
Frantoi Cutrera Olivenöl PrimoNote 1,4
Enthält besonders viele ungesättigte Fettsäuren und Glasflasche im handlichen Format.
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Olivenöl Ungefiltert Vergleich 2026: 11 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung.
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|---|---|
Menge Preis pro l | |
| Menge Preis pro l | 500 ml 17,90 € pro l |
Bio | |
| Bio | Nein |
Kaltgepresst | |
| Kaltgepresst | k. A. |
Sortenrein | |
| Sortenrein | Ja |
Güteklasse | |
| Güteklasse | nativ extra |
Ungesättigte Fettsäuren pro 100 g lt. Hersteller | |
| Ungesättigte Fettsäuren pro 100 g lt. Hersteller | 86,19 g |
Verpackung | |
| Verpackung | getönte Glasflasche |
Verarbeitete Olivensorte | |
| Verarbeitete Olivensorte | Manzanilla Cacereña |
Herkunft | |
| Herkunft | Spanien |
Vorteile | |
| Vorteile |
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Angebot | |
| Angebot | |
11 Modelle verglichen · 8,95 € bis 99,99 € · beste Note 1,4 · Preise geprüft am 12.09.26

Frantoi Cutrera Olivenöl PrimoNote 1,4
Enthält besonders viele ungesättigte Fettsäuren und Glasflasche im handlichen Format.

Aristos OlivenölNote 1,5
Milder und fruchtiger Geschmack.

Al’Oleo natives Olivenöl extraNote 1,5
Hat hohen Polyphenolgehalt und ungefiltert für volle Nährstoffdichte.
Worauf kommt es bei ungefiltertem Olivenöl an? Vor allem auf die Güteklasse, den Lichtschutz der Verpackung und eine Menge, die Sie zügig verbrauchen. Elf Modelle stehen hier zur Auswahl, alle in der Klasse nativ extra. Vorn liegt das Frantoi Cutrera Olivenöl Primo mit Note 1,4, eine 0,75-Liter-Flasche aus Glas für rund 27 Euro. Als Preis-Leistungs-Sieger empfiehlt sich das Aristos Olivenöl mit Note 1,5, Bio-Siegel und Handernte für rund 14 Euro. Beide sind kaltgepresst. Insgesamt reichen die Preise von rund 9 bis 100 Euro, je nachdem, ob Sie ein kleines Fläschchen oder einen Kanister wählen.
Ungefiltertes Olivenöl enthält feine Trubstoffe aus der Frucht und sollte deshalb zügiger verbraucht werden als klares Öl. Alle elf Modelle tragen die Güteklasse nativ extra, der eigentliche Unterschied liegt bei Herkunft und Gebinde. Getönte Glasflaschen und







Ein ungefiltertes Olivenöl ist ein Öl aus frisch gepressten Oliven, das nach der Pressung nicht durch einen Filter läuft. Feine Reste von Fruchtfleisch und etwas Fruchtwasser bleiben deshalb darin. Sie machen das Öl trüb. Nach einigen Wochen setzen sie sich am Flaschenboden ab.
Man unterscheidet vor allem nach der Olivensorte und nach dem Gebinde. Sortenreine Öle kommen aus einer einzigen Sorte, etwa Koroneiki aus Griechenland oder Manzanilla Cacereña aus Spanien. Andere Hersteller mischen mehrere Sorten zu einem runden Geschmack. Beim Gebinde reicht die Spanne vom 250-ml-Fläschchen bis zum Kanister mit fünf Litern.
Geschmacklich wirkt trübes Öl oft kräftiger und fruchtiger. Allerdings hält es sich nicht so lange wie gefiltertes Öl, weil die Schwebstoffe früher altern können. Vor dem Ausgießen kurz schwenken, dann verteilt sich der Bodensatz wieder.
Nativ extra ist die höchste Güteklasse für Olivenöl. Gewonnen wird es rein mechanisch, ohne Hitze und ohne chemische Behandlung. Sämtliche elf Öle auf dieser Seite gehören zu dieser Klasse.
Trübung ist also kein Mangel, sondern gewollt.
Welche Flasche passt, entscheidet sich an wenigen Punkten. Preis und Note allein sagen dabei wenig über Ihren Alltag.
Zusätzlich Geld für ein Bio-Siegel auszugeben lohnt sich nur, wenn Ihnen der ökologische Anbau selbst wichtig ist. Am Geschmack erkennen Sie es kaum.
Die Güteklasse ist zwar bei allen elf Modellen gleich. Gerade deshalb zählen Verpackung und Menge umso mehr, wenn das Öl länger im Schrank stehen soll.
Sehr kleine Flaschen haben einen Vorteil, den man leicht übersieht: Geöffnet sind sie schnell leer.

An der Spitze steht das Frantoi Cutrera Olivenöl Primo, bewertet mit 1,4. Geliefert wird es in einer handlichen Glasflasche zu 750 ml, es ist kaltgepresst und enthält besonders viele ungesättigte Fettsäuren. Preislich liegt es mit rund 27 Euro im mittleren Bereich. Wer auf Bio achtet, wird hier nicht fündig.
Knapp dahinter folgen drei Öle mit 1,5. Eines davon ist das Aristos Olivenöl für rund 14 Euro, mild und fruchtig im Geschmack. Seine Oliven wurden von Hand geerntet. Dafür gibt es nur 500 ml. Daneben steht ein Öl, das seinen hohen Gehalt an Polyphenolen hervorhebt, mit rund 28 Euro für den halben Liter aber doppelt so viel kostet. Das dritte bringt einen ganzen Liter mit Bügelverschluss und Bio-Qualität aus Italien.
Weiter unten wird das Feld bunter. Zwei Kanister mit fünf Litern erreichen 2,0 und 2,1. Robust sind sie und günstig je Liter. So viel Öl auf einmal taugt wenig für Haushalte, die selten kochen, weil ungefiltertes Öl nach dem Öffnen nicht ewig frisch bleibt.
Am unteren Ende stehen zwei Öle mit 2,2 und eines mit 2,4. Rund 9 Euro kostet das günstigste Angebot, ein halber Liter aus spanischen Manzanilla-Oliven. Zur Kaltpressung fehlt bei ihm allerdings eine Angabe.
Nicht passend ist die kleine 250-ml-Flasche mit Note 1,7 für alle, die täglich größere Mengen brauchen.

Wie viel Öl Sie auf einmal kaufen sollten, hängt davon ab, wie schnell Sie es verbrauchen. Genau hier trennen sich die Angebote am deutlichsten.
| Verpackung | Größen auf dieser Seite | Preis je Liter |
|---|---|---|
| getönte Glasflasche | 250 ml bis 1 Liter | 17,90 bis 95,60 Euro |
| ungetönte Glasflasche | 500 ml bis 1 Liter | 26,99 bis 49,98 Euro |
| Metalldose oder Kanister | 3 bis 5 Liter | 18,66 bis 20,00 Euro |
Rechnerisch sind die großen Gebinde am günstigsten. Wer aber nur gelegentlich einen Salat anmacht, spart kaum etwas, denn ein Teil des Öls altert, bevor es aufgebraucht ist.
Groß kaufen passt eher zu diesen Fällen:
Weitere Olivenöle im Fünf-Liter-Gebinde lohnen einen Blick, falls der Verbrauch ohnehin hoch ist. Metall hält Licht vollständig fern. Glasflaschen wirken dagegen am Tisch schöner und lassen den Füllstand erkennen. Nachteilig ist nur, dass ungetönte Flaschen kein Licht abhalten und deshalb in den Schrank gehören.
Zum Probieren bleiben kleine Flaschen die bessere Wahl.
Drei der elf Öle werden aus der Sorte Koroneiki gepresst. Diese kleine griechische Olive gilt als ergiebig und liefert meist ein grünes, leicht pfeffriges Aroma. Passend dazu beschreibt einer der Kanister seinen Geschmack als fruchtig mit leichter Schärfe.
Italien ist zweimal als Herkunft genannt, Griechenland und Spanien je einmal. Bei den übrigen Modellen fehlt eine Angabe zum Herkunftsland.
Ob Ihnen eine Sorte schmeckt, lässt sich vorab kaum sagen. Manzanilla Cacereña gilt eher als mild. Koroneiki fällt meist kräftiger aus.
Nur eine Sorte in der Flasche hat durchaus Vorteile. Jede Flasche schmeckt dann ähnlich, sofern die Ernte vergleichbar ausfällt. Gemischte Öle wirken dagegen oft ausgewogener und sind für Einsteiger häufig die angenehmere Wahl.
Steht auf der Flasche ein Land oder eine Region, verrät das schon einiges über die Herkunft, auch wenn es über den Geschmack allein wenig aussagt. Fehlt beides, bleibt es offen. Häufig stammt das Öl dann aus mehreren Ländern. Schlecht muss das nicht sein.
Herkunft allein beweist noch keine Qualität.

Viele Fehlkäufe entstehen nicht im Laden, sondern später in der Küche.
Teures Öl zum scharfen Anbraten zu nehmen, bringt wenig. Starke Hitze lässt die feinen Aromen ohnehin verfliegen.
Ebenso verbreitet ist das Umfüllen in eine offene Karaffe, die dann wochenlang auf der Arbeitsfläche steht und dabei ständig mit Luft in Kontakt kommt. Das rächt sich schnell. Eine offene Karaffe funktioniert nicht als Lager, weil Sauerstoff das Öl altern lässt.
Schreiben Sie das Datum des Öffnens mit einem Stift auf das Etikett. So sehen Sie auf einen Blick, wie lange die Flasche schon offen ist. Gerade bei trübem Öl hilft das, rechtzeitig nachzukaufen.
Riecht das Öl ranzig oder nach altem Nussfett, gehört es nicht mehr an den Salat.
Auf fast jedem Etikett steht kaltgepresst. Neun der elf Öle hier tragen diesen Hinweis, bei den anderen beiden fehlt er.
Gemeint ist eine Pressung ohne zugeführte Wärme. Für nativ extra ist das ohnehin üblich, ein Aufpreis nur wegen dieses Hinweises ist unnötig.
Anders sieht es beim Bio-Siegel aus. Vier Öle tragen es, darunter der günstige Tipp mit Handernte für rund 14 Euro. Zum Geschmack sagt das Siegel wenig, zum Anbau dagegen schon.
Zu den ungesättigten Fettsäuren nennen die Hersteller Werte zwischen 76,6 und 86,19 Gramm je 100 Gramm. Unterschiede in dieser Größe spielen im Alltag wohl kaum eine Rolle. Olivenöl ist schließlich von Natur aus reich daran.
Ähnlich verhält es sich mit Polyphenolen. Nur ein Öl hebt einen hohen Gehalt hervor, nennt aber keine Zahl dazu. Solche Angaben sind immerhin ein Hinweis auf sorgfältig verarbeitete Oliven. Messen lässt sich das beim Kauf allerdings nicht.
Letztlich entscheidet Ihr Gaumen mehr als jede Zahl auf der Flasche.
Trübes Öl lebt von seinen Schwebstoffen. Diese winzigen Reste aus Fruchtfleisch und Fruchtwasser machen es allerdings empfindlicher als gefiltertes Öl. Nach dem Abfüllen sinken sie langsam zu Boden. Bleibt die Flasche monatelang stehen, kann dieser Satz ranzig werden und den Geschmack verderben.
Zügig aufbrauchen ist deshalb die wichtigste Regel.
Licht und Wärme schaden jedem Olivenöl, das ungefilterte reagiert bloß schneller darauf. Mit ein paar Gewohnheiten bleibt es länger frisch:
Dunkles Glas hält einen Teil des Lichts ab. Manche Öle in dieser Liste stecken dagegen in klarem Glas, etwa das von Farchioni. Hübsch sieht das durchaus aus. Klares Glas auf einem hellen Regal? Das bringt wenig.
Viele stellen die Flasche direkt neben den Herd, weil sie dort griffbereit ist. Die ständige Wärme lässt ungefiltertes Öl dann rasch altern. Es riecht muffig und schmeckt kratzig statt fruchtig.

Wie viel Öl im Haushalt durchläuft, entscheidet mehr als jede Sorte. Singles, die zweimal pro Woche einen Salat anmachen, brauchen keinen Kanister. Familien, die täglich damit kochen, leeren dagegen einen halben Liter in wenigen Tagen.
Grob lassen sich die Käufer so einteilen:
Gerade für Einsteiger ist das Aristos Olivenöl ein vernünftiger Anfang. Mild und fruchtig im Geschmack, kostet es für einen halben Liter rund 14 Euro und kommt auf 1,5. Immerhin stammt es laut Anbieter aus ökologischem Anbau und wurde von Hand geerntet. Liebhabern kräftiger, pfeffriger Öle dürfte es dagegen zu zahm sein.
Ein großer Kanister spart kaum Geld, wenn selten gekocht wird. Sonst steht der Rest zu lange offen.
Paare liegen meist dazwischen. Für sie passt oft eine Flasche mit einem Liter, die im Alltag innerhalb weniger Wochen leer ist und deshalb kaum Zeit zum Altern hat. Mehr braucht es kaum.
Metall schützt Öl zuverlässig vor Licht. Dosen und Kanister sind außerdem leicht und zerbrechen nicht, falls sie zu Boden fallen. Dafür sieht niemand, wie viel noch drin ist.
Ausführlich lohnt der Blick auf das Gnavolini Raccolta Sapore Natives Olivenöl Extra. Geliefert wird es im robusten Metall-Kanister mit fünf Litern, der Preis liegt bei rund 95 Euro. Umgerechnet sind das 19,00 Euro je Liter und damit deutlich weniger als bei den meisten kleinen Flaschen. Eine eingebaute Belüftung soll verhindern, dass das Öl beim Ausgießen blubbert. Im Abgang beschreibt der Anbieter den Geschmack als leicht würzig.
Bewertet ist es mit 2,0, also Mittelfeld. Bio-zertifiziert ist es nicht.
Täglich am Herd zeigt der Kanister eine klare Schwäche. Fünf Liter lassen sich eben kaum dosiert über einen Salat gießen. Heißt konkret: umfüllen, und zwar in ein dunkles Fläschchen. Ohnehin sollte das Öl nach dem Anbruch nicht ewig im Kanister stehen. Ist Ihnen das zu umständlich, bietet sich die kleinere Größe mit drei Litern an, die es ebenfalls gibt.
Ähnlich rechnet sich die Drei-Liter-Dose von Manfredi Barbera, die bei 18,66 Euro pro Liter liegt.

Zwischen rund 9 und 100 Euro liegen die Preise der elf Modelle. Viel sagt diese Spanne allerdings nicht, denn die Mengen unterscheiden sich stark. Erst der Literpreis zeigt, was ein Öl wirklich kostet.
| Gebinde | Kaufpreis | Literpreis |
|---|---|---|
| 250 ml Glasflasche | 24 Euro | 95,60 Euro |
| 500 ml Glasflasche | 9 bis 28 Euro | 17,90 bis 55,90 Euro |
| 0,75 bis 1 Liter | 24 bis 27 Euro | 23,90 bis 35,87 Euro |
| 3 bis 5 Liter in Metall | 44 bis 100 Euro | 18,66 bis 20,00 Euro |
Auf den Liter gerechnet ist das 250-ml-Fläschchen am teuersten. Geboten wird dafür ein sortenreines Öl aus Koroneiki-Oliven in getöntem Glas.
In der Mitte, zwischen rund 24 und 28 Euro, sammeln sich die meisten Flaschen. Dort steht auch der Sieger dieses Vergleichs. Überraschend günstig ist das spanische Öl von La Chinata mit rund 9 Euro für den halben Liter. Aristos kostet etwas mehr und hat die bessere Note.
Kanister und Dosen drücken den Literpreis deutlich. Wer allerdings nur ab und zu Öl braucht, spart kaum etwas, weil der Rest alt wird. Genau das passiert häufig.
Teuer heißt nicht automatisch besser.

Am Boden ungefilterter Flaschen sammelt sich über Wochen eine dunkle, weiche Schicht. Sie besteht aus Resten der Olive und ist kein Zeichen für Verderb. Schwenken genügt, um sie wieder zu verteilen.
Roh zeigt trübes Öl seine Stärken. Über Tomaten, Bohnen oder frischem Brot entfaltet es den vollen, fruchtigen Geschmack. Auch zum Verfeinern einer Suppe kurz vor dem Servieren eignet es sich gut. Brot, etwas Salz und ein Schälchen Öl genügen schon, um die Qualität zu schmecken.
Scharfes Anbraten funktioniert nicht besonders gut damit. Bei großer Hitze verbrennen die Schwebstoffe früher, das Öl raucht und schmeckt bitter. Schnell merkt man es am Geruch in der Küche. Sanftes Dünsten von Gemüse oder Fisch klappt dagegen problemlos.
Gefilterte Öle vertragen hohe Temperaturen meist besser. Passende Kandidaten für scharfe Gerichte aus der Pfanne zeigt der Vergleich zu Olivenöl zum Braten, der sich genau dieser Frage widmet.
Oft reicht ohnehin eine einfache Teilung: zum Braten ein schlichtes Öl, zum Anrichten das ungefilterte.
Ungefiltertes Öl hält kürzer als gefiltertes. Schuld sind wohl vor allem die Schwebstoffe, die weiter reifen und irgendwann gären können. Zwar trägt jede Flasche ein Datum, doch nach dem Öffnen zählt vor allem, wie schnell sie leer wird.
Frisch gepresstes Öl kommt häufig im Herbst und Winter in den Handel. Daher lohnt ein Blick auf das Erntejahr, sofern der Anbieter es angibt.
Über die Umwelt verraten die Anbieter unterschiedlich viel. Zwei Öle in dieser Auswahl werden als nachhaltig hergestellt beschrieben, genauere Angaben dazu fehlen allerdings. Glas lässt sich gut recyceln, Metall ebenfalls. Le Grezze hebt hervor, dass sich die Flasche erneut verwenden lässt, etwa zum Nachfüllen aus einem größeren Kanister.
Auffällig sind die Angaben beim Aristos Olivenöl. Laut Anbieter stammt es aus ökologischem Anbau und trägt ein Bio-Siegel, im Merkmal Bio steht dagegen ein Nein. Solche Widersprüche sollten Sie vor dem Kauf beim Händler klären.
Legen Sie Wert auf echte Bio-Qualität, prüfen Sie das Siegel auf der Flasche selbst.
Ungefilterte Öle stehen selten im normalen Supermarkt. Häufiger finden Sie sie im Feinkostladen, auf Wochenmärkten oder online. Jeder Weg hat seine Eigenheiten.
Online ist die Auswahl schlicht größer. Sortenreine Öle aus Griechenland, Italien oder Spanien sind dort leicht zu bekommen, auch in großen Kanistern. Manche Anbieter verkaufen ihr Öl zudem im Mehrfachpack, etwa zu drei oder fünf Flaschen.
Vor Ort können Sie die Flasche in die Hand nehmen, das Etikett lesen und manchmal sogar probieren. Einige Feinkostläden bieten dafür kleine Flaschen zum Probieren an. Ob sich der Weg lohnt, hängt davon ab, wie wichtig Ihnen der eigene Geschmack ist.
Frisches Öl in passender Menge bringt mehr Genuss als der günstigste Literpreis.
An heißen Tagen kann Öl im Lieferwagen stark aufheizen, was ungefilterten Sorten schadet. Rücksendungen sind bei Lebensmitteln oft nicht möglich, sobald die Flasche geöffnet ist. Bestellen Sie ein unbekanntes Öl deshalb zuerst in kleiner Menge. Erst wenn es schmeckt, lohnt sich der größere Kanister.
Achten Sie beim Auspacken auf Geruch und Farbe.

Vorteile
Nachteile
Nein, der Bodensatz ist harmlos und besteht aus Resten der Olive. Er zeigt lediglich, dass das Öl nicht gefiltert wurde. Schwenken Sie die Flasche kurz, bevor Sie gießen, dann verteilt er sich wieder. Riecht das Öl allerdings muffig oder säuerlich, ist es verdorben. Schuld ist dann meist eine zu lange oder zu warme Lagerung.
Ungefiltertes Öl sollten Sie nach dem Öffnen möglichst zügig aufbrauchen. Feste Fristen lassen sich nicht seriös nennen, weil Lagerung und Flaschengröße stark mitspielen. Kühl, dunkel und gut verschlossen bleibt es länger frisch. Vorrat für viele Monate anzulegen ist unnötig, wenn nur ab und zu gekocht wird.
Sanft braten geht, scharfes Anbraten eher nicht. Starke Hitze lässt die Schwebstoffe verbrennen, dann raucht das Öl und schmeckt bitter. Gemüse dünsten oder Fisch langsam garen klappt dagegen gut. Hohe Temperaturen verträgt ein gefiltertes Öl besser. Roh entfaltet sich trübes Öl ohnehin am besten, etwa über Salat oder Brot.
Nein, ein hoher Preis allein sagt wenig über die Qualität. Mehr verrät der Preis pro Liter, denn die Gebinde reichen von 250 ml bis fünf Liter. Umgerechnet ist das kleinste Fläschchen das teuerste. Günstig heißt ebenso wenig schlecht: Für rund 9 Euro gibt es ein Öl, das auf 2,2 kommt, für etwas mehr das Aristos mit 1,5.
Ranziges Öl riecht muffig, nach altem Fett oder nach Nüssen, die zu lange lagen. Auch der Geschmack wird kratzig und flach, das Fruchtige fehlt. Bei trüben Ölen tritt das schneller auf, weil die Schwebstoffe weiter arbeiten. Probieren Sie deshalb einen kleinen Löffel pur, bevor Sie einen Salat damit anmachen. Verdorbenes Öl taugt wenig, auch nicht zum Braten.
Trüb wird es durch winzige Reste aus Fruchtfleisch und Wasser, die nach dem Pressen im Öl bleiben. Beim gefilterten Öl entfernt ein Filter diese Teilchen. Viele schätzen den volleren Geschmack der trüben Variante. Dafür hält sie kürzer, und am Boden sammelt sich allmählich ein Satz, den Sie vor dem Gebrauch einfach aufschwenken.
Nötig ist Bio nicht, es geht vor allem um Ihre Ansprüche an den Anbau. Bio-Öle kommen aus kontrolliert ökologischem Anbau ohne chemische Spritzmittel. Über Geschmack und Frische sagt das Siegel allerdings nichts aus. Mehrere Öle in dieser Auswahl sind als Bio geführt. Prüfen Sie im Zweifel das Zeichen direkt am Etikett, da die Angaben nicht immer eindeutig sind.
Nein, ein dunkler Schrank reicht völlig aus. Gekühlt wird Olivenöl fest und flockig, das Dosieren wird dann mühsam. Schaden nimmt es dabei zwar nicht, bei Zimmerwärme wird es wieder flüssig. Wichtiger ist, dass es weder neben dem Herd noch auf einer hellen Fensterbank steht. Dort altert es am schnellsten.
Ja, sofern im Haushalt viel und oft mit Olivenöl gekocht wird. Umgerechnet kostet der Liter dann zwischen 18,66 und 20,00 Euro, bei kleinen Flaschen oft deutlich mehr. Allerdings bleibt ein angebrochener Kanister lange offen, und ungefiltertes Öl verliert dabei an Frische. Zapfen Sie deshalb immer nur ein dunkles Fläschchen ab und lagern Sie den Rest kühl.
Vorn liegt das Frantoi Cutrera Olivenöl Primo, benotet mit 1,4. Es enthält besonders viele ungesättigte Fettsäuren, ist kaltgepresst und nativ extra. Seine 0,75-Liter-Flasche aus Glas liegt gut in der Hand und kostet rund 27 Euro. Auf Bio müssen Sie hier allerdings verzichten, und der Liter kommt auf 35,87 Euro.
Als Preis-Leistungs-Sieger überzeugt das Aristos Olivenöl. Rund 14 Euro kostet der halbe Liter, benotet mit 1,5, mild im Geschmack und von Hand geerntet. Kräftige, pfeffrige Öle sucht man hier allerdings vergeblich.
Einsteiger und kleine Haushalte sind mit dem Aristos gut bedient. Paare kommen mit einer Literflasche gut hin. Genießer kräftiger Öle schauen sich eher die sortenreinen Varianten an. Familien mit großem Verbrauch fahren mit einem Kanister günstiger, doch er lohnt sich nur, wenn er binnen weniger Wochen leer wird. Sonst altert der Rest.
Ehrlich gesagt hat ungefiltertes Öl einen Haken: Es hält kürzer als gefiltertes. Kaufen Sie deshalb lieber öfter kleine Mengen.
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Für diesen Olivenöl Ungefiltert-Vergleich haben wir 11 Modelle anhand von 9 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 152 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 2.936 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 11 Händlerangebote, beantwortet 9 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 12.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
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