
Bio-Kontor Bio-WalnussölNote 1,5
Viel auf Vorrat und enthält besonders viele ungesättigte Fettsäuren.
- gibt es auch in weiteren Größen
- 500 ml Inhalt
Letzte Aktualisierung:
Bio Walnussöl Vergleich 2026: Die besten Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung.
Produkte nebeneinander, Merkmale untereinander. Mit den Pfeilen oder per Wischen lassen sich alle Spalten durchblättern — der Merkmalsname bleibt dabei stehen.
| Alle 11 Modelle → seitlich wischen | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Menge Preis pro Liter | |||||||||||
| Menge Preis pro Liter | 49,80 € pro Liter | 119,96 € pro Liter | 59,80 € pro Liter | 67,96 € pro Liter | 59,60 € pro Liter | 63,60 € pro Liter | 46,72 € pro Liter | 96,10 € pro Liter | 63,80 € pro Liter | 59,56 € pro Liter | 55,60 € pro Liter |
Kaltgepresst | |||||||||||
| Kaltgepresst | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
Nativ | |||||||||||
| Nativ | Ja | Ja | Nein | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein | Ja |
Nüsse aus EU-Landwirtschaft | |||||||||||
| Nüsse aus EU-Landwirtschaft | Nein | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein | Nein | Ja | Nein | Nein |
Menge | |||||||||||
| Menge | 0,5 Liter | 0,2 Liter | 0,25 Liter | 0,25 Liter | 0,25 Liter | 0,25 Liter | 0,25 Liter | 0,1 Liter | 0,25 Liter | 0,25 Liter | 0,25 Liter |
Ungesättigte Fettsäuren pro 100 ml | |||||||||||
| Ungesättigte Fettsäuren pro 100 ml | 90,8 g | 93 g | 90,3 g | 92,0 g | 89,2 g | k. A. | 93,0 g | 91,0 g | 91,0 g | 90,9 g | 91,0 g |
Verpackung | |||||||||||
| Verpackung | dunkel getönte Flasche | dunkel getönte Flasche | dunkel getönte Flasche | dunkel getönte Flasche | dunkel getönte Flasche | dunkel getönte Flasche | dunkel getönte Flasche | dunkel getönte Flasche | dunkel getönte Flasche | dunkel getönte Flasche | dunkel getönte Flasche |
Weitere Größen | |||||||||||
| Weitere Größen | • 0,25-Liter-Flasche | • keine | • keine | • keine | • 2 x 0,25-Liter-Flaschen • 4 x 0,25-Liter-Flaschen | • keine | • 0,1-Liter-Flasche | • 2 x 0,1-Liter-Flaschen • 6 x 0,1-Liter-Flaschen | • keine | • 0,1-Liter-Flasche | • 2 x 0,25-Liter-Flaschen |
Vorteile | |||||||||||
| Vorteile |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Angebot | |||||||||||
| Angebot | |||||||||||
11 Modelle verglichen · 9,82 € bis 29,99 € · beste Note 1,5 · Preise geprüft am 12.09.26

Bio-Kontor Bio-WalnussölNote 1,5
Viel auf Vorrat und enthält besonders viele ungesättigte Fettsäuren.

Erbology Bio Kaltgepresstes WalnussölNote 1,5
Enthält besonders viele ungesättigte Fettsäuren und nachhaltig hergestellt.

Dr. Metz Bio WalnussölNote 1,8
Nüsse stammen aus biozertifiziertem EU-Anbau und liefert reichlich Omega-3-Fettsäuren.
Beim Bio Walnussöl kommt es vor allem auf schonende Kaltpressung, native Qualität und eine dunkle Flasche an. Das empfindliche Öl verliert sonst schnell an Aroma. Unser Vergleich umfasst 11 Modelle zwischen rund 10 und 30 Euro je Flasche. Vorn liegt das Bio-Kontor Bio-Walnussöl (Note 1,5): Es bietet einen halben Liter mild nussiges Öl und den günstigsten Literpreis der Spitzengruppe. Genau das gibt den Ausschlag. Preis-Leistungs-Sieger ist das Kräuterland Natur-Ölmühle Bio Walnussöl (Note 2,0), feinherb im Geschmack und aus europäischem Bio-Anbau, für rund 15 Euro.
Alle elf Modelle sind kalt gepresst, neun davon zusätzlich nativ; zwei Öle sind ausdrücklich nicht nativ. Die Preise liegen bei rund 10 bis 30 Euro je Flasche, mehr sagt allerdings der Literpreis. Meist fassen die Flaschen 250 ml, das Bio-Kontor-Öl bietet als








Ein Bio Walnussöl ist ein Speiseöl aus den Kernen der Walnuss, die aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Man unterscheidet vor allem nach der Art der Herstellung. Kalt gepresste Öle entstehen ohne zusätzliche Hitze von außen. Native Öle gehen noch einen Schritt weiter: Sie werden nach dem Pressen nur gefiltert und sonst nicht behandelt.
Raffiniertes Walnussöl gibt es im Handel ebenfalls. Hier spielt es allerdings keine Rolle, denn alle elf Flaschen sind kalt gepresst. Neun davon tragen zusätzlich die Angabe nativ.
Eine zweite Unterscheidung betrifft die Herkunft der Nüsse. Manche Hersteller beziehen sie aus europäischem Anbau, andere verneinen die EU-Herkunft ausdrücklich. Für den Geschmack sagt das wenig aus. Für Käufer, denen regionale Herkunft etwas bedeutet, zählt es durchaus.
So verteilen sich die elf Modelle auf die Varianten.
| Variante (alle kalt gepresst) | Anzahl Modelle | Preis je Flasche |
|---|---|---|
| nativ, EU-Nüsse | 5 | rund 15 bis 30 Euro |
| nativ, Nüsse außerhalb der EU | 4 | rund 10 bis 25 Euro |
| nicht nativ | 2 | rund 15 Euro |
Der Unterschied im Preis liegt also weniger an der Variante als an Marke und Füllmenge. Wer nur auf die Art der Pressung achtet, übersieht den größeren Hebel.
Worauf es ankommt, lässt sich an wenigen Punkten festmachen. Fünf davon entscheiden über Qualität und Freude am Öl.
Beim Geschmack reichen die Angaben von mild nussig bis feinherb. Mild passt zu zarten Blattsalaten, feinherb eher zu kräftigem Gemüse oder Käse. Das bleibt eine Frage des Geschmacks, nicht der Qualität.
Viele Hersteller geben den Gehalt an ungesättigten Fettsäuren je 100 ml an. Zwischen 90,3 und 93 Gramm liegen die Werte, also dicht beieinander. Ein Vergleich nach dieser Zahl lohnt sich nur, wenn zwei Flaschen sonst gleichauf liegen.
Frische schlägt am Ende jede Stelle hinter dem Komma.
Natives Öl wird nach dem Pressen nur gefiltert. Es wird weder erhitzt noch gebleicht oder anderweitig behandelt. Dadurch bleiben Farbe und Aroma der Walnuss weitgehend erhalten.

An der Spitze teilen sich zwei Öle die Note 1,5, und doch sprechen sie verschiedene Käufer an. Das Bio-Kontor Bio-Walnussöl kommt als einziges im Feld mit 500 ml. Es ist kalt gepresst, nativ und schmeckt mild nussig. Mit rund 25 Euro ist die Flasche zwar nicht billig. Umgerechnet auf den Liter liegt es aber unter den übrigen Ölen mit einer Note bis 1,8.
Ein Nachteil: Laut Datenblatt stammen die Nüsse nicht aus EU-Landwirtschaft. Wer Wert auf europäische Herkunft legt, schaut sich die zweite Flasche mit 1,5 an.
Beim Erbology Bio Kaltgepresstes Walnussöl stammen die Nüsse aus der EU, und die Flasche ist dunkel getönt. Mit 93 Gramm ungesättigter Fettsäuren je 100 ml hat es den höchsten Wert. Dafür fasst die Flasche nur 0,2 Liter. Bei rund 30 Euro ergibt das den höchsten Literpreis im Feld.
Die kleine Flasche taugt wenig als Vorrat für eine Familie, die täglich Salat anmacht.
Dahinter folgen Öle mit Noten von 1,8 bis 2,4, fast alle in 250-ml-Flaschen für rund 14 bis 17 Euro. Zwei davon sind nicht nativ. Am Preis ändert das nichts, beide kosten ungefähr gleich viel wie die nativen Nachbarn.

Das Kräuterland Natur-Ölmühle Bio Walnussöl holt sich den Titel des Preis-Leistungs-Siegers. Für etwa 15 Euro gibt es 250 ml natives, kalt gepresstes Öl mit der Note 2,0. Seine Nüsse stammen aus europäischem Bio-Anbau. Geschmacklich beschreibt der Hersteller es als feinherb und nussig. Dieses Paket aus Note, Herkunft und Menge macht den Unterschied.
Wer ein milderes Öl bevorzugt, greift besser zu einem der mild nussigen Modelle. Feinherb ist nicht jedermanns Sache.
Am unteren Ende steht das Bio-Planete Bio-Walnussöl mit rund 10 Euro. Das klingt günstig. Allerdings stecken nur 100 ml in der Flasche, und der Literpreis liegt damit fast doppelt so hoch wie beim halben Liter des Siegers. Nachrechnen lohnt sich also.
Die kleine Flasche spart kaum Geld, sie spart vor allem Reste. Für Haushalte, die Walnussöl nur gelegentlich nutzen, ist das durchaus ein Argument, weil die Flasche leer ist, bevor das Öl altert. Frische hat ihren Preis.
Den niedrigsten Literpreis im ganzen Feld bietet übrigens ein 250-ml-Öl mit der Note 2,2 für rund 14 Euro.
Fehlkäufe entstehen selten beim Öl selbst, meist geht es um Menge und Umgang.
Häufig missverstanden wird das Wort bio.
Es sagt etwas über den Anbau der Nüsse aus, nicht über deren Herkunft. Bio und europäischer Anbau sind zwei getrennte Angaben, die Sie einzeln nachlesen sollten.
Auch der Blick auf die Note allein bringt wenig, wenn der Geschmack nicht passt. Selbst ein Öl mit 1,5 nützt Ihnen nichts, wenn Sie feinherbes Aroma mögen und es mild schmeckt. Hier hilft schlicht die Beschreibung auf dem Etikett weiter.
Schließlich wandert eine angebrochene Flasche gern für lange Zeit in den hintersten Winkel des Schranks, wo sie still verdirbt.

Sechs der elf Öle nennen Walnüsse aus europäischem Anbau. Bei den übrigen fünf steht ausdrücklich ein Nein, ein konkretes Land nennt das Datenblatt nicht.
Was bedeutet das für Sie? Am Aroma lässt sich kein klares Muster ablesen, denn auch Öle ohne EU-Herkunft erreichen gute Noten. Der Sieger selbst gehört dazu.
Anders sieht es aus, wenn Ihnen kurze Wege wichtig sind.
Europäischer Bio-Anbau unterliegt den Regeln der EU-Öko-Verordnung, die für alle Länder der Union gleich gelten. Legen Sie darauf Wert, finden Sie im Feld genug Auswahl zwischen rund 15 und 30 Euro. Nachhaltige Herstellung geben außerdem mehrere Anbieter an; was genau dahinter steht, erklären die Angaben allerdings nicht. Immerhin stammen alle elf Öle aus biologischem Anbau.
Nicht jede Angabe ist vollständig. Beim Preis-Leistungs-Sieger etwa fehlt im Datenblatt ein Feld zur Verpackung, und die europäische Herkunft steht nur in der Beschreibung der Vorteile. Zusätzlich lohnt ein Blick auf die Flasche. Soweit eine Angabe zur Verpackung vorliegt, ist das Glas durchweg dunkel getönt.
Walnussöl ist ein Öl für die kalte Küche. Sein Aroma kommt über Salat, Rohkost oder gedünstetes Gemüse am besten zur Geltung, wenn es erst zum Schluss dazukommt. Hitze verträgt es schlecht.
Scharfes Anbraten funktioniert nicht, das Öl verbrennt und schmeckt dann bitter.
Bewährt hat es sich vor allem hier:
Abwechslung bringt kaltgepresstes Kürbiskernöl, das ebenso in die kalte Küche gehört.
Bewahren Sie die geöffnete Flasche gut verschlossen im Kühlschrank auf. Dort bleibt das Öl deutlich länger frisch. Nehmen Sie es kurz vor dem Essen heraus, damit sich das Aroma wieder entfaltet.
Ohnehin gilt: lieber öfter eine kleine Flasche kaufen als eine große halb verderben lassen.
Walnussöl verdirbt schneller als die meisten Speiseöle. Schuld ist ausgerechnet das, was es wertvoll macht: der hohe Anteil ungesättigter Fettsäuren. Vor allem Wärme und Sauerstoff setzen ihm zu. Irgendwann schmeckt es dann bitter und kratzt im Hals. Sieben der elf Anbieter nennen deshalb ausdrücklich eine dunkel getönte Flasche. Bei den übrigen vier fehlt diese Angabe im Datenblatt schlicht.
Nach dem Öffnen gehört die Flasche in den Kühlschrank. Dort bleibt das Aroma länger stabil. Falls das Öl in der Kälte trüb wird, klärt es sich bei Raumwärme meist wieder. Zum Braten ist es ungeeignet, denn starke Hitze zerstört genau die empfindlichen Fette, für die man es kauft.
Viele stellen die angebrochene Flasche neben den Herd, weil sie dort griffbereit ist. Die Wärme lässt das Öl dann binnen kurzer Zeit ranzig werden. Die Folge ist ein bitteres Dressing und eine Flasche, die vor der Zeit im Müll landet.
Riechen Sie vor jeder Nutzung kurz an der Öffnung.
Frisches Öl duftet nussig und weich. Ein stechender Geruch nach altem Fett ist ein klares Zeichen, die Flasche zu entsorgen. Kaufen Sie lieber kleinere Mengen, wenn Sie nur gelegentlich einen Salat anmachen. So kommt jede Flasche frisch auf den Tisch.

Welches Öl passt, hängt davon ab, wie oft Sie es verwenden. Ein Single, der am Wochenende einen Feldsalat anmacht, braucht keinen halben Liter. In einer Familie mit täglichem Salat sieht das anders aus.
Achten Sie auch auf Ihre Vorlieben beim Geschmack. Mild und nussig beschreiben mehrere Hersteller ihr Öl, eines nennt es feinherb. Für Menschen, die Walnüsse ohnehin gern pur essen, ist der kräftigere Ton oft ein Gewinn. Andere empfinden ihn am Blattsalat als zu dominant.
Kombinieren lohnt sich übrigens.
Manche Haushalte wechseln zwischen Walnussöl und einem kräftigen Bio Kürbiskernöl für Salate und Suppen ab, je nach Gericht. So bleibt die Küche abwechslungsreich, und keine der beiden Flaschen steht monatelang offen herum.
Das Bio-Planete Bio-Walnussöl ist das günstigste Öl im Feld, jedenfalls auf den ersten Blick. Rund 10 Euro kostet die Flasche. Sie enthält allerdings nur 100 ml.
Rechnet man hoch, landet man bei knapp 100 Euro für einen Liter. Nur ein einziges Modell liegt da noch höher. Auch das Rapunzel Bio-Walnussöl gibt es als weitere Größe mit 0,1 Liter, dort ist das Öl aber nicht nativ.
Trotzdem hat die kleine Flasche ihren Sinn. Walnussöl altert in angebrochener Flasche, und 100 ml sind schnell verbraucht. Kaltgepresst und nativ ist es immerhin ebenfalls, bei 91 g ungesättigten Fettsäuren je 100 ml. Praktisch sind die Sets aus zwei oder sechs Flaschen. Jede bleibt verschlossen, bis sie an der Reihe ist.
Einen Haken gibt es.
Die Nüsse stammen laut Datenblatt nicht aus EU-Landwirtschaft. Mit der Note 2,4 gehört das Öl zu den schwächer benoteten Modellen. Wer täglich Salat anmacht, spart kaum, sondern zahlt drauf. Zum Probieren dagegen ist das Risiko gering.

Zwischen rund 10 und 30 Euro kostet eine Flasche. Allein sagt diese Spanne wenig. Entscheidend ist die Menge, die darin steckt.
Der Literpreis rechnet den Flaschenpreis auf einen ganzen Liter hoch. So werden Flaschen mit 100, 250 und 500 ml vergleichbar. Er zeigt, was Sie für die gleiche Menge Öl tatsächlich bezahlen.
| Preis der Flasche | Füllmenge | Preis je Liter |
|---|---|---|
| rund 10 Euro | 100 ml | knapp 100 Euro |
| rund 14 Euro | 250 ml | unter 50 Euro |
| rund 25 Euro | 500 ml | knapp 50 Euro |
| rund 30 Euro | 0,2 Liter | 119,96 Euro |
Am günstigsten fahren Sie mit großen und mittleren Flaschen. Unter 50 Euro für den Liter liegen nur zwei Öle. Alle anderen bewegen sich zwischen rund 55 und 70 Euro, zwei Ausreißer gehen weit darüber hinaus.
Ein teures Öl lohnt sich nur, wenn Sie gezielt auf eine bestimmte Herkunft oder Marke Wert legen. Der Geschmack allein rechtfertigt den Aufpreis nach den Daten nicht. Kaltgepresst sind nämlich alle elf Öle, nativ die meisten. Große Flaschen können sich durchaus rechnen, sofern der Inhalt rechtzeitig aufgebraucht wird.
Größer heißt trotzdem nicht automatisch besser.

Unsere Note entsteht aus mehreren Bausteinen. Zuerst zählt die Ausstattung: kaltgepresst oder nicht, nativ oder nicht, Herkunft der Nüsse, Art der Flasche. Dazu kommen die Angaben der Hersteller zu Fettsäuren und Geschmack. Auch die Handhabung fließt ein, also Füllmenge und Auswahl an weiteren Größen.
Einen großen Teil macht das Verhältnis von Preis und Leistung aus. Bewertungen von Käufern ziehen wir zwar ergänzend heran, sie entscheiden aber nie allein.
Gutes Walnussöl erkennt man an Frische und ehrlichen Angaben, nicht am schönen Etikett.
Vorn liegt das Bio-Kontor Bio-Walnussöl mit der Note 1,5. Es ist kaltgepresst, nativ und mit 500 ml die größte Flasche unter den Modellen. Pro Liter gehört es zu den günstigsten Ölen. Schwächer fällt nur die Herkunft aus: Die Nüsse stammen nicht aus EU-Landwirtschaft. Mit derselben Note folgt ein Öl, das pro Liter mehr als doppelt so viel kostet.
Preis-Leistungs-Sieger wird das Kräuterland Natur-Ölmühle Bio Walnussöl. Für rund 15 Euro bekommen Sie ein natives, kaltgepresstes Öl mit Nüssen aus EU-Anbau mit Bio-Zertifikat und der Note 2,0. Weitere Größen gibt es ebenfalls.
Aufmachung und Werbesprache bringen bei uns keine Punkte.
Bio Walnussöl finden Sie im Bioladen, im Reformhaus und zunehmend im Supermarkt. Online ist die Auswahl allerdings größer. Gerade kleinere Ölmühlen und Betriebe in Familienhand verkaufen oft vor allem im Netz.
Im Laden haben Sie einen Vorteil. Sie sehen, ob die Flasche direkt unter einer hellen Lampe im Regal steht. Außerdem entfallen die Kosten für den Versand.
Beim Versand sollte das Öl nicht tagelang in einem heißen Lieferwagen liegen. Im Hochsommer ist das eben ein echtes Risiko. Manche Käufer bestellen empfindliche Öle deshalb lieber in kühleren Monaten oder holen sie gleich selbst ab.
Sechs der elf Anbieter führen ihr Öl zusätzlich in weiteren Größen, das erleichtert den Nachkauf.
Vorteile
Nachteile
Zum scharfen Braten eignet sich Walnussöl nicht. Seine ungesättigten Fettsäuren vertragen starke Hitze schlecht, das Aroma kippt und wird bitter. Gut funktioniert es kalt, etwa im Dressing, über Gemüse oder im Müsli. Kurz vor dem Servieren kommt der nussige Geschmack am besten zur Geltung. Beim Dünsten greifen Sie besser zu einem anderen Öl.
Geöffnet hält Walnussöl deutlich kürzer als Raps- oder Olivenöl, eine feste Frist nennen die Hersteller in unseren Daten nicht. Maßgeblich für die verschlossene Flasche ist das Datum auf dem Etikett. Angebrochen gehört das Öl in den Kühlschrank und sollte zügig aufgebraucht werden. Riecht es stechend, ist es wohl schon verdorben und gehört weg.
Nicht zwangsläufig, denn der Preis sagt wenig über die Qualität aus. Alle elf Öle sind kaltgepresst, die meisten auch nativ. Unterschiede liegen eher bei der Herkunft und bei der Größe der Flasche. Mehr Geld auszugeben bringt wenig, wenn Sie das Öl nicht rechtzeitig aufbrauchen. Achten Sie deshalb zuerst auf die passende Menge.
Nativ heißt, dass das Öl nach dem Pressen nicht weiter raffiniert wird. Es behält dadurch mehr vom eigenen Geschmack und seine natürliche Farbe. Neun der elf Öle tragen diese Angabe. Bei zwei Modellen steht ausdrücklich, dass sie nicht nativ sind. Kaltgepresst sind aber auch diese beiden.
Ja, bei täglichem Gebrauch ist die große Flasche meist die günstigere Wahl. Mit 500 ml fasst das Bio-Kontor Bio-Walnussöl am meisten, es kostet rund 25 Euro und liegt beim Literpreis weit vorn. Bei seltenem Gebrauch gilt dagegen: Ein halber Liter ist unnötig, das Öl altert, bevor die Flasche leer ist.
Ranziges Walnussöl riecht stechend und schmeckt bitter oder kratzig. Frisches Öl duftet dagegen weich nach Nüssen. Machen Sie im Zweifel eine kleine Probe auf einem Löffel. Kühlen oder Filtern funktioniert nicht, der Geschmack bleibt verdorben. Altes Öl gehört in den Restmüll und nicht in den Ausguss.
Nein, bei fünf der elf Öle stammen die Nüsse laut Datenblatt nicht aus EU-Landwirtschaft. Darunter ist auch der Sieger des Vergleichs. Aus der EU kommen die Nüsse bei sechs Ölen, teils aus Anbau mit Bio-Zertifikat. Wenn Ihnen kurze Wege wichtig sind, sollten Sie gezielt auf diese Angabe schauen.
Sinnvoll ist ein Set vor allem für regelmäßige Nutzer kleiner Mengen. Jede Flasche bleibt bis zum Gebrauch verschlossen und damit frisch. Bio-Planete führt Sets aus zwei oder sechs Flaschen mit je 100 ml, Mynatura bietet zwei Flaschen mit je 250 ml an. Am Literpreis ändert das allerdings wenig, er bleibt bei kleinen Flaschen hoch.
Ja, Walnussöl passt gut zu Süßem, etwa über Quark oder ins Müsli. Sein nussiger Ton ergänzt Honig und Obst. Für Backwerk aus dem heißen Ofen ist es dagegen eine Verschwendung, weil die Hitze das Aroma zerstört. Tropfen Sie es lieber nachträglich über den fertigen Kuchen.
Vorn liegt das Bio-Kontor Bio-Walnussöl mit der Note 1,5. Kaltgepresst, nativ und mit mildem, nussigem Geschmack erfüllt es die wichtigsten Punkte. Mit 500 ml für rund 25 Euro gehört es beim Literpreis zu den günstigsten Ölen im Feld. Sie bekommen damit viel Öl, das kaum Kompromisse verlangt. Einen Nachteil hat es allerdings: Die Nüsse stammen nicht aus EU-Landwirtschaft, und die große Flasche will zügig verbraucht werden.
Preis-Leistungs-Sieger ist das Kräuterland Natur-Ölmühle Bio Walnussöl. Es kostet rund 15 Euro, ist nativ und kaltgepresst, die Nüsse kommen aus EU-Anbau mit Bio-Zertifikat. Die Note 2,0 ist solide. Der feinherbe Ton gefällt aber nicht jedem.
Familien mit täglichem Salat fahren mit der großen Flasche des Siegers am besten. Legen Sie Wert auf Nüsse aus Europa, passt der Preis-Leistungs-Sieger besser.
Seltene Nutzer greifen besser zu 100 oder 250 ml, denn ein halber Liter taugt wenig, wenn er vor dem Aufbrauchen altert.
Eine Stimme je Besucher. Zur Erkennung speichern wir ein Cookie und einen nicht rückrechenbaren Prüfwert Ihrer IP-Adresse, die IP selbst wird nicht gespeichert.
Für diesen Bio Walnussöl-Vergleich haben wir 11 Modelle anhand von 8 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 122 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 2.299 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 11 Händlerangebote, beantwortet 9 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 12.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
Ihre Meinung zählt: Stimmen Sie als Erster ab
Unsere Redaktion vergleicht jeden Bio Walnussöl nach Ausstattung, Preis und Herstellerangaben — im Alltag entscheidet aber Ihre Erfahrung. Sagen Sie uns in dieser Umfrage, welcher Bio Walnussöl aus dem Vergleich Ihrer Meinung nach der beste ist. Das Ergebnis sehen Sie sofort als Statistik, und es fließt in die nächste Überarbeitung dieses Tests ein.
Eine Stimme je Gerät. Die Umfrage ist ein Meinungsbild der Leser und ersetzt keine Messung — unsere Redaktionsnote entsteht unabhängig davon.
Unsere Empfehlungen basierend auf Testnoten und Kundenbewertungen.
| Platz | Produkt | Marke | Note | Bester Preis | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| 1.Beste Empfehlung | 1. Bio-Kontor Bio-Walnussöl | Biokontor | 1,5Sehr gut | 24,90 € | Zum Angebot |
| 2.Top Produkt | 2. Erbology Bio Kaltgepresstes Walnussöl | Erbology | 1,5Sehr gut | 29,99 € | Zum Angebot |
| 3. | 3. Dr. Metz Bio Walnussöl | Dr. Metz | 1,8Gut | 14,95 € | Zum Angebot |
| 4. | 4. Cibo Crudo Bio-Walnussöl | CIBO CRUDO | 2,0Gut | 16,99 € | Zum Angebot |
| 5. | 5. Kräuterland Natur-Ölmühle Bio Walnussöl | Kräuterland | 2,0Gut | 14,90 € | Zum Angebot |
| 6. | 6. Essences Bulgaria Bio-Walnussöl | Essences Bulgaria | 2,0Gut | 15,90 € | Zum Angebot |
| 7. | 7. Ölmühle Solling Bio-Walnussöl | Ölmühle Solling | 2,2Gut | 13,90 € | Zum Angebot |