
Lazzar Amaretto LiqueurNote 1,4
Ohne Fleisch und mit reichem Aroma.
- traditionelles Rezept bewährt sich
- 700 ml Inhalt
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Amaretto Vergleich 2026: Die besten Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung.
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|---|---|
Menge Grundpreis | |
| Menge Grundpreis | 0,7 l 30,97 € pro Liter |
Alkoholgehalt | |
| Alkoholgehalt | 21,5 % vol. |
Geschmack | |
| Geschmack | mild |
sulfitfrei? | |
| sulfitfrei? | Ja |
ohne Schalenfrüchte? | |
| ohne Schalenfrüchte? | Ja |
Herkunftsland | |
| Herkunftsland | k. A. |
Vorteile | |
| Vorteile |
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Angebot | |
| Angebot | |
12 Modelle verglichen · 4,42 € bis 38,39 € · beste Note 1,4 · Preise geprüft am 12.09.26

Lazzar Amaretto LiqueurNote 1,4
Ohne Fleisch und mit reichem Aroma.

Gozio Amaretto LikörNote 1,5
Mit Pfirsich-Aroma und natürlich zusammengesetzt.

Adriatico Liquore AmarettoNote 1,7
Hat einen Hauch von Zimt und Erde und enthält handverlesene Mandeln aus Apulien und 50 % weniger Zucker als klassische Amarettos.
Beim Amaretto entscheidet vor allem der Alkoholgehalt darüber, wie süß und wie mandelbetont der Likör im Glas wirkt. Kräftige Mandeltöne stecken meist in höherprozentigen Flaschen. Vergleichssieger und zugleich bester Kauf fürs Geld ist der Lazzar Amaretto Liqueur mit der Note 1,4, 24 % vol. und rund 24 Euro. Zwölf Modelle stehen zur Wahl, die Preise reichen von rund 4 bis 38 Euro. Milder geraten meist die günstigen Flaschen, während teurere auf handverlesene Mandeln setzen. Geschmack, Menge und die Frage nach Schalenfrüchten führen schneller zur Entscheidung als der Preis allein.
Von 7,5 bis 28 % vol. reicht der Alkoholgehalt, und er bestimmt maßgeblich, wie kräftig der Mandelton hervortritt. Sieben der zwölf Flaschen gelten als mild, drei als kräftig, zwei als sehr mild im Geschmack. Fast alle Flaschen fassen 0,7 Liter, nur ZHG St. Lo








Amaretto ist ein süßer Mandellikör aus Italien, der seinen Geschmack traditionell aus Mandeln oder Aprikosenkernen zieht. Beides liefert dieses typische Bittermandelaroma. Zucker macht ihn trinkbar, der Alkohol trägt das Aroma.
Grob lassen sich drei Bauarten unterscheiden. Klassische Abfüllungen arbeiten mit Mandeln, so der Adriatico Liquore Amaretto mit handverlesenen Mandeln aus Apulien. Eine zweite Gruppe nutzt Aprikosenkerne, etwa der Bols Amaretto aus reifen Kernen. Dazu kommen Mischgetränke, die den Namen tragen, aber anders gebaut sind: aromatisierte Weinerzeugnisse mit 7,5 % vol. oder fertige Cocktails mit 14,9 % vol.
Die Linie zieht der Alkoholgehalt. Zwischen 20 und 28 % vol. bewegen sich die eigentlichen Liköre. Alles darunter schmeckt eher wie ein gesüßtes Aroma mit Alkoholspur.
Nach Geschmack sortiert sich das Feld noch einmal anders. Drei Flaschen gelten als kräftig, sieben als mild, zwei als sehr mild. Kräftig heißt dabei nicht stärker, sondern deutlicher im Mandelton.
Wer nur den Namen liest, kauft leicht am Wunsch vorbei.
Die Angabe nennt den Anteil reinen Alkohols am Flascheninhalt. 24 % vol. bedeutet knapp ein Viertel. Bei Likören trägt Alkohol das Aroma und wirkt gegen die Süße, weshalb niedrigprozentige Flaschen süßer erscheinen.
Wenige Angaben genügen, um im Regal zu entscheiden. Etiketten verraten mehr, als man denkt.
Auf die Herkunftsangabe zu achten lohnt sich nur, wenn gezielt italienische Tradition gesucht wird. Bols stammt aus den Niederlanden und steht mit Note 2,4 dennoch im Mittelfeld.
Nach Geschenkverpackungen zu schauen bringt wenig, solange der Inhalt nicht passt.
Ähnlich verhält es sich mit Sternebewertungen: 316 Rückmeldungen bei Lazzar zeigen Verbreitung, nicht Eignung für den eigenen Gaumen. Auch eine hohe Bewertung ersetzt die Prüfung von Alkoholgehalt und Zutaten nicht.

Vorn liegt Lazzar Amaretto Liqueur mit Note 1,4. Diese Flasche verbindet 24 % vol. mit kräftigem Geschmack, ist sulfitfrei und kommt ohne Schalenfrüchte. Rund 24 Euro für 0,7 Liter ergeben 32,86 Euro je Liter. Günstiger geht es anderswo. Einzig hier treffen jedoch kräftiger Geschmack und Freiheit von Schalenfrüchten zusammen.
Knapp dahinter rangiert Gozio Amaretto Likör mit 1,5. Mild im Geschmack, mit einem Pfirsich-Aroma versehen. Wer den geraden Mandelton sucht, wird damit wohl nicht glücklich. Schalenfrüchte stecken drin, der Grundpreis beträgt 38,79 Euro je Liter.
Einen eigenen Weg geht Adriatico Liquore Amaretto mit 28 % vol. und 50 Prozent weniger Zucker. Note 1,7, rund 30 Euro. Für Süßliebhaber taugt wenig daran, für Barfreunde durchaus.
Am anderen Ende steht ZHG St. Lorenz für rund 4 Euro. Ein aromatisiertes Weinerzeugnis mit 7,5 % vol., sehr mild, mit Sulfiten. Als Ersatz im Kaffee funktioniert das nicht, dafür fehlt die Kraft.
| Modell | Alkoholgehalt | Geschmack |
|---|---|---|
| Lazzar Amaretto Liqueur | 24 % vol. | kräftig |
| Adriatico Liquore Amaretto | 28 % vol. | mild |
| Romanza Amaretto Likör | 20 % vol. | mild |
| Coppa Cocktails Amaretto-Sauer | 14,9 % vol. | sehr mild |
| ZHG St. Lorenz | 7,5 % vol. | sehr mild |

Am häufigsten fällt der Blick nur auf den Flaschenpreis. Rund 20 Euro klingen nach Mittelklasse, doch beim Unterthurner Amaretto Classico sind das 26,29 Euro je Liter, beim Coppa Cocktails Amaretto-Sauer mit rund 21 Euro bereits 30,10 Euro. Ziehen Sie lieber den Grundpreis heran, er steht ohnehin auf jedem Etikett.
Zweiter Stolperstein: die Verwechslung von Likör und Mischgetränk. Greift jemand zur günstigsten Flasche, hält er bei rund 4 Euro ein aromatisiertes Weinerzeugnis in der Hand.
Dritter Punkt, oft übersehen. Enthaltene Schalenfrüchte stehen klein auf dem Rücketikett, und fünf der zwölf Flaschen führen sie.
Mild und schwach werden ebenfalls regelmäßig verwechselt. Berta Dimombaruzzo Amaretto gilt als mild und vollmundig, hat aber 28 % vol. Mild beschreibt die Aromatik, nicht die Stärke.
Zuletzt: zu große Flaschen. Ein Liter spart kaum etwas, wenn der Likör nach der Weihnachtssaison ein Jahr halb geöffnet steht. Kleine Mengen öfter zu kaufen ist bei Gelegenheitstrinkern die vernünftigere Wahl.
Gekühlt werden muss Amaretto nicht. Dunkel und bei Zimmertemperatur hält sich eine geöffnete Flasche lange, weil Zucker und Alkohol gemeinsam konservieren.
Sonnenlicht sollte trotzdem nicht direkt auf das Glas fallen. Aroma leidet schneller als der Alkohol.
Pur schmeckt Mandellikör aus einem kleinen Glas bei Zimmertemperatur am vollsten. Mit einem Eiswürfel wird er schlanker, was den kräftigen Sorten wie Marcati Amaretto hilft. Fürs Heißgetränk genügt ein Schuss, weil sonst die Süße den Röstton überdeckt.
Beim Backen taucht er klassisch im Tiramisu auf, in Cremes und über Vanilleeis. Dort tragen mildere Flaschen gut, weil sie sich einfügen statt vorzudrängen.
Zu kalt serviert verliert selbst eine 28-prozentige Abfüllung wie Unterthurner Amaretto Classico einen Teil ihres Mandeltons, und genau dafür wurde sie gekauft.
Offen stehen lassen sollte man ihn nie.
Stellen Sie die Flasche nach dem Öffnen stehend in den Schrank, nicht liegend. Der zuckerhaltige Likör setzt sich sonst am Verschluss fest und verklebt ihn. Wer das kennt, dreht vor dem nächsten Ausschenken erst einmal warmes Wasser über den Deckel.

Fangen wir bei denen an, die pur trinken. Kräftige Sorten liefern hier am meisten: Lazzar Amaretto Liqueur mit Note 1,4, Marcati Amaretto mit 25 % vol. für rund 12 Euro und Unterthurner Amaretto Classico mit 28 % vol.
Veredelt jemand hauptsächlich Kaffee oder rundet Desserts ab, sind milde Flaschen die bessere Wahl. Casoni Amaretto Likör bei rund 14 Euro und 21,5 % vol. trifft das gut, ebenso Cordelio Amaretto mit leichtem Vanille-Aroma für rund 11 Euro.
Reagiert jemand im Haushalt allergisch auf Nüsse, schrumpft die Auswahl. Sieben Flaschen kommen ohne Schalenfrüchte, darunter Lazzar, Casoni, Bols, Marcati und Cordelio. Adriatico dagegen lohnt sich nur, wenn niemand am Tisch empfindlich reagiert, denn dort stecken Mandeln aus Apulien drin.
Als Mitbringsel funktionieren Flaschen mit Geschenkcharakter besser, etwa Berta Dimombaruzzo Amaretto bei rund 38 Euro. Sind vergleichbare Spirituosen gefragt, finden sich unter verschiedenen Gin-Sorten weitere Anlässe für ein Präsent. Für den täglichen Gebrauch ist diese Preisklasse allerdings unnötig.
Gelegenheitsgenießer nehmen die Mitte.
Unter 15 Euro stehen vier Flaschen. Cordelio Amaretto bei rund 11 Euro, Marcati Amaretto bei rund 12, Romanza Amaretto Likör bei rund 13 und Casoni Amaretto Likör bei rund 14 Euro. Alle vier erreichen Noten zwischen 2,3 und 2,5. Fürs Backen und für Kaffee taugt das vollkommen.
Zwischen 15 und 25 Euro wird es interessanter. Hier liegt Vergleichssieger Lazzar bei rund 24 Euro, dazu Bols Amaretto bei rund 17 und Unterthurner bei rund 20 Euro. Der Sprung von Note 2,4 auf 1,4 fällt in diesem Band deutlich aus.
Über 25 Euro reicht das Feld bis rund 38 Euro. Gozio, Adriatico und Berta spielen dort. Die Noten liegen zwischen 1,5 und 2,2, also nicht durchgängig über dem Sieger.
Mehr auszugeben bringt wenig, wenn der Likör ohnehin im Tiramisu landet. Beim puren Genuss dagegen merkt man den Unterschied.
Und unter 5 Euro? Dort steht allein das Weinerzeugnis mit 7,5 % vol., das mit Amaretto eigentlich nichts mehr gemeinsam hat als den Namen.
Für den großen Durst ist dieser Likör nicht gemacht. Er kommt in kleinen Mengen ins Glas, meist nach dem Essen, oft zu Kaffee oder Gebäck.
Am einfachsten trinkt man ihn pur bei Zimmertemperatur. Mag jemand es kühler, gibt er zwei Eiswürfel dazu und wartet einen Moment. Das Schmelzwasser nimmt der Süße die Spitze, ohne das Mandelaroma zu verwischen. Ein kräftiger Likör verträgt das besser als ein sehr milder, weil bei letzterem nach dem Verdünnen wenig Kontur übrig bleibt.
Beim Kochen taugt er als Zutat für Tiramisu, für Cremes und für Obstsalat. Ein Schuss reicht dabei.
Mit Kaffee passt die Verbindung gut, weil beide Röstaromen tragen. Gießt man ihn hingegen mit viel Limonade auf, bringt das wenig: Der Mandelton verschwindet, und übrig bleibt eine süße Mischung. Fertige Varianten wie Coppa Cocktails Amaretto-Sauer gehen diesen Weg bereits mit 14,9 Prozent Alkohol und sehr mildem Geschmack, sind also für Gäste gedacht, die keinen kräftigen Likör wollen.
Als Digestif bezeichnet man ein alkoholisches Getränk nach dem Essen. Amaretto zählt dazu, weil seine Süße und das Mandelaroma einen Abschluss setzen. Die Menge bleibt klein, zwei bis vier Zentiliter sind üblich.
Zum Kochen greift man sinnvollerweise zur günstigeren Flasche. Feine Nuancen, für die bei Adriatico Liquore Amaretto rund 30 Euro fällig werden, gehen in einer Creme ohnehin unter.

Angebrochen hält sich Amaretto lange. Zucker und Alkohol konservieren ihn, ein Verfallsdatum im engeren Sinn gibt es nicht.
Trotzdem verändert sich der Geschmack über die Monate. Sauerstoff im halbleeren Flaschenhals arbeitet langsam gegen die Aromen. Wird selten davon getrunken, sollte die Flasche gut verschlossen und dunkel stehen. Sonnenlicht auf der Fensterbank bleicht die Farbe aus und tut dem Inhalt nicht gut.
Der Kühlschrank ist unnötig.
Bei Likören mit geringerem Alkoholanteil lohnt sich etwas mehr Aufmerksamkeit. ZHG St. Lorenz liegt bei 7,5 Prozent und ist ein aromatisiertes Weinerzeugnis. Solche Produkte verhalten sich eher wie Wein als wie Likör und sollten nach dem Öffnen zügiger geleert werden. Auch der Hinweis, dass hier keine Sulfitfreiheit vorliegt, spielt hinein: Sulfite stabilisieren, sagen aber nichts über die Frische im geöffneten Zustand.
Kristalle am Flaschenboden oder eine leicht zähere Konsistenz nach Jahren sind kein Verderb. Es ist Zucker, der ausfällt. Schütteln hilft, Wegkippen ist übertrieben.
Eine Flasche Amaretto überlebt fast jede Küche, aber keine Fensterbank in der Sommersonne.
Zwischen 7,5 und 28 Prozent liegt in diesem Feld eine erhebliche Spanne. Das ist nicht nur eine Zahl, sondern der wichtigste einzelne Hinweis darauf, wie ein Likör im Mund wirkt.
Alkohol trägt Aroma. Er verteilt die Duftstoffe im Mundraum und sorgt dafür, dass der Mandelton nachklingt. Fehlt er, bleibt vor allem Süße übrig. Genau deshalb sind die niedrigprozentigen Erzeugnisse im Feld auch jene, deren Geschmack als sehr mild eingestuft wird.
| Modell | Alkoholgehalt | Geschmack |
|---|---|---|
| ZHG St. Lorenz | 7,5 % vol. | sehr mild |
| Romanza Amaretto Likör | 20 % vol. | mild |
| Lazzar Amaretto Liqueur | 24 % vol. | kräftig |
| Adriatico Liquore Amaretto | 28 % vol. | mild |
Zugleich zeigt die Tabelle, dass die Rechnung nicht linear aufgeht. Adriatico hat den höchsten Wert und gilt trotzdem als mild, während Lazzar bei 24 Prozent als kräftig eingestuft ist.
Verantwortlich dafür ist die Rezeptur.
Im Datenblatt von Adriatico steht ein Hinweis auf 50 Prozent weniger Zucker als bei klassischen Abfüllungen sowie auf handverlesene Mandeln. Weniger Zucker bedeutet weniger Klebrigkeit, mehr Alkohol bedeutet mehr Träger. Zusammen ergibt das einen Eindruck, den man eher als geschliffen denn als scharf beschreibt. Wer allerdings ausdrücklich Süße sucht, wird hier enttäuscht.
Auf Etiketten stehen mehr Angaben, als die meisten Käufer lesen. Zwei davon sind für einen Teil der Kundschaft entscheidend.
Elf der zwölf Produkte sind sulfitfrei, nur ZHG St. Lorenz nicht. Das passt zu seiner Machart mit Weinanteil, denn dort sind Sulfite üblich. Reagiert jemand empfindlich, bleibt bei den übrigen Flaschen freie Wahl.
Die zweite Angabe betrifft Schalenfrüchte.
Der Begriff Amaretto sagt nichts über die tatsächliche Zutat aus. Manche Erzeugnisse gewinnen das Mandelaroma aus Aprikosenkernen, andere aus echten Mandeln. Wer auf Nüsse allergisch reagiert, muss die Angabe zu Schalenfrüchten prüfen und darf sich nicht auf den Namen verlassen.
Natürliche Zusammensetzung nennen Gozio und Adriatico ausdrücklich, bei Bols heißt es schlicht, das Produkt schmecke natürlich. Das sind Herstellerangaben, keine geprüften Werte, und sie lassen sich untereinander nicht sauber vergleichen. Bei Lazzar steht zusätzlich der Hinweis auf den Verzicht auf Fleisch, was bei einem Likör ohnehin die Regel ist.

Vier Euro und 38 Euro trennen hier nicht zwei Qualitätsstufen, sondern zwei Produktkategorien.
Unter zehn Euro findet sich nur ein Eintrag, und der ist ein Weinerzeugnis statt eines Likörs. Sein Grundpreis von 4,42 Euro je Liter ist mit den übrigen nicht vergleichbar, weil weniger Alkohol und eine andere Machart dahinterstehen.
Zehn bis zwanzig Euro bilden die Mitte des Felds. Marcati kostet rund 12 Euro, Cordelio rund 11, Romanza rund 13, Casoni rund 14 und Bols rund 17. Alle fünf tragen Noten zwischen 2,3 und 2,5. Solide Ware für den regelmäßigen Gebrauch.
Darüber wird es interessanter, aber nicht automatisch besser.
Vergleichssieger Lazzar Amaretto Liqueur liegt bei rund 24 Euro und damit im oberen Drittel, nicht an der Spitze. Teuerste Flasche im Feld ist Berta Dimombaruzzo Amaretto mit rund 38 Euro und der Note 2,2. Vierzehn Euro Aufpreis gegenüber dem Sieger bringen also keine bessere Bewertung. Das zahlt sich allenfalls aus, wenn die Flasche verschenkt wird.
Steht regelmäßig Tiramisu auf dem Plan, zählt der Grundpreis je Liter statt des Flaschenpreises. Passend dazu lohnt ein Blick auf verwandte Spirituosen, etwa auf die gängigen Rumsorten für Desserts. Beim gelegentlichen Genuss zählt er dagegen kaum, weil eine Flasche über Monate reicht.
Im Supermarkt steht meist eine Handvoll bekannter Marken. Online ist das Feld deutlich breiter, und genau darin liegt der Unterschied.
Spezialisierte Abfüllungen wie Adriatico Liquore Amaretto mit seinem Hinweis auf Zimt und Erde oder Berta Dimombaruzzo Amaretto aus dem Geschenkbereich finden sich im normalen Regal selten. Sucht jemand sie gezielt, kommt er am Versand kaum vorbei.
Dafür fällt vor Ort die Wartezeit weg.
Ein zweiter Punkt betrifft die Flasche selbst. Glas ist schwer und bricht, Versandkosten fallen entsprechend aus. Bei einer einzelnen Flasche für rund 11 Euro kann der Versand einen spürbaren Anteil ausmachen. Bei zwei oder drei Flaschen relativiert sich das.
Im Laden lässt sich zudem das Etikett lesen, bevor man zahlt. Bei den Angaben zu Schalenfrüchten und Sulfiten hilft das durchaus, auch wenn die Daten meist online ebenfalls stehen.
Nach Bewertungszahlen allein zu kaufen funktioniert nicht. Dass 273 Käufer Gozio mit 4,6 Sternen beurteilt haben, zeigt Verbreitung, nicht Eignung für den eigenen Geschmack. Ein sehr milder Likör bekommt gute Rückmeldungen von Menschen, die genau das wollten, und taugt wenig für jemanden, der Kontur sucht.
Abholung im Markt verbindet beides, sofern der Händler sie anbietet.

Die Noten stammen aus Herstellerangaben, aus der Ausstattung der Flasche, aus dem Verhältnis von Preis und Menge sowie aus Rückmeldungen der Käufer. Getrunken und im Labor untersucht wird nichts.
Vier Größen fließen ein. Am schwersten zählt die Zusammensetzung: Alkoholgehalt, Geschmacksrichtung, Angaben zu Sulfiten und Schalenfrüchten. Danach folgt das Verhältnis von Preis und Menge über den Grundpreis je Liter. Als drittes zählt die Ausstattung, etwa der Hinweis auf natürliche Zutaten oder reduzierten Zucker. Zuletzt gehen Kundenbewertungen als Ergänzung ein, nie als Hauptgrund.
Lazzar Amaretto Liqueur erreicht mit 1,4 die beste Note. Ausschlaggebend ist die Verbindung aus kräftigem Geschmack bei 24 Prozent, Sulfitfreiheit, fehlenden Schalenfrüchten und 32,86 Euro je Liter. Damit ist er zugleich bester Kauf fürs Geld: Kein anderes Produkt verbindet eine so gute Bewertung mit einem Preis im mittleren Bereich.
Bemerkenswert ist das, weil Sieger und Preistipp sonst meist auseinanderfallen.
Fehlende Angaben werden nicht ausgeglichen. Bei mehreren Modellen steht keine Herkunft im Datenblatt, nur bei Bols sind die Niederlande genannt. Wie eine solche Größe bewertet wird, hängt davon ab, ob der Hersteller sie überhaupt liefert. Leere Felder werden nicht geschätzt und gehen nicht in die Note ein.

Vorteile
Nachteile
Lazzar Amaretto Liqueur erreicht die Note 1,4 und liegt damit vorn. Ausschlaggebend sind 24 % vol., kräftiger Geschmack, Sulfitfreiheit und der Verzicht auf Schalenfrüchte. Rund 24 Euro kostet die 0,7-Liter-Flasche, was 32,86 Euro je Liter entspricht. Dieselbe Flasche ist zugleich der beste Kauf fürs Geld.
Ein Blick auf den Alkoholgehalt genügt meist. Zwischen 20 und 28 % vol. bewegen sich die Liköre im Feld. Darunter wird es dünn: ZHG St. Lorenz mit 7,5 % vol. ist ein aromatisiertes Weinerzeugnis, Coppa Cocktails Amaretto-Sauer mit 14,9 % vol. ein fertiger Cocktail. Als Likörersatz funktioniert das nicht, dafür fehlt die Trägerwirkung des Alkohols.
Nur eingeschränkt, und die Angabe muss im Einzelfall geprüft werden. Sieben der zwölf Flaschen kommen ohne Schalenfrüchte aus: Lazzar, Casoni, Bols, Marcati, ZHG St. Lorenz, Cordelio und Unterthurner. Fünf enthalten sie, darunter Adriatico mit Mandeln aus Apulien. Sich auf den Produktnamen zu verlassen taugt wenig, weil er nichts über die Zutat aussagt.
Nein. Zucker und Alkohol konservieren gemeinsam, deshalb genügt ein dunkler Schrank bei Zimmertemperatur. Direkte Sonne schadet dem Aroma stärker als Wärme. Platz im Kühlschrank freizuräumen ist unnötig. Bei niedrigprozentigen Erzeugnissen wie ZHG St. Lorenz gilt allerdings: nach dem Öffnen zügiger leeren, denn sie verhalten sich eher wie Wein.
Das hängt davon ab, wofür die Flasche gedacht ist. Fürs Backen reichen 11 bis 14 Euro, etwa Cordelio mit 15,71 Euro je Liter oder Marcati mit 16,50 Euro. Wer pur trinkt, merkt den Unterschied zum Sieger bei rund 24 Euro. Über 30 Euro hinaus bringt der Aufpreis wenig: Berta kostet rund 38 Euro und erreicht 2,2.
Mild beschreibt die Aromatik, nicht die Stärke. Berta Dimombaruzzo Amaretto gilt als mild und vollmundig, hat aber 28 % vol. Sieben Flaschen im Feld tragen diese Einstufung, drei gelten als kräftig, zwei als sehr mild. Kräftig heißt deutlicherer Mandelton. Beide Angaben zusammen mit dem Alkoholgehalt zu lesen führt am schnellsten zur passenden Flasche.
Für Gäste, die Likör sonst meiden. Coppa Cocktails Amaretto-Sauer bringt 14,9 % vol. mit, ZHG St. Lorenz nur 7,5 % vol. Beide lassen sich ohne Gewöhnung trinken. Im Kaffee funktioniert das nicht: Der Mandelton verschwindet unter dem Röstaroma, weil zu wenig Alkohol ihn trägt. Zum Mixen mit Limonade bringt ein stärkerer Likör mehr.
Für die meisten Menschen nicht, für empfindliche schon. Elf der zwölf Flaschen sind sulfitfrei, nur ZHG St. Lorenz nicht, was an seinem Weinanteil liegt. Sulfite stabilisieren das Erzeugnis, sagen aber nichts über die Frische nach dem Öffnen. Gezielt danach zu suchen lohnt sich nur bei bekannter Unverträglichkeit.
Rechnerisch ja, praktisch selten. Nur ZHG St. Lorenz kommt mit einem Liter, alle übrigen fassen 0,7 Liter. Wird ein Glas alle paar Monate getrunken, spart kaum etwas, wer zur größten Abfüllung greift. Das Aroma leidet über die Monate durch Sauerstoff im halbleeren Hals. Öfter kleine Mengen zu kaufen ist dann die bessere Wahl.
Berta Dimombaruzzo Amaretto bei rund 38 Euro ist ausdrücklich als Geschenk ausgewiesen, ebenso Unterthurner Amaretto Classico bei rund 20 Euro. Beide bringen 28 % vol. mit. Für den täglichen Gebrauch ist die teure Abfüllung unnötig, denn ihre Note liegt mit 2,2 unter der des Siegers. Geschenkt zählt jedoch auch das Erscheinungsbild.
Den Vergleich gewinnt Lazzar Amaretto Liqueur mit der Note 1,4. Ausschlaggebend ist die Verbindung aus kräftigem Geschmack bei 24 Prozent, traditionellem Rezept, Sulfitfreiheit und dem Verzicht auf Schalenfrüchte. Rund 24 Euro für 0,7 Liter ergeben 32,86 Euro je Liter. Niedriger liegt dieser Wert anderswo, doch im Verhältnis zur Bewertung bleibt er der beste. Deshalb ist derselbe Likör zugleich bester Kauf fürs Geld.
Dahinter folgt Gozio Amaretto Likör mit 1,5. Milder im Geschmack, mit einem Pfirsichton versehen, kostet er mit rund 28 Euro aber mehr und ist nicht frei von Schalenfrüchten.
Bei Nussallergie am Tisch kommen sieben der zwölf Modelle infrage, darunter Casoni, Bols und Cordelio. Wird viel gebacken, fahren Marcati oder Cordelio günstiger, weil deren Grundpreis unter 17 Euro je Liter liegt. Soll eine Flasche verschenkt werden, passen Berta oder Unterthurner.
Ein Einwand bleibt: Auch der Sieger ist ein süßer Likör mit 24 Prozent Alkohol. Trockene Spirituosen bevorzugt? Dann wird keines dieser Produkte glücklich machen. Die Unterschiede zwischen den Modellen fallen kleiner aus, als die Spanne von rund 4 bis 38 Euro vermuten lässt.
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Für diesen Amaretto-Vergleich haben wir 12 Modelle anhand von 6 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 89 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 1.006 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 12 Händlerangebote, beantwortet 10 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 12.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
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| 5. | 5. Casoni Amaretto Likör | Casoni | 2,3Gut | 14,45 € | Zum Angebot |
| 6. | 6. Bols Amaretto | Bols | 2,4Gut | 16,99 € | Zum Angebot |
| 7. | 7. Marcati Amaretto | Marcati | 2,4Gut | 11,55 € | Zum Angebot |