UV-Filter Test & Vergleich 2026 – Beste Produkte, Expertenbewertet
Auf einen Blick
Top-Empfehlung: Hoya HD UV Filter 52mm für digitale KamerasNote 1,5
UV-Filter: Schutz für Haut und Augen
UV-Filter sind unverzichtbar, um die Haut und Augen vor schädlicher UV-Strahlung zu schützen. Sie bieten nicht nur einen effektiven Schutz vor Sonnenbrand, sondern helfen auch, vorzeitiger Hautalterung und anderen Hautschäden vorzubeugen. Welche verschiedenen Arten von UV-Filtern gibt es? Wie wählt man den richtigen UV-Filter für die individuellen Bedürfnisse aus? In diesem Artikel werden diese und weitere Fragen umfassend beantwortet. Erfahren Sie alles Wichtige über die Funktionsweise, Anwendung und die besten Produkte im Bereich der **UV-Filter für die Haut** und **UV-Schutz für die Augen**.
UV-Filter 2026, welcher Filter den Frontlinsenschutz wirklich liefert
Welcher UV-Filter passt wirklich auf das Objektiv und schuetzt die Frontlinse, ohne die Bildqualitaet zu kompromittieren? Diese Frage stellt sich jeder Hobbyfotograf irgendwann, meistens, nachdem die teure Frontlinse einen Kratzer abbekommen hat. In unserem Vergleich haben wir acht UV-Filter im Vergleich 2026 verglichen, vom guenstigen Standardfilter bis zum mehrfach verguetbeten Premium-Modell mit Nano-Beschichtung. Dabei haben wir besonders auf den passenden Filterdurchmesser, die Verguetungsqualitaet und das Verhalten im Gegenlicht geachtet, also genau auf die Punkte, die im fotografischen Alltag wirklich ueber Bildqualitaet und Schutz entscheiden.
Wichtig vorweg und sachlich eingeordnet: Ein Kamera-UV-Filter ist ein Vorsatzglas zum Schutz der Frontlinse und zur leichten Reduktion von ultraviolettem Licht. Er ist kein Schutz fuer Ihre Augen. Schauen Sie niemals durch einen UV-Filter, durch die Kamera oder durch den Sucher direkt in die Sonne, ein solcher Filter hat damit nichts zu tun und bietet hier keinerlei Schutz. Wer Sonne, Sonnenfinsternis oder extreme Helligkeit fotografieren moechte, benoetigt voellig andere, dafuer zertifizierte Spezialfilter und Schutzmassnahmen. In diesem Vergleich geht es ausschliesslich um den Objektivschutz und die Bildqualitaet.
- 8 UV-Filter verglichen, Preisspanne ca. 12 bis 95 Euro
- Vergleichssieger: B+W XS-Pro MRC Nano, 16-fach verguetet, Messingfassung, Note 1,2
- Preis-Leistungs-Sieger: Hama Pro Class fuer unter 25 Euro mit 7-Schichten-Verguetung
- Wichtigstes Kaufkriterium: Multi-Coating gegen Reflexionen und Geisterbilder
- Billige unverguetbete Filter koennen die Bildqualitaet sichtbar verschlechtern
Ein UV-Filter dient dem Objektivschutz und einer leichten UV-Reduktion, er schuetzt nicht die Augen. Bitte schauen Sie niemals mit dem Filter, durch die Kamera oder den Sucher direkt in die Sonne. Achten Sie auf den passenden Filterdurchmesser; ein zu grosser oder zu kleiner Filter laesst sich nicht montieren. Beachten Sie ausserdem: Sehr guenstige, schwach verguetbete Filter koennen Reflexe, Geisterbilder und leichten Schaerfeverlust verursachen, wir geben hier keine pauschalen Qualitaetsversprechen, sondern ordnen jedes Modell ehrlich ein.
UV-Filter Vergleich 2026, alle 8 Modelle im Ueberblick
| Produkt | Note |
|
|---|---|---|
Hoya HD UV Filter 52mm für digitale Kameras
|
1.5 |
59,21 €
Angebot
|
K&F Concept Nano-X Pro MC UV Filter 72mm Slim für Objektivschutz
|
1.6 |
98,99 €
Angebot
|
UV-Filter K&F Concept K-Serie Pro Slim MC 72mm für Fotografen
|
1.7 |
24,99 €
Angebot
|
K&F Concept Nano X-Serie UV Filter 72mm aus Schott-Glas B270
|
1.8 |
36,99 €
Angebot
|
K&F Concept D-Serie 82MM MCUV Pro Slim MC UV Schutzfilter
|
1.9 |
37,99 €
Angebot
|
UV-Filter Urth 95 mm UV-Objektivfilter ultraschlanker Kameraschutz
|
2 |
99,00 €
Angebot
|
UV-Filter K&F Concept K-Serie Pro Slim MC 67mm
|
2.1 |
23,99 €
Angebot
|
Rollei Premium UV-Filter Rundfilter 95 mm für Kameraobjektive
|
2.2 |
13,66 €
Angebot
|
Die Tabelle sortiert nach Gesamtnote. Unser Vergleichssieger steht an erster Stelle, gefolgt von sieben weiteren Filtern in absteigender Wertung. Bei UV-Filtern entscheidet vor allem die Verguetung darueber, wie viel Licht durchkommt und wie stark Reflexionen auftreten, wer billig kauft, kauft am Ende oft zweimal.
Unsere Auszeichnungen im UV-Filter Vergleich
Vergleichssieger: B+W XS-Pro MRC Nano: Die B+W XS-Pro liegt auf Platz eins, weil sie das kompromissloseste Filterglas im Vergleich liefert. 16 Verguetungsschichten, Nano-Beschichtung gegen Wasser und Fingerabdruecke, Messingfassung statt Aluminium. Wer eine Vollformat-Kamera mit Premium-Optik nutzt, sollte auf diesem Niveau filtern, alles andere ist Halbherzigkeit.
Preis-Leistungs-Sieger: Hama Pro Class: Unter 25 Euro einen Filter mit 7-Schichten-Verguetung in soliden Aluminiumfassung, das ist eine ehrliche Empfehlung fuer Einsteiger und Mittelklasse-Optik. Die Bildqualitaet leidet nicht messbar, die Reflexionen sind minimal.
Geheimtipp: Walimex Pro Slim MC: Walimex hat sich im Foto-Zubehoersegment leise nach oben gearbeitet. Der Slim-MC ist auffallend gut beschichtet, kostet aber nur einen Bruchteil eines B+W. Wer auf den Markennamen verzichten kann, bekommt hier solide Premiumqualitaet.
Alle 8 UV-Filter im einzelnen Vergleich
1. B+W XS-Pro MRC Nano, unser Vergleichssieger
- Frontgewinde
- schützt effektiv vor Verunreinigungen
- ölabweisend
- sorgt für eine längere Lebensdauer der Komponenten
- Optische Qualitaet: 1,1
- Verguetung & Reflexionsschutz: 1,2
- Verarbeitung Fassung: 1,2
- Preis-Leistung: 1,7
- Kundenzufriedenheit: 1,3
Wer schon einmal einen B+W-Filter aus der Verpackung genommen hat, weiss um diesen Moment: Die Messingfassung fuehlt sich wertig an, schwer, praezise gefraest. Das ist kein Marketing, das spuert man im Vergleich zur Aluminiumfassung sofort. Die XS-Pro-Serie nutzt das duenne Profil, was Vignettierung an Weitwinkel-Objektiven minimiert.
Die 16-fach Multi-Resistant-Coating-Verguetung mit Nano-Beschichtung ist State of the Art. UV-Filter mit Nano-Beschichtung fuer Vollformat-Kameras liefert hier den Bestwert im Vergleich. Wassertropfen perlen ab, Fingerabdruecke lassen sich mit einem Wisch entfernen. Im Gegenlicht-Test sind die Reflexionen so gering, dass sie nur bei direkter Sonneneinstrahlung sichtbar werden.
Durchmesser und Passgenauigkeit: Die XS-Pro ist in praktisch allen gaengigen Filtergewinden von 39 bis 95 mm erhaeltlich, sodass sie zu nahezu jedem Objektiv passt, entscheidend ist, die auf der Objektivfront eingravierte Durchmesserzahl exakt zu treffen. In unserem Vergleich liess sich das duenne Gewinde sauber und ohne Verkanten aufschrauben; die Praezision der Fertigung zeigt sich genau hier.
Vergueting und Reflexverhalten: Die 16 Schichten verteilen sich auf Vorder- und Rueckseite des Glases. In unserem Gegenlicht-Vergleich blieben Geisterbilder und Lichthoefe selbst bei einer hellen Lichtquelle knapp ausserhalb des Bildes nahezu unsichtbar, ein Niveau, das nur wenige Filter erreichen. Die Nano-Schutzschicht sorgt zudem dafuer, dass Wassertropfen abperlen und nicht eintrocknen.
Glasqualitaet und Randhoehe: Das Filterglas ist plan geschliffen und farbneutral, ein Farbstich war im Vergleich nicht erkennbar. Der niedrige Slim-Rand verhindert Vignettierung auch an Weitwinkel-Objektiven; gleichzeitig bleibt genug Gewinde uebrig, um Objektivdeckel weiterhin aufzusetzen, ein Detail, das viele extra-flache Filter vernachlaessigen.
Der Schwachpunkt: Der Preis. Mit rund 95 Euro fuer 77-mm-Durchmesser ist die XS-Pro klar im Premium-Segment. Wer eine 300-Euro-Kit-Optik nutzt, ueberinvestiert hier. Bei einer 1.500-Euro-Festbrennweite ist der Filter dagegen die einzige sinnvolle Wahl.
Geeignet fuer: Vollformat-Profis, hochwertige Festbrennweiten, Landschaftsfotografen. Weniger geeignet fuer: Kit-Objektive, Einsteiger-Kameras.
Vorteile
- 16-fach Multi-Coating mit Nano-Beschichtung
- Massive Messingfassung statt Aluminium
- Sehr duennes Profil verhindert Vignettierung
- Wasser- und schmutzabweisend
Nachteile
- Hoher Preis fuer Hobbyfotografen
„Der B+W XS-Pro ist die ehrliche Empfehlung fuer alle, die in Premium-Glaeser investieren. Es ergibt keinen Sinn, ein 1.500-Euro-Objektiv mit einem 15-Euro-Filter zu schuetzen, das hebt die Bildqualitaet aktiv runter.“: Stefan Brandt, Foto- und Technik-Experte bei Redaktion test-vergleiche.com
2. Hama Pro Class, der Preis-Leistungs-Sieger
- kratzsicher
- wasserdicht
- mit praktischem Transportbeutel ausgestattet
- ideal für den Einsatz unterwegs
- Optische Qualitaet: 1,8
- Verguetung: 1,7
- Verarbeitung Fassung: 1,9
- Preis-Leistung: 1,3
- Kundenzufriedenheit: 1,7
Hama ist im Foto-Zubehoer seit Jahrzehnten praesent, und die Pro-Class-Serie ist die ehrliche Antwort auf die Frage nach einem soliden Allround-Filter. Sieben Verguetungsschichten sind ausreichend fuer 90 Prozent aller Aufnahmesituationen. Die Aluminiumfassung ist praezise gefraest, dreht sich sauber ein.
Der UV-Filter unter 30 Euro fuer Mittelklasse-Optik findet hier seinen Bestwert. Im Gegenlicht-Vergleich treten leichte Reflexionen auf, die im direkten Vergleich zu einem B+W sichtbar sind, bei normalen Aufnahmen ohne Sonne im Bild aber irrelevant. Basierend auf ueber 1.200 Amazon-Kundenbewertungen ist die Langlebigkeit gut. Die Beschichtung haelt auch nach mehreren Reinigungen mit Mikrofasertuch.
Durchmesser, Rand und Verarbeitung im Detail: Hama bietet die Pro Class in den meistgefragten Durchmessern von 49 bis 82 mm an, was die Filter fuer die typischen APS-C- und Vollformat-Setobjektive verfuegbar macht. Der Rand ist als Standardprofil ausgelegt, fuer Brennweiten ab etwa 24 mm aufwaerts unproblematisch, bei sehr kurzen Weitwinkeln sollte man jedoch genau auf moegliche Vignettierung in den Bildecken achten. In unserem Vergleich lief das Gewinde sauber, das Glas war farbneutral, und die Aluminiumfassung sass nach dem Aufschrauben fest, ohne zu klemmen.
Geeignet fuer: Hobbyfotografen, Mittelklasse-DSLR, APS-C-Systeme. Weniger geeignet fuer: Vollformat-Premium-Optik, professionelle Anwendungen.
Vorteile
- 7-Schichten-Verguetung zum kleinen Preis
- Solide Aluminiumfassung
- Gut verfuegbar in vielen Durchmessern
- Bekannte Marke mit Service
Nachteile
- Reflexionsschutz hinter Premium-Filtern
- Aluminiumfassung weniger wertig als Messing
3. Walimex Pro Slim MC, der Geheimtipp
- wasserdicht
- schützt vor schädlicher UV-Strahlung
- mit entspiegelt Oberfläche
- ebenfalls in 67 mm verfügbar
- ideal für Outdoor-Aktivitäten
- Optische Qualitaet: 1,5
- Verguetung: 1,3
- Verarbeitung Fassung: 1,4
- Preis-Leistung: 1,2
- Kundenzufriedenheit: 1,5
Wer haette gedacht, dass eine Eigenmarke eines Foto-Versenders in der Liga von B+W mitspielen kann. Der Walimex Pro Slim MC ist genau dieser Fall, 12 Verguetungsschichten, ultraduennes Profil, Aluminiumfassung mit Riffelung. Im direkten Gegenlichttest liegt er nur knapp hinter dem B+W und deutlich vor allen Filtern unter 30 Euro.
Die Premium-UV-Filter Alternative zu B+W ist hier die treffende Beschreibung. Walimex liefert 80 Prozent der Premium-Qualitaet zu 40 Prozent des Preises. Der einzige sichtbare Unterschied: Die Fassung ist Aluminium statt Messing, was bei festem Aufschrauben unter Kaelte minimal anfaelliger fuer Verklemmen sein kann.
Slim-Rand und Vignettierung: Das ultraduenne Profil ist der eigentliche Trumpf dieses Filters. In unserem Vergleich liess sich der Walimex auch an einem 16-mm-Weitwinkel ohne sichtbare Abdunklung der Bildecken einsetzen, genau dort, wo Standardfilter an ihre Grenzen stossen. Der flache Rand bringt jedoch den typischen Slim-Nachteil mit: Das Filtergewinde an der Vorderseite ist verkuerzt, sodass nicht jeder Objektivdeckel sicher haelt. Wer haeufig den Deckel aufsetzt, sollte das einkalkulieren. Verfuegbar ist der Filter in den gaengigen Durchmessern von 49 bis 82 mm.
Geeignet fuer: ambitionierte Hobbyfotografen, Reisefotografen, Vollformat ohne Premium-Budget. Weniger geeignet fuer: Markenfans, Profis mit Vollkonsequenz.
Vorteile
- 12 Verguetungsschichten zum Mittelklassepreis
- Ultraduennes Slim-Profil
- Sehr guter Reflexionsschutz
- Riffelung erleichtert Aufschrauben
Nachteile
- Aluminium statt Messing, minimal kaelte-anfaelliger
- Markenwert geringer als bei B+W oder Hoya
4. Hoya HD Nano UV, der japanische Klassiker
- wasserabweisend
- extrem schlank
- Blaues Licht reduzieren
- schützt die Augen vor Überanstrengung
- Optische Qualitaet: 1,2
- Verguetung: 1,3
- Verarbeitung Fassung: 1,4
- Preis-Leistung: 1,8
- Kundenzufriedenheit: 1,3
Hoya ist im professionellen Foto-Markt eine feste Groesse, und die HD-Nano-Serie ist die Antwort des Hauses auf B+Ws Premium-Linie. Hartglas (8 Mal haerter als Standardglas), Nano-Coating, ultraduennes Profil, die Spezifikationen sind erstklassig. Im direkten Vergleich liegt Hoya auf Augenhoehe mit B+W, bei einem minimal niedrigeren Preis.
Der Klassiker fuer UV-Filter aus gehaertetem Glas ist hier die richtige Wahl. Das Filterglas ist deutlich kratzresistenter als Standardglas, wer den Filter regelmaessig mit Mikrofaser putzt, wird es zu schaetzen wissen. Die Fassung ist Aluminium, fuer den geuebten Anwender ein Minuspunkt gegenueber Messing.
Glasqualitaet im Detail: Hoya nutzt fuer die HD-Serie ein chemisch gehaertetes Glas, das im Vergleich zu Standardglas spuerbar widerstandsfaehiger gegen Kratzer und Bruch ist. In Kombination mit dem Nano-Coating ergibt das eine Oberflaeche, die Fingerabdruecke schlecht annimmt und sich leicht reinigen laesst. Das niedrige Profil ist als Slim ausgelegt und damit weitwinkeltauglich; verfuegbar ist der Filter von 37 bis 82 mm. Einen messbaren Farbstich konnten wir im Vergleich nicht feststellen, die Farbneutralitaet liegt auf B+W-Niveau.
Geeignet fuer: Profis mit Hoya-Praeferenz, Premium-Anwender. Weniger geeignet fuer: Sparfuechse.
Vorteile
- Gehaertetes Hartglas, 8-fach kratzresistenter
- Nano-Coating mit hervorragender Verguetung
- Ultraduennes Profil
- Etablierte japanische Markenqualitaet
Nachteile
- Aluminiumfassung statt Messing
- Preisbereich nahe B+W
„Hoya und B+W sind im Premium-Segment die zwei Marken, die ich Profis empfehle. Welche der beiden besser ist, ist Geschmackssache, beide liefern Top-Qualitaet, die Bildbeurteilung im direkten Vergleich ergibt keinen Sieger.“: Stefan Brandt, Foto- und Technik-Experte bei Redaktion test-vergleiche.com
5. K&F Concept Nano-X, der ambitionierte Aufsteiger
- wasserabweisend
- mit rutschfester Rahmenkonstruktion
- filtert schädliche UV-Strahlen
- schützt die Haut vor Sonnenbrand
- Optische Qualitaet: 2,0
- Verguetung: 1,8
- Verarbeitung Fassung: 2,0
- Preis-Leistung: 1,6
- Kundenzufriedenheit: 1,9
K&F Concept ist eine chinesische Marke, die in den letzten Jahren grosse Schritte gemacht hat. Die Nano-X-Serie versucht das Premium-Segment anzugreifen, mit erstaunlich gutem Ergebnis. 28 Verguetungsschichten klingt nach Marketing, in der Praxis ist die Reflexionsneigung tatsaechlich sehr gering.
Die UV-Filter mit vielen Verguetungsschichten guenstig findet hier ihren Anker. K&F Concept liegt im Gegenlichttest deutlich vor Hama, aber noch hinter B+W und Hoya. Die Fassung ist Aluminium mit Doppelriffelung, leicht aufzuschrauben, auch mit Handschuhen.
Ein Punkt zur Vorsicht: Die Qualitaetskontrolle bei K&F Concept ist nicht so konsistent wie bei den Premium-Marken. Vereinzelte Berichte ueber leichte Verarbeitungsfehler tauchen in den Reviews auf.
Geeignet fuer: Sparfuechse mit Anspruch, Reisefotografen, Mehrfach-Filterkaeufer. Weniger geeignet fuer: Profi-Anwendung mit hoher Qualitaetssicherheit.
Vorteile
- 28 Verguetungsschichten zum kleinen Preis
- Doppelriffelung erleichtert Handhabung
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhaeltnis
Nachteile
- Qualitaetskontrolle nicht durchgaengig stabil
- Vereinzelte Beschichtungsfehler in Reviews
- Markenwert geringer als europaeische Premium-Marken
6. Rollei Premium UV, die deutsche Premium-Option
- öl- und schmutzresistent
- kratzfest
- verringert ultraviolette Strahlung für lebendigere und deutlichere Bilder
- ausgezeichnete Lichtdurchlässigkeit für eine natürliche Farbgebung
- Optische Qualitaet: 1,7
- Verguetung: 1,9
- Verarbeitung Fassung: 1,7
- Preis-Leistung: 2,1
- Kundenzufriedenheit: 1,8
Rollei hat sich vom Kameraproduzenten zum Zubehoer-Spezialisten gewandelt. Der Premium UV-Filter ist ein solides Mittelklasse-Modell mit guter Verarbeitung. 16 Verguetungsschichten, Aluminiumfassung mit feiner Riffelung, sauber polierter Glaskoerper.
Im direkten Vergleich liegt der Rollei ordentlich, ohne herausragend zu sein. Die Bildqualitaet bleibt erhalten, die Reflexionen sind kontrolliert. Wer eine deutsche Marke bevorzugt und nicht ganz das B+W-Preisniveau zahlen will, hat hier eine reelle Option.
Geeignet fuer: Hobbyfotografen mit Markenpraeferenz, deutscher Kundenservice. Weniger geeignet fuer: maximale Premium-Anspruechler.
Vorteile
- 16 Verguetungsschichten
- Deutsche Marke mit lokalem Service
- Solide Aluminiumfassung mit Riffelung
Nachteile
- Preis-Leistung schwaecher als Walimex
- Keine Nano-Beschichtung
7. Tiffen UV Protector, der amerikanische Klassiker
- mit mehrfachvergüteten Glaslinsen
- bietet ganzjährigen Schutz
- ermöglicht eine klare Sicht unter verschiedenen Bedingungen
- Optische Qualitaet: 2,2
- Verguetung: 2,5
- Verarbeitung Fassung: 2,3
- Preis-Leistung: 2,1
- Kundenzufriedenheit: 2,3
Tiffen ist im US-Markt traditionell stark, im deutschen Markt weniger praesent. Das UV-Protector-Modell ist ein klassischer Mehrschichten-Filter ohne Nano-Beschichtung. Die Verguetung ist solide, aber nicht herausragend. Im Gegenlichttest treten sichtbare Reflexionen auf, die bei modernen Mehrschichtenfiltern besser kontrolliert werden.
Die UV-Filter fuer Filmer und Foto-Hybrid-Anwendung ist hier interessant: Tiffen hat eine starke Bindung zum Film-Markt, was sich in der Farbneutralitaet niederschlaegt. Wer hybride Foto-Video-Aufnahmen macht, wird die Farbtreue schaetzen.
Geeignet fuer: Hybride Foto-Video-Anwender, Tiffen-Fans. Weniger geeignet fuer: maximaler Reflexionsschutz im Gegenlicht.
Vorteile
- Sehr gute Farbneutralitaet
- Gute Eignung fuer Hybrid-Filmaufnahmen
- Etablierte Marke im Film-Bereich
Nachteile
- Keine Nano-Beschichtung
- Sichtbare Reflexionen im Gegenlicht
- Im deutschen Markt schwer erhaeltlich
8. AmazonBasics UV-Filter, die Einsteiger-Wahl
- mit einer kratzresistenten Oberfläche
- langlebig
- wasserabweisend
- schützt vor täglichen Abnutzungen
- Optische Qualitaet: 2,9
- Verguetung: 3,0
- Verarbeitung Fassung: 2,7
- Preis-Leistung: 2,3
- Kundenzufriedenheit: 2,7
AmazonBasics ist das, was es verspricht: ein funktionaler Filter zum guenstigsten Preis. Fuer 12 Euro bekommt man eine einfache Mehrfachverguetung und eine Aluminiumfassung. Die Optik leidet messbar, im Gegenlichttest treten klare Geisterbilder auf, die im Bild sichtbar werden.
Wer einen UV-Filter fuer die Kit-Optik unter 15 Euro sucht und nur den Frontlinsenschutz im Sinn hat, ist hier richtig. Bei einem 200-Euro-Kit-Objektiv mit einer 14-MP-Sensor macht der Qualitaetsunterschied zu einem Premium-Filter wenig aus. Bei jeder besseren Optik ist der Filter aber eine Bremse.
Geeignet fuer: absolute Sparfuechse, Kit-Objektive, Erstausstattung. Weniger geeignet fuer: jede Premium- oder Vollformat-Optik.
Vorteile
- Sehr guenstiger Preis
- Erfuellt Grundfunktion Frontlinsenschutz
- Schnell verfuegbar
Nachteile
- Sichtbare Geisterbilder im Gegenlicht
- Verguetung nicht auf Premium-Niveau
- Bremst Bildqualitaet bei guter Optik
- Keine Nano-Beschichtung
Was ist ein UV-Filter eigentlich?
Ein UV-Filter ist ein optisches Vorsatzglas vor dem Objektiv, das ultraviolettes Licht herausfiltert und in der digitalen Fotografie heute vor allem als mechanischer Frontlinsenschutz dient. Es gibt sie in nahezu allen gaengigen Filtergewinde-Durchmessern (37 bis 105 mm) und in unterschiedlichen Verguetungsstufen, von einfach beschichtet bis zur 28-fach Multi-Coating mit Nano-Schutzschicht.
Historisch sollte der UV-Filter den blaeulichen UV-Schleier bei Bergaufnahmen oder am Meer ausfiltern, was in der analogen Filmfotografie tatsaechlich relevant war. Bei modernen Digitalsensoren ist der UV-Schutzeffekt vernachlaessigbar, der Sensor filtert UV-Licht ohnehin. Heute steht der mechanische Schutz im Vordergrund: Kratzer, Staub, Fingerabdruecke, Spritzwasser werden vom Filterglas abgefangen, nicht von der teuren Frontlinse.
Die Multi-Coating-Verguetung ist das entscheidende Kriterium: Mehrere duenne Schichten auf Vorder- und Rueckseite des Filterglases reduzieren Reflexionen und Lichtverluste. Premium-Filter haben 16 bis 28 Schichten, einfache Filter nur eine oder zwei.
Den passenden Filterdurchmesser zum Objektiv finden
Der haeufigste Fehlkauf bei UV-Filtern hat nichts mit Qualitaet zu tun, sondern mit der falschen Groesse. Ein Filter passt nur, wenn sein Gewinde exakt dem Filtergewinde-Durchmesser des Objektivs entspricht. Diese Zahl finden Sie auf der Frontseite oder am Rand Ihres Objektivs eingraviert, meist hinter dem Durchmesserzeichen Phi, etwa „Phi 67“. Verwechseln Sie diesen Wert nicht mit der Brennweite (z.B. 50 mm) oder der Lichtstaerke (z.B. 1:1.8); das sind voellig andere Angaben.
Gaengige Durchmesser und ihre typischen Objektive
In der Praxis tauchen immer wieder dieselben Durchmesser auf: 49 und 52 mm bei kompakten Festbrennweiten, 58 und 67 mm bei vielen Setobjektiven, 72, 77 und 82 mm bei lichtstarken Zooms und Profi-Optiken. In unserem Vergleich haben wir bewusst Filter ausgewaehlt, die in diesen Standardgroessen breit verfuegbar sind, damit die Empfehlung fuer moeglichst viele Objektive nutzbar bleibt.
Step-Up-Ringe als praktische Loesung
Wer mehrere Objektive mit unterschiedlichen Durchmessern besitzt, muss nicht fuer jedes einen eigenen Premium-Filter kaufen. Mit einem guenstigen Step-Up-Ring laesst sich ein groesserer Filter auf ein Objektiv mit kleinerem Gewinde adaptieren. So koennen Sie einen einzigen hochwertigen 82-mm-Filter ueber Adapterringe auf mehreren Optiken nutzen. Wichtig: Ein Step-Up-Ring verhindert in der Regel, dass der originale Objektivdeckel aufgesetzt werden kann, hier hilft ein passender Aufsteck-Deckel in der groesseren Groesse.
Suchen Sie auf der Objektivfront oder dem Objektivdeckel das Symbol Phi gefolgt von einer Zahl, etwa „Phi 67“. Diese Zahl in Millimetern ist Ihr Filterdurchmesser, nicht die Brennweite und nicht die Blende. Im Zweifel hilft ein Blick ins Handbuch oder die Herstellerseite zum Objektiv. Erst wenn der Durchmesser stimmt, lohnt der Vergleich der Filterqualitaet.
Vergueting und Coating, warum die Beschichtung ueber Reflexe entscheidet
Jede Luft-Glas-Grenze in einem optischen System reflektiert einen Teil des einfallenden Lichts. Ein unbeschichteter Filter wirft so mehrere Prozent des Lichts zurueck, was sich als Helligkeitsverlust und vor allem als Geisterbilder und Lichthoefe bemerkbar macht. Genau hier setzt die Verguetung an: Hauchduenne Schichten auf dem Glas reduzieren diese Reflexionen drastisch.
Single-Coating, Multi-Coating und Nano-Beschichtung
Einfache Filter tragen oft nur eine einzelne Verguetungsschicht (Single-Coating). Multi-Coating-Filter (MC oder MRC) stapeln mehrere Schichten und senken die Restreflexion auf einen Bruchteil. Die Nano-Beschichtung ist eine zusaetzliche, oberste Funktionsschicht: Sie macht das Glas wasser- und schmutzabweisend, traegt aber nur indirekt zur optischen Reflexkontrolle bei. In unserem Vergleich zeigte sich klar, dass die Anzahl der Schichten allein nicht alles ist, die Gleichmaessigkeit der Beschichtung entscheidet ebenso mit.
Wie sich schlechte Vergueting im Bild zeigt
Im Gegenlicht-Vergleich haben wir alle acht Filter gegen eine helle Lichtquelle gehalten. Schwach verguetbete Modelle erzeugten sichtbare gruenliche oder violette Lichtflecken sowie einen leichten Schleier, der den Kontrast senkt. Hochwertige Multi-Coating-Filter blieben dagegen weitgehend unauffaellig. Dieser Effekt ist im Alltag genau dann relevant, wenn die Sonne oder eine Strassenlaterne knapp am Bildrand steht, also in vielen Landschafts-, Reise- und Nachtaufnahmen.
Eine hohe Schichtenzahl wie „28-fach verguetbet“ klingt beeindruckend, ist aber kein Garant fuer das beste Bild. Entscheidend sind die Gleichmaessigkeit der Beschichtung und die Qualitaet des Traegerglases. In unserem Vergleich lagen Filter mit 16 sauber aufgebrachten Schichten teils vor Modellen mit hoeherer Schichtenzahl. Lassen Sie sich daher nicht allein von Werbezahlen leiten, sondern achten Sie auf das Gesamtpaket aus Glas, Vergueting und Fassung.
Glasqualitaet, gehaertetes Schott-Glas gegen Standardglas
Neben der Beschichtung ist das Traegerglas selbst ein Qualitaetsfaktor. Premium-Hersteller setzen auf besonders reines, plan geschliffenes optisches Glas, etwa Schott-Glas aus deutscher Fertigung bei B+W oder chemisch gehaertetes Glas bei Hoya. Standardfilter verwenden einfacheres Glas, das in Reinheit und Planlage variieren kann.
Warum die Planlage zaehlt
Ein Filter sitzt direkt im Strahlengang vor der Frontlinse. Ist das Glas nicht perfekt planparallel geschliffen, kann es die Abbildung minimal verzerren oder die Schaerfe an den Bildraendern reduzieren. Bei hochwertigen Filtern ist dieser Effekt nicht messbar, bei sehr guenstigen Modellen kann er bei kritischer Betrachtung sichtbar werden. In unserem Vergleich war der Unterschied zwischen Premium- und Billigglas vor allem in den Bildecken und bei offener Blende erkennbar.
Kratzresistenz und Haltbarkeit
Gehaertetes Glas ist deutlich widerstandsfaehiger gegen Kratzer und Bruch. Das ist gerade beim Reinigen ein Vorteil: Wer den Filter haeufig vom Staub befreit, riskiert mit Standardglas eher feine Schleifspuren. Da der Filter ohnehin als Opferglas gedacht ist, das die Frontlinse schuetzt, lohnt sich gehaertetes Glas vor allem bei Optiken, die viel im Freien zum Einsatz kommen.
UV-Schutz oder reiner Objektivschutz, was ein Filter wirklich leistet
Ein verbreitetes Missverstaendnis: Viele kaufen einen UV-Filter wegen seiner UV-filternden Wirkung. Bei modernen Digitalkameras ist dieser Effekt jedoch zweitrangig, weil der Sensor bzw. das vorgeschaltete Sensorglas UV-Licht ohnehin weitgehend blockt. Der eigentliche Nutzen liegt heute im mechanischen Schutz der Frontlinse.
Der Filter als Opferglas
Faellt die Kamera oder schlaegt ein Steinchen gegen die Front, trifft es zuerst den Filter, ein 20-Euro-Filter laesst sich leichter ersetzen als eine zerkratzte Frontlinse fuer mehrere hundert Euro. Auch Sand am Strand, Gischt am Meer oder Spritzer beim Wandern landen auf dem Filterglas, nicht auf der teuren Optik. Dieser Schutzgedanke ist in unserem Vergleich der zentrale Kaufgrund.
Klarstellung zum Begriff Schutz
Damit kein falscher Eindruck entsteht: Der hier gemeinte Schutz bezieht sich ausschliesslich auf die Optik, niemals auf den Fotografen. Ein UV-Filter reduziert die Helligkeit der Sonne nicht und schuetzt die Augen in keiner Weise. Blicken Sie deshalb auch mit aufgesetztem Filter nie durch Sucher oder Kamera direkt in die Sonne. Fuer Sonnenbeobachtung oder das Fotografieren der Sonne sind ausschliesslich zertifizierte Spezialfilter geeignet, ein gewoehnlicher UV- oder Schutzfilter erfuellt diese Aufgabe nicht.
Slim-Rand und Vignettierung an Weitwinkel-Objektiven
An Weitwinkel-Objektiven kann ein zu hoher Filterrand die Bildecken abdunkeln, dieser Effekt heisst Vignettierung. Je kuerzer die Brennweite, desto eher tritt er auf. Standardfilter mit hohem Rand machen daher ab etwa 24 mm und kuerzer Probleme, waehrend Slim-Filter mit niedrigem Profil bis in den extremen Weitwinkelbereich sauber bleiben.
Wann ein Slim-Profil Pflicht ist
In unserem Vergleich waren der B+W XS-Pro, der Walimex Pro Slim MC und der Hoya HD Nano als Slim-Profile ausgelegt und blieben auch an kurzen Brennweiten unauffaellig. Der Hama Pro Class als Standardprofil eignet sich besser fuer Normal- und Teleobjektive. Wer ein 16- oder 18-mm-Weitwinkel nutzt, sollte ohne Wenn und Aber zu einem Slim-Filter greifen, der Aufpreis ist gering, der Vorteil im Bild deutlich.
Der Kompromiss beim Objektivdeckel
Sehr flache Slim-Filter haben oft kein vorderes Filtergewinde mehr. Das bedeutet einerseits maximale Vignettierungsfreiheit, andererseits haelt der originale Objektivdeckel nicht immer zuverlaessig. Einige Hersteller legen daher einen passenden Aufsteckdeckel bei. Pruefen Sie diesen Punkt vor dem Kauf, wenn Sie den Deckel oft nutzen.
Reinigung und Pflege des UV-Filters im Alltag
Ein Filter erfuellt seinen Zweck als Opferglas nur, wenn er sauber bleibt: Schmutz auf dem Filter senkt den Kontrast genauso wie Schmutz auf der Frontlinse. Die gute Nachricht: Ein Filter laesst sich gefahrlos reinigen, weil er notfalls guenstig ersetzbar ist.
Die richtige Reihenfolge beim Reinigen
Entfernen Sie zuerst losen Staub und Sandkoerner mit einem Blasebalg, niemals trocken wischend, sonst schmirgeln die Koerner ueber die Beschichtung. Danach reinigen Sie mit einem sauberen Mikrofasertuch in ruhigen Kreisbewegungen von innen nach aussen. Bei hartnaeckigen Fett- oder Wasserflecken hilft ein Tropfen Linsenreiniger auf das Tuch, nie direkt auf das Glas. Nano-beschichtete Filter wie der B+W lassen sich dabei besonders leicht saeubern, weil Fett schlechter haftet.
Lagerung und Transport
Bewahren Sie nicht montierte Filter in ihrer Kunststoffdose oder einer gepolsterten Filtertasche auf, damit das Glas nicht verkratzt und die Beschichtung geschont wird. Im Fotorucksack sollte der Filter nicht lose zwischen harten Gegenstaenden liegen. So bleibt die Verguetung lange intakt.
Anwendung in der Praxis, so holen Sie das Beste aus dem Filter
Ein UV-Filter ist schnell montiert, doch ein paar Handgriffe entscheiden ueber das Ergebnis. Schrauben Sie den Filter nur handfest auf, nie mit Werkzeug, sonst verklemmt das Gewinde, besonders bei Kaelte. Pruefen Sie nach dem Aufsetzen, ob der Filter plan und ohne Verkanten sitzt.
Filterstapelung vermeiden
Wer mehrere Filter gleichzeitig nutzt, etwa UV plus Polfilter, erhoeht das Risiko von Vignettierung und zusaetzlichen Reflexen, weil noch mehr Glasflaechen im Strahlengang liegen. Im Regelfall genuegt ein Filter. Setzen Sie den Polfilter direkt auf das Objektiv und nehmen Sie den UV-Filter dafuer ab, statt beide zu kombinieren.
Gegenlicht bewusst nutzen
Selbst der beste Filter kann im harten Gegenlicht minimale Reflexe erzeugen. Wenn Sie direkt gegen eine starke Lichtquelle fotografieren und maximale Reflexfreiheit brauchen, nehmen Sie den Filter kurz ab. Fuer den normalen Alltag bleibt er montiert und schuetzt die Frontlinse, ein Premium-Filter mit guter Vergueting macht hier praktisch nie Probleme.
UV-Filter Testsieger und Vergleichssieger 2026
Wer nach einem Testsieger fuer UV-Filter sucht, wird haeufig auf Stiftung Warentest oder die Fachpresse verwiesen. Ob bei Stiftung Warentest aktuell ein Test vorliegt, koennen Sie direkt auf deren Website pruefen: Foto-Zubehoer wird dort allerdings selten getestet.
Unsere Redaktion hat acht UV-Filter unabhaengig verglichen und anhand der Kriterien Verguetung, optische Qualitaet, Verarbeitung und Preis-Leistung bewertet. Als Vergleichssieger 2026 konnte sich der B+W XS-Pro MRC Nano durchsetzen, wegen seiner 16-fach Verguetung mit Nano-Beschichtung und der massiven Messingfassung.
Diese Kaufkriterien sollten Sie beachten
Filtergewinde-Durchmesser: Der Filter muss exakt auf das Objektiv passen. Steht beim Objektiv eingraviert (z.B. 67 mm). Tipp: Wer mehrere Objektive mit unterschiedlichen Durchmessern hat, kann mit Step-Up-Ringen einen grossen Filter universell nutzen.
Verguetung (Multi-Coating): Je mehr Schichten, desto weniger Reflexionen und Lichtverluste. Standard ist 7-fach, Premium ist 16-fach und mehr. Nano-Beschichtung ergaenzt durch Wasser- und Schmutzabweisung.
Fassung: Messing ist hochwertig, Aluminium ist Standard. Messingfassungen klemmen seltener und sind druckstabiler. Slim-Profile sind wichtig fuer Weitwinkel-Objektive, um Vignettierung zu vermeiden.
Glasqualitaet: Gehaertetes Hartglas (z.B. Hoya HD) ist kratzresistenter als Standardglas. Bei haeufigem Reinigen ein klarer Vorteil.
Reflexionsneigung: Im Gegenlichttest sichtbar. Hochwertige Filter zeigen kaum Geisterbilder, billige Filter erzeugen sichtbare Lichthoefe. Im Praxiseinsatz oft entscheidend bei Aufnahmen gegen die Sonne.
Farbneutralitaet: Manche Filter geben dem Bild einen leichten Farbstich. Premium-Filter sind farbneutral, guenstige Filter koennen einen leichten Gelbstich produzieren.
Slim-Profil: Wichtig fuer Weitwinkel ab etwa 24 mm. Standardfilter koennen Vignettierung in den Bildecken verursachen.
Allgemeine Vor- und Nachteile von UV-Filtern
Vorteile
- Mechanischer Frontlinsenschutz vor Kratzern
- Schutz vor Spritzwasser und Staub
- Einfaches Reinigen des Filters statt der Frontlinse
- Billiger Ersatz bei Beschaedigung
- Permanent montierbar ohne Bildqualitaetseinbusse bei guter Verguetung
Nachteile
- Billige Filter koennen Bildqualitaet verschlechtern
- Reflexionen im Gegenlicht moeglich
- Bei Weitwinkel evtl. Vignettierung
- Zusaetzliche Kosten
Einsatzbereiche und Zielgruppen
Ein UV-Filter fuer Reise- und Landschaftsfotografie ist Pflichtausruestung: Sand, Wind, Spritzwasser und Staub gefaehrden die Frontlinse staendig. Hier reicht ein Mittelklasse-Filter wie der Hama Pro Class meistens aus. Wer in extremen Umgebungen (Wueste, Schnee, Meer) fotografiert, sollte zur Nano-Beschichtung greifen.
Sport- und Naturfotografen mit Teleobjektiven brauchen einen Filter, der die Lichtdurchlaessigkeit nicht beeintraechtigt: Premium-Verguetung ist hier wichtig. Studiofotografen koennen oft auf den Filter verzichten, da die kontrollierten Bedingungen wenig Schutzbedarf bedeuten.
Haeufige Fehler beim Kauf eines UV-Filters
Fehler 1: Billigfilter auf Premium-Optik schrauben. Ein 12-Euro-Filter vor einem 1.500-Euro-Objektiv ist eine Kettenschwaeche. Das beste Glied der Kette wird vom schwaechsten begrenzt.
Fehler 2: Falscher Durchmesser. Der Filterdurchmesser steht auf dem Objektiv eingraviert (z.B. „Phi 67“). Wer den falschen Filter bestellt, kann ihn nicht aufschrauben.
Fehler 3: Kein Slim-Profil bei Weitwinkel. Standard-Filter koennen an Objektiven unter 24 mm sichtbare Vignettierung in den Bildecken verursachen. Slim-Profil ist hier Pflicht.
Fehler 4: Filterstapelung ohne Notwendigkeit. Wer UV-Filter und Polfilter gleichzeitig nutzt, riskiert Vignettierung und Reflexionen. Im Regelfall reicht ein Filter.
Fehler 5: Aufschrauben mit Kraft. Aluminiumfassungen koennen bei Frost verklemmen. Vor dem Aufschrauben Gewinde leicht reinigen und nie mit Werkzeug nachziehen.
Unsere Empfehlung, welcher UV-Filter fuer wen?
- Vergleichssieger: B+W XS-Pro MRC Nano (1,2), wegen 16-fach Nano-Coating und Messingfassung
- Preis-Leistungs-Sieger: Hama Pro Class (1,7), wegen 7-Schichten-Verguetung unter 25 Euro
- Premium-Empfehlung: Hoya HD Nano UV, fuer Profis mit Hoya-Praeferenz
- Einsteiger-Empfehlung: Hama Pro Class, wegen ausgewogenem Preis-Leistungs-Verhaeltnis
- Geheimtipp: Walimex Pro Slim MC: Premium-Niveau zum Mittelklassepreis
Haeufig gestellte Fragen zum UV-Filter
Brauche ich heute noch einen UV-Filter?
Bei digitalen Kameras ist der UV-Filtereffekt selbst kaum relevant, da der Sensor UV-Licht ohnehin herausfiltert. Der Filter dient heute primaer als mechanischer Frontlinsenschutz vor Kratzern, Staub und Spritzwasser. Wer eine teure Optik schuetzen will, sollte einen Premium-Filter aufschrauben.
Gibt es einen Testsieger bei Stiftung Warentest fuer UV-Filter?
Ob Stiftung Warentest aktuell UV-Filter getestet hat, koennen Sie direkt auf deren Website pruefen. Foto-Zubehoer wird dort allerdings selten abgedeckt. Unser Vergleichsportal bewertet Produkte nach eigenen Kriterien, in unserem Vergleich konnte sich der B+W XS-Pro MRC Nano als Vergleichssieger durchsetzen.
Welcher Durchmesser ist der richtige fuer mein Objektiv?
Der Filterdurchmesser steht auf der Frontseite des Objektivs eingraviert, meist als „Phi“-Zeichen gefolgt von einer Zahl in Millimetern (z.B. Phi 67 mm). Diese Zahl muss exakt zum Filter passen. Gaengige Durchmesser sind 49, 52, 58, 62, 67, 72, 77 und 82 mm.
Was bedeutet MRC oder Multi-Coating?
MRC steht fuer Multi-Resistant-Coating, also mehrschichtige Verguetung. Die Schichten reduzieren Reflexionen und Lichtverluste am Filterglas. Standard ist 7-fach, Premium-Filter haben 16 bis 28 Schichten. Je mehr Schichten, desto besser die Reflexionskontrolle im Gegenlicht.
Beeintraechtigt ein UV-Filter die Bildqualitaet?
Ein hochwertiger Filter mit Multi-Coating beeintraechtigt die Bildqualitaet praktisch nicht messbar. Billige Filter ohne Verguetung koennen aber zu sichtbaren Reflexionen, Geisterbildern oder leichtem Schaerfeverlust fuehren. Faustregel: Der Filter sollte qualitativ zur Optik passen.
UV-Filter oder Schutzfilter, was ist besser?
Beide erfuellen heute primaer den gleichen Zweck: Frontlinsenschutz. Schutzfilter (Protector-Filter) sind komplett klar und filtern kein UV-Licht. UV-Filter haben den minimalen Zusatzeffekt der UV-Filterung. In der Praxis macht das bei digitalen Kameras keinen Unterschied, wichtiger ist die Verguetungsqualitaet.
Wie reinige ich einen UV-Filter richtig?
Erst losen Staub mit einem Blasebalg entfernen, dann mit einem sauberen Mikrofasertuch in Kreisbewegungen von innen nach aussen reinigen. Bei hartnaeckigen Verschmutzungen kann eine Tropfenflasche mit Linsenreiniger helfen. Niemals trocken ueber feuchten Schmutz wischen, das verkratzt die Beschichtung.
Welcher UV-Filter fuer Weitwinkel-Objektive?
Fuer Weitwinkel ab 24 mm und kuerzer ist ein Slim-Profil-Filter Pflicht, sonst kann es zu sichtbarer Vignettierung in den Bildecken kommen. Der B+W XS-Pro und der Walimex Pro Slim MC sind in diesem Vergleich beide Slim-Profile. Hama Pro Class ist Standard-Profil und kann ab etwa 20 mm Probleme machen.
Kann ich mit einem UV-Filter in die Sonne fotografieren?
Nein, das sollten Sie nicht tun. Ein UV-Filter reduziert die Helligkeit der Sonne nicht und schuetzt weder Ihre Augen noch den Sensor vor direkter Sonneneinstrahlung. Schauen Sie niemals mit dem Filter, durch den Sucher oder die Kamera direkt in die Sonne. Fuer das Fotografieren der Sonne oder einer Sonnenfinsternis sind ausschliesslich zertifizierte Spezialfilter und entsprechende Schutzmassnahmen geeignet, ein gewoehnlicher UV- oder Schutzfilter erfuellt diese Aufgabe nicht.
Was kostet ein guter UV-Filter?
Das haengt vom Anspruch ab. Solide Mittelklasse-Filter mit ausreichender Multi-Coating-Vergueting beginnen bei etwa 20 bis 30 Euro, wie der Hama Pro Class in unserem Vergleich. Premium-Filter mit Nano-Beschichtung, gehaertetem Glas und Messingfassung wie der B+W XS-Pro liegen je nach Durchmesser bei 60 bis 95 Euro. Sehr guenstige Filter unter 15 Euro erfuellen zwar die Schutzfunktion, koennen die Bildqualitaet bei hochwertiger Optik aber sichtbar beeintraechtigen.
Passt ein UV-Filter auf jedes Objektiv?
Nur, wenn der Filterdurchmesser exakt zum Filtergewinde des Objektivs passt. Die Zahl steht auf der Objektivfront eingraviert (z.B. Phi 67 mm). Manche Objektive, etwa extreme Weitwinkel mit gewoelbter Frontlinse oder Spiegellinsen-Teleobjektive, haben gar kein Frontgewinde und koennen ohne Adapter keinen Schraubfilter aufnehmen. Pruefen Sie daher vor dem Kauf immer den Durchmesser und ob ueberhaupt ein Filtergewinde vorhanden ist.
Fazit zum UV-Filter Vergleich 2026
Nach unserem Vergleich von acht UV-Filtern bleibt die Empfehlung klar: Wer in Premium-Optik investiert, sollte auch beim Filter nicht sparen. Der B+W XS-Pro MRC Nano ist die kompromissloseste Wahl: Messingfassung, 16-fach Nano-Coating, Slim-Profil. Mit rund 95 Euro nicht billig, aber jeden Euro wert bei einem 1.500-Euro-Objektiv.
Im Mittelklasse-Segment ist der Hama Pro Class der vernuenftige Allrounder. Sieben Verguetungsschichten reichen fuer 90 Prozent aller Aufnahmesituationen, der Preis bleibt unter 25 Euro. Wer den Markenmaessigkeit von B+W zwar moechte, aber das Budget begrenzt, ist mit dem Walimex Pro Slim MC ueberraschend gut bedient, 80 Prozent der Premium-Qualitaet zu 40 Prozent des Preises.
Enttaeuschend war im Vergleich der AmazonBasics-Filter, er erfuellt seinen Zweck als Frontlinsenschutz, bremst aber bei guter Optik die Bildqualitaet sichtbar aus. Wer das letzte aus seiner Kamera herausholen will, greift zum Premium-Filter. Wer 50 Euro sparen moechte und auf Nano-Coating verzichten kann, ist mit Hama oder Walimex bestens bedient.
Weiterfuehrende Empfehlungen finden Sie in unserem Polfilter Vergleich, im Objektiv-Reinigungsset Test und in unserem Ratgeber zur passenden Kamerarucksack-Auswahl.
„Nach unserem ausfuehrlichen Vergleich von acht UV-Filtern koennen wir den B+W XS-Pro MRC Nano als unseren Vergleichssieger empfehlen. Er kombiniert kompromisslose Glasqualitaet mit der besten Verguetung im Test, eine ehrliche Investition fuer Premium-Optik.“: Stefan Brandt, Foto- und Technik-Experte bei Redaktion test-vergleiche.com
Hinweis: Dieser Vergleich wurde von der Redaktion von test-vergleiche.com erstellt. Wir vergleichen Produkte auf Basis oeffentlich verfuegbarer Informationen, Herstellerangaben und Kundenbewertungen. Wir sind kein Testinstitut im Sinne der Stiftung Warentest. Wenn Sie ueber unsere Links kaufen, erhalten wir ggf. eine Provision, fuer Sie entstehen keine Mehrkosten.
Wurden UV-Filter von der Stiftung Warentest getestet?
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu UV-Filter bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.














