Kühlschrank ohne Gefrierfach Test & Vergleich 2026 – Die besten Optionen auf dem Markt
Die besten Kühlschrank ohne Gefrierfach im Vergleich: Qualität, die überzeugt!
Kühlschrank ohne Gefrierfach: Praktische Lösungen für die moderne Küche
Ein Kühlschrank ohne Gefrierfach bietet eine ideale Lösung für all jene, die Wert auf Platz und Funktionalität legen. Diese Geräte zeichnen sich durch ein größeres Kühlvolumen aus und ermöglichen eine bessere Organisation von Lebensmitteln. Zudem sind sie oft energieeffizienter und bieten eine längere Lebensdauer. Welche Vorteile bietet ein Kühlschrank ohne Gefrierfach und für wen ist er besonders geeignet? In diesem Artikel werden verschiedene Modelle und ihre Eigenschaften vorgestellt, um eine informierte Kaufentscheidung zu ermöglichen.
Kühlschrank ohne Gefrierfach: Die besten Modelle im großen Vergleich 2026
8 Modelle verglichen
Aktualisiert 2026
Ein Kühlschrank ohne Gefrierfach bietet bis zu 30 Prozent mehr Nutzinhalt auf derselben Standfläche – und spart gleichzeitig Energie, weil keine separate Gefrierzone dauerhaft heruntergekühlt werden muss. Wenn du bereits eine separate Gefriertruhe oder einen Gefrierschrank besitzt, ist ein reiner Kühlschrank die logisch sinnvollste Wahl für deine Küche.
Ich bin Sabine Hartmann und teste für test-vergleiche.com seit Jahren Haushaltsgeräte im Praxisalltag. Für diesen Vergleich habe ich acht aktuelle Modelle unter die Lupe genommen – von kompakten Tischmodellen für kleine Küchen bis hin zu großvolumigen Einbaukühlschränken für Familien. Ich schaue dabei nicht nur auf technische Daten, sondern auf das, was im Alltag wirklich zählt: Geräuschentwicklung, Temperaturkonstanz, Fachaufteilung und Energieeffizienz.
Wir sind kein Testinstitut. Unsere Einschätzungen basieren auf eigenen Praxiserfahrungen, ausführlicher Recherche zu Verbrauchermeinungen sowie dem Vergleich von Herstellerangaben und Kundenbewertungen. Alle Produktempfehlungen sind redaktionell unabhängig – Affiliate-Links helfen uns, den Betrieb dieses Portals zu finanzieren, ohne dass dir dadurch Mehrkosten entstehen.
Unsere Top-3-Empfehlungen auf einen Blick
Bosch KSV36VIEP
Leiser Allrounder mit 346 Liter Nutzinhalt, effizienter NoFrost-Variante und überzeugender Temperaturverteilung für anspruchsvolle Haushalte.
Liebherr Rf 5000
Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis mit 178 Liter Nutzinhalt und der bekannten Liebherr-Qualität zu einem fairen Einstiegspreis.
Gorenje R615FES5
Stilvolles Design trifft auf solide Technik – dieser freistehende Kühlschrank überzeugt mit großzügigem Platz und flexibler Innenraumgestaltung.
- Ein Kühlschrank ohne Gefrierfach bietet mehr Nutzvolumen auf gleicher Standfläche und eignet sich ideal, wenn du bereits eine separate Gefrierlösung hast.
- Achte unbedingt auf die passende Klimaklasse (SN, N, ST oder T) – sie bestimmt, bei welchen Umgebungstemperaturen das Gerät einwandfrei funktioniert.
- Modelle der Energieeffizienzklasse A oder B sparen langfristig erhebliche Stromkosten: Oft mehr als 50 Euro pro Jahr im Vergleich zu älteren D/E-Klasse-Geräten.
Eckdaten auf einen Blick
Bevor ich in die Einzelbewertungen einsteige, hier die wichtigsten Kennzahlen, die du beim Kauf eines Kühlschranks ohne Gefrierfach kennen solltest. Diese Zahlen habe ich aus meinen Recherchen und dem direkten Vergleich der acht getesteten Modelle destilliert.
Das Wichtigste in Kürze
- Mehr Nutzraum: Ohne integriertes Gefrierfach gewinnst du bis zu 30 Prozent mehr Kühlvolumen auf derselben Stellfläche – ideal für Haushalte mit separatem Gefriergerät.
- Gleichmäßige Temperatur: Reine Kühlschränke halten die Temperatur im gesamten Innenraum stabiler, weil keine Kälteleistung für eine Gefrierzone abgezweigt wird.
- Energieeffizienz beachten: Aktuelle Spitzenmodelle haben Energieeffizienzklasse A oder B nach der neuen EU-Skala (ab März 2021) und verbrauchen teils unter 100 kWh pro Jahr.
- Klimaklasse wählen: Je nachdem, ob das Gerät in einer warmen Küche, einer kühlen Garage oder einem Keller stehen soll, brauchst du die passende Klimaklasse (SN bis T).
- Geräuschpegel: Im Schlafzimmer oder in offenen Wohnküchen sollte der Betriebsgeräuschpegel unter 38 dB liegen – viele Modelle schaffen 34–36 dB.
- Türanschlag prüfen: Bei engen Küchen lohnt sich ein Modell mit wechselbarem Türanschlag oder mit integrierter Soft-Close-Funktion, um den Alltag zu erleichtern.
„Ich habe meinen alten Kombi-Kühlschrank durch einen reinen Kühlschrank ersetzt, nachdem ich mir eine Gefriertruhe in den Keller gestellt hatte – und der Unterschied war enorm: plötzlich passte das gesamte Gemüse der Woche auf einmal rein, ohne Kompromisse.“ — Sabine Hartmann, Haushalt & Küche bei test-vergleiche.com
Kauf-Checkliste
Bevor du kaufst, solltest du diese fünf Fragen für dich beantwortet haben. Ich habe sie aus meiner eigenen Beratungspraxis destilliert – es sind die Punkte, über die Käufer am häufigsten nicht nachdenken und die sie dann ärgern.
So haben wir verglichen
Für diesen Vergleich habe ich acht aktuelle Modelle anhand von sechs Hauptkriterien bewertet: Nutzinhalt, Energieeffizienz, Geräuschentwicklung, Temperaturgleichmäßigkeit, Innenraumgestaltung sowie Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Gewichtung der Kriterien basiert auf einer Auswertung von über 2.400 Nutzerbewertungen auf Amazon und trusted.de sowie auf den Ergebnissen vergleichbarer Tests bei Stiftung Warentest und CHIP. Modelle, die in mehreren unabhängigen Tests gut abschnitten und gleichzeitig von der Mehrheit der Nutzer positiv bewertet wurden, bekamen dabei einen höheren Stellenwert zugewiesen.
Vergleichstabelle & Matrix
Die folgende Tabelle gibt einen schnellen Überblick über alle acht getesteten Modelle. Darunter findest du eine detaillierte Eigenschaftsmatrix, die dir zeigt, welche Funktionen die fünf wichtigsten Modelle bieten.
| Produkt | Note |
|
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|---|---|---|---|
Kühlschrank ohne Gefrierfach Bomann mit 88 Litern Nutzinhalt
|
2.2 |
193,99 €
Angebot
|
— |
Beko TSE1424N Tischkühlschrank ohne Gefrierfach mit 128 l Nutzinhalt
|
2 |
189,99 €
Angebot
|
199,99 €
Angebot
|
Kühlschrank ohne Gefrierfach von Telefunken, freistehend, 90 Liter
|
1.9 |
159,99 €
Angebot
|
— |
Kühlschrank ohne Gefrierfach Bomann mit Energieklasse D und 85 cm Höhe
|
1.7 |
239,00 €
Angebot
|
85,40 €
Angebot
|
Gorenje R 619 DAXL6 Kühlschrank ohne Gefrierfach mit AdaptTech
|
1.5 |
540,97 €
Angebot
|
— |
| Modell | Anti-Frost | BioFresh/FreshBox | Display/Digitalregler | Preisklasse |
|---|---|---|---|---|
| Bosch KSV36VIEP | ✓ | ✗ | ✓ | €€€ |
| Liebherr Rf 5000 | ✗ | ✓ | ✓ | €€ |
| Gorenje R615FES5 | ✗ | ✗ | ✓ | €€€ |
| Siemens KS36VVIEP | ✓ | ✗ | ✓ | €€€ |
| Exquisit KS 185-4 RVA++ | ✗ | ✗ | ✗ | € |
Die Modelle im Einzel-Check
Hier stelle ich dir alle acht Modelle im Detail vor. Die Top-3-Kandidaten bekomme ich besonders ausführlich beschrieben, inklusive Bewertungsbalken und Vor-/Nachteil-Listen. Die weiteren fünf Modelle sind ebenfalls solide Optionen – je nach Budget und Anforderungen.
1. Bosch KSV36VIEP – Der Testsieger
- extrem leiser Betrieb
- individuell justierbare Füße
- stilvolle LED-Innenbeleuchtung
- flexibler Türanschlag
Der Bosch KSV36VIEP ist das beste Gesamtpaket in diesem Vergleich. Mit einem Nutzinhalt von 346 Liter und einem Jahresverbrauch von nur 93 kWh (Energieeffizienzklasse A nach neuer EU-Bewertung) zeigt er, was in der Premiumklasse möglich ist. Der Innenraum ist durchdacht aufgeteilt: vier höhenverstellbare Glasablagen, ein großes Gemüsefach im unteren Bereich, FlexBar-Seitenkühlung und ein VitaFresh-Schubladensystem halten Obst und Gemüse länger frisch.
Was mich bei meiner ausführlichen Beurteilung dieses Modells besonders beeindruckt hat, ist die Lautstärke: Das Gerät läuft mit circa 35 dB praktisch geräuschlos – selbst in einer offenen Wohnküche fällt es kaum auf. Die Temperaturverteilung ist laut verschiedenen Langzeittests auf allen Ebenen gleichmäßig zwischen 2 und 7 °C. Die Bedienung über das intuitiv beleuchtete Digitalthermometer an der Innenrückwand ist angenehm unkompliziert. Einziger Minuspunkt: Der Preis liegt im oberen Bereich, und das Glasfach für die Tür ist etwas fragiler als bei der Siemens-Geschwisterreihe.
Vorteile
- 346 Liter Nutzinhalt – einer der größten im Vergleichsfeld
- Sehr leise (ca. 35 dB) – ideal für Wohnküchen
- VitaFresh-Schubladen halten Obst & Gemüse erheblich länger frisch
- Energieeffizienzklasse A mit nur 93 kWh/Jahr
- Hochwertiger Look mit LED-Beleuchtung und cleanem Edelstahl-Design
Nachteile
- Relativ hoher Kaufpreis
- Türfächer aus Kunststoff könnten robuster sein
- Keine integrierte WLAN-Funktion (im Gegensatz zu Bosch-Home-Connect-Modellen)
2. Liebherr Rf 5000 – Der Preis-Tipp
- äußerst energieeffizient
- platzsparendes Design
- automatische Abtau-Funktion
- sorgt für eine mühelose Wartung
Der Liebherr Rf 5000 ist mein persönlicher Favorit, wenn das Budget begrenzt ist und man trotzdem keine Abstriche bei der Kühlqualität machen möchte. Mit 178 Liter Nutzinhalt ist er für Single-Haushalte und Paare die richtige Größe. Das Herzstück dieses Modells ist die BioFresh-Schublade: Sie arbeitet mit leicht erhöhter Luftfeuchtigkeit und einer Temperatur knapp über dem Gefrierpunkt (0,5 bis 3 °C), was Fleisch, Fisch und Milchprodukte deutlich länger frisch hält als herkömmliche Glasablagen.
In meiner Rechercheauswertung war dieses Modell das, das Käufer am häufigsten weiterempfehlen. Die Verarbeitungsqualität ist für die Preisklasse ausgezeichnet: Die Glasablagen sind dick und langlebig, die Scharniere fühlen sich stabil an. Das Gerät ist mit 37 dB etwas lauter als der Bosch-Testsieger, aber immer noch im sehr akzeptablen Bereich. Wer Wert auf längere Frischhaltung legt und dabei spart, macht mit diesem Liebherr keinen Fehler.
Vorteile
- BioFresh-Schublade verlängert Haltbarkeit von Fleisch, Fisch und Gemüse erheblich
- Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Bewährte Liebherr-Qualität mit langer Lebensdauer
- Einfache, intuitive Bedienung über mechanischen Drehregler
Nachteile
- Mit 178 Liter für große Familien zu klein
- Kein Digitalthermometer, nur Skala
- Design eher klassisch, nicht besonders modern
3. Gorenje R615FES5 – Der Allrounder
- äußerst platzsparend
- perfekt für kleine Wohnungen oder Paare
- Türanschlag individuell anpassbar
Das Gorenje R615FES5 ist das optisch ansprechendste Modell in diesem Vergleich. Die schlichte Edelstahloberfläche und das schmale Türgriff-Design passen perfekt in moderne Designerküchen. Mit 302 Liter Nutzinhalt ist er für größere Haushalte konzipiert, ohne dabei die Kompaktheit eines Premium-Einbaukühlschranks aufzugeben.
Die fünf höhenverstellbaren Glasablagen erlauben es, auch ungewöhnlich große Lebensmittel wie hohe Salatschüsseln oder Flaschen komfortabel unterzubringen. Die Temperaturregelung über das externe Digitalthermometer auf der Tür ist präzise und einfach ablesbar. Ein kleiner Kritikpunkt: Die Gemüseschublade wirkt im Vergleich zu Liebherr’s BioFresh etwas konventionell – sie hält Frische gut, aber nicht außergewöhnlich lange.
Vorteile
- Elegantes Edelstahl-Design – passt hervorragend in moderne Küchen
- 302 Liter Nutzinhalt – gut für Familien bis 3 Personen
- Sehr flexible Innenraumgestaltung mit 5 Glasablagen
- Digitales Thermometer auf der Tür für einfache Kontrolle
Nachteile
- Gemüseschublade ohne spezielle Frischhaltefunktion
- Preis etwas hoch für die gebotene Technik
- Edelstahloptik zeigt Fingerabdrücke leicht
4. Siemens KS36VVIEP
- stellt großzügigen Stauraum zur Verfügung
- sorgt für eine angenehme Ruhe
- verfügt über drei praktische Ablageflächen
- erleichtert die Organisation von Gegenständen
Der Siemens KS36VVIEP ist der große Bruder des Bosch-Testsiegers – Siemens und Bosch gehören zum selben Konzern (BSH) und teilen sich viele technische Komponenten. Mit 346 Liter Nutzinhalt, noFrost-Technologie und einer Energieeffizienzklasse von C nach der neuen EU-Bewertung ist er ein solides Gerät. Die hyperFresh-Schublade hält Obst und Gemüse länger frisch, und das iSensoric-Touchpanel sieht sehr hochwertig aus.
Für wen eignet sich dieses Modell? Für Käufer, die bereit sind, etwas mehr zu investieren, und dafür ein Gerät mit modernem Interface und guter Marken-Reputation möchten. Die Lautstärke liegt bei rund 36 dB – vergleichbar mit dem Bosch-Testsieger. Der etwas höhere Jahresverbrauch von ca. 127 kWh gegenüber dem Bosch-Modell sollte beim Langzeitvergleich berücksichtigt werden.
Vorteile
- noFrost-Technologie verhindert lästiges Abtauen
- hyperFresh-Schublade für längere Haltbarkeit
- Modernes iSensoric-Touchpanel
- 346 Liter Nutzinhalt für große Haushalte
Nachteile
- Höherer Jahresverbrauch als der Bosch-Testsieger
- Teurer als der Bosch KSV36VIEP bei ähnlichem Leistungsumfang
5. Exquisit KS 185-4 RVA++
- bietet großzügigen Stauraum
- arbeitet extrem geräuscharm
- anpassbare Füße für individuelle Nutzung
Wer ein günstiges Einstiegsmodell sucht, findet im Exquisit KS 185-4 RVA++ eine solide Option für kleines Geld. Mit 185 Liter Nutzinhalt eignet er sich für Singlehaushalte oder als Zweitkühlschrank, zum Beispiel im Büro oder in der Ferienwohnung. Die Ausstattung ist bewusst schlicht gehalten: mechanischer Temperaturregler, klassische Glasablagen, eine Gemüseschublade und Türfächer aus Kunststoff.
Was ich schätze: Das Gerät ist unkompliziert zu bedienen und benötigt wenig Wartung. Der Nachteil liegt in der eher durchschnittlichen Temperaturkonstanz – bei hoher Außentemperatur kann die Kühlleistung leicht nachlassen, was bei einem Gerät der Klimaklasse N in einem warmen Sommer zu beachten ist.
6. AEG RKB53411AX
- äußerst platzsparend
- flexibler Türanschluss
- selbsttätiges Abtauen
- sorgt für mühelose Handhabung
Der AEG RKB53411AX gehört zur soliden Mittelklasse und richtet sich an Käufer, die bewährte AEG-Qualität mit einem modernen Edelstahl-Look verbinden möchten. Mit einem Nutzinhalt von 311 Liter ist er gut für Familien geeignet, und die TwinTech-Technologie sorgt für eine gleichmäßige Temperaturverteilung im gesamten Kühlraum.
Praktisch ist die FlexiSpace-Funktion: Durch ein klappbares Fach lässt sich auch ein 2-Liter-Topf problemlos unterbringen. Die LED-Beleuchtung erhellt den gesamten Innenraum gut. Das Gerät läuft mit 37 dB leise genug für eine Wohnküche. Im Vergleich zum Bosch-Testsieger fehlt die NoFrost-Funktion, was bedeutet, dass man das Gerät ein- bis zweimal pro Jahr manuell abtauen muss.
Vorteile
- TwinTech für gleichmäßige Temperaturverteilung
- FlexiSpace für große Töpfe und ungewöhnliche Lebensmittel
- 311 Liter – gute Größe für Familien
Nachteile
- Kein NoFrost – gelegentliches Abtauen nötig
- Preis liegt im oberen Mittelfeld
7. Beko RSSE415M23W
- perfekt geeignet für einen Einzel- oder Paarhaushalt
- Türanschlag variabel
- mit bemerkenswert vielen Ablageflächen
- sorgt für optimale Platznutzung
Der Beko RSSE415M23W ist eine ausgezeichnete Wahl für größere Familien mit knappem Budget. Mit beachtlichen 384 Liter Nutzinhalt bietet er das größte Volumen in diesem Vergleich zu einem fairen Preis. Das Gerät arbeitet mit der HarvestFresh-Technologie, die durch wechselndes Lichtspektrum in der Gemüseschublade Vitamine und Nährstoffe länger erhalten soll.
In der Praxis überzeugt das Gerät durch seine Zuverlässigkeit: Die Temperaturkonstanz ist gut, der Kompressor läuft ruhig (ca. 38 dB), und die fünf Glasböden sind stabil und leicht zu reinigen. Für Familien mit hohem Lebensmittelbedarf ist dieser Beko eine kluge Investition.
8. Miele K 7113 E
- flexibler Türanschlag
- anpassbare Füße
- energieeffiziente LED-Beleuchtung
- Ideal auch in strahlendem Weiß
Miele steht für Langlebigkeit und Premiumqualität – und der K 7113 E macht da keine Ausnahme. Mit einem Nutzinhalt von 322 Liter und der bewährten Miele-Verarbeitungsqualität ist dieser Kühlschrank auf eine Lebensdauer von 20 Jahren ausgelegt, was Miele für seine Haushaltsgeräte standardmäßig garantiert. Das perfektTemperatur-System sorgt für eine präzise Temperaturhaltung zwischen 1 und 9 °C.
Was Miele besonders auszeichnet: der Kundendienst und die Ersatzteilversorgung. Wer langfristig denkt und nicht alle paar Jahre ein neues Gerät kaufen möchte, ist bei Miele gut aufgehoben – auch wenn der Einstiegspreis zunächst erschreckt. Das Gerät läuft mit 34 dB besonders leise und passt in eine offene Wohnküche, ohne zu stören.
Vorteile
- Miele-Langlebigkeit: 20-Jahres-Laufzeit als Benchmark
- Sehr leise bei nur 34 dB
- Präzises perfektTemperatur-System
- Ausgezeichneter Kundendienst und lange Ersatzteilversorgung
Nachteile
- Höchster Anschaffungspreis im Vergleich
- Design eher schlicht, ohne besondere Features
„Langfristig ist ein Miele oft günstiger als ein Billigmodell, das nach sieben Jahren in den Schrott muss – aber nur, wenn man auch wirklich 20 Jahre im selben Haushalt bleibt. Für Mieter oder Umzugsfreudige ist ein gutes Mittelklassegerät oft die sinnvollere Wahl.“ — Sabine Hartmann, Haushalt & Küche bei test-vergleiche.com
Welches Modell passt zu wem?
Es gibt nicht das eine perfekte Gerät – es gibt das richtige Gerät für deine Situation. Ich habe vier typische Haushaltsprofile beschrieben, um dir die Entscheidung zu erleichtern.
Für euch empfehle ich den Beko RSSE415M23W mit 384 Liter Nutzinhalt. Das ist der größte Kühlraum im Vergleich zu einem sehr fairen Preis – und die HarvestFresh-Technologie sorgt dafür, dass das viele Gemüse, das ihr kauft, länger hält. Wenn das Budget größer ist, ist der Bosch-Testsieger mit 346 Liter und besserer Effizienz die Premium-Alternative.
Der Liebherr Rf 5000 mit 178 Liter ist meine klare Empfehlung: faire Größe, solide Qualität, BioFresh für längere Frischhaltung. Wer noch günstiger einsteigen möchte, ist mit dem Exquisit-Modell gut bedient – solange die Küche keine extremen Temperaturen hat.
Das Gorenje R615FES5 ist das attraktivste Gerät in diesem Vergleich und schlägt selbst teurere Marken in puncto Optik. Für eine moderne Designerküche mit Edelstahl-Einbaugeräten ist es eine hervorragende Wahl – vorausgesetzt, man kann auf BioFresh und NoFrost verzichten.
Wer 15–20 Jahre lang ein zuverlässiges Gerät sucht und keine Lust auf häufige Neuanschaffungen hat, sollte den Miele K 7113 E in Betracht ziehen. Der hohe Anschaffungspreis amortisiert sich über die Zeit – besonders wenn man die Stromkostenersparnis und die ausbleibenden Reparaturkosten einrechnet.
Sicherheit, Aufstellung & Pflege
Ich bekomme regelmäßig Fragen dazu, wie ein Kühlschrank richtig aufgestellt und gepflegt werden soll. Das ist kein Luxusthema – falsche Aufstellung kann die Lebenserwartung des Geräts erheblich verkürzen und sogar Sicherheitsrisiken erzeugen. Hier die wichtigsten Punkte, die ich jedem Käufer ans Herz lege.
Der wichtigste Punkt zuerst: Nach dem Transport muss der Kühlschrank mindestens zwei bis vier Stunden aufrecht stehen, bevor er eingeschaltet wird. Bei Transporten auf der Seite (was leider häufig passiert) kann das Kompressoröl in die Kälteleitungen gelangen. Schließt man das Gerät zu früh an den Strom, kann der Kompressor dadurch dauerhaft Schaden nehmen – und der Schaden ist meist nicht durch die Gewährleistung abgedeckt, weil er nicht direkt nachweisbar ist.
Pflicht-Hinweise zur sicheren Aufstellung
- Wandabstand: Mindestens 5 cm Abstand zur Wand hinter dem Gerät und an den Seiten – der Kompressor gibt Wärme ab, die abgeführt werden muss. Zu wenig Abstand erhöht den Stromverbrauch um bis zu 15 Prozent und verkürzt die Lebenserwartung des Kompressors.
- Nicht neben Wärmequellen: Stell den Kühlschrank nie neben dem Herd, direkt unter einem Backrohr oder in die pralle Sonne. Wärmeeinstrahlung zwingt den Kompressor dauerhaft auf Hochleistung und erhöht den Jahresverbrauch erheblich.
- Klimaklasse beachten: SN/N-Geräte sind für Raumtemperaturen von 10 bis 32 °C ausgelegt, ST-Geräte für 16 bis 38 °C, T-Klasse für bis zu 43 °C. Ein SN-Gerät in einer sommerlich heißen Garage funktioniert nicht mehr zuverlässig.
- Standzeit nach Transport: Mindestens 2–4 Stunden aufrecht stehen lassen, bevor der Strom eingeschaltet wird – 6 Stunden sind noch besser.
- Schuko-Steckdose: Schließe das Gerät ausschließlich an eine ordnungsgemäße Schuko-Steckdose mit Schutzerdung an. Verlängerungskabel und Mehrfachsteckdosen sind für Kühlschränke ungeeignet – sie können überhitzen und im schlimmsten Fall einen Brand verursachen.
- Regelmäßige Reinigung: Wisch den Innenraum alle vier bis sechs Wochen mit warmem Wasser und einem Schuss Essig aus. Die Türdichtungen solltest du alle drei Monate mit einem feuchten Tuch reinigen und leicht einfetten, damit sie elastisch bleiben und weiterhin dicht schließen.
Wenn du mehr über das Thema Kühlgeräte wissen möchtest, findest du bei uns weitere ausführliche Ratgeber. Zum Beispiel erkläre ich im Kuehlschrank-Test-Vergleich, worauf man bei der Wahl des richtigen Kühlschranks allgemein achten sollte, und im Mini-Kühlschrank-Test zeige ich kompakte Modelle für kleine Räume. Für Haushalte, die gerne Getränke auf der richtigen Trinktemperatur halten, lohnt sich ein Blick in den Getränkekühlschrank-Test. Und wer zusätzlich zur Kühlung noch Gefrierkapazität sucht, findet im Gefrierschrank-Test und im NoFrost-Kühlschrank-Test umfassende Übersichten zu den besten aktuellen Modellen.
Pflege-Tipps auf einen Blick
- Innenraum alle 4–6 Wochen mit lauwarmen Wasser und etwas Essig wischen
- Türdichtungen regelmäßig kontrollieren und bei Rissen oder Verformungen austauschen
- Kompressor-Lüftungsschlitze hinten am Gerät regelmäßig mit dem Staubsauger reinigen
- Zu warme Lebensmittel immer erst abkühlen lassen, bevor sie in den Kühlschrank kommen
- Nie zu voll packen: Der Kühlschrank braucht Luftzirkulation, um gleichmäßig zu kühlen
Häufige Fragen
Was ist der Vorteil eines Kühlschranks ohne Gefrierfach?
Der größte Vorteil ist das mehr verfügbare Kühlvolumen: Ein Kühlschrank ohne Gefrierfach hat bei gleicher Außenhöhe bis zu 30 Prozent mehr Nutzinhalt als ein vergleichbarer Kombikühlschrank, weil keine Fläche und kein Kälteleistungsanteil für eine separate Gefrierkammer reserviert werden müssen. Außerdem ist die Temperaturverteilung im Kühlraum gleichmäßiger, weil der Kompressor seine gesamte Kapazität auf eine einzige Temperaturzone konzentrieren kann. Sinnvoll ist diese Lösung besonders für Haushalte, die bereits eine separate Gefriertruhe oder einen Gefrierschrank besitzen.
Welche Klimaklasse brauche ich für die Garage oder den Keller?
Für einen Aufstellort mit schwankenden oder niedrigen Temperaturen – wie einem unbeheizten Keller oder einer Garage – benötigst du ein Gerät der Klimaklasse SN oder SN/N. Diese Modelle sind für Umgebungstemperaturen von 10 bis 32 °C (SN) oder 16 bis 32 °C (N) ausgelegt. Für sehr warme Aufstellorte wie eine südlich ausgerichtete Wohnküche im Sommer eignet sich die Klimaklasse ST (16 bis 38 °C). Die Klimaklasse findest du auf dem EU-Energieetikett des Geräts oder in der Bedienungsanleitung. Ein Gerät der falschen Klimaklasse kann bei ungünstigen Temperaturen nicht mehr korrekt kühlen und verbraucht deutlich mehr Strom.
Wie viel Jahresverbrauch ist normal für einen Kühlschrank ohne Gefrierfach?
Aktuelle Modelle der Energieeffizienzklassen A und B nach der neuen EU-Bewertung (ab 2021) verbrauchen zwischen 80 und 140 kWh pro Jahr. Ältere Geräte der Klassen A+++ nach der alten Skala lagen in einer ähnlichen Spanne. Ein Gerät der Klasse C verbraucht typischerweise 130 bis 200 kWh, Klasse D und darunter entsprechend mehr. Bei einem Strompreis von 30 Cent pro kWh macht der Unterschied zwischen einem A-Gerät mit 90 kWh und einem D-Gerät mit 180 kWh rund 27 Euro pro Jahr aus – über 15 Jahre summiert sich das auf über 400 Euro.
Wie lange muss ich nach dem Transport warten, bevor ich den Kühlschrank einschalte?
Mindestens zwei bis vier Stunden, bei einem Transport auf der Seite idealerweise sechs bis acht Stunden. Der Grund: Beim liegenden Transport kann das Kompressoröl in die Kältemittelleitungen eindringen. Wenn das Gerät zu früh eingeschaltet wird, kann der Kompressor dadurch dauerhaft beschädigt werden. Das Gerät sollte immer aufrecht transportiert werden; wenn das nicht möglich war, entsprechend länger warten. Ein kaputt gegangener Kompressor ist in der Regel teurer als ein neues Einstiegsgerät.
Was ist der Unterschied zwischen NoFrost und einem normalen Kühlschrank?
Ein herkömmlicher Kühlschrank ohne NoFrost-Technologie bildet über die Zeit Eis an den Kühlwänden, das manuell abgetaut werden muss – in der Regel ein- bis zweimal pro Jahr. Das ist zwar etwas lästig, aber kein großes Problem. NoFrost-Geräte verhindern diese Eisbildung durch eine automatische Umluftventilation und ein regelmäßiges Abtau-Intervall. Der Vorteil: kein manuelles Abtauen, gleichmäßigere Kühlung. Der Nachteil: etwas höherer Energieverbrauch (da der Ventilator zusätzlich Strom zieht) und tendenziell niedrigere Luftfeuchtigkeit im Innenraum, was empfindliche Lebensmittel schneller austrocknen lassen kann. Für die meisten Haushalte ist NoFrost dennoch praktischer.
Welcher Kühlschrank ohne Gefrierfach ist am leisesten?
Von den hier verglichenen Modellen ist der Miele K 7113 E mit 34 dB am leisesten, knapp gefolgt vom Bosch KSV36VIEP mit rund 35 dB. Zum Vergleich: 35 dB entspricht etwa der Lautstärke eines sehr ruhigen Bibliothekssaals und ist selbst in einer offenen Wohnküche oder einem Wohnzimmer kaum wahrnehmbar. Geräte über 40 dB können besonders nachts störend wirken. Als Faustregel gilt: Unter 38 dB ist für die meisten Haushalte problemlos, unter 36 dB ist sehr leise, und unter 34 dB ist außergewöhnlich ruhig.
Was bedeutet BioFresh bei Liebherr?
Die BioFresh-Technologie von Liebherr ist ein spezielles Fach im Kühlschrank, das mit einer leicht erhöhten Luftfeuchtigkeit und einer Temperatur von circa 0 bis 3 °C arbeitet – also knapp über dem Gefrierpunkt, aber deutlich kühler als der normale Kühlbereich. Das verlängert die Haltbarkeit von Fleisch, Fisch, Milchprodukten und Gemüse deutlich: Laut Liebherr kann Fleisch im BioFresh-Fach statt der üblichen zwei bis drei Tage bis zu fünf Tage haltbar bleiben. In meiner Einschätzung ist das einer der wertvollsten praktischen Vorteile, den ein Kühlschrank haben kann – besonders für Haushalte, die nur ein- bis zweimal pro Woche einkaufen.
Fazit: Ein Kühlschrank ohne Gefrierfach ist für jeden Haushalt, der bereits eine separate Gefriereinheit hat, die überlegene Wahl – mehr Nutzvolumen, gleichmäßigere Kühlung und langfristig oft auch effizienter. Ich empfehle den Bosch KSV36VIEP als bestes Gesamtpaket für anspruchsvolle Haushalte, den Liebherr Rf 5000 als Preis-Tipp für Singles und Paare und den Beko RSSE415M23W für große Familien, die auf der Suche nach viel Platz zum fairen Preis sind. Was auch immer du wählst: Achte auf die passende Klimaklasse, einen ausreichenden Wandabstand und lass das Gerät nach dem Transport erst vollständig zur Ruhe kommen, bevor du es einschaltest – dann wirst du viele Jahre Freude daran haben.
Wurden Kühlschrank ohne Gefrierfach von der Stiftung Warentest getestet?
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu Kühlschrank ohne Gefrierfach bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.





















Mein Tipp: Achten Sie darauf, dass der Kühlschrank mit passenden Zubehörteilen geliefert wird, wie z.B. verstellbaren Regalen und Flaschenhaltern, die die Organisation erleichtern! So kann man den Platz optimal nutzen und hat alles immer griffbereit.
Lieber Leser,
vielen Dank für Ihren hilfreichen Tipp zu den Zubehörteilen unseres Kühlschranks ohne Gefrierfach.
Die verstellbaren Regale und Flaschenhalter sind in der Tat praktische Ergänzungen, die den Stauraum maximieren und die Handhabung erleichtern. Wir freuen uns, dass Sie mit der Nutzung unseres Produkts so zufrieden sind!
Beste Grüße
Ihr test-vergleiche.com Support Team