
Dinzler Kaffeerösterei Espresso Il GustosoNote 1,5
Für den Vorrat und schmeckt besonders aromatisch.
- passt für Espresso und Cappuccino
- feine Säure im Geschmack
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Dinzler Kaffee Vergleich 2026: 11 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung. Dinzler
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Menge Preis pro kg | ||||||||||
| Menge Preis pro kg | 1.000 g 36,40 € pro kg | 1.000 g 35,20 € pro kg | 1.000 g 36,40 € pro kg | 1.000 g 35,20 € pro kg | 1.000 g 36,99 € pro kg | 1.000 g 37,99 € pro kg | 1.000 g 36,40 € pro kg | 250 g 40,40 € pro kg | 250 g 39,60 € pro kg | 1.000 g 39,20 € pro kg |
Darreichungsform | ||||||||||
| Darreichungsform | ganze Bohnen | ganze Bohnen | ganze Bohnen | ganze Bohnen | ganze Bohnen | ganze Bohnen | ganze Bohnen | ganze Bohnen | ganze Bohnen | ganze Bohnen |
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| Kaffeesorte | Arabica | Robusta | Robusta | Arabica | Robusta | Arabica | Robusta | Arabica | Robusta | Arabica | Robusta | Arabica | Robusta | Arabica | Arabica | Arabica |
Herkunftsland Bohnen | ||||||||||
| Herkunftsland Bohnen | Indien | Zentralamerika | Südamerika | Brasilien | Indien | Indien | Südamerika | Indien | Mittelamerika | Südamerika | Mittelamerika | Südamerika | Brasilien | Guatemala | Indien | Zentralamerika | Indien | Südamerika | Brasilien | Indien | Südamerika |
Koffeinhaltig | ||||||||||
| Koffeinhaltig | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
Bio-Qualität | ||||||||||
| Bio-Qualität | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Ja | Ja | Nein |
Zertifiziert | ||||||||||
| Zertifiziert | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Ja | Ja | Nein |
Röstungsgrad | ||||||||||
| Röstungsgrad | stark | stark | mittel | mittel | mittel | mittel | mittel | mild | mild | mittel |
Säuregehalt | ||||||||||
| Säuregehalt | mittel | mild | mild | mild | mittel | mild | mittel | mild | mild | mittel |
Aromaintensität | ||||||||||
| Aromaintensität | sehr intensiv | intensiv | intensiv | intensiv | intensiv | sehr intensiv | intensiv | sehr intensiv | intensiv | intensiv |
Geschmack | ||||||||||
| Geschmack | schokoladig-nussig | schokoladig-nussig | fruchtig-schokoladig | nussig | schokoladig-süß | nussig-erdig | fruchtig | schokoladig-erdig | fruchtig-süß | fruchtig-blumig |
In der Hausrösterei in Bayern hergestellt | ||||||||||
| In der Hausrösterei in Bayern hergestellt | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
Geeignet für Vollautomaten | ||||||||||
| Geeignet für Vollautomaten | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
Vorteile | ||||||||||
| Vorteile |
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Angebot | ||||||||||
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11 Modelle verglichen · 9,90 € bis 98,90 € · beste Note 1,5 · Preise geprüft am 09.09.26

Dinzler Kaffeerösterei Espresso Il GustosoNote 1,5
Für den Vorrat und schmeckt besonders aromatisch.

Dinzler Kaffeerösterei Espresso RomaNote 1,7
Espresso nach süditalienischer Tradition und wenig Säure.

Dinzler Kaffeerösterei Bistro MischungNote 1,8
Für den Vorrat und ist speziell für Vollautomaten gemischt.
Beim Dinzler Kaffee entscheidet vor allem der Röstungsgrad darüber, ob Ihnen die Tasse schmeckt: kräftig geröstete Bohnen für Espresso, mittlere für Filterkaffee und Vollautomat. Verglichen werden 11 Sorten der Rösterei aus dem Chiemgau, allesamt ganze Bohnen, im Preisband von rund 10 bis 99 Euro. Vergleichssieger ist der Dinzler Kaffeerösterei Espresso Il Gustoso mit der Note 1,5. Als bester Kauf im Verhältnis von Preis und Leistung überzeugt der Dinzler Kaffeerösterei Espresso Roma mit Note 1,7 für rund 35 Euro. Wer kleine Mengen probieren will, greift zu den 250-Gramm-Packungen.
Alle 11 Sorten kommen als ganze Bohnen, gemahlene Ware fehlt hier komplett. Der Röstungsgrad reicht von mild über mittel bis stark und bestimmt Säure und Intensität. Speziell für Vollautomaten abgestimmt ist die Bistro Mischung, sie röstet mittelstark. Zwei So







Gemeint ist eine Röstung der Dinzler Kaffeerösterei, verkauft als ganze Bohne. Alle 11 Sorten haben das gemeinsam. Gemahlenen Kaffee, Pads oder Kapseln finden Sie hier nicht.
Unterscheiden lassen sich die Sorten nach drei Größen. Erstens der Röstungsgrad: mild, mittel oder stark. Zweitens die Bohnenart, also reiner Arabica oder eine Mischung mit Robusta. Drittens die Menge, 250 Gramm oder ein Kilogramm.
Das klingt zunächst nach wenig Auswahl.
Tatsächlich verschiebt schon die Röstung den Geschmack deutlich. Dunkel geröstete Bohnen wie beim Il Gustoso schmecken kräftig und tragen durch Milch. Milde Röstungen wie beim Espresso Venezia bleiben zurückhaltender und zeigen mehr von der Herkunft, was sich vor allem im Filter bemerkbar macht.
Orientieren Sie sich an italienischen Bars, suchen Sie Espressoröstungen. Morgens eine große Tasse? Dann fahren Sie mit einer mittleren Röstung besser.
Dicht beieinander liegen die Kilopreise. Zwischen günstigster und teuerster Sorte klafft eine Lücke von rund sieben Euro pro Kilo. Allein wegen des Preises zu einer Sorte zu greifen, bringt wenig. Entscheidend bleibt der eigene Geschmack.
Geröstet wird der Schritt genannt, in dem aus der grünen Bohne erst Kaffee wird. Je länger und heißer das geschieht, desto dunkler die Bohne. Säure baut sich ab, Röstaromen treten hervor.
Der Röstungsgrad beschreibt, wie weit die Bohne geröstet wurde. Mild bedeutet hell und säurebetont, stark bedeutet dunkel und kräftig. Mittel liegt dazwischen und passt zu den meisten Zubereitungsarten.
Drei Sorten sind stark geröstet, sechs mittel und zwei mild. Zur ersten Gruppe zählen Il Gustoso, Roma sowie Kaffee Premium.
Bei den Angaben zu wenig Säure taucht auffällig oft die mittlere und starke Röstung auf. Das passt zum Verfahren. Vertragen Sie Kaffee schlecht, ist eine dunklere Röstung meist die ruhigere Wahl.
Umgekehrt gilt: Wer feine Noten einer Herkunft schmecken will, ist bei dunkel gerösteten Bohnen falsch. Dort überlagert das Röstaroma vieles. Milde Röstung und eine Note nach Schokolade zeigen beim Peru Organico die andere Richtung.


Sechs Punkte entscheiden hier. Alle stehen in den Produktangaben und lassen sich vor dem Kauf prüfen, ohne dass Sie eine einzige Packung öffnen müssen.
Das Herkunftsland allein sagt wenig.
Wie eine Bohne schmeckt, hängt davon ab, wie sie geröstet und gemischt wurde. Auch die Vergleichsnote ersetzt keinen eigenen Eindruck. Zwischen 1,5 und 2,5 liegen keine Welten, sondern Geschmacksrichtungen. Greift jemand allein nach der Zahl, landet er womöglich bei einer Röstung, die ihm gar nicht liegt.
Mit Note 1,5 holt der Vergleichssieger Il Gustoso den besten Wert. Dunkel geröstet, Arabica mit Robusta, Bohnen aus Indien, Zentral- und Südamerika. Genannt werden eine feine Säure und die Eignung für Espresso wie Cappuccino. Das Kilo schlägt mit rund 36 Euro zu Buche.
| Sorte | Röstung | Note |
|---|---|---|
| Espresso Il Gustoso | stark | 1,5 |
| Espresso Roma | stark | 1,7 |
| Bistro Mischung | mittel | 1,8 |
| Kaffee Creme | mittel | 2,1 |
| Espresso Venezia | mild | 2,3 |
Im Espresso Roma steckt reiner Robusta, angebaut in Brasilien sowie Indien. Süditalienische Tradition, wenig Säure, rund 35 Euro. Suchen Sie Arabica mit feiner Fruchtnote, werden Sie damit allerdings nicht glücklich. Robusta schmeckt erdiger und herber.
Vollautomaten-Kandidat ist die Bistro Mischung mit Note 1,8. Mittel geröstet, säurearm, ausdrücklich dafür gemischt.
Auf rund 99 Euro kommt der Kaffee Premium und wirkt dadurch teuer. Umgerechnet landet er bei knapp 33 Euro pro Kilo und damit am unteren Ende. Für Gelegenheitstrinker taugt wenig an dieser Menge, weil drei Kilogramm lange offen stehen.
Bio-Qualität und ein Siegel tragen genau zwei Sorten: Espresso Peru Organico sowie Venezia. Beide sind mild geröstet, beide reiner Arabica, beide in der 250-Gramm-Packung für rund 10 Euro erhältlich.
Umgerechnet klettern sie auf rund 40 Euro pro Kilo und damit an die Spitze des Preisbands. Der Einstieg ist günstig, der Dauerbezug nicht.
Beim Peru Organico nennen die Angaben eine Note nach Schokolade und eine Auszeichnung. Aus Brasilien und Indien stammt dagegen der Venezia, beschrieben mit wenig Säure. Note 2,3 erreichen beide.
Wer Bio ausdrücklich sucht, hat hier eine überschaubare Auswahl.
Die neun übrigen Sorten sind weder bio noch zertifiziert. Das ist keine Aussage über die Qualität der Bohnen, sondern über das Siegel. Suchen Sie eine größere Auswahl an Bio-Röstungen, lohnt auch ein Blick auf Kaffee aus dem Naturkosthandel. Der Schwerpunkt liegt dort anders.

Am häufigsten greifen Käufer beim ersten Mal zur großen Packung. Ein Kilogramm reicht bei zwei Tassen am Tag mehrere Wochen. Schmeckt die Sorte nicht, steht sie lange herum.
Fangen Sie klein an.
Rund 10 Euro kosten die 250-Gramm-Packungen, und genau dafür sind sie gemacht. Zweiter Fehler: die falsche Röstung für die Maschine. Eine dunkel geröstete Espressobohne im Filterkaffee wird schnell bitter, und umgekehrt fehlt einer hellen Röstung im Siebträger der Druck im Geschmack.
Dritter Punkt betrifft die Lagerung. Bohnen mögen weder Licht noch Wärme noch Feuchtigkeit. Neben dem Herd steht die Packung am schlechtesten.
Kaufen Sie lieber häufiger kleine Mengen als selten große. Geöffnete Bohnen verlieren über Wochen an Aroma, auch gut verschlossen. Bei einem Kilogramm sollten Sie die Packung innerhalb von sechs bis acht Wochen leeren.
Noch etwas: Einfrieren bringt wenig, wenn der Vorrat ohnehin in wenigen Wochen aufgebraucht ist. Der Aufwand lohnt sich nur bei echten Vorräten.
Espressotrinker mit Siebträgermaschine greifen zum Il Gustoso oder zum Roma. Beide sind dunkel geröstet, beide zielen auf kurze, kräftige Tassen.
Besitzer eines Vollautomaten fahren mit der Bistro Mischung am besten, weil sie genau dafür gemischt ist. Mögen Sie große Tassen mit Crema und eine süßliche Note mit feiner Säure, bietet sich stattdessen der Kaffee Creme an.
Wer morgens Filterkaffee aufgießt, sollte bei mittleren Röstungen bleiben. Ausgewogen und säurearm beschrieben wird der Kaffee Klassik, was in diese Richtung passt.
Für Milchgetränke braucht es Druck im Geschmack.
Ein milder Arabica verschwindet im Cappuccino fast vollständig. Vieltrinker im Haushalt oder im Büro schauen auf den 3er Pack Kaffee Premium. Drei Kilogramm, rund 99 Euro, der niedrigste Kilopreis im Feld. Für einen Einpersonenhaushalt ist diese Menge schlicht unnötig.
Und wer einfach nur neugierig ist, nimmt eine der beiden kleinen Bio-Packungen. Zehn Euro für einen Versuch sind überschaubar.

Ganze Bohnen halten ihr Aroma länger als gemahlener Kaffee. Deshalb werden alle elf Sorten hier als ungemahlene Ware verkauft. Sauerstoff, Licht und Wärme sind die drei Gegner, und jeder davon arbeitet langsam.
Dunkel und kühl lagern, aber nicht im Kühlschrank.
Dort zieht der Kaffee Feuchtigkeit und fremde Gerüche an. Ein verschließbares Gefäß im Schrank reicht völlig. Wer die Bohnen einfriert, spart kaum etwas, solange die Packung ohnehin in wenigen Wochen leer ist. Bei einem Kilo, wie es die meisten Sorten mitbringen, ist das bei zwei Tassen täglich durchaus knapp kalkuliert.
Der Mahlgrad bestimmt, wie fein die Bohne zerkleinert wird. Für Espresso braucht es einen feinen Mahlgrad, weil das Wasser nur wenige Sekunden Kontakt hat. Bei Filterkaffee läuft das Wasser länger durch, deshalb darf gröber gemahlen werden.
Mahlen Sie nur so viel, wie Sie gerade brauchen. Zwanzig Minuten später ist ein guter Teil der flüchtigen Aromen schon weg. Ein Mahlwerk aus Stahl oder Keramik arbeitet gleichmäßiger als ein Schlagmesser, das die Bohnen eher zerhackt als schneidet. Ungleichmäßiges Pulver zieht ungleichmäßig durch. Dann schmeckt der Kaffee zugleich dünn und bitter.
Eine Mühle mit Stufenverstellung hilft, weil sich der passende Punkt je nach Röstung verschiebt. Dunkle Sorten wie Il Gustoso oder Roma brauchen meist einen Hauch gröber als helle Bohnen, weil ihre Zellstruktur poröser ist.

Nicht jede Bohne fühlt sich in jeder Maschine wohl. Der Unterschied liegt weniger in der Qualität als in der Abstimmung auf das Brühverfahren.
Vollautomaten mahlen selbst und arbeiten mit festen Programmen. Dafür ist die Bistro Mischung gedacht, ausdrücklich so gemischt und mit wenig Säure. Säurearme Bohnen sind kein Zufall: Vollautomaten brühen oft etwas kürzer, und eine spitze Säure fällt dann stärker auf.
Die Maschine entscheidet über ein Drittel des Geschmacks, die Bohne über den Rest.
Siebträger verzeihen weniger, belohnen aber mehr.
Investieren Sie Zeit, holen Sie aus einer dunklen Bohne wie dem Roma eine dichte Crema heraus. Reiner Robusta, nach süditalienischer Art aufgebaut, also kräftig und säurearm. Für einen hellen, fruchtigen Espresso taugt wenig an dieser Ausrichtung.
Bei Filtermaschinen und Handfilter greifen viele lieber zu mittleren Röstungen. Kaffee Klassik oder Wiener Mischung passen dorthin besser als dunkle Espressobohnen, weil im langen Brühkontakt sonst schnell Röstbitterkeit durchkommt.
Eine French Press braucht grobes Pulver und eine Bohne mit Körper.
Von rund 10 bis 99 Euro reicht die Spanne. Das klingt nach großen Unterschieden, löst sich aber auf, sobald man auf die Packungsgröße schaut.
Jeweils rund 10 Euro kosten die beiden günstigsten Positionen, Peru Organico sowie Venezia. Beide kommen allerdings als 250-Gramm-Packung. Umgerechnet landen sie bei 40,40 und 39,60 Euro pro Kilo und damit über den großen Gebinden. Wer nur den Einstiegspreis vergleicht, greift daneben.
| Sorte | Preis | Preis pro kg |
|---|---|---|
| Espresso Venezia | rund 10 Euro | 39,60 € |
| Espresso Roma | rund 35 Euro | 35,20 € |
| Espresso Il Gustoso | rund 36 Euro | 36,40 € |
| Kaffee Premium | rund 99 Euro | 32,97 € |
Der teuerste Posten ist zugleich der günstigste pro Kilo.
Kaffee Premium liegt bei rund 99 Euro, kommt aber als Dreierpack mit 3 Kilo und damit bei 32,97 Euro pro Kilo. Für einen Haushalt mit hohem Verbrauch rechnet sich das. Trinken Sie zwei Tassen in der Woche, bringt wenig, drei Kilo auf einmal zu kaufen, weil das Aroma vor dem letzten Löffel nachlässt.
Dazwischen liegt das breite Mittelfeld zwischen 35 und 39 Euro pro Kilo. Ob sich der Aufpreis vom Roma zum Osteria lohnt, hängt davon ab, welche Geschmacksrichtung Sie suchen, nicht von der Note allein.

Zwei Bohnenarten stehen sich gegenüber, und sie unterscheiden sich in mehr als im Namen. Arabica wächst in höheren Lagen, reift langsamer und bringt feinere Säurenoten mit. Robusta gedeiht tiefer, enthält mehr Koffein und liefert Körper sowie Crema.
Die meisten Sorten mischen beides. Ausschließlich auf Robusta setzt der Roma, angebaut in Brasilien sowie Indien. Das erklärt seine geringe Säure und den kräftigen Auftritt. Am anderen Ende stehen Peru Organico, Venezia und Osteria als reine Arabica-Kaffees.
Die Herkunftsländer reichen von Brasilien über Guatemala und Zentralamerika bis nach Indien und Afrika.
Mehrere Länder in einer Mischung sind nichts Schlechtes. Schwankungen der einzelnen Ernte gleichen sich aus, der Geschmack bleibt über Jahre stabiler. Reine Herkünfte sind dafür eigenständiger und schwanken stärker.
Was besser schmeckt, entscheidet der eigene Gaumen.

Ganze Bohnen werden online häufig frischer geliefert als im Regal eines Supermarkts. Der Grund ist einfach: kürzere Wege und schnellerer Umschlag.
Im Laden können Sie die Packung in die Hand nehmen und das Röstdatum lesen. Das ist ein echter Vorteil, denn bei Kaffee zählt nicht das Mindesthaltbarkeitsdatum, sondern der Abstand zur Röstung. Zwei bis vier Wochen danach ist die Bohne meist auf ihrem Punkt.
Eine geöffnete Packung, die offen im Schrank steht, verliert innerhalb weniger Tage deutlich an Aroma. Der Kaffee schmeckt dann flach und leicht pappig. Füllen Sie die Bohnen nach dem Öffnen in ein dicht schließendes Gefäß um.
Online gewinnen Sie beim Sortiment.
Sorten wie Peru Organico oder Venezia stehen selten im normalen Regal, weil sie als 250-Gramm-Packungen eine Nische bedienen. Suchen Sie gezielt eine Bio-Variante, kommen Sie an der Bestellung kaum vorbei. Beim Versand großer Gebinde wie der 3-Kilo-Packung spielt das Gewicht eine Rolle, denn viele Anbieter liefern erst ab einem bestimmten Bestellwert ohne Aufschlag.
Zurückschicken lässt sich Kaffee nach dem Öffnen ohnehin nicht. Kennen Sie eine Sorte noch nicht, fahren Sie mit der kleinen Packung besser, auch wenn sie pro Kilo mehr kostet. Der Aufpreis ist günstiger als ein Kilo, das niemand trinken mag. Vergleichbar aufgebaute Sortimente finden Sie beim Kaffee der Marke Der Franz, der ebenfalls stark auf ungemahlene Ware setzt.
Ungeöffnet hält eine Packung ganze Bohnen viele Monate. Geöffnet zählen Wochen, nicht Monate.
Das Aroma verschwindet nicht schlagartig. Es wird langsam flacher, und genau das macht es tückisch: Man gewöhnt sich an den Verlust und merkt ihn erst, wenn eine frische Packung danebensteht. Ein Ventil lässt die Röstgase entweichen, ohne Sauerstoff hereinzulassen. Fehlt es, kann sich die Tüte wölben.
Beim Thema Umwelt geht es bei Kaffee vor allem um den Anbau. Aus ökologischer Produktion stammen zwei Sorten, beide zertifiziert: Peru Organico und Venezia. Reine Arabica-Kaffees sind das, jeweils in der 250-Gramm-Packung.
Die übrigen neun tragen weder das Bio-Merkmal noch eine Zertifizierung.
Das sagt nichts über die Qualität der Bohne, aber etwas über die Nachweislage. Wer Wert auf belegte Anbaubedingungen legt, hat schlicht zwei Optionen und nicht elf. Eine Zertifizierung nachträglich zu vermuten, funktioniert nicht, weil die Angabe entweder vorliegt oder eben fehlt.
Verpackungen aus Verbundmaterial sind schwer zu trennen. Große Gebinde erzeugen je Kilo weniger Abfall als vier kleine Tüten, was für den Dreierpack spricht, sofern der Verbrauch dazu passt.
Eine gute Bohne braucht wenig Zubehör, aber das Wenige sollte stimmen.
An erster Stelle steht die Mühle. Ohne gleichmäßiges Mahlgut nützt die beste Röstung nichts, weil feine und grobe Teile unterschiedlich schnell durchziehen. Eine Waage mit Grammanzeige klingt nach Übertreibung, macht das Ergebnis aber wiederholbar. Nehmen Sie immer dieselbe Menge, erkennen Sie Unterschiede zwischen Sorten überhaupt erst.
Ein Tamper gehört zum Siebträger. Er presst das Pulver gleichmäßig, damit das Wasser nicht an einer schwachen Stelle durchbricht.
Vorratsdosen mit Aromaventil halten geöffnete Ware länger frisch. Für ein Kilo braucht es entsprechend Volumen. Bei drei Kilo lohnt es sich, nur den Wochenbedarf umzufüllen und den Rest verschlossen zu lassen.
Beim Wasser wird oft gespart, und das rächt sich. Sehr hartes Wasser dämpft die Aromen und setzt die Maschine zu. Ein Filter im Tank ist unnötig, wenn das Leitungswasser ohnehin weich ist, hilft aber spürbar in Gegenden mit hohem Kalkgehalt.
Milchkännchen, Thermometer und Klopfkasten sind Komfort, kein Muss. Sie machen die Zubereitung angenehmer, verändern den Geschmack in der Tasse aber kaum.

Manche Fragen tauchen immer wieder auf, und die meisten haben eine ruhige Antwort.
Wie viel Kaffee pro Tasse? Als Anhaltspunkt gilt ein gehäufter Löffel für eine normale Tasse, beim Espresso deutlich weniger Pulver bei kürzerer Laufzeit. Mögen Sie es kräftiger, nehmen Sie mehr Pulver statt längerer Brühzeit, weil sonst Bitterstoffe mitgelöst werden.
Warum schmeckt derselbe Kaffee unterschiedlich? Meist liegt es am Mahlgrad, an der Wassertemperatur oder daran, dass die Packung schon länger offen ist.
Espresso hat übrigens weniger Koffein je Tasse als ein Becher Filterkaffee, obwohl er stärker schmeckt. Die Menge macht den Unterschied, nicht die Intensität. Koffeinhaltig sind alle elf Sorten, eine entkoffeinierte Variante fehlt.
Bleibt die Frage nach der Röstung. Ein dunkler Röstgrad, wie bei Il Gustoso, Roma und Kaffee Premium, bedeutet kräftigeren, weniger säurebetonten Geschmack. Mild geröstet sind nur Peru Organico und Venezia. Dazwischen liegen die mittleren Röstungen, die den größten Teil des Sortiments ausmachen.
Ob eine dunkle Röstung besser bekommt, hängt vom eigenen Magen ab.
Vorteile
Nachteile
Mit Note 1,5 führt der Espresso Il Gustoso das Feld an. Dunkel geröstet, verbindet er Arabica und Robusta aus Indien, Zentralamerika und Südamerika und bringt eine feine Säure mit. Die Kilopackung liegt bei rund 36 Euro. Für Espresso und Cappuccino passt er gleichermaßen, was ihn im Alltag flexibel macht.
Zwischen rund 10 und 99 Euro bewegen sich die Preise. Kleine 250-Gramm-Packungen kosten rund 10 Euro, die üblichen Kilopackungen zwischen 35 und 39 Euro. Bei rund 99 Euro liegt der Dreierpack mit 3 Kilo. Achten Sie auf den Preis pro Kilo, sonst täuscht der niedrige Einstiegspreis kleiner Packungen.
Ausdrücklich dafür gemischt ist die Bistro Mischung, die mit Note 1,8 ins Ziel kommt. Mittel geröstet und säurearm, was im kurzen Brühvorgang hilft. Kostenpunkt rund 36 Euro für das Kilo. Andere mittlere Röstungen aus dem Sortiment funktionieren ebenfalls, sind aber nicht darauf abgestimmt.
Ja, zwei Sorten sind bio und zertifiziert: Peru Organico sowie Venezia. Reine Arabica-Kaffees, mild geröstet, mit Note 2,3 und jeweils rund 10 Euro für 250 Gramm. Die übrigen neun tragen keine Bio-Angabe. Wer ausschließlich zertifizierte Ware möchte, hat also zwei Optionen.
Rechnen Sie mit wenigen Wochen, nicht mit Monaten. Sauerstoff baut die Aromen langsam ab, und der Verlust fällt erst neben frischer Ware auf. Ein dicht schließendes Gefäß im dunklen Schrank hilft. Einfrieren spart kaum etwas, solange der Vorrat ohnehin zügig geleert wird.
Ja, denn alle elf Sorten werden als ganze Bohne geliefert. Ohne Mühle funktioniert das nicht. Ein Mahlwerk aus Stahl oder Keramik arbeitet gleichmäßiger als ein Schlagmesser. Vollautomaten bringen eine Mühle bereits mit, beim Siebträger und beim Filter brauchen Sie ein eigenes Gerät.
Dunkle Bohnen schmecken kräftig und säurearm, helle feiner und säurebetonter. Dunkel geröstet sind Il Gustoso, Roma und Kaffee Premium, mild dagegen Peru Organico und Venezia. Der Rest liegt in der Mitte. Welche Richtung besser passt, hängt davon ab, wie empfindlich Ihr Magen auf Säure reagiert.
Er lohnt sich nur bei hohem Verbrauch. Mit 32,97 Euro pro Kilo ist der Kaffee Premium der günstigste Posten, kostet aber rund 99 Euro auf einmal. Wer selten Kaffee trinkt, verliert an Aroma, bevor die letzte Packung an der Reihe ist. Bei täglichem Verbrauch geht die Rechnung dagegen auf.
Arabica bringt feinere Säurenoten mit, Robusta mehr Körper, Crema und Koffein. Allein auf Robusta setzt der Roma, entsprechend kräftig schmeckt er. Peru Organico, Venezia und Osteria sind reine Arabica-Sorten. Die meisten übrigen Mischungen kombinieren beides, um Körper und Aroma auszugleichen.
Genau dafür gemacht ist der Kaffee Creme, der mit Note 2,1 abschließt. Er stammt aus Zentralamerika, verbindet Arabica und Robusta und schmeckt süß mit feiner Säure. Die Kilopackung kostet rund 36 Euro. Mittlere Röstungen wie der Kaffee Klassik funktionieren ebenfalls, sind aber breiter angelegt.
Mit Note 1,5 gewinnt der Espresso Il Gustoso und liegt damit vor allen zehn Mitbewerbern. Ausschlaggebend ist die Kombination aus dunkler Röstung, feiner Säure und der breiten Einsetzbarkeit für Espresso und Cappuccino. Arabica und Robusta aus Indien, Zentralamerika und Südamerika ergeben ein Profil, das weder flach noch spitz wirkt. Rund 36 Euro für das Kilo liegen im Mittelfeld.
Beim Verhältnis von Preis und Leistung führt der Espresso Roma mit Note 1,7 und rund 35 Euro. Er ist damit die günstigste Kilopackung im Feld und kostet 35,20 Euro pro Kilo. Reiner Robusta aus Brasilien sowie Indien, süditalienisch aufgebaut, mit wenig Säure und kräftigem Körper.
Für Vollautomaten greifen Sie besser zur Bistro Mischung, weil sie genau dafür abgestimmt ist. Zertifizierte Bio-Ware finden Sie nur bei Peru Organico und Venezia, jeweils mild geröstet für rund 10 Euro je 250 Gramm. Vielverbraucher fahren mit dem Dreierpack am günstigsten.
Ein ehrlicher Punkt zum Schluss: Der Roma ist auf Kraft und Säurearmut ausgelegt. Suchen Sie einen hellen, fruchtigen Espresso, werden Sie damit nicht glücklich, und daran ändert die gute Note nichts.
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Für diesen Dinzler Kaffee-Vergleich haben wir 11 Modelle anhand von 13 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 157 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 726 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 11 Händlerangebote, beantwortet 10 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 09.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.


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| 7. | 7. Dinzler Kaffeerösterei Kaffee Premium | Dinzler Kaffeerösterei | 2,0Gut | 98,90 € | Zum Angebot |