
Lindt Lindor-Kugeln VollmilchNote 1,4
Besonders viel Produktqualität und gut geeignet für alle.
- aus hochwertiger Vollmilchschokolade
- schöne Verpackung
Letzte Aktualisierung:
Pralinen Vergleich 2026: 33 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung.
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| Alle 2 Modelle → seitlich wischen | ||
|---|---|---|
Geschmacksrichtung | ||
| Geschmacksrichtung | klassisch z.B. Vollmilch, Pistazie | klassisch z.B. Edelmarzipan |
Preis pro kg | ||
| Preis pro kg | ca. 44,50 € pro kg | ca. 52,00 € pro kg |
Inhalt | ||
| Inhalt | 300 g 24 Stück | 125 g keine Herstellerangabe |
Pralinenmischung | ||
| Pralinenmischung | Ja | Nein |
mit Füllung | ||
| mit Füllung | Ja | Ja |
mit Alkohol | ||
| mit Alkohol | Ja | Nein |
Verpackung | ||
| Verpackung | Schachtel wiederverschließbar | Faltschachtel |
Vorteile | ||
| Vorteile |
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Angebot | ||
| Angebot | ||
14 Modelle verglichen · 6,50 € bis 75,95 € · beste Note 1,4 · Preise geprüft am 12.09.26

Lindt Lindor-Kugeln VollmilchNote 1,4
Besonders viel Produktqualität und gut geeignet für alle.

Lauensteiner SchatztruheNote 1,4
Enthält große Stückzahl und guter Geschmack.

Guylian belgische MeeresfrüchteNote 1,5
Mit vielen Pralinen gefüllt und besonders viel Produktqualität.
Gute Pralinen erkennen Sie an der Füllung, am Kakaoanteil und daran, ob die Schachtel zum Anlass passt. Verglichen wurden 12 Modelle, preislich von rund 6 bis 76 Euro. Vergleichssieger sind die Lindt Lindor-Kugeln Vollmilch, Note 1,4, gleichauf mit der Lauensteiner Schatztruhe. Als Preis-Leistungs-Sieger stehen die Niederegger Marzipan Herzen für rund 6 Euro da, Note 1,7. Dazwischen liegen Trüffel, Meeresfrüchte, Likörpralinen und Mozartkugeln. Naschen allein verlangt keine Holzkiste. Soll etwas verschenkt werden, zählen Sortenvielfalt und Verpackung mehr als der Kilopreis.
Der Kilopreis sagt mehr als der Packungspreis: zwischen rund 28 und 154 Euro pro Kilogramm liegen Welten. Alkohol in der Füllung schließt Kinder aus. Fünf Modelle im Vergleich enthalten Spirituosen oder Weinbrand. Sortenvielfalt entscheidet beim Verschenken: d










Eine Praline ist ein kleines Stück Schokolade mit Füllung, das in einem Bissen gegessen wird. Der Mantel aus Schokolade hält alles zusammen, im Inneren steckt Nougat, Marzipan, Creme, Karamell, Trüffelmasse oder eine Spirituose. Unterschieden wird grob nach der Füllung.
Trüffelpralinen bilden das eine Lager. Ihre Masse besteht aus Schokolade und Fett, sie ist weich und schmilzt schnell. Dazu zählen die Antica Torroneria Tartufo Trüffel, ebenso die Lauensteiner Schatztruhe mit ihrer Ausrichtung auf Trüffel.
Zweitens stehen da die Nuss-Nougat-Füllungen. Guylian setzt darauf und formt seine belgischen Meeresfrüchte aus Vollmilch-, Zartbitter- und weißer Schokolade.
Dann kommt Marzipan. Niederegger arbeitet mit Edelmarzipan, das zwar süß ist, aber deutlich weniger nach Kakao schmeckt als eine Trüffelmasse.
Bleiben die Likörpralinen. Anthon Berg füllt seine Schokolade mit Spirituosen wie Jim Beam oder Rémy Martin. Solche Stücke sind durchaus eine eigene Kategorie, denn sie sind nichts für Kinder und nichts für jemanden, der keinen Alkohol trinkt. Sucht jemand schlicht etwas Süßes zum Kaffee, greift er eher zu gefüllten Täfelchen wie den Pfefferminz-Blättchen von After Eight.
Vor dem Kauf lohnt es sich, ein paar Punkte durchzugehen. Sonst steht am Ende eine teure Schachtel im Regal, die niemand mag.
Zwei Punkte wiegen schwerer.
Alkohol und Allergene schließen ganze Personengruppen aus, alles Übrige ist Geschmackssache. Nur die Lindt-Packung führt im Datenblatt eine vollständige Allergenliste; bei den übrigen elf Modellen fehlt diese Angabe im Merkmalsblatt. Sich allein auf die Vergleichstabelle zu verlassen, taugt wenig, wenn jemand am Tisch auf Haselnuss reagiert. Fragen Sie im Zweifel nach.

Zwei Modelle teilen sich die Spitze mit 1,4, und unterschiedlicher könnten sie kaum sein.
Als Kilopackung mit 80 Stück kommen die Lindor-Kugeln daher, sortenrein Vollmilch, für rund 40 Euro. Etwa 39,99 Euro je Kilogramm sind einer der niedrigsten Werte im Feld. Nachteil: nur eine Geschmacksrichtung. Abwechslung erwartet man hier vergebens, und als Geschenk wirkt eine Großpackung schnell beliebig.
Umgekehrt die Lauensteiner Schatztruhe. 1.250 Gramm, rund 100 Stück, 34 Sorten, verpackt in einer Truhe aus Buchenholz. Dafür rund 76 Euro und damit der höchste Packungspreis. Alkohol steckt drin, für Kinder fällt sie also aus.
Im mittleren Feld wird es eng. Guylian bietet 500 Gramm für rund 16 Euro, alkoholfrei, ohne Palmöl, mit drei Schokoladensorten. Epralinchen liefert ebenfalls 500 Gramm, kostet aber rund 30 Euro und punktet mit mehr Füllungen.
| Modell | Note | Preis pro kg |
|---|---|---|
| Lindt Lindor-Kugeln Vollmilch | 1,4 | ca. 39,99 Euro |
| Lauensteiner Schatztruhe | 1,4 | ca. 60,76 Euro |
| Guylian belgische Meeresfrüchte | 1,5 | ca. 35,98 Euro |
| Niederegger Marzipan Herzen | 1,7 | ca. 52,00 Euro |
| Nestlé After Eight Mint | 2,5 | ca. 154,45 Euro |
Am unteren Ende steht After Eight mit 2,5. Kalorienärmer und fettärmer sind die Täfelchen laut Angabe durchaus, gefüllte Pralinen im engeren Sinn sind sie eben nicht.
Am häufigsten schaut jemand auf den Packungspreis statt auf die Menge. Rund 7 Euro für die Antica Torroneria Piemontese Trüffelpralinen klingen günstig. In der Packung stecken allerdings nur 70 Gramm, umgerechnet etwa 99,29 Euro je Kilogramm.
Fehler Nummer zwei: Alkohol übersehen. Vor einer Familienfeier sollte man deshalb nachsehen. Fünf Modelle im Feld enthalten Spirituosen, darunter die Mozartkugeln von Manner und die Chocolissimo-Kiste.
Der dritte Fehler betrifft die Lagerung. Pralinen mögen es kühl, aber nicht kalt. Im Kühlschrank zieht die Schokolade Feuchtigkeit und bekommt einen grauen Belag.
Lagern Sie die Schachtel bei etwa Zimmertemperatur an einem dunklen Ort, nicht im Kühlschrank. Nehmen Sie eine gekühlte Packung trotzdem einmal mit, lassen Sie sie ungeöffnet ein paar Stunden stehen, bevor Sie den Deckel abnehmen. Sonst schlägt sich Kondenswasser auf der Schokolade nieder.
Und schließlich wird zu viel auf einmal gekauft. Eine Kilopackung ist zwar rechnerisch günstig, doch offene Pralinen verlieren nach wenigen Wochen an Aroma. Zwei Personen bringt das wenig.
Zwischen rund 28 und 154 Euro je Kilogramm spannt sich das gesamte Feld. Das ist mehr als das Fünffache, und dafür gibt es Gründe.
Handarbeit kostet. Eine Confiserie, die 34 Sorten von Hand zusammenstellt, arbeitet anders als eine Fabrik, die 80 gleiche Kugeln in eine Dose füllt. Deshalb liegt die Schatztruhe bei etwa 60,76 Euro je Kilo, die Kugeln von Lindt bei rund 39,99.
Auch die Verpackung schlägt durch. Eine Truhe aus Buchenholz oder eine Holzkiste ist ein Produkt für sich. Chocolissimo verlangt etwa 139,96 Euro je Kilo, ein guter Teil davon steckt in der Kiste.
Kleine Packungen sind fast immer teurer gerechnet.
Rund 22 Euro kosten die Tartufo Trüffel für 280 Gramm, macht ungefähr 153,93 Euro je Kilo. Schaut jemand ausschließlich auf diesen Wert, landet er allerdings schnell bei Großpackungen, die niemand aufisst. Der günstigste Kilopreis bringt wenig, wenn die Hälfte alt wird.

Die Schachtel entscheidet mit darüber, ob ein Mitbringsel ankommt.
Eine Mischung enthält verschiedene Sorten in einer Packung, eine sortenreine Schachtel nur eine einzige. Im Vergleich sind die meisten Modelle Mischungen. Sortenrein sind unter anderem die Marzipan Herzen und die Pfefferminz-Täfelchen.
Zum Selbernaschen reicht Einfaches. Tüten sind es bei den Tartufo Trüffel, was zu Hause niemanden stört, als Geschenk aber schlicht zu wenig hermacht.
Der Mittelweg heißt Faltschachtel und ist im Feld am häufigsten vertreten: Niederegger, Anthon Berg, Lauenstein Erlesene Köstlichkeiten und die Piemontese Trüffelpralinen setzen darauf. Ordentlich wirkt das, ohne aufzutragen.
Darüber liegen Holz und Truhe. In dieser Liga spielen die Schatztruhe und die ChocoClassic von Chocolissimo, kosten aber auch rund 76 beziehungsweise 35 Euro. Ob das den Aufpreis wert ist, hängt davon ab, wie förmlich der Anlass ist. Zum Geburtstag im Kollegenkreis ist eine Holzkiste ohnehin überzogen.
Kinder und Jugendliche bekommen alkoholfreie Ware. Übrig bleiben damit Guylian, Epralinchen, Niederegger, die Tartufo Trüffel und die Piemontese Trüffelpralinen.
Mag jemand Schokolade ohne Schnickschnack, liegt er bei den Kugeln von Lindt richtig. Vollmilch, 80 Stück, ein Geschmack, fertig. 1.000 Gramm kosten rund 40 Euro, was gemessen am Feld günstig ist.
Gastgeschenke sind ein eigener Fall. Da zählt die Wirkung beim Auspacken mehr als der Inhalt pro Euro, und dann führt der Weg zur Schatztruhe oder zur Holzkiste.
Sparsame greifen zu den Niederegger Marzipan Herzen. Rund 6 Euro für 125 Gramm, Note 1,7, Edelmarzipan in Herzform und eine Faltschachtel, die man verschenken kann. Der Haken: Es gibt nur Marzipan. Mag jemand das nicht, taugt die Packung für ihn wenig, egal wie gut die Note ausfällt. Ähnlich gelagert sind die Pfefferminz-Täfelchen von After Eight, die mit 2,5 im Feld hinten liegen, dafür aber weniger Kalorien und weniger Fett mitbringen.

Schokolade ist empfindlich. Sie nimmt Gerüche auf, sie verträgt keine Wärme, und sie mag keine Feuchtigkeit.
Am besten steht die Schachtel kühl und dunkel, bei etwa Zimmertemperatur im unteren Bereich. Der Kühlschrank wirkt zwar naheliegend, taugt wenig: Dort bildet sich beim Herausnehmen Kondenswasser auf der Oberfläche, der Zucker löst sich an und trocknet grau wieder auf. Zuckerreif nennt sich das. Geschmacklich passiert wenig, optisch ist die Praline hinüber.
Gefüllte Ware hält ohnehin kürzer als reine Schokolade. Buttercreme, Nougat und Marzipan bringen Feuchtigkeit mit, und die arbeitet gegen die Haltbarkeit. Verschenkt jemand eine Mischung wie die Erlesenen Köstlichkeiten von Lauenstein, sollte er auf das Datum schauen und nicht monatelang warten.
Eine geöffnete Schachtel neben Kaffee oder Gewürzen im Schrank zieht deren Geruch an. Nach wenigen Tagen schmeckt die Füllung fremd. Verschließen Sie die Packung und stellen Sie sie getrennt von stark riechenden Lebensmitteln.
Vor dem Servieren lohnt sich etwas Geduld. Zu kalte Pralinen geben ihr Aroma kaum ab.
Ein Produkt mit erneut verschließbarer Verpackung, wie es die Angabe bei den Mint-Täfelchen von Nestlé ausweist, hilft im Alltag durchaus. Bei Faltschachteln bleibt nur der Umweg über eine Dose.

Es gibt nicht die eine richtige Schachtel. Es kommt darauf an, wer sie bekommt und wann.
Für den eigenen Vorrat zählt die Menge. Rund 40 Euro kostet ein Kilo Lindor-Kugeln, also etwa 39,99 Euro je Kilogramm und damit einer der niedrigsten Werte im ganzen Feld. Nimmt jemand täglich eine Kugel, fährt er damit günstig. Wer eine große Auswahl erwartet, wird enttäuscht: eine Sorte, Vollmilch, sonst nichts.
Umgekehrt beim Gegenstück. Eine Truhe mit rund 100 Stück in 34 Sorten für rund 76 Euro ist als Selbstversorgung schlicht zu viel. Als Geschenk zu einem runden Geburtstag ergibt sie Sinn, im Küchenschrank steht sie ein halbes Jahr.
Haushalte mit Kindern sollten auf die Alkoholangabe achten. Mehrere Modelle führen Alkohol, bei den Chocolate Liqueurs ist er sogar der Kern der Sache. Alkoholfrei sind unter anderem die Meeresfrüchte von Guylian und die Trüffel von Antica Torroneria.
Wenig ausgeben und trotzdem etwas Ordentliches bekommen? Dann landet man bei den kleinen Schachteln unter 10 Euro.
Die Marzipanherzen wiegen 125 Gramm. Das ist eine Aufmerksamkeit, kein Geschenk für den Gastgeber eines Abendessens.
Bei Pralinen ist die Hülle Teil des Produkts. Sie schützt, und sie entscheidet mit darüber, ob man die Schachtel überreichen mag.
Drei Bauformen tauchen im Feld auf. Die Faltschachtel ist der Normalfall, leicht und günstig, aber empfindlich in der Tasche. Holz kostet mehr und hält länger: Lauenstein setzt auf eine Truhe aus Buchenholz, Chocolissimo auf eine Holzkiste. Solche Behälter lassen sich weiterverwenden, was manchen Käufern den höheren Kilopreis rechtfertigt.
Drei Formen kommen vor: Tüte, Faltschachtel und Holz. Tüten führt Antica Torroneria bei den Tartufo Trüffeln, Faltschachteln nutzen unter anderem Niederegger und Anthon Berg, Holz verwenden Lauenstein und Chocolissimo. Die Angabe steht bei den meisten Modellen direkt in den Merkmalen.
Ein Sortenverzeichnis liegt nicht überall bei. Bei großen Mischungen ärgert das, weil man ohne Plan blind hineingreift und bei Allergien raten muss.
Apropos: Die Allergenangaben unterscheiden sich stark in ihrer Ausführlichkeit. Bei den Kugeln von Lindt sind Milch, Soja, Gluten, Haselnüsse und Schalenfrüchte ausgewiesen. Anderswo fehlt die Liste im Merkmalsblatt ganz, dann hilft nur der Blick auf die Packung.
Eine Schleife oder Geschenkbanderole ist selten enthalten.
Von rund 6 bis 76 Euro reicht die Spanne bei zwölf Modellen. Diese Zahl allein sagt aber wenig, weil die Packungsgrößen zwischen 70 Gramm und 1.250 Gramm liegen.
Unter 10 Euro gibt es kleine Schachteln. Die Marzipanherzen für rund 6 Euro und die Trüffelpralinen von Antica Torroneria für rund 7 Euro fallen hierunter, ebenso die Chocolate Liqueurs für rund 9 Euro. Gemeinsam ist ihnen der kleine Inhalt zwischen 70 und 187 Gramm.
Am dichtesten besetzt ist die Mitte zwischen 15 und 40 Euro. Hier stehen die Meeresfrüchte bei rund 16 Euro, die Trüffel im Beutel bei rund 22 Euro, die Mozartkugeln bei rund 24 Euro und die Kugeln von Lindt bei rund 40 Euro.
| Modell | Preis | Preis pro kg |
|---|---|---|
| Niederegger Marzipan Herzen | rund 6 Euro | ca. 52,00 € |
| Guylian belgische Meeresfrüchte | rund 16 Euro | ca. 35,98 € |
| Lindt Lindor-Kugeln Vollmilch | rund 40 Euro | ca. 39,99 € |
| Lauensteiner Schatztruhe | rund 76 Euro | ca. 60,76 € |
Oberhalb von 70 Euro steht nur die Schatztruhe. Zum Selbernaschen lohnt sich das nur, wenn wirklich viele mitessen.
Teurer heißt nicht automatisch besser gerechnet. Absolut kosten die Trüffel von Antica Torroneria rund 22 Euro, umgerechnet aber etwa 153,93 Euro je Kilogramm, weil nur 280 Gramm in der Tüte sind.

Manches klärt sich erst, wenn die Schachtel offen auf dem Tisch steht.
Wie viele Stück pro Person? Als Nachtisch für eine Runde rechnet man mit zwei bis drei Stück je Gast. Bei der Schatztruhe mit rund 100 Stück reicht das für eine größere Feier, bei zwölf Täfelchen in der After-Eight-Packung für einen Abend zu zweit.
Ob man Pralinen schneidet, wird oft gefragt. Man tut es nicht. Gedacht sind sie als eine Portion, und beim Durchschneiden läuft flüssige Füllung aus.
Bei Kindern wird nach Alkohol gefragt. Modelle mit Spirituosenfüllung gehören nicht auf den Kindertisch, auch wenn die Menge je Stück klein ist. Offen ausgewiesen wird das bei mehreren Produkten in den Merkmalen.
Und die Frage nach dem Mitbringsel im Sommer: Tragen Sie die Schachtel nicht stundenlang im warmen Auto herum.
Was drin ist, steht nicht immer gleich ausführlich auf der Packung. Manche Hersteller listen jede Zutat, andere nennen nur die Geschmacksrichtung.
Bei den Mint-Täfelchen sind Zucker, Kakaomasse, Kakaobutter und Butterreinfett als Hauptzutaten angegeben. Zucker steht vorn, bei Süßware der Normalfall und kein Mangel. Die Reihenfolge auf der Zutatenliste sagt aber etwas über die Zusammensetzung, und wer darauf achtet, erkennt schnell, wie viel Kakao verarbeitet wurde.
Bei Pralinen zahlen Sie weniger für die Schokolade als für die Handarbeit, die daraus eine Füllung macht.
Auch beim Fett lohnt der Blick. Guylian gibt an, ohne Palmöl auszukommen und nachhaltig zu produzieren, bei Epralinchen steht dieselbe Angabe zum Palmöl. Chocolissimo verzichtet nach Herstellerangabe auf Konservierungsstoffe.
Bio-Ware ist in diesem Feld die Ausnahme. Bei den Meeresfrüchten ist Bio ausdrücklich verneint, ebenso vegan und laktosefrei.
Wie lange etwas hält, hängt davon ab, was in der Schachtel liegt. Reine Schokolade übersteht Monate, Marzipan hält ebenfalls recht lang, frische Cremefüllungen und Trüffel dagegen deutlich kürzer. Kauft jemand auf Vorrat, greift er besser zu sortenreiner Ware als zu einer feinen Mischung.
Beide Wege haben ihre Berechtigung, und sie scheitern an unterschiedlichen Stellen.
Im Geschäft sehen Sie die Schachtel. Druckstellen fallen auf, die Zutatenliste steht im Original davor, und die Ware nehmen Sie sofort mit. Der Konditor um die Ecke lässt oft probieren. Dafür ist die Auswahl begrenzt, und große Mischungen mit 34 Sorten führt kaum ein Regal.
Online fällt die Auswahl größer aus, der Preisvergleich einfacher. Der Nachteil ist die Wärme. Zwischen Juni und September steht ein Paket schon mal Stunden im Lieferwagen, und geschmolzene Schokolade erstarrt fleckig wieder. Manche Händler versenden dann mit Kühlpackung, andere pausieren den Versand ganz.
Zum Verschenken zählt der Zustand der Verpackung. Angestoßene Pappe wirkt sofort billig. Eine Übersicht der Mint-Täfelchen mit dunkler Schokolade zeigt weitere Packungsgrößen, von denen im Regal meist nur eine liegt.
Online hilft der Kilopreis mehr als der reine Packungspreis, denn anders lassen sich 70 Gramm und 1.250 Gramm nicht sinnvoll nebeneinanderstellen.
Bestellen Sie Geschenke nicht auf den letzten Tag.

Unter den zwölf Modellen ist diese Truhe das umfangreichste Angebot. Rund 100 Stück, 1.250 Gramm, 34 Sorten.
Bei 1,4 liegt die Vergleichsnote und damit gleichauf mit dem Vergleichssieger. Gelobt werden Geschmack und Sortenvielfalt, und die Eignung als Geschenk ergibt sich schon aus der Aufmachung: Die Pralinen liegen in einer Truhe aus Buchenholz, die nach dem Leeren als Behälter taugt.
Es sind gefüllte Pralinen, klassisch Trüffel, und sie enthalten Alkohol. Für Haushalte mit Kindern fällt das Modell damit aus. Auch zu zweit sollte man überlegen: 100 Stück wollen gegessen werden, und gefüllte Ware wartet nicht ewig.
Etwa 60,76 Euro je Kilogramm liegen im oberen Mittelfeld, obwohl rund 76 Euro der höchste Einzelpreis sind. Das ist der Mengeneffekt: Wer viel kauft, zahlt je Stück weniger.
Als Geschenk für eine Familie oder ein Büro passt das gut.
Eine Einschränkung bleibt. In den Merkmalen fehlt eine Allergenliste, und bei 34 Sorten mit Nüssen, Milch und Alkohol ist das eine Lücke, die man bei einer so großen Mischung nicht erwarten würde.

Vorteile
Nachteile
Kühl, dunkel und trocken bei gleichbleibender Temperatur, aber nicht im Kühlschrank. Dort bildet sich beim Herausnehmen Kondenswasser, der Zucker löst sich an und trocknet grau wieder auf. Ein Schrank fern von Heizung und Fenster reicht. Verschließen Sie die Packung, sonst zieht die Schokolade Gerüche aus der Umgebung an.
Deutlich kürzer als reine Schokolade, weil Cremes und Trüffelmassen Feuchtigkeit mitbringen. Das genaue Datum steht auf der Packung und unterscheidet sich je nach Füllung stark. Marzipan hält länger als Buttercreme. Möchte jemand auf Vorrat kaufen, greift er besser zu sortenreiner Ware, denn bei einer feinen Mischung bringt langes Lagern wenig.
Nein, aber sehr häufig. Bei den Lindor-Kugeln sind Haselnüsse und Schalenfrüchte ausdrücklich als Allergene ausgewiesen, ebenso Milch, Soja und Gluten. Bei Mischungen mit vielen Sorten gibt es kaum nussfreie Ware. Verlassen Sie sich bei einer Allergie nie auf die Sortenbeschreibung, sondern lesen Sie die Allergenangabe auf der Packung.
Alkoholfreie Sorten ohne Spirituosenfüllung. Die Meeresfrüchte von Guylian und die Trüffelpralinen von Antica Torroneria sind in den Merkmalen als alkoholfrei ausgewiesen. Bei Mischungen mit Alkohol funktioniert Aussortieren nicht, weil man die betroffenen Stücke von außen kaum erkennt. Achten Sie außerdem auf Nüsse, die in vielen Füllungen stecken.
Weil kleine Packungen den Kilopreis nach oben treiben und Handarbeit teuer ist. Eine 70-Gramm-Schachtel kostet rund 7 Euro, umgerechnet aber etwa 99,29 Euro je Kilogramm. Ein Kilo Lindor-Kugeln liegt dagegen bei knapp 40 Euro. Hinzu kommen Verpackung aus Holz, aufwendige Füllungen und kleine Fertigungsmengen.
Möglich ist es, empfehlenswert nicht. Beim Auftauen schlägt sich Feuchtigkeit auf der Oberfläche nieder und hinterlässt graue Schlieren, die Füllung kann außerdem ihre Bindung verlieren. Der Aufwand spart kaum etwas, weil ordentlich gelagerte Pralinen ohnehin einige Wochen halten. Kaufen Sie lieber die Menge, die Sie in absehbarer Zeit essen.
Das ist Fett- oder Zuckerreif und kein Schimmel. Er entsteht, wenn Kakaobutter bei Wärme austritt oder Kondenswasser den Zucker anlöst und wieder auskristallisiert. Essbar bleibt die Praline, der Geschmack leidet meist nur leicht. Zum Verschenken taugt sie dann allerdings nicht mehr, weil der Belag nach alter Ware aussieht.
Zwei bis drei Stück je Person sind ein guter Richtwert für einen Abend. Bei einer Schachtel mit 12 Stück reicht das für vier Gäste, bei rund 100 Stück für eine größere Feier. Stellen Sie die Schachtel offen hin und legen Sie kleine Gabeln oder Servietten daneben, dann greifen die Gäste unbefangener zu.
Das hängt davon ab, ob Sie verschenken oder selbst essen. Zum Verschenken deckt eine Mischung viele Geschmäcker ab, ohne dass Sie die Vorlieben kennen müssen. Für den eigenen Vorrat ist sie unnötig, wenn Sie ohnehin nur eine Sorte mögen. Dann ist sortenreine Ware günstiger und hält meist auch länger.
In üblichen Mengen ja, die Alkoholmenge je Stück ist gering. Bei Sorten wie den Chocolate Liqueurs mit Spirituosenfüllung sollte man es dennoch nicht übertreiben, wenn anschließend gefahren wird. Kinder und Menschen, die Alkohol meiden, greifen besser zu ausdrücklich alkoholfreien Modellen aus dem Feld.
Vergleichssieger sind mit 1,4 die Lindt Lindor-Kugeln Vollmilch. Ausschlaggebend war die Kombination aus Vollmilchschokolade, etwa 39,99 Euro je Kilogramm und der schlichten Tatsache, dass bei 1.000 Gramm im Karton lange niemand nachkaufen muss. Verschenken lässt sich die Packung durchaus, und die Allergene sind vollständig ausgewiesen. Ein ehrlicher Nachteil bleibt trotzdem: nur eine Sorte. Möchte jemand Abwechslung, ist er hier falsch.
Preis-Leistungs-Sieger sind die Niederegger Marzipan Herzen, Note 1,7. Für rund 6 Euro bekommen Sie 125 Gramm Edelmarzipan in Herzform, gefüllt und ohne Alkohol. Als kleine Aufmerksamkeit ist das kaum zu schlagen. Für eine Tischrunde reicht die Menge allerdings nicht.
Bei einem größeren Geschenk führt der Weg zur Lauensteiner Schatztruhe mit 34 Sorten, ebenfalls 1,4, zu rund 76 Euro. Familien mit Kindern bleiben besser bei alkoholfreier Ware wie den Meeresfrüchten von Guylian für rund 16 Euro. Und wer wenig Kalorien sucht, findet bei den Mint-Täfelchen von Nestlé die entsprechende Angabe, muss dort aber mit der schwächsten Note im Feld leben.
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Für diesen Pralinen-Vergleich haben wir 14 Modelle anhand von 7 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 235 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 26.285 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 14 Händlerangebote, beantwortet 10 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 12.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
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| 6. | 6. Niederegger Marzipan Klassiker Variationen | Niederegger | 1,5Sehr gut | 13,35 € | Zum Angebot |
| 7. | 7. Niederegger Marzipan Herzen | Niederegger | 1,7Gut | 6,50 € | Zum Angebot |