
Kleos Extra Natives OlivenölNote 1,4
Verpackung schützt vor Licht und enthält viele ungesättigte Fettsäuren.
- für viele Zwecke nutzbar
- 1 Liter Fassungsvermögen
Letzte Aktualisierung:
Mildes Olivenöl Vergleich 2026: Die besten Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung.
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|---|---|
Menge Preis pro Liter | |
| Menge Preis pro Liter | 1 Liter 16,90 € |
Kaltgepresst | |
| Kaltgepresst | Ja |
Bio | |
| Bio | Nein |
Güteklasse | |
| Güteklasse | nativ extra |
Ungesättigte Fettsäuren pro 100 ml | |
| Ungesättigte Fettsäuren pro 100 ml | 73 g |
Verpackung | |
| Verpackung | Metall-Kanister |
Herkunft | |
| Herkunft | Griechenland |
Weitere Größen | |
| Weitere Größen | • 0,5 Liter • 3 Liter • 5 Liter |
Vorteile | |
| Vorteile |
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Angebot | |
| Angebot | |
12 Modelle verglichen · 16,90 € bis 26,97 € · beste Note 1,4 · Preise geprüft am 12.09.26

Kleos Extra Natives OlivenölNote 1,4
Verpackung schützt vor Licht und enthält viele ungesättigte Fettsäuren.

Lyrakis Family OlivenölNote 1,4
Ohne Konservierungsstoffen und enthält viele ungesättigte Fettsäuren.

Jordan Natives Olivenöl ExtraNote 1,4
Hoher Anteil ungesättigter Fettsäuren und 1 Liter Fassungsvermögen.
Beim Kauf von mildem Olivenöl zählen vor allem die Güteklasse und der Preis pro Liter. Unter den 12 verglichenen Ölen liegt das Kleos Extra Natives Olivenöl mit der Note 1,4 vorn. Es ist kaltgepresst und steckt in einem lichtdichten Metall-Kanister. Preis-Leistungs-Sieger ist das Lyrakis Family Olivenöl, ebenfalls mit 1,4 bewertet und mit rund 17 Euro für einen Liter etwas günstiger. Die Preise reichen von rund 17 bis 27 Euro je Packung. Kleine Flaschen mit 500 ml kosten dabei oft so viel wie ein ganzer Liter. Aufpreise für Bio fallen je Liter deutlich aus.
Nativ extra ist die höchste Güteklasse und steht für ein rein mechanisch gewonnenes Öl ohne chemische Hilfsmittel. Rechnen Sie immer den Literpreis aus, weil kleine Flaschen den Liter oft fast doppelt so teuer machen. Licht schadet dem Aroma, deshalb schützen








Ein mildes Olivenöl ist ein Öl aus Oliven, dessen Geschmack weich und kaum bitter ausfällt. Scharfe Noten im Abgang fehlen weitgehend. Man unterscheidet vor allem nach der Güteklasse: nativ extra, nativ sowie Mischungen aus raffiniertem und nativem Öl. Hinzu kommt die Frage, ob ein Öl sehr sanft oder leicht fruchtig schmeckt.
Alle Öle dieser Seite, die eine Güteklasse nennen, tragen die Stufe nativ extra. Milder Charakter entsteht meist durch reife Früchte und bestimmte Olivensorten. Grüne, früh geerntete Oliven liefern dagegen kräftigere, pfeffrige Öle.
Nativ extra ist die höchste Güteklasse für Olivenöl. Gewonnen wird es rein mechanisch, ohne chemische Hilfsmittel. Fehler im Geschmack darf es keine haben.
Kaltgepresst ist ein zweites Stichwort auf vielen Etiketten. Gemeint ist eine Gewinnung bei niedriger Temperatur, die das Aroma schont. Verlassen können Sie sich darauf durchaus, denn die Angabe ist geregelt. Wer ohnehin vor allem brät, findet eine eigene Auswahl an Olivenöl zum Braten.
Salat, Fisch und Gebäck profitieren am meisten von seinem sanften Profil.
Vor dem Kauf lohnt ein Blick auf wenige, aber entscheidende Punkte. Etiketten sind oft voll mit Begriffen, die wenig über den Geschmack verraten. Viele davon klingen wichtiger, als sie sind.
Ob ein Öl wirklich mild schmeckt, hängt davon ab, welche Sorten verwendet und wann die Oliven geerntet wurden. Angaben dazu fehlen auf den meisten Etiketten. Einige Hersteller nennen zwar den Gehalt an ungesättigten Fettsäuren. Im Feld liegen die Werte zwischen 65 und 78 g pro 100 ml. Für den Alltag zählen Frische und Lagerung allerdings mehr als dieser Unterschied.
Bio ist ein weiteres Kriterium, sagt aber nichts über den Geschmack aus.

Drei Öle teilen sich die Note 1,4. Vorn steht das Kleos Extra Natives Olivenöl, kaltgepresst und aus Griechenland. Es kommt im Metall-Kanister, der das Öl vor Licht schützt. Mit 78 g ungesättigten Fettsäuren pro 100 ml nennt es den höchsten Wert im Feld. Rund 18 Euro kostet der Liter.
Fast gleichauf liegt das Lyrakis Family Olivenöl. Kanister, Herkunft und Güteklasse entsprechen dem Kleos-Öl, der Fettsäurewert liegt mit 73 g etwas darunter. Dafür kostet der Liter nur rund 17 Euro. Zudem gibt es Größen von 0,5 bis 5 Litern. Für die meisten Haushalte ist das wohl die vernünftigste Wahl.
Das dritte Öl mit 1,4 ist das Jordan Natives Olivenöl Extra. Hier fehlen allerdings Angaben zu Herkunft, Kaltpressung und Verpackung. Mit rund 22 Euro je Liter ist es zudem teurer als die beiden griechischen Kanister. Wer klare Angaben erwartet, wird bei Jordan kaum fündig.
Größer zu kaufen lohnt sich nur, wenn täglich mit Öl gekocht wird. Beide Spitzenmarken bieten auch 3 und 5 Liter an. Offen hält sich Olivenöl nur begrenzt. Allein lebende greifen besser zum einzelnen Liter.
Knapp dahinter folgen zwei kleinere Flaschen mit der Note 1,5.

Auf 1,5 kommen das 360° Rundum Ehrlich Bio-Olivenöl und das Black Lion Premium Kreta Natives Extra Olivenöl. Beide sind kaltgepresst. Das erste ist handverlesen und stammt aus ökologischem Anbau. Black Lion ist bio-zertifiziert, die Flasche schützt vor Licht. Einziger Haken ist der Preis: umgerechnet zahlen Sie zwischen 30,65 und 33,90 Euro je Liter. Für sparsame Käufer passen beide deshalb kaum.
| Modell | Note | Verpackung | Herkunft |
|---|---|---|---|
| Kleos | 1,4 | Metall-Kanister | Griechenland |
| Lyrakis Family | 1,4 | Metall-Kanister | Griechenland |
| Rapunzel | 2,1 | Glasflasche | Italien |
| Mi-oro | 2,5 | Glasflasche | Spanien |
| Ursini | 2,8 | Glasflasche | Italien |
Note 2,0 erreichen Direct & friendly und Sitia Creta. Sitia Creta steckt als einziges griechisches Öl des Feldes in einer Glasflasche. Rund 20 Euro werden für den Liter fällig. Direct & friendly ist bio und handverlesen, bei rund 25 Euro für 500 ml aber eines der teuersten Öle je Liter.
Handlese und Bio kosten eben extra.
Dreimal vergeben ist die 2,1: Rapunzel, Biokontor und Oleum Crete. Beide erstgenannten setzen auf Bio und Glas. Beim Oleum-Öl fällt dagegen der niedrigste Fettsäurewert auf, 65 g je 100 ml. Am Ende stehen Mi-oro mit 2,5 und Ursini mit 2,8. Laut Beschreibung schmeckt das spanische Öl mild und fruchtig. Zum italienischen Schlusslicht nennt die Beschreibung kaum mehr als eine elegante Flasche. Eine schöne Flasche allein taugt wenig als Kaufgrund.
Bio-Olivenöl stammt aus kontrolliert ökologischem Anbau. Synthetische Spritzmittel sind dort nicht erlaubt. Kontrolliert wird das von zugelassenen Stellen, nicht vom Hersteller selbst. Am Geschmack ändert das Siegel allerdings wenig.
Fünf Öle dieser Seite tragen einen Bio-Hinweis. Sie kosten je Liter meist deutlich mehr als herkömmliche Öle aus dem Kanister. Ob sich der Aufpreis rechnet, ist eine Frage der eigenen Werte, nicht der Küche.
Handverlesen klingt nach Handwerk. Gemeint ist, dass die Oliven von Hand gepflückt oder sortiert werden. So entstehen weniger Druckstellen, die das Aroma trüben könnten. Für ein mildes Öl ist das hilfreich, aber keine Garantie. Viele Käufer überschätzen diesen Punkt.
Herkunft wirkt oft wichtiger, als sie ist. Griechische, italienische und spanische Öle können alle mild ausfallen. Entscheidend sind Sorte und Reife der Früchte. Glas lässt sich gut recyceln, schützt aber schlechter vor Licht als Metall, sofern es nicht dunkel gefärbt ist. Letztlich zählt, wie schnell die Flasche leer wird.
Ein Aufpreis allein für die Region ist unnötig, wenn das Öl ohnehin im Dressing landet.

Manche Fehlkäufe entstehen nicht am Regal, sondern später in der Küche. Andere beginnen tatsächlich schon beim Einkauf.
Oft unterschätzt wird die Bezeichnung „Olivenöl“ ohne Zusatz. Ohne den Hinweis nativ extra steckt häufig eine Mischung mit raffiniertem Öl in der Flasche. Solches Öl taugt wenig für kalte Speisen, weil ihm das Aroma fehlt.
Füllen Sie aus einem großen Kanister eine kleine, dunkle Flasche für den Alltag ab. Den Rest lagern Sie kühl und gut verschlossen. So bleibt das Aroma länger frisch.
Auch der Blick aufs Datum wird gern vergessen. Je frischer die Ernte, desto runder schmeckt das Öl. Angebrochene Flaschen sollten Sie zügig verbrauchen.
Eine offene Karaffe auf der Arbeitsplatte sieht hübsch aus, schadet dem Öl aber.
Gerade weil es zurückhaltend schmeckt, passt mildes Öl zu Speisen, die selbst fein schmecken. Kräftige Öle würden sie überdecken.
Zum scharfen Anbraten eignet sich natives Öl zwar, doch das feine Aroma geht dabei verloren. Kurz schwenken klappt gut. Bei Gemüse aus der Pfanne reicht es dagegen völlig. Frittieren im großen Topf funktioniert nicht gut mit teurem nativem Öl, weil die Menge ins Geld geht.
Auch Kinder mögen die milde Variante oft lieber als herbe Öle. Immerhin gewöhnt sich der Gaumen so langsam an den typischen Geschmack. Beim Backen fällt das Öl ohnehin kaum auf.
Wer mehrere Öle vergleichen möchte, probiert sie pur auf einem Löffel. Schlicht mit etwas Salz und Brot zeigen sich die Unterschiede am besten. Dabei fällt schnell auf, wie verschieden mild sein kann. Manche Öle wirken fast neutral, andere bleiben leicht grasig.
Brot zum Dippen ist der einfachste Weg, ein neues Öl zu probieren.
Licht und Wärme setzen jedem Öl zu. Mildes Olivenöl verliert dabei zuerst sein feines Aroma, lange bevor es wirklich verdorben ist. Am besten steht die Flasche deshalb dunkel und kühl. Kälte schadet zwar nicht dauerhaft, das Öl wird allerdings trüb und flockt aus. Bei normaler Raumwärme löst sich das nach einer Weile wieder. Am Geschmack ändert sich nichts.
Viele stellen die Flasche direkt neben den Herd, weil sie dort griffbereit ist. Die ständige Wärme lässt das Öl schneller altern, und der milde Geschmack kippt ins Muffige. Schon der Schrank daneben reicht völlig.
Der Kanister lohnt sich nur, wenn im Haushalt regelmäßig gekocht wird. Sonst steht der Rest monatelang angebrochen herum. Einmal geöffnet, sollte das Öl zügig verbraucht werden. Ausgießer mit Tropfstopp helfen beim Dosieren, und die Öffnung bleibt sauber.
Zum Braten eignet sich mildes Öl durchaus, solange die Pfanne nicht raucht. Für häufiges scharfes Anbraten lohnt ein Blick auf den Vergleich zu Olivenöl zum Braten, dort geht es um robustere Sorten.
Roh entfaltet es ohnehin am meisten Geschmack.

Welche Flasche passt, hängt davon ab, wie viel in der Küche verbraucht wird.
Familien, die täglich Salat anmachen und Gemüse schmoren, fahren mit einem Liter im Metall-Kanister gut. Das Lyrakis Family Olivenöl kostet etwa 17 Euro und ist laut Anbieter auch mit einem halben, drei oder fünf Litern erhältlich.
Für Singles ist ein Kanister selten die richtige Wahl. Nach dem Anbruch wartet das Öl zu lange, und das Aroma leidet. Das Rapunzel Olivenöl mild aus Italien kommt dagegen in Glasflaschen und erfüllt Bio-Standards. Allerdings landet es mit Note 2,1 im Mittelfeld. Rund 27 Euro sind zudem der höchste Preis im Feld.
Kocht man selten, sind kleine Gebinde die bessere Wahl. So bleibt der milde Geschmack bis zum letzten Löffel erhalten.
Olivenöl mag kein Licht. Metall hält es vollständig ab, dunkles Glas immerhin einen großen Teil davon. Klare Flaschen sehen im Regal schön aus, schützen aber kaum. Ein dunkler Schrank gleicht vieles aus, egal wie das Öl verpackt ist.
| Verpackung | Modelle mit dieser Angabe | Herkunft |
|---|---|---|
| Metall-Kanister | 2 | Griechenland |
| Metall-Flasche | 1 | Griechenland |
| Glasflasche | 4 | Griechenland, Italien, Spanien |
Bei den übrigen Modellen fehlt eine Angabe zur Verpackung in der Merkmalsliste. Manche nennen sie wenigstens bei den Vorteilen, etwa nachhaltige Glasflaschen oder einen Schutz vor Licht.
Kanister haben einen Haken. Beim Ausgießen gluckert es, und dosieren lässt sich schlecht. Viele füllen deshalb eine kleine Menge in eine dunkle Karaffe um und lassen den Rest verschlossen. Das schont den Vorrat, weil weniger Luft an das Öl kommt.
Glas wiegt mehr, zerbricht leichter und ist dafür angenehm zu handhaben.
Eine Metall-Flasche liegt zwischen beiden. Sie schützt wie ein Kanister und gießt sich wie eine Flasche, ist im Feld aber nur einmal vertreten.
Alle zwölf Modelle kosten zwischen rund 17 und 27 Euro. Klingt nach wenig Spanne, täuscht aber. Die Füllmengen reichen nämlich von einem halben Liter bis zu einem ganzen. Nur die Flaschen zu vergleichen, führt deshalb in die Irre.
Entscheidend ist der Literpreis. Bei den Literpackungen liegt er grob zwischen 17 und 23 Euro. Die meisten Flaschen mit einem halben Liter und die 750-ml-Flasche kommen umgerechnet auf rund 30 bis 50 Euro pro Liter.
Wer nur auf den Flaschenpreis schaut, spart kaum etwas.
Am unteren Ende steht das Lyrakis Family Olivenöl: ein Liter für wenig Geld, bewertet mit 1,4. Mehr Öl fürs Geld bietet kein anderes Modell. Ganz oben liegt Direct & friendly Olivenöl mild mit rund 25 Euro für 500 ml. Umgerechnet sind das knapp 50 Euro pro Liter, bei einer Note von 2,0.
Bio und Handlese kosten eben Aufpreis. Ob er sich lohnt, entscheidet der eigene Anspruch, nicht die Note.

Unter den Bioölen fällt das Black Lion Premium Kreta Natives Extra Olivenöl auf. Mit Note 1,5 gehört es zu den am besten benoteten Ölen mit Bio-Angabe.
Die Flasche fasst 750 ml und kostet rund 24 Euro. Umgerechnet sind das 30,65 Euro je Liter, also spürbar mehr als bei den Kanistern. Dafür gibt es eine Verpackung, die laut Anbieter vor Licht schützt, dazu Kaltpressung und viele ungesättigte Fettsäuren. Pro 100 ml nennt der Hersteller 73 g.
Bio lohnt sich beim Olivenöl vor allem dann, wenn die Flasche auch zügig leer wird.
Allerdings bleibt manches offen. In der Merkmalsliste fehlt eine Güteklasse, obwohl der Name nativ extra nahelegt. Auch die Herkunft ist nur über den Produktnamen erkennbar.
Weitere Größen gibt es mit einem halben Liter oder im Doppelpack.
Haushalten, die wenig Öl brauchen und Wert auf Bio legen, passt es gut. Wer literweise brät, zahlt hier schlicht zu viel.

Olivenöl hält sich verschlossen recht lange. Offen sieht es anders aus. Sauerstoff lässt das Aroma nach und nach verblassen, bis das Öl schließlich ranzig wird.
Ranziges Öl riecht nach altem Nussfett oder Knete und schmeckt kratzig. Schädlich ist ein kleiner Schluck zwar nicht, das Essen verdirbt es trotzdem. Gerade milde Öle verraten den Fehlton früh, weil kein kräftiges Aroma ihn überdeckt.
Beim Thema Umwelt spielt die Verpackung mit. Glas lässt sich gut sammeln, Metall ebenfalls. Kurze Wege sind bei Öl aus dem Süden ohnehin nicht möglich; die Modelle hier stammen laut Angabe aus Griechenland, Italien und Spanien.
Bio sagt etwas über den Anbau aus, nichts über den Geschmack.
Nachhaltig hergestellt nennen mehrere Anbieter als Vorteil. Belegen lässt sich das aus den Angaben kaum, weil keine Einzelheiten dazu genannt werden. Handlese ist dagegen konkret: Die Früchte werden schonend gepflückt, was der Qualität zugutekommt. Drei Modelle führen die Angabe handverlesen ausdrücklich.
Beides hat seinen Platz. Im Laden sieht man die Flasche, kann das Datum prüfen und nimmt sie gleich mit. Online ist die Auswahl größer, gerade bei Kanistern und Bioölen.
Probieren funktioniert nicht, jedenfalls nicht vor dem Kauf.
Darauf sollten Sie beim Bestellen achten:
Kistenweise auf Vorrat zu bestellen bringt wenig, wenn der Verbrauch klein ist. Jede angebrochene Flasche altert, und ein Rabatt gleicht das nicht aus. Sinnvoller ist es, regelmäßig kleinere Mengen nachzukaufen.
Im Supermarkt stehen milde Öle oft direkt unter hellen Lampen. Wer dort kauft, greift am besten nach Flaschen aus der hinteren Reihe, die weniger Licht abbekommen haben. Kommt eine Flasche per Versand beschädigt an, gehört sie zurück und nicht in die Küche.

Vorteile
Nachteile
Ja, zum sanften Braten eignet es sich gut. Kritisch wird es erst, wenn die Pfanne zu rauchen beginnt, dann entstehen Bitterstoffe und das feine Aroma geht verloren. Gemüse, Fisch oder Eier bei mittlerer Hitze sind kein Problem. Sehr heißes Anbraten gelingt mit robusteren Fetten besser. Sein Geschmack kommt ohnehin am schönsten zur Geltung, wenn man es kalt verwendet.
Einige Wochen bis wenige Monate, je nach Lagerung. Dunkel und kühl gestellt bleibt das Aroma länger erhalten. Neben dem Herd oder am sonnigen Fenster altert es dagegen spürbar schneller. Kurz vor dem Gebrauch zeigt eine Geruchsprobe, ob noch alles stimmt. Riecht es muffig oder nach altem Fett, gehört es entsorgt.
Nein, das ist unnötig und eher lästig. Im Kühlschrank wird das Öl trüb und dickflüssig, manchmal bilden sich Flocken. Schädlich ist das nicht, bei Raumwärme verschwindet es wieder. Praktischer ist ein dunkler Schrank fern vom Herd. Dort bleibt die Flasche griffbereit und trotzdem geschützt.
Beim Geschmack nicht zwingend, beim Anbau schon. Bio regelt, wie die Oliven angebaut werden, und schließt chemische Spritzmittel weitgehend aus. Über Aroma und Frische sagt das allerdings wenig. Unter den zwölf Modellen liegen die bestbenoteten Öle ohne Bio-Merkmal sogar leicht vorn. Wer Wert auf ökologischen Anbau legt, zahlt dafür meist deutlich mehr.
Vor allem am Geschmack: Es wirkt rund, kaum bitter und kratzt wenig im Hals. Auf dem Etikett helfen Hinweise wie mild oder fruchtig weiter. Zwei Anbieter im Feld nennen den milden, fruchtigen Geschmack ausdrücklich. Wie mild ein Öl wirkt, hängt davon ab, wie empfindlich die eigene Zunge reagiert. Manchem kommt schon ein leicht pfeffriges Öl zu scharf vor.
Das lohnt sich nur bei hohem Verbrauch. Zwar schützt Metall gut vor Licht, nach dem Öffnen kommt aber mit jedem Ausgießen Luft hinein. Kleine Haushalte füllen besser eine Karaffe ab oder greifen gleich zur Literflasche. Drei oder fünf Liter bieten laut Angabe gleich mehrere Anbieter aus Griechenland an.
Mild und kaltgepresst sollte es sein, am besten in der Güteklasse nativ extra. Solche Öle begleiten Blattsalat, Tomaten oder Bohnen, ohne den Geschmack der Zutaten zu überdecken. Kräftige, bittere Öle dominieren dagegen schnell ein zartes Dressing. Unter den Modellen hier tragen die meisten diese Angaben, die Auswahl ist also groß.
Weil der Preis pro Menge bei kleinen Gebinden stark steigt. Eine Flasche mit 500 ml für rund 25 Euro kostet umgerechnet knapp 50 Euro je Liter, ein Kanister mit einem Liter dagegen etwa ein Drittel davon. Zusätzlich treiben Bio, Handlese und aufwendige Flaschen den Preis. Der Preis allein taugt wenig als Hinweis auf die Note, denn die teuersten Öle liegen hier nicht vorn.
Vorn liegt das Kleos Extra Natives Olivenöl, bewertet mit 1,4. Es kommt kaltgepresst in der Güteklasse nativ extra aus Griechenland. Der Metall-Kanister schützt vor Licht, und mit 78 g pro 100 ml nennt es den höchsten Anteil ungesättigter Fettsäuren im Feld. Rund 18 Euro für einen Liter sind dafür fair.
Preis-Leistungs-Sieger ist das Lyrakis Family Olivenöl. Note, Verpackung und Herkunft entsprechen dem Sieger, der Literpreis liegt mit etwa 17 Euro aber am niedrigsten. Etwas weniger nennt es beim Anteil der Fettsäuren: 73 g statt 78 g.
Kleine Haushalte greifen besser zu einer Glasflasche mit einem halben Liter, damit das Öl frisch bleibt. Mit Bio-Wunsch ist das Kreta-Öl mit Note 1,5 eine gut benotete Wahl, allerdings zu höherem Literpreis. Familien mit hohem Verbrauch fahren mit den beiden Kanistern am günstigsten.
Beide Sieger haben einen Haken. Aus dem Kanister gießt es sich unhandlich, und ein ganzer Liter bringt wenig, wenn er monatelang offen steht.
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