und wenig Säure.

Der-Franz Kaffee KaramellNote 2,2
Wenig Säure und mit intensivem Aroma.
Beim Der Franz Kaffee entscheidet vor allem die Bohnenmischung darüber, ob Ihnen die Tasse schmeckt: Reiner Arabica wird milder, ein Robusta-Anteil kräftiger und crema-stärker. Verglichen werden hier 9 Sorten der Marke, preislich zwischen rund 20 und 37 Euro pro Packung. Vergleichssieger mit 2,0 ist der Der-Franz Crema Bio, der bei rund 30 Euro liegt und zugleich Preis-Leistungs-Sieger ist. Sieben weitere Sorten landen zwischen 2,2 und 2,7, eine bei 3,0. Haben Sie einen Vollautomaten, greifen Sie zu ganzen Bohnen. Zu Filtermaschine und Kanne passen die gemahlenen Varianten.
Ganze Bohnen brauchen ein Mahlwerk, gemahlener Kaffee passt dagegen direkt in Filter, Kanne oder Siebträger ohne Mühle. Wie mild die Tasse wird, steuert der Arabica-Anteil: 100 Prozent Arabica schmeckt feiner, Robusta bringt Kraft und mehr Crema. Merklich vers






Der-Franz ist eine Kaffeemarke, die ihre Sorten überwiegend als ganze Bohnen anbietet und dabei zwischen klassischen Mischungen, Bio-Varianten und aromatisierten Sorten unterscheidet. Im Feld stehen 9 Produkte.
Unterschieden wird zunächst nach der Darreichungsform. Sieben Sorten kommen als ganze Bohnen, zwei gemahlen. Geschmack entscheidet hier nicht, sondern Ihre Maschine. Ein Vollautomat mahlt selbst. Filtermaschinen können das nicht.
Die zweite Einteilung betrifft die Bohnensorte. Vier Varianten setzen auf 100 Prozent Arabica, die übrigen mischen Robusta dazu, mit Anteilen von 20, 30 oder 50 Prozent. Arabica gilt als feiner und säurebetonter, Robusta bringt Körper, Bitterkeit und eine stabilere Crema. Machen Sie Milchgetränke, profitieren Sie durchaus vom Robusta-Anteil, weil das Aroma sonst unter der Milch verschwindet.
Als dritte Gruppe stehen die aromatisierten Varianten da. Eine Karamellsorte und eine mit Zimtnote sind vertreten und sprechen einen bestimmten Geschmack an. Sie ersetzen keinen neutralen Alltagskaffee, sondern ergänzen ihn.
Zuletzt die Bio-Frage. Fünf Sorten sind ökologisch erzeugt, bei den beiden aromatisierten steht ausdrücklich Nein in den Angaben. Anderswo fehlt die Angabe schlicht, was noch kein Urteil ist, aber eben auch keine Bestätigung.
Diese Entscheidung fällt vor allen anderen, weil sie Ihre Maschine bestimmt und nicht Ihr Geschmack.
Ganze Bohnen halten ihr Aroma länger. Sobald Kaffee gemahlen ist, vergrößert sich die Oberfläche stark, und das Aroma verflüchtigt sich innerhalb weniger Wochen. Ein Vollautomat oder Siebträger mit eigener Mühle holt deshalb mehr aus derselben Packung heraus. Sieben der neun verglichenen Varianten liegen so vor, darunter der Vergleichssieger.
Gemahlen ist bequemer. Die entkoffeinierte Sorte und die Melange kommen so, beide in 2 x 500 g. Ohne Mühle im Haushalt bleibt Ihnen ohnehin keine Wahl, und für Filterkaffee ist das völlig ausreichend.
Eine eigene Mühle lohnt sich nur, wenn Sie täglich mehrere Tassen trinken und die Bohnen innerhalb weniger Wochen aufbrauchen. Trinken Sie am Wochenende eine Tasse, bringt sie wenig, weil die Packung dann ohnehin an Aroma verliert, bevor Sie unten ankommen.
Beachten Sie außerdem den Mahlgrad. Espresso braucht fein, Filter mittel, die French Press grob. Fertig gemahlene Ware ist meist auf Filter eingestellt und funktioniert nicht im Siebträger.

Fünf Punkte entscheiden darüber, ob die Packung zu Ihnen passt. Preis steht dabei bewusst nicht an erster Stelle.
Das Anbaugebiet klingt wichtiger, als es für den Alltag ist. Ob Kolumbien, Mittelamerika oder eine Mischung aus Zentralamerika und Afrika dahintersteht, hängt davon ab, wie genau Sie hinschmecken. Bei Milch in der Tasse spielt es kaum eine Rolle.
Ähnliches gilt für die Koffein-Angabe. Sie ist nur dann ein echtes Kriterium, wenn Sie bewusst ohne Koffein kaufen wollen.
Die Noten liegen eng beieinander, von 2,0 bis 3,0. Der Unterschied steckt weniger in der Qualität als im Zweck.
Vorn liegt der Der-Franz Crema Bio mit 2,0. Reiner Arabica, mittlere Röstung, milde Säure, ökologisch erzeugt, 1.000 g für rund 30 Euro. Das ergibt 29,81 Euro je Kilogramm und damit keineswegs den günstigsten Wert im Feld. Bezahlt wird hier die Kombination aus Bio und sortenreinem Arabica. Brauchen Sie einfach nur viel Kaffee, fahren Sie anderswo billiger.
| Sorte | Note | Kaffeesorte |
|---|---|---|
| Der-Franz Crema Bio | 2,0 | 100 % Arabica |
| Der-Franz Espresso | 2,2 | 50 % Arabica | 50 % Robusta |
| Der-Franz Crema-Kaffee | 2,2 | 100 % Arabica |
| Der-Franz Kaffee entkoffeiniert | 2,3 | 70 % Arabica | 30 % Robusta |
| Der-Franz Kaffee Zimt | 3,0 | 80 % Arabica | 20 % Robusta |
Günstig wird es beim Crema-Kaffee: 2 x 500 g zu 17,57 Euro je Kilogramm, bio-zertifiziert, fruchtig, mittlere Säure. Bewertet mit 2,2. Bei empfindlichem Magen ist die mittlere Säure allerdings der falsche Weg.
Mit hälftigem Robusta-Anteil und starker Röstung ist der Espresso die Wahl für Siebträger und Vollautomat. Milde Säure, würzig, langanhaltende Crema. Als Filterkaffee wird er vielen zu wuchtig.
Schlusslicht ist die Zimt-Variante mit 3,0 und rund 37 Euro für 3 x 500 g. Als täglicher Kaffee taugt wenig, was nach Gewürz schmeckt. Als saisonale Abwechslung geht sie in Ordnung.

Die meisten Enttäuschungen entstehen nicht durch schlechten Kaffee, sondern durch eine Packung, die nicht zur Maschine oder zum Trinkverhalten passt.
Am häufigsten greifen Leute zur Großpackung. 3 x 500 g klingen nach einem guten Kilopreis. Trinken Sie morgens und mittags je eine Tasse, liegt die letzte Tüte trotzdem monatelang herum und verliert Aroma. Rechnen Sie ehrlich, wie viel Sie in vier bis sechs Wochen verbrauchen.
Zweiter Fehler: ganze Bohnen ohne Mühle kaufen. Klingt banal, passiert aber oft, weil die Packungen im Regal nebeneinander stehen. Ohne Mahlwerk funktioniert das nicht, und Nachmahlen von Hand hält kaum jemand durch.
Dritter Punkt ist die Lagerung. Kaffee gehört kühl, trocken und dunkel, aber nicht in den Kühlschrank. Dort zieht er Feuchtigkeit und fremde Gerüche. Eine verschließbare Dose im Schrank reicht völlig.
Kaufen Sie von einer neuen Sorte zuerst die kleine Packung, auch wenn der Kilopreis schlechter ist. Bei aromatisierten Sorten wie Karamell oder Zimt lohnt sich das besonders, weil der Geschmack polarisiert. Erst wenn die Sorte gefällt, greifen Sie zum größeren Gebinde.
Und ein Irrtum hält sich hartnäckig: Dunkle Röstung bedeutet nicht mehr Koffein. Sie schmeckt nur kräftiger.

Verträgt jemand Kaffee schlecht, schiebt er es meist auf das Koffein. Oft liegt es eher an der Säure.
Fünf Varianten tragen die Angabe milde Säure, drei eine mittlere. Mild heißt: weniger Fruchtsäure, runder Geschmack, verträglicher für einen empfindlichen Magen. Das hat seinen Preis in der Aromatik, denn ein Teil der Frische geht mit verloren.
Damit hängt die Röstung zusammen.
Länger und dunkler geröstete Bohnen verlieren einen Teil ihrer Säure. Stark geröstet und zugleich mild in der Säure ist die Espresso-Variante, das passt zusammen. Mittlere Röstungen bleiben ausgewogener und behalten mehr Frucht, wirken in der Tasse aber oft eine Spur spitzer.
Der Röstungsgrad beschreibt, wie lange und wie heiß die grünen Bohnen geröstet wurden. Je dunkler die Röstung, desto herber und säureärmer schmeckt der Kaffee. Helle bis mittlere Röstungen behalten mehr Fruchtnoten, wirken aber spitzer in der Säure.
Wollen oder sollen Sie ganz auf Koffein verzichten, führt der Weg zur entkoffeinierten Variante. Sie ist mit 2,3 bewertet, gemahlen, mild im Geschmack und wird als leicht verdaulich beschrieben. Reagieren Sie nur abends empfindlich, braucht es sie allerdings nicht als Grundvorrat. Eine zweite kleine Packung für den Abend reicht meist.
Nicht jede Sorte passt zu jedem Haushalt. Drei Fragen genügen meist: Welche Maschine, wie viel Milch, wie viel Verbrauch?
Beim Vollautomaten mit Milchaufschäumer ist die Espresso-Variante mit ihrem hohen Robusta-Anteil naheliegend. Sie setzt sich gegen Milch durch und liefert Crema. Trinken Sie Kaffee dagegen schwarz und mild, sind Sie damit schlecht bedient.
Bio-Käufer mit Vollautomat landen beim Crema Bio oder bei der Bio-Röstung für Espresso. Letztere mischt 30 Prozent Robusta dazu und kostet rund 25 Euro, eine Stufe unter dem Vergleichssieger.
Suchen Sie gezielt ohne Koffein? Dann führt der Weg über entkoffeinierten Kaffee, wo deutlich mehr Sorten nebeneinanderstehen. Innerhalb dieser Marke gibt es nur eine.
Am unteren Ende der Mittelgruppe steht die Melange mit 2,7. Gemahlen, 100 Prozent Arabica, blumig. Für Espresso ausgelegt und gemahlen zugleich, das passt nur bedingt zusammen, denn ein fertiger Mahlgrad bleibt im Siebträger ein Kompromiss.
Die Note entsteht nicht aus einer Verkostung im Labor. Sie fasst zusammen, was sich an einem Kaffee objektiv festhalten lässt: die Zusammensetzung der Bohne, die Angaben des Herstellers zu Röstung und Säure, der Preis je Kilogramm und die Rückmeldungen von Käufern.
Am stärksten wiegt die Zusammensetzung.
Ein reiner Arabica bekommt Vorteile, weil er in der Tasse fast immer feiner schmeckt als eine Mischung mit hohem Robusta-Anteil. Beim Crema Bio kommt beides zusammen: 100 Prozent Arabica, ökologischer Anbau, milde Säure. Daraus folgt die 2,0, die beste Bewertung im Feld. Mischungen mit Robusta liegen bei 2,2, was kein schlechtes Ergebnis ist, sondern eine sachliche Abstufung.
Getrennt vom Packungspreis zählt der Kilopreis. Sonst sähe eine 500-Gramm-Packung immer günstig aus. Rechnet man um, liegt der Crema Bio bei 29,81 Euro je Kilo, die Espresso-Variante bei 20,92 Euro. Genau diese Spanne macht den Espresso zur sparsamen Wahl im Alltag.
Kundenbewertungen fließen nur ergänzend ein. Sie zeigen, ob eine Röstung in der Breite ankommt, sagen aber nichts über Anbau oder Verarbeitung. Wo Angaben fehlen, senkt das die Note nicht automatisch, wird aber vermerkt: Bei der Bio-Röstung für Espresso etwa fehlt eine Angabe zum Röstgrad, und das ist bei einem Espresso durchaus eine Lücke.
Eine gute Note sagt, dass die Angaben stimmig sind, nicht dass der Kaffee jedem schmeckt.

Das Feld reicht von rund 20 bis 37 Euro je Packung. Das klingt nach einer großen Spanne, relativiert sich aber, sobald man auf die Füllmenge schaut.
Am unteren Ende stehen Espresso und Crema-Kaffee mit jeweils rund 20 Euro. Beim ersten sind das 1.000 Gramm am Stück, beim zweiten zwei Beutel zu 500 Gramm. Je Kilogramm landet der Crema-Kaffee dadurch sogar noch etwas günstiger. Wollen Sie schlicht möglichst wenig je Tasse zahlen, sind Sie hier richtig.
| Sorte | Packungspreis | Preis je Kilogramm |
|---|---|---|
| Der-Franz Crema-Kaffee | rund 20 Euro | 17,57 Euro |
| Der-Franz Espresso | rund 20 Euro | 20,92 Euro |
| Der-Franz Kaffee Karamell | rund 23 Euro | 22,84 Euro |
| Der-Franz Crema Bio | rund 30 Euro | 29,81 Euro |
| Der-Franz Kaffee Zimt | rund 37 Euro | 23,51 Euro |
Die Mitte besetzen die Karamellsorte mit 23 und die Bio-Röstung für Espresso mit 25 Euro. Oben liegen der Columbia Single Origin mit rund 33 Euro und die Zimtsorte mit rund 37 Euro. Bei beiden steckt die Differenz in der größeren Gesamtmenge, nicht allein in der Qualität: Dreimal 500 Gramm ergeben beim Zimt 23,51 Euro je Kilo, also weniger als beim Vergleichssieger.
Auf den Packungspreis zu schauen bringt wenig, wenn die Mengen sich unterscheiden. Rechnen Sie immer aufs Kilo um, dann ordnet sich das Feld anders, als die Zahlen auf den ersten Blick nahelegen.
Ganze Bohnen brauchen eine Mühle. Ohne sie bleibt die Packung ungenutzt im Schrank stehen, und das betrifft sieben der neun Sorten in diesem Feld.
Vollautomaten bringen ein Mahlwerk mit, meist aus Keramik oder Stahl. Brühen Sie von Hand, brauchen Sie eine eigene Mühle. Scheibenmahlwerke liefern ein gleichmäßigeres Ergebnis als Schlagmesser, kosten aber mehr. Eine Handmühle genügt morgens.
Eine Dose mit Ventil hält Sauerstoff fern und lässt das Gas entweichen, das frisch geröstete Bohnen abgeben. Meist hat die Tüte selbst schon ein solches Ventil. Solange die Packung verschlossen bleibt, taugt sie als Behälter durchaus.
Umfüllen lohnt sich erst, wenn Sie eine große Packung angebrochen haben und sie über Wochen nutzen.
Zehn Gramm mehr oder weniger verändern den Geschmack deutlich. Eine einfache Küchenwaage bringt mehr Konstanz als jede teure Kanne. Auch das Wasser spielt mit: sehr hartes Wasser dämpft die Aromen und setzt der Maschine zu. Ein Filter im Tank hilft, ersetzt aber keine Entkalkung.
Bei der Variante ohne Koffein und bei der Melange entfällt das Thema Mühle, beide kommen gemahlen. Dafür sind Sie beim Mahlgrad festgelegt, und wer mit einer Maschine mit Siebträger arbeitet, kommt damit an Grenzen.
Kaffee verliert sein Aroma nicht durch Alter allein, sondern durch Sauerstoff, Licht, Wärme und Feuchtigkeit. Alle vier lassen sich mit wenig Aufwand aussperren.
Der Mahlgrad beschreibt, wie fein die Bohne zerkleinert wird. Fein gemahlener Kaffee gibt mehr Stoffe ans Wasser ab und passt zu kurzen Brühzeiten wie beim Espresso. Grob gemahlener Kaffee braucht länger und eignet sich für Filter und French Press.
Falsch liegt der Kühlschrank.
Dort schlägt sich Feuchtigkeit auf den Bohnen nieder, und der Kaffee nimmt Gerüche von Käse oder Zwiebeln an. Ein dunkler Küchenschrank fernab vom Herd genügt, denn Restwärme vom Backofen oder Herd beschleunigt den Aromaverlust merklich.
Gemahlene Ware altert schneller als ganze Bohnen, weil die Oberfläche um ein Vielfaches größer ist. Melange und die Variante ohne Koffein kommen bereits gemahlen; beide sollten Sie innerhalb weniger Wochen aufbrauchen. Bei ganzen Bohnen haben Sie mehr Spielraum.
Einfrieren funktioniert, aber nur unter einer Bedingung. Die Packung muss luftdicht bleiben und darf nicht mehrfach aufgetaut werden. Bei üblichen Haushaltsmengen von 500 oder 1.000 Gramm ist es ohnehin unnötig, weil der Vorrat lange vorher aufgebraucht ist.
Bohnen im Vorratsbehälter des Vollautomaten stehen tagelang im Licht und in der Restwärme des Geräts. Füllen Sie nur so viel ein, wie Sie in zwei bis drei Tagen verbrauchen. Sonst schmeckt der Kaffee flach, obwohl die Packung frisch war.

Nicht jede Röstung verträgt jede Maschine. Das ist der häufigste Grund, warum ein an sich guter Kaffee im eigenen Gerät enttäuscht.
Stark geröstet und auf kurze, heiße Extraktion ausgelegt ist die Espresso-Variante. In einer Filtermaschine wirkt sie schnell bitter. Umgekehrt bleibt eine mittlere Röstung im Siebträger oft dünn und säuerlich. Breiter aufgestellt ist der Columbia Single Origin: Er passt für alle Zubereitungsarten und ist zugleich auf Espresso, Cappuccino und Lungo ausgelegt.
Das macht ihn zur unkomplizierten Wahl, wenn im Haushalt mehrere Geräte stehen.
Bei den aromatisierten Varianten gilt eine Einschränkung. Karamell und Zimt entfalten sich am besten in Milchgetränken, weil die Milch die Süße trägt. Schwarz getrunken wirken sie manchen zu aufdringlich. Trinken Sie Kaffee grundsätzlich schwarz, greifen Sie besser zu einer ungewürzten Sorte.
Mit 2,7 bringt die Melange das schwächste Ergebnis im Feld mit. Als gemahlene 100-Prozent-Arabica-Mischung für Cappuccino und Lungo hat sie ihren Platz, doch für den täglichen schwarzen Kaffee gibt es hier bessere Optionen.
Vier der neun Sorten stammen aus ökologischer Produktion: Crema Bio, Crema-Kaffee, Columbia Single Origin und die Bio-Röstung für Espresso. Bei Karamell und Zimt ist Bio-Qualität ausdrücklich verneint. Legen Sie Wert darauf, haben Sie eine überschaubare, aber ausreichende Auswahl.
Ökologischer Anbau bedeutet Verzicht auf synthetische Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger. Auf den Geschmack wirkt sich das nicht zwangsläufig aus. Den schmecken Sie nicht am Siegel ab, sondern an Bohne und Röstung.
Aussagekräftiger für den Geschmack ist die Herkunft. Aus Kolumbien kommt der Columbia Single Origin und schmeckt blumig, die Espresso-Variante aus Mittelamerika würzig, und beim Crema-Kaffee ergeben Zentralamerika und Afrika ein fruchtiges Profil. Single Origin heißt: eine Herkunft, keine Mischung. Das Ergebnis ist charaktervoller, aber auch schwankender von Ernte zu Ernte.
Bei mehreren Sorten fehlt die Herkunftsangabe ganz. Karamell, Zimt und die Bio-Röstung für Espresso nennen keine, und das ist eine Lücke, wenn Sie gezielt nach einem Profil suchen.
Zur Haltbarkeit: Ungeöffnet halten ganze Bohnen viele Monate, das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf der Packung. Nach dem Öffnen zählt nicht mehr das Datum, sondern der Kontakt mit Luft. Eine Packung, die seit einem halben Jahr offen im Schrank steht, ist nicht verdorben, schmeckt aber schlicht nach wenig. Ein detaillierter Blick auf zertifizierte Ware findet sich auch bei Bio- und Fairtrade-Kaffee, wo neben dem Anbau auch die Bezahlung der Erzeuger eine Rolle spielt.
Unter den neun Sorten bietet der Der-Franz Espresso das beste Verhältnis von Preis und Ausstattung im täglichen Gebrauch. Ein Kilogramm für rund 20 Euro, umgerechnet 20,92 Euro je Kilo, und damit liegt er deutlich unter dem Crema Bio.
Die Mischung besteht zur Hälfte aus Arabica und zur Hälfte aus Robusta. Robusta bringt mehr Körper, mehr Koffein und vor allem eine stabile Crema. Genau das beschreibt der Hersteller auch: langanhaltende Crema, würziger Geschmack, milde Säure trotz starker Röstung. Aus Mittelamerika stammen die Bohnen.
Mit 2,2 liegt er zwei Zehntel hinter dem Vergleichssieger. Das ist kein großer Abstand.
Wo er nicht passt: Mögen Sie Säure im Kaffee und suchen helle, fruchtige Röstungen, werden Sie mit dieser starken Röstung wenig anfangen können. Auch für den Filterkaffee am Morgen ist er die falsche Wahl, weil er dort schnell streng wirkt. Eine Bio-Zertifizierung führt er ebenfalls nicht.
Ziehen Sie täglich mehrere Tassen aus dem Vollautomaten oder dem Siebträger, ist er trotzdem die vernünftigste Rechnung im Feld. Ein Kilo hält je nach Verbrauch mehrere Wochen, und die Differenz zur Bio-Röstung für Espresso summiert sich über das Jahr durchaus spürbar.


Im Supermarkt sehen Sie die Packung, im Netz die Angaben. Beides hat Vorteile, und welche schwerer wiegen, hängt davon ab, wie genau Sie wissen, was Sie wollen.
Vor Ort können Sie das Röstdatum auf der Tüte prüfen, bevor Sie zahlen. Sie nehmen eine Packung mit und probieren, ohne sich auf mehrere Kilogramm festzulegen. Dafür ist die Auswahl begrenzt, und eine Sorte mit einer einzigen Herkunft steht selten im Regal.
Online sehen Sie die vollständigen Angaben zu Mischung, Herkunft und Röstgrad nebeneinander. Das erleichtert den direkten Abgleich erheblich. Größere Gebinde wie zweimal oder dreimal 500 Gramm senken zudem den Kilopreis, was im Laden so kaum angeboten wird.
Der Nachteil liegt auf der Hand. Sie kaufen ungeprüft.
Schmeckt die Röstung nicht, stehen drei Pfund im Schrank. Bei einer neuen Sorte lohnt sich deshalb die kleinste verfügbare Packung, auch wenn sie je Kilo teurer ist. Erst wenn die Sorte überzeugt, greifen Sie zum großen Gebinde. Wissen Sie bereits, dass Sie koffeinfreien Kaffee suchen, finden Sie in der Übersicht zu entkoffeiniertem Kaffee weitere Vergleichspunkte.
Auf Sonderangebote allein zu setzen spart kaum etwas, wenn dabei eine Röstung im Schrank landet, die niemand trinkt.
Vorteile
Nachteile
Das Feld führt der Der-Franz Crema Bio mit 2,0 an. Er besteht zu 100 Prozent aus Arabica, stammt aus ökologischer Produktion und hat eine milde Säure bei mittlerem Röstgrad. Mit 29,81 Euro je Kilogramm ist er zugleich die teuerste Variante im Feld. Für den täglichen Verbrauch lohnt sich das nur, wenn Ihnen Bio-Qualität wichtig ist.
Je nach Sorte zwischen 17,57 und 29,81 Euro je Kilogramm. Am günstigsten liegt der Crema-Kaffee, am oberen Ende der Crema Bio. Die Packungspreise selbst reichen von rund 20 bis 37 Euro, unterscheiden sich aber vor allem in der Füllmenge. Rechnen Sie deshalb immer aufs Kilo um.
Ja, zwei der neun Sorten kommen gemahlen: die entkoffeinierte Variante und die Melange. Alle übrigen sind ganze Bohnen. Gemahlene Ware spart die Mühle, verliert dafür schneller an Aroma und legt Sie auf einen festen Mahlgrad fest. Für eine Maschine mit Siebträger ist das eine echte Einschränkung, für Filter und Kanne kein Problem.
Sorten mit mildem Säuregehalt sind hier die richtige Wahl. Espresso, Karamell und Zimt werden alle mit milder Säure geführt, der Crema Bio ebenfalls. Stark geröstete Bohnen enthalten zudem weniger Säure als helle Röstungen. Die entkoffeinierte Variante gilt darüber hinaus als leicht verdaulich und kommt ohne Koffein aus.
Ja, ohne Mahlwerk lässt sich mit ganzen Bohnen nichts anfangen. Ein Vollautomat bringt eines mit, bei allen anderen Zubereitungsarten brauchen Sie eine eigene Mühle. Eine Handmühle reicht für ein bis zwei Tassen täglich völlig aus. Möchten Sie keine Mühle anschaffen, greifen Sie zu den beiden gemahlenen Sorten.
Ganze Bohnen bleiben nach dem Öffnen etwa vier bis sechs Wochen gut, gemahlene Ware deutlich kürzer. Entscheidend ist nicht das Datum auf der Packung, sondern der Kontakt mit Luft. Verschließen Sie die Tüte fest und lagern Sie sie dunkel und kühl, aber nicht im Kühlschrank. Verdorben wird Kaffee nicht, er schmeckt nur nach immer weniger.
Das hängt davon ab, wie schnell Sie den Vorrat aufbrauchen. Je Kilogramm sind größere Gebinde günstiger, beim Zimt etwa 23,51 Euro trotz rund 37 Euro Packungspreis. Trinken Sie morgens und abends je eine Tasse, halten anderthalb Kilo viele Wochen, und in dieser Zeit verliert die zuletzt geöffnete Tüte an Aroma. Bei einer unbekannten Sorte bringt die Großpackung wenig.
Es bedeutet, dass ausschließlich Bohnen der Sorte Arabica verwendet werden, ohne Robusta-Anteil. Arabica wächst in höheren Lagen, schmeckt feiner und enthält weniger Koffein und Bitterstoffe. Robusta bringt dafür mehr Körper und eine stabilere Crema. Reine Arabica-Sorten sind hier Crema Bio, Crema-Kaffee, Columbia Single Origin und Melange.
Er schmeckt milder und etwas weniger vollmundig als koffeinhaltiger Kaffee. Beim Entzug des Koffeins gehen geringe Mengen an Aromastoffen verloren. Die entkoffeinierte Der-Franz-Sorte wird als mild und leicht verdaulich beschrieben, kommt gemahlen und stammt aus Kolumbien. Mit 2,3 liegt sie im hinteren Mittelfeld.
Drei Varianten sind ausdrücklich dafür ausgelegt: Columbia Single Origin, Melange und die Zimtsorte. Alle drei sind auf Espresso abgestimmt und eignen sich damit als Basis für Milchgetränke. Bei den aromatisierten trägt die Milch die Süße besonders gut. Schwarz getrunken wirkt Zimt im Kaffee dagegen auf manche zu dominant.
Beide Titel holt der Der-Franz Crema Bio in diesem Vergleich. Mit 2,0 ist er die einzige Sorte unter 2,2, und das liegt an einer stimmigen Kombination: ausschließlich Arabica-Bohnen, ökologischer Anbau, milde Säure und ein mittlerer Röstgrad, der ihn für Vollautomat wie Filtermaschine brauchbar macht. Ein Kilogramm für rund 30 Euro ist kein Schnäppchen, aber im Feld die beste Verbindung aus Ausstattung und Ergebnis. Deshalb steht er auch als Preis-Leistungs-Sieger vorn.
Ein ehrlicher Nachteil bleibt: 29,81 Euro je Kilogramm sind der höchste Wert im Feld. Trinken Sie täglich vier oder fünf Tassen, zahlen Sie über das Jahr spürbar mehr als mit dem Espresso für 20,92 Euro je Kilo.
Für Vielverbraucher ist deshalb der Der-Franz Espresso die vernünftigere Rechnung. Bevorzugen Sie Milchgetränke und nutzen mehrere Zubereitungsarten, fahren Sie mit dem Columbia Single Origin gut. Bei empfindlichem Magen oder für den Abend bleibt die entkoffeinierte Variante die klare Wahl, auch wenn sie mit 2,3 nicht an die Spitze reicht. Und mögen Sie es süßlich, finden Sie in Karamell und Zimt zwei Sorten, die allerdings ohne Bio-Zertifizierung auskommen müssen.
Bei rund 20 bis 37 Euro Packungspreis und neun Sorten ist die Auswahl überschaubar genug, um sie in Ruhe durchzuprobieren.
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Für diesen Der Franz Kaffee-Vergleich haben wir 10 Modelle anhand von 13 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 226 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 1.824 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 10 Händlerangebote, beantwortet 10 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 09.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
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Unsere Empfehlungen basierend auf Testnoten und Kundenbewertungen.
| Platz | Produkt | Marke | Note | Bester Preis | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| 1.Top Produkt | 1. Der-Franz Crema Bio | – | 2,0Gut | 29,93 € | Zum Angebot |
| 2. | 2. Der-Franz Espresso | – | 2,2Gut | 19,64 € | Zum Angebot |
| 3. | 3. Der-Franz Kaffee Karamell | – | 2,2Gut | 23,04 € | Zum Angebot |
| 4. | 4. Der-Franz Crema-Kaffee | – | 2,2Gut | 19,74 € | Zum Angebot |
| 5. | 5. Der-Franz Columbia Single Origin | – | 2,2Gut | 32,82 € | Zum Angebot |
| 6. | 6. Der-Franz Bio-Kaffee Espresso | – | 2,3Gut | 25,29 € | Zum Angebot |
| 7. | 7. Der-Franz Kaffee entkoffeiniert | – | 2,3Gut | 25,01 € | Zum Angebot |