
Ölmühle Solling SenfölNote 1,5
Hoher Anteil ungesättigter Fettsäuren und schonend verarbeitet durch Kaltpressung.
- erfüllt Bio-Standards
- lässt sich dank Schraubverschluss mit Ausgießer leicht ausgießen
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Senföl Vergleich 2026: Die besten Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung.
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|---|---|
Typ | |
| Typ | Speiseöl |
Menge Preis pro l | |
| Menge Preis pro l | 250 ml 79,60 € pro l |
Anteil an ungesättigten Fettsäuren | |
| Anteil an ungesättigten Fettsäuren | 88 % |
kaltgepresst | |
| kaltgepresst | Ja |
gefiltert | |
| gefiltert | Nein |
biozertifiziert | |
| biozertifiziert | Ja |
Verschluss | |
| Verschluss | Schraubverschluss mit Ausgießer |
Flasche | |
| Flasche | getönte Glasflasche |
Vorteile | |
| Vorteile |
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Angebot | |
| Angebot | |
9 Modelle verglichen · 5,19 € bis 23,95 € · beste Note 1,5 · Preise geprüft am 12.09.26

Ölmühle Solling SenfölNote 1,5
Hoher Anteil ungesättigter Fettsäuren und schonend verarbeitet durch Kaltpressung.

Altenburger Original SenfölNote 1,5
Schonend verarbeitet durch Kaltpressung und zum Kochen geeignet.

Ölmühle Solling Senföl kaltgepresstNote 1,7
Kaltgepresst und einfacher Schraubverschluss.
Beim Senföl kommt es vor allem darauf an, ob Sie es in der Küche oder auf der Haut verwenden wollen. Davon hängen Pressung und Flasche ab. An der Spitze unserer neun Modelle liegt das Ölmühle Solling Senföl mit der Note 1,5, kaltgepresst und in Bio-Qualität. Ebenso gut benotet, aber deutlich günstiger ist das Altenburger Original Senföl für rund 10 Euro, unser Preis-Leistungs-Sieger. Beide Sieger sind kaltgepresste Speiseöle. Die Preise der Flaschen reichen von rund 5 bis 24 Euro. Massageöle gehören übrigens nicht in die Pfanne, das verrät schon das Etikett.
Klären Sie zuerst den Zweck: Speiseöl gehört in die Küche, reines Massageöl ist zum Einreiben gedacht. Kaltgepresstes Senföl behält mehr Aroma, weil die Saat beim Pressen nicht stark erhitzt wird. Getönte Glasflaschen schützen das empfindliche Öl besser vor Li





Ein Senföl ist ein Pflanzenöl, das aus den Samen der Senfpflanze gepresst wird. Man unterscheidet grob zwei Arten: Speiseöl für die Küche und Massageöl für die Haut. Einige Flaschen tragen beide Bezeichnungen. Massageöl gehört eben auf den Körper, nicht auf den Teller.
Typisch ist der scharfe, leicht stechende Geschmack. Er stammt von Stoffen in der Saat, die zusammen mit Wasser eine beißende Note bilden. Wie kräftig ein Öl am Ende schmeckt, hängt davon ab, welche Saat verwendet wurde und wie schonend gepresst wird. Erhitzt wird es milder.
Botanisch sind Senf und Raps eng verwandt. Wer ein sanfteres Öl für Salate sucht, greift eher zu mildem Rapsöl und nimmt Senföl nur als Würze.
Im Vergleich stehen fünf reine Speiseöle, drei reine Massageöle und ein Öl mit beiden Angaben.
| Art | Flasche | Preisband |
|---|---|---|
| Speiseöl mit Bio-Zertifikat | getönte Glasflasche | rund 12 bis 20 Euro |
| Speiseöl ohne Bio-Zertifikat | ungetönte Glasflasche | rund 10 bis 11 Euro |
| Massageöl | ungetöntes Glas oder Kunststoff | rund 5 bis 24 Euro |
| Speise- und Massageöl | ungetönte Glasflasche | rund 18 Euro |
Auffällig ist das Glas: Nur die Bio-Öle stecken in getönten Flaschen.
Vor dem Kauf lohnt ein Blick auf fünf Punkte. Nicht jeder davon zählt für jeden Zweck gleich.
Bio-Ware lohnt sich nur, wenn Ihnen Herkunft und Anbau wichtig sind. Am Geschmack allein erkennt man sie kaum. Immerhin stecken alle drei Bio-Öle in getönten Flaschen und haben einen Ausgießer.
Senföl würzt ohnehin kräftig.
Ein Liter reicht in einem kleinen Haushalt sehr lange, und angebrochenes Öl altert. Kaufen Sie deshalb lieber eine kleinere Flasche, wenn Sie das Öl nur ab und zu zum Würzen nehmen. Für Massagen sieht es anders aus, dort ist die größere Menge durchaus praktisch.

Vorn liegt das Ölmühle Solling Senföl mit der Note 1,5. Es ist kaltgepresst, gefiltert, bio und steckt in getöntem Glas mit Ausgießer. Der Anteil ungesättigter Fettsäuren liegt laut Mühle bei 93 Prozent. Mit rund 18 Euro für 250 ml zahlen Sie allerdings 70,92 Euro je Liter.
Das Altenburger Original Senföl erreicht dieselbe Note für deutlich weniger Geld. Dafür verzichtet es auf Bio und auf getöntes Glas; genannt werden 85 Prozent ungesättigte Fettsäuren. Wer Wert auf Bio legt, wird hier wohl nicht fündig.
Die kleine 100-ml-Flasche derselben Mühle aus dem Solling kostet rund 12 Euro und kommt auf die Note 1,7. Je Liter ist sie am teuersten. Zum Kennenlernen reicht sie, als Vorrat eher nicht.
Die Öle aus Eberstedt und Österreich liegen bei 2,0 und 2,4. Beide sind ungefiltert, was manche wegen des volleren Geschmacks schätzen. Für das Bio-Öl aus Österreich zahlen Sie rund 20 Euro, deutlich mehr als für die Konkurrenz aus Eberstedt mit rund 11 Euro. Dafür bekommen Sie Bio.
Ein reines Massageöl taugt wenig für die Küche, weil es nicht als Lebensmittel ausgewiesen ist. Das günstige Doppelpack von Ktc für rund 5 Euro ist deshalb nur zum Einreiben gedacht.

Manche Fehler passieren schon im Laden, andere erst in der Küche. Diese vier kommen besonders oft vor.
Beim ersten Punkt geht es nicht nur um den Geschmack. Senföl enthält von Natur aus Erucasäure, und davon sollte man nicht zu viel aufnehmen. Für Speiseöle gelten in der EU Höchstwerte, für Massageöle nicht.
Schlicht vergessen wird oft der Literpreis. 100 ml sehen harmlos aus. Hochgerechnet ist die kleinste Flasche aber teurer als jede andere in dieser Auswahl.
Füllen Sie für den Alltag eine kleine Menge in ein dunkles Fläschchen um und lagern Sie den Rest kühl und dunkel. So kommt das Hauptgebinde seltener mit Luft in Kontakt. Frisch bleibt das Öl dadurch länger.
Auch das beste Öl bringt wenig, wenn es monatelang angebrochen im Schrank steht. Roh über den Teller gegeben, zeigt es die volle Schärfe. Kurz erhitzt schmeckt es runder.
Zwei ganz verschiedene Welten teilen sich den Namen Senföl. In der indischen Küche ist es ein verbreitetes Bratöl, in der ayurvedischen Tradition wird es für Massagen genutzt.
Genau diese Doppelrolle zeigt das Kajal Kachi Ghani Mustard Oil. Es trägt beide Bezeichnungen, kostet rund 18 Euro und bringt einen ganzen Liter mit. Kaltgepresst ist es nicht, und eine Angabe zu den Fettsäuren fehlt. Legen Sie Wert auf Aroma, fahren Sie mit einem kaltgepressten Speiseöl wohl besser.
Ganz auf die Haut zielt das Mystic Moments Senfsamenträgeröl. Laut Anbieter ist es ohne tierische Inhalte hergestellt, frei von Gentechnik und auch für die Aromatherapie geeignet. Es kommt in einer Flasche aus Kunststoff, die kein Licht durchlässt. Einen Liter gibt es für rund 24 Euro.
Nur für die Haut sind auch die beiden Öle von Ktc gedacht. Eines kommt im Doppelpack mit je 250 ml, das andere als 500-ml-Flasche mit dem Hinweis zur äußerlichen Anwendung. Zum Kochen sind sie schlicht nicht vorgesehen.
Klären Sie also erst den Zweck.

Bei der Kaltpressung wird die Saat mechanisch ausgepresst, ohne sie stark zu erhitzen. Aroma und Farbe bleiben dabei weitgehend erhalten. Dafür ist die Ausbeute geringer, was den Preis anhebt.
Kaltgepresst heißt, dass das Öl ohne Zufuhr von Hitze aus der Saat gedrückt wird. Durch die Reibung wird es zwar etwas warm, bleibt aber schonend behandelt. Raffiniert oder mit Lösemitteln gewonnen wird es nicht.
Gefiltert oder nicht, das ist die zweite Frage. Ungefiltertes Öl enthält noch feine Schwebstoffe aus der Saat. Es wirkt trüber und schmeckt oft kräftiger, hält sich allerdings meist weniger lange. Gefiltertes Öl ist klarer und etwas robuster.
Unter den neun Modellen sind drei ausdrücklich als gefiltert angegeben. Alle drei gehören mit 1,5 und 1,7 zu den am besten benoteten Ölen. Alle fünf reinen Speiseöle sind kaltgepresst, nur das Kombiöl von Kajal nicht. Bei den Massageölen ist das Bild gemischt: Das Doppelpack ist kaltgepresst, die beiden anderen nicht.
Beim Massieren zählt das Aroma kaum, ein Aufpreis dafür ist unnötig.
Öl reagiert empfindlich auf Licht und Luft. Genau deshalb ist die Verpackung mehr als Nebensache.
In dieser Auswahl finden Sie drei Arten von Behältern.
Am Verschluss zeigt sich ein kleiner, aber spürbarer Unterschied. Mit Ausgießer läuft das Öl tropfenweise, ein einfacher Schraubdeckel gibt es eher im Schwall ab. Bei so einem scharfen Öl zählt das durchaus.
Bleibt die Menge. Angeboten werden Flaschen von 100 ml bis zu einem Liter, dazu ein Doppelpack. Das Doppelpack spart kaum Geld, denn je Liter ist die 500-ml-Flasche derselben Marke sogar günstiger. Kaufen Sie so viel, wie Sie in einigen Monaten verbrauchen. Mehr braucht es eben nicht.
Nach dem Öffnen gehört die Flasche fest verschlossen an einen kühlen, dunklen Ort. Im Kühlschrank kann das Öl leicht eintrüben, was harmlos ist. Riecht es ranzig, gehört es nicht mehr ins Essen.
Licht und Wärme setzen jedem kalt gepressten Öl zu. Senföl macht da keine Ausnahme. Nach dem Öffnen gehört die Flasche an einen dunklen, kühlen Platz, am besten fern vom Herd. Manche stellen sie zusätzlich in den Kühlschrank. Dort wird das Öl allerdings leicht trüb, was ihm nicht schadet und sich bei Zimmerwärme wieder gibt.
Getönte Flaschen halten Licht besser ab als klares Glas. Drei der neun Öle im Vergleich stecken in getöntem Glas, und alle drei tragen ein Bio-Siegel. Die übrigen Anbieter setzen auf klare Flaschen oder, beim Massageöl im Literformat, auf lichtdichten Kunststoff. Steht so eine klare Flasche offen in der Küche, altert der Inhalt eben schneller.
Nicht jedes Senföl ist für den Teller gedacht. Einige Anbieter kennzeichnen ihr Öl ausdrücklich nur für die äußere Anwendung. Überliest man den Hinweis, landet womöglich ein Massageöl im Salat.
Auf der Haut wärmt Senföl spürbar und kann reizen. Vor der ersten Massage empfiehlt sich deshalb ein Tropfen an der Innenseite des Unterarms. Rötet sich die Stelle deutlich, ist dieses Öl für die betreffende Haut schlicht ungeeignet.
Augen und Schleimhäute bleiben tabu.
Erhitzt verliert Senföl einen Teil seiner Schärfe. In der indischen Küche wird es deshalb oft kurz stark erhitzt, bevor die Gewürze hineinkommen. Ein offenes Fenster hilft, denn der Dampf beißt in Nase und Augen.

Welches Öl passt, hängt davon ab, ob es in den Topf oder auf die Haut soll. Als Speise- und Massageöl zugleich führt das Datenblatt nur ein Modell. Fast alle anderen Flaschen zielen klar auf einen Zweck.
Hobbyköche mit Sinn für Bio finden im Ölmühle Solling Senföl das rundeste Paket. Note 1,5, getönte Flasche, Ausgießer und Bio-Siegel kommen hier zusammen. Knapper Kalkulierende nehmen das Altenburger Original Senföl mit derselben Note für rund 10 Euro. Dafür verzichten sie allerdings auf Bio und auf dunkles Glas.
Keinen Gefallen tut sich, wer nur gelegentlich massiert und dafür ein Bio-Speiseöl kauft. Die Qualität verpufft dann beim Massieren. Umgekehrt gehört ein reines Massageöl nie in die Pfanne.
Kleine Haushalte kommen mit wenig Öl durchaus weit. Schon ein Teelöffel würzt eine ganze Pfanne Gemüse.
Zwischen rund 5 und 24 Euro kostet eine Flasche in diesem Vergleich. Viel sagt dieser Wert allein nicht. Weil die Flaschen zwischen 100 ml und einem Liter fassen, verschiebt sich das Bild beim Literpreis kräftig.
| Preis je Flasche | Was dazugehört | Euro je Liter |
|---|---|---|
| unter 10 Euro | zwei Massageöle | 15,78 bis 19,98 |
| 10 bis 12 Euro | drei Speiseöle, kalt gepresst | rund 40 bis 120 |
| 18 bis 24 Euro | zwei Speiseöle, ein Öl für beides, ein Massageöl | rund 18 bis 80 |
Unten im Preis stehen nur Massageöle. Ihre Noten liegen bei 2,3 und 2,4, also im guten Mittelfeld. Für die Haut reicht das, für die Küche sind sie nicht gedacht.
Das mittlere Band ist für Köche wohl am interessantesten. Hier gibt es kalt gepresste Speiseöle mit guten Noten, ohne dass der Flaschenpreis weh tut. Wer zur kleinsten Flasche greift, spart kaum etwas an der Kasse und zahlt je Liter am meisten.
Oben mischen sich Bio-Speiseöle mit Literflaschen. Der hohe Literpreis der kleinen Bio-Flaschen lohnt sich nur, wenn das Öl tatsächlich gegessen wird. Für Massagen zahlt man dort schlicht für Eigenschaften, die auf der Haut keine Rolle spielen. Einen echten Mehrwert hat das Geld dort nur für Köche mit Anspruch.
Teuer heißt hier also nicht automatisch besser.
Ein Liter Senföl klingt nach Vorrat für lange Zeit. Genau das ist der Haken. Geöffnete Flaschen altern, und ein großer Rest steht monatelang im Schrank.
Das Kajal Kachi Ghani Mustard Oil zeigt beide Seiten. Es kostet rund 18 Euro für 1.000 ml und kommt damit auf den niedrigsten Literpreis unter den Speiseölen. Laut Datenblatt eignet es sich zum Kochen und zur Massage. Benotet ist es mit 2,3. Kalt gepresst ist es laut Datenblatt allerdings nicht. Die Flasche ist aus klarem Glas mit einfachem Schraubdeckel.
Für einen Haushalt, der täglich scharf kocht, geht die Rechnung auf. Wer nur ab und zu würzt, fährt mit einer kleineren Flasche besser. Viel Öl bringt wenig, wenn die Hälfte ranzig wird, bevor sie aufgebraucht ist.
Anders liegt der Fall beim Mystic Moments Senfsamenträgeröl. Es ist ein reines Massageöl, ebenfalls im Liter, aber in Kunststoff, der kein Licht durchlässt. Bei regelmäßigen Massagen passt das durchaus, denn dort ist der Verbrauch höher. In der Küche hat es nichts verloren.
Groß kaufen lohnt also vor allem bei hohem Verbrauch.


Ein Trägeröl ist ein fettes Pflanzenöl, das als Grundlage für Massagen dient. Ätherische Öle werden darin verdünnt, bevor sie auf die Haut kommen. In der ayurvedischen Tradition übernimmt Senföl diese Rolle häufig.
Massageöle aus Senf sind deutlich günstiger als Speiseöle mit Bio-Siegel. Das Ktc Reines Senföl für Ayurwera Massage kommt im Doppelpack für rund 5 Euro. Kalt gepresst ist es, die Verpackung soll die Umwelt schonen. Einen Wert für die ungesättigten Fettsäuren nennt der Hersteller allerdings nicht.
Mehr Inhalt bietet das Ktc Senf Öl mit 500 ml für rund 8 Euro. Es ist ausdrücklich für die äußere Anwendung gedacht und nicht kalt gepresst. Beide Öle stecken in klarem Glas.
Bei einem Öl für die Handfläche ist ein Ausgießer unnötig.
Vor dem Auftragen lohnt es, das Öl in den Händen anzuwärmen. Auf gereizter Haut oder frisch nach der Rasur bleibt es besser in der Flasche. Manche mischen Senföl zur Hälfte mit einem milden Öl, um die Wärme abzumildern.
Massiert wird mit langsamen, kreisenden Bewegungen. Danach das Öl einziehen lassen oder mit einem warmen Tuch abnehmen, damit keine Flecken auf der Kleidung bleiben.
Senföl würzt, statt nur zu fetten. Schon ein Schuss verändert den Geschmack eines Gerichts spürbar.
Klassisch ist es in der indischen und bengalischen Küche, etwa für Currys und eingelegtes Gemüse. Auch Fisch verträgt die Schärfe gut. Hierzulande passt es zu Kartoffeln, Rotkohl, Linsen oder einem kräftigen Dressing. Vorsichtig dosieren, am Anfang reicht ein halber Teelöffel.
Viele strecken die Schärfe mit einem milden Rapsöl für Küche und Salat, weil beide aus der Familie der Kreuzblütler stammen und gut harmonieren.
Runder schmeckt es dann meist.
Dauerhaft als einziges Bratfett funktioniert nicht, was derart kräftig schmeckt. Nicht jede Speise verträgt diesen Geschmack. Zum Anbraten von Zwiebeln oder Gewürzen passt es dagegen gut.
Senföl ist ein Würzöl und kein Allzwecköl, genau so sollte man es kaufen.
Gegen zu viel Schärfe hilft ein Trick. Kurz erhitzt und wieder abgekühlt, wird das Öl im Dressing milder.
Wer das Öl zum ersten Mal kauft, beginnt am besten mit einem Gericht, das man kennt. So lässt sich die Schärfe gut einordnen.
Nur drei Öle in der Auswahl erfüllen Bio-Standards, alle als Speiseöl in getönter Flasche. Aus Österreich stammt das Primabene Senföl, kalt gepresst und mit Bio-Siegel. Mit Note 2,4 und rund 20 Euro landet es dennoch weit hinten. Bei den anderen Ölen fehlt im Datenblatt ein Hinweis auf das Herkunftsland.
Beim Blick aufs Etikett helfen ein paar Fragen:
Glas lässt sich gut recyceln und gibt ohnehin nichts ans Öl ab. Kunststoff ist leichter und bricht nicht, was beim Massageöl im Badezimmer immerhin ein Argument ist. Beim Doppelpack spart man Versand, bindet aber gleich zwei Flaschen.
Zur Haltbarkeit machen die Datenblätter keine Angaben. Frisch riecht Senföl stechend und scharf. Riecht es muffig oder schmeckt es bitter, gehört es in den Müll.
Weniger kaufen und öfter nachkaufen hält das Öl frisch.

Vorteile
Nachteile
Ja, ein Speiseöl aus Senf lässt sich zum Anbraten verwenden. Beim Erhitzen verliert es einen Teil seiner Schärfe, deshalb erhitzen es viele Köche kurz, bevor Gewürze dazukommen. Bei großen Mengen wirkt der eigene Geschmack allerdings schnell zu präsent. Massageöle gehören grundsätzlich nicht in die Pfanne.
Am besten dunkel, kühl und fest verschlossen. Dafür reicht ein Schrank fern vom Herd. Im Kühlschrank hält es sich ebenfalls, wird dort aber trüb. Harmlos ist das, bei Zimmerwärme klärt es sich wieder. Klare Flaschen profitieren besonders von einem dunklen Standort, weil Licht das Öl schneller altern lässt.
Die Schärfe stammt aus Stoffen der Senfsamen, die beim Pressen freigesetzt werden. Sie reizen Nase und Zunge ähnlich wie Meerrettich. Erhitzt man das Öl, wird das Aroma milder. Manche mögen genau das. Wem das zu intensiv ist, der mischt Senföl mit einem neutralen Öl und tastet sich langsam heran.
Geeignet ist jedes Öl, das der Hersteller als Massageöl ausweist. Im Vergleich sind das mehrere Flaschen zwischen rund 5 und 24 Euro, teils im Liter. Auf ein Bio-Siegel kommt es beim Massieren kaum an. Wichtiger ist, dass die Haut das Öl verträgt, deshalb vorher an einer kleinen Stelle probieren.
Bio lohnt sich nur, wenn Sie das Öl essen. Dort zählt die Herkunft der Saat, und die drei Bio-Öle im Paket sind alle kalt gepresst und stecken in getönten Flaschen. Dafür zahlen Sie je Liter deutlich mehr. Zum Massieren bringt der Aufpreis dagegen keinen spürbaren Vorteil. Wer Senföl nur selten nutzt, kommt ohne Siegel ebenso zurecht.
Ja, bei einem der Massageöle nennt das Datenblatt Haarpflege als Zweck. Üblich ist, das Öl in die Kopfhaut zu massieren und später gründlich auszuwaschen. Wegen der Schärfe sollte es nicht in die Augen geraten. Empfindliche Kopfhaut reagiert unter Umständen mit Rötung, daher zuerst eine kleine Menge ausprobieren.
Online ist die Auswahl meist größer, vor allem bei Bio-Ölen und Literflaschen. Im Supermarkt steht Senföl eher selten, häufiger findet man es in Asia-Märkten oder im Reformhaus. Dort lässt sich das Etikett in Ruhe lesen. Online sollten Sie im Datenblatt nachsehen, ob ein Speiseöl oder ein Massageöl angeboten wird. Preise schwanken in beiden Fällen, ein Blick auf den Literpreis lohnt.
Am Etikett: Dort steht, ob es als Speiseöl verkauft wird oder nur äußerlich angewendet werden soll. Reines Massageöl taugt wenig für den Teller, selbst wenn es aus denselben Samen stammt. Fehlt ein klarer Hinweis, bleibt die Flasche im Bad. Im Zweifel fragen Sie beim Anbieter nach.
Nein, der Preis sagt beim Senföl wenig über die Note. Das teuerste Massageöl kostet rund 24 Euro und kommt auf Note 2,0, während ein Speiseöl für weniger als die Hälfte eine 1,5 erreicht. Entscheidend ist der Zweck. Kleine Bio-Flaschen sind je Liter zwar teuer, ihr Vorteil zählt aber nur beim Essen.
Vorn liegt das Ölmühle Solling Senföl mit Note 1,5. Kalt gepresst und bio zertifiziert, steckt es in einer getönten Flasche mit Ausgießer. Dazu kommt der höchste Anteil ungesättigter Fettsäuren im Feld. Kein Schnäppchen ist es mit rund 18 Euro allerdings, der Liter kostet gut 70 Euro.
Preis-Leistungs-Sieger ist das Altenburger Original Senföl. Dieselbe Note gibt es hier für rund 10 Euro, dazu Kaltpressung und laut Anbieter die Eignung zum Kochen und Backen, sogar für Massagen. Ein starkes Paket. Ihm fehlt allerdings ein Bio-Siegel, und die klare Flasche verlangt einen dunklen Platz.
Für Hobbyköche mit Anspruch an Bio führt am Sieger kaum ein Weg vorbei. Preisbewusste Haushalte greifen zum Altenburger. Zum reinen Massieren genügt eines der günstigen Massageöle ab rund 5 Euro.
Einen Haken haben fast alle Speiseöle hier: Kleine Flaschen machen den Liter teuer. Viel Vorrat bringt wenig, wenn das Öl vor dem Aufbrauchen alt wird.
Kaufen Sie deshalb lieber die Menge, die Sie in einigen Wochen verbrauchen.
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Für diesen Senföl-Vergleich haben wir 9 Modelle anhand von 8 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 67 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 2.381 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 9 Händlerangebote, beantwortet 9 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 12.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
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Unsere Empfehlungen basierend auf Testnoten und Kundenbewertungen.
| Platz | Produkt | Marke | Note | Bester Preis | Angebot |
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| 4. | 4. Historische Ölmühle Eberstedt Senföl | Ölmühle Eberstedt | 2,0Gut | 10,95 € | Zum Angebot |
| 5. | 5. Mystic Moments Senfsamenträgeröl | Mystic Moments | 2,0Gut | 23,95 € | Zum Angebot |
| 6. | 6. Kajal Kachi Ghani Mustard Oil | Kajal | 2,3Gut | 17,99 € | Zum Angebot |
| 7. | 7. Ktc Reines Senföl für Ayurwera Massage | Ktc | 2,3Gut | 5,19 € | Zum Angebot |