
Kleos Extra Virgin OlivenölNote 1,4
Schmeckt wenig säuerlich und in lichtgeschütztem Metallkanister.
- höchste Qualitätsklasse
- reich an ungesättigten Fettsäuren
Letzte Aktualisierung:
Olivenöl 5l Vergleich 2026: 13 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung. Olivenöl 5l
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|---|---|
Preis pro Liter | |
| Preis pro Liter | 12,00 € pro Liter |
Kaltgepresst | |
| Kaltgepresst | Ja |
Bio | |
| Bio | Nein |
Handverlesen | |
| Handverlesen | Nein |
Güteklasse | |
| Güteklasse | nativ extra |
Ungesättigte Fettsäuren pro 100 ml | |
| Ungesättigte Fettsäuren pro 100 ml | 72,0 g |
Verpackung | |
| Verpackung | Metall-Kanister |
Verarbeitete Olivensorte | |
| Verarbeitete Olivensorte | k. A. |
Herkunft | |
| Herkunft | Griechenland |
Vorteile | |
| Vorteile |
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Angebot | |
| Angebot | |
13 Modelle verglichen · 54,90 € bis 103,49 € · beste Note 1,4 · Preise geprüft am 09.09.26

Kleos Extra Virgin OlivenölNote 1,4
Schmeckt wenig säuerlich und in lichtgeschütztem Metallkanister.

Terra Creta Estate Extra natives OlivenölNote 1,4
Ist bio-zertifiziert und Produktinfos online verfügbar.

Terra Creta OlivenölNote 1,4
In lichtgeschütztem Metallkanister und höchste Qualitätsklasse.
Beim Olivenöl 5l entscheidet vor allem die Güteklasse, ob das Öl seinen Preis wert ist. Nativ extra bedeutet: rein mechanisch gewonnen, ohne Hitze, ohne Raffination. Alle 12 verglichenen Kanister liegen preislich zwischen rund 55 und 103 Euro. Vergleichssieger ist das Kleos Extra Virgin Olivenöl mit der Note 1,4, es steckt im lichtgeschützten Metallkanister und kostet rund 56 Euro. Als bester Kauf nach Preis und Leistung geht das Terra Creta Olivenöl für rund 55 Euro hervor, ebenfalls Note 1,4. Bio-Ware kostet spürbar mehr.
Achten Sie auf die Güteklasse nativ extra, sie steht für rein mechanische Gewinnung ohne Wärme. Metall hält Licht ab und schützt das Öl damit besser als jede durchsichtige Flasche. Rechnen Sie stets den Preis pro Liter aus, er reicht hier von 11,18 bis 20,70 E









Ein Olivenöl 5l ist schlicht ein Vorratsgebinde: dieselbe Ware wie in der kleinen Flasche, nur in der Menge, die eine Familie über Monate verbraucht. Unterschieden wird nicht nach Kanistergröße, sondern nach Güteklasse und Herstellung.
An der Spitze steht nativ extra. Gewonnen wird das Öl mechanisch, ohne Wärme und ohne chemische Nachbehandlung. Darunter liegen natives Olivenöl und raffinierte Ware, die im Regal meist nur noch als Mischung auftaucht. Zwölf Kanister stehen hier nebeneinander, und sie tragen die höchste Klasse, soweit die Angabe vorliegt.
Dann kommt die Trennung nach Anbau. Bio-zertifizierte Öle folgen festen Regeln beim Pflanzenschutz, konventionelle nicht. Ein Siegel führen hier Terra Creta Estate Extra natives Olivenöl, Jordan Bio-Olivenöl und Minotaur Bio Olivenöl.
Als drittes Merkmal zählt die Erntemethode.
Handverlesene Früchte kommen unbeschädigt in die Mühle, maschinell geschüttelte nicht immer. Ob man das später schmeckt, richtet sich danach, wie schnell nach der Ernte gepresst wurde. Genauso wichtig bleibt die Olivensorte. Koroneiki taucht mehrfach auf, andere Kanister setzen auf Adramitiani, Kolovi, Provencal, Ogliarola oder Leccino.
Zwar klingt Sortenreinheit nach Sorgfalt, sie sagt aber nichts über die Frische aus. Fehlt zusätzlich die Angabe zur Region, wie bei mehreren Modellen hier, dann bringt wenig, was auf dem Etikett sonst noch steht.
Sechs Punkte entscheiden, ob ein Kanister zu Ihnen passt. Manches steht auf jedem Etikett, anderes muss man suchen.
Güteklasse und Verpackung zuerst, danach der Preis je Liter. Alles Weitere ist Feinabstimmung.
Kaltgepresst taugt als Auswahlkriterium ohnehin nichts. Zwölf von zwölf Kanistern tragen es, getrennt wird dadurch niemand von niemandem. Ähnlich steht es um die Sternebewertungen: Sie liegen dicht beieinander und helfen kaum weiter, weil zwischen 4,5 und 4,7 Sternen fast kein Abstand bleibt.
Kurz gesagt: zwei Zahlen reichen.
Notieren Sie sich den Preis je Liter und die Güteklasse, dann fällt die Entscheidung in wenigen Minuten. Wer stattdessen Sternebewertungen gegeneinander abwägt, verliert Zeit ohne Erkenntnis.

Eng liegen die Noten zusammen. Fünf Kanister stehen bei 1,4, fünf bei 1,5, dahinter folgen 1,7 und 2,0. Stärker als die Bewertung spreizt sich der Preis.
Angeführt wird das Feld vom Kleos Extra Virgin Olivenöl. Note 1,4, rund 56 Euro, 11,18 Euro pro Liter, höchste Güteklasse, lichtgeschützter Metallkanister. Bio ist es nicht, handverlesen auch nicht. Wer Wert auf ein Bio-Siegel legt, ist hier falsch.
Etwas weniger verlangt das Terra Creta Olivenöl mit rund 55 Euro und hält dieselbe Note. Allerdings fehlen im Datenblatt die Angaben zu Güteklasse, Bio-Status und Pressung, die bei fast allen anderen Kanistern dieses Vergleichs ausgewiesen sind. Eine fehlende Angabe ist kein Mangel am Öl, macht den Vergleich aber ungenauer.
Rund 103 Euro verlangt das Jordan Bio-Olivenöl, fast das Doppelte je Liter gegenüber dem Sieger. Dafür bekommt man Bio-Zertifizierung und handverlesene Oliven. Bei den ungesättigten Fettsäuren liegt es mit 78,6 Gramm hinter dem Agia Triada mit 86,0 Gramm, das rund 63 Euro kostet. Fürs bloße Kochen bringt der Aufpreis wenig.
Am unteren Ende der Tabelle steht ein Kanister mit Note 2,0 und rund 95 Euro.
Das passt für niemanden.
Wer auf den Preis achtet, findet für weniger als zwei Drittel dieses Betrags mehrere Kanister mit der besseren Note 1,4 und dem niedrigsten Preis je Liter im Feld.

Der häufigste Fehler passiert vor dem Kauf: Verglichen werden Packungspreise statt Literpreise. Fünf Liter für 60 Euro klingen teurer als eine Flasche für 12 Euro, sind je Liter aber oft günstiger.
Zweiter Fehler: die Lagerung wird nicht mitgedacht. Ein voller Kanister landet schnell neben dem Herd, weil dort Platz ist. Wärme und Licht bauen das Öl ab, und dann nützt die beste Güteklasse nichts mehr.
Mit dem ersten Aufschrauben beginnt die Uhr zu laufen. Wer fünf Liter offen stehen lässt und alle paar Tage den Deckel abnimmt, holt jedes Mal Sauerstoff hinein. Besser ist eine kleine Flasche für den täglichen Gebrauch, die man nachfüllt.
Dritter Fehler: Bewertungszahlen als Qualitätsbeleg lesen. Alle Kanister hier liegen in einem engen Band, und aus solchen Werten lässt sich keine Rangfolge ableiten.
Viertens greifen viele zum teuersten Gebinde, weil sie annehmen, der Preis stehe für Qualität. Das Gegenteil zeigt der Vergleich: Rund 103 Euro kostet das Modell mit Note 1,5, während der Kanister für rund 55 Euro die bessere 1,4 trägt und damit vorn liegt.
Fünftens wird die Umfüllflasche vergessen.
Und zuletzt: Wer nur gelegentlich brät und sonst Butter nimmt, für den ist ein Fünf-Liter-Gebinde schlicht unnötig.
Nativ extra bezeichnet die strengste Stufe. Entstehen darf das Öl nur durch Pressen, Zentrifugieren und Filtern, nicht durch Hitze oder Lösungsmittel. Der Säuregehalt muss niedrig sein, und geschmackliche Fehler sind nicht erlaubt.
Kaltgepresst heißt, dass beim Pressen eine festgelegte Temperaturgrenze nicht überschritten wird. Wärme würde mehr Öl aus dem Fruchtfleisch holen, dabei aber Aroma und empfindliche Inhaltsstoffe zerstören. Alle Modelle hier, bei denen die Angabe vorliegt, sind kaltgepresst.
Handverlesen bezieht sich auf die Ernte, nicht auf die Presse. Beim Lyrakis Family Olivenöl und beim Jordan Bio-Olivenöl steht diese Angabe im Datenblatt.
Beschädigte Früchte gären.
Das schmeckt man später im Öl, und zwar deutlicher, als es die meisten Etiketten mit ihren Sortenangaben und Angaben zur Region vermuten lassen. Die Zahl zu den ungesättigten Fettsäuren beschreibt die Zusammensetzung des Fetts. Sie reicht von 72,0 Gramm beim Great Vita Olivenöl bis 86,0 Gramm beim Agia Triada. Messbar ist der Unterschied, im Alltag merkt man davon allerdings nichts.
Wichtiger bleibt eine Angabe, die viele übersehen: das Abfülldatum oder die Ernte. Fehlt sie, kauft man Öl unbekannten Alters.

Drei Kanister tragen ein Bio-Siegel. Terra Creta Estate Extra kostet rund 63 Euro, Minotaur Bio Olivenöl rund 61 Euro, Jordan Bio-Olivenöl rund 103 Euro.
Gegenüber dem Vergleichssieger für rund 56 Euro ist das ein Aufschlag von etwa fünf bis fast fünfzig Euro. Ob sich das rechnet, richtet sich nach Ihrer Haltung zur Anbauweise. Geschmacklich lässt sich daraus nichts ableiten.
Griechenland dominiert das Feld. Kreta wird bei mehreren Modellen genannt, etwa beim Gebinde der Nikolaos & Dimitrios Family Corporation. Beim Le Fascine deuten Provencal, Ogliarola und Leccino auf eine andere Region hin. Wenn Sie sich näher mit einzelnen Anbaugebieten befassen wollen, hilft ein Blick auf Öle von der Insel Kreta. Bei mehreren Gebinden fehlt die Herkunftsangabe ganz.
Koroneiki ist die am häufigsten genannte Sorte. Sie gilt als ergiebig und robust.
Füllen Sie direkt nach dem Öffnen eine kleine dunkle Flasche für die Küche ab und verschließen Sie den Kanister wieder fest. So kommt nur einmal statt vierzig Mal Luft an die Hauptmenge. Den Kanister selbst stellen Sie kühl und dunkel, keinesfalls neben den Herd.
Sortenreinheit allein taugt wenig als Kaufargument.
Von rund 55 bis 103 Euro reicht die Spanne. Umgerechnet sind das 11,18 bis 20,70 Euro pro Liter. Drei Stufen lassen sich unterscheiden.
Unter 60 Euro liegen mehrere Gebinde mit Note 1,4, darunter beide Sieger. Wer hier zugreift, bekommt die höchste Güteklasse im Metallkanister zum niedrigsten Preis je Liter des Feldes.
| Modell | Preis pro Liter | Note |
|---|---|---|
| Kleos Extra Virgin Olivenöl | 11,18 € pro Liter | 1,4 |
| Terra Creta Olivenöl | 11,74 € pro Liter | 1,4 |
| Great Vita Olivenöl | 12,00 € pro Liter | 1,5 |
| Le Fascine Olivenöl | 13,99 € pro Liter | 1,5 |
| Jordan Bio-Olivenöl | 20,70 € pro Liter | 1,5 |
Zwischen 60 und 70 Euro liegt das Mittelfeld. Zu finden sind dort Bio-Zertifizierung, höhere Fettsäurewerte oder handverlesene Oliven, die Noten bleiben aber bei 1,5.
Darüber wird es teuer. Ab rund 95 Euro kostet ein Gebinde nur noch, wenn Bio, Handverlesung oder eine besondere Sorte dazukommen. Note 2,0 trägt ein Modell dieser Klasse, und dort spart man kaum, sondern zahlt drauf.
Der Aufpreis für die oberste Klasse lohnt sich nur bei klaren Zusatzwünschen.
Olivenöl altert. Licht, Wärme und Luft treiben das voran, und bei fünf Litern dauert es nun einmal, bis das Gebinde leer ist.
Stellen Sie es dorthin, wo es kühl und dunkel ist. Ein Schrank reicht. Das Fensterbrett über der Spüle ist der schlechteste Platz in der ganzen Küche, auch wenn er sich anbietet. Metall hilft hier ohnehin mehr als Glas, weil es kein Licht durchlässt.
Füllen Sie für den täglichen Gebrauch eine kleine Flasche ab.
So bleibt der große Behälter meist verschlossen, geöffnet wird er nur alle paar Wochen. Wer täglich auf- und zuschraubt, bringt jedes Mal frische Luft an das Öl. Das schmeckt man nach einigen Monaten. Ein kühler Keller bringt wenig, wenn Sie das Gebinde dort täglich holen und wieder hinstellen.
Neben dem Herd steht das Öl warm, oft über Stunden. Fett nimmt Wärme auf und verliert dabei sein Aroma. Ein Kanister, der ein halbes Jahr neben der Kochstelle wartet, schmeckt am Ende flach und leicht ranzig.
Kaufen Sie eine solche Menge nur, wenn Sie sie in absehbarer Zeit verbrauchen. Für einen Haushalt, der einmal im Monat einen Salat anmacht, taugt wenig, was fünf Liter fasst.


Die Menge entscheidet, nicht der Geschmack. Fünf Liter sind kein Probierformat.
Wer viel kocht, brät und mariniert, kommt über das Jahr leicht auf diese Menge. Eine Familie mit mediterraner Küche ebenso. Auch Gastronomie im kleinen Rahmen, Hofläden oder ein Verein mit Küche fahren damit gut. Zwischen rund 11 und 13 Euro pro Liter liegen die meisten Gebinde, beim teuersten sind es 20,70 Euro.
Rund 56 Euro kostet das Kleos Extra Virgin Olivenöl, umgerechnet 11,18 Euro pro Liter. Für den, der eine große Menge zu einem ruhigen Preis sucht und auf Bio verzichten kann, ist das eine klare Sache.
Anders beim Jordan Bio-Olivenöl.
Mit rund 103 Euro ist es fast doppelt so teuer wie das günstigste Gebinde. Dafür bekommen Sie Bio-Zertifikat, handverlesene Oliven und zwei Sorten, Adramitiani und Kolovi. Wer allerdings vor allem Pfannengerichte damit macht, spart kaum etwas an Geschmack ein, wenn er zum günstigeren Öl greift. Für diesen Zweck lohnt sich der Aufpreis nicht.
Fünf Liter wiegen. Das merken Sie beim ersten Eingießen.
Fast alle Modelle kommen im Metall-Kanister. Der schützt vor Licht und hält einiges aus, lässt sich aber schlecht dosieren. Ein volles Gebinde gluckert, und dann landet mehr Öl auf der Arbeitsplatte als im Topf.
Beim Ausgießen muss Luft in den Kanister nachströmen. Fehlt eine zweite Öffnung, passiert das stoßweise durch denselben Ausguss. Das Öl schwappt dann in Schüben statt gleichmäßig.
Laut Herstellerangabe hat das Gnavolini Raccolta Sapore Natives Olivenöl Extra eine solche Belüftung, die dieses Blubbern verhindert. Rund 95 Euro und 19,00 Euro pro Liter verlangt es dafür, bei Note 2,0. Ein bequemer Ausguss allein rechtfertigt das für die meisten Küchen nicht.
Günstiger lösen Sie das mit einem Ausgießer zum Aufstecken.
Sinnvoll ist außerdem eine dunkle Flasche mit Dosierverschluss für die Arbeitsplatte, in die Sie alle paar Tage nachfüllen. Wer sein Öl gern dünn über den Salat verteilt, nimmt eine Sprühflasche. Eine teure Karaffe aus Klarglas ist unnötig und schadet dem Öl sogar, weil Licht durchkommt. Ähnliche Überlegungen gelten übrigens auch bei Öl, das vor allem in der Pfanne landet. Dort zählt Hitzeverträglichkeit mehr als feines Aroma.
Von rund 55 bis 103 Euro je Gebinde reicht die Spanne. Das ist fast der doppelte Preis für dieselbe Menge.
Im unteren Bereich, zwischen rund 55 und 60 Euro, finden Sie mehrere Öle mit höchster Güteklasse und Kaltpressung. Terra Creta Olivenöl liegt bei rund 55 Euro, Kleos bei rund 56 Euro, Lyrakis Family bei rund 59 Euro. Alle drei tragen die Note 1,4. Besser als nativ extra wird eine Qualitätsklasse nicht.
Was kostet dann den Aufpreis?
Bio-Zertifikat, Handverlesung, bestimmte Sorten oder Herkunft. Mehrere davon vereint das Jordan Bio-Olivenöl und landet bei rund 103 Euro. Bei den ungesättigten Fettsäuren liegt es mit 78,6 g je 100 ml allerdings unter dem Agia Triada mit 86,0 g, das rund 63 Euro kostet. Wer nur auf diesen Wert schaut, zahlt oben drauf.
| Preisband | Beispiel | Preis pro Liter |
|---|---|---|
| rund 55 bis 60 Euro | Terra Creta Olivenöl | 11,74 € pro Liter |
| rund 60 bis 70 Euro | Agia Triada Natives Olivenöl Extra | 12,68 € pro Liter |
| rund 95 bis 103 Euro | Jordan Bio-Olivenöl | 20,70 € pro Liter |
Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt davon ab, wofür Sie das Öl nehmen. Zum Abschmecken schmeckt man den Unterschied. Beim Anbraten geht er weitgehend verloren.

Zwei Dinge fragen Käufer immer wieder: Wird das Öl im Kühlschrank fest, und wie merkt man, dass es schlecht ist.
Kühl gelagertes Olivenöl trübt sich und kann flockig werden. Das ist normal und kein Mangel. Bei Raumtemperatur wird es wieder klar. Trotzdem gehört Olivenöl nicht in den Kühlschrank, sondern in einen kühlen Schrank.
Ranziges Öl riecht nach alten Nüssen oder nach Farbe.
Riechen Sie am Verschluss, bevor Sie ausgießen. Der Geruch verrät mehr als das Aussehen. Ein leicht bitterer, pfeffriger Eindruck im Hals ist dagegen kein Fehler, sondern typisch für frisches Öl der höchsten Klasse.
Wer bei fünf Litern spart, kauft nicht billiger, sondern nur länger dasselbe Öl.
Häufig kommt auch die Frage nach der Hitze. Natives Olivenöl extra verträgt normales Braten. Sehr hohes Erhitzen über längere Zeit, etwa beim Frittieren, ist eine andere Sache; dafür gibt es günstigere Öle. Wer Kekse backt, merkt vom feinen Aroma ohnehin nichts mehr.
Und die Frage nach der Sorte: Koroneiki taucht bei mehreren Gebinden auf, etwa bei Lyrakis Family, Agia Triada und Minotaur. Wer sich für einzelne Sorten interessiert, findet bei Ölen aus der Koroneiki-Olive eine engere Auswahl.
Ein großes Gebinde spart Verpackung. Fünf Liter in einem Behälter statt in sieben Flaschen, das ist weniger Material und weniger Transportgewicht je Liter.
Metall lässt sich gut wiederverwerten und schützt das Öl besser als Glas. Der Nachteil: Sie sehen nicht, wie viel noch drin ist, und Sie merken erst am Gewicht, wann es knapp wird.
Beim Terra Creta Estate Extra natives Olivenöl sind die Produktinformationen online abrufbar. Bio-zertifiziert und kaltgepresst ist es außerdem, es kostet rund 63 Euro, also 12,76 Euro pro Liter. Wer wissen will, woher sein Öl stammt, findet dort mehr Angaben als bei den meisten anderen Gebinden.
Bio heißt Anbau ohne bestimmte Mittel, nicht automatisch besserer Geschmack.
Verwechselt wird das oft. Von den Ölen hier tragen drei ein Bio-Zertifikat: Terra Creta Estate, Jordan und Minotaur. Die Noten der übrigen Modelle liegen trotzdem im selben Bereich. Wer Bio aus Überzeugung kauft, hat gute Gründe. Wer es kauft, weil er sich davon mehr Aroma verspricht, dem bringt das wenig.
Zur Haltbarkeit steht in den Daten kein Datum. Rechnen Sie damit, dass Olivenöl nach dem Aufschrauben nicht beliebig lange gleich gut bleibt, und richten Sie den Kauf danach aus.

Fünf Liter schleppt niemand gern. Das ist das schlichteste Argument für den Versand.
Im Supermarkt finden Sie diese Größe selten, im Fachhandel eher. Dort können Sie nachfragen, manchmal sogar probieren. Das ist ein echter Vorteil, denn Geschmack lässt sich nicht aus einer Tabelle ablesen.
Online ist die Auswahl deutlich größer.
Zwölf Modelle stehen hier nebeneinander, und Sie sehen Güteklasse, Sorte, Preis je Liter und Verpackung auf einen Blick. Achten Sie beim Bestellen darauf, ob das Gebinde gut gepolstert kommt. Metall verbeult, und eine undichte Naht bei fünf Litern ist eine unangenehme Sache.
Erst der Preis je Liter macht verschiedene Gebinde ehrlich vergleichbar. Eine Ein-Liter-Flasche für zwölf Euro ist nicht günstiger als ein Gebinde für rund 60 Euro, auch wenn sie so wirkt. Rechnen Sie vor dem Kauf um.
Prüfen Sie die Ware direkt nach dem Auspacken, solange eine Rückmeldung noch einfach ist. Öffnen, riechen, kurz probieren. Fällt etwas auf, melden Sie es sofort; nach Wochen wird eine Reklamation schwierig.

Vorteile
Nachteile
Das hängt davon ab, wie Sie lagern und wie oft Sie das Gebinde aufschrauben. Dunkel, kühl und selten geöffnet bleibt das Öl lange gut. Steht es warm und wird täglich aufgedreht, schmecken Sie den Verlust schon nach Monaten. Füllen Sie deshalb kleine Mengen in eine Flasche ab.
Gemeint ist die höchste Güteklasse bei Olivenöl. Gewonnen wird das Öl rein mechanisch, ohne Wärme und ohne chemische Behandlung. Elf der zwölf Gebinde tragen diese Klasse, soweit die Angabe vorliegt. Eine bessere Einstufung gibt es nicht.
Das kommt auf Ihre Gründe an. Bio steht für die Art des Anbaus, nicht für mehr Aroma. Jordan Bio-Olivenöl kostet rund 103 Euro, das günstigste Modell rund 55 Euro. Wer Bio wegen des Geschmacks kauft, dem bringt das wenig; wer es wegen der Anbauweise kauft, zahlt bewusst mehr.
Ja, zum normalen Anbraten eignet sich natives Olivenöl extra. Beim langen Erhitzen auf sehr hohe Temperaturen, etwa zum Frittieren, funktioniert das nicht gut; dort geht das Aroma verloren und günstigere Öle sind die bessere Wahl. Zum Abschmecken und für Salate spielt gutes Olivenöl seine Stärke aus.
Kälte macht Olivenöl trüb oder flockig. Das ist ein natürlicher Vorgang und kein Zeichen für schlechte Qualität. Bei Raumtemperatur klärt sich das Öl wieder. In den Kühlschrank gehört Olivenöl trotzdem nicht, ein kühler dunkler Schrank reicht völlig aus.
Handverlesen bedeutet, dass die Oliven von Hand geerntet oder aussortiert werden statt maschinell. Die Früchte werden dabei weniger beschädigt. Angegeben haben das Lyrakis Family, Jordan Bio-Olivenöl und das Gebinde aus Kreta von Nikolaos und Dimitrios. Ein Qualitätsversprechen für den Geschmack ist das allein noch nicht.
Terra Creta Olivenöl kostet rund 55 Euro und ist damit das günstigste Gebinde. Es trägt die Note 1,4, steckt im lichtgeschützten Metallkanister und liegt bei 11,74 Euro pro Liter. Noch etwas niedriger, bei 11,18 Euro, liegen Kleos und das Öl aus Kreta.
Nur eingeschränkt. Die Werte liegen bei den Modellen mit Angabe zwischen 72,0 und 86,0 g je 100 ml, also nicht weit auseinander. Agia Triada führt mit 86,0 g bei rund 63 Euro. Wer allein danach auswählt, spart kaum etwas und übersieht Güteklasse, Sorte und Verpackung.
Am Geruch. Ranziges Öl riecht nach alten Nüssen, nach Karton oder leicht nach Farbe. Ein bitterer, pfeffriger Eindruck im Hals ist dagegen normal und spricht für frisches Öl. Riechen Sie vor jedem Gebrauch kurz am Verschluss, das geht schneller als jede andere Prüfung.
Ein Ausgießer und eine kleine dunkle Flasche zum Abfüllen helfen im Alltag sehr. Beides kostet wenig und hält das große Gebinde geschlossen. Eine dekorative Karaffe aus hellem Glas ist unnötig, weil Licht dem Öl schadet. Mehr Zubehör braucht es nicht.
Vergleichssieger ist das Kleos Extra Virgin Olivenöl mit der Note 1,4. Vereint werden hier höchste Güteklasse und Kaltpressung, dazu der lichtgeschützte Metallkanister, zu rund 56 Euro oder 11,18 Euro pro Liter. Das ist einer der niedrigsten Preise je Liter im ganzen Feld. Dazu kommt ein milder, wenig säuerlicher Geschmack und ein hoher Anteil ungesättigter Fettsäuren.
Beim Verhältnis von Preis und Leistung führt das Terra Creta Olivenöl. Mit rund 55 Euro ist es das günstigste Gebinde hier und trägt ebenfalls die Note 1,4. Lichtgeschützter Metallkanister, fünf Liter Inhalt, 11,74 Euro pro Liter. Wer eine große Menge zu einem ruhigen Preis sucht, greift hier zu.
Für wen sich was eignet, lässt sich kurz sagen.
Vielkocher ohne Bio-Anspruch nehmen Kleos oder Terra Creta. Soll es Bio sein, passen Minotaur bei rund 61 Euro oder Terra Creta Estate bei rund 63 Euro. Legen Sie Wert auf handverlesene Oliven, ist Lyrakis Family bei rund 59 Euro die naheliegende Wahl.
Ein ehrlicher Nachteil bleibt bei beiden Siegern: Zur Haltbarkeit nach dem Aufschrauben liegen keine Angaben vor. Bei fünf Litern ist das die entscheidende Größe, und sie müssen sie selbst einschätzen. Für einen Haushalt, der wenig Öl verbraucht, lohnt sich ein Gebinde dieser Größe nicht, so günstig der Preis je Liter auch wirkt.
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Für diesen Olivenöl 5l-Vergleich haben wir 13 Modelle anhand von 9 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 291 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 24.328 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 13 Händlerangebote, beantwortet 10 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 09.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
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Unsere Redaktion vergleicht jeden Olivenöl 5l nach Ausstattung, Preis und Herstellerangaben — im Alltag entscheidet aber Ihre Erfahrung. Sagen Sie uns in dieser Umfrage, welcher Olivenöl 5l aus dem Vergleich Ihrer Meinung nach der beste ist. Das Ergebnis sehen Sie sofort als Statistik, und es fließt in die nächste Überarbeitung dieses Tests ein.
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| Platz | Produkt | Marke | Note | Bester Preis | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| 1.Beste Empfehlung | 1. Kleos Extra Virgin Olivenöl | – | 1,4Sehr gut | 55,90 € | Zum Angebot |
| 2.Top Produkt | 2. Terra Creta Estate Extra natives Olivenöl | – | 1,4Sehr gut | 62,61 € | Zum Angebot |
| 3. | 3. Terra Creta Olivenöl | – | 1,4Sehr gut | 54,90 € | Zum Angebot |
| 4. | 4. Nikolaos & Dimitrios Family Corporation Olivenöl aus Kreta | – | 1,4Sehr gut | 55,90 € | Zum Angebot |
| 5. | 5. Lyrakis Family Olivenöl | Lyrakis Family | 1,4Sehr gut | 58,90 € | Zum Angebot |
| 6. | 6. Agia Triada Natives Olivenöl Extra | Agia Triada | 1,5Sehr gut | 63,39 € | Zum Angebot |
| 7. | 7. Jordan Bio-Olivenöl | Jordan | 1,5Sehr gut | 103,49 € | Zum Angebot |