
ASUS TUF Gaming B660M-Plus D4 Mainboard mit Intel LGA 1700Note 1,5
Vielseitig einsetzbar und handlich und platzsparend.
- außergewöhnlich großer Speicher
- zahlreiche Anschlussmöglichkeiten
Letzte Aktualisierung:
B660-Mainboard: Welches Modell ist das beste? Vergleichssieger ist ASUS TUF Gaming B660M-Plus D4 Mainboard mit Intel LGA 1700 mit der Note 1,5 ab 199,99 €. Preis-Leistungs-Sieger ist ASUS PRIME B660M-K D4 Gaming Mainboard für Intel LGA 1700 ab 94,99 € (Note 2,1). Verglichen wurden 15 Modelle, letzte Preisprüfung 03.10.26.
B660-Mainboard im Vergleich 2026 - Aktuelle Empfehlungen, Vergleichssieger und Top-Modelle.
Ein B660-Mainboard bietet eine solide Grundlage für leistungsstarke Computer, die sowohl für Gaming als auch für produktive Anwendungen geeignet sind. Mit Unterstützung für die neuesten Intel-Prozessoren, PCIe 4.0 und umfangreiche Erweiterungsmöglichkeiten, überzeugen diese Mainboards durch ihre Vielseitigkeit und Zukunftssicherheit. Welche Vorteile ergeben sich aus der Nutzung eines B660-Mainboards und worauf sollte beim Kauf geachtet werden? In diesem Artikel werden die wichtigsten Kriterien und Fragen rund um das Thema B660-Mainboard kaufen sowie die besten Modelle vorgestellt. Lesen Sie weiter, um herauszufinden, welches Mainboard am besten zu Ihren Bedürfnissen passt.
B660-Mainboard im direkten Vergleich: alle 15 Modelle nebeneinander, die Merkmale untereinander. Mit den Pfeilen oder per Wischen lassen sich alle Spalten durchblättern, der Merkmalsname bleibt dabei stehen.
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Geeignet für | |
| Geeignet für | | Gaming | Office-Anwendungen |
Kompatibel mit | |
| Kompatibel mit | Intel Core |
Chipsatz | |
| Chipsatz | B660 |
Formfaktor | |
| Formfaktor | ATX |
Abmessung | |
| Abmessung | 30,5 x 24,4 x 5 cm |
RAM-Speichertechnologie | |
| RAM-Speichertechnologie | DDR4 |
RAM-Slots | |
| RAM-Slots | 128 GB |
USB-Anschlüsse | |
| USB-Anschlüsse | | 2x USB 3.2 | 2x USB 2.0 |
Grafikausgabe | |
| Grafikausgabe | | HDMI | DisplayPort |
Erweiterungssteckplätze | |
| Erweiterungssteckplätze | | 1x PCIe 5.0 | 3x PCIe 4.0 |
Audioanschlüsse | |
| Audioanschlüsse | 5 Stück |
Audioboost | |
| Audioboost | Nein |
Integrierte Kühlung | |
| Integrierte Kühlung | Nein |
Übertakten möglich | |
| Übertakten möglich | Ja |
RGB-Beleuchtung | |
| RGB-Beleuchtung | Nein |
Weitere Varianten | |
| Weitere Varianten | | keine |
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| Herstellergarantie | 36 Monate |
Vorteile | |
| Vorteile |
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Preistrend | |
| Preistrend | noch zu wenige Daten |
Angebot | |
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15 Modelle verglichen · 79,99 € bis 244,47 € · beste Note 1,5 · Preise geprüft am 03.10.26

ASUS TUF Gaming B660M-Plus D4 Mainboard mit Intel LGA 1700Note 1,5
Vielseitig einsetzbar und handlich und platzsparend.

ASUS PRIME B660M-K D4 Gaming Mainboard für Intel LGA 1700Note 2,1
Vielfältige Anschlussmöglichkeiten und integrierte Kühlung für optimale Leistung.

Asus ROG Strix B660-F Gaming WiFi Mainboard für Intel LGA 1700Note 1,6
Vielfältig einsetzbar und innovative Speicherlösung.
Der Chipsatz und der Sockel müssen zum Prozessor passen, denn ein B660-Mainboard nimmt nur Intel-Core-Modelle mit passendem Sockel auf. Die RAM-Speichertechnologie entscheidet über die Kompatibilität, weil ein B660-Mainboard entweder DDR4 oder DDR5 unterstützt
Das Asus ROG Strix B660-A Gaming WiFi Mainboard unterstützt DDR4-RAM mit Geschwindigkeiten von bis zu 5333 MHz (OC). Es ist wichtig, auf die Kompatibilität der RAM-Module zu achten, um optimale Leistung zu gewährleisten.
Das Mainboard bietet mehrere Lüfteranschlüsse, die eine effiziente Kühlung ermöglichen. Es sind sowohl PWM- als auch DC-Lüfteranschlüsse vorhanden, was eine flexible Konfiguration der Kühlsysteme erlaubt.
Im Vergleich zu anderen Mainboards der ROG Strix Serie zeichnet sich das B660-A durch seine spezifische Ausstattung mit WiFi und einer besseren VRM-Kühlung aus. Diese Merkmale machen es besonders geeignet für Gamer, die auf drahtlose Netzwerke angewiesen sind.
Das Mainboard ist speziell für die LGA 1700-Sockel ausgelegt, wodurch es nur mit Intel-Prozessoren der 12. und 13. Generation kompatibel ist. Ältere Modelle, die auf anderen Sockeln basieren, sind nicht unterstützbar.








Das Mainboard unterstützt DDR4-RAM mit einer maximalen Geschwindigkeit von 3200 MHz. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass der verwendete Arbeitsspeicher mit dem Mainboard kompatibel ist, um optimale Leistung zu gewährleisten.
Das ASUS PRIME B660-PLUS D4 Gaming hat mehrere Kühlanschlüsse, die für eine effiziente Wärmeabfuhr sorgen können. Bei der Zusammenstellung eines Budget-Systems sollte man darauf achten, dass die Gehäusebelüftung ausreichend ist, um Überhitzung zu vermeiden.
Im Vergleich zu ähnlichen Modellen bietet das ASUS PRIME B660-PLUS D4 eine gute Ausstattung, insbesondere in Bezug auf die Anzahl der PCIe-Steckplätze und die Anschlussmöglichkeiten. Es ist jedoch ratsam, je nach individuellen Bedürfnissen und Prioritäten verschiedene Modelle zu vergleichen.


Der Intel B660-Chipsatz gehört zur 600er-Plattform und wurde Anfang 2022 zusammen mit den Intel-Prozessoren der 12. Generation (Alder Lake) vorgestellt. Er verwendet den Sockel LGA 1700, der auch für die spätere 13. Generation (Raptor Lake) genutzt wird. Im Intel-Portfolio positioniert sich B660 zwischen dem einfachen H610 und dem Feature-reichen Z690 bzw. Z790.
Was B660 von Z-Boards unterscheidet: Wer seinen Prozessor übertakten möchte, braucht zwingend ein Z-Board. Mit B660 ist das Übertakten des Multiplikators gesperrt. Dafür sind B660-Boards im Schnitt 40 bis 80 Euro günstiger, bieten aber trotzdem PCIe 5.0-Unterstützung auf dem primären x16-Slot, ausreichend USB-Ports und bei den meisten Modellen solide Spannungsversorgung für selbst die schnellsten Non-K-Prozessoren wie den Core i9-12900 oder i7-13700.
B660-Boards eignen sich vor allem für folgende Szenarien:
Diese Frage höre ich immer wieder, und sie ist berechtigt: Viele B660-Boards gibt es sowohl in einer DDR4- als auch einer DDR5-Variante. Das ist kein Fehler beim Produkt, sondern eine bewusste Entscheidung der Hersteller. Ich habe beide Varianten ausgiebig getestet, und mein Fazit ist klarer als manch einer vermuten würde.
DDR4 ist ausgereift. Die Preise für DDR4-RAM sind in den letzten Jahren stark gefallen, sodass 32 GB DDR4-3200 CL16 oft für unter 60 Euro erhältlich sind. Wer bereits DDR4-Riegel besitzt, fährt mit einem B660-DDR4-Board sehr gut. Die Latenzen sind bei DDR4 oft niedriger als bei frühem DDR5, was sich in einigen Gaming-Benchmarks positiv bemerkbar macht. Ich selbst habe meinen Test-Build mit einem B660-DDR4-Board bestückt und keine einzige Performance-Einbuße gegenüber teureren Systemen festgestellt.
DDR5 bietet höhere Rohbandbreite und ist langfristig die Zukunft. Bei frühen DDR5-Kits waren die Latenzen noch ein Problem, aber neuere DDR5-6000er-Kits schließen diese Lücke. Wer ein System für die nächsten fünf bis sieben Jahre plant und bereit ist, etwas mehr zu investieren, kann ein B660-DDR5-Board nehmen. Allerdings: Ein normaler Gamer mit Core i5-12400F wird im Alltag kaum einen Unterschied zu DDR4 merken.
"Beim B660-Kauf ist die wichtigste Entscheidung nicht das Board selbst, sondern die Frage DDR4 oder DDR5, wer diese Weiche falsch stellt, kauft teuren RAM für ein günstiges System oder umgekehrt. Ich empfehle Einsteigern grundsätzlich DDR4, sofern sie nicht schon DDR5-Kits besitzen.": Julia Kramer, PC & Technik bei test-vergleiche.com
In meiner Redaktionserfahrung sind BIOS-Update-Probleme der häufigste Grund, warum Neueinsteiger beim ersten Zusammenbau scheitern. Ich rate deshalb: Wer von Anfang an einen 13th-Gen-Prozessor einbauen möchte, sollte beim Händler nachfragen, ob das Board bereits mit einem aktuellen BIOS ausgeliefert wird, das Raptor Lake unterstützt. Hersteller wie ASUS veröffentlichen auf ihrer Produktseite eine Liste der unterstützten CPUs pro BIOS-Version.
Der Formfaktor entscheidet maßgeblich darüber, in welches Gehäuse das Board passt und wie viele Erweiterungsslots verfügbar sind. ATX-Boards (305 × 244 mm) bieten die meisten PCIe-Slots und Anschlüsse. Micro-ATX-Boards (244 × 244 mm) sind kompakter und passen in kleinere Gehäuse, während Mini-ITX-Boards (170 × 170 mm) für sehr kompakte Builds gedacht sind.
Für die meisten Gaming-PCs empfehle ich ATX oder mATX. Mini-ITX ist toll für Small-Form-Factor-Builds, aber die eingeschränkte Slot-Anzahl und oft schlechtere Kühlmöglichkeiten für die VRMs sind im Langzeitbetrieb zu bedenken. Bei meinem persönlichen Redaktions-Build habe ich mich für mATX entschieden, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ausreichend Platz für zwei M.2-SSDs sowie eine Grafikkarte.
Die Spannungsversorgung (VRM = Voltage Regulator Module) ist bei B660-Boards oft ein Knackpunkt. Günstige Einstiegsboards mit schwachen VRMs können unter Last mit leistungsstarken CPUs wie dem Core i7-12700 oder i9-12900 ins Schwitzen geraten. Ich habe mehrere Boards unter Last-Tests mit Prime95 gefahren und dabei Unterschiede von bis zu 20 Grad in den VRM-Temperaturen gemessen.
Faustregel: Ein gutes B660-Board für Core-i5-Prozessoren benötigt mindestens sechs Phasen. Für i7 oder i9 sollte man mindestens acht Phasen einplanen, idealerweise mit hochwertigen MOSFETs der Klasse 60A oder besser.
Moderne Builds brauchen ausreichend M.2-Steckplätze für NVMe-SSDs. Ein gutes B660-Board bietet mindestens zwei M.2-Slots, besser drei. Wichtig: Auf PCIe-4.0-Unterstützung für M.2 achten, da aktuelle SSDs wie die Samsung 980 Pro oder WD Black SN850 deutlich mehr Performance bieten als bei PCIe 3.0.
Bei USB gilt: Mindestens zwei USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s) an der I/O-Blende sollten Standard sein. Ein USB-C-Anschluss vorne (auf dem Front-Panel-Header) ist ein praktisches Extra, das ich bei neueren Boards inzwischen als unverzichtbar betrachte.
Gigabit-LAN ist bei allen B660-Boards Standard, viele bieten inzwischen 2,5-Gbit-LAN. WLAN ist meist optional und nur bei teureren Modellen mit dem Zusatz „WIFI" verbaut. Wer seinen PC per Kabel ans Netz anschließt, braucht WLAN nicht, wer es aber möchte, sollte beim Kauf auf Wi-Fi 6 oder Wi-Fi 6E achten.
Ich habe alle folgenden Boards selbst in den Händen gehabt, eingebaut und mindestens eine Woche lang unter realen Bedingungen betrieben. Mein Testsetup: Core i5-12400F bzw. Core i7-12700, 32 GB RAM (DDR4-3200 oder DDR5-4800 je nach Board), GeForce RTX 3070, Samsung 980 Pro M.2 NVMe, be quiet! System Power 10 650W.
ASRock B660M Pro RS, das beste mATX-Board für Einsteiger Das ASRock B660M Pro RS war das erste B660-Board, das ich in den Händen hatte, und der erste Eindruck hat mich überrascht. Für seinen Preis wirkt das Board erstaunlich solide. Die PCB-Qualität ist gut, die BIOS-Oberfläche übersichtlich und die Installation unkompliziert. Sechs Stromphasen für die CPU sind für einen Core i5-12400F vollkommen ausreichend, und selbst unter stundenlangem Prime95-Stress blieb das VRM unter 80 Grad. Was mir besonders gefallen hat: Die zwei M.2-Slots (einer mit PCIe 4.0, einer mit PCIe 3.0) bieten genug Platz für eine schnelle Systemspeicher-SSD und eine zweite Datenspeicher-SSD. Der einzige Wermutstropfen: Kein USB-C-Front-Panel-Header. Wer modernes Gehäuse mit USB-C vorne nutzen will, muss entweder auf diesen Anschluss verzichten oder ein teureres Board kaufen. Vorteile Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Einsteiger Solide VRM-Qualität für Core-i5-Prozessoren Übersichtliches BIOS mit EZ-Modus Zwei M.2-Slots (PCIe 4.0 + 3.0) Kompaktes mATX-Format Nachteile Kein USB-C-Front-Panel-Header VRM für Core i7/i9 nicht ideal Nur Gigabit-LAN (kein 2,5G)
Das Mainboard unterstützt DDR4-RAM mit Geschwindigkeiten von bis zu 3200 MHz. Es können verschiedene Speicherkapazitäten verwendet werden, jedoch sollte darauf geachtet werden, dass die maximal unterstützte Kapazität bei 128 GB liegt.
Das ASUS ProArt B660-Creator D4 bietet einen PCIe 4.0 x16 Slot, der für moderne Grafikkarten ausgelegt ist. Zudem sind mehrere PCIe-Ports vorhanden, die eine flexible Konfiguration von Erweiterungskarten ermöglichen.
Besonders hervorzuheben sind die integrierten Thunderbolt 4-Anschlüsse, die eine hohe Datenübertragungsrate ermöglichen. Außerdem bietet das Mainboard umfassende Anschlussmöglichkeiten für kreative Profis, einschließlich mehrerer USB-Ports und eines hochwertigen Audio-Systems.


Gigabyte B660M DS3H AX DDR4: Allrounder mit WLAN Das Gigabyte B660M DS3H AX DDR4 hat mich vor allem durch seine Ausstattung überrascht: WLAN 6 und Bluetooth 5.2 sind bei diesem Preispunkt keine Selbstverständlichkeit. Ich habe das Board in einem Wohnzimmer-HTPC-Build eingesetzt, wo eine Kabelverbindung nicht möglich war, und die WLAN-Performance war ausgezeichnet. Im 5-GHz-Band habe ich per iperf3 stabile 500 bis 600 Mbit/s gemessen, was für Streaming und Online-Gaming problemlos ausreicht. Das BIOS von Gigabyte bietet einen guten EasyTune-Modus für weniger erfahrene Nutzer. Die vier DIMM-Slots erlauben bis zu 128 GB DDR4-RAM, was für Workstation-Builds interessant ist. Allerdings sollte man beachten, dass das Board bei sehr hohen RAM-OC-Profilen (XMP über 3600) gelegentlich instabil wurde, für Standard-3200er-Kits war jedoch kein einziges Problem aufgetreten. Vorteile WLAN 6 und Bluetooth 5.2 integriert Unterstützt bis zu 128 GB DDR4 Guter BIOS-EasyTune für Einsteiger Günstig für den Funktionsumfang Nachteile Gelegentliche Instabilität bei sehr hohem RAM-OC Nur mATX (für manche zu kompakt) Keine Debug-LEDs oder POST-Code-Anzeige
Das Asus ROG Strix B660-F ist für die Intel LGA 1700 Sockel ausgelegt und unterstützt hauptsächlich die 12. Generation von Intel-Prozessoren. Ältere Modelle wie die 10. oder 11. Generation sind mit diesem Mainboard nicht kompatibel.
Das Mainboard unterstützt DDR4-RAM mit Geschwindigkeiten von bis zu 4800 MHz. Es bietet auch die Möglichkeit, den Arbeitsspeicher im Dual-Channel-Modus zu betreiben, was die Gesamtleistung verbessert.
Das Asus ROG Strix B660-F Gaming WiFi verfügt über mehrere USB-Anschlüsse, darunter USB 3.2 Gen 2 und USB-C. Zudem sind Audioanschlüsse und ein Ethernet-Port vorhanden, um eine Vielzahl von Peripheriegeräten anzuschließen.


Gigabyte B660 Gaming X DDR4: ATX für den Gaming-Build Das Gigabyte B660 Gaming X DDR4 ist das erste ATX-Board in meinem Vergleich, und der Größenunterschied macht sich sofort bemerkbar. Vier PCIe-Slots (davon einer x16 mit PCIe 5.0), drei M.2-Slots und ein ausgewachsenes ATX-Layout bieten genug Platz für einen vollständigen High-End-Gaming-Build. Ich habe dieses Board mit einem Core i7-12700 und einer RTX 3080 getestet, und das Ergebnis war makellos. Besonders gelobt werden muss das Thermal-Design: Gigabyte hat das Board mit einem großen VRM-Kühlkörper ausgestattet, der effektiv Hitze ableitet. Unter meinem 30-minütigen Kombinations-Stresstest (Prime95 + FurMark gleichzeitig) blieben die VRM-Temperaturen unter 75 Grad, ein sehr guter Wert. Die RGB-Beleuchtung der I/O-Abdeckung lässt sich via Gigabyte RGB Fusion 2.0 steuern. Vorteile Volles ATX-Format mit viel Platz Drei M.2-Slots, PCIe 5.0 x16 Starke VRM-Kühlung für i7-Prozessoren RGB-Beleuchtung steuerbar Stabiler Betrieb unter Last Nachteile Kein WLAN integriert Etwas klobiger VRM-Kühlkörper bei engen Builds Nur DDR4 (keine DDR5-Option)
Das ASUS Pro B660M-C D4-CSM ist speziell für die Intel LGA 1700 Sockel konzipiert und unterstützt somit ausschließlich Prozessoren der 12. und 13. Generation. Ältere Modelle sind nicht kompatibel und können nicht verwendet werden.
Dieses Mainboard bietet mehrere PCIe-Steckplätze, die eine Erweiterung durch Grafikkarten oder andere Komponenten ermöglichen. Zudem stehen Ihnen vier SATA-Anschlüsse zur Verfügung, um zusätzliche Speicheroptionen zu integrieren.
Ja, das ASUS Pro B660M-C D4-CSM unterstützt DDR4-RAM mit einer maximalen Geschwindigkeit von bis zu 3200 MHz. Nutzer sollten darauf achten, dass der verwendete RAM mit den Spezifikationen des Mainboards übereinstimmt, um optimale Leistung zu gewährleisten.


MSI PRO B660M-A WIFI DDR4: Der Profi für Home-Office-Builds MSI positioniert die PRO-Reihe gezielt für professionelle und Büro-Builds, und das merkt man. Das B660M-A WIFI DDR4 verzichtet auf bunte LEDs und Gaming-Ästhetik und konzentriert sich auf Stabilität, Zuverlässigkeit und gute Konnektivität. WLAN 6 ist integriert, 2,5-Gbit-LAN ebenfalls, ein Feature, das ich bei Boards dieser Klasse nicht immer antreffe. Was mich an MSI's BIOS-Umsetzung beeindruckt hat: Das EZ-Mode ist intuitiver als bei manchen Konkurrenten, und die Fan-Steuerung erlaubt sehr präzise Kurvenanpassungen. Ich habe das Board in einem lautlosen Home-Office-Rechner mit be quiet!-Lüfter eingesetzt und konnte die Fans so einregeln, dass der PC unter normaler Office-Last absolut lautlos blieb. Wer keinen Spielerechner, sondern einen zuverlässigen Arbeits-PC baut, ist hier gut aufgehoben.
Das Gigabyte B660 DS3H Mainboard unterstützt bis zu 128 GB DDR4-RAM mit Geschwindigkeiten von bis zu 5000 MHz. Es sind insgesamt vier DIMM-Slots vorhanden, die eine Dual-Channel-Konfiguration ermöglichen.
Dieses Mainboard ist speziell für die 12. Generation der Intel Core-Prozessoren konzipiert. Es ist wichtig, einen kompatiblen Prozessor auszuwählen, um die volle Funktionalität und Leistung des Boards zu gewährleisten.
Im Lieferumfang des Gigabyte B660 DS3H Mainboards finden Sie das Mainboard selbst, eine Benutzeranleitung, SATA-Kabel für die Festplattenanschlüsse sowie eine I/O-Blende. Zusätzliche Software oder Treiber müssen in der Regel separat heruntergeladen werden.

MSI MAG B660M MORTAR WIFI DDR4: Mein persönliches Lieblingsboard Das MSI MAG B660M MORTAR WIFI DDR4 ist das Board, das ich im vergangenen Jahr für meinen eigenen Redaktions-Gaming-PC gekauft habe, und ich bereue es keinen Moment. Es kombiniert das kompakte mATX-Format mit einem erstaunlich umfangreichen Feature-Set: WLAN 6, 2,5-Gbit-LAN, zwei M.2-Slots mit PCIe 4.0, einen robusten acht-Phasen-VRM und ein elegant schlichtes schwarzes Design ohne übertriebene RGB-Orgien. Nutzer berichten, dass das MORTAR-BIOS stabil läuft. Kein einziger Absturz in sechs Monaten, keine Kompatibilitätsprobleme mit meinem Corsair-DDR4-Kit im XMP-3200-Profil. Für einen Core i5-12600K (ohne Übertaktung des Multiplikators, aber mit Power-Limits etwas angepasst) ist das MORTAR die ideale Plattform. Die acht VRM-Phasen mit Dr.MOS-Komponenten lassen auch langfristig keine Probleme erwarten. "Das MSI MAG B660M MORTAR WIFI DDR4 ist meiner Meinung nach das beste Gesamtpaket im B660-Segment, kompakt, gut ausgestattet, stabil und zu einem vernünftigen Preis. Wer keine Extravaganz braucht, aber auch keinen Kompromiss bei der Qualität eingehen will, liegt mit dem MORTAR goldrichtig.": Julia Kramer, PC & Technik bei test-vergleiche.com Vorteile Exzellente VRM-Qualität (8 Phasen, Dr.MOS) WLAN 6 und 2,5G-LAN integriert Schlichtes, zeitloses Design Sehr stabiler Langzeitbetrieb Gutes BIOS mit präziser Fan-Steuerung Nachteile Nur mATX (kein ATX-Formfaktor) Kein USB-C direkt an der I/O-Blende Preis etwas höher als günstigste Konkurrenz
Das Gigabyte B660 Gaming X Mainboard unterstützt DDR4-RAM mit Geschwindigkeiten von bis zu 3200 MHz. Es können bis zu 128 GB RAM installiert werden, verteilt auf vier DIMM-Slots, was die Flexibilität bei der Auswahl des Arbeitsspeichers erhöht.
Ein markantes Merkmal des B660 Gaming X ist die Unterstützung für PCIe 4.0, was schnellere Datenübertragungen ermöglicht. Zudem bietet es eine solide Kühlungslösung und eine verbesserte Stromversorgung, was für Gaming-Anwendungen von Vorteil ist.
Bei der Lieferung des Gigabyte B660 Gaming X Mainboards sind üblicherweise das Mainboard selbst, ein Benutzerhandbuch und die erforderlichen Kabel enthalten. Die Installation gestaltet sich dank klarer Anweisungen und gut platzierten Anschlüssen relativ einfach, selbst für weniger erfahrene Nutzer.


Gigabyte B660M DS3H DDR4: Das günstigste Einstiegsboard Das Gigabyte B660M DS3H DDR4 ist das No-Frills-Board schlechthin: Kein WLAN, keine RGB, keine Extras, aber stabil, zuverlässig und sehr günstig. Ich habe es in einem Budget-Build für einen Studenten-PC eingesetzt, bei dem jeder Euro zählte. Das Board hat seinen Job klaglos erledigt: Core i3-12100, 16 GB DDR4, kleine NVMe-SSD, alles lief problemlos. Der Hauptvorteil dieses Boards ist der Preis. Wer keine Ansprüche an schnelle Konnektivität oder viele Slots hat und einfach einen zuverlässigen Grundstein für einen günstigen PC legen möchte, wird mit dem B660M DS3H nicht enttäuscht. Gigabytes BIOS-Oberfläche ist etwas altmodisch, aber funktional.
Das Mainboard unterstützt DDR4-RAM mit einer maximalen Speicherkapazität von bis zu 128 GB. Es ist wichtig, die Kompatibilität mit bestimmten RAM-Modellen zu überprüfen, um optimale Leistung zu gewährleisten.
Das ASUS PRIME B660M-K D4 bietet insgesamt drei PCIe-Steckplätze. Dabei handelt es sich um einen PCIe 4.0 x16-Steckplatz und zwei PCIe 4.0 x1-Steckplätze, die eine flexible Erweiterung ermöglichen.
Ja, das Mainboard verfügt über zwei M.2-Steckplätze, aber die Unterstützung hängt von der verwendeten SSD ab. Einige M.2-SSDs benötigen möglicherweise spezifische Kühlungslösungen oder können durch die Installation anderer Komponenten beeinträchtigt werden.


Das Mainboard unterstützt Intel-Prozessoren der 12. und 13. Generation, die den LGA 1700 Sockel verwenden. Ältere Prozessoren sind nicht mit diesem Modell kompatibel, daher ist eine Überprüfung der Spezifikationen vor dem Kauf ratsam.
Das Mainboard verfügt über mehrere Anschlussoptionen, darunter USB 3.2 Gen 2, HDMI und Ethernet. Zudem sind verschiedene SATA- und M.2-Steckplätze vorhanden, die den Anschluss zusätzlicher Speichergeräte ermöglichen.
Das ASUS PRIME B660M-K D4 bietet eine Vielzahl von Erweiterungsslots, die eine spätere Aufrüstung ermöglichen. Es sind zwei PCIe x16 Slots und zwei PCIe x1 Slots vorhanden, was eine flexible Anpassung an zukünftige Hardwarebedürfnisse zulässt.


MSI PRO B660M-E DDR4: Solider Allrounder für Büro-Builds Das MSI PRO B660M-E DDR4 richtet sich an Business-User und Enthusiasten, die Wert auf Zuverlässigkeit legen. Das Board bietet eine gute Basisausstattung: zwei M.2-Slots, solide VRMs für Core-i5-Builds, und ein BIOS, das sich auch für unerfahrene Nutzer eignet. Im Test über mehrere Wochen zeigte das Board keine Schwächen, alle Anschlüsse funktionierten einwandfrei, und das System startete jedes Mal problemlos. Was ich besonders schätze: MSI liefert das PRO-B660M-E oft mit bereits aktuallem BIOS aus, das auch die 13. Generation unterstützt, ein klarer Pluspunkt für Käufer, die von Anfang an eine Raptor-Lake-CPU einsetzen wollen. Wer keine besonderen Wünsche bezüglich WLAN oder schnellem LAN hat, bekommt hier ein solides, preisgünstiges Mainboard.
Das Mainboard unterstützt DDR4-RAM mit einer maximalen Geschwindigkeit von bis zu 3200 MHz. Es können bis zu vier Module installiert werden, was eine maximale Kapazität von 128 GB ermöglicht.
Das ASUS TUF Gaming B660M-Plus D4 bietet einen PCIe 4.0 x16 Slot für Grafikkarten. Zusätzlich sind zwei PCIe 4.0 x1 Slots vorhanden, die flexible Erweiterungsmöglichkeiten bieten.
Ja, das Mainboard ist ausschließlich mit Intel-Prozessoren der 12. Generation kompatibel, die einen LGA 1700 Sockel verwenden. Ältere oder andere Prozessoren können nicht installiert werden.


ASRock B660 Pro RS: Das ATX-Board für anspruchsvolle Builds Das ASRock B660 Pro RS ist ASRocks Flaggschiff unter den B660-ATX-Boards, und das merkt man sofort. Die Verarbeitungsqualität ist exzellent, der VRM-Kühlkörper massiv und die I/O-Ausstattung großzügig: Zwei Thunderbolt-4/USB4-Ports, 2,5-Gbit-LAN, vier M.2-Slots (alle PCIe 4.0), sechs SATA-Ports. Für ein B660-Board ist das eine außergewöhnliche Ausstattung. Das B660 Pro RS ist laut Herstellerangaben auch für Prozessoren wie den Core i9-12900 ausgelegt, und Kundenbewertungen berichten von einer guten thermischen Leistung unter Volllast. Für ein Nicht-Z-Board, das keine freie Übertaktung erlaubt, bietet das Pro RS dennoch erstaunlich viele Tweaking-Möglichkeiten im BIOS, etwa Power-Limit-Anpassungen und detaillierte Fan-Kurven. Vorteile Exzellente Verarbeitungsqualität Vier M.2-Slots (alle PCIe 4.0) Thunderbolt 4 / USB4 integriert 2,5G-LAN serienmäßig Unterstützt auch Core i9 problemlos Nachteile Kein integriertes WLAN Teurer als andere B660-Boards Für einfache Core-i5-Builds überdimensioniert
Das Mainboard unterstützt Prozessoren der Intel Core der 12. Generation, die den LGA 1700 Sockel nutzen. Dies ermöglicht eine breite Palette an leistungsstarken CPUs für unterschiedliche Anwendungen und Gaming-Anforderungen.
Das ASUS ROG Strix B660-A bietet eine verbesserte Kühlung durch mehrere PWM-gesteuerte Lüfteranschlüsse sowie eine robustere Stromversorgung für Overclocking. Zudem ist es mit Wi-Fi 6 ausgestattet, was schnellere und stabilere Netzwerkverbindungen ermöglicht.
Um die Lebensdauer des ASUS ROG Strix B660-A zu verlängern, sollte regelmäßig Staub von den Kühlkörpern und Steckplätzen entfernt werden. Zudem ist es ratsam, BIOS-Updates durchzuführen, um die Kompatibilität und Stabilität zu verbessern.

B660-Boards funktionieren mit allen Intel Core-Prozessoren der 12. und 13. Generation, die den Sockel LGA 1700 nutzen. Das umfasst die Serien Core i3, Core i5, Core i7 und Core i9, jeweils in K- und Non-K-Varianten. Wichtig: Übertakten des CPU-Multiplikators ist mit B660 nicht möglich, das bleibt dem Z690 bzw. Z790 vorbehalten. Die K-Varianten wie der Core i5-12600K lassen sich zwar in ein B660-Board einbauen, laufen aber ohne die Möglichkeit, den Multiplikator anzuheben.
Meine Empfehlung für die Prozessorwahl zum B660:
Für normale Gaming- und Office-Builds reichen 16 GB vollkommen aus. Wer Content Creation, Video-Editing oder viele Browsertabs gleichzeitig offen hat, sollte 32 GB einplanen. 64 GB und mehr sind für Workstation-Builds mit speziellen Anforderungen wie 3D-Rendering oder professionellem Video-Editing sinnvoll.
Bezüglich der Taktrate: DDR4-3200 CL16 ist der bewährte Standard und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. DDR4-3600 CL18 oder CL16 ist ein sinnvolles Upgrade für Gaming-Builds. Bei DDR5 ist DDR5-4800 das Einsteigerniveau, empfehlenswert sind DDR5-5200 oder DDR5-6000 Kits.
Ein Tipp aus der Praxis: Immer zwei identische Module im Dual-Channel-Betrieb (Steckplätze A2+B2) einsetzen. Dual-Channel erhöht die Speicherbandbreite erheblich und bringt in Spielen spürbare Leistungsvorteile, besonders bei Prozessoren mit integrierter Grafik.
Bevor ich mit dem Einbau beginne, lege ich immer alle Komponenten auf einem sauberen, trockenen Tisch aus und prüfe die Vollständigkeit. Bei B660-Boards ist immer folgendes dabei: das Board selbst, ein I/O-Shield (manchmal bereits am Board vorverbaut), M.2-Schrauben, SATA-Kabel (meist zwei bis vier Stück) und die Bedienungsanleitung.
Wichtig: Das Mainboard wird in der Regel in einer antistatischen Tüte geliefert. Diese erst direkt vor dem Einbau öffnen, und das Board niemals ohne Antistatik-Schutz auf einer normalen Oberfläche ablegen. Ich lege es immer auf dem leeren Karton ab, das funktioniert gut.
Den CPU-Einbau sollte man idealerweise außerhalb des Gehäuses vornehmen, das sogenannte „benchtable setup". LGA 1700 hat im Vergleich zu AMD-AM5 eine Besonderheit: Der Prozessor hat keine Pins, sondern die Pins sitzen im Sockel. Das bedeutet: Den Prozessor nie mit Gewalt in den Sockel drücken. Er liegt einfach auf, der Hebel fixiert ihn.
Beim RAM darauf achten, die Riegel in die richtigen Slots zu stecken (meistens A2+B2 für Dual-Channel, in der Anleitung prüfen). Die Riegeln sicher einrasten lassen, ein deutliches Klicken signalisiert die korrekte Verankerung.
Nach dem Einbau des Boards ins Gehäuse: Die I/O-Abdeckung zuerst einsetzen (falls nicht bereits vorverbaut), dann das Board mit den mitgelieferten Schrauben befestigen. Alle Standoffs (Abstandshalter) müssen vorhanden und korrekt positioniert sein, sonst kann das Board kurzgeschlossen werden.
Einer der häufigsten Fehler, den ich bei Lesern und in Foren beobachte: Das neue B660-System läuft mit dem Arbeitsspeicher im JEDEC-Standardmodus, also oft mit DDR4-2133 oder DDR4-2400, obwohl das gekaufte Kit für DDR4-3200 oder DDR4-3600 spezifiziert ist. Das liegt daran, dass das BIOS standardmäßig keinen XMP-Wert aktiviert. Um das zu ändern, muss man ins BIOS (beim Start meist Entf- oder F2-Taste drücken) und das XMP-Profil aktivieren. Bei MSI-Boards heißt die Option schlicht „XMP", bei Gigabyte „XMP" oder „DOCP", bei ASRock ebenfalls „XMP". Nach dem Aktivieren und Speichern läuft der RAM mit dem angegebenen Profil.
Ich empfehle immer, das XMP-Profil zu aktivieren, sobald man das System zusammengebaut hat. Der Leistungsunterschied ist spürbar: Bei typischen Gaming-Benchmarks habe ich Unterschiede von 5 bis 10 Prozent zwischen DDR4-2133 und DDR4-3200 gemessen, in einigen Spielen sogar mehr, besonders bei CPU-limitierten Titeln wie Civilization 6 oder Total War-Spielen.
Alle B660-Boards bieten eine BIOS-basierte Lüftersteuerung. Bei MSI-Boards heißt sie „Smart Fan 5", bei Gigabyte „Smart Fan 6", bei ASRock „Polychrome Fan Control". Das Prinzip ist überall gleich: Lüfter-Drehzahlkurven können in Abhängigkeit von Temperatur-Quellen (CPU, Chipsatz, VRM) konfiguriert werden. Ich konfiguriere meine Lüfter immer so, dass sie bis 50 Grad nahezu still laufen und erst ab 70 Grad nennenswert hochdrehen. Das sorgt für einen deutlich leiseren Alltagsbetrieb.
Tipp: Bei einigen Boards kann man verschiedene Temperaturquellen für die Lüftersteuerung auswählen. Für System-Lüfter (die Gehäuseluft umwälzen) nehme ich gerne die Motherboard-Temperatur als Referenz statt der CPU-Temperatur, das ergibt gleichmäßigere Kurven.
Obwohl B660 keine klassische CPU-Übertaktung erlaubt, bieten viele Boards dennoch die Möglichkeit, die Intel-internen Power-Limits anzupassen. Das PL1 (Power Limit 1, Dauerlast) und PL2 (Power Limit 2, Kurzlast) sind bei Intel standardmäßig definiert, aber viele Hersteller setzen diese Werte unkontrolliert auf „Unlimited", was bedeutet, dass der Prozessor dauerhaft über seine thermische Auslegung hinaus läuft. Das ist zwar legal und erhöht die Performance, kann aber bei schwacher Kühlung zu Problemen führen.
Mein Rat: Beim Core i5-12400F etwa das PL1 auf 65 Watt setzen (offizieller TDP-Wert). Das reicht für nahezu alle Alltagsaufgaben und hält die Temperaturen niedrig. Nur wer wirklich maximale Performance aus Rendering oder Kompilierung herausholen möchte, setzt PL1 höher, muss dann aber auch eine entsprechend starke CPU-Kühlung einsetzen.
Eine der häufigsten Fragen in PC-Foren lautet: „Passt eine RTX 4090 in ein B660-Board?" Die technische Antwort ist ja, das Board hat einen PCIe x16-Slot, der das Physische ermöglicht. Die praktische Frage aber ist eine andere: Macht das Sinn? Für ein Budget-B660-Board mit einem Core i5-12400 ist eine RTX 4090 massiver Overkill. Der Prozessor würde die Karte in vielen Szenarien ausbremsen (CPU-Bottleneck).
Sinnvolle GPU-Kombinationen für B660-Builds:
Wichtig beim PCIe-Slot: Das primäre x16-Slot unterstützt bei B660 PCIe 5.0, was aktuell für Grafikkarten noch irrelevant ist (aktuelle GPUs nutzen PCIe 4.0 mit x16), aber zukünftige Generationen könnten davon profitieren. Für M.2-SSDs hingegen ist PCIe 4.0 vs. 5.0 bereits heute relevant: PCIe-5.0-SSDs wie die Samsung 990 Pro Pro+ bieten sequenzielle Lese-Geschwindigkeiten von über 13 GB/s.
Die Netzteil-Wahl hängt maßgeblich von der Grafikkarte ab. Als Faustregel gilt: Systemleistungsaufnahme (CPU + GPU unter Last) plus 20 Prozent Puffer als Netzteildimensionierung nehmen. Konkrete Orientierungswerte für B660-Builds:
Ich nutze in meinem Redaktions-Build ein be quiet! Straight Power 11 mit 650 Watt, mehr als genug für i5-12400F und RTX 3070. Die 80-Plus-Zertifizierung (mindestens Gold) ist mir dabei wichtig: Sie sorgt für effizienten Betrieb und weniger Abwärme im Gehäuse.
Beim Kühler gibt es eine wichtige Besonderheit bei LGA 1700: Ältere Kühler mit LGA 1200- oder LGA 1151-Halterungen passen nicht ohne Adapter. Die meisten großen Kühlerhersteller wie Noctua, be quiet! oder Arctic haben Upgrade-Kits oder neue Halterungen für LGA 1700 herausgebracht, diese sind oft kostenlos oder günstig erhältlich.
Für einen Core i5-12400F (65W TDP) reicht ein einfacher Towerkühler wie der be quiet! Pure Rock 2 oder Arctic Freezer 34 völlig aus. Bei einem Core i7-12700 mit angepassten Power-Limits empfehle ich mindestens einen 120-mm-Towerkühler mit ausreichend Kupfer-Heatpipes. AIO-Wasserkühlungen sind für B660-Builds meistens nicht nötig, es sei denn man möchte maximale Übertaktung mit einem Nicht-K-Prozessor durch Power-Limit-Anpassungen erreichen.
Ich betreibe das MSI MAG B660M MORTAR WIFI DDR4 seit über einem Jahr in meinem täglichen Arbeits- und Gaming-Rechner. Das Fazit nach dieser langen Testphase fällt eindeutig positiv aus. Keine einzige spontane Abschaltung, kein Bluscreen, keine Kompatibilitätsprobleme mit Treiber-Updates oder Windows-Feature-Updates. Das Board startete problemlos auch nach größeren Windows-Updates, und die BIOS-Versionen, die ich über das Jahr eingespielt habe, verliefen alle ohne Probleme.
Was ich nach einem Jahr bestätigen kann: Die VRM-Temperaturen sind auch im Sommer (Zimmertemperatur 28 bis 30 Grad) nicht über 82 Grad gestiegen, das ist bemerkenswert für ein kompaktes mATX-Board. Die WLAN-Verbindung über Wi-Fi 6 war durchgehend stabil, ohne einen einzigen Verbindungsabbruch.
Was ich nach dem langen Einsatz noch ergänzen möchte: Das BIOS-Fan-Control-Interface wurde durch ein Update verbessert und bietet jetzt eine noch feinere Einstellung der Lüfterkurven. MSI ist für seine regelmäßigen BIOS-Updates bekannt, und das spürt man.
Wer Videobearbeitung, Fotobearbeitung oder 3D-Rendering betreibt, hat andere Prioritäten als ein Gamer. Für diese Nutzer sind folgende Features besonders wichtig: viele USB-Ports für externe Festplatten und Kameras, Thunderbolt-Unterstützung für schnelle Datentransfers, ausreichend RAM-Slots und schnelle M.2-Slots für große Projektdateien.
Für diesen Nutzertyp empfehle ich das ASRock B660 Pro RS mit seinen vier M.2-Slots und Thunderbolt 4 / USB4. Videobearbeiter profitieren besonders von schnellen M.2-SSDs, eine 7.000 MB/s schnelle PCIe-4.0-SSD als Scratch-Disk reduziert die Renderzeiten und das Scrubben in der Timeline erheblich.
Beim RAM gilt für Content Creator: Mehr ist mehr. 32 GB sind das Minimum für anspruchsvolle Projekte in Adobe Premiere Pro oder DaVinci Resolve. Mit 64 GB lassen sich 4K-Projekte komfortabel bearbeiten, ohne ständig auf virtuellen Arbeitsspeicher (Swap) zurückgreifen zu müssen. B660-Boards unterstützen bis zu 128 GB DDR4 oder 64 GB DDR5, für die meisten Nutzer mehr als genug.
Ein B660-System eignet sich auch hervorragend als Heimserver oder leistungsstarkes NAS (Network Attached Storage). Der Vorteil gegenüber echten NAS-Systemen: Volle PC-Kompatibilität, einfache Erweiterbarkeit und sehr gute Software-Unterstützung durch Windows Server oder Linux. Die vielen SATA-Ports (vier bis sechs je nach Board) und M.2-Slots bieten Platz für viele Festplatten und SSDs.
Für einen Heimserver empfehle ich ein Board mit 2,5-Gbit-LAN, das erlaubt deutlich schnellere Netzwerktransfers als Gigabit-LAN. Boards wie das MSI PRO B660M-A WIFI DDR4 oder das ASRock B660 Pro RS bieten 2,5G-LAN serienmäßig.
Das Mainboard ist nur eine Komponente im großen PC-Puzzle. Für eine umfassende Kaufentscheidung empfehle ich auch einen Blick in unsere anderen Ratgeber:
Wir sind kein Testinstitut. Unsere Empfehlungen basieren auf eigenen Praxiserfahrungen im Redaktionslabor, intensiver Nutzung der Produkte und der Auswertung von Nutzerfeedback sowie anderen verlässlichen Quellen. Produktboxen in diesem Artikel enthalten Amazon-Affiliate-Links, beim Kauf über diese Links erhalten wir eine kleine Provision, die die Arbeit unserer Redaktion unterstützt. Der Kaufpreis verändert sich dadurch nicht. Unsere Meinungen und Empfehlungen werden davon nicht beeinflusst: Wenn ein Board schlecht ist, schreiben wir das auch.
Preise und Verfügbarkeiten können sich jederzeit ändern. Alle in diesem Artikel genannten Preise sind Richtwerte aus dem Testzeitraum und können zum Zeitpunkt des Kaufs abweichen. Für die aktuellen Preise empfehle ich, die Produktboxen direkt zu nutzen.
Der wichtigste Unterschied ist die fehlende CPU-Übertaktungsfähigkeit beim B660. Mit einem Z690-Board können Besitzer von Intel-K-Prozessoren den CPU-Multiplikator anheben und die CPU über den Takt-Spec betreiben. B660 erlaubt das nicht. Dafür sind B660-Boards im Schnitt 40 bis 80 Euro günstiger. Für Nutzer, die ihre CPU ohnehin nicht übertakten, gibt es keinen praktischen Nachteil. Weitere Unterschiede: Z690 bietet mehr PCIe-Lanes für das Board-Layout und unterstützt mehr Overclocking-Features für den RAM (BCLK-OC etc.).
Ja, aber in vielen Fällen ist vorher ein BIOS-Update nötig. Intel hat die 13. Generation so konzipiert, dass sie rückwärtskompatibel mit LGA-1700-Boards ist, aber das BIOS muss die neuen CPUs kennen. Viele Hersteller haben BIOS-Updates veröffentlicht, die Raptor-Lake-CPUs unterstützen. Einige neuere B660-Boards werden bereits mit einem aktuellen BIOS ausgeliefert. Wer unsicher ist: Auf der Website des Herstellers die CPU-Kompatibilitätsliste des jeweiligen Boards prüfen, bevor man kauft.
B660-Boards unterstützen offiziell DDR4-Kits bis zu DDR4-4800 per XMP-Profil, wobei die meisten Boards problemlos bis DDR4-3600 laufen. Bei DDR5 reicht die offizielle Unterstützung bis DDR5-4800 (JEDEC), mit XMP/EXPO bis DDR5-6400 oder höher. Allerdings ist die RAM-Overclocking-Flexibilität bei B660 eingeschränkter als bei Z-Boards. Für normale Gaming-Builds ist DDR4-3200 CL16 absolut ausreichend.
Nein, praktisch nicht. SLI (NVIDIA) ist ohnehin seit Jahren von NVIDIA selbst eingestellt worden und wird von aktuellen Treibern nicht mehr sinnvoll unterstützt. CrossFire (AMD) ist ebenfalls ein Auslaufmodell. Zudem bieten B660-Boards in der Regel nicht genug x16-PCIe-Lanes für zwei vollwertige Grafikkartenslots. Für Gaming sind zwei Grafikkarten heute sowieso nicht empfehlenswert, eine schnelle Einzelkarte ist immer die bessere Wahl.
Einstiegsboards wie das Gigabyte B660M DS3H DDR4 sind für rund 90 bis 110 Euro erhältlich. Mid-Range-Boards wie das MSI MAG B660M MORTAR WIFI DDR4 liegen bei etwa 140 bis 170 Euro. High-End-B660-Boards wie das ASRock B660 Pro RS kosten 200 bis 250 Euro. Da sich die Preise im PC-Markt regelmäßig ändern, empfehle ich einen aktuellen Preisvergleich über die Produktboxen in diesem Artikel.
Das kommt auf den Anwendungsfall an. Wenn Preise gerade niedrig sind und ein guter Deal auf eine B660+Core-i5-12400-Kombination verfügbar ist, lohnt sich B660 absolut. Wer dagegen ein System für die nächsten fünf bis sechs Jahre plant und maximale Leistung aus einer K-CPU herausholen möchte, greift besser zu Z790 mit 13./14. Generation. Das B660-Segment bleibt für Budget- und Mid-Range-Builds sehr attraktiv, da die Preise inzwischen stark gefallen sind.
Nicht zwingend, wenn man eine CPU mit integrierter Grafik (iGPU) verwendet. Core-i5-12400 zum Beispiel hat keine iGPU (das „F" in i5-12400F steht für „ohne iGPU"), der Core-i5-12400 (ohne F) hingegen schon. Mit iGPU und einem B660-Board lässt sich problemlos ein Office-PC ohne separate Grafikkarte betreiben. Für Gaming mit akzeptabler Qualität empfiehlt sich aber immer eine dedizierte Grafikkarte.
Nach monatelangen Tests und dem persönlichen Einsatz mehrerer B660-Boards in verschiedenen Builds kann ich eines mit Sicherheit sagen: Der B660-Chipsatz bietet für die meisten Nutzer alles, was sie brauchen, und das zu einem deutlich günstigeren Preis als Z-Boards. Wer keinen Wert auf CPU-Übertakten legt, findet hier exzellente Boards für Gaming, Home-Office und Workstation-Builds.
Meine persönliche Empfehlung bleibt das MSI MAG B660M MORTAR WIFI DDR4: Es vereint starke VRM-Qualität, integriertes WLAN 6, 2,5G-LAN und ein schlichtes, hochwertiges Design zu einem fairen Preis. Wer mehr Platz und einen ATX-Formfaktor benötigt, greift zum Gigabyte B660 Gaming X DDR4. Für anspruchsvolle Builds mit Thunderbolt-Bedarf ist das ASRock B660 Pro RS die beste Wahl im B660-Segment.
Bei allen Boards gilt: Vor dem Kauf DDR4 oder DDR5 festlegen, CPU-Kompatibilität prüfen, ggf. BIOS-Update vor der Erstinstallation berücksichtigen, und beim Einbau ruhig vorgehen, den Strom trennen und ESD-Schutz nicht vergessen. Mit der richtigen Vorbereitung ist der Zusammenbau eines B660-Systems auch für Einsteiger eine lohnende Erfahrung.
Weitere Ratgeber und Vergleiche für Ihren PC-Build finden Sie auf unserer Mainboard-Übersichtsseite.
Für diesen B660-Mainboard-Vergleich haben wir 15 Modelle anhand von 17 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 297 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 2.395 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 33 Händlerangebote, beantwortet 7 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 03.10.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
DXRacer Stuhl5 Modelle im Vergleich
Webcam15 Modelle im Vergleich
TAN-Generator15 Modelle im Vergleich
Gigabyte-Monitor14 Modelle im Vergleich
24-Zoll-Monitor mit Lautsprecher16 Modelle im Vergleich
144Hz-Monitor 24 Zoll11 Modelle im Vergleich
27-Zoll-Monitor mit Lautsprecher17 Modelle im Vergleich
22-Zoll-Monitor21 Modelle im VergleichUns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu B660-Mainboard bekannt. Sobald ein Test veröffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.
Bisher liegt kein B660-Mainboard Test der Stiftung Warentest vor. Sobald ein Test erscheint, werden wir diesen Abschnitt aktualisieren.
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Unsere Empfehlungen basierend auf Testnoten und Kundenbewertungen.
| Platz | Produkt | Marke | Note | Bester Preis | Angebot |
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| 1.Beste Empfehlung | 1. ASUS TUF Gaming B660M-Plus D4 Mainboard mit Intel LGA 1700 | Asus | 1,5Sehr gut | 199,99 € | Zum Angebot |
| 2.Preis-Leistungs-Sieger | 2. ASUS PRIME B660M-K D4 Gaming Mainboard für Intel LGA 1700 | Asus | 2,1Gut | 94,99 € | Zum Angebot |
| 3.Top Produkt | 3. Asus ROG Strix B660-F Gaming WiFi Mainboard für Intel LGA 1700 | Asus | 1,6Gut | 129,00 € | Zum Angebot |
| 4. | 4. Asus ROG Strix B660-A Gaming WiFi Mainboard LGA 1700 | Asus | 1,7Gut | 148,50 € | Zum Angebot |
| 5. | 5. ASUS ROG Strix B660-A Gaming WiFi D4 Mainboard mit LGA 1700 Sockel | Asus | 1,7Gut | 174,00 € | Zum Angebot |
| 6. | 6. ASUS ProArt B660-Creator D4 Mainboard mit LGA 1700 Sockel | Asus | 1,8Gut | 244,47 € | Zum Angebot |
| 7. | 7. Asus TUF Gaming B660M-PLUS | Asus | 1,9Gut | 148,44 € | Zum Angebot |