
Otafuku Reis/GetreideessigNote 1,4
In Asien hergestellt und Säuregehalt ist hoch.
- 500 ml Inhalt
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Reisessig Vergleich 2026: 14 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung. Reisessig kaufe
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Preis pro 100 ml | |
| Preis pro 100 ml | 17,98 € pro 1 l |
Menge | |
| Menge | 500 ml |
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| Verpackung | Glasflasche |
Säuregehalt | |
| Säuregehalt | 3 % |
Herkunftsland | |
| Herkunftsland | China |
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14 Modelle verglichen · 1,92 € bis 30,99 € · beste Note 1,4 · Preise geprüft am 08.09.26

Otafuku Reis/GetreideessigNote 1,4
In Asien hergestellt und Säuregehalt ist hoch.

Eat Wholesome ReisessigNote 1,4
Säuregehalt ist hoch und in nachhaltigen Glasflaschen verpackt.

Bioasia Bio ReisessigNote 1,4
Wenig Kalorien und hat intensives Würz-Aroma.
Beim Reisessig entscheidet vor allem der Säuregehalt, ob er zum Würzen von Sushi-Reis, für Salate oder zum Einlegen taugt. In diesem Vergleich stehen 12 Modelle in einer Preisspanne von rund 2 bis 31 Euro. Vergleichssieger ist der Otafuku Reis/Getreideessig mit der Note 1,4, hergestellt in Japan, mit 4,2 Prozent Säure und 500 ml in der Plastikflasche. Preis-Leistungs-Sieger ist der Bioasia Bio Reisessig, ebenfalls Note 1,4, für rund 2 Euro. Er kommt allerdings nur mit 150 ml, was den Literpreis nach oben treibt.
Der Säuregehalt liegt bei den Modellen zwischen 2,2 und 5,5 Prozent und bestimmt, wie kräftig der Essig würzt. Milde Sorten um 3 Prozent passen zu Sushi-Reis, kräftige ab 5 Prozent eher zum Einlegen von Gemüse. Glasflaschen halten das Aroma besser und nehmen k










Ein Reisessig ist ein Speiseessig, der aus vergorenem Reis entsteht. Erst wird der Reis zu Alkohol vergoren, danach machen Essigbakterien daraus Säure. Das Ergebnis schmeckt milder und runder als Branntweinessig.
Man unterscheidet im Wesentlichen drei Richtungen. Heller Reisessig aus Japan ist der Klassiker, hell in der Farbe, zurückhaltend in der Säure. Chinesischer Reisessig fällt kräftiger aus, im Vergleich stehen Modelle mit 5 und 5,5 Prozent Säure. Und dann gibt es schwarzen Reisessig, im Paket vertreten durch den Jumbo Schwarzer Reisessig Chinkiang mit 5,5 Prozent.
Daneben laufen einige Flaschen unter der Bezeichnung Sushi-Essig oder Sushi Vinegar. Das ist kein reiner Essig, sondern eine fertige Würzmischung. Zucker und Salz sind bereits enthalten, die Säure liegt deshalb niedriger, teils bei nur 2,2 Prozent.
Wer die Mischung selbst anrühren will, greift zum reinen Essig.
Die Herkunft steht nicht immer für den Stil. Im Vergleich kommt eine Flasche aus Irland, eine aus Italien, eine aus dem Vereinigten Königreich und eine aus Deutschland. Abgefüllt wird dort, gebraut nicht unbedingt.
Kaum eine Angabe sagt so viel über einen Reisessig wie der Säuregehalt. Er reicht in diesem Vergleich von 2,2 bis 5,5 Prozent, und das ist ein deutlicher Unterschied auf der Zunge.
Niedrige Werte bedeuten nicht schlechtere Qualität. Sie zeigen meist an, dass die Flasche bereits gesüßt und gesalzen ist. Der Miyako Japan Sushi Vinegar liegt mit 2,2 Prozent am unteren Ende, der Miyata Sushi Vinegar bei 3 Prozent. Beide sind fertige Würzmischungen.
Für Salatdressings taugt ein solcher Essig wenig, weil die Süße mitkommt und das Dressing kippt.
Der Säuregehalt gibt an, wie viel Essigsäure in 100 Millilitern steckt. Bei 5 Prozent sind es fünf Gramm. Je höher der Wert, desto kräftiger schmeckt der Essig und desto besser konserviert er eingelegtes Gemüse.
Zwischen 4 und 5 Prozent liegt der Bereich, mit dem sich am flexibelsten kochen lässt. Der Otafuku bringt 4,2 Prozent mit, der Mizkan und der Yutaka je 4,5 Prozent. Damit lässt sich Sushi-Reis würzen, ein Dressing anrühren und Gemüse einlegen.

Sechs Angaben genügen, um eine Flasche einzuordnen. Alles Weitere ist Geschmackssache.
Der Preis je Liter verdient dabei den zweiten Blick. Beim Otafuku liegt er bei 2,02 Euro, beim Miyako bei 43,88 Euro. Das ist mehr als das Zwanzigfache.
Ein hoher Literpreis lohnt sich nur, wenn Sie den Essig selten brauchen und eine kleine Flasche nicht wegkippen wollen.
Vier Flaschen im Vergleich tragen die Note 1,4 oder 1,5. Der Abstand dazwischen entsteht weniger durch Qualität als durch Ausstattung und Preis.
Ganz vorn steht der Otafuku Reis/Getreideessig. Note 1,4, in Japan hergestellt, 500 ml und ein Literpreis von 2,02 Euro. Günstiger ist im Vergleich nichts. Dafür steckt er in einer Plastikflasche, was manchen stört, und mit 4,2 Prozent liegt seine Säure etwas unter der der Konkurrenz.
| Modell | Säuregehalt | Preis je Liter |
|---|---|---|
| Otafuku Reis/Getreideessig | 4,2 % | 2,02 € |
| Bioasia Bio Reisessig | 5 % | 12,87 € |
| Eat Wholesome Reisessig | 5 % | 13,98 € |
| Jumbo Schwarzer Reisessig Chinkiang | 5,5 % | 18,16 € |
| Miyako Japan Sushi Vinegar | 2,2 % | 43,88 € |
Der Eat Wholesome Reisessig kommt ungefiltert und im Doppelpack mit zweimal 500 ml, dazu 5 Prozent Säure. Er kostet rund 14 Euro und passt schlecht zu jemandem, der nur gelegentlich Sushi macht. Zwei Flaschen sind dann schlicht zu viel.
Für alle, die daneben auch Essig in Bio-Qualität im Schrank haben wollen, ist der Bioasia die naheliegende Wahl. Er bringt 5 Prozent Säure mit, kostet rund 2 Euro und enthält keine künstlichen Zusätze. Die Flasche fasst allerdings nur 150 ml.
Der Otafuku Reis/Getreideessig gewinnt diesen Vergleich nicht mit einem einzelnen Vorzug, sondern weil nichts gegen ihn spricht. Note 1,4, Herstellung in Japan, 500 ml Inhalt und ein Literpreis, den kein anderes Modell erreicht.
1.449 Käufer haben ihn mit 4,7 Sternen bewertet. Das ist die breiteste Rückmeldung im ganzen Feld.
Mit 4,2 Prozent liegt der Säuregehalt im mittleren Bereich. Damit würzen Sie Sushi-Reis, ohne dass die Säure alles überdeckt, und rühren trotzdem ein brauchbares Dressing an. Zum scharfen Einlegen von Gemüse greifen erfahrene Köche allerdings eher zu 5 Prozent.
Der einzige echte Schwachpunkt ist die Verpackung. Als einziges Modell im Vergleich steckt er in einer Plastikflasche, alle anderen kommen in Glas. Wer Wert auf Glas legt, muss deutlich mehr je Liter zahlen.
Ein Argument hat Plastik durchaus: Es geht nicht kaputt.


Der häufigste Fehler passiert schon im Regal: Man vergleicht Flaschenpreise statt Literpreise. Der Yutaka Reis-Essig kostet rund 3 Euro und wirkt damit günstig. Umgerechnet sind es 19,93 Euro je Liter, weil nur 150 ml drin sind.
Genauso oft wird fertiger Sushi-Essig mit reinem Reisessig verwechselt. Beide stehen nebeneinander, beide heißen ähnlich. Wer die gesüßte Variante ins Salatdressing gibt, wundert sich über den Geschmack.
Prüfen Sie vor dem Kauf den Säuregehalt auf dem Etikett. Liegt er bei 3 Prozent oder darunter, halten Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit eine fertige Würzmischung in der Hand. Für Sushi ist das bequem, für alles andere die falsche Zutat.
Ein dritter Fehler betrifft die Menge. Eine Vorratspackung wie die von Reishunger mit zwölf Flaschen à 250 ml klingt vernünftig, kostet aber rund 31 Euro. Für einen Haushalt, der viermal im Jahr Sushi macht, bringt das wenig.
Und dann wäre da noch die Annahme, dunkler Essig sei einfach gereifter heller Essig. Schwarzer Reisessig aus China ist eine eigene Sorte mit eigenem Aroma. Im Sushi-Reis wirkt er fehl am Platz.
Kaufen Sie klein, wenn Sie unsicher sind.
Elf der zwölf Modelle kommen in Glasflaschen, nur der Otafuku in Plastik. Diese Verteilung hat einen Grund, aber sie ist kein Urteil über die Qualität des Inhalts.
Glas nimmt keine Gerüche an und gibt keine Stoffe an den Essig ab. Säure arbeitet über Monate gegen jedes Material, und Glas hält das am besten aus. Auch das Licht kommt bei dunklem Glas weniger an den Inhalt.
Dafür ist Glas schwer und geht kaputt.
In einer Küche mit Kindern oder in einem engen Regal über der Spüle spricht einiges für Plastik. Wer die Flasche ohnehin binnen weniger Monate leert, merkt vom Materialunterschied wenig. Bei einer Vorratsgröße, die zwei Jahre steht, sieht das anders aus.
Immerhin lässt sich der Nachteil von Plastik leicht ausgleichen. Füllen Sie den Essig nach dem Öffnen in eine Glasflasche um, wenn er länger stehen soll. Verschlossen und dunkel gelagert hält er ohnehin sehr lange.
Essig verdirbt kaum. Trotzdem verliert er Aroma, wenn die Flasche offen in der Sonne steht.
Dunkel und kühl ist die Regel. Ein Küchenschrank reicht völlig, der Kühlschrank ist unnötig. Wichtig ist der feste Verschluss, denn Säure und Duftstoffe entweichen langsam über die Luft. Bei einer angebrochenen Flasche merken Sie das nach Monaten am flacheren Geschmack.
Wer selten asiatisch kocht, greift besser zur kleinen Menge. Die 150-ml-Flaschen im Paket, etwa von Bioasia oder Yutaka, sind für diesen Fall gedacht. Drei Liter wie beim Reishunger Reisessig stehen sonst zwei Jahre herum.
Manchmal bildet sich eine trübe, gallertartige Schicht in der Flasche. Das ist die Essigmutter, ein Geflecht aus Essigsäurebakterien. Sie ist harmlos und lässt sich abseihen, bei ungefilterten Sorten wie dem Eat Wholesome Reisessig tritt sie eher auf.
Beim Kochen gilt: Säure zuletzt. Wird Reisessig lange mitgekocht, verfliegt ein Teil des Aromas. Für Sushi-Reis rühren Sie ihn erst nach dem Garen unter, solange der Reis noch warm ist.
Ein Schuss am Ende hebt fast jedes Gemüsegericht.

Die Frage ist weniger, welcher der beste ist. Sondern welcher zu Ihrer Küche passt.
Kochen Sie regelmäßig Sushi, brauchen Sie Menge und einen mittleren Säuregehalt. Ein gewürzter Sushi-Essig nimmt Ihnen das Abschmecken ab, dafür bestimmt er den Geschmack vor. Wer lieber selbst mit Zucker und Salz arbeitet, nimmt puren Reisessig.
Für den gelegentlichen Wok-Abend lohnt sich eine große Flasche kaum. Da steht die kleine Menge im Vordergrund, auch wenn der Literpreis dann höher liegt.
Ein Punkt wird oft übersehen. Wer nur Salatdressing sucht, bekommt mit Weißwein- oder Apfelessig dasselbe Ergebnis günstiger. Reisessig lohnt sich dort, wo seine Milde gebraucht wird, sonst bringt er wenig.
Allergiker sollten auf die Zutatenliste schauen, gewürzte Varianten enthalten oft Weizen oder Soja.
Neben dem hellen gibt es den dunklen. Er schmeckt völlig anders.
Schwarzer Reisessig reift länger und entwickelt malzige, fast rauchige Noten. Im Paket steht dafür der Jumbo Schwarzer Reisessig Chinkiang mit 5,5 Prozent Säure und einer Note von 1,5. Die Herkunft China passt zur Sache, denn diese Sorte stammt aus der Region Zhenjiang.
Verwenden lässt er sich anders als der helle. Als Dip zu Teigtaschen, in Schmorgerichten, zu kalten Nudeln. Für Sushi taugt er wenig, weil er den Reis dunkel färbt und der Geschmack zu kräftig gerät.
| Modell | Säuregehalt | Herkunft |
|---|---|---|
| Jumbo Schwarzer Reisessig Chinkiang | 5,5 % | China |
| Otafuku Reis/Getreideessig | 4,2 % | Japan |
| Miyako Japan Sushi Vinegar | 2,2 % | Japan |
| Eat Wholesome Reisessig | 5 % | Irland |
Der Preis liegt bei rund 10 Euro für 550 Milliliter. Das ist kein Schnäppchen, hält aber lange, weil Sie davon deutlich weniger brauchen.
Als erste Flasche im Haushalt ist er die falsche Wahl.

Die Spanne im Vergleich reicht von rund 2 bis 31 Euro. Das klingt nach viel, erklärt sich aber fast vollständig über die Menge.
Unter 5 Euro bekommen Sie entweder eine kleine Flasche oder ein sehr günstig kalkuliertes Produkt. Der Bioasia Bio Reisessig kostet rund 2 Euro, allerdings für nur 150 Milliliter. Der Otafuku Reis/Getreideessig liegt bei rund 4 Euro und bringt 500 Milliliter mit, was ihn beim Literpreis klar vorn sieht.
Zwischen 8 und 14 Euro spielt sich das Mittelfeld ab. Dort finden sich Glasflaschen, Bio-Ware und ungefilterte Sorten wie der Eat Wholesome Reisessig für rund 14 Euro.
Darüber wird es speziell. Rund 31 Euro für den Reishunger Reisessig sind kein Luxusaufschlag, sondern schlicht drei Liter in zwölf Einzelflaschen. Der Miyako Japan Sushi Vinegar für rund 18 Euro dagegen liefert dreimal 150 Milliliter, und das ist der teuerste Literpreis im Feld.
Mehr Geld bedeutet hier selten mehr Qualität.
Die drei bestbewerteten Flaschen im Vergleich kosten rund 2, rund 4 und rund 14 Euro und tragen alle die Note 1,4. Wer auf den Preis achtet, spart also nicht an der Bewertung. Ein Aufpreis fürs Design oder eine besonders edle Flasche spart kaum Geld an anderer Stelle und bringt geschmacklich nichts.

Glas ist im Feld die Regel. Elf von zwölf Modellen kommen in der Glasflasche, nur der Otafuku Reis/Getreideessig steckt in Plastik.
Für die Haltbarkeit spielt das eine kleinere Rolle, als oft behauptet wird. Essig ist durch seine Säure selbst konserviert. Beim Geschmack sieht es anders aus, denn Kunststoff kann bei langer Lagerung Aroma aufnehmen und abgeben.
Wer eine Flasche innerhalb eines Jahres leert, merkt vom Unterschied zwischen Glas und Kunststoff so gut wie nichts.
Beim Abfall zählt Glas als gut recycelbar, wird aber schwerer transportiert. Das eine gleicht das andere teilweise aus. Ehrlich gesagt entscheidet die Frage kaum über den Kauf, sie hängt davon ab, wie lange die Flasche bei Ihnen steht.
Ein Mindesthaltbarkeitsdatum steht trotzdem auf jeder Flasche. Es ist kein Verfallsdatum. Nach Ablauf ist Essig in aller Regel noch verwendbar, nur das Aroma lässt nach. Trübungen oder Flocken sind kein Grund zum Wegwerfen.
Wer nachhaltiger einkaufen will, findet bei Essigsorten aus ökologischem Anbau weitere Anhaltspunkte. Auch der Bioasia Bio Reisessig gehört zu dieser Gruppe und kommt ohne künstliche Zusätze aus.
Im Supermarkt finden Sie meist eine oder zwei Sorten. Das war es dann.
Asia-Märkte haben deutlich mehr, oft zu niedrigeren Preisen, dafür mit japanischer oder chinesischer Beschriftung. Wer dort einkauft, sollte den Säuregehalt auf dem Etikett suchen. Er steht fast immer da, auch wenn der Rest unverständlich bleibt.
Online ist die Auswahl am größten. Sie sehen Literpreis, Menge und Herkunft auf einen Blick und können vergleichen. Der Nachteil liegt beim Versand: Glasflaschen sind schwer, und bei einer einzelnen kleinen Flasche steht der Versandkostenanteil in keinem Verhältnis.
Gewürzter Sushi-Essig wird online oft in derselben Produktgruppe gelistet wie purer Reisessig. Wer versehentlich die gewürzte Variante für ein Dressing kauft, bekommt eine süße, salzige Flüssigkeit. Für Salat funktioniert das nicht.
Mengenpakete lohnen sich nur, wenn Sie wirklich viel verbrauchen. Zwölf Flaschen zu 250 Millilitern sind für einen Zwei-Personen-Haushalt zu viel.
Achten Sie beim Onlinekauf zusätzlich auf die Angabe zur Verpackung. Bei mehreren Modellen im Vergleich weicht die angegebene Gesamtmenge von der Flaschengröße ab, etwa zweimal 500 Milliliter statt einer großen Flasche.
Manche Fragen tauchen immer wieder auf, wenn jemand zum ersten Mal Reisessig verwendet.
Lässt er sich durch Weißweinessig ersetzen? Zur Not ja, das Ergebnis wird aber schärfer und weniger rund. Ein Teelöffel Zucker mildert das etwas ab. Umgekehrt funktioniert Reisessig in europäischen Rezepten gut, er ist schlicht milder.
Die zweite Dauerfrage betrifft die Menge für Sushi-Reis. Als grober Anhaltspunkt gilt ein Verhältnis von einem Teil Essigmischung zu etwa zehn Teilen gekochtem Reis, nach Geschmack angepasst. Genaue Gramm-Angaben helfen wenig, weil Reissorten unterschiedlich Flüssigkeit aufnehmen.
Kinder essen Sushi meist gern. Reisessig ist dafür unbedenklich, die Säure verteilt sich stark im Reis.
Ob ein höherer Säuregehalt automatisch besser ist, hängt davon ab, was Sie damit vorhaben. Die Modelle im Paket reichen von 2,2 bis 5,5 Prozent. Für Dressings und Sushi liegen 4 bis 5 Prozent gut, sehr milde Varianten wirken in kräftigen Gerichten fast wirkungslos.
Und noch etwas kommt oft: Reisessig ist kein Reiswein und enthält praktisch keinen Alkohol mehr.

Vorteile
Nachteile
Sushi-Essig ist bereits mit Zucker und Salz gewürzt, purer Reisessig nicht. Für Sushi-Reis sparen Sie mit der gewürzten Variante einen Arbeitsschritt. Für Dressings oder zum Kochen funktioniert sie nicht, weil die Süße alles überlagert. Modelle wie der Ita-san Sushi Essig oder der Miyata Sushi Vinegar gehören zur gewürzten Gruppe.
Mehrere Jahre, wenn die Flasche verschlossen und dunkel steht. Die Säure verhindert, dass sich Keime ansiedeln. Was nachlässt, ist das Aroma: Nach etwa einem Jahr schmeckt der Essig flacher. Trübungen oder Flocken bedeuten nicht, dass er verdorben ist.
Zwischen 4 und 5 Prozent decken die meisten Anwendungen ab. Im Vergleich reicht die Spanne von 2,2 Prozent beim Miyako Japan Sushi Vinegar bis 5,5 Prozent beim schwarzen Chinkiang-Essig. Sehr milde Varianten taugen wenig, wenn Sie kräftig würzen wollen, weil ihre Säure im Gericht untergeht.
Sie können, müssen aber nicht. Kälte schadet dem Essig nicht, bringt aber auch keinen Vorteil. Ein dunkler Küchenschrank reicht völlig aus und ist unnötig kalter Kühlschrankplatz gespart. Wichtiger als die Temperatur ist ein fest verschlossener Deckel.
Purer Reisessig aus Reis ist grundsätzlich glutenfrei. Bei gewürzten Sorten und bei Mischungen aus mehreren Getreiden sieht es anders aus. Der Otafuku Reis/Getreideessig trägt Getreide schon im Namen. Wer Gluten meidet, liest deshalb immer die Zutatenliste, die Bezeichnung allein genügt nicht.
Die Herstellung dauert länger und der Rohstoff Reis kostet mehr als Äpfel oder Traubenreste. Dazu kommen bei vielen Modellen weite Transportwege aus Japan oder China. Allerdings verbrauchen Sie geringere Mengen, sodass sich der Unterschied im Alltag relativiert.
Grundsätzlich ja, praktisch lohnt sich das für die meisten Haushalte kaum. Nötig sind Reiswein oder gekochter Reis, eine Essigmutter und mehrere Monate Geduld bei gleichbleibender Temperatur. Das Ergebnis schwankt stark. Eine gekaufte Flasche ab rund 2 Euro macht den Aufwand schwer begründbar.
Sushi-Reis ist der Klassiker, doch die Einsatzmöglichkeiten gehen weiter. Eingelegtes Gemüse, asiatische Dips, Nudelsalate und Marinaden für Fisch profitieren von der milden Säure. Auch ein Schuss in die Wok-Pfanne am Ende bringt Frische. Für Schmorgerichte greifen Sie eher zur dunklen Variante.
Ungefiltert heißt, dass Schwebstoffe und Reste der Essigmutter in der Flasche bleiben. Der Eat Wholesome Reisessig ist so abgefüllt und wirkt dadurch leicht trüb. Geschmacklich fällt das etwas voller aus. Für klare Dressings, in denen die Optik zählt, ist das durchaus ein Nachteil.
Ja, und für den Einstieg ist das meist die klügere Wahl. 150 Milliliter reichen für mehrere Sushi-Abende oder eine ganze Reihe Dressings. Erst wenn Sie wissen, welche Sorte Ihnen zusagt, lohnt die größere Flasche. Mengenpakete mit drei Litern lohnen sich nur bei sehr hohem Verbrauch.
Vorn liegt der Otafuku Reis/Getreideessig mit der Note 1,4. Ausschlaggebend ist das Verhältnis aus Menge und Preis: 500 Milliliter für rund 4 Euro erreicht im Feld sonst niemand. Der Säuregehalt von 4,2 Prozent passt zu praktisch allem, was in einer heimischen Küche mit Reisessig gemacht wird, und die Herkunft Japan spricht für die Sorte. Ein Punkt bleibt allerdings offen: Als einziges Modell im Vergleich kommt er in der Plastikflasche. Wer die Flasche über Jahre stehen lässt, verliert dabei eher Aroma als bei Glas.
Preis-Leistungs-Sieger ist der Bioasia Bio Reisessig für rund 2 Euro. Er trägt dieselbe Note 1,4, liefert 5 Prozent Säure, kommt in Glas und verzichtet auf künstliche Zusätze. Die 150 Milliliter sind schnell aufgebraucht, deshalb liegt sein Literpreis über dem des Siegers. Als erste Flasche zum Kennenlernen ist er trotzdem die günstigste Möglichkeit.
Für Vielkocher empfiehlt sich eine der 500-Milliliter-Flaschen, etwa vom Umami Reisessig oder vom Mizkan Reisessig. Wer chinesisch kocht, nimmt zusätzlich den schwarzen Chinkiang. Und wer nur gelegentlich ein Dressing anrührt, kommt mit der kleinsten Flasche aus.
Ein ehrliches Wort zum Schluss: Zwischen den Spitzenmodellen liegen geschmacklich Nuancen, keine Welten.
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Für diesen Reisessig-Vergleich haben wir 14 Modelle anhand von 5 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 80 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 4.270 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 14 Händlerangebote, beantwortet 10 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 08.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
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| Platz | Produkt | Marke | Note | Bester Preis | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| 1.Beste Empfehlung | 1. Otafuku Reis/Getreideessig | – | 1,4Sehr gut | 3,69 € | Zum Angebot |
| 2.Top Produkt | 2. Eat Wholesome Reisessig | – | 1,4Sehr gut | 13,98 € | Zum Angebot |
| 3. | 3. Bioasia Bio Reisessig | – | 1,4Sehr gut | 1,92 € | Zum Angebot |
| 4. | 4. Umami Reisessig | Umami | 1,5Sehr gut | 7,90 € | Zum Angebot |
| 5. | 5. Jumbo Schwarzer Reisessig Chinkiang | Jumbo | 1,5Sehr gut | 9,99 € | Zum Angebot |
| 6. | 6. Yutaka Reis-Essig | – | 1,7Gut | 2,99 € | Zum Angebot |
| 7. | 7. Reishunger Reisessig | Reishunger | 1,8Gut | 30,99 € | Zum Angebot |