
Montelobos Mezcal Artesanal EspadinNote 1,5
Vereint Süße und feinen Rauchgeschmack ausgewogen und hat einen hohen Alkoholgehalt.
- 0,7 Liter Fassungsvermögen
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Mezcal Vergleich 2026: 11 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung. Mezcal kaufe den
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Menge Preis pro l | ||
| Menge Preis pro l | 0,7 l 51,41 € pro l | 0,7 l 89,36 € pro l |
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| holzfassgereift | Ja | Nein |
100 % Agave | ||
| 100 % Agave | Ja | Ja |
Alkoholgehalt | ||
| Alkoholgehalt | 43,2 Vol.-% | 45,3 Vol.-% |
Verschluss | ||
| Verschluss | Korken | Korken |
Geschmack laut Herstellerangaben | ||
| Geschmack laut Herstellerangaben | Karamell, Kräuter, rauchig und Schokolade | Rosa Pfeffer, Kamille, kandierte Äpfel |
Aroma | ||
| Aroma | feuchte Erde, frisch gemähtes Gras, Honig, Zitrusfrüchte, Spargel und rauchig | gekochte Agave, Rauch, Zitrusfrüchte |
Art/Farbe | ||
| Art/Farbe | klar | klar |
Herkunftsland | ||
| Herkunftsland | Mexiko | Mexiko |
Vorteile | ||
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11 Modelle verglichen · 35,99 € bis 95,93 € · beste Note 1,5 · Preise geprüft am 09.09.26

Montelobos Mezcal Artesanal EspadinNote 1,5
Vereint Süße und feinen Rauchgeschmack ausgewogen und hat einen hohen Alkoholgehalt.

LÆpoca MezcalNote 1,7
Wurde in Holzfässern gereift und aus 100 % Agave.

San Cosme MezcalNote 1,7
Aus 100 % Agave und 700 ml Inhalt.
Beim Mezcal kommt es vor allem auf reine Agave, die Stärke des Rauchs und den Preis pro Liter an. Elf Modelle stehen hier nebeneinander. Preislich liegen sie zwischen rund 36 und 96 Euro. Vorn liegt der Montelobos Mezcal Artesanal Espadin (Note 1,5), weil er Süße und Rauch ausgewogen verbindet und im Holzfass reift. Dafür zahlen Sie rund 40 Euro. Preis-Leistungs-Sieger ist der Del Maguey VIDA Mezcal, bewertet mit 1,7, für rund 38 Euro. Kräftiger fällt bei ihm die Rauchnote aus, zudem schließt der Schraubdeckel sicher. Alle elf Flaschen sind aus reiner Agave gebrannt.
Achten Sie auf Agave ohne Beimischung als Rohstoff, denn nur dann stammt der gesamte Alkohol aus der Pflanze selbst. Stark schwankt die Rauchnote, für den puren Genuss eignet sich eine ausgewogene Abfüllung mit spürbarer Süße am besten. Klare Abfüllungen komme







Mezcal ist eine Spirituose aus Mexiko, gebrannt aus dem Herz der Agave. Vor dem Brennen wird die Pflanze gegart, traditionell in Erdgruben über Holzfeuer. Daher kommt der Rauch. Unterscheiden lassen sich die Sorten vor allem nach Agave, Reifung und Farbe.
Klar abgefüllte Brände heißen oft Joven oder Blanco. Sie kommen ohne lange Lagerung aus und schmecken direkt nach gerösteter Agave. Goldene Sorten wie ein Reposado haben hingegen eine Weile im Fass gelegen und dort Farbe sowie Noten von Vanille oder Karamell aufgenommen. Das schmeckt man deutlich.
Auch die Agave selbst macht einen Unterschied. Espadín ist die verbreitetste Sorte und liefert einen zugänglichen Grundgeschmack. Mischt der Brenner mehrere Agavenarten, spricht man von einem Ensamble, und das Ergebnis fällt oft vielschichtiger aus. Welche Richtung Ihnen liegt, zeigt sich allerdings erst im Glas.
So heißt es, wenn ein Mezcal nach dem Brennen eine Zeit lang in Holzfässern lagert. Holz färbt den Brand oft golden und rundet seine Schärfe ab. Zwei klare Flaschen dieser Auswahl sind trotzdem gereift, die Farbe allein verrät es also nicht.
Flaschen mit Wurm sind vor allem ein Mitbringsel, geschmacklich bringt die Larve wenig.
Wenige Angaben reichen vor dem Griff ins Regal. Sie verraten mehr als jedes bunte Etikett, und sie stehen auf fast jeder Flasche.
Welche Punkte Gewicht haben, hängt davon ab, wie Sie Mezcal trinken. Pur im kleinen Stielglas zählt jede Nuance. Im Cocktail geht vieles unter.
Einen teuren, gereiften Brand zu kaufen, lohnt sich nur, wenn Sie ihn auch pur probieren. Gemixt mit Limette und Sirup verschwinden seine Feinheiten nämlich fast vollständig. Für Longdrinks gilt deshalb: Der Aufpreis ist unnötig.
Pur schmeckt man den Unterschied eben am deutlichsten.

Viele halten Mezcal für eine rauchige Spielart von Tequila. Ganz falsch ist das nicht. Beide Brände stammen aus Mexiko und werden aus Agaven gewonnen, trotzdem trennt sie einiges.
Tequila entsteht aus einer bestimmten blauen Agave, die meist in Öfen gedämpft wird. Dadurch schmeckt er klarer und weniger nach Rauch. Erlaubt sind für Mezcal dagegen verschiedene Agavenarten. Seine erdige Note verdankt er dem Garen in der Erdgrube, bei manchen Abfüllungen erinnert sie an feuchten Waldboden.
Mögen Sie eher milde Agavenbrände, lohnt zusätzlich ein Blick auf passende Tequila-Sorten als Gegenstück.
Im Glas zeigt sich der Unterschied sofort. Mezcal duftet nach Rauch, gerösteter Agave und häufig nach Kräutern. Tequila wirkt frischer und pfeffriger. Auch beim Mischen spielt das durchaus eine Rolle, eine Margarita mit Mezcal schmeckt kräftiger und herber.
Preislich überschneiden sich beide Welten. Handwerklich gebrannter Mezcal ist allerdings selten billig, weil Garen und Brennen viel Handarbeit verlangen. Immerhin reicht eine Flasche lange, denn getrunken wird er in kleinen Schlucken. Wer beides mag, muss sich übrigens nicht entscheiden: Beide Brände haben ihren Platz in der Hausbar.
Auf dem Etikett stehen oft lange Listen an Aromen. Ordnet man sie in Gruppen, wird schnell klarer, welche Flasche zum eigenen Geschmack passt.
Solche Angaben der Hersteller sind zwar hilfreich, aber keine Garantie. Geschmack bleibt subjektiv, und jede Zunge nimmt Rauch anders wahr.
Zwei Beispiele zeigen die Spannbreite. Tamarinde, Granatapfel und Mango prägen das Aroma des Casamigos Mezcal Joven Blanco, geschmacklich folgen Karamell und Kräuter. Ganz anders zeigt sich der San Cosme Mezcal mit Holz und Erde in der Nase und einer ledrigen Note auf der Zunge. Gereift ist übrigens keiner der beiden.
Rauchscheue Genießer greifen besser zu einer Flasche, die Süße ausdrücklich betont.
Umgekehrt gilt ebenso: Für Fans von kräftigem Rauch taugt wenig, was vor allem mild und süß schmeckt. Hier bleibt der Charakter oft zu leise, und der typische Lagerfeuerton fehlt schlicht.
Den ersten Platz belegt der Montelobos Mezcal Artesanal Espadin, seine Note lautet 1,5. Er vereint Süße und feinen Rauch ausgewogen und bringt 43,2 Vol.-% mit. Geschmacklich nennt der Hersteller Karamell, Kräuter und Schokolade. Feuchte Erde, frisch gemähtes Gras und Honig kommen im Duft dazu, sogar Spargel taucht auf.
Rund wird der Brand durch die Reifung im Holzfass. Umgerechnet zahlen Sie 51,41 Euro je Liter, die Flasche fasst 0,7 Liter. Bei dieser Bewertung ein fairer Preis.
Knapp dahinter folgt der Del Maguey VIDA Mezcal, bewertet mit 1,7. Woanders liegen seine Stärken. Satter fällt hier die Rauchnote aus, darunter liegen Ingwer, Zimt, Sandelholz und Mandarine. Kräftig ist mit 42 Vol.-% auch die günstige Wahl, ein Fass hat sie allerdings nie gesehen. Den Schraubdeckel bekommt man leicht auf und sicher wieder zu.
Wer nur aufs Geld schaut, spart kaum: Wenige Euro trennen beide Flaschen bei gleicher Menge.
Kaum geeignet ist das Duo für Menschen, die Rauch eher meiden. Beide setzen deutlich auf rauchige Noten, die zweite Flasche sogar noch stärker. Zum Mixen reicht ohnehin die günstigere Variante, denn die Reifung des Spitzenreiters geht im Cocktail verloren. Pur getrunken zeigt er seine runde Art dagegen voll.


Nicht jeder Mezcal bleibt klar. Drei Flaschen dieser Auswahl sind golden, und alle drei sind im Fass gereift. Das verändert den Charakter deutlich.
Der Ilegal Reposado Mezcal verbindet Rauch und Frucht mit Vanille und Karamell. Seine Bewertung liegt bei 2,2. Einen Haken hat die Menge: 0,5 Liter für rund 56 Euro ergeben 124,22 Euro pro Liter.
Am teuersten ist der Los Danzantes Mezcal mit rund 96 Euro. Rauchig, holzig und zitronig soll er schmecken, verschlossen wird er mit einem Bügel, der sich leicht öffnen lässt. Trotz des hohen Preises reicht es nur für Note 2,3, und damit liegt er hinter deutlich günstigeren Flaschen.
Einsteigern bringt dieser Aufpreis kaum etwas.
Die Flasche mit Wurm kostet rund 39 Euro und ist ebenfalls gereift. Als Schlusslicht erreicht sie 2,7, Angaben zu Geschmack und Aroma fehlen im Datenblatt ganz. Zum Verschenken mit Augenzwinkern geht sie wohl durch, als Brand zum Genießen überzeugt sie weniger.
Selbst der Verschluss sagt etwas über die Preislage:
| Verschluss | Modelle in der Auswahl | Preisband |
|---|---|---|
| Korken | 7 | rund 36 bis 61 Euro |
| Schraubdeckel | 3 | rund 38 bis 56 Euro |
| Bügel | 1 | rund 96 Euro |
Viele Fehlkäufe passieren aus Neugier. Eine auffällige Flasche landet im Korb, und zu Hause schmeckt der Inhalt nach kaltem Rauch statt nach Genuss.
Häufig sind vor allem diese Irrtümer:
Oft unterschätzt wird auch das Trinken selbst. Schnell hinunterkippen funktioniert nicht, denn so bleibt vom Aroma wenig übrig. Kleine Schlucke aus einem Nosing-Glas zeigen hingegen, was im Brand steckt. Gerade bei gereiften Sorten entfalten sich Vanille und Holz erst nach einigen Sekunden im Mund.
Geben Sie nach dem ersten Schluck ein paar Tropfen Wasser ins Glas. Der Rauch tritt dann zurück, und Noten wie Honig oder Zitrus werden deutlicher. So lernen Sie auch einen kräftigen Mezcal behutsam kennen.
Offene Flaschen halten übrigens lange, sofern sie gut verschlossen und aufrecht stehen.
Angebrochen verdirbt Mezcal nicht so schnell wie Wein. Mit der Zeit verfliegen allerdings feine Noten, sobald zu viel Luft über dem Brand steht. Aufrecht und dunkel gelagert hält er sich deutlich länger.
Gerade bei Korken spielt die Lage eine Rolle. Liegt die Flasche, greift der starke Inhalt den Korken an und macht ihn auf Dauer mürbe. Später bröseln dann Stücke ins Glas. Schraubdeckel sind in diesem Punkt robuster, sie sitzen aber nur auf wenigen Flaschen dieser Seite.
Passend ist ein kleines, eher breites Glas. Ungekühlt entfaltet sich das Aroma am besten, denn Kälte dämpft Rauch und Süße spürbar. Eis im Glas ist unnötig, solange Sie den Mezcal pur genießen. In Mexiko reicht man dazu gern Orange mit etwas Salz, was die Schärfe des Alkohols mildert.
Wegen seines runden Eindrucks wirkt Mezcal oft schwächer, als er ist. Mehrere Modelle liegen bei 40 Vol.-% und darüber, eines sogar über 45. Schnell hintereinander getrunken, kommt die Wirkung spät und dann umso heftiger.
Kleine Schlucke sind schlicht die bessere Wahl.
Und klar: Alkohol gehört nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen, auch nicht als kleine Kostprobe bei einer Familienfeier. Bewahren Sie offene Flaschen deshalb dort auf, wo Kinder nicht herankommen.

Einsteiger greifen oft zur rauchigsten Flasche und bereuen es nach dem ersten Schluck. Ob das passiert, hängt davon ab, wie viel Rauch Sie von Whisky oder vom Grill gewohnt sind. Rauchfans fühlen sich schneller wohl.
Nicht jede Gruppe braucht eine eigene Flasche.
Für gelegentliche Abende genügt meist eine Sorte, die pur und gemischt funktioniert. Spannend sind allerdings zwei Flaschen mit gegensätzlichem Profil, wenn Gäste kommen und in Ruhe vergleichen möchten. So merken auch Neulinge schnell, ob ihnen eher Frucht oder eher Rauch liegt.
Weniger passend ist ein teurer, gereifter Mezcal für jemanden, der die Spirituose zum ersten Mal probiert und noch keinen Vergleich im Kopf hat. Feinheiten gehen dann unter. Solche Flaschen entfalten ihren Reiz erst, wenn der Gaumen etwas Übung hat.
Unter den elf Flaschen bringt der Montelobos Ensamble Mezcal den höchsten Alkoholgehalt mit.
Laut Etikett sind es 45,3 Vol.-%, und das merkt man sofort. Zum Vergleich: Die übrigen Modelle liegen zwischen 38 und 45 Vol.-%. Gerade diese Stärke trägt die Aromen allerdings weit.
Ensamble nennt man einen Mezcal aus mehreren Agavenarten, die gemeinsam gebrannt werden. Sein Profil wird dadurch oft vielschichtiger als bei einer einzelnen Sorte. Jede Brennerei mischt nach eigenem Rezept.
Geschmacklich nennt der Hersteller rosa Pfeffer, Kamille und kandierte Äpfel. In der Nase sollen gekochte Agave, Rauch und Zitrusfrüchte stehen. Heraus kommt ein lebhafter, würziger Brand, der nicht nur auf Rauch setzt.
Nach vorn reicht eine 2,2 trotzdem nicht. Rund 61 Euro kostet die Flasche, spürbar mehr als der Sieger des Vergleichs, der zudem im Holzfass reift. Beim Ensamble fehlt diese Reifung.
Mehr Alkohol bedeutet mehr Intensität, aber nicht automatisch mehr Genuss.
Wer kleine Schlucke langsam trinkt und Würze schätzt, bekommt hier durchaus ein eigenes Profil. Für Einsteiger ist die Stärke dagegen eine echte Hürde. Als Basis für Cocktails wäre die Flasche wohl zu schade, zumal klare, günstigere Sorten diese Rolle ebenso gut übernehmen.

Viel Ausrüstung braucht Mezcal nicht. Worauf es ankommt, sind ein geeignetes Glas und ein Verschluss, der zum eigenen Alltag passt.
Traditionell trinkt man Mezcal aus flachen Schalen, sogenannten Copitas. Darin steigt das Aroma breit auf. Ebenso gut funktionieren kleine Nosing-Gläser, die sich zudem leichter reinigen lassen. Hohe, schmale Schnapsgläser zum Kippen bringen wenig, weil der Duft darin kaum Raum hat und der Brand zu schnell im Rachen landet. Schade um den Mezcal.
Drei Arten finden sich unter den elf Flaschen.
Scheiben von Orange, grobes Salz und ein Glas Wasser reichen völlig. Teure Sets mit Karaffe sehen zwar hübsch aus, am Geschmack ändern sie nichts. Ohnehin bleibt Mezcal in seiner eigenen Flasche gut aufgehoben.
Einen Ausgießer brauchen Sie nur hinter der Bar.

Elf Modelle verteilen sich auf ein recht breites Preisband. Wichtig ist dabei die Größe der Flasche. Einige Sorten kommen mit 0,5 Liter, die übrigen mit 0,7 Liter, und das verschiebt den Literpreis deutlich.
| Preisband | Modelle | Alkoholgehalt |
|---|---|---|
| rund 36 bis 40 Euro | 4 | 40 bis 43,2 Vol.-% |
| rund 44 bis 56 Euro | 5 | 38 bis 45 Vol.-% |
| rund 61 bis 96 Euro | 2 | 43 bis 45,3 Vol.-% |
Schon in der untersten Stufe finden sich der Sieger mit 1,5 und die günstige Empfehlung mit 1,7. Qualität muss hier nicht teuer sein. Immerhin sparen Sie gegenüber der teuersten Flasche mehr als die Hälfte.
Zwischen rund 44 und 56 Euro wird das Feld bunter. Gereifte Sorten stehen neben klaren, dazu kommen kleine Flaschen mit 0,5 Liter, deren Literpreis schnell steigt. Rechnen lohnt. Beim Ilegal Reposado Mezcal zahlen Sie für den halben Liter mehr als anderswo für eine große Flasche.
Ab rund 61 Euro bleiben nur zwei Flaschen, und keine erreicht eine bessere Bewertung als 2,2. Mehr zu zahlen lohnt sich nur, wenn Sie gezielt ein bestimmtes Profil suchen, etwa das gereifte und holzige der teuersten Flasche.
Geld allein bringt hier keine Punkte.
Am meisten Charakter zeigt Mezcal pur. Mit Eis und Limette offenbart er dagegen eine ganz andere Seite.
Klassiker mit Tequila lassen sich oft einfach umbauen. Dabei ersetzt Mezcal die übliche Basis ganz oder zur Hälfte, und der Drink bekommt eine leichte Rauchnote. Grundlagen zum verwandten Brand aus Agave erklärt unsere Übersicht zu Tequila ausführlich.
Klare, ungereifte Sorten eignen sich zum Mixen meist besser. Zwischen Saft und Sirup gehen Holz und Vanille aus dem Fass ohnehin verloren. Eine gereifte Flasche im Longdrink funktioniert nicht besser als eine klare, sie kostet nur mehr und verschenkt genau das, wofür man den Aufpreis bezahlt hat. Das wäre schade.
Kochen lässt einen Großteil des Alkohols verfliegen, ein Teil des Aromas bleibt.
Sparsam dosieren ist beim Mixen die wichtigste Regel. Rauch dominiert schnell, und ein zu kräftiger Schuss überdeckt die übrigen Zutaten. Tasten Sie sich lieber heran.
Jede Flasche Mezcal beginnt mit einer Agave, die viele Jahre wachsen muss, bevor sie geerntet wird. Anders als Getreide lässt sie sich nicht jedes Jahr neu aussäen. Knapp ist der Rohstoff deshalb immer.
Alle elf Modelle bestehen laut Angabe vollständig aus Agave. Zucker aus anderen Quellen steckt damit nicht im Brand, ein gutes Zeichen. Espadín taucht bei zwei Flaschen im Namen oder in der Beschreibung auf. Diese Agave gilt als die am häufigsten angebaute Sorte und wächst recht zügig.
Wildagaven sind eine andere Geschichte. Sie wachsen langsamer, und zu starke Ernte kann Bestände gefährden. Legen Sie Wert auf Umwelt, fragen Sie beim Händler nach, ob die Brennerei eigene Felder pflegt oder nachpflanzt. Oft bleibt diese Frage allerdings offen.
Genau hinschauen lohnt beim Herkunftsland.
Spanien nennt die Produktangabe beim Le Tribute, Mexiko beim Lajita. Bei den übrigen Flaschen fehlt diese Angabe schlicht. Traditionell stammt Mezcal aus Mexiko. Möglich ist, dass sich eine abweichende Angabe auf Abfüllung oder Vertrieb bezieht, belegt ist das nicht.

Vorteile
Nachteile
Viele Monate, wenn sie aufrecht, dunkel und gut verschlossen steht. Verderben kann der starke Brand kaum. Je mehr Luft über dem Inhalt steht, desto mehr feine Aromen verliert er allerdings nach und nach. Ist nur noch ein kleiner Rest übrig, trinken Sie ihn besser zügig oder füllen ihn in ein kleineres Gefäß um.
Nein, ungekühlt schmeckt Mezcal am besten. Kälte dämpft Rauch, Süße und Kräuter, sodass vom Charakter wenig übrig bleibt. Den Kühlschrank zu nutzen spart kaum etwas an Schärfe, kostet aber viel Aroma. Anders sieht es bei Cocktails aus, dort kühlt das Eis ohnehin und der Mezcal darf aus dem Schrank kommen.
Nein, über die Qualität sagt der Wurm nichts aus. Er gilt eher als Marketingidee und findet sich vor allem bei einfacheren Sorten. Hier trägt ihn nur eine Flasche, die mit 2,7 auf dem letzten Platz liegt. Ein Wurm taugt wenig als Beleg für echten Mezcal, entscheidend bleiben reine Agave und ein stimmiges Aroma.
Ja, in vielen Cocktails ersetzt Mezcal den Tequila problemlos. Rauchiger und würziger wird der Drink dadurch. Am besten eignen sich klare Sorten ohne Reifung, weil feine Holzaromen im Mix mit Säften untergehen. Beginnen Sie mit einem halben Anteil Mezcal, wenn Ihnen der Rauch pur zu kräftig ist. Erkennbar bleibt so der Charakter des Rezepts.
Weil der Preis je Liter bei kleinen Flaschen oft deutlich höher liegt. Einige Modelle hier kommen mit 0,5 Liter, die meisten mit 0,7 Liter. Rund 56 Euro für 0,5 Liter sind damit teurer als rund 52 Euro für eine große Flasche. Achten Sie beim Kauf deshalb auf den Literpreis und nicht nur auf das Preisschild.
Auf dieser Seite reicht die Spanne von 38 bis 45,3 Vol.-%. Damit sind die Brände so stark wie viele andere Spirituosen, teils sogar stärker. Fünf der elf Flaschen liegen genau bei 40 Vol.-%, fünf darüber und eine darunter. Wegen des weichen Eindrucks unterschätzen viele Genießer die Wirkung, darum lieber langsam und in kleinen Schlucken trinken.
Ein guter Mezcal nennt auf dem Etikett reine Agave als Grundlage. Zutreffend ist das bei allen elf Modellen hier. Darüber hinaus helfen Angaben zu Aroma, Reifung und Herkunft, das Profil einzuschätzen. Fehlen solche Informationen wie bei einzelnen Flaschen, bleibt der Kauf ein Stück Glückssache. Hoher Preis allein ist kein verlässliches Zeichen.
Ja, vor allem für Menschen, die gern Whisky oder Rum trinken. Die rauchige Note ist allerdings nicht jedermanns Sache. Kennen Sie den Geschmack der beschenkten Person nicht, ist eine ausgewogene Sorte die sicherere Wahl. Optisch macht eine Flasche mit Bügel mehr her, sie kostet aber auch spürbar mehr.
Unterm Strich führt der Montelobos Mezcal Artesanal Espadin mit einer 1,5. Laut Hersteller verbindet er Karamell, Kräuter und Schokolade mit Rauch, reift im Holzfass und bringt 43,2 Vol.-% mit. Dafür verlangt der Handel rund 40 Euro. Diese Mischung aus Reifung, ausgewogenem Geschmack und fairem Preis bietet keine andere Flasche.
Als Preis-Leistungs-Sieger überzeugt der Del Maguey VIDA Mezcal mit 1,7. 0,7 Liter für rund 38 Euro, dazu 42 Vol.-% und ein Schraubdeckel, der sicher schließt: Günstiger kommen Sie an diese Qualität kaum. Sein Profil ist eigen. Unter kräftigem Rauch liegen Ingwer, Zimt und Banane. Ehrlich gesagt fehlt ihm aber die Reifung im Fass. Weiche Holznoten finden Sie hier also nicht.
Einsteiger fahren mit einer milden, klaren Sorte am besten. Kenner mit Lust auf Würze greifen eher zum kräftigen Ensamble. Sammler mit klaren Vorlieben mögen zu einer Flasche ab rund 61 Euro greifen. Ansonsten bringt wenig, was darüber liegt, denn bessere Noten gibt es dort nicht.
Rauch mag eben nicht jeder.
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Für diesen Mezcal-Vergleich haben wir 11 Modelle anhand von 9 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 96 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 1.261 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 11 Händlerangebote, beantwortet 8 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 09.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
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Unsere Empfehlungen basierend auf Testnoten und Kundenbewertungen.
| Platz | Produkt | Marke | Note | Bester Preis | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| 1.Beste Empfehlung | 1. Montelobos Mezcal Artesanal Espadin | Montelobos | 1,5Sehr gut | 40,14 € | Zum Angebot |
| 2.Top Produkt | 2. LÆpoca Mezcal | LÆpoca | 1,7Gut | 44,90 € | Zum Angebot |
| 3. | 3. San Cosme Mezcal | San Cosme | 1,7Gut | 43,98 € | Zum Angebot |
| 4. | 4. Del Maguey VIDA Mezcal | Del Maguey | 1,7Gut | 38,30 € | Zum Angebot |
| 5. | 5. Casamigos Mezcal Joven Blanco | Casamigos | 2,0Gut | 51,90 € | Zum Angebot |
| 6. | 6. Topanito Mezcal Artesanal Blanco | Topanito | 2,1Gut | 35,99 € | Zum Angebot |
| 7. | 7. Montelobos Ensamble Mezcal | Montelobos | 2,2Gut | 60,87 € | Zum Angebot |