
Motorradjacke für Herren von Borleni – Winddicht mit ProtektorenNote 1,5
- individuell anpassbares Design
- herausnehmbare Schutzelemente
- luftdurchlässig
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Motorradjacke Herren: Welches Modell ist das beste? Vergleichssieger ist Motorradjacke für Herren von Borleni – Winddicht mit Protektoren mit der Note 1,5 ab 99,99 €. Preis-Leistungs-Sieger ist Motorradjacke für Herren mit Protektoren von Texpeed ab 99,99 € (Note 2,1). Verglichen wurden 16 Modelle, letzte Preisprüfung 05.10.26.
Motorradjacke Herren im Vergleich 2026 - Aktuelle Empfehlungen, Vergleichssieger und Top-Modelle.
Eine hochwertige Motorradjacke ist für jeden Biker unerlässlich, um sowohl Sicherheit als auch Komfort zu gewährleisten. Sie bietet nicht nur Schutz vor Witterungseinflüssen, sondern auch vor möglichen Verletzungen im Falle eines Sturzes. Die Auswahl reicht von sportlichen bis hin zu klassischen Designs, und viele Modelle verfügen über praktische Features wie herausnehmbare Protektoren und atmungsaktive Materialien. Welche Kriterien sind bei der Auswahl einer Motorradjacke wichtig? Welche Marken bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? In diesem Artikel werden die verschiedenen Arten von Motorradjacken für Herren sowie deren Vor- und Nachteile ausführlich beleuchtet, um die Entscheidungsfindung zu erleichter
Motorradjacke Herren im direkten Vergleich: alle 16 Modelle nebeneinander, die Merkmale untereinander. Mit den Pfeilen oder per Wischen lassen sich alle Spalten durchblättern, der Merkmalsname bleibt dabei stehen.
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|---|---|
Jackentyp | |
| Jackentyp | Textiljacke |
Größen | |
| Größen | S - 4XL |
Material | |
| Material | Cordura sehr reißfest |
Futter | |
| Futter | Thermofutter |
inkl. Protektoren | |
| inkl. Protektoren | Ja |
kombinationsgeeignet | |
| kombinationsgeeignet | Nein |
Besonderheit | |
| Besonderheit | abnehmbare Ärmel |
Vorteile | |
| Vorteile |
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Preistrend | |
| Preistrend | noch zu wenige Daten |
Angebot | |
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16 Modelle verglichen · 63,90 € bis 177,05 € · beste Note 1,5 · Preise geprüft am 05.10.26

Motorradjacke für Herren von Borleni – Winddicht mit ProtektorenNote 1,5

Motorradjacke für Herren mit Protektoren von TexpeedNote 2,1

Heyberry 0001SWNote 1,5
CE-Protektoren: Schultern und Ellbogen min. Level 1, Rücken min. Level 1 (idealerweise Level 2 ab Werk oder Nachrüstmöglichkeit) Material: Mindestens 500D-Cordura oder 1,2 mm Rindsleder — günstigeres Material ist akzeptabel für gelegentliches Fahren, aber nich









Viele Motorradfahrer unterschätzen noch immer, welche Rolle die Jacke im Ernstfall spielt. Helm und Handschuhe werden selten vergessen — aber die Jacke? Die wird manchmal durch ein normales Sweatshirt ersetzt, wenn es warm ist, oder man kauft das günstigste Modell ohne auf die Schutzklasse zu achten. Ich selbst habe in meinen frühen FahrerJahren einen leichten Sturz auf einem Waldweg mitgemacht. Damals trug ich eine Textiljacke mit Level-1-Schulterprotektoren, aber ohne Rückenprotektor. Die Schultern kamen gut weg — mein Rücken bekam eine böse Schürfwunde, die mich wochenlang begleitet hat.
Seitdem bin ich in diesem Thema gründlich. Ich habe verstanden, dass eine Motorradjacke nicht nur Schutzkleidung, sondern ein System ist: Protektor-Positionen, Abriebfestigkeit des Materials, Luftzirkulation, Passform und Sichtbarkeit spielen zusammen. Wer hier spart, spart an der falschen Stelle.
Diese Frage höre ich von Einsteigern und erfahrenen Fahrern gleichermaßen. Die Antwort hängt von eurem Einsatzprofil ab. Ich fahre selbst beide Varianten und kann sagen: Beide haben klare Stärken.
Textiljacken aus Cordura, Polyester oder ähnlichen Synthetikfasern sind heute so weit entwickelt, dass sie in vielen Bereichen mit Leder mithalten können. Der größte Vorteil liegt in der Vielseitigkeit: Die meisten hochwertigen Textiljacken sind wasserdicht oder haben ein herausnehmbares Futter, lassen sich belüften und können ganzjährig gefahren werden. Ich nutze meine Textiljacke für Pendler-Fahrten und für längere Touren, bei denen ich auf wechselndes Wetter treffe.
Textil lässt sich außerdem leichter reinigen, hat oft mehr Taschen und ist günstiger als vergleichbare Lederjacken. Der Nachteil: Bei einem Schleifer auf Asphalt bietet Leder in der Regel eine höhere Abriebfestigkeit. Für Sportfahrer auf der Rennstrecke oder im aggressiven Straßenbetrieb ist Leder deshalb oft die erste Wahl.
Rindsleder in 1,2 bis 1,4 mm Stärke ist nach wie vor eines der abriebfestesten Materialien im Motorradbereich. In einem typischen Sturzszenario — Aufprall, Gleiten über die Straße — hält gutes Leder deutlich länger stand als die meisten Textilien. Wer sportlich fährt, auf Kurvenjagd geht oder einfach die Ästhetik einer klassischen Bikerjacke schätzt, liegt mit Leder richtig.
Ich trage meine Lederjacke am liebsten auf der Landstraße, wenn es trocken und warm ist. Das Problem: Leder atmet kaum, eine wasserdichte Lederjacke gibt es technisch nicht ohne Kompromisse, und bei Regen nimmt Leder Wasser auf und wird schwer. Für Stadtfahrten bei Regen bleibt die Textiljacke meine erste Wahl.
Das Thema Protektoren ist für mich einer der wichtigsten Punkte in diesem Ratgeber, weil hier die meisten Käufer zu wenig nachfragen. Auf dem Karton steht "CE-zertifiziert" — und viele denken, das reicht. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Level 1 und Level 2.
Die Norm EN 1621-1 gilt für Schulter- und Ellbogenprotektoren, EN 1621-2 für Rückenprotektoren. Beide Normen definieren, wie viel Energie der Protektor im Aufprall absorbieren muss. Level 1 ist die Mindestanforderung, Level 2 absorbiert deutlich mehr Aufprallenergie. Für Protektoren an Schultern und Ellbogen ist Level 1 ausreichend für gemäßigtes Fahren, aber für Rückenprotektoren empfehle ich ausdrücklich Level 2 — der Rücken ist beim Sturz besonders gefährdet, und der Aufpreis für einen besseren Rückenprotektor ist im Verhältnis zur gebotenen Sicherheit minimal.
Ein wichtiger Hinweis: Viele Jacken werden ohne Rückenprotektor oder nur mit einem dünnen Schaumstoff-Platzhalter geliefert. Prüft vor dem Kauf, ob ein Rückenprotektor enthalten ist — und wenn ja, welches Level er hat. In meiner Erfahrung lohnt es sich fast immer, einen separaten Level-2-Rückenprotektor nachzukaufen und einzusetzen.
"Ein Rückenprotektor nach EN 1621-2 Level 2 ist für mich keine optionale Ergänzung — er gehört in jede Motorradjacke, egal ob Textil oder Leder. Wer einmal gesehen hat, was ein Sturz mit der Wirbelsäule machen kann, denkt da nicht mehr zweimal nach." — Thomas Weber, Kfz & Motorrad bei test-vergleiche.com
Ich habe in den letzten Jahren eine Reihe von Modellen selbst getragen und viele weitere ausführlich recherchiert. Die folgende Auswahl deckt verschiedene Einsatzbereiche und Budgets ab — vom robusten Einstiegsmodell bis zur vollausgestatteten Tourenrüstung. Alle Modelle haben CE-zertifizierte Protektoren und sind für den regulären Straßenbetrieb geeignet.
Die Alpinestars T-GP Plus R v3 Air ist eine meiner Favoriten für den Sommereinsatz. Alpinestars hat hier ein Textil-Jacket gebaut, das mit großzügigen Belüftungsöffnungen an Brust und Rücken einen erstaunlich guten Luftstrom bietet. Die CE-Level-2-Protektoren an Schultern und Ellbogen sind bereits ab Werk enthalten, und der Rücken ist mit einem Level-1-Protektor ausgestattet — den ich persönlich gegen einen Level-2-Nachrüster getauscht habe. Das Material ist strapazierfähig, die Passform sportlich-eng und die Verarbeitungsqualität auf einem Niveau, das ich von Alpinestars erwarte.
Ich habe diese Jacke auf einer Sommerreise durch Kroatien getragen — knapp 2.000 Kilometer in zehn Tagen, bei Temperaturen zwischen 28 und 38 Grad. Der Airflow ist exzellent für eine Textiljacke, und die Protektoren haben während der gesamten Tour ihre Position gehalten. Für Sportfahrer und Tourer, die im Sommer viel unterwegs sind, ist das eine der besten Investitionen in dieser Preisklasse.

Die Borleni Motorradjacke ist mit Protektoren ausgestattet, die gezielte Bereiche wie Schultern und Ellbogen abdecken. Diese Polsterung soll dabei helfen, Verletzungen im Falle eines Sturzes zu minimieren.
Die Jacke besteht aus einem robusten Polyester-Material, das nicht nur winddicht ist, sondern auch eine gewisse Abriebfestigkeit bietet. Dieses Material trägt zur Langlebigkeit der Jacke bei.
Ja, die winddichte Eigenschaft der Jacke macht sie ideal für verschiedene Wetterlagen. Dennoch sollte man beachten, dass sie nicht vollständig wasserdicht ist, weshalb bei starkem Regen zusätzliche Schutzmaßnahmen erforderlich sein könnten.
Die Motorradjacke von Borleni ist winddicht, was jedoch die Atmungsaktivität beeinträchtigen kann. Für längere Fahrten empfiehlt es sich, auf die Belüftungsöffnungen zu achten, die eine gewisse Luftzirkulation ermöglichen.

Rev'it ist eine niederländische Marke, die ich seit Jahren für ihre Ingenieurskunst schätze. Die Excursion H2O ist eine Textil-Tourenrüstung, die tatsächlich hält, was sie verspricht: wasserdicht, belüftet und mit einem durchdachten Protektor-System. Das H2O-Membranfutter ist herausnehmbar, was die Jacke vielseitig macht — in Kombination mit dem Belüftungssystem ist sie sowohl im Sommer als auch bei kühleren Temperaturen einsetzbar.
Was mich besonders überzeugt: Rev'it verbaut hier serienmäßig Protektoren an Schultern und Ellbogen, und die Rückentasche ist für einen vollwertigen Level-2-Protektor vorbereitet. Die Passform ist angenehm, leicht körperbetont ohne einzuengen — für lange Touren genau richtig. Auf einer Herbsttour durch Österreich hat mir diese Jacke zwei Tage Dauerregen problemlos durchgehalten. Wer ganzjährig fährt und nicht auf jeden Euro schauen muss, sollte sich diese Jacke genau ansehen.
Die Texpeed Motorradjacke besteht aus hochwertigem Rindsleder, das für seine Robustheit und Langlebigkeit bekannt ist. Dieses Material bietet nicht nur einen guten Schutz, sondern sorgt auch für einen angenehmen Tragekomfort.
Die integrierten Protektoren der Texpeed Motorradjacke sind in speziellen Taschen positioniert, sodass sie bei Bedarf entfernt oder ersetzt werden können. Dies ermöglicht eine individuelle Anpassung an die Bedürfnisse des Fahrers.
Um die Lebensdauer der Texpeed Motorradjacke zu maximieren, sollte sie regelmäßig mit einem speziellen Lederreiniger behandelt werden. Zudem ist es ratsam, die Jacke vor direkter Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit zu schützen, um das Material nicht zu schädigen.
Die Texpeed Motorradjacke besteht aus hochwertigem Rindsleder, das für seine Robustheit und Langlebigkeit bekannt ist. Dieses Material bietet nicht nur Schutz, sondern auch einen angenehmen Tragekomfort.

Nicht jeder kann oder möchte 300 Euro für eine Motorradjacke ausgeben — und das ist völlig in Ordnung. Die ILM Textiljacke ist eines der fairsten Budget-Modelle, das mir begegnet ist. CE-zertifizierte Protektoren an Schultern und Ellbogen, eine abnehmbare Wetterschutzschicht, Lüftungsöffnungen an der Brust — das klingt nach der Ausstattungsliste einer deutlich teureren Jacke. Und tatsächlich ist die Verarbeitungsqualität für den Preis ordentlich.
Was mir beim direkten Vergleich mit teureren Modellen auffällt: Das Außenmaterial ist etwas dünner, die Protektoren sind Level 1 und der Komfort bei langen Touren ist nicht ganz auf Markenniveau. Aber für den Alltag in der Stadt, kurze Wochenendausflüge und Einsteiger, die erst mal schauen wollen, ob das Motorradfahren etwas für sie ist, ist das eine empfehlenswerte Wahl. Rückenprotektor unbedingt nachkaufen.
Die Motorradjacke von Texpeed ist mit CE-zertifizierten Protektoren ausgestattet, die wichtige Bereiche wie Schultern, Ellbogen und Rücken schützen. Diese Protektoren bieten einen hohen Sicherheitsstandard und sind so konzipiert, dass sie nicht die Bewegungsfreiheit einschränken.
Um die Lebensdauer der Texpeed Motorradjacke zu verlängern, sollte sie regelmäßig gereinigt werden. Es wird empfohlen, die Jacke mit einem feuchten Tuch abzuwischen und bei Bedarf spezielle Leder- oder Textilreiniger zu verwenden. Vermeiden Sie aggressive Chemikalien und lassen Sie die Jacke an der Luft trocknen.
Ja, die Texpeed Motorradjacke unterscheidet sich durch die spezifische Kombination von Materialien und den integrierten Protektoren von anderen Modellen. Während einige Jacken mehr auf Wetterschutz ausgelegt sind, bietet dieses Modell einen ausgewogenen Schutz und ist auf Sicherheit bei gleichzeitiger Bewegungsfreiheit ausgerichtet.
Die Motorradjacke besteht in der Regel aus robustem, wetterfestem Polyester, das eine gute Abriebfestigkeit bietet. Zusätzlich sind die Protektoren aus einem speziellen Schaumstoff gefertigt, der sowohl Schutz als auch Komfort gewährleistet.

Wer eine Lederjacke im klassischen Stil sucht, ohne auf moderne Sicherheitsstandards zu verzichten, sollte die Germot Rambler in die engere Wahl nehmen. Germot ist eine deutsche Marke mit langer Tradition im Motorradbereich, und die Rambler zeigt, warum: Das verwendete Rindsleder ist hochwertig gegerbt, liegt angenehm am Körper und entwickelt mit der Zeit eine individuelle Patina.
Die CE-Protektoren sitzen satt und verschieben sich nicht. Das ist bei Lederjacken keine Selbstverständlichkeit — billiges Leder kann sich dehnen und die Protektor-Taschen weiten sich, sodass der Schutz im Ernstfall nicht mehr greift. Bei der Germot Rambler hatte ich dieses Problem nicht. Für klassische Fahrer, die auf Stil und Substanz gleichzeitig Wert legen, ist das eine sehr gute Wahl.

Die Motorradjacke besteht aus einem robusten, abriebfesten Außenmaterial, das auf Langlebigkeit ausgelegt ist. Zudem sorgt das atmungsaktive Innenfutter für einen angenehmen Tragekomfort, besonders bei warmen Temperaturen.
Die Shima OpenAir bietet gezielte Belüftungsöffnungen, die eine effektive Luftzirkulation ermöglichen. Im Vergleich zu vielen anderen Motorradjacken in dieser Preisklasse, ist die Belüftung deutlich ausgeprägt und sorgt für einen kühlenden Effekt während der Fahrt.
Ja, die Protektoren sind herausnehmbar, was die Pflege der Jacke erleichtert. Um die Jacke in gutem Zustand zu halten, empfiehlt es sich, die Protektoren regelmäßig zu reinigen und die Jacke gemäß den Pflegehinweisen des Herstellers zu waschen.
Die Motorradjacke besteht aus robustem, abriebfestem Material, das für eine hohe Sicherheit sorgt. Zusätzlich sind atmungsaktive Einsätze integriert, um einen angenehmen Tragekomfort bei warmen Temperaturen zu gewährleisten.

Modeka ist eine Marke, die ich immer wieder gerne empfehle, weil das Preis-Leistungs-Verhältnis schlicht sehr gut ist. Die Tourex II ist eine Textiljacke, die speziell für den regelmäßigen Alltagseinsatz konzipiert wurde — also genau das Segment, in dem ich selbst viel Zeit verbringe. Die Jacke hat eine herausnehmbare Thermoauskleidung und ein integriertes Regenfutter, was sie zu einem echten Ganzjahresbegleiter macht.
Die CE-Level-2-Protektoren an Schultern und Ellbogen sind ein echtes Alleinstellungsmerkmal in dieser Preisklasse — viele Konkurrenzprodukte liefern hier nur Level 1. Die Passform ist etwas breiter geschnitten, was für Motorradfahrer mit kräftigerem Körperbau ein Vorteil ist, und der Reißverschluss zur Hose funktioniert zuverlässig. Ich habe diese Jacke einem Kollegen empfohlen, der täglich 40 Kilometer zur Arbeit pendelt — er ist begeistert und hat sie seitdem durch drei Winter getragen.
Die Shima OpenAir Motorradjacke besteht aus einem robusten Textilmaterial, das eine gute Belüftung gewährleistet. Zudem sind die Protektoren aus einem stoßabsorbierenden Material gefertigt, um einen gewissen Schutz im Falle eines Sturzes zu bieten.
Ein markanter Unterschied zur Konkurrenz liegt in der Kombination aus Belüftung und Protektoren. Während viele Jacken entweder auf Wärmeisolierung oder auf Luftzirkulation setzen, bietet die OpenAir eine ausgewogene Lösung für warme Wetterbedingungen.
Es wird empfohlen, die Jacke regelmäßig mit einem feuchten Tuch abzuwischen und bei Bedarf mit speziellen Textilreinigern zu behandeln. Zudem sollten die Protektoren regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden, um im Falle eines Unfalls optimalen Schutz zu gewährleisten.
Die Motorradjacke Shima OpenAir besteht aus einem robusten Textilmaterial, das sowohl atmungsaktiv als auch strapazierfähig ist. Dies sorgt für einen hohen Tragekomfort und eine gute Luftzirkulation, was besonders an warmen Tagen von Vorteil ist.

Held ist eine der renommiertesten deutschen Motorradschutzmarken, und die Caprino ist ein gutes Beispiel für ihre Kernkompetenz: Lederjacken, die sowohl im Alltag als auch bei sportlicher Fahrweise überzeugen. Das verwendete Rindsleder ist mit 1,2 bis 1,4 mm deutlich stärker als bei vielen Einstiegsmodellen, und die Verarbeitung der Nähte ist auf einem Niveau, das man bei dieser Preisklasse nicht immer findet.
Was mich an der Caprino besonders überzeugt: Die Protektoren sind von vornherein für Level-2-Einsatz vorbereitet, und die Schulterepauletten sind aerodynamisch geformt, was bei höheren Geschwindigkeiten einen spürbaren Unterschied macht. Die Passform ist sportlich-eng, für Ausflüge auf kurvigen Landstraßen ideal. Für längere Autobahnfahrten oder Touren bei wechselndem Wetter würde ich eher zu einer Textilalternative greifen — die Caprino ist ein Spezialist, kein Allrounder.

Lammleder zeichnet sich durch seine Weichheit und Flexibilität aus, was für hohen Tragekomfort sorgt. Zudem ist es atmungsaktiv und bietet eine gute Wärmeisolierung, was es ideal für Motorradjacken macht.
Die Motorradjacke ist mit speziellen Innentaschen ausgestattet, in denen die Protektoren sicher verstaut werden können. Diese Funktion ermöglicht es, die Jacke bei Bedarf flexibel zu nutzen, ohne dass die Protektoren stören.
Für die Pflege der Jacke sollte ein Lederreiniger verwendet werden, um Schmutz zu entfernen. Zudem empfiehlt sich die regelmäßige Anwendung von Lederpflegemitteln, um das Material geschmeidig zu halten und Rissbildung zu vermeiden.
Die Pflege einer Lammlederjacke sollte regelmäßig erfolgen, um das Material geschmeidig zu halten. Es wird empfohlen, spezielle Lederpflegeprodukte zu verwenden und die Jacke vor Nässe zu schützen, um die Langlebigkeit zu gewährleisten.

Büse ist eine weitere deutsche Traditionsmarke, die ich immer wieder gerne in Ratgebern erwähne. Die Sunride ist eine konsequent auf Sommerwetter ausgelegte Textiljacke mit großen Belüftungspanelen, die tatsächlich für ein angenehmes Klima sorgen — auch bei Temperaturen über 30 Grad. Im Vergleich zu vollgesperrten Lederjacken ist der Komfort in der Hitze ein deutlicher Pluspunkt.
Die Sunride kommt mit CE-Protektoren ab Werk, und die Rückentasche nimmt einen vollwertigen Protektor auf. Das Material fühlt sich solide an, und die Verarbeitung ist auf Büse-typisch gutem Niveau. Ich würde diese Jacke empfehlen für Fahrer, die hauptsächlich von Mai bis September unterwegs sind und dabei auf Komfort und Schutz gleichermaßen Wert legen. Für ganzjährigen Einsatz ist sie nicht geeignet — kein Regenfutter, wenig Kälteschutz.

Die Motorradjacke von Texpeed besteht aus robustem, wasserabweisendem Material, das zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen bietet. Außerdem sorgt eine atmungsaktive Innenausstattung für einen angenehmen Tragekomfort während der Fahrt.
Ja, die Protektoren können bei Bedarf herausgenommen werden, was eine einfache Reinigung der Jacke ermöglicht. Sie erfüllen gängige Sicherheitsstandards und bieten einen hohen Schutz gegen Stöße und Aufprälle.
Die Pflege der Jacke ist unkompliziert, da sie in der Regel mit einem feuchten Tuch abgewischt werden kann. Für eine gründlichere Reinigung empfehlen sich spezielle Textilreiniger, um die Materialeigenschaften langfristig zu erhalten.
Die Motorradjacke von Texpeed besteht aus robustem Textilmaterial, das sowohl Abriebfestigkeit als auch Wetterbeständigkeit bietet. Zusätzlich sind die Protektoren aus hochwertigem, schlagabsorbierendem Material gefertigt, um den Tragekomfort zu erhöhen.

Manchmal braucht man einfach eine solide, unkomplizierte Jacke ohne viel Schnickschnack — und die Louis Motoport Basic Air ist genau das. Sie ist nicht die eleganteste Wahl und nicht die mit den meisten Features, aber für Einsteiger oder als Zweitjacke für gelegentliche Ausflüge leistet sie gute Dienste. CE-Protektoren sind verbaut, das Material ist robust, die Passform ist in Ordnung.
Was mich hier ein bisschen stört: Die Lüftungsöffnungen sind eher dekorativ als funktional, und bei Sommerhitze wird die Jacke unangenehm warm. Für Herbst, Frühling und gemäßigte Sommertemperaturen ist das jedoch kein Problem. Der Preis ist fair, und die Qualität entspricht dem, was man erwarten kann. Wenn ihr eine günstige Zweitjacke sucht, die ihr im Schuppen lassen könnt, ist das eine vernünftige Option.

Die Motorradjacke besteht aus einem strapazierfähigen, wasser- und winddichten Außenmaterial, das zusätzlichen Schutz bietet. Zudem sind atmungsaktive Einsätze integriert, um den Tragekomfort zu erhöhen.
Es wird empfohlen, die Jacke regelmäßig mit einem feuchten Tuch abzuwischen und bei Bedarf mit einem speziellen Textilwaschmittel zu reinigen. Verzichten Sie auf Weichspüler, da dieser die wasserdichten Eigenschaften beeinträchtigen kann.
Die Zyxformis Motorradjacke bietet nicht nur eine wasserdichte und winddichte Konstruktion, sondern auch eine verbesserte Belüftung und ergonomische Passform. Diese Merkmale sind nicht bei allen Konkurrenzprodukten zu finden.
Die Motorradjacke besteht aus strapazierfähigem Material, das sowohl wasserdicht als auch winddicht ist. Dies sorgt dafür, dass der Träger auch bei schlechten Wetterbedingungen gut geschützt ist.

Für einen schnellen Überblick über die Modelle in meiner Auswahl habe ich die wichtigsten Eigenschaften in der folgenden Tabelle zusammengefasst. Das erleichtert den direkten Vergleich nach Einsatzzweck und Budget.
Eines der häufigsten Probleme bei Online-Käufen von Motorradjacken ist die Größe. Ich habe selbst schon Jacken zurückschicken müssen, weil die Größentabelle des Herstellers nicht mit meiner Realität übereinstimmte. Hier meine wichtigsten Tipps zur Größenwahl:
Für eine Motorradjacke messen wir drei Werte: Brustumfang, Taillenumfang und Oberarmumfang. Den Brustumfang messe ich unter den Achseln, also an der breitesten Stelle des Oberkörpers. Den Taillenumfang messe ich auf Höhe des Bauchnabels. Den Oberarmumfang messe ich am dicksten Punkt des Bizeps. Diese drei Werte vergleiche ich mit der Größentabelle des jeweiligen Herstellers — und wenn ich zwischen zwei Größen stehe, nehme ich immer die größere, weil Motorradschutzkleidung nicht einläuft.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Die Jacke muss im Sitzen bequem sein, nicht im Stehen. Auf dem Motorrad bin ich nach vorne gebeugt, was die Schulternähte beansprucht. Wenn eine Jacke beim Probieren im Stehen schon an den Schultern zieht, ist sie definitiv zu klein. Die Protektoren sollten exakt über den Schultergelenken und Ellbogen sitzen — weder zu weit vorne noch zu weit hinten.
Viele Fahrer vergessen beim Kauf, ob die Jacke einen Verbindungsreißverschluss zur Motorradhose hat. Das klingt nach einem Detail, ist aber sicherheitskritisch: Im Sturz kann eine nicht verbundene Jacke hochrutschen und den Bauch und den unteren Rücken ungeschützt lassen. Ich empfehle grundsätzlich Jacken mit einem kompatiblen Verbindungssystem zur vorhandenen Hose — und wenn nötig, Jacke und Hose vom selben Hersteller zu kaufen, um Kompatibilität zu gewährleisten.
"Ich habe mal eine Lederjacke gekauft, die mir wie angegossen saß — im Stehen. Auf dem Motorrad hat sie dann so stark an den Schultern gezogen, dass ich nach einer Stunde Fahrt kaum noch die Arme hochheben konnte. Seitdem probe ich jede Jacke im Sitzen und mit ausgestreckten Armen — als ob ich den Lenker halte." — Thomas Weber, Kfz & Motorrad bei test-vergleiche.com
Textiljacken lassen sich in der Regel bei 30 bis 40 Grad in der Waschmaschine waschen — aber bitte vorher das Etikett lesen und die Protektoren entnehmen. Viele Protektoren sind nicht waschmaschinengeeignet. Nach dem Waschen sollte eine Textiljacke an der Luft trocknen, nicht im Trockner — Hitze kann die Wasserabweisimprägnierung beschädigen. Nach dem Waschen empfehle ich eine Nachimprägnierung mit einem DWR-Spray (Durable Water Repellency), um den Wasserabweiseffekt zu erneuern.
Reißverschlüsse sollten regelmäßig mit einem Reißverschlussfett gepflegt werden — gerade bei Jacken, die häufig verwendet werden, ist das oft vernachlässigt. Ein stockender Reißverschluss am Verbindungsstück zur Hose kann in einer Notfallsituation zum Problem werden.
Leder mag keine Nässe und keine direkte Sonne über längere Zeit. Nach Regenfahrten sollte eine Lederjacke getrocknet — aber nie am Heizkörper oder in der Sonne — und danach mit einem Lederpflegemittel behandelt werden. Ich verwende dafür ein hochwertiges Lederbalsam, das das Leder mit Feuchtigkeit versorgt und die natürlichen Öle ersetzt, die beim Trocknen verloren gehen.
Ein lederstarkes, gut gepflegtes Leder reißt nicht und bleibt geschmeidig — was direkte Auswirkungen auf die Schutzwirkung hat. Sprödes, ausgetrocknetes Leder reißt bei Sturzkontakt viel leichter durch. Wer seine Lederjacke zweimal im Jahr intensiv pflegt, hat viele Jahre Freude daran.
Eine der wichtigsten Fragen vor dem Kauf ist: Wie und wo fahre ich hauptsächlich? Die Anforderungen eines Stadtpendlers unterscheiden sich grundlegend von denen eines Alpentouren-Fahrers oder eines Sportfahrers, der auf Kurvenjagd geht. Ich habe im Laufe der Jahre alle drei Fahrertypen erlebt — und für jeden gibt es die richtige Jacke.
Wer täglich mit dem Motorrad zur Arbeit fährt, braucht vor allem eine Jacke, die schnell an- und ausgezogen werden kann, bei Regen zuverlässig dicht bleibt und sich im Büro nicht wie ein Astronautenanzug anfühlt. Für dieses Profil sind kompakte Textiljacken mit fest integriertem Wasserschutz ideal — kein Herumhantieren mit separaten Regenfuttern, keine Feuchtigkeit im Rücken nach einem kurzen Schauer.
Sichtbarkeit ist für Stadtpendler besonders wichtig: Im dichten Stadtverkehr, zwischen Lieferwagen und abbiegenden SUVs, entscheidet die Erkennbarkeit manchmal über einen Unfall. Helle Farben (Gelb, Orange, Signalgrün) oder zumindest großflächige Reflexstreifen an Schultern, Ärmeln und Rücken erhöhen die Chance, gesehen zu werden. Ich rate Stadtfahrern generell zu einer Jacke mit breiten Reflexpaneelen an den Schultern.
Wer mehrtägige Touren fährt — ob durch die Mittelgebirge oder quer durch Europa — stellt andere Anforderungen an seine Jacke. Der Sitzkomfort über sechs bis acht Stunden Fahrt steht im Vordergrund, gefolgt von Wetterschutz für alle Bedingungen und ausreichend Stauraum für Karte, Snacks und Kleinkram. Für Tourer ist eine Jacke mit herausnehmbarem Thermofutter und wasserdichter Membran die beste Lösung — sie lässt sich an wechselnde Temperaturen anpassen, ohne dass man ein Komplettoutfit wechseln muss.
Taschen sind für Tourer ebenfalls wichtig: Mindestens eine große Innentasche, zwei Außentaschen und idealerweise eine gut zugängliche Brusttasche für das Smartphone oder die Karte. Die Modeka Tourex II und die Rev'it Excursion H2O punkten hier besonders stark — beide Jacken bieten ein durchdachtes Taschensystem, das im Alltag und auf Tour gleichermaßen funktioniert.
Wer sportlich fährt — ob auf der Rennstrecke oder auf kurvigen Landstraßen — priorisiert Abriebfestigkeit, aerodynamische Passform und maximalen Protektor-Schutz. Für dieses Profil führt kein Weg an einer Lederjacke oder einer speziell für Sport ausgelegten Textiljacke vorbei. Die Passform ist hier entscheidend: Eine zu lockere Jacke bläht sich bei hohen Geschwindigkeiten auf, schränkt die Bewegungsfreiheit ein und verrutscht bei einem Sturz schneller.
Wichtig für Sportfahrer: Der Rückenprotektor muss Level 2 sein — bei einem Sturz auf der Rennstrecke ist die kinetische Energie ein Vielfaches dessen, was bei einem typischen Stadtunfall entsteht. Auch die Schulterprotektoren sollten Level 2 haben. Manche Hersteller bieten für ihre Sportmodelle optional einen Brustprotektor an — für regelmäßige Rennstreckeneinsätze eine sinnvolle Ergänzung.
Das Material einer Motorradjacke beeinflusst nicht nur den Schutz, sondern auch Komfort, Gewicht, Pflegeaufwand und Langlebigkeit. Ich erkläre hier, welche Materialien ihr häufig antrefft und was sie unterscheidet.
Cordura ist ein Markenname von Invista und bezeichnet ein besonders strapazierfähiges Nylongewebe, das in verschiedenen Stärken (z.B. 500D, 1000D) angeboten wird. Höhere Denier-Zahlen bedeuten dabei gröbere Fasern und höhere Abriebfestigkeit. Eine 1000D-Cordura-Jacke hält einem Schleifer auf Asphalt deutlich länger stand als eine mit 500D-Gewebe.
Günstiger, aber weniger langlebig ist normales Hochfest-Polyester, das viele Budget-Textiljacken verwenden. Es bietet soliden Grundschutz, wird aber schneller abgerieben und reißt eher als Cordura. Wer oft und viel fährt, sollte hier nicht sparen.
Rindsleder in 1,2 bis 1,4 mm Dicke ist nach wie vor eines der besten Materialien für Motorradschutzkleidung. Der Grund liegt in seiner Faserstruktur: Leder ist zäh, dehnbar und trotzdem abriebfest — eine Kombination, die synthetische Materialien nur schwer erreichen. Bei einem Sturz gleitet Leder über den Asphalt, anstatt sofort durchgerieben zu werden.
Nicht jedes Leder ist gleich. Vollleder (Full Grain Leather) ist das Beste, da es die obere Schicht der Tierhaut behält, die am dichtesten und abriebfestesten ist. Spaltleder (Split Leather) ist preiswerter, aber weniger belastbar. Wenn ihr eine Lederjacke kauft, achtet auf die Materialangabe: "Echtes Leder" ohne weitere Spezifikation kann Spaltleder sein.
Moderne Motorradjacken — egal ob Textil oder Leder — kombinieren verschiedene Materialien für unterschiedliche Anforderungsbereiche. An den Ellbogeninnenseiten, Achseln und Seiten finden sich oft Stretch-Einsätze aus Lycra oder elastischem Mesh, die Bewegungsfreiheit geben, ohne die Schutzwirkung zu beeinträchtigen. In der Brust und am Rücken sitzen häufig belüftete Zonen, die entweder durch Reißverschlüsse geöffnet werden oder dauerhaft offen sind.
Bei Winterjacken kommen Gore-Tex oder Dry-Tech-Membranen zum Einsatz, die wasserdicht, aber dennoch atmungsaktiv sind. Diese Membranen verlängern die Einsatzzeit erheblich — eine Gore-Tex-Jacke bleibt auch nach einem stundenlangen Dauerregen innen trocken, während eine einfach imprägnierte Jacke nach kurzer Zeit durchweicht.
Statistisch gesehen passieren die meisten Motorradunfälle bei Tageslicht, weil andere Verkehrsteilnehmer das Motorrad schlicht nicht sehen. Reflektoren an der Jacke — idealerweise auf Schultern, Ärmeln und Rücken — helfen, das Risiko zu reduzieren. Viele moderne Motorradjacken haben bereits Reflexstreifen integriert, aber wer auf eine ältere oder sehr dunkle Jacke setzt, sollte mit nachträglich aufgeklebten Reflektoren nachhelfen.
Eine weitere Option ist der Warnwesten-Einsatz: In manchen europäischen Ländern ist das Mitführen einer Warnweste für Motorradfahrer Pflicht. In Deutschland nicht — aber auf Fernreisen durch Frankreich, Spanien oder Österreich sollte man sich über die jeweiligen Vorschriften informieren. Einige Touren-Motorradjacken haben eine integrierte Warnweste, die man schnell über die Jacke ziehen kann.
Für intensive Fahrer, die viele Kilometer im Jahr zurücklegen, ist ein Kombiset aus Jacke und Motorradhose eine sinnvolle Investition. Der wichtigste Vorteil: Jacke und Hose sind aufeinander abgestimmt, der Verbindungsreißverschluss passt garantiert, und der Rücken und der Bauch bleiben auch bei dynamischen Fahrsituationen geschützt. Ich selbst fahre inzwischen ein Alpinestars-Kombiset für Tourenfahrten — der Komfort und das Sicherheitsgefühl sind spürbar besser als mit Einzelteilen.
Wer nicht gleich ein Kombiset kaufen möchte, sollte zumindest darauf achten, dass Jacke und Hose vom selben Hersteller stammen oder kompatible Verbindungssysteme haben. Viele Hersteller bieten hier offene Standards, die herstellerübergreifend funktionieren.
Ein Thema, das in der Motorrad-Community zunehmend diskutiert wird: Airbag-Systeme für Motorradjacken. Es gibt zwei Varianten — kabelgebundene Systeme (die per Reißleine ausgelöst werden, wenn man vom Motorrad getrennt wird) und elektronische Systeme (Sensoren erkennen den Sturz und aktivieren den Airbag innerhalb von Millisekunden).
Ich habe selbst noch keinen Motorrad-Airbag getragen, aber ich habe Fahrer gesprochen, die das System nutzen — und alle berichten von einem spürbar erhöhten Sicherheitsgefühl, besonders auf langen Touren und auf der Autobahn. Die Preise für Airbag-Westen beginnen bei etwa 350 Euro für kabelgebundene Systeme; elektronische Systeme kosten ab rund 500 Euro aufwärts.
Für Gelegenheitsfahrer und Stadtpendler ist ein Airbag-System vielleicht überdimensioniert. Für Tourer und Sportfahrer, die viele tausend Kilometer im Jahr fahren, ist es eine ernstzunehmende Investition in die eigene Sicherheit. Manche hochwertige Motorradjacken haben bereits Airbag-Kompatibilität eingebaut — eine Tasche oder Kanalführung, in die eine separate Airbag-Weste eingezogen werden kann.
Eine gute Motorradjacke ist der Kern der Schutzausrüstung — aber eben nur ein Teil. Wer wirklich sicher unterwegs sein möchte, kombiniert sie mit weiterer CE-geprüfter Ausrüstung. Ich verlinke euch hier auf unsere anderen Ratgeber, die ich ebenfalls aus eigener Fahrpraxis geschrieben habe:
Für maximalen Schutz empfehle ich folgende Ausrüstungsstufe beim täglichen Fahren:
CE Level 1 und Level 2 beziehen sich auf die Schutzklasse von Protektoren nach der Norm EN 1621. Level-2-Protektoren absorbieren bei einem Aufprall deutlich mehr Energie als Level-1-Protektoren — konkret darf bei Level 2 im Mittel nur halb so viel Aufprallkraft durchgelassen werden wie bei Level 1. Für den Rückenprotektor empfehle ich immer Level 2, da der Rücken bei einem Sturz besonders gefährdet ist. Viele günstigere Jacken liefern ab Werk nur Level 1 — ihr könnt die Protektoren aber in der Regel einzeln kaufen und austauschen.
Nach einem Sturz, bei dem die Jacke Kontakt mit der Straße hatte, sollten die betroffenen Protektoren grundsätzlich ausgetauscht werden — auch wenn sie äußerlich noch intakt aussehen. Das Schutzkonzept der meisten Protektoren basiert auf einer einmaligen Energieabsorption: Bei einem Aufprall verformt sich das Material und federt die Energie ab, verliert dabei aber seine ursprüngliche Schutzwirkung. Bei Lederjacken sollte das Leder auf Risse, Aufschürfungen und beschädigte Nähte geprüft werden. Im Zweifel gilt: Lieber ersetzen als riskieren.
Ja — aber nur, wenn die Jacke dafür ausgelegt ist. Ganzjährige Textiljacken haben ein herausnehmbares Thermofutter, das die Jacke im Winter warm hält, und ein wasserdichtes Membranfutter gegen Regen und Wind. Eine reine Sommer- oder Lederjacke bietet im Winter kaum Wärme und kann gefährlich nass werden. Ich empfehle für Winterfahrten eine speziell für den Winter entwickelte Textiljacke mit Membran — oder alternativ eine Kombination aus Sommerjacke und Motorrad-Thermounterwäsche.
Das kommt auf das Modell an. Es gibt günstige Jacken, die seriöse CE-Protektoren haben und zumindest einen Grundschutz bieten. Das Problem bei sehr günstigen Modellen ist oft die Verarbeitungsqualität: dünnes Material, das im Sturz schnell reißt, Protektoren in Level 1 statt Level 2, schlechte Passform, die im Sturz die Protektor-Position verändert. Wer ein kleines Budget hat, sollte auf ein Modell von einer bekannten Schutzkleidungsmarke setzen und gezielt nach CE-Level-2-Protektoren fragen, anstatt das absolut günstigste Angebot zu nehmen.
Für Einsteiger empfehle ich eine Textiljacke in einem mittleren Preissegment — also zwischen 100 und 200 Euro. Der Grund: Eine Textiljacke ist vielseitiger (wasserdicht, belüftet, ganzjährig), verzeiht etwas mehr bei der Passform als Leder und ist im Vergleich günstiger. Wichtig ist, dass die Jacke CE-zertifizierte Protektoren an Schultern und Ellbogen hat — und dass ihr einen Level-2-Rückenprotektor dazu kauft. Das ILM-Modell und die Modeka Tourex II sind gute Einstiegspunkte für Einsteiger.
Die richtige Passform erkenne ich, indem ich die Jacke im Sitzen und mit vorgebeugtem Oberkörper anprobe — also in der Fahrposition. Die Protektoren müssen exakt über den Schultergelenken und Ellbogen sitzen, dürfen sich aber nicht in die Achseln drücken. Der Rücken sollte vollständig bedeckt sein, auch wenn ich die Arme nach vorne strecke. Ein weiterer Test: Arme ausstrecken, als würde ich den Lenker halten — die Jacke darf dabei nicht hochziehen und nicht an den Schultern spannen. Wenn ein Verbindungsreißverschluss zur Hose vorhanden ist, diesen immer schließen und die Kombination in der Fahrposition testen.
Ja — auch auf kurzen Stadtfahrten passieren Unfälle. Statistiken zeigen sogar, dass ein erheblicher Anteil schwerer Motorradunfälle im innerstädtischen Bereich passiert, oft bei geringen Geschwindigkeiten. Eine Jacke mit CE-Protektoren schützt auch bei einem typischen Stadtunfall mit 30 bis 50 km/h erheblich besser als normale Kleidung. Der Aufwand, die Jacke anzuziehen, ist minimal im Verhältnis zum Schutzgewinn.
Nach zwölf Jahren auf dem Motorrad und vielen getragenen Jacken ist mein Fazit klar: Investiert in eine Jacke, die zu eurem Fahrstil und euren Bedingungen passt — und spart nicht an den Protektoren. Für Ganzjahresfahrer und Pendler ist eine hochwertige Textiljacke die beste Wahl. Wer sportlich fährt und hauptsächlich bei gutem Wetter unterwegs ist, findet in einer Lederjacke den zuverlässigsten Abriebschutz.
Meine persönlichen Top-3-Empfehlungen:
Denkt daran: Eine Motorradjacke ist nur so sicher wie die Passform, der Protektor und das Fahrverhalten dahinter. Fahrt defensiv, tragt Schutzkleidung — und habt Spaß auf der Straße.
Weitere nützliche Ratgeber zum Thema Motorrad-Schutzausrüstung findet ihr hier: Motorradhose mit Protektoren im Test und Nierengurt Motorrad im Test. Wer seine Ausrüstung komplett aufstellen möchte, findet bei uns auch den großen Motorradhelm-Vergleich sowie den Motorradhandschuhe-Ratgeber — beides Seiten, die ich aus eigener langjähriger Fahrpraxis zusammengestellt habe und die regelmäßig aktualisiert werden.
Für diesen Motorradjacke Herren-Vergleich haben wir 16 Modelle anhand von 7 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 111 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 29.296 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 16 Händlerangebote, beantwortet 7 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 05.10.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
Sturmhaube13 Modelle im Vergleich
Motorradhandschuhe23 Modelle im Vergleich
Heizweste25 Modelle im Vergleich
Motorrad Nierengurt22 Modelle im Vergleich
Motorrad-Lederkombi21 Modelle im Vergleich
Motorrad Rückenprotektor23 Modelle im Vergleich
Nierengurt18 Modelle im Vergleich
Motorradbekleidung14 Modelle im VergleichUns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu Motorradjacke Herren bekannt. Sobald ein Test veröffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.
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