
Apfel Räuber CiderNote 1,4
Zum Mitnehmen geeignet und 0,33 Liter Fassungsvermögen.
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Apfelwein Vergleich 2026: 11 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung. Apfelwein kaufe
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|---|---|---|
Herkunftsland | ||
| Herkunftsland | Slowenien | Belgien |
Menge Preis pro Liter | ||
| Menge Preis pro Liter | 24 x 0,33 l 2,02 € | 12 x 0,5 l 4,98 € |
Alkoholgehalt | ||
| Alkoholgehalt | 4,5 Vol.-% | 4,5 Vol.-% |
Hochwertige Verpackung aus Glas | ||
| Hochwertige Verpackung aus Glas | Nein | Ja |
Lichtgeschützte Verpackung | ||
| Lichtgeschützte Verpackung | Aluminiumdose | Braunglas |
Geschmack | ||
| Geschmack | fruchtig-süß | fruchtig |
Ohne Zusatzstoffe | ||
| Ohne Zusatzstoffe | Nein | Nein |
Einweg/Mehrweg | ||
| Einweg/Mehrweg | Einweg | Einweg |
Wiederverschließbarer Drehverschluss | ||
| Wiederverschließbarer Drehverschluss | Nein | Nein |
Ohne Kohlensäure | ||
| Ohne Kohlensäure | Nein | Nein |
Vorteile | ||
| Vorteile |
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Angebot | ||
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11 Modelle verglichen · 21,36 € bis 46,28 € · beste Note 1,4 · Preise geprüft am 09.09.26

Apfel Räuber CiderNote 1,4
Zum Mitnehmen geeignet und 0,33 Liter Fassungsvermögen.

Bulmers Original Premium CiderNote 1,5
Hochwertige Glasflasche schützt vor Licht und 0,5 Liter Fassungsvermögen.

BEMBEL-WITH-CARE ApfelweinNote 1,7
Zum Mitnehmen geeignet und 500 ml Inhalt.
Beim Apfelwein entscheidet vor allem der Geschmack zwischen herb und lieblich, ob die Flasche zu Ihnen passt. 11 Modelle stehen im Vergleich, preislich von rund 21 bis 46 Euro je Gebinde. Vergleichssieger ist der Apfel Räuber Cider mit der Note 1,4, und er holt zugleich den Titel beim Preis-Leistungs-Verhältnis. Geliefert wird er in der Aluminiumdose mit 0,33 Liter, schmeckt fruchtig-süß und hat 4,5 Vol.-% Alkohol. Sucht jemand den klassischen herben Schoppen, greift er eher zu den Flaschen aus Hessen. Von 2,0 bis 6,0 Vol.-% reicht die Auswahl, von der Dose bis zur Literflasche aus Braunglas.
Von fruchtig-süß über fruchtig-herb bis vollmundig reicht die Bandbreite, das ist der wichtigste Unterschied. Zwischen 2,0 und 6,0 Vol.-% liegt der Alkoholgehalt, die Spanne ist also größer als bei Bier. Braunglas schützt den Inhalt vor Licht, Grünglas weniger







Apfelwein ist vergorener Apfelsaft. Hefe wandelt den Fruchtzucker in Alkohol um, mehr braucht es im Grundsatz nicht. Genau deshalb fällt das Ergebnis so unterschiedlich aus: Je nach Apfelsorte, Gärdauer und Restsüße schmeckt das Getränk herb wie ein trockener Weißwein oder süß wie eine Limonade mit Schuss.
Grob lassen sich drei Richtungen unterscheiden. Hessischer Apfelwein, auch Stöffche genannt, gärt durch und bleibt herb-säuerlich. Cidre aus Frankreich behält oft Restsüße und wenig Alkohol, im Vergleich sind das die Modelle mit 2,0 Vol.-%. Internationaler Cider, etwa aus Dänemark oder Slowenien, ist meist gesüßt, spritzig und liegt bei 4,5 Vol.-%.
Diese Einteilung ist keine Feinheit für Kenner.
Sie erklärt, warum zwei Flaschen mit demselben Wort auf dem Etikett völlig verschieden schmecken können. Erwartet jemand einen milden Cider und öffnet eine Flasche aus Frankfurt, ist er zwar nicht schlecht beraten, aber überrascht. Umgekehrt genauso. Im Datenblatt steht bei jedem Modell die Geschmacksrichtung, und diese Angabe ist ohnehin wichtiger als Note oder Preis.
Mit dem Stil hängt der Alkoholgehalt direkt zusammen. Durchgegorenes aus Hessen liegt bei 5,5 bis 6,0 Vol.-%, süße Cidres bei 2,0. Nach dem Etikett allein zu gehen taugt wenig.
Fünf Punkte entscheiden darüber, ob die Kiste am Ende leer wird oder im Keller steht. Preis und Note stehen dabei nicht an erster Stelle.
Bei mehreren Modellen taucht der Drehverschluss in den Vorteilen auf. Nützlich wird er, wenn Sie eine Literflasche nicht an einem Abend leeren wollen. Das ist kein Detail.
Auf das Siegel "ohne Zusatzstoffe" zu warten bringt wenig, denn kein Modell im Vergleich trägt es. Wer darauf Wert legt, muss beim Erzeuger direkt nachfragen und sich auf dessen Auskunft verlassen, weil die Datenblätter im Paket an dieser Stelle durchweg schweigen.

Das Feld führt der Apfel Räuber Cider mit Note 1,4 an. Für 24 Dosen zu 0,33 Liter zahlt man rund 21 Euro, macht 2,02 Euro pro Liter und damit den mit Abstand niedrigsten Wert. Fruchtig-süß, 4,5 Vol.-%, Slowenien. Freunden des herben Schoppens nützt er wenig, die Süße ist deutlich.
Dahinter folgt der Bulmers Original Premium Cider mit Note 1,5. Geliefert in der Braunglasflasche mit 0,5 Liter, rund 30 Euro, 4,98 Euro pro Liter. Mehr als das Doppelte des Siegers. Dafür schützt das Glas vor Licht.
Am oberen Ende der Preisskala steht der BEMBEL-WITH-CARE Apfelwein mit rund 46 Euro. Mit 6,0 Vol.-% ist er der stärkste im Feld und schmeckt fruchtig-säuerlich, kommt aber in der Dose statt im Glas. Note 1,7.
Suchen Sie Apfelwein aus Hessen, schauen Sie auf die Literflaschen aus Braunglas mit 5,5 Vol.-%. Zwischen 4,14 und 7,39 Euro pro Liter kosten sie, teils als Mehrweg. Für unterwegs taugen sie wenig.
Den Gegenentwurf bilden die beiden Sorten aus Frankreich mit 2,0 Vol.-%: lieblich, leicht, aber bei 5,07 und 9,96 Euro pro Liter nicht billig. Für alkoholarme Abende passt das, als Ersatz für einen kräftigen Schoppen nicht.

Am häufigsten fällt der Blick auf den Packungspreis statt auf den Wert pro Liter. 21 Euro klingen günstiger als 26 Euro. Im ersten Fall bekommen Sie fast acht Liter, im zweiten sechs, und je Liter stehen 2,02 gegen 4,14 Euro. Die Kiste mit der kleineren Zahl auf dem Preisschild ist eben nicht automatisch die günstigere.
Fehler zwei: das Wort auf dem Etikett für die Geschmacksrichtung halten. Cider, Cidre und Apfelwein meinen im Kern dasselbe Getränk, aber drei verschiedene Traditionen. Bestellt jemand eine Kiste hessischen Apfelwein und erwartet süßen Cider, wird er enttäuscht sein.
Fehler drei betrifft die Menge. 24 Dosen sind schnell bestellt und stehen dann monatelang herum.
Apfelwein hält zwar, verliert aber Frische, gerade die spritzigen Cider. Kaufen Sie beim ersten Mal lieber die kleinere Einheit und probieren Sie.
Und schließlich der Alkoholgehalt. Zwischen 2,0 und 6,0 Vol.-% liegt das Dreifache. Behandelt jemand die Literflasche wie eine Schorle, merkt er es spätestens am nächsten Morgen. Ein Blick auf die Angabe kostet nichts.
Licht baut Aromastoffe in vergorenen Getränken ab, ähnlich wie beim Bier. Braunglas filtert den schädlichen Teil des Lichts weitgehend heraus, Grünglas deutlich schlechter. Eine Aluminiumdose lässt gar kein Licht durch und ist in diesem Punkt unschlagbar.
Drei Arten der Verpackung finden sich im Vergleich. Sechs Modelle stecken in Braunglas, zwei in Grünglas, drei in der Aluminiumdose. Klarglas kommt nicht vor, was gut ist.
Einen zweiten Vorteil hat die Dose: Sie wiegt wenig, bricht nicht und lässt sich mitnehmen. Drei Modelle werben genau damit. Der Nachteil ist ebenso klar, denn eine geöffnete Dose lässt sich nicht wieder verschließen.
Beim Glas kehrt sich das um. Vier Modelle im Vergleich haben einen Drehverschluss, und bei der Literflasche ist das kein Luxus. Öffnen Sie eine Literflasche für zwei Gläser, steht der Rest sonst offen im Kühlschrank und verliert innerhalb eines Tages seine Kohlensäure.
Als Mehrweg gekennzeichnet sind drei Modelle, alle aus Hessen oder Frankreich. Ökologisch ist das die bessere Wahl, im Alltag heißt es Kisten schleppen. Fehlt Platz für Leergut, fährt man mit Einweg besser, auch wenn das unschön klingt. Kaufen Sie ohnehin regelmäßig, sollten Sie Mehrweg wählen.

Fünf Herkunftsländer sind im Vergleich vertreten, und sie stehen jeweils für einen eigenen Stil.
| Herkunft | Alkoholgehalt | Geschmack |
|---|---|---|
| Deutschland | 5,0 bis 6,0 Vol.-% | fruchtig-herb bis vollmundig |
| Frankreich | 2,0 bis 4,0 Vol.-% | lieblich bis fruchtig |
| Belgien | 4,5 Vol.-% | fruchtig |
| Dänemark | 4,5 Vol.-% | fruchtig-frisch |
| Slowenien | 4,5 Vol.-% | fruchtig-süß |
Aus Hessen stammen die deutschen Modelle, dem Kernland des Getränks. Sie sind die kräftigsten im Feld und die einzigen mit der Beschreibung fruchtig-herb oder vollmundig. Mag jemand keine Säure, tut er sich damit schwer.
Frankreich schickt Cidre. Zwei der drei Modelle von dort liegen bei 2,0 Vol.-% und schmecken lieblich, eines bei 4,0 Vol.-% und fruchtig. Als leichte Begleitung zu Crêpes oder herzhaftem Gebäck ist das die passende Richtung.
Belgien, Dänemark und Slowenien liefern den modernen Cider mit 4,5 Vol.-%. Süßer, spritziger, näher an einem Erfrischungsgetränk als an Wein. Genau das macht ihn für Einsteiger zugänglich.
Über die Herkunft der Äpfel selbst sagt die Länderangabe allerdings nichts. Nur ein Modell im Vergleich nennt die Region der Früchte ausdrücklich, nämlich den Odenwald.
Drei Situationen, drei verschiedene Empfehlungen.
Bei Grillabenden, Festen und allem, was draußen stattfindet, sind die Dosen richtig. 0,33 Liter je Einheit, kein Glasbruch, kein Öffner nötig. Mit 24 Dosen und dem niedrigsten Wert pro Liter deckt der Vergleichssieger das ab. Zum Verschenken an Kenner taugt eine Dose allerdings wenig.
Am Abend zu Hause passt die Literflasche aus Braunglas mit Drehverschluss besser. Sie hält länger frisch, sieht auf dem Tisch ordentlich aus, und mit 5,5 Vol.-% ist der Inhalt kräftig genug, um langsam getrunken zu werden. Genau das bieten zwei Modelle aus Hessen, eines davon als Mehrweg.
Möchten Sie wenig Alkohol, landen Sie bei den Cidres aus Frankreich mit 2,0 Vol.-%. Pro Liter kosten sie mehr als die meisten anderen, das ist der Preis für den Stil. Als Alltagsgetränk für die ganze Woche spart das kaum etwas gegenüber einer guten Schorle.
Kaufen Sie beim ersten Mal nicht gleich die 24er-Kiste, sondern das kleinste verfügbare Gebinde einer Richtung. Erst wenn Sie wissen, ob Sie herb oder lieblich bevorzugen, lohnt sich der Griff zum günstigen Literpreis der großen Packung.
Und sind Sie einfach nur neugierig: Fangen Sie beim süßen Cider an. Der Umstieg auf herben Apfelwein fällt danach leichter als umgekehrt. Passend dazu finden Sie in unserem Vergleich auch Granatapfelwein als fruchtige Alternative, der eine ganz eigene Richtung einschlägt.
Kühl, dunkel, liegend oder stehend: Bei Apfelwein entscheidet die Lagerung darüber, wie lange das Aroma hält. Licht ist der größte Feind. Deshalb steht auf dem Datenblatt fast jeder Flasche, ob sie aus Braunglas, Grünglas oder Aluminium besteht.
Ein Keller mit gleichbleibender Temperatur reicht völlig. Fehlt einer, stellt man die Kiste in die kühlste Ecke der Wohnung, weg vom Fenster.
Sonnenlicht zersetzt die Aromastoffe im Apfelwein und lässt ihn muffig schmecken. Braunglas hält den größten Teil der Strahlung ab, Grünglas deutlich weniger. Eine Aluminiumdose lässt gar kein Licht durch.
Beim Servieren trennen sich die Geschmäcker. Die deutschen Sorten aus dem Paket kommen traditionell leicht gekühlt ins Glas, etwa Kellertemperatur. Ein Cidre mit 2,0 Vol.-% verträgt mehr Kälte, weil die Süße sonst zu schwer wirkt.
Geöffnet hält sich Apfelwein nicht lange. Ein Liter aus der Mehrwegflasche sollte innerhalb weniger Tage leer sein, sonst kippt der Geschmack ins Essigartige. Bei den 0,33-Liter-Dosen stellt sich die Frage ohnehin nicht, die trinkt man in einem Zug.
Stellen Sie eine angebrochene Flasche in den Kühlschrank und drehen den Verschluss fest zu, gewinnen Sie ein bis zwei Tage. Mehr aber nicht. Der Drehverschluss, den Possmann, La Cidraie und die Hochstädter Sorten mitbringen, hilft dabei mehr als ein Kronkorken, den man ohnehin nicht wieder aufbekommt.

Elf Modelle, elf verschiedene Gelegenheiten. Das klingt nach Marketing, stimmt hier aber. Ein Liter Mehrweg aus Hessen gehört an den Tisch, eine 0,33-Liter-Dose in den Rucksack.
Am Abend zu zweit mit Handkäs und Brot passen die Ein-Liter-Flaschen. Der alte Hochstädter Speyerling mit 5,5 Vol.-% und der Note 2,1 zielt genau darauf: fruchtig-herb, Mehrweg, Braunglas, rund 26 Euro für sechs Liter. Mögen Sie es milder, greifen Sie zum Schoppenpetzer derselben Kelterei, vollmundig im Geschmack, Note 2,2.
| Modell | Alkoholgehalt | Geschmack |
|---|---|---|
| Apfel Räuber Cider | 4,5 Vol.-% | fruchtig-süß |
| Der alte Hochstädter Speyerling | 5,5 Vol.-% | fruchtig-herb |
| BEMBEL-WITH-CARE Apfelwein | 6,0 Vol.-% | fruchtig-säuerlich |
| Fauconnaire Cidre de Bretagne | 2,0 Vol.-% | fruchtig-lieblich |
Bei Grillabenden und Feiern im Freien zählt etwas anderes. Dosen zerbrechen nicht, kühlen schneller und wiegen wenig. Genau das decken Apfel Räuber und Somersby Apple Cider ab, beide 0,33 Liter, beide 4,5 Vol.-%.
Am Nachmittag, wenn noch gefahren wird, kommen die französischen Sorten ins Spiel. Zwei Volumenprozent sind wenig, aber eben nicht null. Alkoholfrei ist keines der elf Modelle.
Auf ein Geschenk hin ausgesucht wird meist die Flasche, nicht der Inhalt. Braunglas mit Etikett sieht schlicht besser aus als eine Dose. Legen Sie darauf Wert, finden Sie unter den elf Modellen sechs in der Glasflasche.
Zwischen rund 21 und 46 Euro liegt die gesamte Spanne im Vergleich. Das klingt nach viel Unterschied. Tatsächlich vergleicht man dabei Gebinde, nicht Getränke.
Sechs Flaschen zu je einem Liter ergeben sechs Liter. Ein Karton mit 24 Dosen zu 0,33 Liter enthält knapp acht. Der Kartonpreis sagt also wenig aus, der Literwert dagegen alles.
Im unteren Bereich, rund 21 bis 26 Euro, liegen Apfel Räuber, Possmann, La Cidraie und der Cidre Brut aus Frankreich. Darüber, bei rund 30 Euro, folgen Bulmers, Schoppenpetzer und Somersby. Die obere Kante bilden Bembel-with-care Gold Quitte mit rund 39 Euro und BEMBEL-WITH-CARE mit rund 46 Euro.
Geht jemand allein nach dem Kartonpreis, spart das kaum etwas.
Der günstigste Karton ist nicht der günstigste Apfelwein, sondern meist nur der kleinste.
Auffällig ist der Possmann. Rund 23 Euro für den Karton, aber 7,39 Euro pro Liter. Das ist der höchste Wert unter den deutschen Sorten im Paket. Wer regelmäßig trinkt, merkt das.
Am anderen Ende steht der Apfel Räuber Cider mit 2,02 Euro pro Liter. Günstiger geht es hier nicht. Dass ausgerechnet dieses Modell auch die beste Note trägt, ist der Grund, warum es beide Auszeichnungen einsammelt.
Glas oder Aluminium, Einweg oder Mehrweg: Bei Apfelwein stellt sich die Frage häufiger als bei Bier, weil beide Verpackungsarten verbreitet sind.
Ökologisch schneidet Mehrweg besser ab, sofern die Flasche in der Region bleibt. Im Paket tragen nur drei Modelle diese Kennzeichnung: die beiden Hochstädter Sorten und der Cidre Brut aus Frankreich. Alles andere ist Einweg, teils als Dose, teils als Flasche.
Eine Einwegflasche aus Glas ist nicht automatisch die bessere Wahl gegenüber der Dose. Glas wiegt mehr und belastet den Transport stärker. Wer selten kauft und weite Wege in Kauf nimmt, verschiebt den Vorteil schnell in die andere Richtung.
Aluminium lässt sich gut wiederverwerten, kostet in der Herstellung aber viel Energie. Landet die Dose nicht im Pfandautomaten, schließt sich der Kreis nicht.
Bei der Haltbarkeit hat die Dose die Nase vorn. Kein Licht kommt hinein, kein Sauerstoff. Braunglas ist die zweitbeste Lösung, Grünglas die schwächste unter den dreien. La Cidraie und der Cidre Brut stecken beide in Grünglas.
Zusatzstoffe sind bei allen elf Modellen vermerkt, keines trägt hier ein Nein. Suchen Sie einen Apfelwein ganz ohne solche Angaben, werden Sie in diesem Vergleich nicht fündig. Das gehört zur ehrlichen Auskunft dazu, auch wenn es die Auswahl schmälert. Für andere Verwertungen der Frucht lohnt ein Blick auf verarbeitete Apfelprodukte ohne Alkohol.

Zwischen 2,0 und 6,0 Vol.-% liegen die elf Modelle. Das ist ein großer Abstand für ein und dieselbe Getränkeart.
Am unteren Ende stehen Fauconnaire und La Cidraie, jeweils 2,0 Vol.-%. Solche Sorten schmecken meist lieblicher, weil weniger Zucker vergoren wurde. Erwartet jemand einen trockenen, herben Schoppen, wird er davon eher enttäuscht.
In der Mitte liegen die Cider mit 4,5 Vol.-%: Apfel Räuber, Bulmers und Somersby. Das entspricht etwa einem leichten Bier.
Oben steht BEMBEL-WITH-CARE mit 6,0 Vol.-%. Bei 0,5 Liter je Dose ist das eine ordentliche Menge, und wer danach noch etwas vorhat, sollte diesen Unterschied zu den leichten Sorten von vornherein einplanen. Halbieren lässt sich eine Dose nicht.
Ein niedriger Wert ist übrigens kein Qualitätsmerkmal. Er beschreibt nur, wie weit die Gärung getrieben wurde. Beide Wege ergeben gute Getränke, sie schmecken nur verschieden. Als Auswahlkriterium allein ist unnötig.
Kistenweise Glas die Treppe hochtragen macht wenig Freude. Genau deshalb wandert Apfelwein oft in den Warenkorb statt in den Einkaufswagen.
Beim Versand überzeugt die Auswahl. Ein Cidre aus der Bretagne oder ein slowenischer Cider steht in keinem deutschen Supermarkt um die Ecke. Neun der elf Modelle im Vergleich stammen aus dem Ausland oder aus einer Region, die nicht bundesweit vertreten ist.
Nachteile gibt es auch. Glasflaschen im Paket können brechen. Und Mehrweg funktioniert beim Versand schlecht, weil das Zurückschicken der Kiste aufwendig ist. Kaufen Sie Speyerling oder Schoppenpetzer im Mehrwegsystem, sollten Sie dafür einen Händler in der Nähe suchen.
Im Laden entfällt das Warten.
Dafür stehen dort selten mehr als zwei, drei Sorten zur Auswahl. Regionale Keltereien vertreiben vieles direkt ab Hof, und dann stimmt auch der Weg zwischen Herstellung und Glas. Bei den hessischen Sorten aus dem Paket ist das oft der bessere Weg.
Preislich nehmen sich beide Wege wenig. Der Versand schlägt zu Buche, der Ladenpreis je Flasche liegt dafür meist höher. Wollen Sie nur eine Flasche probieren, fahren Sie mit dem Kauf vor Ort besser. Ab einem Sechserpack kippt es.
Nicht jeder will dreißig oder vierzig Euro auf einmal ausgeben. Für den schmalen Geldbeutel gibt es im Paket zwei ernsthafte Kandidaten.
La Cidraie Cidre kostet rund 23 Euro und bringt 5,07 Euro pro Liter. Er kommt mit Drehverschluss, was das Wiederverschließen erleichtert, und trägt die Note 2,3. Bei 2,0 Vol.-% liegt der Alkoholgehalt, der Geschmack ist lieblich.
Freunden des herben hessischen Stils taugt er wenig. Grünglas schützt außerdem schlechter vor Licht als Braunglas, worauf man bei längerer Lagerung achten sollte.
Dasselbe kostet die zweite Option: Cider Cidre de la France Brut, rund 23 Euro und 5,08 Euro pro Liter. Er ist Mehrweg, steckt ebenfalls im Grünglas und hat einen Drehverschluss. Nach alter Rezeptur aus reifen Äpfeln gemacht, 4,0 Vol.-%, Note 2,5.
Das ist die schwächste Note im Vergleich, wenn auch noch im guten Bereich.
Suchen Sie trotzdem den besten Wert pro Liter, landen Sie bei keinem von beiden, sondern beim Vergleichssieger mit 2,02 Euro. Allerdings sind das Dosen zu 0,33 Liter, und die passen nicht zu jedem Anlass.



Vorteile
Nachteile
Ein bis drei Tage im Kühlschrank, mit festem Verschluss. Danach nimmt das Aroma spürbar ab und der Geschmack wird sauer. Ein Drehverschluss hilft dabei mehr als ein Kronkorken. Trinken Sie nur gelegentlich ein Glas, sind kleinere Gebinde besser geeignet als die Ein-Liter-Flasche.
Im Kern ja, der Unterschied liegt im Stil. Cider und Cidre sind meist lieblicher und feinperlig, hessischer Apfelwein herber und trockener. Beide Richtungen finden sich im Vergleich, von fruchtig-süß bis fruchtig-herb. Die Bezeichnung sagt also mehr über die Herkunft aus als über die Herstellung.
Zwei Modelle liegen bei 2,0 Vol.-%: Fauconnaire Cidre de Bretagne und La Cidraie Cidre. Beide kommen aus Frankreich und schmecken lieblich. Alkoholfrei ist aber keines der elf Modelle. Wollen Sie ganz auf Alkohol verzichten, funktioniert das mit diesem Vergleich nicht.
Gekühlt schmeckt er meist besser, zwingend ist es nicht. Hessischer Apfelwein wird traditionell bei Kellertemperatur getrunken, also spürbar wärmer als Bier. Süßere Cider vertragen mehr Kälte. Zu kalt serviert verliert jeder Apfelwein an Aroma, das gilt für alle Sorten im Vergleich.
Das hängt davon ab, wie schnell Sie sie leeren. Ein Liter offen im Kühlschrank hält wenige Tage, eine 0,33-Liter-Dose ist in einem Zug leer. Für zwei Personen am Abend passt die Flasche, für unterwegs oder eine Feier die Dose. Beim Wert pro Liter liegen beide Formen im Paket dicht beieinander.
An der Verpackung und an der Herkunftsangabe. Braunglas oder Dose schützen vor Licht, Grünglas weniger. Das Herkunftsland verrät die Stilrichtung, Deutschland eher herb, Frankreich eher lieblich. Ein höherer Preis allein bringt wenig, denn im Vergleich trägt gerade das günstigste Modell die beste Note.
Nein, das funktioniert nicht wie bei Traubenwein. Apfelwein ist auf frischen Genuss angelegt und gewinnt durch lange Lagerung nichts. Dunkel und kühl gelagert hält eine ungeöffnete Flasche ihre angegebene Haltbarkeit problemlos. Danach wird der Geschmack flacher, gefährlich ist er deshalb nicht.
Er passt gut zu deftigen Gerichten. Herbe Sorten mit 5,5 Vol.-% ergänzen Käse, Braten und Herzhaftes. Liebliche Varianten mit 2,0 Vol.-% wirken daneben schnell zu süß und taugen wenig als Essensbegleiter. Als Getränk für zwischendurch sind sie dagegen eine gute Wahl.
Weil Gebindegröße, Herkunft und Verpackung mit einfließen. Zwischen 2,02 und 9,96 Euro pro Liter liegen die elf Modelle. Importierte Flaschen aus Frankreich kosten mehr als in großen Mengen abgefüllte Dosen. Der Kartonpreis allein ist deshalb ohnehin kein guter Anhaltspunkt.
Die Flasche wird gereinigt und erneut befüllt. Drei Modelle im Vergleich tragen diese Kennzeichnung, alle übrigen sind Einweg. Ökologisch ist Mehrweg im Vorteil, sofern die Flasche in der Region bleibt. Beim Versand über weite Strecken ist der Vorteil allerdings schnell aufgebraucht.
Diesen Vergleich gewinnt der Apfel Räuber Cider mit der Note 1,4, und beim Preis-Leistungs-Verhältnis liegt er ebenfalls vorn. Beides zusammen kommt selten vor. Rund 21 Euro für 24 Dosen zu 0,33 Liter ergeben 2,02 Euro pro Liter, weit unter allen anderen. Fruchtig-süß im Geschmack, mit 4,5 Vol.-% unkompliziert, und die Aluminiumdose schützt den Inhalt vollständig vor Licht.
Ein Nachteil bleibt trotzdem. Eine Dose ist keine Glasflasche, und wer einen echten hessischen Apfelwein im Bembel erwartet, bekommt hier etwas anderes: einen süffigen Cider, keinen herben Schoppen.
Für diesen Geschmack führt der Weg zu den Landkelterei-Sorten. Der alte Hochstädter Speyerling mit Note 2,1 kommt fruchtig-herb, im Braunglas, als Mehrweg und mit 5,5 Vol.-%. Rund 26 Euro für sechs Liter sind dafür angemessen.
Legen Sie Wert auf die Flasche, etwa als Mitbringsel, greifen Sie zum Bulmers Original Premium Cider. Note 1,5, Braunglas, 0,5 Liter, rund 30 Euro.
Bei Feiern im Garten passen die Dosen: Apfel Räuber oder Somersby Apple Cider, beide 0,33 Liter und stabil im Transport. Und möchten Sie am Nachmittag wenig Alkohol, finden Sie bei den Cidres aus Frankreich mit 2,0 Vol.-% die passende Wahl, sofern lieblicher Geschmack zusagt.
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Für diesen Apfelwein-Vergleich haben wir 11 Modelle anhand von 10 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 134 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 2.602 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 11 Händlerangebote, beantwortet 10 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 09.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
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Unsere Empfehlungen basierend auf Testnoten und Kundenbewertungen.
| Platz | Produkt | Marke | Note | Bester Preis | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| 1.Beste Empfehlung | 1. Apfel Räuber Cider | Heineken | 1,4Sehr gut | 21,36 € | Zum Angebot |
| 2.Top Produkt | 2. Bulmers Original Premium Cider | Heineken | 1,5Sehr gut | 29,88 € | Zum Angebot |
| 3. | 3. BEMBEL-WITH-CARE Apfelwein | Kelterei Krämer | 1,7Gut | 46,28 € | Zum Angebot |
| 4. | 4. Der alte Hochstädter Speyerling Apfelwein | Landkelterei Höhl | 2,1Gut | 26,03 € | Zum Angebot |
| 5. | 5. Der alte Hochstädter Schoppenpetzer Apfelwein | Landkelterei Höhl | 2,2Gut | 29,95 € | Zum Angebot |
| 6. | 6. Possmann Apfelwein | POSSMANN | 2,2Gut | 22,79 € | Zum Angebot |
| 7. | 7. Fauconnaire Cidre de Bretagne | Fauconnaire | 2,3Gut | 44,80 € | Zum Angebot |