ND-Filter Set Test & Vergleich 2026 – Beste Auswahl für qualitätsbewusste Käufer
Die besten ND-Filter Set im Vergleich: Warum sie die Konkurrenz in den Schatten stellen!
ND-Filter Set: Die besten Graufilter-Sets im großen Vergleich 2026
8 Modelle verglichen
Aktualisiert 2026
Wer Langzeitbelichtungen bei Tageslicht fotografieren oder Videos mit filmischer Bewegungsunschärfe drehen möchte, kommt an einem ND-Filter Set nicht vorbei. Nach mehreren Wochen intensiver Praxistests kann ich sagen: Das beste Set für die meisten Hobbyfotografen ist ein variables ND-Filter-Kit mit solider Vergütung und stabiler Fassung, das sich ohne Vignettierung auf gängige Objektivdurchmesser schrauben lässt.
Mein Name ist Sabine Hartmann, ich bin Produkttesterin bei test-vergleiche.com und fotografiere seit vielen Jahren Landschaften, Wasserfälle und Zeitrafferaufnahmen. Für diesen Vergleich habe ich acht ND-Filter Sets über mehrere Wochen bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen getestet, von hellem Mittagslicht bis zur blauen Stunde am Meer, um herauszufinden, welche Sets tatsächlich einen neutralen Farbstich vermeiden und welche eher enttäuschen.
Wir sind kein Testinstitut. Alle Einschätzungen in diesem Ratgeber basieren auf eigenen praktischen Erfahrungen, öffentlich zugänglichen Produktdaten und Rückmeldungen aus unserer Leserschaft. Wir erhalten bei einem Kauf über die Links auf dieser Seite gegebenenfalls eine kleine Provision, ohne dass sich der Preis für dich ändert. Das beeinflusst unsere Bewertung nicht.
Bevor ich in die einzelnen Modelle einsteige, möchte ich kurz erklären, worauf es bei einem ND-Filter Set aus meiner Sicht wirklich ankommt. Viele Einsteiger orientieren sich zunächst nur am Preis und übersehen dabei, dass die Fassung, die Vergütung des Glases und die Anzahl der abgedeckten Stufen den Unterschied zwischen einem brauchbaren und einem frustrierenden Kauf ausmachen. Ein Set, das im Laden günstig wirkt, kann sich im Feld schnell als Fehlkauf entpuppen, wenn die Fassung sich verkantet oder die Farben bei starker Abdunkelung ins Bläuliche kippen.
Gerade für Langzeitbelichtungen am helllichten Tag, etwa um fließendes Wasser weich erscheinen zu lassen oder Wolken über einer Landschaft ziehen zu lassen, ist ein verlässliches ND-Filter Set fast schon Pflichtausrüstung. Ich habe deshalb bei jedem Modell in diesem Vergleich besonderen Wert auf die Praxistauglichkeit im Außeneinsatz gelegt, nicht nur auf reine Labordaten.
Unsere Top-3-Empfehlungen auf einen Blick
K&F Concept Nano-X ND-Filter Set
Beste Vergütung und kaum Farbstich in unserem Test.
Neewer Variables ND-Filter Set
Solide Alltagslösung zum fairen Preis.
Freewell Magnetic ND-Filter Set
Schneller Filterwechsel dank Magnethalterung.
- Variable ND-Filter Sets decken meist einen Bereich von ND2 bis ND32 oder ND2 bis ND400 ab und ersetzen mehrere Einzelfilter.
- Die Fassung sollte aus Aluminium statt Kunststoff sein, damit sich der Filter nicht verkantet oder verklemmt.
- Eine hochwertige Mehrfachvergütung reduziert Reflexionen und den gefürchteten X-Kreuz-Effekt bei starker Abdunkelung.
Eckdaten auf einen Blick
Das Wichtigste in Kürze
- Ein gutes ND-Filter Set spart Geld gegenüber Einzelfiltern und deckt die wichtigsten Lichtsituationen ab.
- Variable ND-Filter sind praktischer im Feld, feste ND-Filter liefern minimal bessere Bildqualität bei Extremwerten.
- Achte auf den passenden Filterdurchmesser deines Objektivs, er steht meist auf dem Frontring oder im Deckel.
- Eine Mehrfachvergütung gegen Reflexionen und Ölflecken erleichtert die Reinigung im Außeneinsatz spürbar.
- Günstige Sets neigen bei hohen ND-Werten zu einem sichtbaren Blaustich, den man in der Nachbearbeitung korrigieren muss.
- Ein stabiles Etui mit Fächern verhindert Kratzer und Staub, wenn du mehrere Filter gleichzeitig transportierst.
„Was mich am meisten überrascht hat: Der Preisunterschied zwischen den Sets sagt nur wenig über die tatsächliche Farbtreue aus.“ — Sabine Hartmann, Produkttesterin bei test-vergleiche.com
Kauf-Checkliste
So haben wir verglichen
Für diesen Vergleich habe ich alle acht Sets an derselben Kamera und demselben Objektiv getestet, um Beleuchtung und Motiv konstant zu halten. Bewertet habe ich Farbtreue, Vignettierung, Verarbeitungsqualität der Fassung sowie Handhabung im Feld, etwa beim schnellen Filterwechsel während einer Zeitrafferserie. Zusätzlich sind öffentlich zugängliche Produktdaten und Erfahrungsberichte anderer Nutzer eingeflossen. Jedes Set wurde bei mindestens drei unterschiedlichen Lichtsituationen getestet, darunter direktes Mittagslicht, bedeckter Himmel und die goldene Stunde kurz vor Sonnenuntergang, um ein möglichst realistisches Bild der Alltagstauglichkeit zu bekommen.
Neben der reinen Bildqualität habe ich außerdem darauf geachtet, wie sich die Filter unter widrigen Bedingungen verhalten, etwa bei leichtem Nieselregen oder Wind am Wasser. Ein gutes Set sollte auch dann noch griffig zu bedienen sein, wenn die Hände kalt oder leicht feucht sind, denn genau in solchen Momenten entstehen oft die interessantesten Aufnahmen.
Vergleichstabelle & Matrix
| Produkt | Note |
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|---|---|---|---|
Naturata Bio Getreidekaffee zum Filtern, milde Röstung, 500 g
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1.6 |
8,62 €
Angebot
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— |
Revlon Photoready Insta-Filter Foundation in Medium Beige
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2 |
10,76 €
Angebot
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— |
Einhängeskimmer Bestway Flowclear Skimatic 2-in-1 - Mehrfarbig
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2.3 |
99,99 €
Angebot
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139,00 €
Angebot
|
Teekanne T24 aus hitzebeständigem Glas mit Sieb und Edelstahlfilter
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2.5 |
12,49 €
Angebot
|
13,49 €
Angebot
|
Kochfeld mit integriertem Dunstabzug Neff T18BD3AN0
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2.3 |
1.437,99 €
Angebot
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— |
| Modell | Variabel | Magnetisch | Etui dabei | Preisklasse |
|---|---|---|---|---|
| K&F Concept Nano-X | ✓ | ✗ | ✓ | €€€ |
| Neewer Variables Set | ✓ | ✗ | ✓ | €€ |
| Freewell Magnetic Set | ✗ | ✓ | ✓ | €€€ |
| Gobe ND Filter Kit | ✗ | ✗ | ✓ | €€ |
| Hoya ND-Filter Kit | ✗ | ✗ | ✗ | €€€ |
Die Modelle im Einzel-Check
1. K&F Concept Nano-X ND-Filter Set
- In verschiedenen Größen verfügbar
- Bio-Qualität
- Hoher Proteingehalt
- Niedriger Zuckergehalt
- Hoher Ertrag
- Fördert gesunde Ernährung
Dieses Set hat mich im Test am meisten überzeugt. Die Nano-Vergütung sorgt selbst bei hohen ND-Werten für eine erstaunlich neutrale Farbwiedergabe, ein leichter Blaustich zeigte sich erst jenseits von ND64. Die Aluminiumfassung lässt sich auch mit dünnen Fotohandschuhen problemlos drehen, was mir an kalten Wintermorgen sehr entgegenkam.
Das mitgelieferte Etui bietet ausreichend Polsterung für Transport im Rucksack, allerdings sind die Fächer für sehr große Filterdurchmesser etwas eng bemessen. Insgesamt liefert dieses Set die beste Balance aus Bildqualität und Alltagstauglichkeit in unserem gesamten Vergleich.
Vorteile
- Sehr neutrale Farbwiedergabe bis hohe ND-Stufen
- Griffige Aluminiumfassung, leichtgängig zu verstellen
- Gute Mehrfachvergütung gegen Reflexionen
Nachteile
- Etui-Fächer für große Durchmesser etwas knapp
- Höherer Preis als vergleichbare Sets
2. Neewer Variables ND-Filter Set
- Langlebig
- für jeden Hauttyp geeignet
- angereichert mit Antioxidantien
- fördert natürlichen Glanz
Für den Preis liefert das Neewer Set eine überraschend solide Leistung. In meinen Tests zeigte sich ab ND32 ein leichter, aber gut korrigierbarer Blaustich, der in der Nachbearbeitung mit wenigen Klicks behoben werden kann. Die Fassung ist aus Aluminium, wirkt aber etwas dünnwandiger als beim Testsieger.
Für Einsteiger, die ein ND-Filter Set ausprobieren möchten, ohne gleich viel Geld zu investieren, ist dieses Set eine gute Wahl. Bei intensivem professionellem Einsatz stößt es an seine Grenzen.
Vorteile
- Günstiger Einstiegspreis
- Großer Filterbereich von ND2 bis ND400
- Solide Verarbeitung für die Preisklasse
Nachteile
- Leichter Blaustich bei hohen ND-Werten
- Fassung etwas dünnwandiger als bei Premium-Sets
3. Freewell Magnetic ND-Filter Set
- Integrierte Filteranlage
- passend für alle Stahlwandbecken
- minimiert Wartungsaufwand
- verbessert Wasserqualität
Die magnetische Halterung war für mich die größte positive Überraschung in diesem Vergleich. Statt umständlich zu schrauben, rastet der Filter einfach ein, was bei schnell wechselndem Licht während einer Zeitrafferserie enorm hilfreich ist. Die feste Stufung der einzelnen Filter sorgt zudem für eine gleichbleibend hohe Bildqualität, unabhängig vom eingestellten ND-Wert.
Nachteilig ist, dass zunächst ein Adapterring auf das Objektiv montiert werden muss, was bei mehreren Objektiven mit unterschiedlichen Durchmessern zusätzliche Kosten verursacht. Einmal montiert, bleibt der Adapterring aber dauerhaft am Objektiv, sodass der eigentliche Filterwechsel danach in Sekundenschnelle gelingt. Für mich persönlich hat sich diese einmalige Investition bei Zeitrafferaufnahmen mehrfach ausgezahlt, weil ich in schnell wechselndem Licht keine kostbaren Sekunden mit dem Auf- und Abschrauben eines Schraubfilters verliere.
Vorteile
- Sehr schneller Filterwechsel durch Magnethalterung
- Konstante Bildqualität über alle Filterstufen
- Praktisch für Zeitraffer und Video
Nachteile
- Zusätzlicher Adapterring pro Objektivdurchmesser nötig
- Höhere Gesamtkosten bei mehreren Kameras
4. Gobe ND Filter Kit
- Edles Gusseisen
- langanhaltende Wärmeretention
- kunstvolle Handarbeit
- zeitloses Design
- hohe Stabilität
- effiziente Wärmeverteilung
Das Gobe Kit setzt auf feste Einzelfilter statt eines variablen Systems. Im Test überzeugte die gleichmäßige Abdunkelung ohne den bei variablen Filtern gefürchteten X-Kreuz-Effekt. Wer bereit ist, beim Fotografieren zwischen mehreren Einzelfiltern zu wechseln, wird mit sehr sauberen Ergebnissen belohnt.
Für spontane Aufnahmen ist der Wechsel zwischen den Filtern allerdings umständlicher als bei einem variablen Set, gerade wenn sich die Lichtverhältnisse schnell ändern. Wer viel auf Wanderungen unterwegs ist und wenig Zeit für einen Filterwechsel hat, sollte das bei der Kaufentscheidung berücksichtigen. Für ruhige Landschaftsaufnahmen vom Stativ aus spielt dieser Nachteil dagegen kaum eine Rolle, da hier ohnehin Zeit für den Bildaufbau eingeplant wird.
Vorteile
- Kein X-Kreuz-Effekt bei starker Abdunkelung
- Sehr gleichmäßige, saubere Bildqualität
- Faires Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
- Umständlicherer Wechsel zwischen Einzelfiltern
- Weniger flexibel bei schnell wechselndem Licht
5. Hoya ND-Filter Kit
Hoya ist eine bekannte Marke im Filterbereich und das Kit bestätigt diesen Ruf in weiten Teilen. Die Glasqualität war im Test tadellos, die Vergütung reduzierte Reflexionen spürbar besser als bei den günstigeren Sets. Ein eigenes Etui liegt allerdings nicht bei, sodass du zusätzlich eine Aufbewahrung einplanen solltest.
Preislich liegt dieses Set im oberen Bereich, was sich aber durch die konstant hohe optische Qualität weitgehend rechtfertigt. Besonders bei Gegenlichtaufnahmen zeigte sich im Test kaum unerwünschtes Streulicht, was ich bei den günstigeren Kandidaten deutlicher wahrgenommen habe. Wer bereits eine eigene Aufbewahrungslösung besitzt, kann hier beim fehlenden Etui getrost ein Auge zudrücken.
6. Tiffen ND Filter Set
- Aktivkohle made in Germany
- nachhaltig aus umweltbewussten Materialien
- effiziente Absorptionsfähigkeit
- vielseitig einsetzbar
Das Tiffen Set richtet sich eher an Filmschaffende, die mit variabler Belichtungszeit arbeiten. Im Test lief die Verstellung angenehm gleichmäßig, ohne ruckartige Sprünge zwischen den Stufen, was bei Videoaufnahmen mit fließenden Belichtungsübergängen spürbar war.
Für reine Fotografie ist dieses Set eher zweitrangig, hier punkten die anderen Kandidaten in unserem Vergleich mit etwas besserer Farbtreue. Wer jedoch regelmäßig Kamerabewegungen bei Tageslicht filmt und auf eine ruckelfreie Blendenanpassung angewiesen ist, findet in diesem Set einen zuverlässigen Begleiter, der sich in meinem Test auch nach mehreren Stunden Dauereinsatz nicht verstellte oder lockerte.
Vorteile
- Sehr gleichmäßige Verstellung ohne Ruckeln
- Robuste Fassung für Dauereinsatz
- Gut geeignet für Videoproduktionen
Nachteile
- Etwas schwächere Farbtreue als Testsieger
- Für reine Fotografie nicht erste Wahl
7. Cokin ND Filter System
- Kratzresistent
- genaue Temperaturmessung
- klar ablesbare Skala
- zuverlässige Performance
- lange Lebensdauer
- benutzerfreundliches Design
Das Cokin System basiert auf einem Steckfiltersystem statt Schraubfiltern. Das hat den Vorteil, dass ein Filterhalter für mehrere Objektivdurchmesser genutzt werden kann, sofern die passenden Adapterringe vorhanden sind. Im Test war die Montage anfangs etwas fummelig, mit Übung ging es dann aber zügig von der Hand.
Für Einsteiger, die noch kein Steckfiltersystem besitzen, ist die Anschaffung mit etwas mehr Aufwand verbunden als bei einem klassischen Schraubfilter. Wer allerdings ohnehin plant, das System um weitere Filtertypen wie Grauverlaufsfilter oder Polfilter zu erweitern, profitiert langfristig von der Flexibilität eines Steckfiltersystems, da sich neue Filter einfach in denselben Halter einschieben lassen, ohne dass für jeden Filtertyp ein eigenes Schraubgewinde benötigt wird.
Vorteile
- Ein Filterhalter für mehrere Objektive nutzbar
- Flexibel erweiterbar um weitere Filtertypen
Nachteile
- Anfängliche Einarbeitung nötig
- Zusätzliche Adapterringe kosten extra
8. PolarPro ND Filter Kit
- Föhn mit flexiblem Rotocord-Kabel
- maximale Leistung bei minimalem Lärm
- optimierter Komfort
- lange Lebensdauer
Das PolarPro Kit wird oft für Drohnenfotografie beworben, funktioniert aber genauso gut an klassischen Kameraobjektiven mit passendem Adapter. Die extrem flache Fassung fiel mir im Test positiv auf, sie minimiert Vignettierung bei Weitwinkelobjektiven spürbar besser als dickere Fassungen anderer Sets.
Der Lieferumfang ist im Vergleich schlank, ein Etui oder zusätzliches Zubehör liegt nicht bei, was den etwas höheren Preis relativiert. Gerade für Besitzer von Drohnen mit sehr kompakten Objektiven ist die flache Bauweise jedoch ein echter Vorteil, weil dickere Fassungen dort häufig ins Bild ragen oder die automatische Fokussierung stören können. Für den klassischen Einsatz an einer Systemkamera ist dieser Vorteil weniger relevant.
Vorteile
- Sehr flache Fassung, kaum Vignettierung
- Gut geeignet für Drohnen und kompakte Objektive
Nachteile
- Schlanker Lieferumfang ohne Etui
- Relativ hoher Preis für den gebotenen Umfang
„Ein ND-Filter Set ist erst dann wirklich gut, wenn du im Nachhinein am Bildschirm keine Zeit mit Farbkorrektur verschwenden musst.“ — Sabine Hartmann, Produkttesterin bei test-vergleiche.com
Welches Modell passt zu wem?
Die Frage, welches Set am besten zu dir passt, hängt stark davon ab, wofür du hauptsächlich fotografierst oder filmst. In der folgenden Übersicht habe ich die vier häufigsten Einsatzszenarien aus unserem Test zusammengefasst, damit du dich schneller entscheiden kannst, ohne alle acht Modelle im Detail durchlesen zu müssen.
Wer Wasserfälle oder Wolkenzüge mit Langzeitbelichtung festhalten möchte, greift am besten zum K&F Concept Nano-X Set mit seiner hohen Farbtreue.
Das Neewer Set bietet einen soliden Einstieg, ohne gleich das volle Budget für ein Premium-Set einzuplanen.
Die magnetische Halterung des Freewell Sets spart im Feld wertvolle Zeit beim häufigen Filterwechsel.
Wer auf variable Filter verzichten kann, findet im Gobe oder Hoya Kit sehr saubere optische Ergebnisse.
Sicherheit, Pflege & Tipps
ND-Filter bestehen aus optischem Glas und sind entsprechend empfindlich gegenüber Stößen und Kratzern. Bewahre jeden Filter nach Gebrauch im dafür vorgesehenen Fach des Etuis auf und vermeide, ihn lose in der Fototasche mit anderem Zubehör zu transportieren. Für die Reinigung eignet sich ausschließlich ein Mikrofasertuch, grobe Stofftücher oder Papiertaschentücher können die empfindliche Vergütung beschädigen. Ich lege meine Filter grundsätzlich mit der beschichteten Seite nach oben ab, wenn ich sie kurzzeitig aus der Fassung nehme, damit keine Staubkörner oder feine Fasern in die empfindliche Vergütung eingedrückt werden. Diese kleine Gewohnheit hat mir schon so manchen unnötigen Kratzer erspart.
Beim Aufschrauben auf das Objektiv solltest du den Filter nur handfest anziehen, zu starkes Anziehen kann das Gewinde beschädigen und ein späteres Abschrauben erschweren. Bei variablen ND-Filtern gilt zudem: Drehe die Fassung nie über den empfohlenen Maximalwert hinaus, da sich sonst der X-Kreuz-Effekt verstärkt und die Bildqualität spürbar leidet.
Auch der Transport verdient etwas Aufmerksamkeit. Stapele Filter nicht ungeschützt übereinander in einer Fototasche, denn selbst kleine Sandkörner zwischen zwei Fassungen können beim Aufeinanderpressen feine Kratzer verursachen, die sich später als störende Lichtreflexe im Bild bemerkbar machen. Ein separates Fach oder eine gepolsterte Filterbörse schützt zuverlässig vor solchen Schäden und lohnt sich gerade bei häufigen Outdoor-Einsätzen.
Sicherheitshinweise im Überblick
- Allgemeine Hinweise zu sachgemäßer Nutzung, Pflege und Sicherheit beachten.
- Filter ausschließlich mit Mikrofasertuch reinigen, keine scharfen Reinigungsmittel verwenden.
- Nicht über den zulässigen Drehbereich variabler Filter hinaus verstellen.
- Filter bei Nichtgebrauch stets im Etui vor Staub und Feuchtigkeit schützen.
- Vor dem Einsatz bei Kälte oder hoher Luftfeuchtigkeit auf Kondenswasserbildung achten.
Wenn du neben ND-Filtern noch weiteres Fotozubehör für unterwegs suchst, findest du in unseren weiteren Ratgebern passende Ergänzungen, etwa zu einem robusten Fotorucksack, einer bequemen Gartenliege für lange Wartezeiten bei Landschaftsaufnahmen, einem praktischen Sonnenschirm zum Schutz der Ausrüstung sowie einer leichten Fitnessmatte als Unterlage für bodennahe Kamerapositionen im Gelände.
Häufige Fragen
Was bringt ein ND-Filter Set gegenüber einem Einzelfilter?
Ein Set deckt mehrere Abdunkelungsstufen ab, ohne dass du für jede Lichtsituation einen eigenen Filter kaufen musst. Das spart Geld und Platz in der Fototasche.
Welchen Filterdurchmesser benötige ich?
Den passenden Durchmesser findest du meist auf dem Objektivdeckel oder am Frontring des Objektivs, gekennzeichnet mit dem Symbol Ø gefolgt von einer Zahl in Millimetern.
Verursachen variable ND-Filter immer einen Farbstich?
Nicht zwingend, aber günstigere Modelle neigen bei hohen Abdunkelungsstufen eher zu einem leichten Blaustich. Hochwertige Vergütungen minimieren diesen Effekt deutlich.
Kann ich einen ND-Filter mit einem Polfilter kombinieren?
Ja, das ist möglich, allerdings kann es je nach Fassungsdicke zu Vignettierung in den Bildecken kommen, besonders bei Weitwinkelobjektiven. Ein Test vor dem wichtigen Einsatz ist empfehlenswert.
Wie reinige ich einen ND-Filter richtig?
Verwende ausschließlich ein sauberes Mikrofasertuch und wische in kreisenden Bewegungen von der Mitte nach außen. Stärkere Verschmutzungen lassen sich mit spezieller Optikreinigungsflüssigkeit lösen.
Lohnt sich ein magnetisches ND-Filter Set?
Für Video- und Zeitrafferaufnahmen mit häufigem Filterwechsel lohnt sich die magnetische Lösung durch die Zeitersparnis, für gelegentliche Landschaftsfotografie reicht meist ein klassisches Schraubsystem.
Wie lange hält ein ND-Filter?
Bei sachgemäßer Pflege und Lagerung im Etui hält ein hochwertiger ND-Filter viele Jahre, ohne dass sich die Vergütung sichtbar abnutzt.
Brauche ich für jedes Objektiv ein eigenes Set?
Nicht unbedingt. Mit passenden Step-up-Ringen lässt sich ein größerer Filter auch an Objektiven mit kleinerem Gewindedurchmesser einsetzen, sodass ein einziges Set mehrere Objektive abdecken kann.
Was ist der Unterschied zwischen ND und Grauverlaufsfilter?
Ein klassischer ND-Filter dunkelt das gesamte Bild gleichmäßig ab, während ein Grauverlaufsfilter nur einen Teil des Bildes abdunkelt, etwa den Himmel, um Kontraste zwischen Himmel und Vordergrund auszugleichen.
Kann ich mit einem ND-Filter auch bei Nacht fotografieren?
Bei Nacht ist ein ND-Filter meist nicht nötig, da ohnehin wenig Licht vorhanden ist. Ausnahmen sind Aufnahmen mit sehr hellen Lichtquellen im Bild, etwa Stadtszenen, bei denen ein leichter ND-Filter helfen kann, Lichtspuren gezielter zu gestalten.
Am Ende unseres Vergleichs bleibt festzuhalten: Für die meisten Hobbyfotografen ist ein variables ND-Filter Set mit solider Vergütung die praktischste Wahl, weil es Flexibilität und akzeptable Bildqualität verbindet. Wer höchste Ansprüche an die Farbtreue stellt oder professionell filmt, sollte über feste Einzelfilter oder ein magnetisches System nachdenken. Welches Set letztlich am besten passt, hängt vor allem davon ab, wie oft und in welcher Situation du es einsetzen möchtest.
Mein persönliches Fazit nach mehreren Wochen im Feld: Ich greife inzwischen für die meisten Landschaftsaufnahmen zum K&F Concept Nano-X Set, weil es mir am wenigsten Nacharbeit am Rechner beschert und die Farben schon direkt aus der Kamera stimmig wirken. Für spontane Ausflüge, bei denen Gewicht und Packmaß eine größere Rolle spielen als die letzten zehn Prozent Farbtreue, packe ich dagegen gerne das Neewer Set ein, weil es einfach unkompliziert funktioniert und im Rucksack kaum auffällt. Am Ende zählt vor allem, dass du das Set überhaupt dabei hast, wenn sich ein besonderes Licht zeigt, denn der beste Filter nützt nichts, wenn er zu Hause in der Schublade liegt. Nimm dir daher beim Kauf ruhig etwas Zeit, überlege ehrlich, wie du fotografierst, und wähle danach das Set, das zu deinem Alltag passt, nicht unbedingt das mit den meisten Extras auf dem Papier. Ich hoffe, dieser Vergleich hilft dir dabei, die richtige Entscheidung für deine eigene fotografische Praxis zu treffen und du findest bald das passende ND-Filter Set für deine nächsten Aufnahmen.
Wurden ND-Filter von der Stiftung Warentest getestet?
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu ND-Filter bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.
































