Beim Umgang mit Hundefutter-Sets gibt es einige Punkte zu beachten, damit die Fütterung für den Hund gesund und sicher bleibt. Ein Futterwechsel sollte grundsätzlich schrittweise erfolgen, indem das neue Futter über mehrere Tage hinweg zunehmend mit dem alten gemischt wird. So kann sich die Verdauung des Hundes an die neue Rezeptur gewöhnen, ohne dass es zu Durchfall oder Erbrechen kommt.
Angebrochene Nassfutterdosen gehören immer in den Kühlschrank und sollten je nach Herstellerangabe innerhalb weniger Tage aufgebraucht werden. Trockenfutter sollte trocken, kühl und lichtgeschützt gelagert werden, am besten in der verschlossenen Originalverpackung oder einem luftdichten Behälter, um Feuchtigkeit und Schädlingsbefall vorzubeugen.
Auch die richtige Fütterungsmenge spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit des Hundes. Die Angaben auf der Verpackung dienen als Orientierung und sollten an Gewicht, Alter, Aktivitätslevel und eventuelle gesundheitliche Besonderheiten des jeweiligen Hundes angepasst werden. Übergewicht ist bei Hunden ein zunehmendes Problem, das häufig durch zu große Portionen oder zu viele Leckerlis zwischen den Mahlzeiten begünstigt wird. Wer unsicher ist, wie viel Futter der eigene Hund tatsächlich benötigt, kann die Fütterungsmenge in Absprache mit einer Tierarztpraxis individuell anpassen lassen.
Ein weiterer Aspekt, der in der Praxis oft unterschätzt wird, ist die Hygiene rund um Futternapf und Futterlagerung. Näpfe sollten regelmäßig gereinigt werden, besonders bei feuchtem Nassfutter, das schnell Bakterien bilden kann, wenn Reste über längere Zeit im Napf verbleiben. Auch Behälter für Trockenfutter sollten von Zeit zu Zeit ausgewaschen und getrocknet werden, um Rückstände von Fett und Krümeln zu entfernen, die sich sonst mit der Zeit ansammeln.
Gerade im Sommer ist besondere Vorsicht geboten, denn Nassfutter verdirbt bei warmen Temperaturen deutlich schneller als im Winter. Reste, die länger als eine Stunde ungekühlt im Napf stehen, sollten entsorgt werden, um Magen-Darm-Beschwerden vorzubeugen. Bei Reisen oder längeren Ausflügen empfiehlt sich eine Kühltasche, um Nassfutter unterwegs sicher zu transportieren, während Trockenfutter aufgrund seiner längeren Haltbarkeit deutlich unkomplizierter für unterwegs geeignet ist.
Sicherheitshinweise für die Fütterung
- Allgemeine Hinweise zu sachgemäßer Nutzung, Lagerung und Fütterungsmenge auf der Verpackung beachten.
- Futterwechsel immer schrittweise über mehrere Tage vornehmen, um den Magen-Darm-Trakt nicht zu belasten.
- Angebrochene Nassfutterdosen im Kühlschrank lagern und zeitnah aufbrauchen.
- Bei bekannten Unverträglichkeiten oder gesundheitlichen Vorerkrankungen vor der Futterumstellung tierärztlichen Rat einholen.
- Frisches Trinkwasser sollte dem Hund jederzeit zur Verfügung stehen, besonders bei überwiegender Trockenfutterfütterung.
Wer neben der richtigen Ernährung auch für die passende Ausstattung im Alltag sorgen möchte, findet in unseren weiteren Vergleichen hilfreiche Orientierung, etwa zum Thema Gartenliege für gemütliche Stunden im Garten mit dem Hund, zum Sonnenschirm für Schatten an heißen Tagen, zur Fitnessmatte für gemeinsames Training drinnen oder zum praktischen Rucksack für lange Wanderungen mit dem Vierbeiner.