
Jacopo Poli Bassano del Grappa 24 Carati OroNote 1,7
Viel Aromenvielfalt und ansprechend.
- mit leicht wiederverschließbarem Korken-Bügelverschluss
- hat einen hohen Alkoholgehalt
Letzte Aktualisierung:
Poli Grappa Vergleich 2026: Die besten Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung.
Produkte nebeneinander, Merkmale untereinander. Mit den Pfeilen oder per Wischen lassen sich alle Spalten durchblättern — der Merkmalsname bleibt dabei stehen.
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Menge Preis pro Liter | |||||||
| Menge Preis pro Liter | 0,7 l 44,29 € pro Liter | 0,7 l 45,95 € pro Liter | 0,7 l 52,86 € pro Liter | 0,7 l 49,46 € pro Liter | 0,1 l 129,90 € pro Liter | 0,7 l 43,57 € pro Liter | 0,5 l 55,80 € pro Liter |
Grappa-Typ | |||||||
| Grappa-Typ | gereifter Grappa aus verschiedenen Trauben | gereifter Grappa aus verschiedenen Prosecco-Trauben | gereifter Grappa aus Merlot- und Cabernet-Trauben | junger Grappa aus Moscato-Trauben und Orangenblüten-Auszügen | junger Grappa aus Merlot- und Cabernet-Trauben | junger Grappa aus Gewürztraminer-Trauben | Grappalikör aus verschiedenen Trauben und Honig |
Geschmack | |||||||
| Geschmack | weich, sinnlich | • Karamell • Schokolade | weich, fruchtig | fruchtig, weich | weich, elegant | würzig, frisch | süß |
Aroma | |||||||
| Aroma | • Gebäck • Creme • Cashew-Nüsse • Vanille • und weitere Kaffee, Teeblätter | • Sherry • Eiche • Rosinen • Milchschokolade • und weitere Trockenfrüchte, Karamell, geröstete Haselnüsse, Kaffee, Vanille, Honig, Kakao | • Vanille • Mandel • geröstete Haselnuss • exotische Früchte • und weitere Zitrone, Lakritze, Trockenfrüchte | • Orange • Mandarine • Ananas | • rote Trauben • Waldbeeren • Rose • Gras • Veilchen | • Grapefruit • Limette • Tanne • Pfeffer • und weitere Kräuter, Rosinen, Ingwer | • Wacholder • Kiefer • Minze • Honig • und weitere Zitronenverbene, Kräuter, Zitrusfrüchte |
Geschmacksintensität | |||||||
| Geschmacksintensität | ausgewogen | aromatisch | ausgewogen | mild | mild | ausgewogen | mild |
Alkoholgehalt | |||||||
| Alkoholgehalt | 40 Vol.-% | 40 Vol.-% | 40 Vol.-% | 40 Vol.-% | 40 Vol.-% | 40 Vol.-% | 35 Vol.-% |
Verschluss | |||||||
| Verschluss | Korken-Bügelverschluss | Bügelverschluss | Korken-Bügelverschluss | Korken-Bügelverschluss | Korken-Bügelverschluss | Korken-Bügelverschluss | Korken-Bügelverschluss |
Frei von Konservierungs- und Farbstoffen | |||||||
| Frei von Konservierungs- und Farbstoffen | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
Ursprungsland | |||||||
| Ursprungsland | Italien (Venetien) | Italien (Venetien) | Italien (Venetien) | Italien (Venetien) | Italien (Venetien) | Italien (Venetien) | Italien (Venetien) |
Empfohlene Trinktemperatur | |||||||
| Empfohlene Trinktemperatur | 18 - 20 °C | 18–20 °C | 18 - 20 °C | 10 - 15 °C | 10 - 15 °C | 10 - 15 °C | 10 - 15 °C |
Inklusive Geschenkkarton | |||||||
| Inklusive Geschenkkarton | Nein | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein |
Ausbau | |||||||
| Ausbau | in Barrique-Eichenfässern | in Ex-Sherry- und Barrique-Eichenfässern | in Barrique-Eichenfässern | in Barrique-Eichenfässern | in Barrique-Eichenfässern | in Barrique-Eichenfässern | in Barrique-Eichenfässern |
Vorteile | |||||||
| Vorteile |
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Angebot | |||||||
| Angebot | |||||||
11 Modelle verglichen · 12,99 € bis 97,00 € · beste Note 1,7 · Preise geprüft am 12.09.26

Jacopo Poli Bassano del Grappa 24 Carati OroNote 1,7
Viel Aromenvielfalt und ansprechend.

Poli Barrique Due BariliNote 1,8
Wird in Geschenkverpackung geliefert und schöne Bernsteinfarbe zum Anschauen.

Jacopo Poli Cleopatra Moscato OroNote 2,2
Viel Aromenvielfalt und schmeckt besonders intensiv (passt gut zu Gebäck und Kuchen).
Klarer Tresterbrand mit deutlicher Aromatik, dafür etwas mehr Geld auf den Tisch: So lässt sich Poli Grappa in einem Satz beschreiben. Drei Fragen entscheiden über die Wahl. Steckt Holzreifung dahinter oder nicht, welche Traube liefert den Rohstoff, und wie viel Alkohol sitzt im Glas? 11 Modelle stehen hier nebeneinander, preislich von rund 13 bis 97 Euro. An der Spitze steht der Jacopo Poli Bassano del Grappa 24 Carati Oro mit Note 1,7, zugleich Sieger nach Preis und Leistung. Für rund 31 Euro bekommt man 0,7 Liter sowie ein Aromenbild von Gebäck bis Vanille.
Jung gebrannter Grappa schmeckt frisch und traubig, im Holz gereifter weich und nussig. Zwei Stile, keine Rangfolge. Woher der Charakter kommt: Moscato liefert Frucht, Merlot und Cabernet liefern Tiefe, Gewürztraminer liefert Würze. 40 Vol.-% tragen die meiste







Gebrannt wird aus Traubentrester, also aus Schalen, Kernen und Stielen, die nach dem Pressen des Weins übrig bleiben. Italien ist die Heimat. Poli ist eine Brennerei aus Bassano del Grappa, und alle Flaschen hier tragen diese Handschrift.
Grob lassen sich zwei Familien unterscheiden. Ohne Holzkontakt kommt das junge Destillat direkt ins Glas und wirkt klar, frisch, oft blumig. Lagert es dagegen im Fass, nimmt es Farbe und Aroma auf. Aus dieser Gruppe stammen Bernsteintöne sowie Noten nach Vanille, Kaffee oder Kakao.
Dazu kommt eine dritte Spielart.
Gesüßt wird beim Likör, bei der Miele-Variante mit Honig. Technisch zählt er nicht mehr zum reinen Brand, sondern zur Likörfamilie, und schmeckt entsprechend anders. Wer einen klaren Tresterbrand erwartet, ist damit falsch beraten.
Eine vierte Unterscheidung läuft über die Traube. Sortenrein heißt: nur eine Rebsorte, etwa Moscato oder Gewürztraminer. Verschnitte mischen mehrere. Sortenreine Brände zeigen ihren Charakter deutlicher, gemischte wirken oft runder. Beides hat seine Berechtigung. Keines ist zwangsläufig besser.
Vor dem Kauf lohnt ein Blick auf wenige Punkte. Sie entscheiden mehr über Ihre Zufriedenheit als der Preis.
Die Frage nach Konservierungs- und Farbstoffen bringt wenig weiter. Bei allen elf Flaschen steht dort dasselbe, sie taugt also nicht zur Unterscheidung.
Auch die Geschmacksintensität allein sagt wenig. Ob Sie mild, ausgewogen oder aromatisch bevorzugen, hängt davon ab, wann Sie trinken. Nach einem schweren Essen wirkt ein aromatischer Brand schnell zu viel.
Vergessen Sie den Markennamen.
Alle elf Abfüllungen stammen aus derselben Brennerei, und trotzdem trennen den Morbida mit Orange und Ananas und das Barrique 1898 mit Kaffee und Kakao Welten im Glas.

Elf Flaschen, ein Hersteller, sehr unterschiedliche Charaktere. Sortiert man nach Note, liegt der Jacopo Poli Bassano del Grappa 24 Carati Oro mit 1,7 vorn, gefolgt vom Poli Barrique Due Barili mit 1,8.
Gereift und aus mehreren Rebsorten verschnitten zeigt sich der Erstplatzierte, weich im Geschmack, mit Gebäck, Creme, Cashew und Vanille. Rund 31 Euro für 0,7 Liter ergeben 44,29 Euro je Liter. Günstiger je Liter ist im ganzen Feld nur der Aromatica. Für jemanden, der ausdrücklich einen sortenreinen Brand sucht, passt er allerdings nicht.
Geschenkverpackung und Bernsteinfarbe bringt der Zweitplatzierte mit.
Beim Datenblatt fällt eine Lücke auf: Zur Traubensorte dieses Zweitplatzierten steht nichts im Paket, was den direkten Vergleich mit sortenreinen Flaschen erschwert. Sein Profil läuft über Karamell und Schokolade, als Trinktemperatur empfiehlt der Hersteller 18 bis 20 Grad.
Am anderen Ende steht der Grappa di Sassicaia. Rund 97 Euro für 0,5 Liter bedeuten 194,00 Euro je Liter, also gut das Vierfache des Siegers. Geschmacklich bekommen Sie geröstete Haselnuss, dunkle Schokolade und Eiche, benotet wurde er mit 2,2. Wer einfach guten Grappa trinken will, spart kaum etwas an Genuss, wenn er zur günstigeren Flasche greift.

Nach dem Brennen entsteht der wichtigste Unterschied. Bleibt das Destillat im Stahltank, spricht man von jungem Grappa. Geht es ins Holzfass, reift es.
Barrique bezeichnet ein kleines Eichenfass. Je kleiner das Fass, desto mehr Holzflaeche trifft auf die Fluessigkeit, und desto schneller nimmt das Destillat Farbe und Roestnoten auf. Im Vergleich tragen zwei Flaschen diesen Begriff im Namen.
Junge Brände zeigen das deutlich. Beim Po di Poli Morbida aus Moscato-Trauben schmeckt man Orange, Mandarine und Ananas, mild und weich. Richtung Grapefruit, Limette, Pfeffer und Tanne geht dagegen der Po di Poli Aromatica aus Gewürztraminer. Beide sind jung, und trotzdem trennen sie Welten.
Bei den gereiften Vertretern übernimmt zunehmend das Holz.
Quer durch die Rebsorten tauchen dort Vanille, Kaffee, Kakao und geröstetes Holz auf. Angenehm ist das durchaus, es kostet aber Traubencharakter. Wer wissen will, wie Merlot oder Moscato als Destillat schmecken, greift eher zur jungen Variante. Zum Ausklang eines Abends ist man mit Holz besser bedient.
Am häufigsten schaut man auf den Flaschenpreis statt auf den Preis je Liter. Die Sarpa di Poli Big Mama kostet rund 13 Euro und ist damit die günstigste Flasche im Feld. Sie fasst aber nur 0,1 Liter. Umgerechnet sind das 129,90 Euro je Liter, fast das Dreifache des Siegers.
Zweiter Punkt: der Alkoholgehalt. 55 Vol.-% klingen nach mehr Gegenwert. Im Glas bedeuten sie vor allem mehr Schärfe, und ungeübte Trinker schmecken dann kaum noch Aromen heraus.
Dritter Punkt: die Temperatur.
Aus dem Kühlschrank wirkt ein Brand weicher, verliert aber einen großen Teil seines Dufts. Wo der Hersteller 18 bis 20 Grad empfiehlt, ist eiskaltes Servieren schlicht verschenktes Geld. Ein Blick auf die Herstellerangabe hilft hier mehr als jede Faustregel.
Beim Verschenken passiert der vierte Fehler. Ohne Karton wirkt eine Flasche neben einer verpackten sichtbar schlichter, auch wenn der Inhalt besser ist. Zählt das Geschenk, achten Sie auf die Angabe zur Verpackung. Trinken Sie selbst, ist sie unnötig.

Auf drei erkennbare Bänder verteilen sich die elf Modelle. Die folgende Übersicht stellt drei Vertreter gegenüber, jeweils mit Note und Literpreis aus den Daten.
| Modell | Note | Preis je Liter |
|---|---|---|
| Bassano del Grappa 24 Carati Oro | 1,7 | 44,29 Euro |
| Po di Poli Aromatica | 2,3 | 43,57 Euro |
| Grappa di Sassicaia | 2,2 | 194,00 Euro |
Unter 35 Euro je Flasche finden Sie bereits vollwertige Brände, darunter den Sieger und den Grappa Miele. Zwischen 35 und 60 Euro liegen die meisten Modelle.
Darüber wird es zur Frage der Haltung.
Bessere Noten bringen die teuersten Flaschen nicht mit. Sassicaia und Amorosa di Dicembre kommen auf 2,2 beziehungsweise 2,3, während der günstigere Sieger bei 1,7 steht. Mehr auszugeben lohnt sich nur, wenn Sie gezielt eine bestimmte Rebsorte oder ein besonderes Geschenk suchen. Für den Alltagsgenuss bringt es wenig.
Getrunken wird klassisch nach dem Essen, aus kleinen Gläsern mit sich verjüngender Öffnung. Zwei bis vier Zentiliter reichen völlig.
Giessen Sie den Grappa einige Minuten vor dem Trinken ein und lassen Sie ihn stehen. Der erste Alkoholstoss verfliegt, die Fruchtnoten treten hervor. Bei gereiften Brande macht das einen deutlich groesseren Unterschied als bei jungen.
Zum Aufbewahren gilt: stehend, dunkel, kühl. Anders als Wein liegt Hochprozentiges nie, sonst greift der Alkohol den Korken an. Wer eine Flasche über Jahre halb geleert stehen lässt, merkt außerdem, wie feine Noten wie Veilchen mit der Zeit an Kraft verlieren.
Angebrochen hält sich eine Flasche lange.
Je leerer sie wird, desto mehr Duft geht über Monate verloren. Bei 0,7 Litern ist das selten ein Problem, bei einer Sammlung halb geleerter Flaschen schon. Wer nur gelegentlich ein Glas trinkt, fährt mit kleineren Gebinden oder wenigen Flaschen besser. Zum im Holz gereiften Grappa gibt es einen eigenen Vergleich, wenn Sie gezielt in diese Richtung suchen.
Grappa braucht wenig Fürsorge. Eine dunkle Ecke im Schrank reicht.
Wichtig ist die stehende Lagerung. Legt man die Flasche hin, greift der hochprozentige Inhalt den Korken an, und der gibt irgendwann Geschmack ab oder wird brüchig. Bei den Modellen mit Bügel und Korken, also dem Großteil des Feldes, gilt das ohnehin. Beim Amorosa di Dicembre steckt ein einfacher Korken im Hals, hier lohnt der Blick nach ein paar Jahren.
Licht ist der zweite Punkt. Direkte Sonne bleicht die Bernsteinfarbe aus, die den Zweitplatzierten gerade ausmacht. Ein geschlossener Schrank genügt, ein Weinklimaschrank ist unnötig.
Geöffnete Flaschen halten sich lange. Bei 40 Vol.-% passiert über Monate kaum etwas, anders als bei Wein. Allerdings verändert sich das Aroma mit dem Luftraum in der Flasche: Steht nur noch ein Rest drin, verlieren feine Noten wie Veilchen oder Zitronenverbene an Kraft. Wer eine Flasche über Jahre stehen lässt, sollte sie eher öfter einschenken als sie zu schonen.
Kühlschrank braucht es nicht. 18 bis 20 °C empfiehlt der Hersteller beim Due Barili, und das ist auch für die anderen ein guter Anhaltspunkt. Zu kalt serviert, verschließt sich der Duft schlicht.
Eine angebrochene Flasche neben dem Herd oder auf der Fensterbank sieht dekorativ aus. Wärme und Licht zusammen kosten binnen eines Sommers spürbar Aroma. Der Alkohol bleibt, die Feinheiten verschwinden.

Elf Modelle, drei sehr unterschiedliche Anlässe.
Wer zum ersten Mal Grappa trinkt, sollte mild anfangen. Beim Po di Poli Morbida steht ein junger Moscato-Brand mit Orange, Mandarine und Ananas im Glas, die Intensität ist als mild angegeben. Rund 31 Euro für 0,7 Liter. Noch weicher wird es beim Grappa Miele, einem Likör mit Honig und 35 Vol.-%. Süß, für Kenner klassischer Tresterbrände deshalb wohl zu gefällig.
Holz und Röstnoten findet man im gereiften Teil des Feldes. Mit Note 1,7 liegt der 24 Carati Oro vorn, schmeckt weich und sinnlich, Gebäck und Vanille dominieren. Kräftiger zur Sache geht das Barrique 1898 mit 55 Vol.-%. Wer Alkohol als Schärfe wahrnimmt, für den taugt wenig an dieser Flasche.
Bei Aroma und Geschmack hängt davon ab, was man sonst trinkt. Schätzt jemand Whisky mit Sherryfass-Note, findet er beim Sassicaia mit Haselnuss, dunkler Schokolade und Eiche vertrautes Terrain.
Die Ausstattung unterscheidet sich weniger, als die Preise vermuten lassen.
Neun der elf Flaschen tragen einen Bügel mit Korken. Am Due Barili sitzt ein Bügelverschluss, am Amorosa di Dicembre ein schlichter Korken. Fast alles lässt sich also nach dem Einschenken bequem wieder schließen, ohne den Korken mühsam zurückzudrehen. Wer schon einmal an einem aufgequollenen Korken gezerrt hat, weiß den Bügel zu schätzen.
Der Bügelverschluss ist bei diesem Feld kein Luxusdetail, sondern der Normalfall, und genau deshalb kein Kaufargument.
Interessanter wird es bei der Verpackung. Geschenkverpackung nennt das Datenblatt ausdrücklich beim Due Barili. Eine ansprechende Verpackung führen unter anderem Cleopatra Moscato Oro, Sassicaia, Sarpa di Poli, Po di Poli Morbida, Barrique 1898 und Po di Poli Aromatica. Beim Sieger steht dieser Punkt nicht in den Angaben, was beim Verschenken zählen kann.
Von 0,1 bis 0,7 Liter reichen die Flaschengrößen. Mit 0,1 Litern für rund 13 Euro ist die Big Mama die günstigste Eintrittskarte ins Sortiment. Umgerechnet auf den Liter liegt sie bei 129,90 Euro, also weit über dem Feld. Als Probierflasche geht das in Ordnung, als Vorrat spart das kaum etwas.
Von rund 13 bis rund 97 Euro spannt sich das Feld.
Unter 35 Euro liegen fünf Flaschen: Big Mama für rund 13 Euro, Grappa Miele für rund 28 Euro, Po di Poli Aromatica für rund 30 Euro sowie 24 Carati Oro und Po di Poli Morbida für je rund 31 Euro. In dieser Gruppe steckt der Sieger, und das ist die eigentliche Nachricht dieser Seite.
Darüber folgt das Mittelfeld: Sarpa di Poli rund 37 Euro, Due Barili rund 46 Euro, Cleopatra Moscato Oro rund 50 Euro, Amorosa di Dicembre rund 60 Euro, Barrique 1898 rund 62 Euro. Zwischen 1,8 und 2,3 bewegen sich die Noten hier, also nicht durchgängig über dem günstigeren Teil.
| Modell | Preis | Note |
| Jacopo Poli Sarpa di Poli Big Mama | rund 13 Euro | 2,3 |
| Jacopo Poli Bassano del Grappa 24 Carati Oro | rund 31 Euro | 1,7 |
| Poli Barrique Due Barili | rund 46 Euro | 1,8 |
| Jacopo Poli Barrique 1898 | rund 62 Euro | 2,3 |
| Jacopo Poli Grappa di Sassicaia | rund 97 Euro | 2,2 |
Ganz oben steht der Sassicaia mit rund 97 Euro für 0,5 Liter. Seine Note liegt bei 2,2. Mehr Geld bringt hier also nicht automatisch mehr, es bringt eine andere Herkunft und eine seltenere Flasche.

Note 1,7, der beste Wert im Feld.
Gereift aus mehreren Rebsorten, 40 Vol.-%, 0,7 Liter, rund 31 Euro: So steht der 24 Carati Oro im Datenblatt. Das ergibt 44,29 Euro je Liter und damit einen der niedrigsten Werte überhaupt. Geschmacklich geht es weich und sinnlich zu, die Intensität ist als ausgewogen angegeben.
Im Aroma stehen Gebäck, Creme, Cashew-Nüsse und Vanille, dazu Kaffee und Teeblätter. Das klingt nach Nachtisch und trifft es auch. Wer einen scharfen, klaren Tresterbrand sucht, wird hier eher enttäuscht.
Verschlossen wird mit Bügel und Korken. Frei von Konservierungs- und Farbstoffen ist er laut Angabe nicht, was für das gesamte Feld gilt. Eine ansprechende Verpackung führt das Datenblatt bei diesem Modell nicht auf, anders als bei mehreren teureren Flaschen. Als Mitbringsel braucht es also eine eigene Hülle.
Dass dieselbe Flasche auch nach Preis und Leistung vorn liegt, ergibt sich aus der Kombination: bester Notenwert, mittlerer Preis, größte Menge. Zwei getrennte Empfehlungen wären hier gekünstelt.

Grappa entsteht aus Trester, also aus dem, was nach dem Keltern übrig bleibt. Schalen, Kerne, Stiele. Was im Weinbau als Rest gilt, ist hier der Rohstoff.
Deshalb schmeckt man die Rebsorte durch. Frucht und Blüte kommen von Moscato, zu sehen beim Cleopatra Moscato Oro mit Ananas, Mandarine, Mango und Honig. Würze und Zitrus liefert Gewürztraminer, zu sehen beim Po di Poli Aromatica mit Grapefruit, Limette und Pfeffer. Dunklere, beerige Töne stammen von Merlot und Cabernet, etwa bei der Big Mama mit roten Trauben, Waldbeeren und Veilchen.
Ein Barrique ist ein kleines Eichenfass. Der Brand nimmt darin Farbe und Holznoten auf, typisch sind Vanille, Karamell und Röstaromen. Je kleiner das Fass, desto schneller geht das.
Zweiter Hebel ist das Fass. Beide Barrique-Flaschen zeigen es deutlich: Karamell und Schokolade beim Due Barili, geröstetes Holz, Kaffee und Kakao beim 1898. Ohne Holzkontakt bleibt der Brand klar und wirkt frischer.
Haltbar ist Grappa nahezu unbegrenzt. Im Glas reift er nicht weiter, anders als im Fass. Eine alte Flasche wird also nicht besser, nur älter. Wer auf Wertsteigerung hofft, sollte das wissen, bevor er teure Flaschen wegstellt, statt sie zu öffnen. Wie sich Holz auf den Charakter auswirkt, zeigt auch der Vergleich der im Fass gereiften Grappa-Sorten. Die Unterschiede zwischen jungen und gereiften Bränden bleiben dabei dieselben.
Beides hat seinen Platz.
Im Fachhandel kann man fragen, manchmal auch probieren. Das ist bei einem Brand mit so vielen Aromavarianten mehr wert als jede Beschreibung. Ein Verkäufer, der weiß, dass Sie Vanille mögen und Schärfe nicht, führt Sie in zwei Minuten zur richtigen Flasche.
Online ist die Auswahl größer. Ausgefallene Abfüllungen wie der Sassicaia oder das Barrique 1898 stehen selten im Supermarktregal. Dazu kommt der direkte Preisvergleich, der bei einer Spanne von rund 13 bis rund 97 Euro durchaus etwas ausmacht.
Achten Sie beim Versand auf die Verpackung. Glas mit Korken übersteht den Transport meist gut, ein Bügel hält dabei besser als ein loser Korken.
Preise schwanken. Was heute rund 46 Euro kostet, kann in zwei Wochen anders liegen, besonders vor Weihnachten. Wer keine Eile hat, wartet auf eine ruhigere Phase. Ein Sparabo oder eine Sammelbestellung spart kaum etwas, weil die Versandkosten bei Spirituosen ohnehin fast überall gestaffelt sind.
Und noch ein Hinweis zum Ablauf: Die Zustellung von Alkohol verlangt eine Altersprüfung an der Tür. Wer tagsüber nie zu Hause ist, sollte das einplanen, denn eine Ablage beim Nachbarn funktioniert nicht.

Ein Trinkritual, kein Mixgetränk.
Pur getrunken wird er fast immer, am liebsten nach dem Essen. Das unterscheidet ihn von Gin oder Rum, die ihren Platz im Shaker haben. Eine Ausnahme nennt das Datenblatt beim Grappa Miele: Mit frischem Zitronensaft und Zuckersirup ergibt er einen Cocktail. Bei gereiften Flaschen für 60 Euro aufwärts bringt das wenig, dort geht die Feinheit im Mixglas unter.
40 Vol.-% tragen fast alle Modelle. Das Barrique 1898 sticht mit 55 Vol.-% heraus, der Grappa Miele fällt mit 35 Vol.-% ab. Die Spanne ist also klein. Am Gaumen fühlt sich der Unterschied zwischen einem milden Likör mit 35 Prozent und dem kräftigsten Brand im Feld trotzdem beträchtlich an.
Nachhaltig ist die Sache im Kern: Trester wäre sonst Abfall. Aus einem Nebenprodukt der Weinherstellung wird ein eigenständiges Getränk, und das schon seit Jahrhunderten in Norditalien.
Glas und Korken trennt man leicht.
Wer die leere Flasche behalten will, kann sie als Karaffe weiterverwenden, besonders die Formen mit Bügel. Ein Hinweis zum Genuss bleibt: Alkohol bleibt Alkohol, auch in kleinen Gläsern. Zwei Zentiliter eines Brandes mit 55 Vol.-% entsprechen mehr als einem Glas Wein. Wer fährt, lässt es stehen.
Vorteile
Nachteile
Sehr lange, meist mehrere Jahre. Bei 40 Vol.-% verdirbt nichts, der Alkohol konserviert sich selbst. Allerdings verlieren feine Aromen an Kraft, wenn nur noch ein kleiner Rest in der Flasche steht und viel Luft darüber. Wer eine Flasche aus Ehrfurcht jahrelang stehen lässt, spart kaum etwas und nimmt sich den besten Teil.
Nein, Zimmertemperatur passt besser. Für den Due Barili nennt das Datenblatt 18 bis 20 °C, ein guter Anhaltspunkt für die anderen Flaschen. Aus dem Gefrierfach serviert, verschließt sich der Duft, und man schmeckt vor allem Alkohol. Junge, fruchtige Brände verträgt man etwas kühler als gereifte.
Ein Likör enthält Zusätze, meist Zucker oder Honig. Der Grappa Miele ist im Paket ausdrücklich als Likör aus mehreren Rebsorten und Honig geführt, mit 35 Vol.-% und süßem Geschmack. Ein reiner Brand bekommt nichts dazu, er entsteht allein aus dem Trester. Wer Süße nicht mag, für den taugt wenig am Likör.
Ein milder, junger Brand fällt leichter. Der Po di Poli Morbida ist als mild eingestuft, schmeckt fruchtig und weich nach Orange, Mandarine und Ananas, und kostet rund 31 Euro. Auch die Big Mama mit 0,1 Litern für rund 13 Euro eignet sich zum Herantasten, weil man wenig riskiert.
Weil Abfüllung und Flasche unabhängig von der Menge kosten. Die Big Mama liegt bei 129,90 Euro je Liter, der 24 Carati Oro bei 44,29 Euro. Als Probierflasche ist das in Ordnung, als Vorrat spart das kaum etwas. Wer weiß, was ihm schmeckt, greift zur 0,7-Liter-Flasche.
In Ausnahmen ja. Das Paket nennt den Grappa Miele in Verbindung mit frischem Zitronensaft und Zuckersirup. Bei gereiften Bränden wie dem Sassicaia oder dem Barrique 1898 funktioniert das nicht im Sinne des Brandes, weil die feinen Noten im Mixglas verschwinden. Pur im kleinen Glas bleibt die übliche Form.
An der Farbe und an den Aromen. Gereifte Brände nehmen im Eichenfass Bernsteinfarbe an, so ausdrücklich beim Due Barili angegeben. Im Geschmack tauchen dann Vanille, Karamell, Kaffee oder Kakao auf. Junge Brände bleiben klar und wirken frischer, etwa der Po di Poli Aromatica mit Limette und Pfeffer.
Nein, er macht ihn kräftiger. Das Barrique 1898 liegt bei 55 Vol.-% und erhielt die Note 2,3, der 24 Carati Oro mit 40 Vol.-% die Note 1,7. Mehr Prozente bedeuten mehr Wärme im Mund und mehr Schärfe. Ob das gefällt, hängt davon ab, was man gewohnt ist.
Ja, bei mehreren Modellen ist das sogar eingeplant. Der Due Barili kommt in einer Geschenkverpackung, Cleopatra Moscato Oro, Sassicaia und Sarpa di Poli werden mit ansprechender Verpackung geliefert. Beim Sieger steht dieser Punkt nicht im Datenblatt, hier sollte man selbst für eine Hülle sorgen.
Stehend, dunkel und bei Zimmertemperatur. Liegend greift der Alkohol den Korken an, direktes Sonnenlicht bleicht die Farbe aus. Ein normaler Schrank genügt vollkommen, ein Klimaschrank ist unnötig. Anders als Wein reift Grappa in der Flasche nicht weiter, eine lange Lagerung bringt also nichts.
Dieselbe Flasche liegt hier zweimal vorn, und das aus gutem Grund. Der Jacopo Poli Bassano del Grappa 24 Carati Oro holt mit 1,7 die beste Note im elfköpfigen Feld. Gereift aus mehreren Rebsorten, weich und sinnlich im Geschmack, mit Gebäck, Creme, Cashew und Vanille im Aroma. Dazu 0,7 Liter für rund 31 Euro, also 44,29 Euro je Liter. Günstiger kommt im gereiften Teil des Feldes niemand weg.
Dicht dahinter steht der Poli Barrique Due Barili mit Note 1,8. Er kostet rund 46 Euro, kommt im Geschenkkarton und bringt Karamell und Schokolade mit. Wer eine Flasche zum Verschenken sucht, fährt damit besser, weil beim Sieger keine Verpackung in den Angaben steht.
Für Einsteiger passt der Po di Poli Morbida, mild und fruchtig für rund 31 Euro. Kräftig mag es, wer zum Barrique 1898 mit 55 Vol.-% greift. Und wer nur einmal probieren will, nimmt die Big Mama für rund 13 Euro.
Ein ehrlicher Punkt bleibt: Kein einziges Modell im Feld ist frei von Konservierungs- und Farbstoffen, auch der Sieger nicht. Wer darauf Wert legt, findet in diesem Sortiment keine Antwort.
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Für diesen Poli Grappa-Vergleich haben wir 11 Modelle anhand von 12 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 147 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 233 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 11 Händlerangebote, beantwortet 10 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 12.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
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| Platz | Produkt | Marke | Note | Bester Preis | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| 1.Top Produkt | 1. Jacopo Poli Bassano del Grappa 24 Carati Oro | Poli | 1,7Gut | 31,00 € | Zum Angebot |
| 2. | 2. Poli Barrique Due Barili | – | 1,8Gut | 45,95 € | Zum Angebot |
| 3. | 3. Jacopo Poli Cleopatra Moscato Oro | Poli | 2,2Gut | 50,00 € | Zum Angebot |
| 4. | 4. Jacopo Poli Grappa di Sassicaia | Poli | 2,2Gut | 97,00 € | Zum Angebot |
| 5. | 5. Jacopo Poli Grappa Sarpa di Poli | Poli | 2,2Gut | 37,00 € | Zum Angebot |
| 6. | 6. Jacopo Poli Po di Poli Morbida | Poli | 2,3Gut | 31,36 € | Zum Angebot |
| 7. | 7. Jacopo Poli Sarpa di Poli Big Mama | Poli | 2,3Gut | 12,99 € | Zum Angebot |