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Vergleich

Roter Reis Test & Vergleich 2026 – Die besten Empfehlungen

Roter Reis Vergleich 2026: 12 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung. Roter Reis

Modelle 12Preisspanne 3,59 € – 35,99 €Beste Note 1,5Preise geprüft 08.09.26
Vergleichstabelle

Alle 12 Modelle mit allen Merkmalen

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Aktive Filter:DavertFilter entfernenalle zurücksetzen1 von 12 Modellen

Alle 1 Modelle im VergleichPreise geprüft 08.09.26
Vergleich von 1 Roter Reis: Note, Preis und 17 technische Merkmale je Modell
Alle 1 Modelle →
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Menge Preis pro kg
Menge Preis pro kg250 g 14,36 € pro kg
Reissorte
ReissortePiemont-Reis
Reisform
ReisformLangkornreis
Herkunftsland
HerkunftslandItalien
Kochzeit
Kochzeit40 Minuten
Kalorien
Kalorien354 kcal
Fett
Fett2 g
Kohlenhydrate
Kohlenhydrate75 g
Eiweiß
Eiweiß8 g
Bio-Qualität
Bio-QualitätJa
Ohne künstliche Zusatzstoffe
Ohne künstliche ZusatzstoffeJa
Ohne Konservierungsstoffe
Ohne KonservierungsstoffeJa
Verpackungsart
VerpackungsartKarton
Wiederverschließbar
WiederverschließbarJa
Recyclebar
RecyclebarJa
Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeitnachhaltig
Aus nachhaltigem Anbau
Aus nachhaltigem AnbauAls nachhaltig ausgewiesen
Vorteile
Vorteile
  • aus ökologischer Produktion
  • schmeckt intensiv nussig
  • recycelbare Verpackung
  • Vergleichsnote 2,2 (gut)
  • 250 g Gewicht
Angebot
Angebot
Preise inkl. MwSt., zzgl. Versand · Stand 08.09.26 · Note = redaktionelle Gesamtbewertung, kein Laborergebnis

Auf einen Blick

12 Modelle verglichen · 3,59 € bis 35,99 € · beste Note 1,5 · Preise geprüft am 08.09.26

VergleichssiegerReishunger Roter Vollkorn-Reis

Reishunger Roter Vollkorn-ReisNote 1,5

Arm an Kohlenhydraten und besonders hoher Eiweißgehalt.

  • gibt es auch in anderen Verpackungsgrößen
  • in Papier statt Kunststoff verpackt
35,99 € abZum Angebot
Das Wichtigste in Kürze
  • Achten Sie auf den Kilopreis statt auf den Packungspreis: die Spanne reicht von 3,89 bis 24,98 Euro pro Kilogramm.
  • Roter Vollkornreis braucht 35 bis 45 Minuten, also deutlich länger als geschliffener weißer Reis.
  • Jasminreis rot schmeckt aromatisch und duftig, Camarguereis erdig, Vollkornreis aus Italien eher nussig.

Roter Reis ist ein Vollkornreis, bei dem es vor allem auf Sorte, Kochzeit und den Kilopreis ankommt. Soll die rote Farbe im Korn bleiben, muss die Ware ungeschliffen sein; die Schale bringt den nussigen Geschmack und den festen Biss mit. Verglichen werden 12 Modelle zwischen rund 4 und 36 Euro. Vorn liegt der Reishunger Roter Vollkorn-Reis mit Note 1,5, ein 3-Kilo-Vorrat aus Italien im Papierbeutel. Günstiger steigen Sie mit dem Ricefield Jasminreis rot für rund 4 Euro ein, Note 2,0, mit 3,89 Euro pro Kilogramm der klare Preis-Leistungs-Sieger. 35 bis 45 Minuten braucht das Korn bei fast allen Modellen.

Kaufberatung

Worauf es bei Roter Reis ankommt

01

Kaufüberblick: Roter Reis

Achten Sie auf den Kilopreis statt auf den Packungspreis: die Spanne reicht von 3,89 bis 24,98 Euro pro Kilogramm. Roter Vollkornreis braucht 35 bis 45 Minuten, also deutlich länger als geschliffener weißer Reis. Jasminreis rot schmeckt aromatisch und duftig,

Einzelbewertungen

Alle 12 Modelle im Einzelcheck

Unser Vergleichssieger: Reishunger Roter Vollkorn-Reis

Reishunger Roter Vollkorn-Reis
Reishunger Roter Vollkorn-Reis liegt im Roter Reis-Vergleich mit Note 1,5 vorn.

Was roter Reis eigentlich ist

Gemeint ist Reis, dessen Silberhäutchen rot bis rotbraun gefärbt ist und beim Schälen am Korn bleibt. Die Farbe sitzt in der Schale. Wird sie abgeschliffen, bleibt weißer Reis übrig, und genau das passiert bei der üblichen Verarbeitung.

Unterschieden wird grob nach Herkunft und Sorte. Aus Italien kommt Vollkornreis, im Paket etwa als Rosso Integrale oder als Piemont-Reis, mit kräftig nussig-erdigem Aroma. Der französische Camarguereis stammt aus dem Rhonedelta und schmeckt ähnlich herzhaft. Südostasien liefert roten Jasminreis, der duftiger und feiner wirkt; Thailand, Vietnam und Kambodscha sind hier vertreten.

Langkornreis überwiegt deutlich. Eine Ausnahme bildet der Kamelur Roter Vollkornreis als Rundkornreis, der etwas weicher gerät.

Kurz erklärt: Vollkornreis

Bei Vollkornreis bleibt das Silberhäutchen am Korn. Deshalb dauert das Kochen länger und das Korn bleibt bissfest. Geschliffener Reis verliert diese Schicht und damit auch die rote Farbe.

Für die Küche heißt das: Sie bekommen ein Korn, das nach dem Kochen einzeln bleibt und nicht verklebt. Sind cremige Gerichte wie Risotto geplant, taugt rote Ware wenig.

Kaufkriterien beim roten Reis

Wenig sagt der Packungspreis. Entscheidend ist, was ein Kilogramm kostet, und da liegt zwischen dem günstigsten und dem teuersten Modell ein erheblicher Unterschied.

Darauf sollten Sie achten

  • Kilopreis: 3,89 Euro bis 24,98 Euro spannt das Feld, kleine Packungen sind fast immer die teure Variante.
  • Sorte: Vollkornreis, Jasminreis, Camarguereis und Piemont-Reis schmecken verschieden, die Entscheidung richtet sich nach dem Gericht.
  • Kochzeit: Zwischen 35 und 45 Minuten liegen zehn Minuten, im Alltag merkt man das.
  • Packungsgröße: 250 Gramm reichen für zwei Mahlzeiten, 3 Kilogramm für Wochen.
  • Verpackung: Papierbeutel, recycelbare Folie oder wieder verschließbar, je nach Lagerplatz.
  • Nährwerte: Fett von 0 bis 3,2 Gramm, Eiweiß weist nur ein Teil der Hersteller aus.

Was Sie getrost ignorieren können

Ein Blick auf die Kalorien bringt wenig. Alle Modelle mit Angabe liegen zwischen 330 und 366,6 Kilokalorien, das ist derselbe Bereich.

Beim Bio-Siegel wird es interessanter. Rapunzel, Davert, Kamelur, Cibo Crudo und Antersdorfer setzen auf ökologische Produktion, und der Aufschlag bleibt überschaubar.

Roter Reis im Vergleich der Modelle

Ganz vorn steht Reishunger mit Note 1,5. Drei Kilogramm im Papierbeutel, 12,00 Euro pro Kilogramm, Herkunft Italien, 40 Minuten Kochzeit. Zunächst schreckt der Packungspreis von rund 36 Euro ab, gegen die kleinen Gebinde rechnet er sich aber.

Wird so viel Reis nicht in absehbarer Zeit aufgebraucht, lohnt sich der Vorrat nicht. Drei Kilo brauchen trockenen Platz, und angebrochene Papierbeutel schließen schlecht.

ModellPreis pro kgNote
Ricefield Jasminreis rot3,89 €2,0
QRice Roter Jasminreis4,46 €1,8
Royal Tiger Roter Reis4,99 €2,4
Reishunger Roter Vollkorn-Reis12,00 €1,5
Viani Roter Camargue Reis24,98 €2,5

Den Preis-Leistungs-Sieg holt sich Ricefield Jasminreis rot über den niedrigsten Kilopreis. Ein Kilogramm für rund 4 Euro, wenig Fett, 7,6 Gramm Eiweiß. Eine Kochzeit nennt der Hersteller allerdings nicht, was bei Vollkornware schlicht ärgerlich ist.

Am anderen Ende rangiert Viani Roter Camargue Reis. Note 2,5, 400 Gramm für rund 10 Euro, also 24,98 Euro pro Kilo. Als tägliche Beilage ist das zu teuer.

Typische Fehler beim Kochen von rotem Reis

Am häufigsten fehlt es an Zeit. Probiert jemand roten Vollkornreis nach zehn Minuten, findet er ein hartes Korn und hält die Packung für schlecht. 35 bis 45 Minuten stehen nicht ohne Grund auf den Verpackungen.

Zweitens: zu wenig Wasser. Die Schale nimmt mehr Flüssigkeit auf als geschliffener Reis, und ein knapp angesetzter Topf brennt an, bevor das Korn gar ist.

Drittens das Waschen. Bei weißem Reis spült man Stärke ab, damit er nicht klebt. Rote Vollkornware braucht das weitgehend nicht, die Stärke sitzt ohnehin unter der Schale. Kurzes Abbrausen reicht.

Und dann das Salz. Salzt jemand erst am Ende, schmeckt der Reis außen gewürzt und innen fade.

Tipp

Setzen Sie roten Reis wie Nudeln an: reichlich Salzwasser, offener Topf, nach 35 Minuten erstmals probieren. Abgießen, kurz nachdampfen lassen, fertig. So gelingt auch der Rundkornreis, der sonst schnell matschig wird.

Ein letzter Punkt betrifft die Farbe. Das Kochwasser färbt sich rötlich, und mancher gießt deshalb zwischendurch ab. Das kostet nur Geschmack.

Welche Packungsgröße zu Ihnen passt

Zwölf Modelle, mehrere Füllmengen: von 250 Gramm bis 3.000 Gramm reicht die Spanne, dazu eine 6er-Packung mit je 250 Gramm beim Antersdorfer Roter Reis für rund 26 Euro.

Probiert jemand roten Reis erstmals, nimmt er die kleine Packung. Davert Roter Piemont-Reis mit 250 Gramm für rund 4 Euro ist dafür gedacht, auch wenn 14,36 Euro pro Kilo für den Dauerbedarf zu hoch liegen.

Einmal pro Woche Reis auf dem Tisch? Dann taugt ein Kilogramm am besten.

Beim großen Vorrat wird die Lagerung zur Frage. Trocken, dunkel und gut verschlossen hält Reis lange, ein offener Papierbeutel im feuchten Küchenschrank aber nicht. Cibo Crudo Vollkorn Jasminreis lässt sich wieder verschließen, das erleichtert die Sache. Reishunger und Rapunzel Roter Camargue Spitzenreis nutzen Papier, ökologisch zwar die bessere Wahl, im Alltag aber sperriger. Füllen Sie den Inhalt dann lieber in ein Glas um.

Herkunft und Geschmack beim roten Reis

Wo der Reis wächst, entscheidet mit über den Geschmack. Sechs Herkunftsländer stehen im Paket nebeneinander, und man schmeckt die Unterschiede durchaus.

Italien stellt gleich vier Modelle. Campanini Roter Vollkornreis wird als erdig-nussig beschrieben, Davert Roter Piemont-Reis als intensiv nussig. Solche Sorten passen zu kräftigen Gerichten, zu Pilzen, geschmortem Gemüse oder Käse.

Vier Bio-Sorten, zwei Kontinente.

Thailand und Vietnam liefern roten Jasminreis. Royal Thai Rice und QRice schmecken beide intensiv aromatisch, das Korn duftet beim Kochen deutlich, und zu asiatischen Gerichten mit Kokosmilch oder scharfer Sauce passt dieser Charakter deutlich besser als herbe europäische Ware. Frankreich ist mit dem Camarguereis vertreten, Kambodscha mit zwei Bio-Varianten.

Eine Regel, welche Herkunft besser ist, gibt es nicht. Würzen Sie gern kräftig, kommen Sie mit den europäischen Sorten weiter; mögen Sie feine Aromen, mit den asiatischen. Bei Unsicherheit schauen Sie auch bei Bio Reis vorbei, dort finden sich weitere Sorten aus ökologischem Anbau. Geschmack entscheidet hier, nicht Qualität.

Nährwerte und was sie wirklich sagen

Auf den Packungen stehen Zahlen, die sich gut lesen, aber selten den Ausschlag geben sollten. Ein Blick auf die Unterschiede lohnt trotzdem.

Beim Fett reicht die Spanne von 0 Gramm bei Cibo Crudo Vollkorn Jasminreis bis 3,2 Gramm bei Royal Tiger Roter Reis. Absolut gesehen sind das gut drei Gramm Abstand. Auf eine Portion gerechnet spart die fettärmere Wahl kaum etwas.

Interessanter liest sich das Eiweiß. Royal Tiger gibt 8,8 Gramm an, Ricefield 7,6 Gramm. Reishunger und Antersdorfer nennen einen besonders hohen Eiweißgehalt, ohne konkreten Wert.

Genau darin liegt das Problem dieses Kriteriums: Nur ein Teil der Hersteller legt Zahlen vor.

Kohlenhydrate bewegen sich zwischen 67 und 79,6 Gramm. Reishunger wirbt mit „arm an Kohlenhydraten", eine Zahl fehlt dazu allerdings. Planen Sie Ihre Ernährung genau, verlassen Sie sich auf ausgewiesene Angaben statt auf Beschreibungen.

Reishunger Roter Vollkorn-Reis
Der 3-Kilogramm-Papierbeutel des Vergleichssiegers, der im Text als Vorratspackung mit dem günstigsten Kilopreis der Vollkornreise beschrieben wird.

Roten Reis richtig lagern und aufbewahren

Reis hält lange. Trocken und dunkel gelagert bleibt eine Packung über Monate brauchbar, ohne dass Geschmack oder Farbe leiden.

Wichtiger als das Datum ist der Ort. Feuchtigkeit ist der eigentliche Gegner, denn Vollkornreis trägt noch das Silberhäutchen mit seinem Fettanteil. Dieses Fett kann mit der Zeit ranzig werden. Die Fettwerte im Paket reichen von 0 bis 3,2 Gramm, und je höher sie liegen, desto eher schmeckt man Alterung heraus.

Papierbeutel atmen, schützen aber schlecht gegen Küchendunst. Reishunger liefert in Papier, was ökologisch angenehm ist. Füllen Sie den Inhalt nach dem Öffnen trotzdem in ein Glas oder eine Dose um.

Vorsicht

Eine offene Tüte im Schrank neben Herd oder Spülmaschine fängt Wasserdampf. Der Reis klumpt, und im schlechtesten Fall siedeln sich Lebensmittelmotten an. Dann ist die ganze Packung hinüber, und oft auch die Nachbarpackungen.

Kaufen Sie drei Kilogramm auf einmal, überlegen Sie es sich vorher. Ein Vorrat dieser Größe lohnt sich nur, wenn tatsächlich regelmäßig Reis auf den Tisch kommt. 250 Gramm sind schneller verbraucht und bleiben zwangsläufig frischer.

Gekochter Reis gehört zügig in den Kühlschrank.

Für wen sich welcher rote Reis eignet

Zwölf Sorten klingen nach Auswahl, und sie sind es auch. Weniger im Geschmack liegen die Unterschiede als in Menge, Herkunft und dem, was hinten auf der Packung steht.

Kochen Sie für zwei Personen einmal wöchentlich, reicht eine kleine Packung. Davert liefert 250 Gramm, das sind etwa vier Portionen. Pro Kilogramm zahlen Sie damit zwar mehr als bei größeren Einheiten, dafür landet nichts im Müll.

Wenn es schnell gehen muss

Kurz gekocht wird hier nie. Die kürzesten Angaben im Paket liegen bei 35 Minuten, die längsten bei 45, und an einem Werktagabend spürt man diesen Abstand deutlich, auch wenn er auf dem Papier gering aussieht. Kamelur und Cibo Crudo starten bei 35 Minuten.

Wenn Nährwerte zählen

Sportler und alle, die auf Eiweiß achten, finden bei Royal Tiger 8,8 Gramm. Ricefield liegt bei 7,6 Gramm. Meiden Sie Fett, greifen Sie zu Cibo Crudo mit 0 Gramm oder Kamelur mit 1,7 Gramm.

Der Kaloriengehalt schwankt allerdings kaum, er reicht von 330 bis 366,6 Kilokalorien. Sich hier zu entscheiden bringt wenig.

Die beste Sorte ist die, die tatsächlich verbraucht wird, bevor sie alt schmeckt.

Mögen Sie nussige, erdige Noten, sind die italienischen Sorten aus dem Piemont interessant. Blumiger wird es mit rotem Jasminreis aus Thailand oder Vietnam.

Bio, Verpackung und Nachhaltigkeit bei rotem Reis

Reisanbau braucht Wasser, viel davon. Im Supermarktregal ändern lässt sich das nicht, wohl aber die Frage, woher die Ware stammt und wie sie verpackt ist.

Fünf Modelle tragen ein ökologisches Merkmal: Kamelur, Davert und Antersdorfer stammen aus ökologischer Produktion, Cibo Crudo aus Bio-Qualität, Rapunzel ist als Bio ausgewiesen. Ob Ihnen das den Aufpreis wert ist, richtet sich danach, wie Sie generell einkaufen.

Bei der Verpackung gibt es zwei Wege. Reishunger und Rapunzel setzen auf Papier statt Kunststoff. Andere nennen ihre Verpackung recycelbar, darunter Campanini, Kamelur, Ricefield, Davert, Royal Tiger und Viani.

Kurz erklärt: Silberhäutchen

Das Silberhäutchen ist die dünne Schicht zwischen Korn und Spelze. Beim weißen Reis wird sie abgeschliffen, beim Vollkornreis bleibt sie erhalten. Sie enthält den größten Teil der Ballaststoffe und färbt viele rote Sorten.

Europäische Herkunft verkürzt den Transportweg. Italien stellt vier Sorten, Frankreich die Camargue-Variante von Viani.

Kürzere Wege heißen nicht automatisch bessere Ökobilanz. Anbaumethode und Wasserverbrauch wiegen schwerer als die Strecke bis zum Regal, und dazu steht auf keiner Packung eine Zahl. Ehrlicher ist die Auskunft, dass sich diese Frage im Laden nicht abschließend klären lässt.

Preisklassen beim roten Reis einordnen

Von rund 4 bis 36 Euro reicht die Spanne je Packung. Das klingt nach Welten, meint aber vor allem unterschiedliche Füllmengen.

Aussagekräftig bleibt der Kilopreis. Unten liegt Ricefield mit 3,89 Euro, gefolgt von QRice mit 4,46 Euro und Royal Tiger mit 4,99 Euro. Oben rangiert Viani mit 24,98 Euro für 400 Gramm Camargue-Reis aus Frankreich.

ModellPreis pro kgNote
Ricefield Jasminreis rot3,89 €2,0
QRice Roter Jasminreis4,46 €1,8
Reishunger Roter Vollkorn-Reis12,00 €1,5
Viani Roter Camargue Reis24,98 €2,5

Auffällig: Der höchste Kilopreis bringt nicht die beste Note. Viani schneidet mit 2,5 am schwächsten ab, QRice liegt bei 1,8 und kostet ein Fünftel davon.

Teurer ist hier also nicht besser.

Die drei Sorten unter fünf Euro pro Kilo kommen sämtlich aus Südostasien und sind Jasmin- oder Thaireis. Suchen Sie den nussigen Charakter des italienischen Vollkornreises, zahlen Sie zwangsläufig mehr. Kleine Bio-Packungen liegen zwischen 14,36 und 17,98 Euro pro Kilogramm. Das ist eher ein Feinkostpreis als einer für ein Grundnahrungsmittel, und für den täglichen Beilagenreis ist das unnötig.

Roter Reis in der Küche und passende Beilagen

Kräftige Partner verträgt diese Ware. Ihr eigener Geschmack ist deutlich, das hält sie aus.

Italienische Sorten mit erdig-nussiger Note passen zu Pilzen, zu gebratenem Gemüse, zu Käse. Campanini wird ausdrücklich als erdig-nussig beschrieben, Davert als intensiv nussig, und weil solche Körner viel Eigengeschmack mitbringen, tragen sie ein Gericht auch ohne Fleisch oder Sauce.

Duftig wird es asiatisch.

Roter Jasminreis aus Thailand oder Vietnam bringt eine aromatische Note mit. Royal Thai Rice und QRice werden beide als intensiv aromatisch geführt. Zu Currys, Kokosmilch und scharfen Saucen ist das die naheliegende Wahl.

  • Kalte Salate gelingen mit Vollkornreis besser als mit weißem, weil die Körner fester bleiben.
  • Rundkornreis wie der von Kamelur wird weicher und eignet sich für Aufläufe.
  • Langkornsorten bleiben körnig, das ist die Mehrheit im Paket.
  • Ein Schuss Öl oder Butter nach dem Kochen verhindert Kleben.

Planen Sie Risotto, denken Sie um. Dafür braucht es Sorten, die Stärke abgeben, und das leistet Vollkornreis kaum. Das Silberhäutchen hält die Stärke im Korn, der Reis wird nicht cremig. Ein Versuch mit roter Ware funktioniert nicht so, wie man es aus dem Restaurant kennt.

Restwärme reicht zum Nachquellen.

Roten Reis online oder im Laden kaufen

Im Supermarkt liegt roter Reis meist in kleinen Packungen, wenn überhaupt. Schmal ist das Sortiment, oft steht nur eine Bio-Variante im Regal.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Sie sehen die Packung, prüfen das Datum, nehmen sie mit. Bei 250 oder 500 Gramm lohnt sich ein Versand ohnehin selten.

Online sieht es anders aus. Dort stehen Camargue-Reis aus Frankreich, Piemont-Reis aus Italien und thailändische Sorten nebeneinander, dazu große Gebinde. Die Drei-Kilo-Packung von Reishunger oder die Sechserpackung von Antersdorfer sind typische Versandartikel.

  • Große Mengen zahlen sich pro Kilogramm aus: Antersdorfer kostet in der Sechserpackung 17,26 Euro.
  • Ricefield Jasminreis rot gibt es als Kilopackung für rund 4 Euro, also 3,89 Euro pro Kilogramm.
  • Kleine Feinkostgrößen wie Viani mit 400 Gramm bleiben online teuer.

Worauf Sie beim Versand achten

Reis ist schwer. Versandkosten fressen den Preisvorteil kleiner Bestellungen schnell auf, und dann spart man kaum etwas gegenüber dem Laden. Sammeln Sie lieber mehrere Artikel.

Prüfen Sie nach dem Auspacken die Verpackung. Papierbeutel nehmen auf dem Transportweg leichter Schaden als Kunststoff, und ein kleines Loch bleibt im Schrank nicht folgenlos.

Angaben zu Kochzeit und Nährwerten stehen online meist vollständig da, im Laden müssen Sie die Packung drehen. Bei Rapunzel fehlen Angaben zu Kalorien und Fett, während andere Hersteller sie nennen.

Ricefield Jasminreis rot
Ricefield liefert ein Kilogramm roten Jasminreis zum niedrigsten Kilopreis im Vergleich und ist damit die günstige Wahl für den Alltag.

Häufige Alltagsfragen rund um roten Reis

Manche Fragen tauchen immer wieder auf, sobald rote Körner erstmals im Topf landen.

Die Farbe verblasst beim Kochen leicht, verschwindet aber nicht. Das Wasser färbt sich rötlich, das ist normal und kein Zeichen für Zusätze. Mehrere Hersteller verzichten ausdrücklich auf Konservierungsstoffe und künstliche Zusätze.

Eine zweite Frage betrifft die Menge. Trockener Vollkornreis nimmt beim Kochen viel Wasser auf, aus einer Portion wird deutlich mehr als gedacht. Beim ersten Versuch nimmt man eher zu viel.

Dann die Kochzeit. 35 bis 45 Minuten geben die Hersteller an, und das ist keine Schätzung, sondern steht so auf den Packungen. Ein Schnellkochtopf verkürzt das, allerdings auf Kosten der Kontrolle über den Biss.

Kinder mögen den kräftigen Geschmack nicht immer.

Häufig gefragt wird auch, ob sich rote und weiße Ware mischen lässt. Technisch ja, praktisch schlecht: Die Garzeiten unterscheiden sich stark, weißer Reis ist nach einem Drittel fertig und zerfällt, während der rote noch hart ist. Kochen Sie beides getrennt und mischen Sie danach.

Zur Frage nach dem Einweichen: Es verkürzt die Garzeit um einige Minuten, ist aber bei diesen Sorten nicht zwingend. Kein Hersteller im Paket schreibt es vor.

Roter Reis: Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Das Korn bleibt körnig und fällt auch als Salat am nächsten Tag nicht auseinander
  • Kräftiger, nussiger bis blumiger Eigengeschmack, der ohne viel Würze auskommt
  • Das Silberhäutchen bleibt erhalten und bringt mehr Ballaststoffe mit als geschliffener Reis
  • Lange haltbar und unkompliziert zu lagern
  • Passt zu <a href="/bio-reis/">Reis aus ökologischem Anbau</a> als Einstieg, viele Sorten sind ohnehin Bio

Nachteile

  • Die Garzeit liegt bei 35 bis 45 Minuten und damit deutlich über der von weißem Reis
  • Für cremige Gerichte wie Risotto ist Vollkornreis die falsche Wahl
  • Der kräftige Geschmack passt nicht zu jedem Gericht und nicht zu jedem Esser
  • Kleine Bio-Packungen erreichen Kilopreise, die weit über denen von Standardreis liegen
Häufige Fragen

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Roter Reis

Wie lange muss roter Reis kochen?

35 bis 45 Minuten, je nach Sorte. Kamelur und Cibo Crudo geben 35 Minuten an, Reishunger, Campanini, Davert und Antersdorfer jeweils rund 40 Minuten. QRice nennt 45 Minuten. Die Abstände sind klein, halten Sie sich an die Packungsangabe und probieren Sie kurz vor Ende ein Korn.

Warum färbt sich das Kochwasser rot?

Das ist der Farbstoff aus dem Silberhäutchen, der sich im Wasser löst. Ein Zeichen für Zusätze ist es nicht. Campanini kommt ohne künstliche Zusatzstoffe aus, Royal Tiger und Viani ohne Konservierungsstoffe. Seine Farbe behält der Reis trotzdem, nur etwas blasser als trocken.

Welcher rote Reis ist der günstigste?

Ricefield Jasminreis rot mit 3,89 Euro pro Kilogramm. Die Packung fasst ein Kilogramm und kostet rund 4 Euro. Dahinter folgen QRice mit 4,46 Euro und Royal Tiger mit 4,99 Euro. Alle drei stammen aus Südostasien. Spürbar darüber liegen die italienischen Vollkornsorten.

Muss ich roten Reis vorher einweichen?

Nein, notwendig ist es nicht. Keiner der Hersteller schreibt ein Einweichen vor. Die Garzeit sinkt um wenige Minuten, das spart kaum Zeit und bringt wenig. Bereiten Sie ohnehin vor, schadet eine halbe Stunde im Wasser nicht.

Ist roter Reis gesünder als weißer Reis?

Er enthält mehr Ballaststoffe, weil das Silberhäutchen erhalten bleibt. Angegeben werden 330 bis 366,6 Kilokalorien, also der übliche Bereich für Reis. Beim Eiweiß nennen Ricefield 7,6 Gramm und Royal Tiger 8,8 Gramm. Ob das für Sie zählt, hängt davon ab, wie oft Reis auf den Tisch kommt.

Welche Sorte hat am wenigsten Fett?

Cibo Crudo Vollkorn Jasminreis mit 0 Gramm Fett. Kamelur und Viani folgen mit jeweils 1,7 Gramm. Oben liegen Royal Tiger mit 3,2 Gramm und Campanini mit 3,1 Gramm. Insgesamt bleibt die Spanne klein, deshalb taugt dieses Kriterium wenig als einziger Grund für eine Sorte.

Wie viel roter Reis pro Person?

Rechnen Sie mit etwa einer Tasse trockenem Reis für zwei bis drei Portionen. Vollkornreis quillt stark auf. 250 Gramm wie bei Davert reichen für rund vier Portionen, ein Kilogramm entsprechend für deutlich mehr. Kochen Sie selten Reis, sind Sie mit der kleinen Packung besser bedient.

Kann ich roten Reis für Risotto nehmen?

Das funktioniert nicht richtig. Risotto lebt davon, dass das Korn Stärke abgibt und die Sauce bindet. Beim Vollkornreis hält das Silberhäutchen die Stärke zurück, das Gericht bleibt körnig statt cremig. Zu Salaten, Bowls und Geschmortem passt roter Reis dagegen gut.

Woran erkenne ich, dass roter Reis alt ist?

Am Geruch. Vollkornreis trägt noch den fetthaltigen Keim, und dieses Fett kann ranzig werden. Riecht trockener Reis muffig oder streng, gehört er nicht mehr in den Topf. Trocken, dunkel und luftdicht gelagert hält er problemlos viele Monate.

Lohnt sich eine Drei-Kilo-Packung?

Sie lohnt sich nur bei regelmäßigem Verbrauch. Reishunger bietet 3.000 Gramm für rund 36 Euro, also 12,00 Euro pro Kilogramm. Für italienischen Vollkornreis ist der Preis in Ordnung. Kochen Sie aber nur alle paar Wochen Reis, steht die Packung lange offen, und der Vorteil verschwindet.

Fazit

Vergleichssieger ist der Reishunger Roter Vollkorn-Reis mit Note 1,5. Vorn liegt er, weil er als Einziger mehrere Anforderungen zugleich erfüllt: hoher Eiweißanteil, Papierverpackung statt Kunststoff, Herkunft Italien und drei Kilogramm Inhalt, die für Monate reichen. Moderat ist dabei der Kilopreis von 12,00 Euro. Der Haken steckt in der Packungsgröße selbst. Kochen Sie alle zwei Wochen einmal Reis, tragen Sie an drei Kilogramm länger, als dem Geschmack guttut.

Preis-Leistungs-Sieger ist der Ricefield Jasminreis rot mit Note 2,0. Mit 3,89 Euro pro Kilogramm ist er der günstigste im Feld, liefert 7,6 Gramm Eiweiß und kommt mit 2,7 Gramm Fett aus. Recycelbar ist die Verpackung. Eine Kochzeit nennt der Hersteller allerdings nicht, und auch eine Bio-Auszeichnung fehlt.

Für den täglichen Gebrauch reicht Ricefield völlig. Legen Sie Wert auf europäische Herkunft und nussigen Geschmack, greifen Sie zu einer italienischen Sorte. Kleine Haushalte fahren mit Davert und 250 Gramm vernünftig. Sportler schauen auf Royal Tiger mit 8,8 Gramm Eiweiß.

Eines gilt für alle zwölf: Die Garzeit von mindestens 35 Minuten lässt sich nicht wegdiskutieren. Für den schnellen Feierabend taugt dieser Reis wenig.

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Redaktionsleistung

Was in diesen Vergleich eingeflossen ist

12Modelle verglichen
4Marken
17Merkmale je Modell
245Einzelwerte erfasst
1.154Kundenbewertungen ausgewertet
12Händlerangebote
10Fragen beantwortet

Für diesen Roter Reis-Vergleich haben wir 12 Modelle anhand von 17 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 245 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 1.154 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 12 Händlerangebote, beantwortet 10 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 08.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.

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Zusammenfassung

Die besten 7 Roter Reis im Vergleich – Zusammenfassung

Unsere Empfehlungen basierend auf Testnoten und Kundenbewertungen.

PlatzProduktMarkeNoteBester PreisAngebot
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4. Campanini Roter Vollkornreis

–1,8Gut3,99 €Zum Angebot
5.Rapunzel Roter Camargue Spitzenreis

5. Rapunzel Roter Camargue Spitzenreis

Rapunzel2,0Gut5,41 €Zum Angebot
6.Kamelur Roter Vollkornreis

6. Kamelur Roter Vollkornreis

Kamelur2,0Gut8,49 €Zum Angebot
7.Cibo Crudo Vollkorn Jasminreis

7. Cibo Crudo Vollkorn Jasminreis

–2,0Gut8,99 €Zum Angebot
Methodik

Wie diese Bewertung zustande kommt

12
Modelle im Vergleich
17
Merkmale je Modell
10
beantwortete Fragen
25
Inhaltsblöcke
Florian K.
Redaktion · zuletzt aktualisiert 08.09.26