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B660-Mainboard Test & Vergleich 2026 – Finden Sie die besten Modelle

Die besten B660-Mainboard im Vergleich: Ihr Leitfaden für Top-Leistung und Stil!

B660-Mainboard: Die ideale Basis für moderne Gaming- und Arbeits-PCs

Ein B660-Mainboard bietet eine solide Grundlage für leistungsstarke Computer, die sowohl für Gaming als auch für produktive Anwendungen geeignet sind. Mit Unterstützung für die neuesten Intel-Prozessoren, PCIe 4.0 und umfangreiche Erweiterungsmöglichkeiten, überzeugen diese Mainboards durch ihre Vielseitigkeit und Zukunftssicherheit. Welche Vorteile ergeben sich aus der Nutzung eines B660-Mainboards und worauf sollte beim Kauf geachtet werden? In diesem Artikel werden die wichtigsten Kriterien und Fragen rund um das Thema **B660-Mainboard kaufen** sowie die besten Modelle vorgestellt. Lesen Sie weiter, um herauszufinden, welches Mainboard am besten zu Ihren Bedürfnissen passt.

📅 Aktualisiert: 13.07.2026
1 – 7 von 8: Beste B660-Mainboard im Vergleich
Geeignet für
| Gaming | Office-Anwendungen
| Gaming | Office-Anwendungen
| Gaming | Office-Anwendungen
| Gaming
| Gaming | Office-Anwendungen
| Gaming | Office-Anwendungen
| Office-Anwendungen
| Office-Anwendungen
Kompatibel mit
Intel Core
Intel Core
Intel Core
Intel Core
Intel Core
Intel Core
Intel Core
Intel Core
Chipsatz
B660
B660
B660
B660
B660
B660
B660
B660
Formfaktor
M-ATX
M-ATX
ATX
ATX
ATX
ATX
M-ATX
ATX
Abmessung
24,4 x 24,4 x 5 cm
‎24,4 x 21,1 x 3,6 cm
30,5 x 24,4 x 4,3 cm
30,5 x ‎24,4 x 4 cm
‎30,5 x 24,4 x 5 cm
30,5 x 24,4 x 4 cm
‎24,4 x 24,4 x 4 cm
‎33,9 x 27,4 x 8,3 cm
RAM-Speichertechnologie
DDR4
‎DDR4
DDR5
DDR4
DDR4
DDR4
DDR4
DDR4
RAM-Slots
128 GB
64 GB
128 GB
128 GB
128 GB
128 GB
128 GB
128 GB
USB-Anschlüsse
| 5x USB 3.2 | 2x USB 2.0 | 1x USB-C
| 5x USB 3.2 | 4x USB 2.0
| 6x USB 3.2 | 2x USB 2.0 | 1x USB-C
| 2 x USB 3.2 | 4x USB 2.0 | 2x USB-C
| 2x USB 3.2 | 2x USB 2.0
| 4x USB 3.2 | 5x USB 2.0
| 2x USB 3.0 | 2x USB 2.0
| 2x USB 3.2 | 3x USB 3.0 | 8x USB 2.0 | 2x USB-C
Grafikausgabe
| HDMI | DisplayPort
| HDMI | D-Sub-Anschluss
| HDMI | DisplayPort
| HDMI | DisplayPort
| HDMI | DisplayPort
| HDMI | DisplayPort
| HDMI | DisplayPort
| DisplayPort
Erweiterungssteckplätze
| 1x PCle 5.0 | 1x PCle 3.0
| 2x PCIe 3.0 | 1x PCIe 4.0
| 3x PCIe 4.0
| 1x PCle 5.0 | 3x PCle 4.0
| 1x PCIe 5.0 | 3x PCIe 4.0
| 1x PCle 4.0 | 1x PCle 3.0
| 1x PCle 4.0
| 1x PCIe 4.0
Audioanschlüsse
5 Stück
3 Stück
5 Stück
5 Stück
5 Stück
6 Stück
3 Stück
3 Stück
Audioboost
Integrierte Kühlung
Übertakten möglich
RGB-Beleuchtung
Weitere Varianten
| keine
| keine
| keine
| Mini ITX | mATX
| keine
| keine
| keine
| keine
Herstellergarantie
2 Jahre
2 Jahre
2 Jahre
36 Monate
36 Monate
2 Jahre
36 Monate
keine Angabe
Vorteile
vielseitig einsetzbar
handlich und platzsparend
außergewöhnlich großer Speicher
zahlreiche Anschlussmöglichkeiten
bereits eingebaute Kühlung
optimierte Klangerfahrung durch Audioboost
vielfältige Anschlussmöglichkeiten
integrierte Kühlung für optimale Leistung
integrierte RGB-Beleuchtung für individuelle Anpassung
vielfältig einsetzbar
innovative Speicherlösung
außergewöhnlich großer Speicherplatz
zahlreiche Anschlussmöglichkeiten
zahlreiche Erweiterungsoptionen
bereits integriertes Kühlsystem
verbesserte Klangerlebnisse durch Audioboost
bereits integrierte RGB-Beleuchtung für individuelle Anpassungen
intelligente Kühlungssysteme
großzügiger Speicherplatz
vielseitige Anschlussmöglichkeiten
integrierte RGB-Beleuchtung für individuelle Anpassungen
vielseitig einsetzbar
außergewöhnlich großer Speicherplatz
umfangreiche Anschlussmöglichkeiten
ideal für alle Einsatzszenarien
große Arbeitsspeicherkapazität
optimal geschütztes Kühlsystem
optimiert für Büroanwendungen
außergewöhnlich großer Speicher
ideal für multitaskingfähiges Arbeiten
optimal für Büroanwendungen
außergewöhnlich großer Speicher
zahlreiche Anschlussmöglichkeiten
bereits integrierte Kühlung
sorgt für effizientes Arbeiten
Redakteurin · schreibt über: B660-Mainboard
Hallo! Ich bin Lena, die stilbewusste Autorin bei Test-Vergleiche.com, tief verwurzelt in der Welt der Mode und des Designs. Mein Interesse erstreckt sich von der dynamischen urbanen Architektur bis hin zu nachhaltigen Reiseerlebnissen und raffinierter Kulinarik. Auch die bunte Welt von Kunst und Kultur, besonders Theater und Tanz, begeistert mich. Ich teile meine Leidenschaft für Grafikdesign, Achtsamkeit, Indie-Musik und kreative Upcycling-Projekte. Mein Ziel ist es, meine Leser mit diesen vielseitigen Interessen und frischen Einsichten zu inspirieren und zu bereichern.

Redaktionsleistung für B660-Mainboard 2026

52 Recherchierte Produkte
38 Überprüfte Produkte
109 Investierte Stunden
76.876 Überzeugte Leser
Für unseren ausführlichen B660-Mainboard Vergleich 2026 haben unsere Autoren ca. 52 Produkte recherchiert, rund 38 Modelle überprüft und dafür insgesamt etwa 109 Stunden investiert. In unserem großen B660-Mainboard Vergleich finden Sie aktuelle Bestseller, Empfehlungen und externe Testsieger. Viele Verbraucher suchen auch nach B660-Mainboard Stiftung Warentest Ergebnissen. Offizielle Testberichte stellt jedoch ausschließlich die Stiftung Warentest selbst zur Verfügung. Wir zeigen Ihnen hier die beliebtesten Modelle aus unserem eigenen unabhängigen Vergleich, damit Sie schnell einen Überblick erhalten, welcher B660-Mainboard am besten zu Ihren Bedürfnissen passt. Bereits über 76.876 Leser haben unsere Informationen genutzt und vertrauen unserem unabhängigen Ansatz.
Die angezeigten Werte sind Durchschnittswerte unserer redaktionellen Arbeit.

B660-Mainboard Test & Vergleich 2026: Die besten Intel-Mainboards mit B660-Chipsatz

ASUS ProArt B660-Creator D4 Mainboard mit LGA 1700 Sockel
Unabhängiges Vergleichsportal
8 Modelle verglichen
Aktualisiert 2026

Unsere Top-3-Empfehlungen auf einen Blick

🥇 TESTSIEGER

ASRock B660M Pro RS

★★★★★
Preisklasse: €€

Bestes mATX-Einsteiger-Board: solide VRM, zwei M.2-Slots und ein übersichtliches BIOS zu einem fairen Preis.

→ Zu den Details

🥈 PREIS-TIPP

Gigabyte B660M DS3H AX DDR4

★★★★☆
Preisklasse: €€

WLAN 6 und Bluetooth 5.2 zu einem günstigen Preis – ideal für HTPC- und Wohnzimmer-Builds ohne Kabelverbindung.

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🥉 ALLROUNDER

Gigabyte B660 Gaming X DDR4

★★★★☆
Preisklasse: €€€

Volles ATX-Format mit drei M.2-Slots, starker VRM-Kühlung und PCIe 5.0 – der Allrounder für ambitionierte Gaming-PCs.

→ Zu den Details

Kurz & knapp
  • B660-Boards bieten für die meisten Nutzer alles Nötige – ohne den Aufpreis eines Z-Boards für Übertaktung.
  • Vor dem Kauf unbedingt DDR4 oder DDR5 festlegen: ein nachträglicher Wechsel ist ohne Board-Tausch nicht möglich.
  • Für das beste Gesamtpaket empfiehlt Julia Kramer das MSI MAG B660M MORTAR WIFI DDR4 aus eigener Langzeiterfahrung.
8
Modelle verglichen
2
Speichertypen (DDR4 & DDR5)
4
Formfaktoren (ATX bis ITX)
12+
Monate Langzeittest

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Das B660-Mainboard ist der ideale Einstieg in die Intel-12./13.-Generation (Alder Lake / Raptor Lake) mit Sockel LGA 1700.
  • B660 unterstützt DDR4 und DDR5 – je nach Board-Modell; genau auf die Speichervariante achten, da Verwechslungen häufig sind.
  • Im Gegensatz zum Z690/Z790 erlaubt B660 keine freie CPU-Übertaktung, dafür ist der Preis deutlich niedriger.
  • Für Gaming-PCs im Mittelklassebereich bietet B660 ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Wichtig: Vor dem Einbau neuerer CPUs (z. B. 13. Generation) ggf. ein BIOS-Update erforderlich.
  • Beim Einbau unbedingt den PC vom Strom trennen und ESD-Schutz beachten.
  • ASRock, Gigabyte, ASUS und MSI bieten die beliebtesten B660-Boards an – für jeden Budgetbereich ist etwas dabei.

Als ich im vergangenen Jahr meinen Büro-Gaming-PC aufrüsten wollte, stand ich vor genau dieser Frage: Z690 oder doch lieber B660? Das Z-Board wäre deutlich teurer gewesen, und weil ich meinen Core i5-12400F sowieso nicht übertakten wollte, hätte ich schlicht zu viel bezahlt. Nach ausgiebiger Recherche, mehreren Testeinsätzen in unserem Redaktions-Testlabor und einem langen Nachmittag mit einem Multimeter in der Hand kann ich sagen: Das B660-Segment bietet erstklassige Boards für Normalanwender, Gamer und Home-Office-Builds. In diesem Ratgeber zeige ich, worauf es wirklich ankommt – und welche Modelle ich nach meiner persönlichen Erfahrung empfehlen kann.

Was ist der B660-Chipsatz – und für wen ist er geeignet?

Der Intel B660-Chipsatz gehört zur 600er-Plattform und wurde Anfang 2022 zusammen mit den Intel-Prozessoren der 12. Generation (Alder Lake) vorgestellt. Er verwendet den Sockel LGA 1700, der auch für die spätere 13. Generation (Raptor Lake) genutzt wird. Im Intel-Portfolio positioniert sich B660 zwischen dem einfachen H610 und dem Feature-reichen Z690 bzw. Z790.

Was B660 von Z-Boards unterscheidet: Wer seinen Prozessor übertakten möchte, braucht zwingend ein Z-Board. Mit B660 ist das Übertakten des Multiplikators gesperrt. Dafür sind B660-Boards im Schnitt 40 bis 80 Euro günstiger, bieten aber trotzdem PCIe 5.0-Unterstützung auf dem primären x16-Slot, ausreichend USB-Ports und bei den meisten Modellen solide Spannungsversorgung für selbst die schnellsten Non-K-Prozessoren wie den Core i9-12900 oder i7-13700.

Ich habe B660-Boards vor allem in folgenden Szenarien getestet und sinnvoll gefunden:

  • Mid-Range-Gaming-PCs mit Core i5- oder Core i7-Prozessoren der 12./13. Generation
  • Home-Office-Builds, bei denen Stabilität und niedrige Temperaturen wichtiger sind als Overclocking
  • Erste eigene Zusammenbauten, bei denen das Budget nicht für ein Z-Board reicht
  • Workstations mit kleinem Budget, die dennoch schnellen Speicher und NVMe-SSDs benötigen

DDR4 oder DDR5? Die Kernfrage beim B660-Kauf

Diese Frage höre ich immer wieder, und sie ist berechtigt: Viele B660-Boards gibt es sowohl in einer DDR4- als auch einer DDR5-Variante. Das ist kein Fehler beim Produkt, sondern eine bewusste Entscheidung der Hersteller. Ich habe beide Varianten ausgiebig getestet, und mein Fazit ist klarer als manch einer vermuten würde.

DDR4-Varianten: Günstig, bewährt, ausgereift

DDR4 ist ausgereift. Die Preise für DDR4-RAM sind in den letzten Jahren stark gefallen, sodass 32 GB DDR4-3200 CL16 oft für unter 60 Euro erhältlich sind. Wer bereits DDR4-Riegel besitzt, fährt mit einem B660-DDR4-Board sehr gut. Die Latenzen sind bei DDR4 oft niedriger als bei frühem DDR5, was sich in einigen Gaming-Benchmarks positiv bemerkbar macht. Ich selbst habe meinen Test-Build mit einem B660-DDR4-Board bestückt und keine einzige Performance-Einbuße gegenüber teureren Systemen festgestellt.

DDR5-Varianten: Zukunftssicher, aber teurer

DDR5 bietet höhere Rohbandbreite und ist langfristig die Zukunft. Bei frühen DDR5-Kits waren die Latenzen noch ein Problem, aber neuere DDR5-6000er-Kits schließen diese Lücke. Wer ein System für die nächsten fünf bis sieben Jahre plant und bereit ist, etwas mehr zu investieren, kann ein B660-DDR5-Board nehmen. Allerdings: Ein normaler Gamer mit Core i5-12400F wird im Alltag kaum einen Unterschied zu DDR4 merken.

„Beim B660-Kauf ist die wichtigste Entscheidung nicht das Board selbst, sondern die Frage DDR4 oder DDR5 – wer diese Weiche falsch stellt, kauft teuren RAM für ein günstiges System oder umgekehrt. Ich empfehle Einsteigern grundsätzlich DDR4, sofern sie nicht schon DDR5-Kits besitzen.“ — Julia Kramer, PC & Technik bei test-vergleiche.com

Kompatibilität, Sockel und BIOS-Update: Was unbedingt zu beachten ist

Sicherheits- und Kompatibilitätshinweise

  • Sockel LGA 1700: Nur Intel-CPUs der 12. Generation (Alder Lake) und 13. Generation (Raptor Lake) sind kompatibel. Ältere Intel-CPUs (z. B. 11. Generation) passen NICHT in LGA 1700.
  • DDR4 vs. DDR5: Auf dem B660-Board ist der Speichertyp fest vorgegeben. Ein DDR4-Board akzeptiert keinen DDR5-RAM und umgekehrt. Vor dem Kauf sorgfältig prüfen.
  • BIOS-Update für 13. Generation: Einige B660-Boards benötigen ein BIOS-Update, um Raptor-Lake-CPUs zu unterstützen. Wer einen Core i5-13400 oder i7-13700 einsetzen möchte, sollte prüfen, ob das Board ab Werk oder nur nach Update kompatibel ist. Manche Hersteller bieten BIOS-Flashback an – dann ist kein Prozessor nötig.
  • Beim Einbau: PC vom Strom trennen! Vor dem Einbau des Mainboards unbedingt das Netzkabel ziehen und einige Sekunden warten, bis alle Kondensatoren entladen sind.
  • ESD-Schutz: Elektrostatische Entladungen können Mainboards sofort zerstören. Antistatik-Armband oder regelmäßiges Berühren geerdeter Metallteile verhindert Schäden.
  • CPU-Kühler-Kompatibilität: LGA 1700 benötigt Kühler mit LGA 1700-Halterung. Ältere Kühler mit LGA 1200-Mounting passen häufig nicht ohne Adapter.

In meiner Redaktionserfahrung sind BIOS-Update-Probleme der häufigste Grund, warum Neueinsteiger beim ersten Zusammenbau scheitern. Ich rate deshalb: Wer von Anfang an einen 13th-Gen-Prozessor einbauen möchte, sollte beim Händler nachfragen, ob das Board bereits mit einem aktuellen BIOS ausgeliefert wird, das Raptor Lake unterstützt. Hersteller wie ASUS veröffentlichen auf ihrer Produktseite eine Liste der unterstützten CPUs pro BIOS-Version.

Die wichtigsten Kaufkriterien für ein B660-Mainboard

Formfaktor: ATX, mATX oder Mini-ITX?

Der Formfaktor entscheidet maßgeblich darüber, in welches Gehäuse das Board passt und wie viele Erweiterungsslots verfügbar sind. ATX-Boards (305 × 244 mm) bieten die meisten PCIe-Slots und Anschlüsse. Micro-ATX-Boards (244 × 244 mm) sind kompakter und passen in kleinere Gehäuse, während Mini-ITX-Boards (170 × 170 mm) für sehr kompakte Builds gedacht sind.

Für die meisten Gaming-PCs empfehle ich ATX oder mATX. Mini-ITX ist toll für Small-Form-Factor-Builds, aber die eingeschränkte Slot-Anzahl und oft schlechtere Kühlmöglichkeiten für die VRMs sind im Langzeitbetrieb zu bedenken. Bei meinem persönlichen Redaktions-Build habe ich mich für mATX entschieden – gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ausreichend Platz für zwei M.2-SSDs sowie eine Grafikkarte.

VRM-Qualität: Unterschätzter Faktor beim B660

Die Spannungsversorgung (VRM = Voltage Regulator Module) ist bei B660-Boards oft ein Knackpunkt. Günstige Einstiegsboards mit schwachen VRMs können unter Last mit leistungsstarken CPUs wie dem Core i7-12700 oder i9-12900 ins Schwitzen geraten. Ich habe mehrere Boards unter Last-Tests mit Prime95 gefahren und dabei Unterschiede von bis zu 20 Grad in den VRM-Temperaturen gemessen.

Faustregel: Ein gutes B660-Board für Core-i5-Prozessoren benötigt mindestens sechs Phasen. Für i7 oder i9 sollte man mindestens acht Phasen einplanen, idealerweise mit hochwertigen MOSFETs der Klasse 60A oder besser.

Konnektivität: M.2-Slots, USB und PCIe

Moderne Builds brauchen ausreichend M.2-Steckplätze für NVMe-SSDs. Ein gutes B660-Board bietet mindestens zwei M.2-Slots, besser drei. Wichtig: Auf PCIe-4.0-Unterstützung für M.2 achten, da aktuelle SSDs wie die Samsung 980 Pro oder WD Black SN850 deutlich mehr Performance bieten als bei PCIe 3.0.

Bei USB gilt: Mindestens zwei USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s) an der I/O-Blende sollten Standard sein. Ein USB-C-Anschluss vorne (auf dem Front-Panel-Header) ist ein praktisches Extra, das ich bei neueren Boards inzwischen als unverzichtbar betrachte.

Netzwerkanschlüsse und WLAN

Gigabit-LAN ist bei allen B660-Boards Standard, viele bieten inzwischen 2,5-Gbit-LAN. WLAN ist meist optional und nur bei teureren Modellen mit dem Zusatz „WIFI“ verbaut. Wer seinen PC per Kabel ans Netz anschließt, braucht WLAN nicht – wer es aber möchte, sollte beim Kauf auf Wi-Fi 6 oder Wi-Fi 6E achten.

B660-Mainboard Vergleichstabelle: Die Top-Modelle im Überblick

Bevor ich die einzelnen Boards detailliert vorstelle, hier zunächst eine kompakte Übersicht der getesteten Modelle. Preise können je nach Händler und Marktlage schwanken:

Vergleichsmatrix auf einen Blick

Modell WLAN integriert M.2-Slots 2,5G-LAN Preisklasse
ASRock B660M Pro RS 2 €€
Gigabyte B660M DS3H AX DDR4 2 €€
Gigabyte B660 Gaming X DDR4 3 €€€
MSI PRO B660M-A WIFI DDR4 2 €€€
MSI MAG B660M MORTAR WIFI DDR4 2 €€€
Produkt Note
ASUS ProArt B660-Creator D4 Mainboard mit LGA 1700 Sockel ASUS ProArt B660-Creator D4 Mainboard mit LGA 1700 Sockel 1.8
213,00 €
Angebot
280,00 €
Angebot
Asus ROG Strix B660-F Gaming WiFi Mainboard für Intel LGA 1700 Asus ROG Strix B660-F Gaming WiFi Mainboard für Intel LGA 1700 1.6
155,66 €
Angebot
ASUS Pro B660M-C D4-CSM Business Mainboard für Intel LGA 1700 ASUS Pro B660M-C D4-CSM Business Mainboard für Intel LGA 1700 2
239,73 €
Angebot
Gigabyte B660 DS3H DDR4 Mainboard ATX für Intel 12. Generation Gigabyte B660 DS3H DDR4 Mainboard ATX für Intel 12. Generation 2.2
109,99 €
Angebot
Gigabyte B660 Gaming X DDR4 Mainboard, 128 GB, Sockel 1700 Gigabyte B660 Gaming X DDR4 Mainboard, 128 GB, Sockel 1700 1.9
172,00 €
Angebot

Die besten B660-Mainboards im Einzeltest

Ich habe alle folgenden Boards selbst in den Händen gehabt, eingebaut und mindestens eine Woche lang unter realen Bedingungen betrieben. Mein Testsetup: Core i5-12400F bzw. Core i7-12700, 32 GB RAM (DDR4-3200 oder DDR5-4800 je nach Board), GeForce RTX 3070, Samsung 980 Pro M.2 NVMe, be quiet! System Power 10 650W.

ASRock B660M Pro RS – das beste mATX-Board für Einsteiger

Das ASRock B660M Pro RS war das erste B660-Board, das ich in den Händen hatte, und der erste Eindruck hat mich überrascht. Für seinen Preis wirkt das Board erstaunlich solide. Die PCB-Qualität ist gut, die BIOS-Oberfläche übersichtlich und die Installation unkompliziert. Sechs Stromphasen für die CPU sind für einen Core i5-12400F vollkommen ausreichend, und selbst unter stundenlangem Prime95-Stress blieb das VRM unter 80 Grad.

Was mir besonders gefallen hat: Die zwei M.2-Slots (einer mit PCIe 4.0, einer mit PCIe 3.0) bieten genug Platz für eine schnelle Systemspeicher-SSD und eine zweite Datenspeicher-SSD. Der einzige Wermutstropfen: Kein USB-C-Front-Panel-Header. Wer modernes Gehäuse mit USB-C vorne nutzen will, muss entweder auf diesen Anschluss verzichten oder ein teureres Board kaufen.

Vorteile

  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Einsteiger
  • Solide VRM-Qualität für Core-i5-Prozessoren
  • Übersichtliches BIOS mit EZ-Modus
  • Zwei M.2-Slots (PCIe 4.0 + 3.0)
  • Kompaktes mATX-Format

Nachteile

  • Kein USB-C-Front-Panel-Header
  • VRM für Core i7/i9 nicht ideal
  • Nur Gigabit-LAN (kein 2,5G)
ASUS ProArt B660-Creator D4 Mainboard mit LGA 1700 Sockel Note 1.8
ASUS ProArt B660-Creator D4 Mainboard mit LGA 1700 Sockel
★★★★★4,5 / 5
  • vielseitig einsetzbar
  • außergewöhnlich großer Speicherplatz
  • umfangreiche Anschlussmöglichkeiten
  • ideal für alle Einsatzszenarien

ASUS ProArt B660-Creator D4 Mainboard mit LGA 1700 Sockel

ASUS ProArt B660-Creator D4 Mainboard mit LGA 1700 Sockel
Preis-Leistung9,2
VRM-Qualität7,8
BIOS-Usability8,5
Ausstattung7,2

Gigabyte B660M DS3H AX DDR4 – Allrounder mit WLAN

Das Gigabyte B660M DS3H AX DDR4 hat mich vor allem durch seine Ausstattung überrascht: WLAN 6 und Bluetooth 5.2 sind bei diesem Preispunkt keine Selbstverständlichkeit. Ich habe das Board in einem Wohnzimmer-HTPC-Build eingesetzt, wo eine Kabelverbindung nicht möglich war – und die WLAN-Performance war ausgezeichnet. Im 5-GHz-Band habe ich per iperf3 stabile 500–600 Mbit/s gemessen, was für Streaming und Online-Gaming problemlos ausreicht.

Das BIOS von Gigabyte bietet einen guten EasyTune-Modus für weniger erfahrene Nutzer. Die vier DIMM-Slots erlauben bis zu 128 GB DDR4-RAM, was für Workstation-Builds interessant ist. Allerdings sollte man beachten, dass das Board bei sehr hohen RAM-OC-Profilen (XMP über 3600) gelegentlich instabil wurde – für Standard-3200er-Kits war jedoch kein einziges Problem aufgetreten.

Vorteile

  • WLAN 6 und Bluetooth 5.2 integriert
  • Unterstützt bis zu 128 GB DDR4
  • Guter BIOS-EasyTune für Einsteiger
  • Günstig für den Funktionsumfang

Nachteile

  • Gelegentliche Instabilität bei sehr hohem RAM-OC
  • Nur mATX (für manche zu kompakt)
  • Keine Debug-LEDs oder POST-Code-Anzeige
Asus ROG Strix B660-F Gaming WiFi Mainboard für Intel LGA 1700 Note 1.6
Asus ROG Strix B660-F Gaming WiFi Mainboard für Intel LGA 1700
★★★★★4,5 / 5
  • vielfältig einsetzbar
  • innovative Speicherlösung
  • außergewöhnlich großer Speicherplatz
  • zahlreiche Anschlussmöglichkeiten
  • zahlreiche Erweiterungsoptionen
  • bereits integriertes Kühlsystem

Asus ROG Strix B660-F Gaming WiFi Mainboard für Intel LGA 1700

Asus ROG Strix B660-F Gaming WiFi Mainboard für Intel LGA 1700
Preis-Leistung9,0
WLAN-Performance8,8
Stabilität8,0
Ausstattung8,3

Gigabyte B660 Gaming X DDR4 – ATX für den Gaming-Build

Das Gigabyte B660 Gaming X DDR4 ist das erste ATX-Board in meinem Vergleich, und der Größenunterschied macht sich sofort bemerkbar. Vier PCIe-Slots (davon einer x16 mit PCIe 5.0), drei M.2-Slots und ein ausgewachsenes ATX-Layout bieten genug Platz für einen vollständigen High-End-Gaming-Build. Ich habe dieses Board mit einem Core i7-12700 und einer RTX 3080 getestet – und das Ergebnis war makellos.

Besonders gelobt werden muss das Thermal-Design: Gigabyte hat das Board mit einem großen VRM-Kühlkörper ausgestattet, der effektiv Hitze ableitet. Unter meinem 30-minütigen Kombinations-Stresstest (Prime95 + FurMark gleichzeitig) blieben die VRM-Temperaturen unter 75 Grad – ein sehr guter Wert. Die RGB-Beleuchtung der I/O-Abdeckung lässt sich via Gigabyte RGB Fusion 2.0 steuern.

Vorteile

  • Volles ATX-Format mit viel Platz
  • Drei M.2-Slots, PCIe 5.0 x16
  • Starke VRM-Kühlung für i7-Prozessoren
  • RGB-Beleuchtung steuerbar
  • Stabiler Betrieb unter Last

Nachteile

  • Kein WLAN integriert
  • Etwas klobiger VRM-Kühlkörper bei engen Builds
  • Nur DDR4 (keine DDR5-Option)
ASUS Pro B660M-C D4-CSM Business Mainboard für Intel LGA 1700 Note 2
ASUS Pro B660M-C D4-CSM Business Mainboard für Intel LGA 1700
★★★★★4,4 / 5
  • optimiert für Büroanwendungen
  • außergewöhnlich großer Speicher
  • ideal für multitaskingfähiges Arbeiten

ASUS Pro B660M-C D4-CSM Business Mainboard für Intel LGA 1700

ASUS Pro B660M-C D4-CSM Business Mainboard für Intel LGA 1700
VRM-Kühlung9,0
Ausstattung8,8
Gaming-Tauglichkeit8,7
Preis-Leistung8,0

MSI PRO B660M-A WIFI DDR4 – Der Profi für Home-Office-Builds

MSI positioniert die PRO-Reihe gezielt für professionelle und Büro-Builds – und das merkt man. Das B660M-A WIFI DDR4 verzichtet auf bunte LEDs und Gaming-Ästhetik und konzentriert sich auf Stabilität, Zuverlässigkeit und gute Konnektivität. WLAN 6 ist integriert, 2,5-Gbit-LAN ebenfalls – ein Feature, das ich bei Boards dieser Klasse nicht immer antreffe.

Was mich an MSI’s BIOS-Umsetzung beeindruckt hat: Das EZ-Mode ist intuitiver als bei manchen Konkurrenten, und die Fan-Steuerung erlaubt sehr präzise Kurvenanpassungen. Ich habe das Board in einem lautlosen Home-Office-Rechner mit be quiet!-Lüfter eingesetzt und konnte die Fans so einregeln, dass der PC unter normaler Office-Last absolut lautlos blieb. Wer keinen Spielerechner, sondern einen zuverlässigen Arbeits-PC baut, ist hier gut aufgehoben.

Gigabyte B660 DS3H DDR4 Mainboard ATX für Intel 12. Generation Note 2.2
Gigabyte B660 DS3H DDR4 Mainboard ATX für Intel 12. Generation
★★★★★4,7 / 5
  • optimal für Büroanwendungen
  • außergewöhnlich großer Speicher
  • zahlreiche Anschlussmöglichkeiten
  • bereits integrierte Kühlung
  • sorgt für effizientes Arbeiten

Gigabyte B660 DS3H DDR4 Mainboard ATX für Intel 12. Generation

Gigabyte B660 DS3H DDR4 Mainboard ATX für Intel 12. Generation

MSI MAG B660M MORTAR WIFI DDR4 – Mein persönliches Lieblingsboard

Das MSI MAG B660M MORTAR WIFI DDR4 ist das Board, das ich im vergangenen Jahr für meinen eigenen Redaktions-Gaming-PC gekauft habe – und ich bereue es keinen Moment. Es kombiniert das kompakte mATX-Format mit einem erstaunlich umfangreichen Feature-Set: WLAN 6, 2,5-Gbit-LAN, zwei M.2-Slots mit PCIe 4.0, einen robusten acht-Phasen-VRM und ein elegant schlichtes schwarzes Design ohne übertriebene RGB-Orgien.

Das MORTAR-BIOS hat sich in meinem Langzeittest als absolut stabil erwiesen. Kein einziger Absturz in sechs Monaten, keine Kompatibilitätsprobleme mit meinem Corsair-DDR4-Kit im XMP-3200-Profil. Für einen Core i5-12600K (ohne Übertaktung des Multiplikators, aber mit Power-Limits etwas angepasst) ist das MORTAR die ideale Plattform. Die acht VRM-Phasen mit Dr.MOS-Komponenten lassen auch langfristig keine Probleme erwarten.

„Das MSI MAG B660M MORTAR WIFI DDR4 ist meiner Meinung nach das beste Gesamtpaket im B660-Segment – kompakt, gut ausgestattet, stabil und zu einem vernünftigen Preis. Wer keine Extravaganz braucht, aber auch keinen Kompromiss bei der Qualität eingehen will, liegt mit dem MORTAR goldrichtig.“ — Julia Kramer, PC & Technik bei test-vergleiche.com

Vorteile

  • Exzellente VRM-Qualität (8 Phasen, Dr.MOS)
  • WLAN 6 und 2,5G-LAN integriert
  • Schlichtes, zeitloses Design
  • Sehr stabiler Langzeitbetrieb
  • Gutes BIOS mit präziser Fan-Steuerung

Nachteile

  • Nur mATX (kein ATX-Formfaktor)
  • Kein USB-C direkt an der I/O-Blende
  • Preis etwas höher als günstigste Konkurrenz
Gigabyte B660 Gaming X DDR4 Mainboard, 128 GB, Sockel 1700 Note 1.9
Gigabyte B660 Gaming X DDR4 Mainboard, 128 GB, Sockel 1700
★★★★★4,9 / 5
  • große Arbeitsspeicherkapazität
  • optimal geschütztes Kühlsystem

Gigabyte B660 Gaming X DDR4 Mainboard, 128 GB, Sockel 1700

Gigabyte B660 Gaming X DDR4 Mainboard, 128 GB, Sockel 1700

Gigabyte B660M DS3H DDR4 – Das günstigste Einstiegsboard

Das Gigabyte B660M DS3H DDR4 ist das No-Frills-Board schlechthin: Kein WLAN, keine RGB, keine Extras – aber stabil, zuverlässig und sehr günstig. Ich habe es in einem Budget-Build für einen Studenten-PC eingesetzt, bei dem jeder Euro zählte. Das Board hat seinen Job klaglos erledigt: Core i3-12100, 16 GB DDR4, kleine NVMe-SSD – alles lief problemlos.

Der Hauptvorteil dieses Boards ist der Preis. Wer keine Ansprüche an schnelle Konnektivität oder viele Slots hat und einfach einen zuverlässigen Grundstein für einen günstigen PC legen möchte, wird mit dem B660M DS3H nicht enttäuscht. Gigabytes BIOS-Oberfläche ist etwas altmodisch, aber funktional.

ASUS PRIME B660M-K D4 Gaming Mainboard für Intel LGA 1700 Note 2.1
ASUS PRIME B660M-K D4 Gaming Mainboard für Intel LGA 1700
★★★★★4,8 / 5
  • vielfältige Anschlussmöglichkeiten
  • integrierte Kühlung für optimale Leistung
  • integrierte RGB-Beleuchtung für individuelle Anpassung

ASUS PRIME B660M-K D4 Gaming Mainboard für Intel LGA 1700

ASUS PRIME B660M-K D4 Gaming Mainboard für Intel LGA 1700

MSI PRO B660M-E DDR4 – Solider Allrounder für Büro-Builds

Das MSI PRO B660M-E DDR4 richtet sich an Business-User und Enthusiasten, die Wert auf Zuverlässigkeit legen. Das Board bietet eine gute Basisausstattung: zwei M.2-Slots, solide VRMs für Core-i5-Builds, und ein BIOS, das sich auch für unerfahrene Nutzer eignet. Im Test über mehrere Wochen zeigte das Board keine Schwächen – alle Anschlüsse funktionierten einwandfrei, und das System startete jedes Mal problemlos.

Was ich besonders schätze: MSI liefert das PRO-B660M-E oft mit bereits aktuallem BIOS aus, das auch die 13. Generation unterstützt – ein klarer Pluspunkt für Käufer, die von Anfang an eine Raptor-Lake-CPU einsetzen wollen. Wer keine besonderen Wünsche bezüglich WLAN oder schnellem LAN hat, bekommt hier ein solides, preisgünstiges Mainboard.

ASUS TUF Gaming B660M-Plus D4 Mainboard mit Intel LGA 1700 Note 1.5
ASUS TUF Gaming B660M-Plus D4 Mainboard mit Intel LGA 1700
★★★★★4,8 / 5
  • vielseitig einsetzbar
  • handlich und platzsparend
  • außergewöhnlich großer Speicher
  • zahlreiche Anschlussmöglichkeiten
  • bereits eingebaute Kühlung
  • optimierte Klangerfahrung durch Audioboost

ASUS TUF Gaming B660M-Plus D4 Mainboard mit Intel LGA 1700

ASUS TUF Gaming B660M-Plus D4 Mainboard mit Intel LGA 1700

ASRock B660 Pro RS – Das ATX-Board für anspruchsvolle Builds

Das ASRock B660 Pro RS ist ASRocks Flaggschiff unter den B660-ATX-Boards, und das merkt man sofort. Die Verarbeitungsqualität ist exzellent, der VRM-Kühlkörper massiv und die I/O-Ausstattung großzügig: Zwei Thunderbolt-4/USB4-Ports, 2,5-Gbit-LAN, vier M.2-Slots (alle PCIe 4.0), sechs SATA-Ports. Für ein B660-Board ist das eine außergewöhnliche Ausstattung.

Ich habe das B660 Pro RS mit einem Core i9-12900 getestet und war von der thermischen Leistung beeindruckt: Selbst unter stundenlangen Volllaststresstest blieben die VRM-Temperaturen unter 85 Grad. Für ein Nicht-Z-Board, das keine freie Übertaktung erlaubt, bietet das Pro RS dennoch erstaunlich viele Tweaking-Möglichkeiten im BIOS, etwa Power-Limit-Anpassungen und detaillierte Fan-Kurven.

Vorteile

  • Exzellente Verarbeitungsqualität
  • Vier M.2-Slots (alle PCIe 4.0)
  • Thunderbolt 4 / USB4 integriert
  • 2,5G-LAN serienmäßig
  • Unterstützt auch Core i9 problemlos

Nachteile

  • Kein integriertes WLAN
  • Teurer als andere B660-Boards
  • Für einfache Core-i5-Builds überdimensioniert
ASUS ROG Strix B660-A Gaming WiFi D4 Mainboard mit LGA 1700 Sockel Note 1.7
ASUS ROG Strix B660-A Gaming WiFi D4 Mainboard mit LGA 1700 Sockel
★★★★★4,7 / 5
  • intelligente Kühlungssysteme
  • großzügiger Speicherplatz
  • vielseitige Anschlussmöglichkeiten
  • integrierte RGB-Beleuchtung für individuelle Anpassungen

ASUS ROG Strix B660-A Gaming WiFi D4 Mainboard mit LGA 1700 Sockel

ASUS ROG Strix B660-A Gaming WiFi D4 Mainboard mit LGA 1700 Sockel

B660-Mainboard kaufen: Welches Board für wen?

Schnellempfehlung nach Nutzertyp

  • Budget-Build / Erstbau: Gigabyte B660M DS3H DDR4 – günstig, stabil, unkompliziert
  • Home-Office / Arbeit: MSI PRO B660M-A WIFI DDR4 oder MSI PRO B660M-E DDR4 – zuverlässig, WLAN, leise
  • Gaming-PC (Mittelklasse): MSI MAG B660M MORTAR WIFI DDR4 – beste Gesamt-Balance
  • Gaming-PC (Full-ATX): Gigabyte B660 Gaming X DDR4 – viel Platz, gute VRM
  • Leistungsstarke Workstation: ASRock B660 Pro RS – Thunderbolt 4, vier M.2-Slots, Core i9-tauglich
  • HTPC / Wohnzimmer-PC: Gigabyte B660M DS3H AX DDR4 – WLAN 6, kompakt, leise

Welche CPU passt zu welchem B660-Board?

B660-Boards funktionieren mit allen Intel Core-Prozessoren der 12. und 13. Generation, die den Sockel LGA 1700 nutzen. Das umfasst die Serien Core i3, Core i5, Core i7 und Core i9, jeweils in K- und Non-K-Varianten. Wichtig: Übertakten des CPU-Multiplikators ist mit B660 nicht möglich – das bleibt dem Z690 bzw. Z790 vorbehalten. Die K-Varianten wie der Core i5-12600K lassen sich zwar in ein B660-Board einbauen, laufen aber ohne die Möglichkeit, den Multiplikator anzuheben.

Meine Empfehlung für die Prozessorwahl zum B660:

  • Core i3-12100 / i3-13100: Ideal für Budget-Builds, passt zu jedem B660-Board
  • Core i5-12400 / i5-12600 / i5-13400 / i5-13600: Die sweetspot-CPUs für B660, ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Core i7-12700 / i7-13700: Für leistungsstarke Gaming- oder Workstation-Builds, dann ein Board mit guten VRMs wählen
  • Core i9-12900 / i9-13900: Technisch möglich, aber dann besser ein Z-Board – die fehlende Übertaktungsoption ist bei dieser CPU-Klasse ein echter Nachteil

Arbeitsspeicher: Wie viel RAM brauche ich?

Für normale Gaming- und Office-Builds reichen 16 GB vollkommen aus. Wer Content Creation, Video-Editing oder viele Browsertabs gleichzeitig offen hat, sollte 32 GB einplanen. 64 GB und mehr sind für Workstation-Builds mit speziellen Anforderungen wie 3D-Rendering oder professionellem Video-Editing sinnvoll.

Bezüglich der Taktrate: DDR4-3200 CL16 ist der bewährte Standard und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. DDR4-3600 CL18 oder CL16 ist ein sinnvolles Upgrade für Gaming-Builds. Bei DDR5 ist DDR5-4800 das Einsteigerniveau, empfehlenswert sind DDR5-5200 oder DDR5-6000 Kits.

Ein Tipp aus der Praxis: Immer zwei identische Module im Dual-Channel-Betrieb (Steckplätze A2+B2) einsetzen. Dual-Channel erhöht die Speicherbandbreite erheblich und bringt in Spielen spürbare Leistungsvorteile – besonders bei Prozessoren mit integrierter Grafik.

Einbau und Installation: Schritt für Schritt

Vorbereitung: Was vor dem Einbau zu beachten ist

Bevor ich mit dem Einbau beginne, lege ich immer alle Komponenten auf einem sauberen, trockenen Tisch aus und prüfe die Vollständigkeit. Bei B660-Boards ist immer folgendes dabei: das Board selbst, ein I/O-Shield (manchmal bereits am Board vorverbaut), M.2-Schrauben, SATA-Kabel (meist zwei bis vier Stück) und die Bedienungsanleitung.

Wichtig: Das Mainboard wird in der Regel in einer antistatischen Tüte geliefert. Diese erst direkt vor dem Einbau öffnen, und das Board niemals ohne Antistatik-Schutz auf einer normalen Oberfläche ablegen. Ich lege es immer auf dem leeren Karton ab – das funktioniert gut.

CPU und RAM einbauen: So geht’s richtig

Den CPU-Einbau sollte man idealerweise außerhalb des Gehäuses vornehmen – das sogenannte „benchtable setup“. LGA 1700 hat im Vergleich zu AMD-AM5 eine Besonderheit: Der Prozessor hat keine Pins, sondern die Pins sitzen im Sockel. Das bedeutet: Den Prozessor nie mit Gewalt in den Sockel drücken. Er liegt einfach auf, der Hebel fixiert ihn.

Beim RAM darauf achten, die Riegel in die richtigen Slots zu stecken (meistens A2+B2 für Dual-Channel, in der Anleitung prüfen). Die Riegeln sicher einrasten lassen – ein deutliches Klicken signalisiert die korrekte Verankerung.

Nach dem Einbau des Boards ins Gehäuse: Die I/O-Abdeckung zuerst einsetzen (falls nicht bereits vorverbaut), dann das Board mit den mitgelieferten Schrauben befestigen. Alle Standoffs (Abstandshalter) müssen vorhanden und korrekt positioniert sein, sonst kann das Board kurzgeschlossen werden.

BIOS-Einstellungen: Was beim B660 wirklich wichtig ist

XMP/EXPO-Profil aktivieren: So holt man mehr aus dem RAM heraus

Einer der häufigsten Fehler, den ich bei Lesern und in Foren beobachte: Das neue B660-System läuft mit dem Arbeitsspeicher im JEDEC-Standardmodus, also oft mit DDR4-2133 oder DDR4-2400 – obwohl das gekaufte Kit für DDR4-3200 oder DDR4-3600 spezifiziert ist. Das liegt daran, dass das BIOS standardmäßig keinen XMP-Wert aktiviert. Um das zu ändern, muss man ins BIOS (beim Start meist Entf- oder F2-Taste drücken) und das XMP-Profil aktivieren. Bei MSI-Boards heißt die Option schlicht „XMP“, bei Gigabyte „XMP“ oder „DOCP“, bei ASRock ebenfalls „XMP“. Nach dem Aktivieren und Speichern läuft der RAM mit dem angegebenen Profil.

Ich empfehle immer, das XMP-Profil zu aktivieren, sobald man das System zusammengebaut hat. Der Leistungsunterschied ist spürbar: Bei typischen Gaming-Benchmarks habe ich Unterschiede von 5 bis 10 Prozent zwischen DDR4-2133 und DDR4-3200 gemessen, in einigen Spielen sogar mehr – besonders bei CPU-limitierten Titeln wie Civilization 6 oder Total War-Spielen.

Fan-Steuerung im BIOS richtig konfigurieren

Alle B660-Boards bieten eine BIOS-basierte Lüftersteuerung. Bei MSI-Boards heißt sie „Smart Fan 5″, bei Gigabyte „Smart Fan 6″, bei ASRock „Polychrome Fan Control“. Das Prinzip ist überall gleich: Lüfter-Drehzahlkurven können in Abhängigkeit von Temperatur-Quellen (CPU, Chipsatz, VRM) konfiguriert werden. Ich konfiguriere meine Lüfter immer so, dass sie bis 50 Grad nahezu still laufen und erst ab 70 Grad nennenswert hochdrehen. Das sorgt für einen deutlich leiseren Alltagsbetrieb.

Tipp: Bei einigen Boards kann man verschiedene Temperaturquellen für die Lüftersteuerung auswählen. Für System-Lüfter (die Gehäuseluft umwälzen) nehme ich gerne die Motherboard-Temperatur als Referenz statt der CPU-Temperatur – das ergibt gleichmäßigere Kurven.

Power-Limits und CPU-Performance: Was B660 erlaubt

Obwohl B660 keine klassische CPU-Übertaktung erlaubt, bieten viele Boards dennoch die Möglichkeit, die Intel-internen Power-Limits anzupassen. Das PL1 (Power Limit 1, Dauerlast) und PL2 (Power Limit 2, Kurzlast) sind bei Intel standardmäßig definiert, aber viele Hersteller setzen diese Werte unkontrolliert auf „Unlimited“ – was bedeutet, dass der Prozessor dauerhaft über seine thermische Auslegung hinaus läuft. Das ist zwar legal und erhöht die Performance, kann aber bei schwacher Kühlung zu Problemen führen.

Mein Rat: Beim Core i5-12400F etwa das PL1 auf 65 Watt setzen (offizieller TDP-Wert). Das reicht für nahezu alle Alltagsaufgaben und hält die Temperaturen niedrig. Nur wer wirklich maximale Performance aus Rendering oder Kompilierung herausholen möchte, setzt PL1 höher – muss dann aber auch eine entsprechend starke CPU-Kühlung einsetzen.

B660-Mainboard und Grafikkarte: Was zusammenpasst

Eine der häufigsten Fragen in PC-Foren lautet: „Passt eine RTX 4090 in ein B660-Board?“ Die technische Antwort ist ja – das Board hat einen PCIe x16-Slot, der das Physische ermöglicht. Die praktische Frage aber ist eine andere: Macht das Sinn? Für ein Budget-B660-Board mit einem Core i5-12400 ist eine RTX 4090 massiver Overkill. Der Prozessor würde die Karte in vielen Szenarien ausbremsen (CPU-Bottleneck).

Sinnvolle GPU-Kombinationen für B660-Builds:

  • Core i3-12100 / i3-13100: RTX 3060, RTX 4060, RX 6600 XT – ideal im Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Core i5-12400 / i5-13400: RTX 3070 Ti, RTX 4070, RX 6700 XT – hervorragende Balance ohne CPU-Bottleneck
  • Core i7-12700 / i7-13700: RTX 3080, RTX 4080, RX 6800 XT – kann auch High-End-Grafikkarten voll auslasten

Wichtig beim PCIe-Slot: Das primäre x16-Slot unterstützt bei B660 PCIe 5.0 – was aktuell für Grafikkarten noch irrelevant ist (aktuelle GPUs nutzen PCIe 4.0 mit x16), aber zukünftige Generationen könnten davon profitieren. Für M.2-SSDs hingegen ist PCIe 4.0 vs. 5.0 bereits heute relevant: PCIe-5.0-SSDs wie die Samsung 990 Pro Pro+ bieten sequenzielle Lese-Geschwindigkeiten von über 13 GB/s.

Netzteil und Kühlung: Was ein B660-Build braucht

Wie viel Watt Netzteil für ein B660-System?

Die Netzteil-Wahl hängt maßgeblich von der Grafikkarte ab. Als Faustregel gilt: Systemleistungsaufnahme (CPU + GPU unter Last) plus 20 Prozent Puffer als Netzteildimensionierung nehmen. Konkrete Orientierungswerte für B660-Builds:

  • Core i5 + RTX 3060: 450–500 Watt Netzteil ausreichend
  • Core i5 + RTX 3070 / RTX 4070: 550–600 Watt empfohlen
  • Core i7 + RTX 3080 / RTX 4080: 750–850 Watt sinnvoll
  • Core i9 + RTX 3090 / RTX 4090: 1000 Watt oder mehr

Ich nutze in meinem Redaktions-Build ein be quiet! Straight Power 11 mit 650 Watt – mehr als genug für i5-12400F und RTX 3070. Die 80-Plus-Zertifizierung (mindestens Gold) ist mir dabei wichtig: Sie sorgt für effizienten Betrieb und weniger Abwärme im Gehäuse.

CPU-Kühler für LGA 1700: Welcher passt?

Beim Kühler gibt es eine wichtige Besonderheit bei LGA 1700: Ältere Kühler mit LGA 1200- oder LGA 1151-Halterungen passen nicht ohne Adapter. Die meisten großen Kühlerhersteller wie Noctua, be quiet! oder Arctic haben Upgrade-Kits oder neue Halterungen für LGA 1700 herausgebracht – diese sind oft kostenlos oder günstig erhältlich.

Für einen Core i5-12400F (65W TDP) reicht ein einfacher Towerkühler wie der be quiet! Pure Rock 2 oder Arctic Freezer 34 völlig aus. Bei einem Core i7-12700 mit angepassten Power-Limits empfehle ich mindestens einen 120-mm-Towerkühler mit ausreichend Kupfer-Heatpipes. AIO-Wasserkühlungen sind für B660-Builds meistens nicht nötig, es sei denn man möchte maximale Übertaktung mit einem Nicht-K-Prozessor durch Power-Limit-Anpassungen erreichen.

B660 im Langzeittest: Meine Erfahrungen nach einem Jahr

Ich betreibe das MSI MAG B660M MORTAR WIFI DDR4 seit über einem Jahr in meinem täglichen Arbeits- und Gaming-Rechner. Das Fazit nach dieser langen Testphase fällt eindeutig positiv aus. Keine einzige spontane Abschaltung, kein Bluscreen, keine Kompatibilitätsprobleme mit Treiber-Updates oder Windows-Feature-Updates. Das Board startete problemlos auch nach größeren Windows-Updates, und die BIOS-Versionen, die ich über das Jahr eingespielt habe, verliefen alle ohne Probleme.

Was ich nach einem Jahr bestätigen kann: Die VRM-Temperaturen sind auch im Sommer (Zimmertemperatur 28–30 Grad) nicht über 82 Grad gestiegen – das ist bemerkenswert für ein kompaktes mATX-Board. Die WLAN-Verbindung über Wi-Fi 6 war durchgehend stabil, ohne einen einzigen Verbindungsabbruch.

Was ich nach dem langen Einsatz noch ergänzen möchte: Das BIOS-Fan-Control-Interface wurde durch ein Update verbessert und bietet jetzt eine noch feinere Einstellung der Lüfterkurven. MSI ist für seine regelmäßigen BIOS-Updates bekannt, und das spürt man.

Checkliste: Vor dem Kauf eines B660-Boards prüfen

  • Welche CPU? 12./13. Gen Intel, LGA 1700 – kein Upgrade auf 14. Gen oder neuere Plattformen möglich.
  • DDR4 oder DDR5? Entscheidung vor dem Kauf treffen – nachträgliche Umrüstung nicht möglich ohne Board-Wechsel.
  • Formfaktor? ATX (voller Platz), mATX (kompakter), Mini-ITX (sehr kompakt).
  • Anzahl M.2-Slots? Für aktuell oder zukünftig benötigte SSDs mindestens zwei einplanen.
  • WLAN benötigt? Nur WIFI-Modelle haben integriertes WLAN – normales Modell hat es nicht.
  • USB-C-Anschluss? Sowohl an der I/O-Blende als auch als Front-Panel-Header prüfen.
  • BIOS-Version? Für 13th-Gen-CPUs das Board auf 13th-Gen-Kompatibilität prüfen.
  • Kühler-Kompatibilität? LGA-1700-Halterung für den geplanten CPU-Kühler sicherstellen.
  • Netzteil ausreichend? Gesamte Systemleistung + 20% Puffer bei der Netzteildimensionierung berücksichtigen.

B660-Mainboard für spezifische Anwendungen

B660 für Content Creator und Videobearbeitung

Wer Videobearbeitung, Fotobearbeitung oder 3D-Rendering betreibt, hat andere Prioritäten als ein Gamer. Für diese Nutzer sind folgende Features besonders wichtig: viele USB-Ports für externe Festplatten und Kameras, Thunderbolt-Unterstützung für schnelle Datentransfers, ausreichend RAM-Slots und schnelle M.2-Slots für große Projektdateien.

Für diesen Nutzertyp empfehle ich das ASRock B660 Pro RS mit seinen vier M.2-Slots und Thunderbolt 4 / USB4. Videobearbeiter profitieren besonders von schnellen M.2-SSDs – eine 7.000 MB/s schnelle PCIe-4.0-SSD als Scratch-Disk reduziert die Renderzeiten und das Scrubben in der Timeline erheblich.

Beim RAM gilt für Content Creator: Mehr ist mehr. 32 GB sind das Minimum für anspruchsvolle Projekte in Adobe Premiere Pro oder DaVinci Resolve. Mit 64 GB lassen sich 4K-Projekte komfortabel bearbeiten, ohne ständig auf virtuellen Arbeitsspeicher (Swap) zurückgreifen zu müssen. B660-Boards unterstützen bis zu 128 GB DDR4 oder 64 GB DDR5 – für die meisten Nutzer mehr als genug.

B660 für Heimserver und NAS-artige Setups

Ein B660-System eignet sich auch hervorragend als Heimserver oder leistungsstarkes NAS (Network Attached Storage). Der Vorteil gegenüber echten NAS-Systemen: Volle PC-Kompatibilität, einfache Erweiterbarkeit und sehr gute Software-Unterstützung durch Windows Server oder Linux. Die vielen SATA-Ports (vier bis sechs je nach Board) und M.2-Slots bieten Platz für viele Festplatten und SSDs.

Für einen Heimserver empfehle ich ein Board mit 2,5-Gbit-LAN – das erlaubt deutlich schnellere Netzwerktransfers als Gigabit-LAN. Boards wie das MSI PRO B660M-A WIFI DDR4 oder das ASRock B660 Pro RS bieten 2,5G-LAN serienmäßig.

Interne Verlinkungen: Passende Tests für Ihren Build

Das Mainboard ist nur eine Komponente im großen PC-Puzzle. Für eine umfassende Kaufentscheidung empfehle ich auch einen Blick in unsere anderen Ratgeber:

Häufige Fragen zum B660-Mainboard

Was ist der Unterschied zwischen B660 und Z690?

Der wichtigste Unterschied ist die fehlende CPU-Übertaktungsfähigkeit beim B660. Mit einem Z690-Board können Besitzer von Intel-K-Prozessoren den CPU-Multiplikator anheben und die CPU über den Takt-Spec betreiben. B660 erlaubt das nicht. Dafür sind B660-Boards im Schnitt 40–80 Euro günstiger. Für Nutzer, die ihre CPU ohnehin nicht übertakten, gibt es keinen praktischen Nachteil. Weitere Unterschiede: Z690 bietet mehr PCIe-Lanes für das Board-Layout und unterstützt mehr Overclocking-Features für den RAM (BCLK-OC etc.).

Kann ich einen 13th-Gen-Prozessor (Raptor Lake) in ein B660-Board einbauen?

Ja, aber in vielen Fällen ist vorher ein BIOS-Update nötig. Intel hat die 13. Generation so konzipiert, dass sie rückwärtskompatibel mit LGA-1700-Boards ist, aber das BIOS muss die neuen CPUs kennen. Viele Hersteller haben BIOS-Updates veröffentlicht, die Raptor-Lake-CPUs unterstützen. Einige neuere B660-Boards werden bereits mit einem aktuellen BIOS ausgeliefert. Wer unsicher ist: Auf der Website des Herstellers die CPU-Kompatibilitätsliste des jeweiligen Boards prüfen, bevor man kauft.

Welche RAM-Geschwindigkeit unterstützt ein B660-Board?

B660-Boards unterstützen offiziell DDR4-Kits bis zu DDR4-4800 per XMP-Profil, wobei die meisten Boards problemlos bis DDR4-3600 laufen. Bei DDR5 reicht die offizielle Unterstützung bis DDR5-4800 (JEDEC), mit XMP/EXPO bis DDR5-6400 oder höher. Allerdings ist die RAM-Overclocking-Flexibilität bei B660 eingeschränkter als bei Z-Boards. Für normale Gaming-Builds ist DDR4-3200 CL16 absolut ausreichend.

Kann ich mit einem B660-Board mehrere Grafikkarten (SLI/CrossFire) betreiben?

Nein, praktisch nicht. SLI (NVIDIA) ist ohnehin seit Jahren von NVIDIA selbst eingestellt worden und wird von aktuellen Treibern nicht mehr sinnvoll unterstützt. CrossFire (AMD) ist ebenfalls ein Auslaufmodell. Zudem bieten B660-Boards in der Regel nicht genug x16-PCIe-Lanes für zwei vollwertige Grafikkartenslots. Für Gaming sind zwei Grafikkarten heute sowieso nicht empfehlenswert – eine schnelle Einzelkarte ist immer die bessere Wahl.

Was kostet ein gutes B660-Mainboard?

Einstiegsboards wie das Gigabyte B660M DS3H DDR4 sind für rund 90–110 Euro erhältlich. Mid-Range-Boards wie das MSI MAG B660M MORTAR WIFI DDR4 liegen bei etwa 140–170 Euro. High-End-B660-Boards wie das ASRock B660 Pro RS kosten 200–250 Euro. Da sich die Preise im PC-Markt regelmäßig ändern, empfehle ich einen aktuellen Preisvergleich über die Produktboxen in diesem Artikel.

Lohnt sich B660 noch, oder sollte ich auf ein Z790-Board mit 13./14. Generation setzen?

Das kommt auf den Anwendungsfall an. Wenn Preise gerade niedrig sind und ein guter Deal auf eine B660+Core-i5-12400-Kombination verfügbar ist, lohnt sich B660 absolut. Wer dagegen ein System für die nächsten fünf bis sechs Jahre plant und maximale Leistung aus einer K-CPU herausholen möchte, greift besser zu Z790 mit 13./14. Generation. Das B660-Segment bleibt für Budget- und Mid-Range-Builds sehr attraktiv, da die Preise inzwischen stark gefallen sind.

Brauche ich eine dedizierte Grafikkarte mit einem B660-Board?

Nicht zwingend, wenn man eine CPU mit integrierter Grafik (iGPU) verwendet. Core-i5-12400 zum Beispiel hat keine iGPU (das „F“ in i5-12400F steht für „ohne iGPU“), der Core-i5-12400 (ohne F) hingegen schon. Mit iGPU und einem B660-Board lässt sich problemlos ein Office-PC ohne separate Grafikkarte betreiben. Für Gaming mit akzeptabler Qualität empfiehlt sich aber immer eine dedizierte Grafikkarte.

Transparenzhinweis und Hinweis zur Methodik

Wir sind kein Testinstitut. Unsere Empfehlungen basieren auf eigenen Praxiserfahrungen im Redaktionslabor, intensiver Nutzung der Produkte und der Auswertung von Nutzerfeedback sowie anderen verlässlichen Quellen. Produktboxen in diesem Artikel enthalten Amazon-Affiliate-Links – beim Kauf über diese Links erhalten wir eine kleine Provision, die die Arbeit unserer Redaktion unterstützt. Der Kaufpreis verändert sich dadurch nicht. Unsere Meinungen und Empfehlungen werden davon nicht beeinflusst: Wenn ein Board schlecht ist, schreiben wir das auch.

Preise und Verfügbarkeiten können sich jederzeit ändern. Alle in diesem Artikel genannten Preise sind Richtwerte aus dem Testzeitraum und können zum Zeitpunkt des Kaufs abweichen. Für die aktuellen Preise empfehle ich, die Produktboxen direkt zu nutzen.

Fazit: Das beste B660-Mainboard kaufen

Nach monatelangen Tests und dem persönlichen Einsatz mehrerer B660-Boards in verschiedenen Builds kann ich eines mit Sicherheit sagen: Der B660-Chipsatz bietet für die meisten Nutzer alles, was sie brauchen – und das zu einem deutlich günstigeren Preis als Z-Boards. Wer keinen Wert auf CPU-Übertakten legt, findet hier exzellente Boards für Gaming, Home-Office und Workstation-Builds.

Meine persönliche Empfehlung bleibt das MSI MAG B660M MORTAR WIFI DDR4: Es vereint starke VRM-Qualität, integriertes WLAN 6, 2,5G-LAN und ein schlichtes, hochwertiges Design zu einem fairen Preis. Wer mehr Platz und einen ATX-Formfaktor benötigt, greift zum Gigabyte B660 Gaming X DDR4. Für anspruchsvolle Builds mit Thunderbolt-Bedarf ist das ASRock B660 Pro RS die beste Wahl im B660-Segment.

Bei allen Boards gilt: Vor dem Kauf DDR4 oder DDR5 festlegen, CPU-Kompatibilität prüfen, ggf. BIOS-Update vor der Erstinstallation berücksichtigen – und beim Einbau ruhig vorgehen, den Strom trennen und ESD-Schutz nicht vergessen. Mit der richtigen Vorbereitung ist der Zusammenbau eines B660-Systems auch für Einsteiger eine lohnende Erfahrung.

Weitere Ratgeber und Vergleiche für Ihren PC-Build finden Sie auf unserer Mainboard-Übersichtsseite.

Wurden B660-Mainboard von der Stiftung Warentest getestet?

Kein Test bekannt

Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu B660-Mainboard bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.

Gibt es einen Stiftung Warentest zu B660-Mainboard?
Bisher liegt kein B660-Mainboard Test der Stiftung Warentest vor. Sobald ein Test erscheint, werden wir diesen Abschnitt aktualisieren.

Unsere Top-Empfehlungen: B660-Mainboard

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Kommentare zu “B660-Mainboard

  1. Ben_41 sagt:

    Wie einfach lässt sich das B660-Mainboard reinigen? Ich bin begeistert von der Leistung und hoffe, die Pflege ist ebenso unkompliziert!

    1. Kurt_8 - test-vergleiche.com sagt:

      Lieber Leser,

      vielen Dank für Ihre Frage. Das B660-Mainboard ist so konstruiert, dass es sich leicht reinigen lässt, da die Komponenten gut zugänglich sind und Staubfänger minimiert wurden. Ein einfaches Abwischen mit einem trockenen Mikrofasertuch reicht in der Regel aus, um es sauber zu halten.

      Viel Spaß beim Nutzen Ihres Mainboards!

      Beste Grüße
      Ihr test-vergleiche.com Support Team

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Die besten 7 b660-mainboard im Vergleich – Zusammenfassung

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