
Sala Borretschöl kaltgepresstNote 1,4
Besonders viel enthalten und weiteren Mengen zur Auswahl.
- aus ökologischem Anbau
- 500 ml Inhalt
Letzte Aktualisierung:
Borretschöl Vergleich 2026: 15 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung.
Produkte nebeneinander, Merkmale untereinander. Mit den Pfeilen oder per Wischen lassen sich alle Spalten durchblättern — der Merkmalsname bleibt dabei stehen.
| Alle 6 Modelle → seitlich wischen | ||||||
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Menge Preis pro l | ||||||
| Menge Preis pro l | 500 ml 51,98 € pro l | 250 ml 71,96 € pro l | 100 ml 225,00 € pro l | 50 ml 189,80 € pro l | 100 ml 129,90 € pro l | 30 ml 527,67 € pro l |
Vegan | ||||||
| Vegan | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
Pures Borretschöl | ||||||
| Pures Borretschöl | Ja | Nein | Ja | Nein | Ja | Ja |
Biosiegel | ||||||
| Biosiegel | Ja | Nein | Ja | Nein | Nein | Nein |
Empfohlene Anwendung | ||||||
| Empfohlene Anwendung | Haut, Haare, Verzehr | Haut, Haare, Verzehr | Haut | Haut, Haare, Verzehr | Haut, Haare | Haut, Haare |
Enthält Gamma-Linolensäure | ||||||
| Enthält Gamma-Linolensäure | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein | Ja |
Kaltgepresst | ||||||
| Kaltgepresst | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein | Nein |
Vorteile | ||||||
| Vorteile |
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Angebot | ||||||
| Angebot | ||||||
6 Modelle verglichen · 9,49 € bis 25,99 € · beste Note 1,4 · Preise geprüft am 07.09.26

Sala Borretschöl kaltgepresstNote 1,4
Besonders viel enthalten und weiteren Mengen zur Auswahl.

Naissance 226Note 1,9
Ist genießbar und schonend verarbeitet durch Kaltpressung.

Inari Skincare ALU040Note 2,2
Aus ökologischem Anbau und liefert Gamma-Linolensäure.
Beim Kauf von Borretschöl entscheidet vor allem, wofür Sie es verwenden wollen: reine Hautpflege oder auch Verzehr. Sechs Modelle stehen hier gegenüber, preislich von rund 9 bis 26 Euro. Vergleichssieger ist das Sala Borretschöl kaltgepresst mit der Note 1,4, kaltgepresst, mit Biosiegel und 500 ml im Gebinde. Preis-Leistungs-Sieger wird Naissance 226 mit Note 1,9 für rund 18 Euro. Achten Sie auf drei Angaben: kaltgepresst, pures Öl und Gamma-Linolensäure. Weil die Flaschen von 30 bis 500 ml reichen, schwankt der Preis je Liter hier enorm.
Kaltgepresst erhält die empfindlichen Fettsäuren besser als warme Verfahren, vier der sechs Modelle sind so hergestellt. Pures Borretschöl steht bei vier Modellen in den Angaben, bei den beiden Naissance-Flaschen dagegen nicht. Gamma-Linolensäure gilt als Haup


Gewonnen wird dieses Pflanzenöl aus den kleinen schwarzen Samen des Borretsch. Die Pflanze kennt man auch als Gurkenkraut. In ihren Samen steckt Gamma-Linolensäure, eine Fettsäure, die in kaum einem anderen Öl in dieser Menge vorkommt.
Unterschieden wird nach dem Verfahren der Gewinnung und nach der Reinheit. Kaltgepresstes Öl entsteht ohne Wärmezufuhr, die Samen werden schlicht mechanisch ausgepresst. Warm gewonnenes Öl gibt mehr Ausbeute, belastet die Fettsäuren aber stärker. Vier der sechs Modelle hier sind kaltgepresst.
Die zweite Unterscheidung betrifft die Zusammensetzung.
Pures Borretschöl besteht nur aus diesem einen Öl. Bei Mischungen kommt ein Trägeröl dazu, was das Verteilen erleichtert und den Preis senkt. Beide Naissance-Flaschen führen "Pures Borretschöl: Nein", die vier anderen "Ja".
Dazu kommt die Frage der Zulassung. Manche Öle sind als Lebensmittel deklariert und damit genießbar, andere ausdrücklich nur für die äußere Anwendung gedacht. Aromatika und Bergland nennen als empfohlene Anwendung Haut sowie Haare, ohne Verzehr.
Gamma-Linolensäure ist eine mehrfach ungesättigte Omega-6-Fettsäure. Der Körper bildet sie normalerweise selbst aus Linolsäure. Borretschsamen liefern sie direkt, weshalb das Öl bei trockener Haut oft empfohlen wird.
Wer ein Öl aussucht, schaut meist zuerst auf den Preis der Flasche. Das führt oft in die Irre. Entscheidend ist, was drin ist und wie lange Sie es brauchen.
Zur großen Flasche zu greifen, weil die Rechnung je Liter niedriger aussieht, lohnt sich nur bei täglicher Anwendung. Borretschöl ist empfindlich. Steht es offen ein halbes Jahr im Bad, ist der Rest nicht mehr frisch.
Pipette, Pumpspender oder Glasflasche sind Ausstattungsfragen, die im Alltag kaum ins Gewicht fallen. Wichtiger ist ein dunkles Glas.

Zwischen Platz eins und Platz sechs liegt eine ganze Note. Das klingt viel, erklärt sich aber vor allem über Ausstattung und Menge.
Mit 1,4 führt das Sala Borretschöl kaltgepresst das Feld an. Es ist pur, kaltgepresst, trägt ein Biosiegel, liefert Gamma-Linolensäure und ist für Haut, Haare sowie Verzehr freigegeben. 500 ml bedeuten das größte Gebinde und trotzdem die niedrigste Rechnung je Liter. Tupft jemand das Öl zweimal im Jahr punktuell auf trockene Stellen, ist diese Menge unnötig.
Auf 1,9 kommt das Naissance 226. Kaltgepresst, genießbar, mit Gamma-Linolensäure, aber ohne Biosiegel und nicht pur. Wer Wert auf ein reines Öl legt, findet hier nicht das Passende.
| Modell | Note | Pures Öl / Kaltgepresst |
|---|---|---|
| Sala Borretschöl kaltgepresst | 1,4 | Ja / Ja |
| Naissance 226 | 1,9 | Nein / Ja |
| Inari Skincare ALU040 | 2,2 | Ja / Ja |
| Aromatika Borretschöl | 2,3 | Ja / Nein |
| Bergland Borretsch-Öl | 2,4 | Ja / Nein |
Pur, kaltgepresst und bio ist auch das Inari Skincare ALU040 mit 2,2, allerdings nur für die Haut vorgesehen und mit 100 ml für rund 22 Euro teuer gerechnet. Bei Aromatika und Bergland fehlt die Kaltpressung, bei Aromatika zusätzlich die Gamma-Linolensäure.
Beim Vergleichssieger fallen Menge und Qualität zusammen. 500 ml für rund 26 Euro ergeben etwa 52 Euro je Liter. Das ist der niedrigste Wert im ganzen Feld, und zwar mit deutlichem Abstand.
Vollständig sind die Angaben: kaltgepresst, pur, vegan, Biosiegel, Gamma-Linolensäure, freigegeben für Haut, Haare und Verzehr. Kein anderes Modell erfüllt alle sechs Punkte gleichzeitig. 2.242 Käufer haben es mit 4,7 Sternen bewertet, und der Hersteller bietet weitere Mengen an.
Allerdings hat das halbe Liter einen Haken, den man vorher bedenken sollte. Borretschöl oxidiert. Nutzt jemand es nur gelegentlich als Gesichtsöl, bekommt er die Flasche in einem Jahr nicht leer, und dann bringt die günstige Rechnung wenig.
Sinnvoll ist die Menge, wenn Sie das Öl täglich einnehmen oder mehrere Personen im Haushalt es nutzen. Auch für die Haarpflege geht mehr weg als beim punktuellen Auftragen.
Zum Einstieg bleibt eine kleine Flasche vernünftiger.

Am häufigsten passiert der Blick auf den Flaschenpreis statt auf die Rechnung je Liter. Rund 9 Euro klingen nach einem guten Geschäft. Bei 50 ml sind das umgerechnet 189,80 Euro, also mehr als das Dreifache des Vergleichssiegers.
Umgekehrt greifen manche zur größten Flasche, ohne den Verbrauch zu kennen. Öl, das ranzig wird, spart kaum etwas.
Ein zweiter Punkt betrifft die Verwechslung von Siegeln und Inhalt. Ein Biosiegel bezieht sich auf den Anbau der Samen. Es sagt nichts darüber, ob das Öl kaltgepresst oder pur ist. Beim Aromatika-Öl steht "Pures Borretschöl: Ja" und trotzdem "Kaltgepresst: Nein".
Übersehen wird oft auch die Freigabe zur Anwendung. Zwei Modelle sind nach Herstellerangabe nur für Haut und Haare gedacht. Wer sie in den Salat gibt, nutzt ein Produkt außerhalb seines Zwecks.
Und dann das Lagern. Ein Fläschchen auf der Fensterbank ist schnell zur Hand und steht am schlechtesten Ort der Wohnung. Licht und Wärme setzen den Fettsäuren zu. Wenn Sie schon beim Kauf nach der passenden Menge schauen, denken Sie gleich mit, wo die Flasche stehen soll. Vergleichbar empfindlich sind übrigens andere kaltgepresste Pflanzenöle, etwa kaltgepresstes Schwarzkümmelöl, das ebenfalls dunkel und kühl gehört.

Zwei bis drei Tropfen reichen fürs Gesicht. Verteilt wird auf leicht feuchter Haut, weil sich das Öl so besser über die ganze Fläche ziehen lässt und nicht sofort an einer Stelle klebt. Wer mehr nimmt, hat länger einen Film und keinen besseren Effekt.
An Ellenbogen oder Händen wird punktuell aufgetragen und einmassiert. Manche mischen es in eine neutrale Creme, weil sich das gleichmäßiger verteilt. Beim Naissance 226 in der 50-ml-Flasche steht ausdrücklich "ohne Fettfilm".
Tragen Sie das Öl abends auf, nicht morgens. Über Nacht hat es Zeit einzuziehen, und Sie stören sich nicht am Glanz. Unter Makeup oder Sonnencreme ist ein Öl ohnehin die schlechtere Grundlage.
Für die Haare geben Sie ein paar Tropfen in die Spitzen, nicht auf den Ansatz. Am Haaransatz beschwert Öl das Haar und wirkt schnell strähnig.
Beim Verzehr gilt: nicht erhitzen. Die Fettsäuren, um die es geht, halten Hitze schlecht aus. Über den fertigen Salat oder in den Quark, ja. In die Pfanne, nein, dort funktioniert das Prinzip nicht.
Dunkel und kühl gehört die Flasche hin, nach dem Öffnen am besten in den Kühlschrank.
30 bis 500 ml decken die Flaschengrößen im Vergleich ab. Daraus entstehen die großen Unterschiede in der Rechnung je Liter, die von 51,98 bis 527,67 Euro reicht und damit weiter auseinanderläuft als jeder Notenabstand.
Probiert jemand Borretschöl zum ersten Mal, nimmt er klein. 50 ml sind schnell aufgebraucht, und Sie merken, ob das Öl zu Ihrer Haut passt. Der hohe Wert je Liter ist dabei in Kauf zu nehmen, denn eine halb verdorbene große Flasche kostet mehr.
Bei regelmäßiger Pflege, also mehrmals in der Woche, sind 100 ml vernünftig. Aromatika und Inari Skincare liegen in diesem Bereich, preislich zwischen rund 13 und 22 Euro.
Rechnen Sie kurz nach.
Zwei Tropfen täglich sind etwa 3 ml im Monat. Danach ist die Entscheidung einfach, und sie hängt davon ab, wie konsequent Sie die Pflege durchziehen, nicht davon, welche Rechnung auf dem Papier besser aussieht.
Aufgetragen wird meist pur, nach dem Waschen auf leicht feuchte Haut. Ein paar Tropfen reichen fürs ganze Gesicht.
Reiben Sie das Öl zunächst zwischen den Handflächen warm. Dann drücken Sie es sanft ein, statt es zu verstreichen. So zieht es besser ein und bleibt weniger an der Oberfläche zurück. Nimmt jemand zu viel, hat er anschließend einen glänzenden Film im Gesicht und schiebt das Öl den halben Abend hin und her, ohne dass mehr davon einzieht.
An Ellenbogen, Knien oder Händen dürfen es ruhig mehr Tropfen sein.
Bei der Kaltpressung werden die Samen mechanisch gequetscht, ohne dass zusätzlich erhitzt wird. Hitze und Licht setzen empfindlichen Fettsäuren zu. Vier der sechs verglichenen Öle sind kaltgepresst, darunter beide Naissance-Größen und das Sala Borretschöl.
Als tägliche Pflege für normale, unproblematische Haut lohnt sich reines Borretschöl allerdings nur begrenzt. Es ist deutlich teurer als eine einfache Creme und bringt bei gesunder Haut wenig zusätzlich. Sinnvoll wird es dort, wo die Haut spannt, schuppt oder sehr trocken ist.
Manche mischen einige Tropfen in ihre gewohnte Creme. Das klappt und streckt die Menge spürbar. Beim Inari Skincare ALU040 steht als empfohlene Anwendung ohnehin nur die Haut, nicht der Verzehr.

Nicht jedes der sechs Öle darf in den Mund. Bei Aromatika und Bergland steht als Anwendung nur Haut sowie Haare, beim Inari Skincare ALU040 sogar ausschließlich Haut. Genießbar sind nach den Angaben im Vergleich das Sala Borretschöl und beide Naissance-Abfüllungen.
Erhitzen sollten Sie es nicht.
Borretschöl gehört zu den Ölen, die man kalt verwendet: über den fertigen Salat, in einen Dip, ins Müsli oder in einen Smoothie. Zum Braten taugt es wenig, weil die empfindlichen Fettsäuren, wegen derer man es überhaupt kauft, dabei verloren gehen. Ein Teelöffel täglich ist eine übliche Größenordnung, mehr braucht es selten.
Ein Öl, das in der Pfanne landet, hätte auch ein günstiges Sonnenblumenöl sein können.
Kräftig und leicht nussig schmeckt es, manche empfinden das als gewöhnungsbedürftig. Geht es nur ums Essen, fährt man mit der 500-ml-Flasche von Sala am günstigsten: rund 26 Euro bei 51,98 Euro je Liter. Bergland kommt dagegen auf 527,67 Euro, dort geht es um 30 ml für die Haut.
Achten Sie darauf, ob auf der Flasche ein Hinweis zum Verzehr steht. Fehlt er, gehört das Öl nicht ins Essen.
Licht, Wärme und Sauerstoff sind die drei Gegner jedes kaltgepressten Öls. Eine dunkle Flasche im kühlen Schrank hält deutlich länger als eine helle auf der Fensterbank.
Nach dem Öffnen beginnt die Uhr zu laufen. Viele Hersteller nennen einige Monate, in denen das Öl nach dem Anbrechen verbraucht sein sollte. Wie lange es wirklich gut bleibt, hängt davon ab, wie oft Sie die Flasche öffnen und wo sie steht. Im Kühlschrank trübt das Öl leicht ein, das ist normal und verschwindet bei Zimmertemperatur wieder.
Riechen Sie vor jeder Anwendung kurz daran.
Deshalb ist die Flaschengröße eine echte Kaufentscheidung und nicht nur eine Preisfrage. Ein halber Liter, der halb verdorben im Schrank steht, spart kaum etwas. Bei einem Verbrauch von wenigen Tropfen täglich sind die 50 ml von Naissance für rund 9 Euro oder die 30 ml von Bergland die ehrlichere Wahl, auch wenn 189,80 beziehungsweise 527,67 Euro je Liter abschreckend wirken.
Sechs Öle, vier klar unterscheidbare Nutzertypen. Verbraucht jemand regelmäßig und in größerer Menge, etwa in der Küche und auf der Haut gleichzeitig, ist er mit dem Vergleichssieger von Sala am besten bedient: 500 ml, Biosiegel, kaltgepresst, Note 1,4.
Für Einsteiger sieht es anders aus.
Wenn Sie zum ersten Mal ausprobieren, ob Ihre Haut das Öl verträgt, kaufen Sie klein. Die 50-ml-Flasche von Naissance kostet rund 9 Euro und ist damit der günstigste Einstieg. Sollte es Ihnen nicht zusagen, haben Sie wenig verloren. Dasselbe gilt fürs Bergland Borretsch-Öl mit 30 ml für rund 16 Euro, das allerdings nicht kaltgepresst ist und dennoch auf 527,67 Euro je Liter kommt.
Der Kaufpreis auf dem Etikett sagt nichts über den tatsächlichen Wert. Bergland wirkt mit rund 16 Euro günstiger als Sala mit rund 26 Euro, kostet je Liter aber das Zehnfache. Wer nur auf den Flaschenpreis schaut, zahlt am Ende deutlich mehr.
Reine Hautpflege ohne Küchenverwendung? Dann kommt Inari Skincare ALU040 infrage, mit Biosiegel, kaltgepresst und Note 2,2 für rund 22 Euro bei 100 ml. Wer daneben auch kochen möchte, greift daneben.
Aromatika ist die Wahl für alle, die pures Öl für Haut sowie Haare zum überschaubaren Preis suchen. Gamma-Linolensäure steht dort allerdings nicht in den Angaben, und kaltgepresst ist es ebenfalls nicht.

Zwei Angaben werden oft verwechselt: das Biosiegel und die Reinheit des Öls. Sie sagen Verschiedenes aus.
Ein Biosiegel bezieht sich auf den Anbau der Pflanzen, also darauf, wie die Samen erzeugt wurden. Zwei der sechs Öle tragen es, das Sala Borretschöl und Inari Skincare ALU040. Beide stammen aus ökologischem Anbau.
Reinheit meint etwas anderes.
Die Angabe pures Borretschöl sagt, ob in der Flasche ausschließlich Borretschöl steckt oder ob andere Öle beigemischt sind. Hier fällt auf, dass beide Naissance-Abfüllungen mit Nein geführt werden, obwohl sie kaltgepresst sind und Gamma-Linolensäure liefern. Sala, Inari, Aromatika und Bergland sind dagegen als pur ausgewiesen. Eine Mischung ist kein Makel, sie ist oft milder und günstiger. Nur wissen sollte man es.
| Modell | Biosiegel | Pures Borretschöl |
|---|---|---|
| Sala Borretschöl kaltgepresst | Ja | Ja |
| Naissance 226 | Nein | Nein |
| Inari Skincare ALU040 | Ja | Ja |
| Aromatika Borretschöl | Nein | Ja |
| Bergland Borretsch-Öl | Nein | Ja |
Ein Siegel allein macht das Öl nicht besser verträglich. Es sagt etwas über den Anbau, nicht über die Wirkung auf Ihrer Haut. Wem der Anbau wichtig ist, hat zwei Möglichkeiten, und beide liegen im oberen Preisbereich.
Von rund 9 bis 26 Euro spannt sich das Feld. Das klingt nach wenig Unterschied, verdeckt aber, dass hier völlig verschiedene Mengen in der Flasche stecken.
Unten liegt Naissance 226 mit 50 ml für rund 9 Euro. Danach folgen Aromatika mit rund 13 Euro, Bergland mit rund 16 Euro und die größere Naissance-Abfüllung mit rund 18 Euro. Oben stehen Inari Skincare ALU040 mit rund 22 Euro und das Sala Borretschöl mit rund 26 Euro.
Entscheidend bleibt die Rechnung je Liter.
Bei Sala sind es 51,98 Euro, bei Naissance 226 dann 71,96 Euro, bei Aromatika 129,90 Euro, bei der kleinen Naissance-Flasche 189,80 Euro, bei Inari 225,00 Euro und bei Bergland 527,67 Euro. Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Liter liegt das Zehnfache. Wer das Öl täglich nutzt, spürt diesen Unterschied nach wenigen Monaten. Tupft ihn jemand dreimal im Jahr auf eine trockene Stelle, bekommt er die große Flasche schlicht nicht auf.
Unter 20 Euro bekommen Sie eine ordentliche Ausstattung, aber selten ein Biosiegel. Darüber kommen Siegel und größere Mengen dazu. Eine teure Flasche allein bringt wenig: Bergland liegt mit rund 16 Euro bei Note 2,4 und damit am Ende des Feldes, obwohl es je Liter am meisten kostet. Ähnliche Überlegungen gelten übrigens auch beim Schwarzkümmelöl, wo Flaschengröße und Rechnung je Liter ebenso weit auseinanderlaufen.
Für rund 18 Euro kommen 225 ml in die Wohnung. Note 1,9, kaltgepresst, mit Gamma-Linolensäure und ausdrücklich auch zum Verzehr geeignet.
Was es besonders macht, ist die Rechnung dahinter: 71,96 Euro je Liter. Damit liegt Naissance hinter dem Sala Borretschöl an zweiter Stelle, kostet in der Anschaffung aber acht Euro weniger. Wer erst einmal schauen will, ob er das Öl regelmäßig nutzt, riskiert hier weniger Geld als bei der halben Literflasche.
Kaltgepresst ist es ebenfalls.
Zwei Einschränkungen gehören dazu. Ein Biosiegel trägt Naissance nicht, und in der Spalte pures Borretschöl steht Nein. Wem beides wichtig ist, der landet zwangsläufig beim teureren Sala oder bei Inari. Für alle anderen ist das eine Frage des Anspruchs, keine der Verträglichkeit.
Dasselbe Öl gibt es auch als 50-ml-Flasche für rund 9 Euro. Die trägt die Note 2,2 und kostet 189,80 Euro je Liter, also das Zweieinhalbfache. Als Probe sinnvoll, als Dauerlösung unnötig teuer.
Gibt jemand das Öl sowohl aufs Gesicht als auch in den Salat, bekommt er hier die vernünftigste Mischung aus Menge, Preis und Ausstattung.


Im Drogeriemarkt um die Ecke findet man Borretschöl selten, und wenn, dann in kleinen Flaschen aus der Apothekenabteilung. Die Auswahl ist dort durchaus überschaubar.
Online sieht es anders aus. Dort stehen Mengen von 30 bis 500 ml nebeneinander, mit Angaben zu Pressung, Anbau und Anwendung. Genau diese Angaben brauchen Sie, um die Flaschen überhaupt vergleichen zu können. Ohne die Rechnung je Liter wirkt eine 30-ml-Flasche für rund 16 Euro wie ein Schnäppchen gegenüber 26 Euro, obwohl das Gegenteil stimmt.
Ein Vorteil des Ladens bleibt: Sie sehen die Flasche.
Dunkles Glas erkennen Sie sofort, ebenso, ob ein Tropfeinsatz oder eine Pipette dabei ist. Online steht das nicht immer dabei, und gerade bei größeren Mengen erleichtert eine Pipette das Dosieren erheblich. Bei 500 ml schütten Sie sonst leicht zu viel in die Hand.
Prüfen Sie vor dem Bestellen drei Dinge: ob das Öl zum Verzehr freigegeben ist, ob es kaltgepresst ist und wie groß die Flasche wirklich ist. Alle drei Angaben stehen in den Merkmalen der hier verglichenen Öle. Die Bewertungen anderer Käufer sind eine Ergänzung, mehr nicht. Beim Sala Borretschöl haben 2.242 Käufer 4,7 Sterne vergeben, was auf Zufriedenheit hindeutet, aber nichts über Ihre Haut aussagt.
Vorteile
Nachteile
Nur, wenn es der Hersteller ausdrücklich freigibt. Im Vergleich sind das Sala Borretschöl und beide Naissance-Abfüllungen als genießbar ausgewiesen. Beim Inari Skincare ALU040 steht als Anwendung ausschließlich Haut, bei Aromatika und Bergland Haut sowie Haare. Fehlt ein Hinweis zum Verzehr auf der Flasche, bleibt das Öl außerhalb der Küche.
Auf der Haut genügen wenige Tropfen fürs ganze Gesicht. Das hängt davon ab, wie trocken Ihre Haut ist und ob Sie das Öl pur oder in der Creme verwenden. Zum Verzehr ist ein Teelöffel eine übliche Größenordnung. Mehr zu nehmen bringt wenig, es verbraucht nur die Flasche schneller.
Gemeint ist eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, die in nur wenigen Pflanzenölen in nennenswerter Menge steckt. Sie erklärt, warum Borretschöl so viel teurer ist als gewöhnliche Speiseöle. Fünf der sechs verglichenen Öle weisen sie aus, beim Aromatika Borretschöl ist sie nicht angegeben.
Es sagt etwas über den Anbau, nicht über die Wirkung. Die Samen stammen dann aus ökologischer Erzeugung. Zwei Öle im Vergleich tragen das Siegel, Sala und Inari Skincare ALU040, beide liegen im oberen Preisbereich. Für die Verträglichkeit auf Ihrer Haut ist das Siegel kein Maßstab, es funktioniert nicht als Ersatz für einen eigenen Test an einer kleinen Stelle.
Borretschsamen enthalten wenig Öl, entsprechend viel Pflanzenmaterial steckt in einer kleinen Flasche. Dazu kommt bei kaltgepressten Varianten die schonende Verarbeitung ohne zusätzliche Hitze. Die Werte je Liter reichen von 51,98 bis 527,67 Euro. Wer darauf statt auf den Flaschenpreis schaut, findet schnell die günstigere Wahl.
Es spendet Feuchtigkeit und Fett, gerade an Stellen, die spannen oder schuppen. Beim Inari Skincare ALU040 wird ausdrücklich genannt, dass es besonders viel Feuchtigkeit spendet. Bei normaler, gesunder Haut lohnt sich das Öl allerdings nur begrenzt, dort reicht eine einfache Creme meist aus. Probieren Sie es zunächst an einer kleinen Stelle.
Meist einige Monate, abhängig von Lagerung und Gebrauch. Dunkel, kühl und fest verschlossen hält das Öl deutlich länger als offen auf der Fensterbank. Riecht es scharf oder ranzig, gehört es weg. Genau deshalb spart eine große Flasche kaum etwas, wenn Sie das Öl nur gelegentlich verwenden.
Die kleine Naissance-Flasche mit 50 ml für rund 9 Euro. Sie kostet am wenigsten und reicht aus, um zu sehen, ob Ihnen Geruch und Gefühl zusagen. Mit 189,80 Euro je Liter ist sie teuer gerechnet, für eine Probe spielt das kaum eine Rolle. Als Dauerlösung greifen Sie später zur größeren Abfüllung.
Besser nicht. Die empfindlichen Fettsäuren, wegen derer man das Öl überhaupt kauft, vertragen Hitze schlecht. Verwenden Sie es kalt, über dem fertigen Gericht, im Salat oder im Müsli. Zum Erhitzen taugt es wenig, dafür gibt es deutlich günstigere Öle.
Ja, fünf der sechs verglichenen Öle nennen Haare ausdrücklich als Anwendung. Meist wird es in die Spitzen einmassiert oder vor dem Waschen als Kur in die Längen gegeben. Nehmen Sie sparsam, sonst wirkt das Haar strähnig. Nur beim Inari Skincare ALU040 steht als Anwendung ausschließlich die Haut.
Vergleichssieger ist das Sala Borretschöl kaltgepresst mit der Note 1,4. Es vereint als einziges Öl im Feld alle Merkmale, die hier zählen: Biosiegel, kaltgepresst, pures Borretschöl, Gamma-Linolensäure und die Freigabe für Haut, Haare sowie Verzehr. Dazu kommen 51,98 Euro je Liter, der niedrigste Wert der Runde, obwohl die Flasche mit rund 26 Euro am teuersten wirkt. 2.242 Käufer haben 4,7 Sterne vergeben.
Preis-Leistungs-Sieger wird Naissance 226 mit Note 1,9 für rund 18 Euro. Bei 225 ml und 71,96 Euro je Liter ist das die zweitgünstigste Rechnung, und kaltgepresst sowie genießbar ist das Öl ebenfalls. Ein Biosiegel fehlt, und in der Spalte pures Borretschöl steht Nein.
Für Vielnutzer mit Anspruch an den Anbau führt kein Weg an Sala vorbei. Wer regelmäßig verwendet, aber kein Siegel braucht, nimmt Naissance 226. Zum Ausprobieren reicht die 50-ml-Flasche für rund 9 Euro. Geht es ausschließlich um Hautpflege, kommt Inari Skincare ALU040 mit Note 2,2 infrage.
Ein ehrlicher Nachteil beim Vergleichssieger: 500 ml sind viel. Braucht jemand nur ab und zu ein paar Tropfen, steht die Flasche nach der empfohlenen Verbrauchszeit noch halb voll da, und dann spart der niedrige Wert je Liter kaum etwas.
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Für diesen Borretschöl-Vergleich haben wir 6 Modelle anhand von 7 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 42 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 2.984 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 6 Händlerangebote, beantwortet 10 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 07.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
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Unsere Empfehlungen basierend auf Testnoten und Kundenbewertungen.
| Platz | Produkt | Marke | Note | Bester Preis | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| 1.Beste Empfehlung | 1. Sala Borretschöl kaltgepresst | Sala | 1,4Sehr gut | 25,99 € | Zum Angebot |
| 2.Top Produkt | 2. Naissance 226 | Naissance | 1,9Gut | 17,99 € | Zum Angebot |
| 3. | 3. Inari Skincare ALU040 | – | 2,2Gut | 22,50 € | Zum Angebot |
| 4. | 4. Naissance 226 50 ml | Naissance | 2,2Gut | 9,49 € | Zum Angebot |
| 5. | 5. Aromatika Borretschöl | Aromatika | 2,3Gut | 12,99 € | Zum Angebot |
| 6. | 6. Bergland Borretsch-Öl | Bergland | 2,4Gut | 15,91 € | Zum Angebot |