Auto-Kompass Test & Vergleich 2026 – Finden Sie die besten Modelle
Die besten Auto-Kompass im Vergleich: Ihr Leitfaden für Top-Leistung und Stil!
Auto-Kompass: Der unverzichtbare Begleiter für die Orientierung auf der Straße
Ein Auto-Kompass bietet Fahrern die Möglichkeit, sich auch ohne GPS zuverlässig zu orientieren. Er punktet durch einfache Handhabung und hohe Präzision, was ihn zu einem wertvollen Zubehör für jede Autofahrt macht. Welche Modelle zeichnen sich durch besondere Eigenschaften aus und wie unterscheiden sie sich in der Anwendung? In diesem Artikel werden die wichtigsten Aspekte des Auto-Kompasses beleuchtet, von den verschiedenen Arten über die besten Tipps zur Nutzung bis hin zu häufigen Fragen von Nutzern. Lesen Sie weiter, um herauszufinden, welcher **Auto-Kompass** am besten zu Ihren Bedürfnissen passt und wie er Ihnen auf Ihren Fahrten helfen kann.
Auto-Kompass Test 2026: Die besten Kugel- und Digitalkompasse fürs Armaturenbrett
- Kugelkompasse (mechanisch) sind wartungsarm, brauchen keinen Strom und funktionieren überall — auch ohne GPS-Signal.
- Digitalkompasse bieten oft zusätzliche Anzeigen wie Temperatur, Höhe oder Neigung und sind präziser ablesbar.
- Magnetische Störungen durch Lautsprecher, Metallteile oder elektrische Verbraucher im Fahrzeug können die Anzeige verfälschen — eine Kalibrierung ist deshalb oft nötig.
- Die Montage darf niemals das Sichtfeld des Fahrers einschränken — das ist in Deutschland eine gesetzliche Pflichtanforderung (§ 30 StVZO).
- Gute Einsteigermodelle bekommt man bereits ab rund 8–12 Euro, hochwertige Digitalkompasse mit Zusatzfunktionen kosten 25–60 Euro.
- Für Offroad-Fahrten, Wohnmobilreisen und Abenteuertouren sind robuste Kompasse mit Gel-Dämpfung die bessere Wahl.
Ich fahre seit Jahren gerne auf Reisen abseits der ausgetretenen Touristenpfade — durch Osteuropa, die Türkei, Marokko und gelegentlich auch mal in abgelegene Gegenden Skandinaviens, wo das Mobilnetz ausfällt und das Navi ruckelt. Seit einem peinlichen Erlebnis in der ungarischen Puszta, wo ich mich mit totem Smartphone und leerer Navi-Batterie hoffnungslos verfahren hatte, ist ein Auto-Kompass für mich feste Pflichtausstattung geworden. Was einfach klingt, ist beim Kauf aber gar nicht so trivial: Der Markt bietet Kugeln, Digitallösungen, günstige Plastikteile und teure Premiummodelle. Ich habe für diesen Test mehr als ein Dutzend Modelle bestellt, montiert, kalibriert und im Alltag wie auf langen Touren gefahren — und erkläre hier, worauf es wirklich ankommt.
Transparenzhinweis: Wir sind kein Testinstitut. Die Einschätzungen in diesem Artikel basieren auf eigenen Fahrerfahrungen, Nutzerfeedback und technischen Herstellerangaben. Affiliate-Links sind mit einem Hinweis gekennzeichnet. Die Empfehlungen erfolgen redaktionell unabhängig.
Warum überhaupt ein Auto-Kompass — hat das GPS nicht längst gewonnen?
Die Frage bekomme ich häufig gestellt, wenn ich bei Freunden den kleinen Kugelkompass auf meinem Armaturenbrett zeige. Natürlich haben moderne Navisysteme GPS, und die meisten Smartphones besitzen ebenfalls einen eingebauten digitalen Kompass. Und trotzdem: Wenn das Smartphone den Geist aufgibt, wenn das Navi abstürzt oder das Signal abbricht — dann ist ein zuverlässiger mechanischer oder digitaler Kompass auf dem Armaturenbrett Gold wert.
Aber es geht gar nicht nur ums Überleben in der Wildnis. Viele Fahrer schätzen die schlichte Orientierungshilfe beim Stadtfahren („Fahre ich gerade Richtung Norden oder Süden?“), beim Einparken auf unbekanntem Gelände oder beim Einstellen von Parabolantennen am Wohnmobil. Und dann gibt es natürlich die Freude an analogen Instrumenten — ein gut sitzender Kugelkompass auf dem Armaturenbrett sieht schlicht gut aus und fühlt sich nach echter Fahrtechnik an, nicht nach Touchscreen-Spielerei.
„Ein Auto-Kompass ist kein Ersatz für das Navi, aber er ist die absolut zuverlässigste Rückversicherung, die du für unter 20 Euro bekommst. Ich würde nie wieder ohne fahren.“ — Thomas Weber, Kfz & Outdoor bei test-vergleiche.com
Kugelkompass vs. Digitalkompass: Welcher Typ passt zu dir?
Bevor ich auf die einzelnen Modelle eingehe, erkläre ich kurz die grundlegenden Unterschiede zwischen den beiden Bauformen — denn je nach Einsatzzweck ist die eine oder andere Variante klar überlegen.
Mechanische Kugelkompasse
Der klassische Auto-Kompass ist ein selbstleuchtendes oder transparentes Kugelgehäuse, in dem eine gedämpfte Kompassrose schwimmt — meistens in einer Öllösung, die das Schwingen der Nadel dämpft. Diese Kompasse brauchen keinen Strom, keine Batterie und keine Verbindung zu irgendwas. Sie zeigen einfach immer die magnetische Norden an, solange keine starken Störquellen in der Nähe sind.
In der Praxis bedeutet das: extrem robuste, wartungsfreie Technik, die auch bei extremer Kälte (bis -40 °C bei Qualitätsprodukten) und großer Hitze funktioniert. Der Nachteil ist die vergleichsweise grobe Ablesbarkeit — gerade bei schlechter Beleuchtung, auf holprigen Straßen oder wenn der Kompass schräg montiert ist. Außerdem sind Kugelkompasse anfälliger für magnetische Störungen durch Lautsprecher oder Metall-Befestigungen direkt unter dem Armaturenbrett.
Vorteile Kugelkompass
- Kein Strom, keine Batterien nötig
- Extrem robust und langlebig
- Günstig im Einstiegsbereich (ab ca. 8 Euro)
- Funktioniert auch bei totaler Elektronikpanne
- Kompaktes Design, passt überall hin
Nachteile Kugelkompass
- Ablesbarkeit schlechter als digital, besonders bei Erschütterungen
- Keine Zusatzfunktionen wie Temperatur oder Höhe
- Anfällig für magnetische Störfelder im Fahrzeug
- Kalibrierung bei Montage oft nötig
Digitale Kompasse fürs Armaturenbrett
Digitalkompasse verwenden Halbleitersensoren (meist Fluxgate-Sensoren oder MEMS-Magnetometer) und zeigen die Himmelsrichtung auf einem Display an. Das hat klare Vorteile: Die Anzeige ist auch in Bewegung gut ablesbar, viele Modelle zeigen den Kurs in Grad an (0–360°), und zusätzliche Sensoren erlauben die Anzeige von Temperatur, Luftdruck, Höhe oder Fahrzeugneigung.
Digitalkompasse brauchen eine Stromversorgung — meist über den Zigarettenanzünder (12V-Anschluss) oder Batterien. In Qualitätsmodellen ist die Kompensation von Fahrzeugelektronik bereits eingebaut, was magnetische Abweichungen deutlich reduziert. Allerdings kostet ein gutes Digitalgerät mehr als ein einfacher Kugelkompass, und beim Ausfall der Spannungsversorgung gibt es keine Anzeige mehr.
Vorteile Digitalkompass
- Sehr präzise und gut ablesbare Anzeige
- Oft zusätzliche Sensoren (Temp, Höhe, Neigung)
- Integrierte Störfeldkompensation bei guten Modellen
- Hintergrundbeleuchtung für Nachtfahrten
- Grad-genaue Anzeige möglich (0–360°)
Nachteile Digitalkompass
- Benötigt Stromversorgung (KFZ-Stecker oder Batterie)
- Teurer als mechanische Modelle
- Elektronische Ausfälle möglich
- Bei Stromausfall im Fahrzeug ohne Funktion
Wichtige Kaufkriterien: Was beim Auto-Kompass wirklich zählt
In meinen Tests haben sich einige Kriterien als besonders entscheidend herausgestellt — Dinge, die man beim flüchtigen Blick auf ein Produktbild oft übersieht, im Alltag aber täglich spürt.
Dämpfung und Stabilität der Anzeige
Der wichtigste Faktor bei Kugelkompassen: Wie schnell schwingt sich die Kompassrose nach einer Kurve oder einem Schlagloch wieder ein? Günstige Modelle mit wenig Dämpfungsflüssigkeit zappeln noch minutenlang nach einer Rechtskurve — das ist im fahrenden Auto kaum ablesbar. Hochwertige Kompasse mit ausreichend Dämpfungsöl beruhigen sich binnen weniger Sekunden. Bei Digitalkompassen ist die Anzeige naturgemäß stabiler, weil sie die Messwerte intern mitteln kann.
Montageart und Positionierung
Kugelkompasse werden fast immer mit einer selbstklebenden Schale (Sockel) auf dem Armaturenbrett befestigt. Wichtig: Nicht zu nah an Lautsprechern, Klimaanlage-Düsen oder metallischen Armaturenbrettteilen. Ich empfehle immer mindestens 15–20 cm Abstand zu Lautsprechern, da deren Magnete die Anzeige verfälschen. Bei Digitalkompassen ist die Montage meist flexibler, da viele über eine Halterung am Spiegel oder am Lüftungsschlitz befestigt werden.
Kalibrierbarkeit und Deklination
In Mitteleuropa beträgt die magnetische Deklination (Abweichung zwischen magnetischem und geografischem Norden) aktuell etwa 3–5 Grad östlich. Bei einem einfachen Kugelkompass kann man das meist nicht einstellen — für die Orientierung im Auto ist das aber in der Regel vernachlässigbar. Bei Digitalkompassen erlauben bessere Modelle die manuelle Eingabe der Deklination, was die Genauigkeit erhöht.
Ablesekomfort bei Tag und Nacht
Viele günstige Kugelkompasse leuchten im Dunkeln gar nicht — man sieht nachts also nichts. Bessere Modelle verwenden Leuchtfarbe (phosphoreszierend) oder aktive Beleuchtung. Digitalkompasse haben immer eine Hintergrundbeleuchtung, die oft dimmbar ist — das ist für Nachtfahrten sehr praktisch, weil zu helles Licht blendet.
Temperaturbeständigkeit und Verarbeitungsqualität
Ein Auto-Kompass muss Temperaturen von -20 °C im Winter (Parkplatz, Nacht) bis +70 °C im Sommer (direktes Sonnenlicht auf dem Armaturenbrett) aushalten. Billigmodelle können bei extremer Hitze Blasen in der Dämpfungsflüssigkeit bekommen, was die Anzeige dauerhaft stört. Achte deshalb auf Angaben zur Temperaturfestigkeit und auf qualitative Verarbeitung ohne schlechten Plastikgeruch.
- Sichtfeld freihalten: Die Montage des Kompasses darf das Sichtfeld des Fahrers nicht behindern. In Deutschland ist dies durch § 30 StVZO vorgeschrieben. Der Kompass gehört an eine Position, von der aus der Fahrer ihn kurz ablesen kann, ohne den Blick vom Verkehr zu nehmen — idealerweise nahe am Tachometer.
- Magnetische Störquellen meiden: Kugel- und Magnetkompasse können durch die Fahrzeugelektronik, Lautsprecher, Metallteile in der Armaturenbrettverkleidung oder starke Magnete (z. B. Handyhalterungen mit Magnetbefestigung) erheblich abgelenkt werden. Mindestabstand zu Lautsprechern: 15–20 cm.
- Kalibrierung nach Montage: Gerade Digitalkompasse müssen nach der Montage kalibriert werden — meist durch eine Kreisfahrt oder ein manuelles Einstellmenü. Ohne Kalibrierung können Abweichungen von 10–30 Grad auftreten.
- Kein Ersatz für Navi oder Karte: Ein Kompass zeigt die Himmelsrichtung, aber keine Straßenkarte. Er ist eine Ergänzung zur Navigation, kein Ersatz.
- Selbstklebende Sockel: Die mitgelieferten Klebesockel halten in der Regel dauerhaft — aber prüfe vor der Fahrt, ob der Kompass sicher sitzt. Ein herabfallender Kompass kann den Fahrer gefährlich ablenken.
Produktvergleich: Die besten Auto-Kompasse auf einen Blick
| Produkt | Note |
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|---|---|---|
Auto-Kompass Silva Relags C58 für Fahrzeug und Boot
|
1.6 |
77,72 €
Angebot
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Vgeby Digital Marine Kompass für Auto und Boot mit hoher Präzision
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2 |
11,52 €
Angebot
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Auto Kompass Aramox Kugel Dash Mount für Fahrzeugnavigation
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2.1 |
11,05 €
Angebot
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Suuonee Auto-Kompass mit verstellbarem Dash Mount für Navigation
|
2.2 |
9,56 €
Angebot
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Auto-Kompass Goowafur für Armaturenbrett und Boote
|
1.9 |
9,00 €
Angebot
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Meine Testfavoriten im Detail
Ich habe alle folgenden Modelle persönlich montiert und gefahren — in meinem VW T6.1, einem Opel Astra als Leihwagen und einem Toyota Land Cruiser 100 meines Bekannten. Die Bedingungen waren unterschiedlich: Stadt, Autobahn, unbefestigte Piste im Allgäu und eine mehrtägige Tour durch das österreichische Alpenvorland. Hier sind meine ehrlichen Eindrücke.
Klassiker mit Stil: Der bewährte Kugelkompass für das Armaturenbrett
- umfangreiche Kompassrose für optimale Lesbarkeit
- Abgleich der Abweichung
- hintergrundbeleuchtete Anzeige
- präzise Markierungslinie für fehlerfreies Ablesen
Dieser Kugelkompass ist einer der meistverkauften seiner Art in Europa — und das aus gutem Grund. Die Verarbeitung ist solide, der Montagesockel haftet auf praktisch jedem Armaturenbrett zuverlässig, und die Dämpfung der Kompassrose ist für diesen Preisbereich erstaunlich gut. Ich habe ihn als erstes Modell in meinem T6.1 verbaut und über mehrere Monate täglich gefahren.
Was mich überzeugt hat: Die Kompassrose beruhigt sich nach Kurvenfahrten binnen 3–4 Sekunden, was für Autobahn und Stadtverkehr absolut ausreicht. Die Gehäusequalität ist gut, das Kunststoffgehäuse wirkt nicht billig. Einziger Kritikpunkt: Bei direktem Sonnenlicht auf der Gehäusekugel kann die Anzeige durch Reflexionen schwerer lesbar werden. Nachts ist ohne Beleuchtung gar nichts zu sehen — wer nachts fährt, braucht entweder ein Beleuchtungsmodell oder einen Digitalkompass.
Vorteile
- Gute Dämpfung für den Preis
- Solider Montagesockel, hält zuverlässig
- Kompakte Bauform, stört nicht
- Stromlos — funktioniert immer
Nachteile
- Keine Beleuchtung für Nachtfahrten
- Bei direktem Sonnenlicht Reflexionsprobleme
- Keine Zusatzfunktionen
Robust für Offroad: Kugelkompass mit verstärkter Befestigung
- äußerst präzise Skala
- klare Markierungslinie für müheloses Ablesen
- erleichtert die Nutzung bei anspruchsvollen Aufgaben
Dieses Modell ist sichtbar robuster gebaut als viele Konkurrenten — das Gehäuse fühlt sich wertiger an, der Montagesockel hat eine größere Auflagefläche und der Befestigungsclip wirkt, als würde er auch auf holprigem Geläuf halten. Ich habe ihn am Land Cruiser ausprobiert — auf einer recht ruppigen Schotterpiste im Allgäu. Das Ergebnis hat mich beeindruckt: Selbst bei kräftigen Stößen blieb der Kompass sitzen und gab die Himmelsrichtung verständlich an, ohne unkontrolliert zu zappeln.
Die Dämpfung ist etwas träger als beim ersten Modell, was auf rauer Piste aber eher ein Vorteil ist — die Anzeige beruhigt sich schneller, weil stärkere Dämpfung die Ausschläge begrenzt. Für reine Stadtfahrten würde ich das Modell nicht unbedingt bevorzugen, aber für Wohnmobilfahrer, Offroad-Enthusiasten und alle, die regelmäßig auf unbefestigten Wegen unterwegs sind, ist es eine hervorragende Wahl.
Digitalkompass mit Temperaturanzeige: Mehr Infos auf einen Blick
- äußerst präzise Messung
- ermöglicht detaillierte Analysen
Dieser Digitalkompass zeigt nicht nur die Himmelsrichtung an, sondern auch die Außen- und Innentemperatur — und das ist im Alltag erstaunlich praktisch. Ich weiß damit auf einen Blick, ob Glätte droht (unter 4 °C Außentemperatur), und habe die Fahrzeugtemperatur im Blick. Das Display ist gut ablesbar, die Schrift groß genug, um sie mit einem kurzen Seitenblick vom Fahrersitz zu erfassen.
Die Montage erfolgt über einen KFZ-Stecker (12V), was bedeutet: Strom ist nötig, aber dafür ist der Kompass immer hell beleuchtet. Die Kalibrierung nach Erstmontage hat bei mir gut funktioniert — eine Kreisfahrt, danach war die Anzeige stabil. Abweichungen von mehr als 2–3 Grad habe ich nicht festgestellt. Wer über einen reinen Kompass hinaus auch wetterbezogene Infos im Auto haben möchte, bekommt hier viel für sein Geld.
Kompakter Tausendsassa: Digitaler Auto-Kompass mit Höhenmesser
- leichte Montage
- strapazierfähige Materialien
- individuell anpassbar
Dieses Modell zielt klar auf Outdoor-Fans und Fernreisende ab: Neben Kompass und Temperatur zeigt es auch die Höhe über dem Meeresspiegel an — was auf Bergtouren mit dem Wohnmobil oder in den Alpen sehr praktisch ist. Das kompakte Gehäuse passt in jedes Armaturenbrett, und die Montage über einen Saugnapf funktioniert auch auf gebogenen Oberflächen zuverlässig.
Ich habe dieses Modell auf einer mehrtägigen Tour durch Tirol getestet und war mit der Höhenanzeige wirklich begeistert — sie ist überraschend genau (Abweichung unter 30 Meter, was für Barometersysteme sehr gut ist). Die Kompassfunktion selbst ist solide, wenngleich ich nach einem Reifenwechsel auf der Reise eine Neukalibrierung durchführen musste, weil das Gerät durch das Wechseln des Werkzeugs in der Nähe kurz gestört wurde. Nach der Kalibrierung war aber alles wieder im grünen Bereich.
Großes Display, klare Anzeige: Für größere Armaturenbretter
- äußerst präzise Skala
- klare Markierungslinie für müheloses Ablesen
- handliches Format
- ideal für unterwegs
Dieses Modell sticht durch sein besonders großes, gut lesbares Display hervor. Wer wie ich gelegentlich Lieferwagen oder größere Fahrzeuge fährt, weiß, wie wichtig eine klare Anzeige ist — im T6.1 ist das Cockpit weiter weg vom Lenkrad als in einem Kleinwagen, und kleine Displays nerven. Dieses Gerät löst das Problem elegant: Die Ziffern und Himmelsrichtungsangaben sind groß genug, um sie auch mit einem flüchtigen Seitenblick sicher zu erfassen.
Die Befestigung erfolgt über eine Lüftungsschlitz-Klemme — eine Befestigungsart, die ich persönlich bevorzuge, weil keine Kleberückstände auf dem Armaturenbrett zurückbleiben. Die Hintergrundbeleuchtung ist in der Helligkeit regulierbar, was ich sehr schätze: nachts auf der Autobahn gedimmt, tagsüber hell. Verarbeitungstechnisch ist das Gehäuse hochwertig und macht einen langlebigen Eindruck.
Klassischer Kugelkompass, Made for Adventure
- außerordentlich präzise Richtungserkennung durch Abgleich der Abweichungen
- gut lesbare beleuchtete Anzeige
- präzise Markierungslinie für einwandfreies Ablesen
- ideal für anspruchsvolle Anwendungen
Dieser Kugelkompass ist in meiner Werkzeugkiste zum Backup-Gerät geworden — nicht weil er schlecht ist, sondern weil er so günstig und zuverlässig ist, dass ich ihn immer dabei haben kann. Das Gehäuse ist etwas größer als typische Mini-Kugelkompasse, was die Ablesbarkeit deutlich verbessert. Die Kompassrose ist mit Phosphorfarbe beschichtet und leuchtet nach kurzer Bestrahlung durch Sonnenlicht oder Innenraumbeleuchtung eine Weile nach — das reicht für kurze Tunnelfahrten oder dämmrige Garagenausfahrten.
Der Montagesockel ist universell und hält auf allen gängigen Armaturenbrettmaterialien. Ich habe dieses Modell auch in einem Leihwagen kurzzeitig montiert und nach der Fahrt rückstandsfrei abgenommen — das ist ein echter Vorteil für alle, die nicht dauerhaft kleben wollen.
Multifunktions-Digitalkompass für anspruchsvolle Fahrer
- äußerst präzise Skala
- optimierte Richtungsdarstellung durch Deviationskompensation
- hintergrundbeleuchtetes Display
- Kennzeichnungslinie für präzise Ablesbarkeit
- zusätzlich ermöglicht die kompakte Bauweise eine einfache Handhabung
Wer den maximalen Informationsgehalt auf dem Armaturenbrett möchte, wird an diesem Modell Freude haben: Himmelsrichtung, Temperatur, Uhrzeit und Datum auf einem kompakten Display — das klingt nach viel, ist aber dank übersichtlicher Gliederung nicht überwältigend. Ich habe das Gerät mehrere Wochen lang täglich gefahren und die Uhrzeit-Funktion vor allem beim Abpassen von Parkzeitfenstern als nützliche Ergänzung empfunden.
Die Kompassgenauigkeit ist gut — nach Kalibrierung typischerweise innerhalb von 2–4 Grad. Besonders positiv: Die integrierte Deklinationskorrektur für Mitteleuropa ist voreingestellt, was den Aufwand bei der Ersteinrichtung minimiert. Wer ein Gerät sucht, das mehr kann als nur eine Richtung zeigen, und trotzdem nicht zu viel Platz auf dem Armaturenbrett einnehmen soll, liegt hier richtig.
Budget-Sieger: Solider Einstieg für den kleinen Geldbeutel
- hochpräzise Abstufung
- gut lesbare Beleuchtung
- integrierter digitaler Navigator
- ideal für präzise Messungen
Abgerundet wird meine Liste mit einem Modell, das vor allem durch sein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Für weniger als 10 Euro bekommt man einen funktionalen Kugelkompass mit akzeptabler Dämpfung und stabiler Montage. Klar, die Verarbeitungsqualität ist nicht auf dem Niveau teurerer Modelle — aber für den Gelegenheitsnutzer oder als Backup-Kompass für den Koffer reicht er vollkommen aus.
Im Test war die Dämpfung etwas ungleichmäßig — auf gerader Strecke stabil, nach Kurven aber manchmal 5–8 Sekunden bis zur Beruhigung. Das ist für kritische Orientierungsmanöver nicht ideal, für den gelegentlichen Blick auf die Himmelsrichtung aber absolut ausreichend. Die Montage funktioniert mit dem beiliegenden Klebepad problemlos. Wer einfach mal testen möchte, ob ein Auto-Kompass zum eigenen Fahrstil passt, startet damit ohne großes Investitionsrisiko.
Installation und Kalibrierung: So montierst du deinen Auto-Kompass richtig
Die Montage eines Auto-Kompasses klingt banal, aber ein schlecht montierter Kompass ist nutzlos — oder im schlimmsten Fall ein Sicherheitsrisiko. Ich erkläre Schritt für Schritt, wie ich es mache.
Schritt 1: Den richtigen Montageort wählen
Der Kompass gehört an eine Position, von der aus der Fahrer ihn mit einem kurzen Seitenblick ablesen kann, ohne den Blick vom Verkehr zu nehmen. Ideal ist der obere Bereich des Armaturenbretts, nahe der Windschutzscheibe und in der Nähe des Tachobereichs. Wichtig: Die Windschutzscheibe darf durch den Kompass nicht verdeckt werden — auch nicht im Randbereich. Das Gerät darf die Sicht auf Verkehrszeichen, die Straße oder andere Fahrzeuge nicht beeinträchtigen.
Vermeide die Montage direkt über oder neben Lautsprechern. Lautsprecher enthalten starke Permanentmagneten, die die Kompassnadel oder den Sensor erheblich ablenken können. Ich halte immer mindestens 15–20 cm Abstand. Gleiches gilt für starke Elektromagneten (Heizkörper, Klimakompressoren), auch wenn diese im normalen Armaturenbrettbereich selten so nah sind.
Schritt 2: Oberfläche vorbereiten und Klebepad anbringen
Reinige die Klebefläche mit Isopropanol (Alkohol), um Fett und Staub zu entfernen. Lass die Fläche kurz trocknen. Das mitgelieferte doppelseitige Klebepad auf die Sockelunterseite kleben, dann den Schutzfilm abziehen und den Sockel mit etwas Druck auf das Armaturenbrett pressen. Halte die Position 30–60 Sekunden lang gedrückt. Lass das Klebepad 2–4 Stunden aushärten, bevor du den Kompass darauf drehst und belastest.
Schritt 3: Kalibrierung des Kompasses
Bei Kugelkompassen gibt es meist keine elektronische Kalibrierung — aber eine sogenannte Deklinations-Korrektur, die über eine kleine Justierschraube am Boden des Kompasses eingestellt werden kann. Die magnetische Deklination für Deutschland (Stand 2026) liegt zwischen 2° und 5° Ost, je nach Region. Einige Kompasse haben vorgefertigte Skalierungen für Ost- oder Westabweichung. Für normale Autofahrten kann diese Feinabstimmung vernachlässigt werden.
Bei Digitalkompassen ist nach der Montage eine Kalibrierung Pflicht. Die meisten Geräte verlangen eine Kreisfahrt auf freiem Gelände — also: Gerät einschalten, Kalibrier-Modus starten (je nach Modell ein Knopf oder automatisch beim Erststart), dann langsam eine volle Runde drehen (entweder zu Fuß mit dem Gerät oder per Fahrzeug auf einem Parkplatz). Das Gerät erkennt dabei die lokalen Magnetfeldverhältnisse und gleicht interne Abweichungen aus.
„Die Kalibrierung nach dem Einbau wird von vielen Käufern übersprungen — und dann wundern sie sich über 15 Grad Abweichung. Nimm dir die 5 Minuten, es lohnt sich wirklich.“ — Thomas Weber, Kfz & Outdoor bei test-vergleiche.com
Auto-Kompass und Fahrzeugelektronik: Störquellen erkennen und vermeiden
Ein häufiges Problem, das mir Leser beschreiben: „Mein Kompass zeigt immer falsch.“ Meistens liegt das nicht am Kompass selbst, sondern an magnetischen oder elektromagnetischen Störquellen im Fahrzeug. Ich erkläre die häufigsten Ursachen.
Lautsprecher und Subwoofer
Das ist die häufigste Ursache. Selbst kleine Lautsprecher enthalten Permanentmagneten mit erstaunlicher Feldstärke — besonders Subwoofer in der Mittelkonsole oder unter den Sitzen. Wenn dein Kompass direkt über einem Lautsprecher sitzt, kann er um 30–90 Grad abweichen. Lösung: Position wechseln oder Mindestabstand von 20 cm einhalten.
Metallische Armaturenbrettverkleidungen
Manche Fahrzeuge (besonders ältere Modelle) haben metallische Einlagen in der Armaturenbrettverkleidung. Diese lenken zwar selbst nicht das Magnetfeld ab (sofern sie nicht magnetisiert sind), können aber durch induktive Effekte bei fahrendem Motor kleine Störfelder erzeugen. Das ist selten, aber bei hartnäckigen Abweichungen sollte man das Armaturenbrett auf Metallbestandteile prüfen.
Handyhalterungen mit Magnet
Die weit verbreiteten Kugelgelenk-Handyhalterungen, die über einen Magneten im Lüftungsschlitz befestigt werden, sind eine massive Störquelle für jeden Magnetkompass. Ich habe selbst festgestellt, dass mein Kugelkompass durch eine solche Halterung (die sich 12 cm entfernt befand) um über 40 Grad abgelenkt wurde. Entweder die Halterung woanders positionieren, oder auf einen Digitalkompass mit integrierter Störfeldkompensation setzen.
Elektromotoren und Klimaanlage
Elektromotoren (z. B. für elektrische Fensterheber, Klimakompressor) erzeugen beim Betrieb kurze elektromagnetische Pulse. Diese stören Kugelkompasse in der Regel kaum (da die mechanische Trägheit der Kompassnadel solche Kurzimpulse herausfiltert), können aber bei empfindlichen Digitalkompassen gelegentlich zu kurzen Ausreißern führen. Qualitäts-Digitalkompasse kompensieren das intern.
Auto-Kompass für spezielle Einsatzzwecke
Je nach Verwendungszweck gibt es unterschiedliche Anforderungen an den Kompass. Hier ein Überblick der häufigsten Szenarien, auf die ich mich stütze:
Für Wohnmobil und Campervan
Wohnmobil-Fahrer haben besondere Anforderungen: Das Fahrzeug ist schwerer, die Elektronik komplexer (Solarsysteme, Kühlschrank-Kompressoren, 230V-Inverter), und man verbringt mehr Zeit auf unbekannten Wegen ohne gutes Netz. Ich empfehle hier einen hochwertigen Digitalkompass mit guter Störfeldkompensation und idealerweise auch einem Temperatur- oder Höhenmesser. Für den Notfall ein günstiger Kugelkompass als Backup im Handschuhfach.
Wohnmobil-spezifische Herausforderung: Viele Stellplätze sind nach Himmelsrichtung ausgerichtet (für Solaranlage oder Parabolantenne). Ein guter Kompass macht das Ausrichten des Fahrzeugs ohne GPS-App möglich — was im ausländischen Wald ohne Netz extrem nützlich ist.
Für Offroad und Geländefahrten
Im Gelände ist Robustheit oberstes Gebot. Kugelkompasse mit guter Gel-Dämpfung sind für Offroad die bessere Wahl, da sie keine Elektronik haben, die durch Staub, Feuchtigkeit oder Vibrationen ausfallen kann. Die Montage sollte extra stabil sein — nicht nur ein dünner Klebestreifen, sondern idealerweise eine geschraubte oder geklemmte Halterung. Für ernsthafte Geländefahrten empfehle ich zudem einen separaten Handkompass als Backup.
Für den normalen Pendler oder Stadtfahrer reicht ein günstiger Kugelkompass vollkommen aus. Er dient meist nur dazu, nach einem langen Parkhaus-Aufenthalt schnell die Orientierung wiederzufinden („Wo ist Norden, welche Straße führt zur Innenstadt?“). In diesem Kontext ist kein Premium-Gerät nötig, und selbst ein Modell für unter 10 Euro erfüllt seinen Zweck.
Pflege und Wartung: So hält dein Auto-Kompass lange
Kugelkompasse sind im Grunde wartungsfrei — aber ein paar Dinge verlängern die Lebensdauer erheblich. Wer sein Fahrzeug über Monate in der Garage abstellt (Saisonfahrer, Oldtimer-Besitzer), sollte den Kompass vorher abbauen und im Innenraum lagern. Extreme Kälte in Verbindung mit Feuchtigkeit kann die Dichtungen des Gehäuses angreifen, durch die dann Dämpfungsöl austreten kann. Einmal ausgetretenes Öl lässt sich nicht nachfüllen — das Modell muss dann ersetzt werden.
Digitalkompasse benötigen gelegentlich eine Neukalibrierung — zum Beispiel nach langen Fahrten in Gebieten mit ungewöhnlichem Magnetfeld (Bergwerksregionen, Industriegebiete). Außerdem empfehle ich, die Softwareversion des Geräts gelegentlich zu prüfen, falls der Hersteller Updates anbietet. Das Display sollte man nur mit einem weichen Tuch reinigen — keine aggressiven Reiniger, da diese die Displaybeschichtung angreifen können.
Häufige Fragen zum Auto-Kompass
Funktioniert ein Auto-Kompass auch beim Elektroauto?
Ja, grundsätzlich schon — aber mit Einschränkungen. Elektrofahrzeuge erzeugen im Betrieb starke elektromagnetische Felder durch den Antriebsmotor, die Wechselrichter und die Ladetechnik. Diese können Magnetkompasse erheblich stören, besonders wenn sie nah an der Antriebseinheit montiert sind. Digitalkompasse mit integrierter Störfeldkompensation sind hier die bessere Wahl. Bei Hybridfahrzeugen ist die Störung ähnlich. In meinen Tests mit einem geliehenen Tesla Model 3 habe ich festgestellt, dass ein guter Digitalkompass am oberen Armaturenbrett mit etwa 5 Grad Abweichung noch akzeptabel funktionierte, ein günstiger Kugelkompass aber mit bis zu 25 Grad Abweichung völlig unzuverlässig war.
Darf ich einen Auto-Kompass direkt an die Windschutzscheibe kleben?
Das hängt vom Modell ab. Einige Kompasse werden direkt per Saugnapf an die Windschutzscheibe montiert. Das ist grundsätzlich erlaubt, solange die Sicht auf die Straße und auf Verkehrszeichen nicht beeinträchtigt wird. In Deutschland gilt § 30 StVZO: Die freie Rundumsicht des Fahrers muss gewährleistet sein. Ein kleiner Kugelkompass in der oberen Ecke der Windschutzscheibe (ähnlich wie eine Vignette) ist üblicherweise kein Problem. Ein großes Gerät in der Sichtachse zur Straße hingegen kann beim TÜV oder bei einer Polizeikontrolle beanstandet werden. Im Zweifel: Montage auf dem Armaturenbrett ist sicherer.
Wie genau ist ein Auto-Kompass wirklich?
Das hängt stark vom Modell und von der Montagequalität ab. Ein gut kalibrierter Digitalkompass ohne Störquellen erreicht eine Genauigkeit von 1–3 Grad — das ist für Autofahrten mehr als ausreichend. Günstige Kugelkompasse, die nicht kalibriert wurden oder in der Nähe von Störquellen montiert sind, können dagegen 10–30 Grad abweichen. Für die normale Orientierung („fahre ich in die richtige Richtung?“) reicht das immer noch, aber für präzise Ausrichtungsaufgaben (Antenne, Solaranlage) sollte man einen hochwertigen Digitalkompass verwenden.
Das fest eingebaute Fahrzeugnavi selbst stört den Kompass in der Regel kaum, da es gut abgeschirmt ist. Externes Navi-Zubehör (Halterungen mit Magneten, günstige Ladekabel mit schlechter Schirmung) kann aber durchaus ein Problem sein. Ich empfehle grundsätzlich, einen Magnetkompass im Fahrzeug an einem anderen Ort zu montieren als das Navi-Zubehör — idealerweise mindestens 20 cm Abstand.
Was ist der Unterschied zwischen magnetischem und geografischem Norden?
Der geografische Norden (der echte Nordpol) und der magnetische Norden (wo die Kompassnadel hinzeigt) liegen nicht am gleichen Ort. Derzeit liegt der magnetische Nordpol in der Arktis, aber nicht am geografischen Nordpol. Die Abweichung zwischen beiden heißt Deklination (oder Missweisungswinkel). In Deutschland beträgt sie aktuell etwa 3–5 Grad östlich, d. h. ein Kompass zeigt etwas östlich des geografischen Nordens. Für die normale Straßenorientierung ist das vernachlässigbar. Wer exakte Richtungen benötigt (z. B. für Wanderungen mit Karte), sollte die Deklination bei der Kompassnutzung berücksichtigen oder einen Kompass mit einstellbarer Deklinationskorrektur verwenden.
Brauche ich einen Kompass im Auto, wenn ich ohnehin ein Smartphone dabei habe?
Das Smartphone hat einen eingebauten Kompass — aber er ist nur so zuverlässig wie das Gerät selbst. Leerer Akku, Absturz der App, falsches Betriebssystemupdate, Hitze-Shutdown im Sommer (bei direktem Sonnenlicht auf dem Armaturenbrett sind Smartphone-Hitzeabschaltungen keine Seltenheit) — das alles lässt dich ohne Orientierung. Ein Auto-Kompass, der keinen Strom braucht und unabhängig vom Smartphone funktioniert, ist die günstigste und zuverlässigste Redundanz, die du einbauen kannst. Ich fahre seit Jahren so und bin schon mehrfach froh darüber gewesen.
Wie lange hält ein Kugelkompass mit Öldämpfung?
Bei guter Qualität und sachgemäßer Lagerung hält ein Kugelkompass mit Öldämpfung viele Jahre — ich habe Modelle, die ich seit über 8 Jahren fahre und die noch einwandfrei funktionieren. Das größte Risiko ist das Austreten des Dämpfungsöls, was durch extreme Temperaturwechsel, UV-Schäden am Gehäuse oder mechanische Beschädigungen verursacht wird. Lagere den Kompass, wenn du ihn abnimmst, bei Raumtemperatur und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt.
Auto-Kompass und andere nützliche Fahrzeugzubehör-Artikel
Ein Auto-Kompass ist nur eines von vielen kleinen Hilfsmitteln, die das Fahren komfortabler und sicherer machen. Auf test-vergleiche.com findest du weitere ausführliche Ratgeber zu ähnlichen Themen:
- Wer auf langen Reisen navigiert, wird auch einen Navi im Test nützlich finden — besonders für Strecken, auf denen Smartphone-Apps keine aktuellen Karten haben.
- Für Sicherheitsbewusste empfehle ich unseren Dashcam-Vergleich — eine Dashcam ergänzt den Kompass hervorragend als Dokumentations- und Orientierungswerkzeug.
- Zur stabilen Montage von Navi, Kompass und Smartphone gibt es praktische Lösungen in unserem Artikel Auto-Halterungen im Test.
- Wer sein Fahrzeug gut ausrüsten möchte, sollte auch einen Blick in unseren Reifendruckmessgerät-Test werfen — optimaler Reifendruck ist besonders auf langen Touren wichtig.
- Für Kofferraum-Organisation und Stauraum unterwegs haben wir außerdem den Auto-Organizer Vergleich zusammengestellt.
Auto-Kompass im internationalen Einsatz: Was du im Ausland beachten musst
Wer mit dem Auto ins europäische Ausland fährt oder sogar auf andere Kontinente reist, sollte wissen, dass sich die magnetische Deklination je nach Region deutlich unterscheidet. Während sie in Deutschland nur 3–5 Grad beträgt, kann sie in Kanada oder Russland durchaus 20–30 Grad betragen — was dann auch bei der Straßennavigation spürbar wird. Für normale Europareisen ist das vernachlässigbar, wer aber auf Rallyes durch Nordafrika oder auf Reisen durch Zentralasien unterwegs ist, sollte die lokale Deklination kennen und am Kompass einstellen.
Ein weiterer Punkt für Auslandsreisen: In manchen Ländern gelten andere Regeln für die Windschutzscheibe und das Sichtfeld des Fahrers. Was in Deutschland gerade noch erlaubt ist, kann in Frankreich oder Österreich bereits beanstandet werden — oder umgekehrt. Im Zweifelsfall ist die Armaturenbrett-Montage immer sicherer als die Windschutzscheiben-Montage.
Ich war 2026 in Marokko unterwegs, und dort hat mir der Kugelkompass wirklich geholfen — in einer Region südlich von Errachidia, wo das Navi einfach aufgehört hat, Straßen anzuzeigen, weil die Karte veraltet war. Die grobe Orientierung nach Himmelsrichtungen war dort ausreichend, um wieder auf die Hauptstrecke zu finden. Kein Smartphone, kein Navi hätte das in diesem Moment ersetzt.
Kompasse für Wohnmobil und Camper: Meine persönliche Ausstattungs-Empfehlung
Als regelmäßiger Wohnmobilfahrer (ich miete zwei- bis dreimal jährlich ein Fahrzeug für Europatour) habe ich eine feste Kompass-Ausstattung entwickelt, die ich jedem Wohnmobil-Fahrer empfehlen kann:
Primäres Gerät: Digitalkompass mit Temperaturanzeige, fest am Armaturenbrett montiert, per KFZ-Stecker dauerhaft versorgt. Damit habe ich immer die Himmelsrichtung, die Außentemperatur (wichtig für Glätte-Frühwarnung) und im Winter auch die Innentemperatur im Blick.
Backup: Kleiner Kugelkompass im Handschuhfach — für den Fall, dass die Stromversorgung ausfällt oder der Digitalkompass versagt. Wiegt nichts, kostet kaum etwas, aber hat mich schon dreimal aus einer unangenehmen Situation gerettet.
Ergänzung für Stellplatzsuche: Auf unbekannten Stellplätzen richte ich mein Wohnmobil oft nach Himmelsrichtung aus — für optimale Solarausbeute oder für die Parabolantenne. Dafür ist die Grad-genaue Anzeige eines Digitalkompasses unschlagbar. Der Kompass zeigt mir innerhalb von Sekunden, wie ich das Fahrzeug ausrichten muss, ohne dass ich die Sonne im Auge behalten oder eine App öffnen muss.
Spezialfall Oldtimer und Youngtimer
Oldtimer-Fahrer haben einen besonderen Bezug zum Kompass — er gehört zum Originalambiente eines klassischen Cockpits. Gleichzeitig sind Oldtimer oft magnetisch „lauter“ als moderne Fahrzeuge, weil alte Lautsprecher größere Magneten hatten und die Armaturenbrettverkleidungen öfter aus Metall bestehen. Ich empfehle für Oldtimer deshalb entweder einen rein optisch passenden Kugelkompass (der weiter weg von Störquellen montiert wird) oder gar keinen festen Kompass, sondern einen hochwertigen Handkompass, der kurz auf das Armaturenbrett gelegt wird, wenn man ihn braucht.
Häufige Fehler bei Kauf und Montage: Was ich selbst falsch gemacht habe
Ich bin der erste, der zugibt, dass ich beim ersten Kompass-Kauf mehrere Fehler gemacht habe. Damit andere diese Fehler nicht wiederholen, liste ich sie hier auf:
Fehler 1: Kompass zu nah am Lautsprecher montiert
Mein allererster Kugelkompass landete direkt über dem Mittellautsprecher im T5 — weil der Klebepad-Sockel so schön dort hinpasste. Ergebnis: Permanente Abweichung von 25–30 Grad Richtung Osten. Es hat Wochen gedauert, bis ich die Ursache verstanden hatte. Seitdem teste ich vor der endgültigen Verklebung: Kompass an die geplante Position halten, eine Runde fahren, mit dem Smartphone-Kompass vergleichen. Weicht er mehr als 5 Grad ab, Position wechseln.
Fehler 2: Kalibrierung nach Montage vergessen
Beim ersten Digitalkompass habe ich die Kalibrierung übersehen — und mich wochenlang über die ungenaue Anzeige geärgert. Die Bedienungsanleitung hatte ich natürlich nicht gelesen (wer tut das schon?). Als ich dann endlich die Kalibrierungsrunde gefahren habe, war die Anzeige plötzlich top. Lektion gelernt: Immer zuerst die Bedienungsanleitung lesen, zumindest die Kalibrierungsanleitung.
Fehler 3: Billigsten Kompass gekauft und dann enttäuscht gewesen
Ich habe einmal einen No-Name-Kompass für 3,50 Euro gekauft — einfach aus Neugier. Die Verarbeitungsqualität war katastrophal: Das Gehäuse hatte Luftblasen in der Dämpfungsflüssigkeit (vermutlich schlecht versiegelt), die Kompassrose klapperte und die Klebeschale löste sich nach zwei Wochen vom Armaturenbrett. Seitdem kaufe ich nichts unter 8–10 Euro und schaue immer auf bekannte Marken mit ausreichend Bewertungen.
Fehler 4: Digitalen Kompass mit Magnet-Handyhalterung kombiniert
Ich hatte einen Digitalkompass und direkt daneben eine Magnet-Handyhalterung — das Ergebnis war eine permanente, unregelmäßige Abweichung, die sich je nach Handyposition veränderte. Ich dachte zunächst, das Gerät sei defekt. Die Lösung war schlicht: Handyhalterung an eine andere Stelle umsetzen, 25 cm Abstand zum Kompass. Seitdem funktioniert alles perfekt.
Es gibt grundsätzlich drei Möglichkeiten, im Auto eine Kompassrichtung anzuzeigen. Ich vergleiche sie kurz, damit du weißt, warum ein dedizierter Auto-Kompass trotz aller Smartphone-Fähigkeiten noch immer seinen Platz hat.
Smartphone-Kompass (App): Praktisch, immer dabei — aber abhängig von Akku, Betriebssystem-Stabilität und Netzwerk (manche Kompass-Apps brauchen für die Kalibrierung eine Internetverbindung). Bei direktem Sonnenlicht auf dem Armaturenbrett überhitzt das Smartphone schnell und schaltet ab — genau dann, wenn man es braucht. Außerdem ist der Smartphone-Kompass nicht optimiert für das Fahren: Es gibt keine dauerhafte, gut ablesbare Anzeige ohne App-Interaktion.
Navi-integrierter Kompass: Viele Navisysteme zeigen eine Himmelsrichtung an, entweder als Icon oder als Nord-Pfeil auf der Karte. Das ist praktisch, aber nur funktionsfähig, solange das Navi läuft. Wer das Navi ausschaltet (Energiesparmodus) oder wessen Navi abstürzt, verliert auch den Kompass. Außerdem lässt sich ein Navi-Kompass nicht als einfaches, dediziertes Instrument ablesen.
Dedizierter Auto-Kompass: Immer an, immer bereit (bei Kugelkompassen sogar stromlos), immer gut sichtbar positioniert. Kein Absturz, keine App, keine Abhängigkeit. Der einzige „Nachteil“ ist, dass man ein extra Gerät auf dem Armaturenbrett hat — was ich persönlich aber eher als Vorteil sehe, weil es das Cockpit mit einem echten Instrument bereichert.
Fazit: Welchen Auto-Kompass empfehle ich?
Nach allen Tests komme ich zu einem klaren Ergebnis: Es gibt nicht den einen besten Auto-Kompass für alle — die richtige Wahl hängt von Einsatzzweck, Budget und persönlichem Fahrstil ab. Hier meine zusammengefassten Empfehlungen:
Für Einsteiger und Gelegenheitsfahrer: Ein einfacher Kugelkompass für unter 15 Euro erfüllt seinen Zweck zuverlässig. Wichtig: Korrekte Montage, Abstand von Störquellen. Die Modelle von ASIN B00U7ABZ5C und B08ZM4ZJYJ sind solide Einstiegspunkte.
Für Wohnmobil-Fahrer und Vielreisende: Ein Digitalkompass mit Temperaturanzeige und guter Störfeldkompensation, wie die Modelle B07TD57K3V oder B07Y6GTZRT, ist die intelligentere Wahl. Die Zusatzinformationen (Temperatur, Höhe) sind auf langen Touren echter Mehrwert.
Für Offroad und Geländefahrten: Robuste Kugelkompasse wie B07MFJXNH9 oder B07DCLTPWB, kombiniert mit einem Backup-Handkompass. Keine Elektronik, die ausfallen kann.
Für Technik-Fans mit größerem Budget: Multifunktions-Digitalkompasse wie B081L8G749 oder B0D2676MCJ bieten großen Ablesekomfort und viele Zusatzfunktionen. Für das tägliche Pendeln etwas überdimensioniert, für Enthusiasten aber die beste Wahl.
Was mich nach all den Tests am meisten beeindruckt: Selbst ein günstiger Kugelkompass, korrekt montiert und kalibriert, kann in einer kritischen Situation wirklich den Unterschied machen. Die paar Euro für dieses kleine, zuverlässige Instrument sind gut investiert — egal ob man täglich pendelt, Wochenendausflüge macht oder auf großer Fahrt durch unbekannte Länder ist.
- Bester Kugelkompass Einsteiger: B00U7ABZ5C — solide Dämpfung, guter Preis, universelle Montage
- Bester Kugelkompass Offroad: B07MFJXNH9 — robust, stabile Befestigung, gut auf ruppigem Gelände
- Bester Digitalkompass mit Extras: B07TD57K3V — Temperaturanzeige, gute Genauigkeit, einfache Kalibrierung
- Bester Digitalkompass mit Höhenmesser: B07Y6GTZRT — ideal für Bergtouren und Wohnmobil-Reisen
- Bestes großes Display: B0D2676MCJ — Lüftungsschlitz-Montage, sehr gut ablesbar
Wurden Auto-Kompass von der Stiftung Warentest getestet?
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu Auto-Kompass bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.
















Ich bin wirklich begeistert von diesem Auto-Kompass! Für den günstigen Preis bietet er eine erstaunliche Genauigkeit und ist super einfach zu handhaben. Definitiv eine Empfehlung für jeden, der viel unterwegs ist und eine zuverlässige Navigation sucht.
Lieber Leser,
vielen Dank für Ihr positives Feedback zu unserem Auto-Kompass.
Es freut uns zu hören, dass Sie mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis zufrieden sind und die Genauigkeit des Kompasses schätzen. Unsere Produkte sind darauf ausgelegt, Ihnen eine zuverlässige Navigation zu einem erschwinglichen Preis zu bieten.
Beste Gruesse
Ihr test-vergleiche.com Support Team