Raclette-Grill mit Steinplatte Test & Vergleich 2026 – Die besten Optionen auf dem Markt
Auf einen Blick
Top-Empfehlung: Raclette-Grill mit Steinplatte Luteo Raclette Fondue Kombi für 12 PersonenNote 1,5
Raclette-Grill mit Steinplatte: Genuss und Gemütlichkeit vereint
Ein Raclette-Grill mit Steinplatte sorgt für unvergessliche Abende mit Familie und Freunden. Diese Geräte bieten nicht nur eine gleichmäßige Wärmeverteilung, sondern auch die Möglichkeit, verschiedene Zutaten kreativ zuzubereiten. Die Kombination aus der traditionellen Grillplatte und der Steinplatte sorgt für ein einzigartiges Geschmackserlebnis. Welche Modelle sind die besten? Auf welche Funktionen sollte beim Kauf geachtet werden? In diesem Artikel werden die wichtigsten Aspekte und Empfehlungen rund um den Raclette-Grill mit Steinplatte ausführlich behandelt.
Raclette-Grill mit Steinplatte: Die besten Modelle im Vergleich 2026
Das Wichtigste auf einen Blick
- Raclette-Grills mit Steinplatte kombinieren klassisches Raclette-Schmelzen mit dem Grillen auf Naturstein
- Granitplatten speichern Hitze besser als Schiefer, während Schiefer leichter zu reinigen ist
- Wichtige Kaufkriterien: Wattzahl (mindestens 1200 W), Plattengrösse, Pfannchen-Anzahl und Reinigungsaufwand
- Modelle mit 8 Pfannchen eignen sich für Gruppen ab 4-6 Personen, 6er-Sets für kleinere Runden
- Antihaft-Pfannchen und abnehmbare Heizelemente vereinfachen die Reinigung erheblich
- Preisrahmen: 40 bis 150 Euro, gute Einstiegsmodelle gibt es ab etwa 55 Euro
Wer einmal einen Raclette-Abend mit echter Steinplatte erlebt hat, weiss: Das ist eine andere Erfahrung als das gewöhnliche Tischgrillen. Das Fleisch bekommt auf Granit oder Schiefer eine andere Textur, die Hitzeverteilung ist gleichmässiger, und das Ergebnis auf dem Teller überzeugt. Doch welcher Raclette-Grill mit Steinplatte lohnt sich wirklich, und wo gibt es versteckte Schwächen, die erst nach dem zweiten Benutzen auffallen?
Wir haben uns sieben Modelle verschiedener Hersteller und Preisklassen genau angeschaut, Materialien verglichen, Leistungsdaten geprüft und die typischen Stärken sowie Schwächen der unterschiedlichen Bauweisen beleuchtet. Das Ergebnis ist ein Vergleich, der Ihnen die Kaufentscheidung wirklich erleichtert.
| Produkt | Note |
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|---|---|---|
Raclette-Grill mit Steinplatte Luteo Raclette Fondue Kombi für 12 Personen
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1.5 | Angebot |
Raclette-Grill mit Steinplatte von Tefal Pierrade, 1350 Watt
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1.6 |
88,76 €
Angebot
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Raclette-Grill mit Steinplatte von Klarstein für 8 Personen
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1.7 |
84,99 €
Angebot
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Raclette-Grill mit Steinplatte von Severin für 8 Personen
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1.8 |
59,00 €
Angebot
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Raclette-Grill mit Steinplatte für 8 Personen von Kesser
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1.9 |
74,80 €
Angebot
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Raclette-Grill mit Steinplatte von Syntrox Germany im Edelstahl Design
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2 |
89,99 €
Angebot
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Raclette-Grill mit Steinplatte von Livoo für 12 Personen
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2.1 | Angebot |
Warum überhaupt eine Steinplatte beim Raclette?
Diese Frage stellen sich viele, bevor sie ihren ersten Raclette-Grill kaufen. Die klassische Alternative sind Grillplatten aus beschichtetem Aluminium oder Gusseisen, sie sind günstiger, leichter zu reinigen und in nahezu jedem Haushalt zu finden. Die Steinplatte hat jedoch ganz konkrete Vorteile, die sich beim tatsächlichen Kochen zeigen.
Hitze und Grillergebnis
Naturstein, ob Granit, Schiefer oder Lavagestein, speichert Wärme auf eine Art, die kein beschichtetes Metall imitieren kann. Die Oberfläche heizt sich gleichmässig auf und bleibt auch dann warm, wenn ein feuchtes Stück Fleisch oder Gemüse daraufgelegt wird. Das ist der Grund, warum das Ergebnis dem entspricht, was man aus einem guten Restaurant kennt: eine leicht knusprige Aussenseite, saftig im Inneren, ohne anbrennen zu müssen.
Gusseisen kann etwas Ähnliches leisten, ist aber schwerer und reagiert auf Temperaturschwankungen empfindlicher. Aluminium mit Antihaftbeschichtung dagegen gart das Fleisch eher, als es zu grillen, das Resultat ist weicher und weniger aromatisch. Der Stein bringt echte Grillspuren und einen intensiveren Geschmack.
Optik und Erlebnis am Tisch
Ein Raclette-Grill mit Natursteinplatte sieht schlicht besser aus. Die meisten Modelle kommen in einem ansprechenden Design, das auch auf einem gedeckten Tisch nicht deplatziert wirkt. Das ist natürlich kein Kaufargument erster Ordnung, aber wer öfter Gäste einlädt, schätzt es.
Reinigung: der kritische Punkt
Hier ist Ehrlichkeit gefragt: Eine Natursteinplatte ist aufwändiger zu reinigen als eine Antihaftbeschichtung. Man darf sie nicht direkt in die Spülmaschine geben, und das Einweichen in Wasser kann die Platte langfristig schädigen. Schiefer reagiert empfindlicher auf Feuchtigkeit als Granit. Wer wenig Zeit für Reinigung hat, sollte das einkalkulieren.
- funktionales 3-in-1-Set
- 3 unabhängige Temperaturregler
- 12 Pfännchen
- 12 Holzspatel
- 1 Spritzschutz und 12 Fonduegabeln im Lieferumfang enthalten
- mit 1650 Watt erwärmt sich das Kombi-Gerät zügig und garantiert optimale Grillresultate
Die Steinarten im Detail: Granit, Schiefer, Lavagestein
Nicht jeder Stein ist gleich, das ist beim Raclette-Grill so, wie beim Natursteinboden im Badezimmer. Die drei am häufigsten verwendeten Materialien unterscheiden sich in Wärmespeicherung, Gewicht, Porosität und Pflegebedarf.
Granitplatte
Granit ist der Klassiker unter den Grillsteinen. Er ist hart, dicht und nimmt kaum Feuchtigkeit auf. Die Wärmespeicherung ist exzellent, die Oberfläche bleibt auch nach intensiver Nutzung strukturell stabil. Granit lässt sich mit einem feuchten Tuch abwischen und verträgt leichtes Abbürsten, solange man es nicht übertreibt.
Der Nachteil: Granit ist schwer. Eine Platte in Standardgrösse (ca. 36 x 28 cm) kann locker 2-3 kg wiegen, das macht das Gerät insgesamt unhandlicher. Ausserdem dauert es länger, bis Granit die gewünschte Betriebstemperatur erreicht.
Schieferplatte
Schiefer ist leichter als Granit und hat eine natürlich etwas rauere Oberfläche, die Fleisch besonders schöne Grillspuren hinterlässt. Er heizt schneller auf. Allerdings ist Schiefer deutlich poröser: Feuchtigkeit, starke Temperaturschwankungen und aggressive Reinigungsmittel können ihn langfristig beschädigen oder zum Splittern bringen. Wer ein Modell mit Schieferplatte kauft, sollte auf die Pflegehinweise des Herstellers achten und die Platte vor dem ersten Gebrauch einölen.
Lavagestein
Lavagestein findet man seltener, es ist aber das Material mit der besten Wärmespeicherung. Es ist extrem hitzebeständig, gleichmässig porös und gibt eine angenehme Strahlungswärme ab. Lavagestein-Platten werden häufig in höherpreisigen Modellen verbaut. Die Reinigung ähnelt der von Schiefer: kein Spülen unter fliessendem Wasser, kein aggressives Schrubben.
Materialvergleich in der Übersicht: Was eignet sich für wen?
Wer den direkten Vergleich sucht, braucht konkrete Anhaltspunkte. Granit eignet sich am besten für all jene, die selten umräumen, viel Wert auf Langlebigkeit legen und die nötige Vorheizgeduld mitbringen. Schiefer ist die richtige Wahl für alle, die ein leichteres Gerät bevorzugen und mit etwas mehr Sorgfalt bei der Reinigung umgehen können. Lavagestein schliesslich ist die technisch anspruchsvollste, aber auch gleichmässigste Option, wer einmal damit gegrillt hat, will kaum noch zurück.
Interessant ist auch der Unterschied bei der Oberflächenstruktur: Polierter Granit wirkt edel und ist leicht zu reinigen, unpolierter Granit rau hat mehr Grip für das Grillgut. Schieferplatten haben eine natürliche Maserung, die bei Speisen mit feiner Haut, etwa Fischfilets, das Ankleben verhindert. Lavagestein wiederum ist so gleichmässig porös, dass es sich bei Fett wie eine Art natürliche Antihaftfläche verhält.
- eine Vielzahl an Pfannen
- ausgezeichnete Leistung
- besonders effektive Antihaftbeschichtung
- praktisches abnehmbares Kabel
- erleichtert die Reinigung
Worauf es beim Kauf wirklich ankommt
Wer zum ersten Mal einen Raclette-Grill kauft, orientiert sich oft am Preis oder am Design. Beides sind legitime Kriterien, aber es gibt technische Aspekte, die am Ende entscheiden, ob das Gerät nach einem Jahr noch täglich benutzt oder in den Keller verbannt wird.
Wattzahl und Temperaturregelung
Für einen Raclette-Grill mit Steinplatte sind mindestens 1200 Watt Nennleistung empfehlenswert. Schwächere Geräte schaffen es oft nicht, die Steinplatte auf die erforderliche Temperatur zu bringen, besonders wenn die Platte gross ist oder die Umgebungstemperatur niedrig. 1400 bis 1600 Watt gelten als solider Richtwert für Geräte mit 6-8 Pfannchen.
Wichtig ist ausserdem, ob das Gerät einen stufenlos einstellbaren Thermostat oder nur ein, zwei Schaltstufen hat. Ein stufenloser Regler erlaubt es, die Temperatur genau anzupassen, hilfreich, wenn Fisch, zartes Gemüse oder Käse auf der Platte liegen, die deutlich niedrigere Temperaturen als Rindfleisch brauchen.
Anzahl der Pfannchen
Pfannchen sind beim Raclette das Herzstück: hier schmilzt der Käse. Die gängigen Varianten bieten 6 oder 8 Pfannchen. Für 2-4 Personen reichen 6 Pfannchen problemlos. Bei 6-8 Personen sollte es ein 8er-Set sein. Manche Geräte bieten auch Pfannchen in unterschiedlichen Formen (rechteckig, rund), was den Spielraum erhöht.
Worauf man selten achtet, aber achten sollte: Sind die Pfannchen tief genug? Flache Pfannchen neigen dazu, beim Schmelzen zu überlaufen. Und sind sie tatsächlich spülmaschinenfest? Die meisten Hersteller geben das an, aber Ausnahmen gibt es.
Kabellänge und Standsicherheit
Klingt banal, ist aber in der Praxis entscheidend: Ein zu kurzes Kabel (unter 1,5 m) zwingt dazu, das Gerät nah an die Steckdose zu rücken, was die Tischaufteilung erschwert. Und Standsicherheit: Gerade schwerere Steinplattenmodelle brauchen rutschfeste Füsse, damit das Gerät auf glattem Tisch nicht wandert.
Pfannchenqualität und -material
Beim Kauf fällt das Augenmerk meist auf die Steinplatte, dabei sind die Pfannchen das Element, das am meisten beansprucht wird. Antihaftbeschichtete Pfannchen aus Aluminium sind leicht und leicht zu reinigen, kratzen aber bei Metall-Besteck. Gusseisenpfannchen halten die Hitze länger, sind schwerer und brauchen ein paar Minuten mehr zum Aufwärmen. Wer viele Personen gleichzeitig bedient, profitiert von tieferen Pfannchen, in die mehr Käse passt, ohne dass er beim Schmelzen überläuft.
- außerordentliche Effizienz für zügiges Erhitzen und hohe Temperaturen
- großzügige Grillfläche für vielseitige Zubereitungsmöglichkeiten
- gesamte Grilloberfläche aus hochwertigem Naturstein für exzellente Wärmespeicherung
Modelle im Vergleich: Stärken und Schwächen
Wir haben sieben Geräte verglichen und dabei auf Materialqualität, Leistung, Handhabung, Reinigungsaufwand und Preis-Leistungs-Verhältnis geachtet. Hier sind die Erkenntnisse aus dem Vergleich:
Modelle mit Granitplatte
Unter den verglichenen Geräten mit Granitplatte stechen zwei Aspekte hervor: Zum einen die Langlebigkeit: Granit verzeiht auch intensivere Reinigung und übersteht mehrere Saisons problemlos. Zum anderen die Gleichmässigkeit der Hitzeverteilung, die bei dünner geschnittenem Fleisch besonders auffällt.
Die Schwäche liegt im Gewicht. Wer das Gerät häufig transportiert, zum Beispiel zu Familienfeiern, wird die 4-5 kg Gesamtgewicht spüren. Ausserdem braucht Granit eine längere Vorheizzeit von 15-20 Minuten, bevor die erste Portion auf den Stein kann.
Modelle mit Schieferplatte
Schiefermodelle überzeugen durch schnelleres Aufheizen und eine optisch sehr ansprechende, dunkle Steinoberfläche. Die Grillspuren auf dem Fleisch sind ausgeprägter, und das Gerät ist insgesamt leichter zu handhaben.
Allerdings zeigen sich bei Schiefer nach intensivem Gebrauch gelegentlich kleine Mikrorisse an den Kanten, kein Sicherheitsproblem, aber optisch weniger schön. Wer die Platte regelmässig mit kaltem Wasser abschreckt, beschleunigt diesen Prozess erheblich.
Modelle mit Edelstahlgehäuse
Das Gehäuse ist beim Raclette-Grill kein Luxusmerkmal, sondern hat Auswirkungen auf die Sicherheit. Edelstahlgehäuse leiten Wärme besser als Kunststoff, was bedeutet, dass die Aussentemperatur höher ist, ein Punkt, wenn Kinder am Tisch sitzen. Kunststoffgehäuse bleiben kühler aussen, können aber bei sehr langer Betriebszeit spröde werden.
Geräte mit abhebbarer Steinplatte
Einige Modelle haben eine Steinplatte, die sich vollständig vom Heizkörper trennen lässt. Das ist für die Lagerung praktisch, die Platte nimmt separat weniger Platz weg, und für die Reinigung ein Vorteil, weil man nicht um den Heizstab herumwischen muss. Beim Kauf prüfen, ob die Arretierung der Platte stabil ist und ob sie beim Gebrauch nicht verrutscht.
Reinigung: So pflegen Sie Steinplatten richtig
Das ist das Thema, das nach dem Kauf am häufigsten zu Frust führt, weil die Pflegehinweise oft unklar sind. Dabei ist die Reinigung gar nicht so kompliziert, man muss nur wissen, was man tut.
Nach dem Gebrauch abkühlen lassen
Niemals eine heisse Steinplatte unter kaltes Wasser halten. Der Temperaturschock kann bei Schiefer und Granit gleichermassen zu Rissen führen. Die Platte sollte vollständig abkühlen, das dauert je nach Grösse 20-40 Minuten.
Trocken oder leicht feucht abwischen
Ein trockenes oder leicht feuchtes Küchentuch reicht in vielen Fällen. Hartnäckige Rückstände lassen sich mit einem weichen Kunststoffschaber entfernen. Keine Metall-Scheuerschwämme, die verkratzen die Oberfläche dauerhaft.
Ölen nach der Reinigung
Besonders für Schieferplatten empfiehlt sich ein leichtes Einölen mit hitzebeständigem Pflanzenöl (zum Beispiel Rapsöl) nach jedem Reinigungsvorgang. Das versiegelt die Poren minimal und verhindert das Austrocknen. Für Granitplatten ist das weniger kritisch, schadet aber auch nicht.
Tiefenreinigung bei starker Verschmutzung
Bei hartnäckigen eingebrannten Rückständen, etwa von Käse oder fettreichen Marinaden, hilft ein längeres Einweichen in warmem Wasser ohne Spülmittel. Anschliessend mit einer weichen Bürste (keine Drahtbürste!) schrubben. Eine Paste aus Backpulver und etwas Wasser funktioniert gut als milder Schleifzusatz, ohne die Steinoberfläche zu beschädigen. Nach der Tiefenreinigung die Platte gründlich trocknen lassen und einölen.
- mit einer speziellen Antihaftoberfläche
- herausragende Effizienz für zügiges Aufheizen und hohe Temperaturen
- großzügige Grillfläche für vielseitige Zubereitungsmöglichkeiten
Raclette-Grill mit Steinplatte für verschiedene Anlässe
Wer ein Raclette-Gerät kauft, kauft in der Regel ein Gerät für bestimmte Gelegenheiten. Und je nach Anlass gibt es verschiedene Prioritäten.
Familienabend zu viert
Für den typischen Familienabend mit vier Personen ist ein Gerät mit 6 Pfannchen und einer Steinplatte in mittlerer Grösse (ca. 30 x 24 cm) vollkommen ausreichend. Die Leistung sollte bei mindestens 1200 Watt liegen. Auf zu viel Schnickschnack, abnehmbare Griffe, digitale Temperaturanzeige, kann man hier verzichten, wenn das Budget knapp ist.
Grosse Gesellschaft
Ab sechs Personen aufwärts braucht es ein 8-Pfannchen-Modell mit möglichst grosser Steinplatte. Hier zahlt sich eine höhere Leistung (1400-1600 Watt) aus, damit trotz vieler Nutzenden die Platte nicht auskühlt. Ein stufenloser Temperaturregler ist hier kein Luxus mehr.
Wohnungsgrösse und Lagerung
Raclette-Grills mit Steinplatte sind sperrig. Wer wenig Stauraum hat, sollte auf das Gewicht und die Abmessungen achten. Manche Modelle haben abnehmbare Steinplatten, die separat gelagert werden können, das erleichtert die Aufbewahrung deutlich.
Silvester und besondere Anlässe
An Silvester oder Weihnachten ist der Raclette-Grill Pflicht in vielen deutschen Haushalten. Wer das Gerät nur ein-, zweimal im Jahr nutzt, muss nicht das teuerste Modell kaufen, sollte aber auf solide Verarbeitung achten, damit das Gerät auch nach einem Jahr in der Schachtel noch einwandfrei funktioniert.
Büroparty und aussergewöhnliche Gelegenheiten
Raclette ist auch in Büroumgebungen beliebt: Teamevents, Weihnachtsfeiern, informelle Zusammenkünfte. Wer ein Gerät kauft, das auch beim Transport durch Flure, in Aufzügen und auf Klapptischen funktionieren soll, achtet am besten auf kompakte Masse, ein stabiles Kabel mit mindestens 1,8 m Länge und ein Gewicht unter 3,5 kg. Leichtere Schiefermodelle sind hier im Vorteil.
Kaufberatung: Schritt für Schritt zum richtigen Modell
Wer sich durch Produktseiten klickt, verliert schnell den Überblick. Die folgende Kaufberatung führt strukturiert durch die Entscheidung.
Schritt 1: Personenanzahl festlegen
Wie viele Personen sitzen regelmässig am Tisch? Unter 4 Personen: 6 Pfannchen reichen. 4-6 Personen: 8 Pfannchen sind besser. Über 6 Personen: zwei kleinere Geräte oder ein Profimodell erwägen.
Schritt 2: Steinart wählen
Priorität Langlebigkeit und Hitzeverteilung: Granit. Priorität Gewicht und schnelles Aufheizen: Schiefer. Priorität Gleichmässigkeit und Premium-Ergebnis: Lavagestein (teurer, aber deutlich besser im Grillbild).
Schritt 3: Budget definieren
Unter 60 Euro: gelegentliche Nutzung, funktionale Grundausstattung. 60-90 Euro: der Sweetspot für regelmässige Nutzung, solide Materialien. Über 90 Euro: wer täglich oder mehrmals pro Woche grillt und dabei Wert auf Haptik und Langlebigkeit legt.
Schritt 4: Reinigungsaufwand einkalkulieren
Keine Steinplatte geht einfach in die Spülmaschine. Wer das nicht akzeptieren möchte, kauft lieber ein Gerät mit beschichteter Grillplatte. Wer bereit ist, 5-10 Minuten nach jedem Abend in die Pflege zu investieren, bekommt dafür ein deutlich besseres Grillergebnis.
- funktionales 3-in-1-Set
- 3 individuelle Temperaturregler
- 12 Pfännchen
- 12 Holzspatel
- 1 Spritzschutz und 12 Fonduegabeln sind im Paket enthalten
- mit 1650 Watt erreicht das Kombi-Gerät eine rasche Aufheizung und sorgt für erstklassige Grillresultate
Sicherheit beim Raclette-Grill
Sicherheitsaspekte werden beim Kauf oft unterschätzt. Dabei ist ein Raclette-Grill ein Elektrogerät, das über Stunden in Betrieb ist, direkt auf dem Tisch steht und dabei erhebliche Wärme erzeugt.
Überhitzungsschutz
Gute Modelle haben einen eingebauten Überhitzungsschutz, der bei Temperaturen jenseits des normalen Betriebsbereichs abschaltet. Das ist besonders wichtig, wenn das Gerät einmal versehentlich ohne Pfannchen läuft oder die Steinplatte zu trocken wird. In der Produktbeschreibung sollte „Überhitzungsschutz“ oder „thermal cutoff“ explizit erwähnt sein.
Kabelführung
Das Kabel sollte so verlegt werden, dass es nicht über die Tischkante hängt, wo Kinder es herunterreissen könnten. Manche Modelle haben eine integrierte Kabelaufwicklung oder zumindest eine Kabelhalterung. Das ist ein kleines, aber praktisches Detail.
CE-Zertifizierung
Alle in der EU verkauften Geräte sollten eine CE-Kennzeichnung tragen. Das ist Pflicht, sagt aber nichts über die Qualität aus. Zusätzliche Prüfzeichen wie GS (geprüfte Sicherheit) oder TÜV-Zertifikate sind freiwillig, geben aber mehr Sicherheit bezüglich unabhängiger Kontrollen.
Hitzeentwicklung am Gehäuse
Je nach Gehäusematerial und Bauform kann die Aussentemperatur des Geräts erheblich schwanken. Wer Kinder am Tisch hat, sollte auf ein Modell mit isoliertem oder Kunststoffgehäuse setzen, das aussen deutlich weniger heiss wird. Einige Hersteller geben die Maximaltemperatur der Aussenoberfläche an, unter 65 Grad Celsius gilt als handsicher bei kurzer Berührung.
Raclette-Ideen jenseits von Käse
Viele Menschen denken beim Raclette an Käse, Kartoffeln und Essiggurken, und das ist natürlich der Klassiker. Aber ein Raclette-Grill mit Steinplatte öffnet deutlich mehr Möglichkeiten, als die meisten vermuten.
Fleisch und Fisch auf dem Stein
Auf einer heissen Steinplatte lässt sich nahezu alles zubereiten, was auch in der Pfanne funktioniert. Dünne Rindersteaks, Hähnchenbruststreifen, Lachsstücke, Garnelen, all das gelingt auf Naturstein besonders gut, weil die Hitze gleichmässig von unten kommt und keine Heissluft-Konvektion die Oberfläche austrocknet. Die Speisen bleiben aussen kross und innen saftig.
Gemüse und vegetarische Varianten
Zucchini, Paprika, Pilze, Spargel, Auberginen: Gemüse auf dem Stein bekommt einen intensiveren Eigengeschmack als in der Pfanne, weil es durch den direkten Kontakt mit der heissen Steinoberfläche leicht karamellisiert. Wer vegetarisch kocht, kann den Raclette-Grill damit ganzjährig nutzen, nicht nur im Winter.
Süsse Varianten
Wenig bekannt, aber durchaus lecker: Bananenstücke, Marshmallows oder Brotscheiben mit Nuss-Nougat-Creme in den Pfannchen. Wer Gäste überraschen will, hat damit eine einfache Dessert-Option am selben Gerät.
Internationale Rezepte
Raclette muss nicht schweizerisch bleiben. Asiatisch mariniertes Fleisch, Tacos-Zutaten, mediterrane Antipasti, der Tischgrill eignet sich als Basis für viele Küchentraditionen. Die Steinplatte macht es sogar einfacher als eine beschichtete Platte, weil Marinaden besser haften und sich echte Röstaromen entwickeln.
Käsesorten jenseits des Raclette-Käses
Wer beim Käse über den Tellerrand blickt, entdeckt, dass nahezu jeder schmelzfähige Käse in den Pfannchen funktioniert. Gruyère hat ein nussigeres Aroma als klassischer Raclette-Käse. Taleggio schmilzt cremiger und milder. Manchego gibt einen leicht würzigen Ton. Und wer es exotisch mag: Mozzarella in den Pfannchen mit etwas frischem Pesto ergibt eine kleine Pizza-Variante, die Gäste immer überrascht.
- hochauflösend gegen Hitze
- äußerst langlebig
- mühelos zu reinigen
- ideal für den täglichen Gebrauch
Häufige Fehler beim Kauf und Betrieb
Es gibt Fehler, die viele beim Kauf eines Raclette-Grills machen, und die erst beim zweiten oder dritten Gebrauch auffallen.
Zu schwache Leistung für die Plattengrösse
Ein weit verbreitetes Problem: Das Gerät hat eine grosse Steinplatte, aber nur 900 oder 1000 Watt Leistung. Die Platte wird in der Mitte heiss, an den Rändern aber kaum. Das Ergebnis: Ungleichmässiges Grillen, und wer an einem Randplatz sitzt, wartet länger auf sein Essen. Faustregel: Pro Quadratzentimeter Steinoberfläche sollten mindestens 1,2 Watt Leistung zur Verfügung stehen.
Falsches Reinigen
Wie bereits erwähnt: Kaltes Wasser auf eine heisse Platte ist der häufigste Fehler. Aber auch das zu aggressive Schrubben mit Metallschwämmen schadet dauerhaft. Ein weiteres Problem: viele Nutzerinnen und Nutzer stellen die Platte in die Spülmaschine, obwohl der Hersteller das ausdrücklich untersagt. Das laugt die Steinoberfläche aus und beschleunigt die Alterung erheblich.
Keine Vorheizzeit einplanen
Besonders bei Granitplatten braucht das Gerät 15-20 Minuten, bis die Steinoberfläche die optimale Temperatur erreicht hat. Wer direkt nach dem Einschalten Fleisch auflegt, bekommt ein schlechteres Ergebnis und riskiert, dass das Fleisch an der Steinoberfläche klebt, weil die Maillard-Reaktion nicht richtig stattfindet.
Zubehör vergessen
Viele kaufen ein Raclette-Gerät, ohne an das passende Zubehör zu denken. Ein gutes Set aus Holzspateln, extra Pfannchen und einer Tischunterlage unter dem Gerät (zum Schutz des Tischbelags vor Hitze) kostet wenig, aber verbessert das Erlebnis erheblich. Wer einen neuen Raclette-Abend plant, sollte diese kleinen Extras einkalkulieren.
Preis-Leistungs-Einschätzung nach Preisklassen
Der Markt für Raclette-Grills mit Steinplatte reicht von günstigen Einstiegsmodellen unter 50 Euro bis zu Premium-Geräten über 120 Euro. Hier ist eine ehrliche Einschätzung, was man in den verschiedenen Preisklassen erwarten kann.
Unter 60 Euro
In dieser Preisklasse gibt es funktionale Geräte, die für gelegentliche Nutzung ausreichend sind. Die Steinplatten sind oft etwas dünner, was schnelleres Aufheizen ermöglicht, aber auch dazu führt, dass sie schneller auskühlen, wenn viel aufgelegt wird. Pfannchen sind manchmal aus dünnerem Material gefertigt, was die Lebensdauer reduziert. Wer das Gerät zwei-, dreimal im Jahr benutzt, ist damit gut bedient.
60 bis 90 Euro
Das ist die Preisklasse mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Hier findet man Geräte mit soliden Steinplatten (oft 1,5-2 cm Stärke), ausreichender Leistung (1300-1500 Watt) und robusten Pfannchen. Modelle in diesem Segment sind für regelmässige Nutzung, also wöchentlich in der Wintersaison, gut geeignet.
Über 90 Euro
In dieser Klasse zahlt man für Design, zusätzliche Funktionen (digitaler Thermostat, LED-Beleuchtung, besondere Steinqualität) und teils für Markenpremium. Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt vom individuellen Anspruch ab. Wer viel Wert auf Optik und Haptik legt oder das Gerät sehr häufig benutzt, bekommt hier die langlebigere Lösung.
Zubehör und Extras
Viele Raclette-Grills werden mit Zubehör geliefert oder lassen sich nachträglich ergänzen. Was ist sinnvoll, was ist unnötig?
Extra-Pfannchen
Ersatz-Pfannchen sind das wichtigste Zubehör. Wer regelmässig mit grösseren Gruppen grilliert, profitiert davon, während die eine Portion schmilzt, die nächste schon vorzubereiten. Kompatibilität zum Gerät ist dabei entscheidend, nicht alle Pfannchen passen in jedes Gerät.
Holzspachtel
Der mitgelieferte Kunststoffspachtel ist oft qualitativ mässig. Ein hochwertiger Holzspachtel kratzt die Pfannchenoberfläche nicht und ist spülmaschinenfest. Kleines Investment, grosser Unterschied.
Schutzabdeckung
Eine Abdeckung für die Steinplatte zum Lagern ist sinnvoll, um die Oberfläche vor Kratzern und Staub zu schützen. Manche Hersteller liefern sie mit, bei anderen muss man sie separat kaufen oder improvisierten.
Steinpflegeöl
Wer seine Schieferplatte langfristig erhalten will, investiert in ein hochwertiges hitzebeständiges Pflegeöl, speziell für Natursteinoberflächen formuliert. Der Unterschied zu normalem Rapsöl ist gering, aber wer regelmässig einölt, verlängert die Lebensdauer der Platte spürbar.
Tischunterlage aus Silikon oder Kork
Ein Raclette-Grill mit Steinplatte kann einen Holztisch oder Tischdecken beschädigen, entweder durch direkte Wärmeabstrahlung oder durch kurzen versehentlichen Kontakt. Eine hitzebeständige Unterlage schützt den Tisch und vermindert das Risiko von Brandflecken erheblich.
- großzügige Grillfläche
- individuelle Temperaturkontrolle
- leicht zu reinigende Oberfläche
- ideal für gesellige Runden
Unsere Empfehlungen nach Anwendungsfall
Es gibt nicht den einen besten Raclette-Grill mit Steinplatte, es gibt den besten für den jeweiligen Anwendungsfall. Hier sind konkrete Empfehlungen basierend auf unseren Vergleichsdaten.
Beste Wahl für Einsteiger
Wer erstmalig ein Steinplatten-Gerät kauft, sollte auf ein Modell mit Schieferplatte in der mittleren Preisklasse setzen. Schiefer heizt schneller auf, das Gerät ist leichter, und das Ergebnis ist gut genug, um zu beurteilen, ob man dauerhaft mit Steinplatte grillen möchte.
Beste Wahl für häufige Nutzung
Wer das Gerät wöchentlich benutzt, sollte in ein Granitmodell mit 1400+ Watt und robusten Gusseisen-Pfannchen investieren. Die höhere Langlebigkeit amortisiert den Mehrpreis nach der zweiten oder dritten Saison.
Beste Wahl für grosse Gruppen
Acht Pfannchen, grosse Steinplatte, mindestens 1500 Watt, stufenlos regelbarer Thermostat, das sind die nicht verhandelbaren Kriterien. In dieser Kategorie lohnt es sich, mehr auszugeben, weil schwächere Geräte unter Last (viele Nutzende gleichzeitig) deutlich schlechter performen.
Häufig gestellte Fragen
Welche Steinart ist am langlebigsten?
Granit ist in der Regel langlebiger als Schiefer. Er ist dichter, weniger porös und reagiert weniger empfindlich auf mechanische Beanspruchung. Schiefer ist zwar leichter und heizt schneller auf, aber bei Temperaturschwankungen und unsachgemässer Reinigung anfälliger für Mikrorisse.
Kann man die Steinplatte in die Spülmaschine geben?
Nein. Das gilt sowohl für Granit- als auch für Schieferplatten. Die Kombination aus heissem Wasser, Spülmitteln und der mechanischen Beanspruchung schadet der Steinoberfläche dauerhaft. Handreinigung mit leicht feuchtem Tuch ist die Standardpflege.
Wie lange muss man den Raclette-Grill vorheizen?
Bei Granitplatten sollten 15-20 Minuten eingeplant werden. Schieferplatten heizen schneller auf, in 10-12 Minuten ist die Oberfläche in der Regel betriebsbereit. Lavagestein liegt dazwischen, je nach Plattendicke 12-18 Minuten.
Wie viele Personen können gleichzeitig mit einem 8-Pfannchen-Gerät racletten?
Praktisch eignet sich ein 8-Pfannchen-Gerät für 6-8 Personen. Bei 8 Personen heisst das, dass nicht jeder gleichzeitig ein Pfannchen benutzen kann, ein kleines logistisches Spiel. Für Abende mit mehr als 8 Gästen empfehlen sich zwei Geräte.
Welche Käsesorten eignen sich am besten?
Klassischer Raclette-Käse ist die erste Wahl, er hat den richtigen Fettgehalt (ca. 45-50 % Fett i. Tr.) und schmilzt gleichmässig. Gruyère, Emmentaler, Appenzeller und viele Bergkäse-Sorten funktionieren ebenfalls gut. Zu feuchte Käsesorten (junger Mozzarella, Ricotta) schmilzen zu wässrig und spratzen.
Kann man ohne Öl auf der Steinplatte grillen?
Ja, das ist tatsächlich einer der Vorteile von Naturstein. Gut erhitzte Steinplatten erfordern kaum bis kein Öl, weil die Maillard-Reaktion auf der heissen Oberfläche ein natürliches Ablösen bewirkt. Bei Schiefer empfiehlt sich ein minimales Einpinseln mit Öl, bei Granit ist es meist nicht nötig.
Was tun, wenn das Fleisch an der Steinplatte klebt?
Klebende Speisen sind fast immer ein Zeichen, dass die Platte noch nicht heiss genug ist oder dass zu früh gedreht wurde. Bei ausreichender Temperatur lösen sich Fleisch und Gemüse von selbst. Nochmals 5 Minuten warten und dann erst umdrehen, das löst das Problem in den meisten Fällen.
Ist ein Raclette-Grill mit Steinplatte auch für den Sommereinsatz geeignet?
Absolut. Ein Raclette-Grill mit Steinplatte funktioniert ganzjährig: Im Sommer können darauf Gemüse, Meeresfrüchte und mariniertes Fleisch zubereitet werden, ohne zwingend Käse einzubinden. Die Steinplatte eignet sich hervorragend als Tischgrill für gesellige Sommerabende auf der Terrasse.
Fazit: Raclette-Grill mit Steinplatte lohnt sich, wenn man das richtige Modell wählt
Ein Raclette-Grill mit Steinplatte ist kein alltägliches Küchengerät. Er ist für Abende gemacht, bei denen man Zeit hat, gemeinsam zu kochen und zu essen. Die Steinplatte bringt echte Vorteile beim Grillergebnis, erfordert aber mehr Pflege und Aufmerksamkeit als eine einfache Antihaftplatte.
Die richtige Wahl hängt von drei Faktoren ab: Wie viele Personen sitzen am Tisch? Wie häufig wird das Gerät genutzt? Und wie viel Aufwand ist man bereit, in Reinigung und Pflege zu investieren? Wer diese Fragen ehrlich beantwortet, findet in unserem Vergleich das passende Modell.
Was alle Geräte gemeinsam haben: Ein guter Raclette-Abend gelingt nicht durch das teure Gerät, sondern durch gute Zutaten, genug Zeit, und die richtigen Menschen am Tisch.
Der Raclette-Abend: Vorbereitung und Ablauf
Ein gelungener Raclette-Abend entsteht nicht spontan, oder zumindest nicht beim ersten Mal. Wer weiss, wie man vorgeht, hat am Abend selbst kaum noch Stress und kann sich auf das Wesentliche konzentrieren: das gemeinsame Essen.
Einkauf und Vorbereitung der Zutaten
Der klassische Raclette-Käse kommt aus der Schweiz oder Frankreich. Schweizer Raclette ist oft milder und schmelzwilliger, französischer Raclette du Valais hat ein intensiveres, leicht würziges Aroma. Pro Person rechnet man mit 150-200 Gramm Käse für einen typischen Abend, wer weiss, dass seine Gäste herzhaft essen, sollte eher 250 Gramm einplanen. Raclette-Käse kauft man am besten in Scheiben von 3-4 Millimeter Dicke: Zu dünn und er verbrennt an den Rändern, bevor er schmilzt; zu dick und er bleibt in der Mitte zäh.
Dazu kommen Beilagen: Neue Kartoffeln (am besten festkochende Sorten wie Annabelle oder La Ratte) sollten am Vortag vorgekocht sein, das spart Zeit und verhindert das ewige Warten. Essiggurken, Silberzwiebeln und Mixed Pickles sind die klassischen Säurekompensatoren zum fettigen Käse. Dazu Pfeffer, Paprikapulver und Kümmel in kleinen Schüsselchen bereitstellen.
Für das Steinplatten-Grillen empfiehlt sich ein buntes Sortiment: Rindersteak in Streifen, Hähnchenfilet, Garnelen oder Lachswürfel, dazu Zucchini, Paprika, Champignons und Spargel. Das Fleisch am besten 30 Minuten vor dem Essen aus dem Kühlschrank nehmen, damit es nicht kalt auf den Stein kommt und den Stein auskühlt.
Tisch einrichten und Gerät positionieren
Der Raclette-Grill sollte mittig auf dem Tisch stehen, damit alle Gäste gleichermassen Zugang haben. Bei länglichen Geräten empfiehlt sich ein rechteckiger Tisch; bei runden Geräten ein runder Tisch. Das Gerät auf eine hitzebeständige Unterlage stellen und sicherstellen, dass das Kabel nicht über die Tischkante hängt.
Jeder Gast bekommt eine kleine Platte oder ein Holzbrettchen für sein vorbereitetes Grillgut, einen Holzspatel und seine eigene Pfannchen-Halterung. Den Käse in erreichbarer Nähe platzieren, am besten auf einem kleinen erhöhten Holzbrettchen, damit er nicht zu warm wird.
Timing und Rhythmus beim Raclette
Raclette hat seinen eigenen Rhythmus: Fleisch auf den Stein legen, Käse in die Pfannchen, warten, essen, nachlegen. Dieses Wechselspiel ist das Wesen des Raclette, es ist kein schnelles Essen, sondern ein langsames, geselliges Mahl. Wer versucht, das Tempo zu erhöhen, verfehlt den Sinn. Ein guter Raclette-Abend dauert zwei bis drei Stunden und ist dabei entspannt, weil alle gleichzeitig kochen und essen.
Raclette und Käse: Alles Wissenswerte
Raclette-Käse ist keine spezifische Sorte, sondern eine Zubereitungsform und gleichzeitig ein Herkunftsbezeichnung. Echter Raclette du Valais oder Raclette de Savoie ist geografisch geschützt und folgt strengen Produktionsvorgaben. Was im deutschen Supermarkt als „Raclette“ verkauft wird, ist meist ein milder Schmelzkäse ohne geschützte Herkunftsbezeichnung, qualitativ akzeptabel, aber aromatisch weniger tiefgründig.
Welche Käsesorten funktionieren auf der Steinplatte?
Auf der Steinplatte selbst kann man kaum Käse zubereiten, er würde sofort verlaufen und verbrennen. Der Käse gehört in die Pfannchen, die sich unter der Heizplatte befinden. In die Pfannchen passen dagegen sehr viele Käsesorten: Gruyère AOC hat ein nussiges, leicht süssliches Aroma und schmilzt wunderbar cremig. Appenzeller gibt eine leicht pfeffrige, intensive Note. Tomme de Savoie ist milder, cremiger und perfekt für alle, die den klassischen Raclette-Geschmack suchen, aber etwas weniger Würze mögen.
Käse-Qualität erkennen
Guter Raclette-Käse hat eine Rinde mit feuchtem, leicht glänzendem Teig darunter. Wenn die Scheiben beim Anfassen trocken wirken oder am Rand bereits austrocknen, wurde der Käse zu lange gelagert oder zu warm gehalten. Frischer Raclette-Käse schmilzt gleichmässig ohne zu spannen oder zu reissen, ein zuverlässiges Zeichen für gutes Fett-Eiweiss-Verhältnis.
Stromverbrauch und Betriebskosten im Überblick
Wer auf der Suche nach dem richtigen Gerät ist, denkt selten an den Stromverbrauch. Dabei ist der Betrieb eines Raclette-Grills über mehrere Stunden durchaus relevant.
Ein 1400-Watt-Gerät verbraucht in einer Stunde 1,4 Kilowattstunden. Bei einem Raclette-Abend von drei Stunden sind das 4,2 kWh, zu aktuellen Strompreisen von etwa 30 Cent pro kWh ergibt das Betriebskosten von rund 1,26 Euro pro Abend. Das ist vernachlässigbar. Selbst wöchentlicher Betrieb über vier Monate (Oktober bis Januar) würde knapp 20 Euro Stromkosten verursachen. Im Jahresverlauf fällt der Raclette-Grill damit kaum ins Gewicht.
Wer ein sehr sparsames Modell sucht, achtet auf Geräte mit modularer Steuerung, also die Möglichkeit, das Gerät auf halber Leistung zu betreiben, wenn der Stein bereits aufgeheizt ist und nur aufrechterhalten werden muss. Das spart 20-30 Prozent Strom in der Haltephase, ohne das Grillergebnis zu beeinträchtigen.
Langzeiterfahrungen: Was Nutzer nach einer Saison berichten
Wer ein Gerät mehrere Monate oder Jahre nutzt, entdeckt Aspekte, die in kurzen Ersteindruck-Beschreibungen fehlen. Hier sind die häufigsten Langzeit-Erkenntnisse aus der Nutzung von Raclette-Grills mit Steinplatte.
Steinplatte wird mit der Zeit besser
Natursteinplatten, besonders aus Schiefer, entwickeln bei regelmässiger Nutzung und ordentlichem Einölen eine Art natürliche Patina, eine eingeöste Oberflächenschicht, die die Antihafteigenschaften verbessert. Wer das Gerät zum ersten Mal nutzt, sollte keine perfekte Antihaftwirkung erwarten; nach fünf bis sechs Nutzungszyklen ist die Platte deutlich besser eingearbeitet.
Pfannchen-Lebensdauer
Pfannchen sind das am stärksten beanspruchte Element des Raclette-Grills. Antihaftbeschichtete Pfannchen verlieren bei intensiver Nutzung nach 2-3 Jahren ihre Beschichtung, besonders wenn Metall-Spatel verwendet werden. Wer regelmässig raclettet, sollte nach zwei Jahren prüfen, ob Ersatzpfannchen sinnvoll sind.
Kabel und Stecker: der unterschätzte Schwachpunkt
Bei einigen günstigeren Modellen zeigen sich nach intensiver Nutzung Ermüdungserscheinungen am Kabelende nah am Gerät, dort, wo das Kabel beim Aufwickeln häufig gebogen wird. Wer sein Gerät nach dem Abkühlen aufwickelt, ohne das Kabel zu knicken, verlängert die Lebensdauer erheblich. Eine Kabelaufwicklung, die vom Hersteller mitgeliefert wird, ist deshalb kein unnötiger Luxus.
Markenübersicht: Was verschiedene Hersteller bieten
Der Markt für Raclette-Grills mit Steinplatte ist von wenigen dominanten Anbietern geprägt, daneben gibt es eine Vielzahl von No-Name-Produkten, die über Online-Marktplätze vertrieben werden. Wer ein Gerät kauft, sollte wissen, was er von den verschiedenen Kategorien erwarten kann.
Europäische Markenhersteller
Hersteller wie Stöckli (Schweiz) oder Lagrange (Frankreich) haben sich auf Raclette-Geräte spezialisiert und bieten jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung. Diese Geräte sind oft teurer, aber die Verarbeitungsqualität und die Ersatzteilversorgung sind besser. Wer ein Gerät sucht, das 10-15 Jahre hält und dabei regelmässig genutzt wird, ist mit einem europäischen Markenhersteller oft besser bedient als mit einem günstigeren Alternativprodukt.
Grosse Elektronikhändler und deren Eigenmarken
Viele grosse Elektronikhändler und Kaufhausketten bieten unter Eigenmarken Raclette-Grills an, die von asiatischen Herstellern unter Spezifikation produziert werden. Diese Geräte liegen im mittleren Preissegment und bieten solide Qualität, aber Ersatzteile sind schwerer zu beschaffen, und der After-Sales-Service ist weniger verlässlich. Für gelegentliche Nutzung über wenige Saisons sind sie eine gute Wahl.
No-Name-Produkte auf Online-Plattformen
Sehr günstige Raclette-Grills aus dem unteren Preissegment stammen häufig aus China und werden ohne bekannte Marke vertrieben. Die Qualität variiert erheblich, manche funktionieren problemlos, andere weisen nach kurzer Zeit Qualitätsmängel auf. CE-Kennzeichen ist Pflicht, weitere Sicherheitszertifikate (GS, TÜV) fehlen meist. Für den gelegentlichen Einsatz eine Option, für häufige Nutzung keine empfehlenswerte Wahl.
Kombinierte Tischgrill-Raclette-Geräte: eine Alternative?
Auf dem Markt gibt es auch Kombinationsgeräte, die sowohl als Tischgrill (mit Grillrost) als auch als Raclette-Set (mit Pfannchen) funktionieren. Diese Multifunktionsgeräte sprechen alle an, die beides im Haushalt haben möchten, ohne zwei separate Geräte zu lagern.
Stärken der Kombinationsgeräte
Der offensichtliche Vorteil ist der Platzbedarf: Ein Gerät statt zwei. Wer wenig Stauraum hat oder das Gerät nur gelegentlich nutzt, profitiert davon. Viele Kombigeräte haben eine austauschbare Platte: Grillrost für Barbecue-Feeling, Natursteinplatte für Raclette. Das erhöht die Vielseitigkeit erheblich.
Schwächen der Kombinationsgeräte
Kein Kompromissgerät ist in beiden Disziplinen so gut wie ein Spezialgerät. Kombinationsgeräte haben oft eine mittelmässige Heizleistung (zu wenig für echtes Grillgefühl, ausreichend für Raclette), und die Konstruktion ist häufig weniger robust als bei reinen Raclette-Grills. Wer regelmässig grillt und raclettet, fährt mit zwei Spezialgeräten besser.
Raclette mit Kindern: Was zu beachten ist
Raclette-Abende sind gesellige Familienanlässe, aber ein 1400-Watt-Gerät auf dem Tisch, das über Stunden betrieben wird, erfordert Aufmerksamkeit, wenn Kinder dabei sind.
Sicherer Platz für das Gerät
Das Gerät sollte mittig auf einem stabilen Tisch stehen, nicht am Rand. Tischdecken, die beim Ziehen das Gerät mitreissen könnten, sind zu vermeiden, lieber eine rutschfeste Unterlage ohne überhängende Ränder. Das Kabel muss sicher verlegt sein, damit Kinder nicht daran ziehen können.
Altersgerechte Beteiligung
Kinder ab etwa 8 Jahren können schrittweise in das Raclette-Grillen einbezogen werden, zunächst nur Käse in die Pfannchen legen, später auch Gemüse auf den Stein. Das eigenständige Grillen auf der heissen Steinplatte ist erst für Jugendliche ab 12-14 Jahren geeignet, wenn sie die Hitze einschätzen können. Kleinkinder und Säuglinge haben beim Raclette-Abend am Tisch nichts verloren, der Sicherheitsabstand zum heissen Gerät ist zu schwer dauerhaft zu gewährleisten.
Geeignete Speisen für Kinder
Raclette mit Kindern bedeutet nicht automatisch Käse für alle. Viele Kinder mögen keinen geschmolzenen Käse, und das ist in Ordnung. Auf der Steinplatte können Hähnchenstreifen, Gemüse und selbst kleine Pfannkuchen zubereitet werden. Mit den Pfannchen lassen sich Schokolade zum Dippen oder Käse für die Erwachsenen schmelzen. Ein Raclette-Abend mit Kindern ist flexibler als man denkt.
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Wurden Raclette-Grill mit Steinplatten von der Stiftung Warentest getestet?
Raclette-Grill mit Steinplatten wurden von der Stiftung Warentest geprueft. Der aktuelle Test stammt aus 11/2023. Geprueft werden unter anderem Qualitaet, Sicherheit und Handhabung - eine wichtige Orientierungshilfe fuer Verbraucher.













