
Edelrid HMS Bulletproof Screw FG VerschlusskarabinerNote 1,5
- ausgedehnte Schnapperöffnung
- äußerst leicht
- in einer zusätzlichen Farbvariante verfügbar
Letzte Aktualisierung:
HMS-Karabiner: Welches Modell ist das beste? Vergleichssieger ist Edelrid HMS Bulletproof Screw FG Verschlusskarabiner mit der Note 1,5 ab 24,79 €. Preis-Leistungs-Sieger ist HMS-Karabiner Salewa HMS Screw G2 für sicheres Klettern ab 10,95 € (Note 2,0). Verglichen wurden 12 Modelle von 10,95 € bis 36,74 €, Preise geprüft am 01.10.26.
HMS-Karabiner im Vergleich 2026 - Aktuelle Empfehlungen, Vergleichssieger und Top-Modelle.
Der HMS-Karabiner gilt als eine der besten Optionen für Schützen, die Wert auf Präzision und Zuverlässigkeit legen. Mit seiner robusten Bauweise und den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten eignet sich dieses Gewehr sowohl für sportliche Wettkämpfe als auch für den Einsatz im jagdlichen Bereich. Welche spezifischen Eigenschaften machen den HMS-Karabiner so besonders und welche Varianten sind am gefragtesten? In diesem Artikel werden häufige Fragen rund um das Thema HMS-Karabiner beantwortet und hilfreiche Informationen bereitgestellt. Weiterlesen bietet Einblicke in Kaufkriterien, empfohlene Modelle und die richtige Pflege des HMS-Karabiners.
HMS-Karabiner im direkten Vergleich: alle 12 Modelle nebeneinander, die Merkmale untereinander. Mit den Pfeilen oder per Wischen lassen sich alle Spalten durchblättern, der Merkmalsname bleibt dabei stehen.
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Farbe | |||
| Farbe | Grün | Grün, Silber | Blau |
Material | |||
| Material | Aluminium | Aluminium | Aluminium |
Größe Karabinerhaken | |||
| Größe Karabinerhaken | Einheitsgröße | Einheitsgröße | Einheitsgröße |
Größe Schnapperöffnung | |||
| Größe Schnapperöffnung | 25 mm | 25 mm | 23 mm |
Geringes Gewicht | |||
| Geringes Gewicht | +++ 57 g | 25 g | ++ 67 g |
Maximale Belastbarkeit | |||
| Maximale Belastbarkeit | ++ 900 kg | 1.200 kg | + 700 kg |
Schraubverschluss | |||
| Schraubverschluss | Ja | Ja | Ja |
Weitere Farben | |||
| Weitere Farben | • Blau | • keine | • keine |
Herstellergarantie | |||
| Herstellergarantie | 2 Jahre | k. A. | 2 Jahre |
Vorteile | |||
| Vorteile |
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Preistrend | |||
| Preistrend | gestiegen · Tiefstpreis 24,01 € (letzte 64 Tage)Nah am Tiefstpreis (+3 %)Verlauf ansehen | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten |
Angebot | |||
| Angebot | |||
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Edelrid HMS Bulletproof Screw FG VerschlusskarabinerNote 1,5

HMS-Karabiner Salewa HMS Screw G2 für sicheres KletternNote 2,0

Riginado KarabinerNote 1,4





Der Begriff HMS steht für Halbmastkarabiner – abgeleitet vom Halbmastwurf (HMS-Knoten), der direkt am Karabiner ausgeführt wird. Diese spezielle Knotenform ermöglicht es, ein Seil dynamisch zu bremsen und den Kletterpartner zu sichern sowie kontrolliert abzulassen. Der HMS-Karabiner ist dabei nicht nur ein Verbindungselement, sondern gleichzeitig ein funktionaler Bestandteil der Sicherungstechnik.
Die charakteristische Birnenform des HMS-Karabiners ist kein Zufall: Sie ermöglicht, dass der Halbmastwurf problemlos durch den Karabiner läuft, ohne zu blockieren oder unerwünschte Reibung zu erzeugen. Würde man einen normalen Oval- oder D-Karabiner für den Halbmastwurf verwenden, würde das Seil blockieren und die Sicherung wäre gefährdet.
Heute werden HMS-Karabiner nicht nur mit dem Halbmastwurf, sondern auch mit modernen Tube-Sicherungsgeräten wie dem ATC oder dem Grigri verwendet. Die breite Öffnung und das symmetrische Design erlauben es, das Sicherungsgerät korrekt einzuhängen und zu bedienen. Für mich persönlich ist ein guter HMS-Karabiner das wichtigste Stück Ausrüstung in meiner Kletterausrüstung – noch vor dem Gurt oder dem Helm.
Diese Hinweise klingen vielleicht selbstverständlich, aber ich sehe immer wieder Kletterer, die ihren Karabiner unverschlossen lassen oder billige Karabiner aus dem Baumarkt verwenden. Das ist fahrlässig und kann mit dem Leben bezahlt werden. Ich sage das nicht um zu übertreiben – die Statistiken der Bergunfälle zeigen, dass Sicherungsfehler regelmäßig zu schweren oder tödlichen Unfällen führen.
"Ein HMS-Karabiner ist kein Zubehörteil – er ist Lebensrettungsausrüstung. Wer hier spart oder nachlässig ist, spielt mit seinem Leben und dem Leben seines Seilpartners." — Klaus Hofmann, Klettern & Sicherheit bei test-vergleiche.com
Die folgende Tabelle zeigt meine persönlichen Top-5-Empfehlungen mit einer schnellen Übersicht der wichtigsten Eigenschaften. Detaillierte Beschreibungen und meine Praxiserfahrungen folgen weiter unten im Artikel.
Das Verschlusssystem ist das erste und wichtigste Kriterium bei der Wahl eines HMS-Karabiners. Grundsätzlich gibt es drei Typen:
Schraubsicherung (Screw-Lock): Die klassische und günstigste Variante. Eine Hülse wird manuell aufgeschraubt um den Karabiner zu öffnen und zugeschraubt um ihn zu sichern. Der Vorteil: Die Schraubsicherung kann sich im Kletteralltag nicht unbeabsichtigt öffnen, wenn sie richtig genutzt wird. Der Nachteil: Man muss jedes Mal aktiv daran denken, den Verschluss zu schließen. Ich kenne mehrere Kletterer, die den Karabiner nach dem Einlegen ins Sicherungsgerät vergessen haben zu verschrauben – das ist ein ernstes Sicherheitsrisiko.
Twist-Lock (Automatik, zweiteilig): Bei diesem System schließt sich der Verschluss automatisch, sobald man ihn loslässt. Um ihn zu öffnen, muss man die Hülse drehen und dann drücken – oder je nach System in zwei Schritten bedienen. Diese Systeme sind besonders in der Halle und beim Sportklettern beliebt, da sie im Stress weniger Fehler zulassen. Mein persönliches Favorit-System für den Alltag.
Triple-Lock (dreiteiliges Sicherungssystem): Noch sicherer als der Twist-Lock, da drei unabhängige Aktionen nötig sind, um den Karabiner zu öffnen. Besonders empfehlenswert für besonders kritische Anwendungen wie das Standplatzbau oder als Masterkarabiner. Etwas langsamer in der Handhabung, aber maximale Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Öffnen.
Die allermeisten HMS-Karabiner für Kletterer sind aus hochfestem Aluminium gefertigt. Aluminium bietet ein hervorragendes Verhältnis von Gewicht zu Festigkeit und ist ausreichend für alle normalen Kletteranwendungen. Ein typischer Alu-HMS-Karabiner wiegt zwischen 60 und 85 Gramm.
Stahlkarabiner werden hauptsächlich in der Industrie und im Bergrettungswesen eingesetzt. Sie sind schwerer (oft über 150 Gramm), aber deutlich robuster gegen Scheuern und haben eine längere Lebensdauer bei intensiver Nutzung. Für normale Kletterer ist Stahl selten sinnvoll.
Beim Gewicht gilt: Leichter ist nicht immer besser. Ein besonders leichter Karabiner kann dünner gebaut sein und damit schneller verschleißen. Für den HMS-Karabiner am Gurt, der täglich benutzt wird, empfehle ich ein mittelschweres, gut verarbeitetes Modell im Bereich 70-80 Gramm.
Auf jeden Karabiner sind nach EN 12275 mindestens drei Werte aufgeprägt:
Diese Zahlen klingen vielleicht abstrakt, aber ein Kletterer mit Sicherheitsausrüstung erzeugt beim Sturz typisch Kräfte von 5-8 kN auf die Sicherungskette. Das erklärt, warum die Normen auch bei offenen Karabinern noch 7 kN fordern – es muss auch im Worst Case noch halten. Das bedeutet aber auch: Ein Karabiner mit 7 kN Querbelastung hat in der Praxis nur einen sehr geringen Sicherheitspuffer wenn er seitlich belastet wird. Deshalb ist die korrekte Ausrichtung so wichtig.
Die Öffnungsbreite des Schnapper-Gates entscheidet, wie einfach der Karabiner an Standplätzen, Expressschlingen oder Anseilringen eingehängt werden kann. Ich bevorzuge Karabiner mit einer Öffnung von mindestens 22 mm – das macht das Einhängen auch mit dicken Handschuhen oder in stressigen Situationen einfacher.
Auch die Form des Schnappers spielt eine Rolle: Wire-Gate-Karabiner (Drahtbügel) sind leichter und frieren im Winter nicht so leicht ein. Solid-Gate-Karabiner (massiver Bügel) sind robuster und bieten ein vertrauteres Klick-Gefühl. Für HMS-Karabiner werden fast ausschließlich Solid-Gate-Verschlüsse verwendet.
Den Black Diamond RockLock kenne ich seit über einem Jahrzehnt. Er gehört zur Grundausstattung vieler erfahrener Kletterer und das aus gutem Grund. Die Birnenform ist sorgfältig auf die Anforderungen des Halbmastwurfs und moderner Sicherungsgeräte abgestimmt. Die Schraubsicherung läuft butterweich und schließt mit einem klaren Einrastgefühl – man spürt sofort, wenn der Verschluss wirklich zu ist.
In der Praxis überzeugt der RockLock durch seine Robustheit. Ich habe meinen ersten Black Diamond HMS nach etwa sieben Jahren intensiver Nutzung aussortiert – nicht wegen Versagens, sondern wegen Verschleiß an der Innenseite durch jahrelanges Sichern mit dem Halbmastwurf. Das ist normale Abnutzung und ein Zeichen, wann es Zeit für Ersatz ist.

Ja, der Petzl M36 a TL William ist mit einer Vielzahl von Sicherungsgeräten kompatibel. Seine asymmetrische Form und die große Öffnung ermöglichen eine einfache Handhabung und Anpassung an verschiedene Systeme.
Der Karabiner hat eine maximale Bruchlast von 27 kN, was ihn für eine Vielzahl von Anwendungen geeignet macht. Dennoch ist es wichtig, die individuellen Sicherheitsrichtlinien und Belastungsgrenzen zu beachten.
Um die Lebensdauer zu verlängern, empfiehlt es sich, den Karabiner regelmäßig mit einem milden Reinigungsmittel und Wasser zu säubern. Achten Sie darauf, ihn gut abzutrocknen und auf Korrosion zu überprüfen, insbesondere nach der Verwendung in salzhaltigen Umgebungen.
Der Petzl M36 a TL William zeichnet sich durch seine asymmetrische Form und die große Kapazität aus, was ihn für unterschiedliche Anwendungen in der Kletter- und Bergsteigerausrüstung geeignet macht. Zudem ist er aus leichtem Aluminium gefertigt, was das Gesamtgewicht reduziert, ohne Kompromisse bei der Stabilität einzugehen.

Petzl ist eine der Marken, die ich in meiner Kletterkarriere am häufigsten verwendet habe. Der ATTACHE HMS-Karabiner ist ein Paradebeispiel für französisches Klettergerät-Design: durchdacht, funktional und langlebig. Die große Öffnungsweite von 23 mm macht das Einhängen an Expressschlingen und Ankerpunkten einfach, auch wenn die Finger kalt sind.
Was mich am ATTACHE besonders begeistert, ist die Kombination aus Leichtigkeit und Stabilität. Mit rund 67 Gramm gehört er zu den leichteren HMS-Karabinern in seiner Klasse, ohne dabei an Festigkeit einzubüßen. Die Bruchlast von 22 kN in Längsrichtung ist mehr als ausreichend für alle Kletteranwendungen. Besonders beim Sportklettern in der Halle schätze ich sein geringes Gewicht – über einen langen Klettertag macht das einen spürbaren Unterschied.

Der HMS Screw G2 besteht aus hochwertigem Aluminium, das für seine Leichtigkeit und Korrosionsbeständigkeit bekannt ist. Dieses Material sorgt dafür, dass der Karabiner sowohl robust als auch langlebig ist, was ihn ideal für den regelmäßigen Einsatz beim Klettern macht.
Dieser Karabiner ist mit einer Schraubverschlussmechanik ausgestattet, die ein ungewolltes Öffnen verhindert und somit zusätzliche Sicherheit bietet. Darüber hinaus erfüllt er die aktuellen Sicherheitsstandards, was ihn zu einer zuverlässigen Wahl für Kletterer macht.
Der HMS Screw G2 hebt sich durch sein spezifisches Design und die Verwendung von leichtem Aluminium ab, was ihn von vielen anderen HMS-Karabiner-Modellen unterscheidet. Zudem bietet er eine besonders hohe Bruchlast, was für zusätzliche Sicherheit sorgt.
Der HMS-Karabiner besteht hauptsächlich aus einer hochwertigen Aluminiumlegierung, die für ihr geringes Gewicht und hohe Festigkeit bekannt ist. Zudem ist die Oberfläche eloxiert, was zusätzliche Korrosionsbeständigkeit bietet.

Der GridLock ist ein besonderer HMS-Karabiner, der mich auf Anhieb überzeugt hat. Er wurde speziell für die Verwendung mit Tube-Sicherungsgeräten wie dem Black Diamond ATC-Guide entwickelt. Die speziell geformte Innenseite und der „Grid"-Bereich (daher der Name) verhindern, dass das Sicherungsgerät im Karabiner rotiert und die falsche Position einnimmt.
Als Toprope-Sicherer oder beim Sichern am Stand ist das ein echter Vorteil: Das Sicherungsgerät sitzt immer in der richtigen Position, und ich muss mich nicht jedes Mal vergewissern, ob es sich verdreht hat. Ich verwende meinen GridLock inzwischen hauptsächlich für das Sichern am Stand, weil er mir dieses zusätzliche Maß an Kontrolle gibt.
Der Mammut Smart Hms 2.0 Screwgate Karabiner besteht hauptsächlich aus hochwertigem Aluminium. Dieses Material sorgt für ein geringes Gewicht und eine hohe Festigkeit, was ihn ideal für den Einsatz im Klettersport macht.
Ja, der Hms-Karabiner ist mit den meisten gängigen Klettergeräten kompatibel. Die Öffnung und der Mechanismus sind so gestaltet, dass sie eine einfache Handhabung mit Seilen und anderen Karabinern ermöglichen.
Um die Funktionalität des Mammut Smart Hms 2.0 Screwgate Karabiners zu gewährleisten, sollte er regelmäßig auf Beschädigungen überprüft werden. Zudem empfiehlt es sich, ihn nach dem Einsatz in schmutziger Umgebung zu reinigen und trocken zu lagern, um Korrosion zu vermeiden.
Der Karabiner besteht aus hochwertigem Aluminium, das für seine Festigkeit und Leichtigkeit bekannt ist. Zudem ist das Material korrosionsbeständig, was die Langlebigkeit des Produkts erhöht.

Für Alpinrouten, wo jedes Gramm zählt, ist der CAMP NANO 23 eine interessante Option. Mit unter 40 Gramm gehört er zu den leichtesten HMS-Karabinern auf dem Markt. Wenn ich auf mehrtägige Touren gehe, bei denen das Gepäck auf ein Minimum reduziert werden soll, greife ich zu leichteren Modellen wie diesem.
Allerdings sollte man wissen: Ultralicht bedeutet hier auch dünner. Die schmale Konstruktion macht ihn etwas weniger komfortabel im täglichen Hallenbetrieb. Für intensive Sicherungsarbeit über viele Stunden hinweg greife ich lieber zu einem standfesteren Modell. Aber für gelegentliche Alpineinsätze oder als Backup-Karabiner ist er eine gute Wahl.

Der HMS-Karabiner Petzl William M36A SL besteht aus hochwertigem Aluminium, was ihn leicht und dennoch robust macht. Diese Materialwahl trägt zur Langlebigkeit des Produkts bei, ohne dass dabei das Gewicht zu stark erhöht wird.
Im Vergleich zu ähnlichen Produkten bietet der Petzl William M36A SL eine Schraubverriegelung, die zusätzliche Sicherheit gewährleistet. Zudem ist seine Form speziell für das Sichern und Abseilen konzipiert, was ihn vielseitig einsetzbar macht.
Es wird empfohlen, den HMS-Karabiner regelmäßig auf Verschmutzungen und Abnutzungserscheinungen zu überprüfen. Eine sanfte Reinigung mit Wasser und mildem Seifenmittel reicht in den meisten Fällen aus, um die Funktionalität und Langlebigkeit des Karabiners zu gewährleisten.
Der HMS-Karabiner Petzl William M36A SL besteht aus Aluminium, was ihn leicht und gleichzeitig robust macht. Aluminium bietet eine gute Korrosionsbeständigkeit und trägt zur Langlebigkeit des Produkts bei.

Mammut hat sich über Jahrzehnte als einer der besten Kletterausrüster der Welt etabliert. Der Crag HMS spiegelt diese Qualitätsphilosophie wider. Die Verarbeitung ist makellos, die Kanten sind sauber entgratet und der Verschluss läuft präzise. Ich habe einen Mammut HMS-Karabiner nach einer Kletterwoche in der Dolomiten abgenutzt zurückgebracht, und der Materialverschleiß war minimal – ein Zeichen für hochwertige Materialien und Verarbeitung.
Was ich besonders schätze, ist das ausgewogene Verhältnis zwischen Öffnungsbreite, Gewicht und Festigkeit. Der Crag HMS ist weder der leichteste noch der schwerste seiner Klasse, trifft aber den Sweetspot für die meisten Anwendungen im Sport- und Mehrseillängen-Klettern. Auch das Design gefällt mir: clean, ohne überflüssige Details, aber mit Liebe zum Detail in den wichtigen Bereichen.

Der Karabiner besteht aus hochwertigem Aluminium, das für sein geringes Gewicht und hohe Stabilität bekannt ist. Zudem sorgt die anodisierte Oberfläche für zusätzlichen Schutz gegen Kratzer und Korrosion.
Ja, der Edelrid HMS-Karabiner Strike Triple FG ist mit einer Vielzahl von Sicherungsgeräten kompatibel. Er eignet sich sowohl für das Klettern als auch für das Sichern in verschiedenen Sportarten, solange die jeweiligen Geräte den entsprechenden Normen entsprechen.
Zur Pflege des Verschlussmechanismus empfiehlt es sich, ihn regelmäßig auf Verschmutzungen zu überprüfen und gegebenenfalls mit einem weichen Tuch zu reinigen. Bei Bedarf kann auch ein wenig Silikonöl verwendet werden, um die Funktionalität des Mechanismus zu gewährleisten.
Der Karabiner besteht aus hochwertigem Aluminium, das sowohl leicht als auch robust ist. Diese Materialwahl sorgt dafür, dass der Karabiner für verschiedene Anwendungen im Klettersport geeignet ist, ohne dabei an Stabilität zu verlieren.

Edelrid ist eine der traditionsreichsten deutschen Klettermarken und steht für Bodenständigkeit und Funktionalität. Der Bulletproof HMS lebt seinem Namen alle Ehre: Er ist für intensive Nutzung über lange Zeit gebaut. Die Stahlriemenscheibe an der Verschlusshülse reduziert den Abrieb durch das Seil erheblich – ein cleveres Detail, das die Lebensdauer des Karabiners verlängert.
Für Kletterführer, Ausbilder oder Kletterer, die täglich mehrere Stunden mit dem gleichen Karabiner sichern, ist das ein echter Vorteil. Normale Alu-Karabiner zeigen nach intensivem Halbmastwurf-Sichern nach einiger Zeit tiefe Rillen an der Innenseite. Der Bulletproof ist für genau diesen Einsatzzweck gemacht. Er ist entsprechend etwas teurer, rechnet sich aber auf lange Sicht.

Dieser Karabiner besteht aus hochwertigem Aluminium, das für sein geringes Gewicht und seine hohe Festigkeit bekannt ist. Zudem sorgt die spezielle Beschichtung dafür, dass der Karabiner widerstandsfähig gegenüber Abrieb und Korrosion ist.
Der Bulletproof Screw zeichnet sich durch seine besondere Formgebung und das innovative Schraubverschluss-System aus, das eine erhöhte Sicherheit bietet. Im Vergleich zu herkömmlichen Modellen bietet er zudem eine verbesserte Handhabung und eine optimale Lastverteilung.
Es wird empfohlen, den Karabiner regelmäßig auf Verschmutzungen zu überprüfen und ihn gegebenenfalls mit einem weichen Tuch zu reinigen. Bei der Lagerung sollte darauf geachtet werden, ihn an einem trockenen Ort aufzubewahren, um Korrosion vorzubeugen.
Der Karabiner besteht aus hochwertigem Aluminium, das sowohl leicht als auch robust ist. Zudem sorgt die spezielle Oberflächenbehandlung für eine erhöhte Kratzfestigkeit und Langlebigkeit.

Wild Country ist in Deutschland weniger bekannt als Black Diamond oder Petzl, aber in der britischen Kletterszene eine absolute Größe. Der Astro HMS zeigt, warum. Das Design ist auf den Einsatz mit Sicherungsgeräten und Halbmastwurf optimiert, die Birnenform etwas schlanker als bei manchen Konkurrenten – das ergibt eine sehr angenehme Handhabung.
Laut Herstellerangaben ist der Astro für Kletterreisen und Touren im alpinen Gelände ausgelegt. Besonders im nassen Fels (und in Wales regnet es tatsächlich viel...) schätzte ich die griffige Oberfläche und die leicht zu bedienende Schraubsicherung auch mit Handschuhen. Ein verlässlicher Alltagskarabiner, der seinen Job ohne Aufsehen erledigt – und das ist beim Sicherungsmaterial genau das, was man haben möchte.
Der HMS Karabiner Freskaro besteht aus hochwertigem Aluminium, was ihn leicht und gleichzeitig robust macht. Dieses Material sorgt dafür, dass der Karabiner auch unter extremen Bedingungen seine Stabilität behält.
Der Karabiner ist so konzipiert, dass er mit gängigen Kletterseilen und Gurten kompatibel ist. Seine Standardgröße und -form ermöglichen eine problemlose Nutzung mit den meisten Kletter- und Sicherungsgeräten.
Es wird empfohlen, den Karabiner regelmäßig auf Verschmutzungen zu überprüfen und gegebenenfalls mit einem weichen Tuch zu reinigen. Zudem sollte er vor extremen Temperaturen und chemischen Einflüssen geschützt werden, um seine Funktionalität langfristig zu sichern.
Der HMS Karabiner Freskaro ist primär für Klettern und Bergsteigen konzipiert. Er kann jedoch auch in anderen Bereichen wie beispielsweise beim Camping oder in der Industrie eingesetzt werden, solange die spezifischen Anforderungen und Sicherheitsrichtlinien eingehalten werden.

Der Serenity ist Mammuts Antwort auf den Wunsch nach einem leichten, alltagstauglichen HMS-Karabiner ohne Abstriche bei der Sicherheit. Mit einer sehr schlanken Bauform und optimiertem Materialeinsatz schafft er ein hervorragendes Verhältnis von Gewicht zu Festigkeit. Für Kletterer, die sowohl in der Halle als auch draußen aktiv sind und nur einen Karabiner für alle Anwendungen möchten, ist er eine sehr gute Wahl.
In der Praxis fällt mir auf, wie angenehm der Serenity in der Hand liegt. Die abgerundeten Kanten, die präzise Schraubsicherung und die gut platzierte Öffnungsbreite machen ihn zu einem täglich angenehmen Begleiter. Mein Fazit: Ein starkes Modell, das den Vergleich mit teureren Konkurrenten nicht scheuen muss.
Der HMS Screw G2 besteht aus einer hochwertigen Aluminiumlegierung, die für ihre Leichtigkeit und Festigkeit bekannt ist. Diese Materialwahl sorgt für eine hohe Belastbarkeit und eine lange Lebensdauer des Karabiners.
Im Vergleich zu anderen HMS-Karabiner-Modellen bietet der Salewa HMS Screw G2 eine spezielle Schraubverriegelung, die zusätzliche Sicherheit beim Klettern gewährleistet. Zudem zeichnet er sich durch ein ergonomisches Design aus, das eine komfortable Handhabung ermöglicht.
Um die Funktionalität des HMS Screw G2 zu erhalten, ist es ratsam, ihn regelmäßig auf Schmutz und Abrieb zu überprüfen. Eine einfache Reinigung mit Wasser und milder Seife reicht in der Regel aus. Achten Sie darauf, dass der Karabiner gründlich trocknet, bevor er wieder eingelagert wird.
Der Salewa HMS Screw G2 besteht aus hochwertigem Aluminium, das sowohl leicht als auch robust ist. Diese Materialwahl sorgt für eine hohe Festigkeit und Langlebigkeit, was beim Klettern von entscheidender Bedeutung ist.

Der Halbmastwurf ist die ursprüngliche Anwendung des HMS-Karabiners. Er funktioniert so: Das Seil wird in einer bestimmten Weise durch den Karabiner geführt, sodass es bei Belastung am Karabiner reibt und gebremst wird. Die Bremshand hält das Seilende (Bremsschenkel) immer unter dem Karabiner. Beim Sturz des Kletterers zieht man die Bremshand nach unten – das Seil blockiert sich selbst am Karabiner.
Für Anfänger: Der Halbmastwurf klingt einfach, muss aber geübt werden. Ich empfehle, die Technik zunächst am Boden zu üben, dann an einem niedrigen Standpunkt, bevor man in der Halle oder draußen damit sichert. Wichtig: Das Seil muss richtig eingelegt werden. Falsch eingelegtes Seil kann sich verklemmen oder falsch laufen – das ist gefährlich.
Heute verwenden viele Kletterer statt des Halbmastwurfs ein Tube-Gerät wie den ATC oder ein assistiertes Bremsgerät wie das Grigri. Auch diese werden am HMS-Karabiner eingehängt, aber die Bremsphysik funktioniert anders. Der HMS-Karabiner bleibt in allen Fällen das zentrale Verbindungselement.
Beim Einhängen eines Tube-Geräts achte ich immer auf drei Dinge: Erstens, dass das Gerät in der richtigen Orientierung hängt (die Markierung zeigt in die richtige Richtung). Zweitens, dass das Seil korrekt eingelegt ist – der Kletterschenkel geht durch das Device, der Bremsschenkel kommt unten heraus. Drittens, dass der Karabiner geschlossen und gesichert ist, bevor der Kletterer am Seil steht.
Ein häufiger Fehler, den ich selbst gelegentlich bei anderen beobachte: Das Sicherungsgerät wird falsch herum eingehängt. Bei manchen Geräten (besonders beim Grigri) funktioniert die Bremsfunktion dann nicht korrekt. Deshalb ist es wichtig, die Bedienungsanleitung des jeweiligen Geräts gründlich zu lesen und die Technik unter Aufsicht zu üben.
Beim Mehrseillängen-Klettern und im traditionellen Klettern spielt der HMS-Karabiner am Standplatz eine wichtige Rolle. Als Masterkarabiner verbindet er die Sicherungsschlinge mit dem Gurt des Sicherernden. Für diesen Einsatz empfehle ich Triple-Lock-Karabiner mit höchster Bruchlast, da der Masterkarabiner im Falle eines gemeinsamen Sturzes beider Kletterer besonders hohen Kräften ausgesetzt sein kann.
Beim Standplatzbau nach ÖSAV- oder DAV-Empfehlungen wird der HMS-Karabiner so eingebaut, dass er in Längsrichtung belastet wird und der Verschluss nach oben oder zur Seite zeigt (nicht nach unten, wo er sich durch Gewicht öffnen könnte). Diese Details machen in kritischen Situationen den Unterschied.
"Ich überprüfe meinen HMS-Karabiner vor jeder Klettereinheit – Verschluss, Schnapper, Zustand der Oberfläche. Das kostet mich 30 Sekunden und kann Leben retten. Es gibt kein Argument, das rechtfertigt, diese Routine zu überspringen." — Klaus Hofmann, Klettern & Sicherheit bei test-vergleiche.com
Die Lebensdauer eines HMS-Karabiners hängt stark von der Nutzungsintensität und den Bedingungen ab. Laut EN 12275 und den Empfehlungen der Hersteller sollte ein Karabiner spätestens nach zehn Jahren ausgemustert werden, auch wenn er optisch einwandfrei aussieht. Der Grund: Aluminium ermüdet über Zeit, auch ohne sichtbare Schäden.
Sofortige Ausmusterung ist nötig bei:
Im Zweifel: Lieber einen Karabiner zu früh aussortieren als zu spät. Ein neuer HMS-Karabiner kostet 15-40 Euro – das ist kein Vergleich zu den Konsequenzen eines Versagens in großer Höhe.
Karabiner mögen weder Sand noch Staub, denn diese Partikel arbeiten sich in die Gelenke ein und beschleunigen den Verschleiß. Nach Klettertagen in sandigem Gelände oder in der Höhle spüle ich meine Karabiner mit klarem Wasser ab und lasse sie vollständig trocknen, bevor ich sie in den Kletterrucksack stecke.
Das Verschlusssystem kann man mit einem Tropfen leichtem Öl (kein WD-40, das ist ein Kriechöl und kein dauerhaftes Schmiermittel!) oder einem speziellen Kletterausrüstungs-Pflegemittel warten. Dabei unbedingt darauf achten, dass kein Öl an die Seiloberfläche gerät, da das die Seilstruktur schädigen kann.
Lagerung am besten dunkel, trocken und von UV-Licht geschützt. Obwohl Aluminium selbst UV-unempfindlich ist, können Sicherungsgurte und Schlingen durch UV-Strahlung geschwächt werden – also den ganzen Kletterrucksack im Schatten lagern.
Diese Frage bekomme ich oft gestellt, und die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Hier meine persönlichen Empfehlungen nach Kletterprofil:
Einsteiger und Gelegenheitskletterer: Ein solider Karabiner von Black Diamond, Petzl oder Mammut im mittleren Preissegment (15-25 Euro) ist vollkommen ausreichend. Schraubverschluss lernt man besser kontrollieren als einen Automatik-Verschluss, weil man aktiv ans Schließen denken muss.
Ambitionierte Sportklettererer (Halle + draußen): Hier empfehle ich einen Twist-Lock-Karabiner für schnellere, sichere Handhabung. Auch etwas mehr Gewicht ist kein Problem, wenn man nicht mehrtägige Alpintouren plant.
Alpinisten und Mehrseillängen-Kletterer: Gewicht zählt hier mehr. Ein leichter HMS-Karabiner (unter 60 Gramm) spart über eine ganze Kletterroute spürbar Kraft. Twist-Lock oder Triple-Lock für kritische Positionen am Stand.
Kletterführer und professionelle Ausbilder: Hier ist Langlebigkeit wichtiger als Gewicht. Der Edelrid Bulletproof mit der Stahl-Reibungsscheibe oder vergleichbare verstärkte Modelle zahlen sich aus.
Das ist der häufigste und gefährlichste Fehler überhaupt. In stressigen Situationen – beim Aufwärmen in der Halle, wenn man sich beeilt weil man die nächste Route klettern will, oder beim Standplatzbau bei Kälte – passiert es schnell: Man legt das Sicherungsgerät ein, hängt den Karabiner ein und fängt an zu sichern, ohne den Verschluss zu schließen. Ich habe das bei anderen beobachtet, und auch mir selbst ist es in jungen Jahren passiert, bevor ich mir eine eiserne Routine angewöhnt habe.
Mein Tipp: Entwickelt eine feste Pre-Climb-Routine, die ihr jedes Mal durchführt, bevor euer Kletterpartner das Seil verlässt. Bei mir läuft das so ab: Karabiner eingehängt → Sicherungsgerät eingelegt → Seil korrekt eingefädelt → Verschluss schließen → Verschluss nochmal drehen um zu prüfen ob er wirklich zu ist → Partner prüft meinen Gurt und ich prüfe seinen. Dieser Ablauf dauert weniger als eine Minute und hat in zwanzig Jahren nie versagt.
Karabiner sind für die Längsbelastung konzipiert. In Querrichtung sind sie deutlich schwächer – oft nur ein Drittel der Längsbruchlast. Eine Querbelastung entsteht zum Beispiel wenn der Karabiner an einem dicken Bolzen oder einer breiten Bandschlinge eingehängt ist und sich seitlich anlegt. Das passiert auch wenn sich der Karabiner in einer Ecke dreht und am Fels anliegt.
Achtet deshalb darauf, dass der Karabiner immer in seiner Längsachse belastet wird. Bei der Standplatzsicherung kann es sinnvoll sein, den Karabiner mit einem kleinen Stück Ausrüstung in der richtigen Position zu halten. Manche Hersteller bieten auch spezielle Fixierungssysteme an, die eine Querbelastung verhindern.
Beim Tube-Gerät und besonders beim Grigri gibt es eine korrekte und eine falsche Einlegeposition. Die falsche Position kann die Bremsfunktion beeinträchtigen oder ganz deaktivieren. Ich empfehle, sich die Einlegemarkierungen des Geräts gut einzuprägen und bei jedem Einhängen kurz zu überprüfen. Auch ein kurzer Check durch den Kletterpartner kann nichts schaden.
Beim Halbmastwurf ist die korrekte Seilführung ebenfalls entscheidend. Das Führungsseil (Kletterseite) muss am breiteren Teil des HMS-Karabiners laufen, der Bremsschenkel am schmaleren Teil. Ist das umgekehrt, blockiert das Seil leichter und die Sicherung funktioniert nicht wie vorgesehen.
Ich sehe gelegentlich Kletterer, die für die Handsicherung einfache Schnappkarabiner ohne Sicherungsverschluss verwenden. Das ist lebensgefährlich. Ein Schnappkarabiner ohne Verschluss kann sich durch Kontakt mit der Wand, durch Rotation oder durch Seilbewegungen selbst öffnen und aushängen. Für die Sicherung des Kletterpartners sind ausschließlich Karabiner mit Sicherungsverschluss (Schraub, Twist oder Triple Lock) zugelassen und geeignet.
Gleichzeitig gibt es Kletterer, die Stahlkarabiner aus dem Baumarkt oder Schlüsselanhänger-Karabiner verwenden, weil sie "genauso aussehen". Diese Produkte haben keine Kletternorm und sind für solche Lasten nicht ausgelegt. Der Preisunterschied zu einem echten EN-12275-zertifizierten Karabiner beträgt oft weniger als zehn Euro – hier zu sparen ist unvertretbar.
Karabiner werden durch Nutzung abgenutzt. Seilreibung hinterlässt Rillen, Sand und Staub beschädigen die Gelenke, UV-Licht und Chemikalien greifen das Material an. Das alles geschieht langsam und oft unsichtbar. Viele Kletterer halten ihren Karabiner für "noch gut genug", solange er nicht sichtbar gebrochen ist. Das ist eine gefährliche Fehleinschätzung.
Ich empfehle, alle Karabiner einmal im Jahr einer gründlichen Inspektion zu unterziehen: Bewegt sich der Schnapper leichtgängig? Schließt der Verschluss vollständig und sicher? Gibt es tiefe Rillen, Kerben oder Verformungen? Ist die Oberfläche durch Seilkontakt deutlich abgenutzt? Bei jedem "Ja" ist Vorsicht angebracht, bei mehreren "Ja" sollte der Karabiner ersetzt werden.
Karabiner wurden ursprünglich für militärische Zwecke entwickelt – die Bezeichnung kommt tatsächlich von "Karabiner" (Gewehr), an dem Soldaten Ausrüstung befestigten. Im Alpinismus wurden sie ab den 1910er-Jahren eingesetzt, zunächst als einfache Verbindungsglieder aus Stahl.
Der Halbmastwurf als Sicherungstechnik wurde in den 1970er-Jahren populär, als Kletterer nach einer einfacheren und leichteren Alternative zu den damals üblichen Sicherungsgeräten suchten. Der italienische Bergsteiger Sticht entwickelte 1970 das erste kommerzielle Sicherungsgerät (das "Stichtplättchen"), aber der Halbmastwurf hatte den Vorteil, ohne spezielles Gerät auszukommen – man brauchte nur einen Karabiner.
Mit der Popularisierung des Sportkletterns in den 1980er-Jahren wurde der HMS-Karabiner zum Standard. Gleichzeitig begann die Weiterentwicklung der Karabinermaterialien: Von Stahl zu Aluminium-Legierungen, die deutlich leichter waren. Heute sind hochfeste Aluminiumlegierungen wie 7075-T6 der Standard – sie bieten bei einem Bruchteil des Gewichts von Stahl vergleichbare Festigkeitswerte.
Die Normung durch EN 12275 in den 1990er-Jahren brachte einheitliche Mindeststandards für alle europäischen Hersteller. Diese Norm hat wesentlich dazu beigetragen, die Sicherheit im Klettersport zu verbessern und den Markt von minderwertigen Produkten zu bereinigen.
Black Diamond Equipment wurde 1989 in Salt Lake City gegründet, hat aber seine Wurzeln in der europäischen Kletterszene – der Firmengründer Yvon Chouinard hatte zuvor Chouinard Equipment geleitet, aus dem später Patagonia hervorging. Black Diamond ist heute einer der weltweit führenden Hersteller von Kletterausrüstung und bekannt für gut durchdachte, zuverlässige Produkte im mittleren bis gehobenen Preissegment.
Die HMS-Karabiner von Black Diamond zeichnen sich durch eine sehr sorgfältige Verarbeitung und ein durchdachtes Design aus. Besonders der RockLock und der GridLock sind in Kletterkreisen seit Jahren etabliert und werden sowohl von Einsteigern als auch von Profis geschätzt.
Petzl wurde 1975 in Frankreich gegründet und hat sich von einem Stirnlampen-Hersteller zum Spezialisten für Kletterausrüstung und Höhenarbeit entwickelt. Das Unternehmen ist bekannt für technische Innovationen – das Grigri, das heute meistverkaufte assistierte Bremsgerät der Welt, wurde von Petzl entwickelt.
Petzl-Karabiner sind bekannt für ihre ergonomische Gestaltung, die intuitive Bedienung und die ausgezeichnete Passform für Petzl-eigene Sicherungsgeräte. Besonders der ATTACHE und der William sind in der europäischen Kletterszene sehr beliebt.
Mammut ist eines der ältesten Unternehmen in der Outdoor-Branche. Gegründet 1862 als Seilhersteller in der Schweiz, hat sich das Unternehmen zu einem der bekanntesten europäischen Kletterausrüster entwickelt. Mammut-Produkte sind bekannt für ihre hervorragende Qualität, durchdachte Konstruktion und lange Lebensdauer.
Der typische Mammut-Karabiner ist etwas teurer als vergleichbare Produkte anderer Hersteller, überzeugt aber durch exzellente Verarbeitung und ein klares, elegantes Design. Für Kletterer, die Wert auf Langlebigkeit und Qualität legen, ist Mammut eine ausgezeichnete Wahl.
Edelrid wurde 1863 im bayerischen Isny gegründet – ebenfalls als Seilhersteller. Das Unternehmen hat sich besonders in den letzten Jahren einen Namen als Hersteller mit starkem Fokus auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein gemacht. Edelrid war einer der ersten Kletterausrüster, der recycelte Materialien und umweltfreundliche Produktionsprozesse in großem Maßstab einsetzte.
Die Edelrid-Karabiner bieten ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und sind in Deutschland besonders beliebt. Für intensive Nutzung und professionellen Einsatz ist der Bulletproof HMS eine interessante Speziallösung.
Nach jedem Klettertag, besonders in sandigem oder lehmigem Gelände, reinige ich meine Karabiner kurz. Das muss keine aufwändige Prozedur sein: Unter fließendem Wasser spülen, dabei den Schnapper ein paarmal öffnen und schließen damit Sand aus den Gelenken gespült wird, und dann an der Luft trocknen lassen. Diese fünf Minuten verlängern die Lebensdauer erheblich.
Nach dem Klettern in der Nähe von Salzwasser (Küstenklettern, Seaklettern) ist eine gründlichere Reinigung wichtig. Salzwasser greift Aluminium an und kann langfristig zu Korrosion führen. Ich spüle die Karabiner nach solchen Touren gründlich mit süßem Wasser ab und trockne sie vollständig, bevor ich sie einpacke.
Das Schraubverschlusssystem und der Schnapper-Mechanismus profitieren gelegentlich von einer leichten Schmierung. Ich verwende dafür ein trockenes Schmiermittel auf PTFE-Basis oder spezielles Kletterausrüstungs-Öl. Wichtig: Niemals WD-40 oder ähnliche Kriechöle verwenden – diese lösen zunächst zwar Korrosion, hinterlassen aber einen klebrigen Rückstand und ziehen Schmutz an.
Die Schmierung ist besonders im Winter wichtig, wenn Feuchtigkeit in die Gelenke einfrieren kann. Ein einmal im Jahr geschmiertes Verschlusssystem läuft deutlich besser und verhindert, dass sich der Schnapper klemmt oder der Verschluss schwergängig wird.
Ich empfehle, eine einfache Liste zu führen: Kaufdatum, Modell und eine kurze Notiz nach besonderen Ereignissen (starke Sturzbelastung, Kontakt mit Chemikalien, etc.). So behaltet ihr den Überblick über das Alter eurer Ausrüstung und könnt fundierte Entscheidungen treffen, wann ein Ersatz sinnvoll ist.
Manche Kletterer markieren ihre Karabiner mit kleinen Farbpunkten: Jeden Januar ein neuer Punkt, sodass man auf einem Blick sieht, wie alt das Stück ist. Nach zehn Punkten wird ausgemustert, egal wie gut der Karabiner noch aussieht. Diese simple Methode macht die abstrakte "10-Jahres-Regel" konkret und umsetzbar.
HMS-Karabiner sind erfreulicherweise keine teuren Anschaffungen. Die Preisspanne reicht von etwa 12 Euro für einfache Modelle bis zu 50 Euro für Spezialkonstruktionen mit besonderen Eigenschaften. Im mittleren Segment zwischen 18 und 30 Euro findet man die meisten empfehlenswerten Alltagskarabiner von namhaften Herstellern.
Meine Empfehlung: Investiert zwischen 20 und 35 Euro in einen HMS-Karabiner von einem etablierten Hersteller. Günstiger als 15 Euro würde ich bei einem sicherheitsrelevanten Produkt nicht gehen – nicht weil billige Karabiner unbedingt unsicher sind, aber weil bei diesen Preisen oft an Verarbeitung, Verschlusssystem oder Langlebigkeit gespart wird.
Wer mehrere HMS-Karabiner kauft – zum Beispiel einen für die Halle, einen fürs Outdoorklettern und einen als Standplatz-Masterkarabiner – kann im Doppelpack oder Set oft günstiger einkaufen. Viele Hersteller bieten solche Pakete an.
Wer sich weiter in das Thema Klettersicherheit einlesen möchte, findet beim Deutschen Alpenverein (DAV) ausgezeichnete Merkblätter und Sicherheitsstudien. Auch die Hersteller stellen umfangreiche technische Datenblätter und Anleitungsvideos bereit. Kletterverbände wie der DAV, OEAV und SAC bieten Kurse an, die ich jedem Kletterer – egal welchen Levels – empfehle.
Vertiefende Tests und Vergleiche findet ihr auch auf diesen Seiten hier bei test-vergleiche.com:
HMS steht für Halbmast-Sicherung – gemeint ist der Halbmastwurf, eine Knotentechnik, bei der das Seil direkt durch den Karabiner geführt und durch Reibung gebremst wird. Der birnenförmige Karabiner wurde speziell für diese Sicherungsmethode entwickelt. Die Abkürzung hat sich eingebürgert, obwohl heute viele Kletterer den HMS-Karabiner auch mit anderen Sicherungsgeräten wie ATC oder Grigri kombinieren.
Ein HMS-Karabiner hat eine spezifische Birnen- oder Trapezform, die breiter ist als ein ovaler oder D-förmiger Standardkarabiner. Diese Form ist notwendig, damit der Halbmastwurf korrekt funktioniert und das Seil ohne Blockieren durch den Karabiner laufen kann. Normale D-Karabiner oder Ovale sind für diesen Zweck nicht geeignet und können die Sicherungsfunktion des Halbmastwurfs beeinträchtigen. HMS-Karabiner haben zudem immer einen Sicherungsverschluss (Schraub-, Twist- oder Triple-Lock), da sie als Sicherungskarabiner eine dauerhaft geschlossene Verbindung erfordern.
Die allgemeine Empfehlung lautet: spätestens nach 10 Jahren, auch ohne sichtbare Schäden. Bei intensiver Nutzung (mehrmals wöchentlich, mehrere Stunden Sicherarbeit) kann es deutlich früher notwendig sein – dann wenn tiefe Rillen durch Seilabrieb, schwergängiger Verschluss, Verformungen oder Korrosion sichtbar werden. Nach einem starken Sturz (mit Belastungsimpuls auf die Sicherungskette) sollte der Karabiner inspiziert werden. Im Zweifel: ersetzen. Die Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Risiko.
Für den Freizeitbereich und den Sport ist die EN 12275 (Bergsteigen – Verbindungsmittel) maßgeblich. Diese Norm definiert Mindestbruchlasten, Anforderungen an den Verschluss und andere Sicherheitskriterien. Industrielle PSA-Karabiner werden nach EN 362 zertifiziert. Achten Sie auf das CE-Zeichen und die Normangabe auf dem Karabiner selbst – fehlt diese, handelt es sich nicht um geprüfte Schutzausrüstung. Deko-Karabiner und Schlüsselkarabiner tragen zwar manchmal CE-Zeichen für andere Normen (z.B. für Elektroprodukte), sind aber niemals für den Klettersport zugelassen.
Beide Verschlusssysteme haben ihre Berechtigung. Der Schraubverschluss ist die klassische Lösung: einfach, zuverlässig, vertraut. Der Nachteil ist, dass man aktiv daran denken muss, ihn zu schließen. Der Twist-Lock schließt sich automatisch und reduziert die Gefahr vergessener offener Karabiner. Meine persönliche Empfehlung für Einsteiger: Mit Schraubverschluss beginnen, da man so das bewusste Schließen trainiert. Fortgeschrittene Kletterer dürfen gern zu Automatik-Verschlüssen wechseln, besonders für stressige Situationen in der Kletterhalle. Triple-Lock für kritische Standplatz-Karabiner.
Petzl empfiehlt für das Grigri die Verwendung von HMS-Karabinern mit einer Rückseiten-Breite von mindestens 13 mm und einer Öffnungsweite von mindestens 21 mm. Die meisten modernen HMS-Karabiner erfüllen diese Anforderungen. Dennoch sollte man die Kompatibilitätsliste in der Grigri-Bedienungsanleitung prüfen, da unterschiedliche Karabinerformen die Funktionsweise des Grigris beeinflussen können. Grundsätzlich gilt: Karabiner und Sicherungsgerät sollten aufeinander abgestimmt sein, und die Kombination sollte geübt werden, bevor man am Fels sichert.
kN steht für Kilonewton, eine Krafteinheit. 1 kN entspricht etwa 100 kg Gewichtskraft. Auf jedem Karabiner sind mindestens drei Werte angegeben: die Bruchlast in Längsrichtung (geschlossen, typisch 20-25 kN), in Längsrichtung mit geöffnetem Verschluss (typisch 7-9 kN) und in Querrichtung (typisch 7-10 kN). Diese Werte zeigen die Kraft, bei der der Karabiner versagen würde – in der Praxis entstehen beim Klettersturz typisch Kräfte von 5-8 kN. Die Werte geben also eine bedeutende Sicherheitsreserve, die aber nur funktioniert, wenn der Karabiner korrekt in Längsrichtung belastet wird.
Nach all meinen Jahren am Fels und in der Halle komme ich immer wieder zu dem gleichen Schluss: Der beste HMS-Karabiner ist der, den man kennt, dem man vertraut und den man zuverlässig benutzt. Qualität ist wichtig – man sollte nicht beim billigsten Produkt kaufen. Aber auch die teuersten Karabiner nutzen nichts, wenn man den Verschluss nicht schließt oder das Sicherungsgerät falsch einlegt.
Für die meisten Kletterer empfehle ich entweder den Black Diamond RockLock oder den Petzl ATTACHE als solide Einstiegs- und Alltagskarabiner. Wer einen Automatik-Verschluss bevorzugt, ist mit dem Mammut Crag oder dem Petzl William Triact-Lock gut beraten. Für professionellen Einsatz lohnt der Edelrid Bulletproof. Und wer viel im Alpinbereich unterwegs ist, sollte zu einem leichten Modell unter 60 Gramm greifen.
Wichtiger als die Markenwahl ist die regelmäßige Prüfung, die korrekte Technik und die Bereitschaft, einen Karabiner bei Zweifeln sofort auszutauschen. Leben ist mehr wert als zwanzig Euro.
Autor: Klaus Hofmann, Klettern & Sicherheit bei test-vergleiche.com. Klaus klettert seit über 20 Jahren und hat in dieser Zeit Hunderte von Kletterrouten in Europa begangen. Er schreibt für test-vergleiche.com über Kletterausrüstung, Sicherheitstechnik und Ausrüstungspflege. Alle Produktempfehlungen basieren auf persönlicher Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Wir sind kein Testinstitut. Dieser Artikel dient zur Information und ersetzt keine professionelle Kletterschulung.
Für diesen HMS-Karabiner-Vergleich haben wir 12 Modelle anhand von 9 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 103 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 4.357 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 12 Händlerangebote, beantwortet 7 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 01.10.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu HMS-Karabiner bekannt. Sobald ein Test veröffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.
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Unsere Empfehlungen basierend auf Testnoten und Kundenbewertungen.
| Platz | Produkt | Marke | Note | Bester Preis | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| 1.Beste Empfehlung | 1. Edelrid HMS Bulletproof Screw FG Verschlusskarabiner | Edelrid | 1,5Sehr gut | 24,79 € | Zum Angebot |
| 2.Preis-Leistungs-Sieger | 2. HMS-Karabiner Salewa HMS Screw G2 für sicheres Klettern | Salewa | 2,0Gut | 10,95 € | Zum Angebot |
| 3.Top Produkt | 3. Riginado Karabiner | – | 1,4Sehr gut | 36,74 € | Zum Angebot |
| 4. | 4. Edelrid HMS Karabiner | Edelrid | 1,4Sehr gut | 25,59 € | Zum Angebot |
| 5. | 5. Mammut Classic HMS Screwgate Carabiner | Mammut | 1,5Sehr gut | 16,00 € | Zum Angebot |
| 6. | 6. HMS-Karabiner Petzl M36 a TL William asymmetrisch Aluminium mit großer Kapazität | Petzl | 1,6Gut | 26,99 € | Zum Angebot |
| 7. | 7. Edelrid HMS-Karabiner Strike Triple FG mit Verschlussmechanismus | Edelrid | 1,7Gut | 23,55 € | Zum Angebot |