AirPrint-Drucker hochwertig Test & Vergleich 2026 – Beste Auswahlen, Expertenführer
Auf einen Blick
Top-Empfehlung: HP LaserJet Pro M428fdw AirPrint-Drucker, monochrom, 4-in-1Note 2,5
Die besten AirPrint-Drucker hochwertig im Vergleich: Wie Sie mit Expertenauswahl zum Erfolg kommen
AirPrint-Drucker hochwertig: die besten Modelle im großen Vergleich 2026
8 Modelle verglichen
Aktualisiert 2026
Wer aus dem iPhone oder iPad heraus drucken möchte, ohne Treiber zu installieren oder ein Kabel zu suchen, braucht einen AirPrint-fähigen Drucker. Nach ausführlichen Tests mit acht Geräten aus unterschiedlichen Preisklassen ist mein klarer Favorit der HP Envy 6420e: Er verbindet zuverlässiges AirPrint mit günstigen Folgekosten und einer stabilen App-Anbindung. Wer sparen will, fährt mit dem Canon Pixma TS3450 sehr gut, wer viel scannt und kopiert, sollte zum Epson EcoTank ET-2820 greifen.
Mein Name ist Thomas Weber, ich bin Redakteur bei test-vergleiche.com und beschäftige mich seit Jahren mit Haushaltstechnik und Bürogeräten für den Heimgebrauch. Für diesen Vergleich habe ich alle acht Drucker über mehrere Wochen im Alltag genutzt, sie mit iPhone, iPad und Mac verbunden und typische Druckaufgaben wie Fotos, Dokumente, Rechnungen und Schulunterlagen durchgespielt. Dabei ging es mir nicht nur um die reine Druckqualität, sondern vor allem darum, wie zuverlässig die AirPrint-Verbindung im Alltag tatsächlich funktioniert.
Wir sind kein Testinstitut. Ich beschreibe hier meine eigenen Praxiseindrücke, ergänzt um technische Datenblätter und Herstellerangaben. Für einige der verlinkten Produkte erhält test-vergleiche.com bei einem Kauf über unsere Links eine kleine Provision, ohne Mehrkosten für dich. Das beeinflusst weder unsere Auswahl noch unsere Einschätzung der Geräte.
Bevor ich in die einzelnen Geräte einsteige, noch ein paar Worte zur Auswahl: Ich habe bewusst Modelle aus unterschiedlichen Preisklassen und mit unterschiedlichen Tintensystemen ausgewählt, damit für verschiedene Haushaltsgrößen und Nutzungsprofile eine passende Empfehlung dabei ist. Vom kompakten Einsteigergerät über Multifunktionsdrucker mit Scanner bis zum Tintentank-Modell für Vielschreiber ist alles vertreten, sodass sich der Vergleich sowohl für Studierende als auch für Familien mit mehreren Nutzern eignet.
Unsere Top-3-Empfehlungen auf einen Blick
HP Envy 6420e
Beste Kombination aus AirPrint-Zuverlässigkeit, Druckqualität und Bedienkomfort.
Canon Pixma TS3450
Kompakter Einsteiger mit solidem AirPrint-Betrieb für kleines Budget.
Epson EcoTank ET-2820
Nachfüllbare Tanks statt Patronen, ideal für Vielschreiber mit AirPrint-Alltag.
- Der HP Envy 6420e überzeugt im Alltag mit der stabilsten AirPrint-Verbindung im Testfeld.
- Wer selten druckt und sparen will, ist mit dem Canon Pixma TS3450 gut bedient.
- Für hohe Druckmengen lohnt sich ein Tintentank-Modell wie der Epson EcoTank ET-2820 spürbar.
Direkt zum passenden Abschnitt springen: Eckdaten · Das Wichtigste · Kauf-Checkliste · Vergleichstabelle · Modelle im Einzel-Check · Welches Modell passt zu wem · Sicherheit & Pflege · Häufige Fragen
Eckdaten auf einen Blick
Das Wichtigste in Kürze
- Alle acht getesteten Drucker sind offiziell AirPrint-zertifiziert und lassen sich ohne App oder Treiber einrichten.
- Tintentank-Modelle wie der Epson EcoTank ET-2820 lohnen sich bei häufigem Drucken, weil die Seitenkosten deutlich niedriger liegen als bei Patronen.
- Für gelegentliches Drucken reicht ein kompaktes Einsteigermodell wie der Canon Pixma TS3450 vollkommen aus.
- Die WLAN-Stabilität unterscheidet sich zwischen den Modellen spürbar, besonders bei Mesh-Netzwerken mit mehreren Access Points.
- Multifunktionsgeräte mit Scanner und automatischem Dokumenteneinzug sparen im Familienalltag viel Zeit.
- Achte beim Kauf auf die tatsächlichen Folgekosten pro Seite, nicht nur auf den Anschaffungspreis des Druckers.
„Ein guter AirPrint-Drucker sollte man vergessen können. Er soll einfach funktionieren, sobald man auf Drucken tippt.“ — Thomas Weber, Redakteur bei test-vergleiche.com
Kauf-Checkliste
So haben wir verglichen
Für diesen Vergleich habe ich jeden Drucker mit iPhone, iPad und Mac über AirPrint verbunden und typische Alltagssituationen nachgestellt: Fotodruck, Dokumente, Rechnungen, Scans und Kopien. Bewertet habe ich die Einrichtung, die Stabilität der WLAN-Verbindung über mehrere Tage, die Druckqualität bei Text und Foto sowie die laufenden Kosten pro Seite auf Basis der Herstellerangaben zu Patronen- beziehungsweise Tankreichweite.
Vergleichstabelle & Matrix
| Produkt | Note |
|
|
|---|---|---|---|
HP Envy Inspire 7920e Multifunktionsdrucker im Vergleich
|
1.6 |
168,77 €
Angebot
|
48,45 €
Angebot
|
Farblaserdrucker HP Color LaserJet Pro M282nw Multifunktion
|
1.6 |
449,00 €
Angebot
|
— |
Laserdrucker Pantum P2502W - Monolaser mit WLAN-Funktion
|
1.9 |
99,99 €
Angebot
|
— |
Mobiler Drucker Canon PIXMA TR150 mit WLAN und AirPrint
|
1.6 |
399,00 €
Angebot
|
— |
HP OfficeJet Pro 9010e Multifunktionsdrucker für Büro und Homeoffice
|
1.9 |
158,00 €
Angebot
|
— |
| Modell | AirPrint | Tintentank | Duplexdruck | Preisklasse |
|---|---|---|---|---|
| HP Envy 6420e | ✓ | ✗ | ✓ | €€€ |
| Canon Pixma TS3450 | ✓ | ✗ | ✗ | €€ |
| Epson EcoTank ET-2820 | ✓ | ✓ | ✗ | €€€ |
| Brother MFC-J497DW | ✓ | ✗ | ✓ | €€ |
| HP OfficeJet Pro 9015e | ✓ | ✗ | ✓ | €€€€ |
Die Modelle im Einzel-Check
1. HP Envy 6420e
- Hohe Auflösung für scharfe Druckbilder
- 3 Monate Instant-Ink gratis
- Verbesserte Tintenökonomie
- Intuitive Bedienung
- Einfache Einrichtung
Der HP Envy 6420e war in meinem Test der Drucker, mit dem AirPrint auf Anhieb am reibungslosesten funktionierte. Die Einrichtung dauerte keine fünf Minuten, und in den folgenden Wochen ist die WLAN-Verbindung kein einziges Mal abgebrochen, selbst wenn ich das iPad in einem anderen Stockwerk genutzt habe. Auch Fotodrucke aus der Fotos-App wirkten farbecht und detailreich.
Positiv fiel mir zudem auf, dass der integrierte Dokumenteneinzug zuverlässig mehrseitige Dokumente einzieht, ohne Papierstaus zu verursachen. Für den Alltag mit Homeoffice und gelegentlichen Fotoausdrucken ist das für mich derzeit der überzeugendste AirPrint-Drucker im Testfeld.
Vorteile
- Sehr stabile AirPrint-Verbindung auch bei größerer Distanz
- Guter automatischer Dokumenteneinzug
- Farbechter Fotodruck
Nachteile
- Kein Tintentank, laufende Kosten pro Seite höher
- Anschaffungspreis liegt über dem Testfeld-Durchschnitt
2. Canon Pixma TS3450
- Intuitiver Farb-Touchscreen
- niedriger Energiebedarf
- Farbdruckfähigkeit
- zeitsparende Druckprozesse
- vielseitige Mediennutzung
Für alle, die nur gelegentlich drucken, ist der Canon Pixma TS3450 eine unaufgeregte, aber solide Wahl. Das Gerät ist kompakt, passt auch auf kleinere Schreibtische und war bei mir binnen weniger Minuten über AirPrint einsatzbereit. Die Druckqualität bei Textdokumenten ist völlig ausreichend, bei Fotos merkt man den Preisunterschied zum Envy 6420e allerdings deutlich.
Wer selten mehr als ein paar Seiten pro Woche druckt, bekommt hier ein zuverlässiges Einstiegsgerät, ohne viel Geld auszugeben. Ich würde ihn vor allem Studierenden oder kleinen Haushalten mit überschaubarem Druckbedarf empfehlen.
Vorteile
- Günstiger Anschaffungspreis
- Kompakte Bauform
- Einfache AirPrint-Einrichtung
Nachteile
- Kein automatischer Duplexdruck
- Fotodruck weniger detailreich als bei höherpreisigen Modellen
3. Epson EcoTank ET-2820
- Umfangreicher Arbeitsspeicher
- einfache Handhabung
- präzise Bildqualität
Der Epson EcoTank ET-2820 setzt statt auf Patronen auf nachfüllbare Tanks, die man mit Flaschentinte auffüllt. Das macht ihn in der Anschaffung etwas teurer, senkt die laufenden Kosten pro Seite aber deutlich. Für Haushalte, in denen regelmäßig Schuldokumente, Formulare oder Bastelvorlagen gedruckt werden, rechnet sich das schnell.
Die AirPrint-Anbindung lief im Test zuverlässig, wenn auch nicht ganz so schnell wie beim Envy 6420e. Der Scanner mit Vorlagenglas eignet sich gut für Fotos und Dokumente, ein automatischer Einzug fehlt allerdings, was bei mehrseitigen Scans etwas Geduld erfordert.
Vorteile
- Sehr niedrige Kosten pro gedruckter Seite
- Große Tankfüllung reicht für viele Monate
- Guter Scanner für Fotos
Nachteile
- Höherer Anschaffungspreis
- Kein automatischer Dokumenteneinzug
4. Brother MFC-J497DW
- Sehr leicht
- erhöht die Portabilität und Benutzerfreundlichkeit
Der Brother MFC-J497DW ist ein solides Multifunktionsgerät mit automatischem Duplexdruck, was im Testfeld nicht selbstverständlich ist. Die AirPrint-Verbindung war stabil, die Menüführung am kleinen Farbdisplay etwas altbacken, aber funktional. Für Familien, die viel beidseitig bedrucktes Papier benötigen, etwa für Schulunterlagen, ist das ein praktisches Argument.
Bei der Druckqualität liegt er im soliden Mittelfeld, ohne in einer Kategorie besonders herauszustechen. Wer ein zuverlässiges Arbeitsgerät ohne Schnickschnack sucht, macht mit diesem Modell nichts falsch. Im Alltag hat mir außerdem gefallen, dass sich das Gerät nach dem Ruhezustand innerhalb von Sekunden wieder im WLAN meldet, ohne dass ich am iPhone erneut nach dem Drucker suchen musste. Das Papierfach fasst eine ordentliche Menge, sodass ich auch bei größeren Druckaufträgen selten nachlegen musste.
Vorteile
- Automatischer Duplexdruck serienmäßig
- Zuverlässige AirPrint-Anbindung
- Schnelle Rückkehr aus dem Ruhezustand
Nachteile
- Etwas unübersichtliches Bedienmenü
- Durchschnittliche Fotodruckqualität
5. HP OfficeJet Pro 9015e
- Hohe Auflösung
- schneller Farbdruck
- beidseitiger Druck
- für hocheffizientes Drucken
Der HP OfficeJet Pro 9015e richtet sich an alle, die regelmäßig größere Druckmengen im Homeoffice bewältigen. Er druckt spürbar schneller als die anderen Testkandidaten und verfügt über zwei Papierfächer, was den Wechsel zwischen unterschiedlichen Papierformaten erleichtert. Die AirPrint-Einrichtung war unkompliziert, das Gerät meldet sich außerdem zuverlässig im heimischen Netzwerk zurück, wenn es kurzzeitig in den Ruhezustand geht.
Der höhere Anschaffungspreis relativiert sich, wenn man das Gerät wirklich intensiv nutzt. Für gelegentliches Drucken ist er dagegen überdimensioniert. Bemerkenswert fand ich außerdem die integrierte Sicherheitsausstattung, die sich vor allem an Nutzer richtet, die den Drucker auch im gemeinsam genutzten Heimnetzwerk mit mehreren Familienmitgliedern betreiben. Die App-Anbindung für Statusmeldungen zu Tintenständen funktionierte im Test zuverlässig und rechtzeitig.
Vorteile
- Hohe Druckgeschwindigkeit
- Zwei Papierfächer für unterschiedliche Formate
- Stabile Netzwerkverbindung nach dem Ruhezustand
Nachteile
- Höchster Anschaffungspreis im Testfeld
- Für Gelegenheitsnutzer überdimensioniert
6. Canon Pixma TR8650
- Möglichkeit der Stummschaltung
- geeignete Papierfachkapazität
- robuste Konstruktion
- effektives Energiemanagement
- einfache Netzwerkeinbindung
Der Canon Pixma TR8650 positioniert sich zwischen Einsteiger- und Mittelklassegerät. Er bietet einen automatischen Dokumenteneinzug, eine gute Fotodruckqualität und eine stabile AirPrint-Verbindung. Im Alltag hat mich vor allem die einfache Bedienung über das Touch-Display überzeugt, das deutlich intuitiver ist als bei manchen günstigeren Modellen.
Wer sowohl gelegentlich Fotos als auch regelmäßig Dokumente drucken möchte, findet hier einen guten Kompromiss zwischen Preis und Funktionsumfang. Auch das Kopieren mehrerer Seiten hintereinander lief im Test ohne Unterbrechung durch, und die Verbindung zum iPad blieb selbst bei mehreren aufeinanderfolgenden Druckaufträgen stabil.
7. Epson Expression Home XP-4200
- Seltene Papierauffüllung nötig
- schneller Druckprozess
- leichte Bedienung
- Zeitersparnis
- Benutzerkomfort
Der Epson Expression Home XP-4200 ist ein kompaktes Multifunktionsgerät für kleine Haushalte. Die AirPrint-Verbindung funktionierte im Test zuverlässig, wenn auch mit etwas längeren Reaktionszeiten beim Druckstart. Für den gelegentlichen Einsatz mit Fotos, Rechnungen und Basteldokumenten reicht die Ausstattung völlig aus.
Auffällig ist die kompakte Bauform, die selbst auf kleinen Regalen Platz findet. Wer viel Speicherplatz sparen möchte, sollte diesen Punkt positiv verbuchen. Die Bedienung über die wenigen Tasten am Gerät ist zwar reduziert, reicht für die grundlegenden Funktionen wie Kopieren und Statusabfragen aber vollkommen aus, da die meisten Einstellungen ohnehin über das iPhone erfolgen.
8. HP DeskJet 2721e
- Federleicht und mit beeindruckender Druckgeschwindigkeit
Der HP DeskJet 2721e ist das günstigste Modell im Testfeld und richtet sich klar an Gelegenheitsdrucker. Die AirPrint-Einrichtung gelang zügig, die Druckgeschwindigkeit ist für den Alltag ausreichend, wenn auch nicht schnell. Wer nur wenige Seiten im Monat druckt und vor allem einen niedrigen Einstiegspreis sucht, bekommt hier ein funktionales Basisgerät.
Für höhere Druckmengen würde ich eher zu einem Tintentank-Modell wie dem Epson EcoTank ET-2820 raten, da sich die Folgekosten beim DeskJet 2721e bei intensiver Nutzung schnell summieren. Als reiner Zweitdrucker für gelegentliche Ausdrucke, etwa Fahrkarten oder Bastelvorlagen, hat mich das Gerät im Test dennoch nicht enttäuscht.
AirPrint-Druckertypen im Überblick
Nicht jeder AirPrint-Drucker ist gleich aufgebaut. Grundsätzlich lassen sich die Geräte in drei Kategorien einteilen, die sich vor allem im Tintensystem und im Funktionsumfang unterscheiden. Einsteigermodelle wie der Canon Pixma TS3450 oder der HP DeskJet 2721e verzichten auf Extras wie Duplexdruck oder Dokumenteneinzug und punkten stattdessen mit einem niedrigen Einstiegspreis. Multifunktionsgeräte der Mittelklasse, etwa der Brother MFC-J497DW oder der Canon Pixma TR8650, kombinieren Drucken, Scannen und Kopieren in einem Gerät und eignen sich gut für den Familienalltag.
Tintentank-Drucker wie der Epson EcoTank ET-2820 gehen einen anderen Weg: Statt einzelner Patronen wird die Tinte aus Flaschen in fest verbaute Tanks eingefüllt. Das senkt die Kosten pro Seite erheblich, besonders bei Farbdruck, erfordert aber eine etwas höhere Anfangsinvestition. Für Vielschreiber und Familien mit hohem Druckaufkommen zahlt sich dieses System meist innerhalb weniger Monate aus.
„Die beste AirPrint-Verbindung nützt wenig, wenn die Folgekosten pro Seite den Drucker am Ende teurer machen als ein hochwertigeres Modell.“ — Thomas Weber, Redakteur bei test-vergleiche.com
Welches Modell passt zu wem?
Der HP OfficeJet Pro 9015e oder der Epson EcoTank ET-2820 sind für regelmäßige, größere Druckmengen die wirtschaftlichere Wahl.
Der Canon Pixma TS3450 oder der HP DeskJet 2721e decken den gelegentlichen Bedarf zuverlässig und günstig ab.
Der Brother MFC-J497DW mit automatischem Duplexdruck oder der Canon Pixma TR8650 mit Dokumenteneinzug sparen im Alltag viel Zeit.
Der HP Envy 6420e liefert im Testfeld die farbechtesten und detailreichsten Fotoausdrucke.
Folgekosten realistisch einschätzen
Der Kaufpreis eines AirPrint-Druckers ist nur die halbe Wahrheit. Über die Nutzungsdauer von mehreren Jahren machen die Kosten für Tinte oft einen größeren Anteil der Gesamtausgaben aus als das Gerät selbst. Bei den klassischen Patronendruckern im Testfeld, etwa dem HP Envy 6420e oder dem Canon Pixma TS3450, liegen die Kosten pro gedruckter Seite in Farbe häufig zwischen zehn und zwanzig Cent, je nach Deckungsgrad und Papierqualität. Bei reinem Schwarz-Weiß-Textdruck sind es meist deutlich weniger.
Beim Epson EcoTank ET-2820 sieht die Rechnung anders aus: Die Anschaffung der Fläschchen mit Nachfülltinte ist zwar eine größere Ausgabe im Voraus, dafür sinken die Kosten pro Seite auf wenige Cent. Wer im Jahr mehrere hundert Seiten druckt, etwa für Schule, Studium oder Vereinsarbeit, sollte diese Rechnung unbedingt vor dem Kauf aufstellen, statt sich allein am Anschaffungspreis zu orientieren. In meiner eigenen Haushaltsrechnung habe ich festgestellt, dass sich der Umstieg vom Patronendrucker auf ein Tintentank-Modell bereits nach etwa acht bis zehn Monaten intensiver Nutzung finanziell ausgezahlt hat, wobei die genaue Zeitspanne natürlich stark vom individuellen Druckverhalten abhängt.
Ein weiterer Kostenfaktor, den viele unterschätzen, ist der Stromverbrauch im Standby-Betrieb. Moderne AirPrint-Drucker schalten zwar automatisch in einen Energiesparmodus, wenn sie längere Zeit nicht genutzt werden, dennoch lohnt es sich, Geräte mit einem niedrigen Standby-Verbrauch zu bevorzugen, wenn der Drucker dauerhaft am Netz und im WLAN erreichbar bleiben soll, damit AirPrint jederzeit sofort funktioniert. Auch der Austausch von Verschleißteilen wie der Tintenauffangmatte oder gelegentlich nötigen Wartungssets sollte bei der langfristigen Kostenkalkulation nicht ganz außer Acht gelassen werden, auch wenn dieser Posten bei normaler Nutzung selten ins Gewicht fällt.
AirPrint in wenigen Schritten einrichten
Die Einrichtung von AirPrint ist bei allen acht getesteten Druckern erfreulich unkompliziert und unterscheidet sich kaum zwischen den Herstellern. Zunächst verbindest du den Drucker über sein eigenes Bedienfeld oder die zugehörige Einrichtungs-App mit deinem WLAN-Netzwerk. Sobald der Drucker im Netzwerk aktiv ist, erscheint er automatisch in der Drucken-Auswahl auf dem iPhone, iPad oder Mac, sofern beide Geräte im selben Netzwerk angemeldet sind.
Aus eigener Erfahrung kann ich empfehlen, dem Drucker im Router eine feste IP-Adresse zuzuweisen. Das verhindert, dass sich die AirPrint-Verbindung nach einem Neustart des Routers kurzzeitig verliert, weil sich die Netzwerkadresse des Druckers geändert hat. Bei Mesh-WLAN-Systemen mit mehreren Access Points hat sich außerdem gezeigt, dass eine feste Zuordnung des Druckers zu einem bestimmten Access Point die Verbindungsstabilität spürbar verbessert. Sollte die Verbindung dennoch instabil bleiben, hilft häufig ein einfacher Neustart von Router und Drucker, bevor man tiefer in die Netzwerkeinstellungen eingreift.
Sicherheit, Pflege & Tipps
AirPrint-Drucker sind im Alltag unkomplizierte Geräte, dennoch lohnt sich ein Blick auf einige grundlegende Sicherheits- und Pflegepunkte, damit das Gerät lange zuverlässig arbeitet. Netzteile und Anschlusskabel sollten unbeschädigt sein und nicht dauerhaft geknickt oder eingeklemmt werden. Auch beim Wechsel von Tintenpatronen oder beim Befüllen der Tanks ist etwas Sorgfalt gefragt, damit keine Tinte auf empfindliche Elektronikteile gelangt.
Sicherheits- und Pflegehinweise
- Netzkabel und Steckdose regelmäßig auf Beschädigungen prüfen, insbesondere bei Geräten mit fest verbautem Lithium-Akku für kabellosen Betrieb.
- Drucker während eines Firmware-Updates niemals vom Strom trennen, um Schäden am Gerät zu vermeiden.
- Bei der Montage von Papierfächern und Zubehör auf einen sicheren, festen Sitz achten, damit nichts verrutscht oder herunterfällt.
- Tintenpatronen und Tanksysteme außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren lagern.
- Gerät bei längerer Nichtnutzung vollständig vom Stromnetz trennen, um Energie zu sparen und das Netzteil zu schonen.
Wer sich für einen neuen Drucker im Zuhause entscheidet, richtet meist auch andere Bereiche des Wohnraums neu ein. Passend dazu findest du in unseren weiteren Ratgebern Empfehlungen für den Gartenliege Test, den Sonnenschirm Test, die Fitnessmatte Test sowie den Rucksack Test für Homeoffice und Unterwegs.
Häufige Fragen
Was bedeutet AirPrint genau?
AirPrint ist eine Apple-Technologie, mit der iPhone, iPad und Mac ohne zusätzliche Treiber oder Apps direkt über WLAN drucken können. Der Drucker muss dafür offiziell AirPrint-zertifiziert sein und sich im selben Netzwerk befinden.
Funktioniert AirPrint auch ohne WLAN?
In den meisten Fällen benötigt AirPrint eine WLAN-Verbindung zwischen Gerät und Drucker im selben Netzwerk. Einige Modelle unterstützen zusätzlich eine direkte Verbindung ohne Router, die Einrichtung ist dabei aber etwas aufwendiger.
Lohnt sich ein Tintentank-Drucker wie der Epson EcoTank ET-2820?
Bei regelmäßigem Druckbedarf von mehr als etwa 100 Seiten im Monat rechnet sich ein Tintentank-Modell durch die deutlich niedrigeren Kosten pro Seite meist innerhalb weniger Monate.
Kann ich mit AirPrint auch scannen?
Ja, viele Multifunktionsgeräte unterstützen über AirPrint-verwandte Funktionen auch das direkte Scannen zum iPhone oder iPad, sofern der Drucker über einen entsprechenden Scanner verfügt.
Welcher Drucker eignet sich am besten für Fotodruck?
Im Test hat der HP Envy 6420e bei Fotodrucken die farbechtesten und detailreichsten Ergebnisse geliefert, gefolgt vom Canon Pixma TR8650.
Brauche ich für AirPrint eine spezielle App?
Nein, AirPrint funktioniert direkt aus jeder App heraus über die integrierte Drucken-Funktion von iOS und macOS, ganz ohne separate Hersteller-App.
Was tun, wenn der AirPrint-Drucker nicht gefunden wird?
Meist hilft es, Drucker und iPhone neu zu starten und zu prüfen, ob beide Geräte im selben WLAN-Netzwerk angemeldet sind. Bei Mesh-Systemen kann außerdem die Bandtrennung zwischen 2,4 und 5 Gigahertz zu Verbindungsproblemen führen.
Wie hoch sind die laufenden Kosten bei Tintentank-Druckern?
Bei Modellen wie dem Epson EcoTank ET-2820 liegen die Kosten pro Seite meist bei wenigen Cent, deutlich unter den Werten klassischer Patronendrucker. Die höhere Anfangsinvestition rechnet sich bei regelmäßiger Nutzung meist innerhalb weniger Monate.
Kann ich mehrere Geräte gleichzeitig mit einem AirPrint-Drucker verbinden?
Ja, solange sich alle Geräte im selben WLAN-Netzwerk befinden, können beliebig viele iPhones, iPads und Macs denselben AirPrint-Drucker nutzen, ohne dass eine separate Einrichtung pro Gerät nötig ist.
Ist eine feste IP-Adresse für AirPrint sinnvoll?
Eine feste IP-Adresse für den Drucker im Router kann die Verbindungsstabilität verbessern, besonders nach einem Neustart des Netzwerks. Zwingend notwendig ist sie aber nicht, die meisten Drucker melden sich auch mit dynamischer Adresse zuverlässig im Netzwerk an.
Wie oft sollte ich die Druckköpfe reinigen?
Eine Reinigung ist meist erst nötig, wenn sich das Druckbild sichtbar verschlechtert, etwa durch blasse Stellen oder Streifen. Die meisten Geräte bieten dafür eine automatische Reinigungsfunktion direkt im Menü oder in der zugehörigen App an.
Häufige Fehler beim Kauf vermeiden
In den Rückmeldungen unserer Leserinnen und Leser tauchen immer wieder dieselben Stolperfallen auf, die sich mit etwas Vorbereitung leicht vermeiden lassen. Der häufigste Fehler ist, ausschließlich auf den Anschaffungspreis zu schauen und die Folgekosten für Tinte zu ignorieren. Ein günstiges Einsteigergerät wie der HP DeskJet 2721e kann bei intensiver Nutzung über die Jahre teurer werden als ein höherpreisiges Tintentank-Modell.
Ein zweiter häufiger Fehler betrifft die WLAN-Platzierung: Wird der Drucker in einer Ecke mit schlechtem Empfang aufgestellt, leidet die AirPrint-Verbindung, selbst wenn das Gerät technisch einwandfrei arbeitet. Ich empfehle, den Drucker möglichst zentral im Haushalt zu platzieren oder bei Bedarf einen WLAN-Repeater einzusetzen. Drittens wird oft übersehen, dass manche Einsteigermodelle keinen automatischen Duplexdruck beherrschen, was im Familienalltag mit viel beidseitigem Druck schnell lästig wird. Ein vierter, oft unterschätzter Punkt betrifft die Papierfachgröße: Wer selten nachfüllen möchte, sollte auf ein ausreichend großes Fach achten, statt sich allein von der Gehäusegröße blenden zu lassen, denn kompakte Geräte haben teils deutlich kleinere Papierfächer als größere Multifunktionsdrucker.
Für die meisten Haushalte ist der HP Envy 6420e aktuell mein klarer Favorit unter den AirPrint-Druckern, weil er zuverlässige Technik mit guter Druckqualität verbindet. Wer nur selten druckt, fährt mit dem günstigeren Canon Pixma TS3450 ebenfalls gut, und alle mit hohem Druckaufkommen sollten über ein Tintentank-Modell wie den Epson EcoTank ET-2820 nachdenken. Am Ende zählt vor allem, wie gut das jeweilige Gerät zum eigenen Nutzungsverhalten passt, denn die AirPrint-Technik selbst funktioniert bei allen acht getesteten Modellen zuverlässig. Sollte sich dein Bedarf über die Zeit ändern, etwa weil im Homeoffice mehr gedruckt wird oder die Kinder in die Schule kommen, lohnt sich ein erneuter Blick auf diese Übersicht, denn die Modelle unterscheiden sich gerade bei den Folgekosten deutlich voneinander.
Wurden AirPrint-Drucker von der Stiftung Warentest getestet?
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu AirPrint-Drucker bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.

































