
Der SD11-MR sitzt bei uns vorn, und das liegt an einer Sache, die viele Käufer erst nach Jahren beschäftigt: Die Batterie lässt sich wechseln. Die meisten Melder in diesem Vergleich haben eine fest verbaute Zelle, nach zehn Jahren wandert das ganze Gerät in den Müll. Beim X-Sense kommt alle fünf Jahre eine neue CR123A hinein, das Gerät selbst hält zehn Jahre.
Der zweite Punkt ist die Vernetzung. Bis zu 24 Melder finden sich per Funk untereinander, ganz ohne Basisstation und ohne WLAN. Löst einer im Keller aus, schlagen alle im Haus an. Eine Relaisfunktion reicht das Signal weiter, im Freien nennt der Hersteller über 500 Meter. Das ist mehr, als die meisten WLAN-Melder schaffen, die an der Reichweite des Routers hängen.
Wer zusätzlich die App nutzen möchte, ergänzt die Basisstation SBS50, die X-Sense separat anbietet. Damit kommen Push-Nachrichten bei Rauch, schwacher Batterie und Störung aufs Handy, dazu ein Nachtmodus, der die grüne Standby-LED im Schlafzimmer abschaltet, und die Möglichkeit, die Melder mit der Familie zu teilen. An einer Station hängen bis zu 50 Geräte, auch Kohlenmonoxidmelder.
Geprüft ist der Melder nach EN 14604, der Alarm liegt bei 85 Dezibel auf drei Meter. Montiert wird mit Magnetpads oder Schrauben, Bohren ist also keine Pflicht. Zwei Dinge sind vor dem Kauf gut zu wissen: Die Basisstation arbeitet im 2,4-GHz-Netz, das die allermeisten Router ohnehin parallel senden. Und vernetzt wird innerhalb der X-Sense-Familie, also mit den Reihen Link und Link+ Pro.
Für rund 22 Euro ist das eine Ausstattung, für die man in diesem Vergleich sonst das Drei- bis Fünffache zahlt. Genau diese Mischung aus Sicherheitsnorm, wechselbarer Batterie und weiter Funkvernetzung bringt den SD11-MR auf Platz eins. Unsere Angaben stammen aus dem Herstellerhandbuch und den aktuellen Handelsdaten.