
Fluke 117 Elektriker-Multimeter für präzise MessungenNote 1,5
- außergewöhnlich präzise Basisgenauigkeit
- weitreichender Messbereich
- beeindruckend hohe Frequenz
Letzte Aktualisierung:
Fluke-Multimeter: Welches Modell ist das beste? Vergleichssieger ist Fluke 117 Elektriker-Multimeter für präzise Messungen mit der Note 1,5 ab 262,60 €. Preis-Leistungs-Sieger ist Fluke 289 IMSK Multimeter für Industrieanwendungen ab 1283,49 € (Note 1,6). Verglichen wurden 13 Modelle, letzte Preisprüfung 04.10.26.
Fluke-Multimeter im Vergleich 2026 - Aktuelle Empfehlungen, Vergleichssieger und Top-Modelle.
Fluke-Multimeter gelten als die erste Wahl für Fachleute in der Elektrotechnik und anderen technischen Bereichen. Sie zeichnen sich durch ihre hohe Messgenauigkeit und Robustheit aus, was sie ideal für anspruchsvolle Anwendungen macht. Darüber hinaus bieten Fluke-Multimeter eine Vielzahl von Funktionen, die die Fehlersuche und Wartung erheblich erleichtern. Welche Modelle sind die besten auf dem Markt und welche spezifischen Eigenschaften sind für Ihre Anforderungen entscheidend? In diesem Artikel werden die besten Fluke-Multimeter verglichen und wichtige Kaufkriterien erläutert, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern.
Fluke-Multimeter im direkten Vergleich: alle 13 Modelle nebeneinander, die Merkmale untereinander. Mit den Pfeilen oder per Wischen lassen sich alle Spalten durchblättern, der Merkmalsname bleibt dabei stehen.
| Alle 13 Modelle → seitlich wischen | |||||||||||||
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Hohe Grundgenauigkeit | |||||||||||||
| Hohe Grundgenauigkeit | ++ 0,5 % | +++ 0.025 % | 2 % | 2 % | +++ 0,09 % | 0,5 % | ++ 0,5 % | ++ 0,5 % | +++ 0,09 % | 0,5 % | ++ 0,5 % | +++ 0,09 % | 0,5 % |
Min. Messbereich AC/DC (V) | |||||||||||||
| Min. Messbereich AC/DC (V) | +++ 0,1 mV | +++ 0,1 mV | 1 mV | 600 V | +++ 0,1 mV | 0,4 mV | +++ 0,1 mV | +++ 0,1 mV | +++ 0,1 mV | 0,1 mV | +++ 0,1 mV | +++ 0,1 mV | 1 mV |
Max. Messbereich AC/DC (V) | |||||||||||||
| Max. Messbereich AC/DC (V) | ++ 600 V | +++ 1.000 V | 600 V | 600 V | +++ 1.000 V | 1.000 V | ++ 600 V | ++ 600 V | +++ 1.000 V | 6.000 V | ++ 600 V | ++ 600 V | 1.000 V |
Hohe Frequenz | |||||||||||||
| Hohe Frequenz | ++ 0,01 Hz - 50 kHz | ++ 20 Hz - 100 kHz | 45 Hz - 1 kHz | k. A. | +++ 0,01 Hz - 100 kHz | 10 Hz - 100 kHz | ++ 0,01 Hz - 50 kHz | + 45 Hz - 1 kHz | +++ 0,01 Hz - 100 kHz | 10 Hz - 100 kHz | ++ 0,01 Hz - 50 kHz | +++ 0,01 Hz - 100 kHz | 0,01 Hz - 100 kHz |
Messkategorie | |||||||||||||
| Messkategorie | CAT III 600 V | CAT III 1.000 | CAT IV 600 V | CAT III 600 V | CAT III 600 V | CAT IV 300 V | CAT III 1.000 V | CAT IV 600 V | CAT III 600 V | CAT III 600 V | CAT III 600 V | CAT III 600 V | CAT IV 1.000 V | CAT III 600 V | CAT III 600 V | CAT III 1.000 V | CAT IV 600 V | CAT II 1.000 V | CAT III 600 V |
Große Anzeige (Counts) | |||||||||||||
| Große Anzeige (Counts) | +++ 6.000 | +++ 50.000 | 6.000 | k. A. | +++ 6.000 | 4.000 | +++ 6.000 | +++ 6.000 | +++ 6.000 | 6.000 | +++ 6.000 | +++ 6.000 | 4.000 |
Dioden-Test | |||||||||||||
| Dioden-Test | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
Herstellergarantie | |||||||||||||
| Herstellergarantie | 3 Jahre | k. A. | 3 Jahre | 2 Jahre | 10 Jahre | k. A. | 3 Jahre | 10 Jahre | 10 Jahre | k. A. | 3 Jahre | k. A. | k. A. |
Vorteile | |||||||||||||
| Vorteile |
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Preistrend | |||||||||||||
| Preistrend | gefallen · Tiefstpreis 255,75 € (letzte 64 Tage)Nah am Tiefstpreis (+3 %)Verlauf ansehen | gestiegen · Tiefstpreis 1.256,95 € (letzte 29 Tage)Nah am Tiefstpreis (+2 %)Verlauf ansehen | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten | gestiegen · Tiefstpreis 184,00 € (letzte 64 Tage)16 % über TiefstpreisVerlauf ansehen | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten | gestiegen · Tiefstpreis 291,92 € (letzte 64 Tage)5 % über TiefstpreisVerlauf ansehen | gestiegen · Tiefstpreis 1.407,84 € (letzte 64 Tage)4 % über TiefstpreisVerlauf ansehen | noch zu wenige Daten |
Angebot | |||||||||||||
| Angebot | |||||||||||||
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Fluke 117 Elektriker-Multimeter für präzise MessungenNote 1,5

Fluke 289 IMSK Multimeter für IndustrieanwendungenNote 1,6

Fluke 113Note 1,4






Über 80 Jahre Erfahrung im Messgeräte-Bau, eine Marke, die in jeder Elektrikerwerkstatt der Welt bekannt ist — Fluke ist beim Thema Multimeter das, was Leica bei Kameras ist. Wer einmal ein Fluke in der Hand hatte und mit einem 30-Euro-No-Name-Gerät verglichen hat, weiß sofort, wo der Unterschied liegt. In unserem Vergleich haben wir acht Fluke Multimeter vom Einsteiger-Modell bis zum Profi-Industriegerät bewertet — vom klassischen 87V für Industrie bis zum kompakten 117 für Elektriker im Innenausbau.
Die Wahl des richtigen Fluke-Modells ist gar nicht so einfach, weil die Modellpalette über die Jahre stark gewachsen ist. Es gibt das klassische 87V als Industriestandard, das 117 für Gebäudeelektriker, das 175 als Allrounder, das 179 mit Temperaturmessung und mehrere kompakte Servicemodelle. Wer den Vergleich nicht anstellt, kauft am Ende ein Gerät, das entweder zu viel kann oder genau die Funktion vermissen lässt, die man eigentlich gebraucht hätte.
Vergleichssieger: Fluke 87V Industrie-Multimeter — Das 87V steht seit Jahrzehnten an der Spitze. CAT IV 600 V / CAT III 1000 V, TRMS mit 4½-stelliger Auflösung, Frequenz- und Temperaturmessung, schwingungsgedämpftes Gehäuse. Es ist das Werkzeug, an dem Generationen von Elektromeistern gelernt haben. Wer es einmal hat, gibt es nicht mehr her — der Marktwert nach zehn Jahren liegt oft noch bei zwei Dritteln des Neupreises.
Preis-Leistungs-Sieger: Fluke 117 Elektriker-Multimeter — Das 117 ist Flukes Antwort auf den typischen Gebäudeelektriker. Kompakt, mit integriertem Spannungsdetektor (VoltAlert), Low-Z-Impedanz gegen Geisterspannungen, automatische Wechsel-/Gleichspannungserkennung. Bei einem Preis, der deutlich unter dem 87V liegt, bekommt man hier ein Gerät, das im Wohnungsbau praktisch alles kann.
Geheimtipp: Fluke 179 — der Allrounder mit Temperaturmessung — Wer Fluke-Qualität mit Temperaturmessung sucht, ohne das volle Industrie-Programm zu brauchen, ist beim 179 richtig. Es liegt preislich zwischen 117 und 87V, hat aber Funktionen wie Temperatur-K-Typ-Sensor, die in Heizungstechnik und Klimatechnik unentbehrlich sind.

Bewertung: 1,1 (Sehr gut) Qualität & Verarbeitung: 1,0 Messgenauigkeit: 1,1 Funktionsumfang: 1,2 Handhabung: 1,3 Preis-Leistung: 1,5 Es gibt Werkzeuge, die so gut sind, dass sie über Jahrzehnte unverändert produziert werden — das Fluke 87V gehört dazu. Seit den 1990er Jahren ist es im Industriebereich der Quasi-Standard, und es gibt keinen guten Grund, daran etwas zu ändern. CAT IV 600 V / CAT III 1000 V — diese Sicherheitsklassen sind in der Industrie nicht verhandelbar. Wer in Schaltschränken misst, in denen kurzschlussstarke Quellen anliegen, braucht ein Gerät, das im Fehlerfall nicht explodiert. Die Messgenauigkeit liegt bei 0,05 Prozent bei Gleichspannung — ein Wert, der für Labormessungen reicht. Fluke Multimeter TRMS für nicht-sinusförmige Signale ist hier kein Marketing-Begriff: Bei modernen Geräten mit Schaltnetzteilen oder Frequenzumrichtern entstehen Strom- und Spannungssignale, die kein klassischer Mittelwert-Multimeter korrekt messen kann. Das 87V macht das. Was auch nach Jahren noch beeindruckt: Das Gehäuse. Es ist schwingungsgedämpft, fällt aus zwei Metern Höhe ohne Defekt, übersteht Staub, Öl und Schmutz. Die Bedienelemente sind so designed, dass man sie mit Arbeitshandschuhen bedienen kann — bei vielen Konkurrenten ein Detail, das im Werk vergessen wurde. Schwachpunkt: Das Display ist im Vergleich zu modernen Konkurrenten klein und ohne Beleuchtung mau abzulesen. Die Hintergrundbeleuchtung lässt sich zwar einschalten, ist aber im Vergleich zu aktuellen Geräten nicht besonders hell. Und der Preis — knapp 480 Euro — ist im oberen Bereich. Aber: Wer das Gerät zehn Jahre lang nutzt, zahlt 48 Euro pro Jahr. Das ist im Profi-Bereich ein fairer Deal. Geeignet für: Industrie-Elektriker, Anlagenbau, Wartungsteams, Mess- und Prüftechnik. Weniger geeignet für: Hobby-Elektroniker mit kleinem Budget. Vorteile CAT IV 600 V / CAT III 1000 V — höchste Sicherheitsklasse TRMS mit 0,05 Prozent Genauigkeit Schwingungsgedämpftes, sturzfestes Gehäuse Bedienbar mit Arbeitshandschuhen Frequenz- und Temperaturmessung integriert Sehr langer Werterhalt — bewährter Industriestandard Nachteile Display klein und ohne moderne Beleuchtung Hoher Anschaffungspreis "Das Fluke 87V ist das, was man einem Lehrling in die Hand drückt, wenn er Industrie-Elektrik lernen soll. In zehn Jahren wird er es immer noch nutzen — und die ganze nächste Generation auch." — Stefan Brandt, Elektronik-Experte bei Redaktion test-vergleiche.com
Das Fluke 117 ist mit verschiedenen Funktionen ausgestattet, darunter AC/DC-Spannungsmessung, Widerstandsmessung und Durchgangsprüfer. Zudem ermöglicht es die Messung von Frequenzen und Temperatur, was es vielseitig für elektrische Anwendungen macht.
Das Gehäuse des Fluke 117 ist aus widerstandsfähigem Material gefertigt, das es gegen Stöße und Stürze schützt. Darüber hinaus erfüllt es die Sicherheitsstandards für den Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen, was die Langlebigkeit des Geräts erhöht.
Im Vergleich zu anderen Multimetern in ähnlichen Preissegmenten bietet das Fluke 117 eine präzisere Spannungsmessung und zusätzliche Funktionen wie die Automatische Bereichswahl. Diese Merkmale können für Fachleute, die auf Genauigkeit angewiesen sind, entscheidend sein.
Das Fluke 117 ist nach IP54 klassifiziert, was bedeutet, dass es gegen Staub und Spritzwasser geschützt ist. Dennoch sollte bei Anwendungen in stark feuchten oder nassen Umgebungen Vorsicht geboten sein, um Beschädigungen zu vermeiden.


Bewertung: 1,4 (Sehr gut) Qualität & Verarbeitung: 1,3 Messgenauigkeit: 1,4 Funktionsumfang: 1,6 Handhabung: 1,2 Preis-Leistung: 1,3 Das 117 ist Flukes erfolgreichstes Gerät — und das aus gutem Grund. Wer als Gebäudeelektriker arbeitet und nicht regelmäßig in Schaltschränken mit hohem Kurzschlussstrom hantiert, hat mit dem 117 ein Werkzeug, das praktisch alles abdeckt, was im Alltag anfällt. CAT III 600 V ist für Niederspannungsanlagen in Wohngebäuden mehr als ausreichend. Der eingebaute Spannungsdetektor (VoltAlert) ist das Killerfeature: Beim Annähern an spannungsführende Leitungen blinkt eine LED und ein Pieper warnt. Im Alltag erspart das den separaten Spannungsprüfer — ein Werkzeug weniger im Werkzeugkasten. Die Low-Z-Impedanz-Funktion eliminiert Geisterspannungen, die sonst zu Fehlmessungen führen können. Wer schon einmal einen vermeintlich spannungsführenden Draht gemessen hat, der eigentlich nur kapazitiv eingekoppelt war, weiß diese Funktion zu schätzen. Wo das 117 dem 87V nachsteht: Keine Frequenzmessung, keine Temperaturmessung, niedrigere Sicherheitsklasse. Für den typischen Gebäudeelektriker spielt das aber keine Rolle. Wer kompliziertere Messungen braucht, ist nicht die Zielgruppe. Geeignet für: Gebäudeelektriker, Installateure, Hausverwalter, Elektro-Hobbyisten. Weniger geeignet für: Industrie-Anwendungen, Mess- und Prüftechnik. Vorteile Integrierter Spannungsdetektor (VoltAlert) Low-Z-Impedanz gegen Geisterspannungen Automatische Wechsel-/Gleichspannungserkennung Kompakt und gut in einer Hand bedienbar Faires Preis-Leistungs-Verhältnis Nachteile Keine Frequenzmessung Keine Temperaturmessung
Das Fluke 289 verfügt über fortschrittliche Funktionen wie eine grafische Anzeige sowie Trendanalysen, die besonders in der Industrie nützlich sind. Zusätzlich ermöglicht es die Speicherung und den Vergleich von Messdaten, was die Fehlersuche erleichtert.
Im Vergleich zu ähnlichen Modellen zeichnet sich das Fluke 289 durch seine robuste Bauweise und umfangreiche Messmöglichkeiten aus. Während viele Multimeter grundlegende Funktionen bieten, ermöglicht dieses Gerät auch komplexere Analysen und ist somit für professionelle Anwendungen besonders geeignet.
Ja, das Fluke 289 kann mit verschiedenen Softwarelösungen verbunden werden, um Daten zu analysieren und zu dokumentieren. Diese Kompatibilität erweitert die Einsatzmöglichkeiten des Multimeters und ermöglicht eine bessere Integration in bestehende Systeme.
Das Fluke 289 Multimeter ist mit einer Vielzahl von Funktionen ausgestattet, darunter Strom-, Spannungs- und Widerstandsmessungen. Zudem ermöglicht es die Durchführung von Temperaturmessungen sowie die Analyse von Signalformen, was es zu einem vielseitigen Werkzeug für Techniker in der Industrie macht.


Bewertung: 1,3 (Sehr gut) Qualität & Verarbeitung: 1,2 Messgenauigkeit: 1,3 Funktionsumfang: 1,2 Handhabung: 1,5 Preis-Leistung: 1,6 Das 179 ist die geheimnisvolle Mitte zwischen 117 und 87V. Es bringt TRMS-Messung, Temperaturmessung mit K-Typ-Thermoelement, hochauflösendes Display mit Hintergrundbeleuchtung und CAT IV 600 V / CAT III 1000 V mit. Für viele Anwendungen ist es das ausgewogenste Gerät im Fluke-Programm. Besonders die Temperaturmessung macht das 179 für Heizungs- und Kältetechniker interessant. Mit dem mitgelieferten 80BK-Thermoelement misst es Temperaturen von -40 bis +400 Grad Celsius — genug für die meisten HLK-Anwendungen. Bei Klimaanlagen-Wartung ist das Gold wert. Schwächer ist das 179 nur in einem Punkt: Es hat keine eingebaute Spannungsdetektor-Funktion wie das 117. Wer beides will, kombiniert das 179 mit einem separaten Fluke 1AC-II VoltAlert — das kostet ungefähr 30 Euro und passt in die Jackentasche. Geeignet für: Heizungs- und Klimatechniker, ambitionierte Elektroniker, Allround-Anwender. Weniger geeignet für: Anwender, die das VoltAlert-Feature unbedingt brauchen. Vorteile TRMS mit hoher Messgenauigkeit Temperaturmessung von -40 bis +400 Grad C Hochauflösendes Display mit Hintergrundbeleuchtung CAT IV 600 V / CAT III 1000 V Sehr ausgewogenes Funktionsspektrum Nachteile Kein integrierter Spannungsdetektor "Wenn ich nur ein Multimeter mit auf eine einsame Insel nehmen dürfte, wäre es das 179. Die Kombination aus TRMS und Temperaturmessung ist im Servicebereich Gold wert." — Stefan Brandt, Elektronik-Experte bei Redaktion test-vergleiche.com
Das Fluke 179 ermöglicht die Messung von Gleich- und Wechselspannung, Stromstärken sowie Widerständen. Darüber hinaus können Sie auch Temperaturmessungen und Kapazitätsmessungen vornehmen, was es zu einem vielseitigen Werkzeug in der Elektrotechnik macht.
Um die Lebensdauer des Fluke 179 zu maximieren, sollten Sie es vor Feuchtigkeit und extremen Temperaturen schützen. Regelmäßige Sichtprüfungen auf Beschädigungen und den Austausch der Batterien sind ebenfalls empfehlenswert, um die präzisen Messungen sicherzustellen.
Ein entscheidendes Merkmal des Fluke 179 ist seine Genauigkeit bei Echteffektiv-Messungen, die in vielen vergleichbaren Modellen nicht vorhanden ist. Zudem bietet es eine robuste Bauweise und einfache Bedienbarkeit, was es für professionelle Anwender besonders attraktiv macht.
Das Fluke 179 ist in der Lage, verschiedene Messgrößen wie Spannung, Strom und Widerstand präzise zu erfassen. Darüber hinaus bietet es auch die Möglichkeit, Frequenzen und Temperatur zu messen, was es zu einem vielseitigen Werkzeug für Technik- und Elektronik-Anwendungen macht.

Bewertung: 1,7 (Gut) Qualität & Verarbeitung: 1,4 Messgenauigkeit: 1,5 Funktionsumfang: 1,9 Handhabung: 1,7 Preis-Leistung: 1,8 Das 175 ist die abgespeckte Variante des 179 — ohne Temperaturmessung, dafür etwa 80 Euro günstiger. Wer Temperatur nicht braucht, bekommt mit dem 175 ein Multimeter mit fast allen Premium-Features von Fluke. TRMS-Messung, CAT IV 600 V, hochauflösendes Display, hochwertige Verarbeitung. Im Alltag merkt man dem 175 die Profi-Gene an. Die Drehschalter rasten satt ein, die Tasten haben klar definierten Druckpunkt, das Display ist auch bei schwachem Licht ablesbar. Im Vergleich zu chinesischen Multimetern, die optisch ähnlich wirken, ist hier alles eine Klasse robuster. Wo das 175 hinten ansteht: Es hat keine erweiterten Funktionen wie Min/Max-Aufzeichnung über lange Zeiträume oder Datenübertragung an einen PC. Wer solche Funktionen braucht, ist mit einem 287 oder 289 besser bedient — die kosten aber auch deutlich mehr. Geeignet für: Allround-Anwender ohne Temperaturmessungsbedarf, Elektriker im Anlagenbau. Weniger geeignet für: HLK-Spezialisten, die Temperaturmessung brauchen. Vorteile TRMS-Messung mit hoher Genauigkeit CAT IV 600 V — industrietauglich Sehr ausgereifte Verarbeitung Hochauflösendes Display Nachteile Keine Temperaturmessung Keine Datenübertragung an PC Keine Min/Max-Langzeitaufzeichnung
Das Fluke 115 ist ideal für allgemeine elektrische Messungen, einschließlich Spannungs-, Strom- und Widerstandsmessungen. Es bietet auch Funktionen zur Überprüfung von Durchgang und Dioden, was es zu einem vielseitigen Werkzeug für Techniker macht.
Um die Lebensdauer des Fluke 115 zu verlängern, sollte es vor Feuchtigkeit und extremen Temperaturen geschützt werden. Regelmäßige Sichtprüfungen auf Beschädigungen der Messleitungen sind ebenfalls ratsam, um sicherzustellen, dass das Gerät zuverlässig funktioniert.
Im Lieferumfang des Fluke 115 Multimeters sind neben dem Gerät selbst auch Messleitungen, eine Bedienungsanleitung sowie eine Batterie zur sofortigen Nutzung enthalten. Es wird empfohlen, die Anleitung gründlich zu lesen, um die Funktionen optimal nutzen zu können.
Das Fluke 115 Multimeter ermöglicht sowohl die Messung von Wechsel- als auch Gleichstrom und bietet darüber hinaus Funktionen wie die Messung von Widerstand, Durchgang und Temperatur. Die präzisen Messwerte sind für verschiedene Anwendungen in der Elektronik und Elektrotechnik geeignet.

Bewertung: 1,8 (Gut) Qualität & Verarbeitung: 1,5 Messgenauigkeit: 1,7 Funktionsumfang: 2,1 Handhabung: 1,6 Preis-Leistung: 1,8 Das 115 ist die kleine Schwester des 117 — ähnlicher Funktionsumfang, etwas günstiger, ohne VoltAlert-Funktion. Für Anwender, die den Spannungsdetektor nicht brauchen, ist das eine Sparoption ohne Qualitätsverlust. TRMS-Messung, CAT III 600 V, kompaktes Gehäuse, gut in der Hand liegend. Im Vergleich zum 117 fehlt also nur der integrierte Spannungsdetektor. Wer im Wohnungsbau arbeitet, sollte den aber nicht missen — die VoltAlert-Funktion ist im Alltag enorm praktisch. Wer dagegen primär an Steckdosen und Schaltern misst, kommt mit dem 115 gut zurecht. Geeignet für: Feldservice, Wartungsanwendungen, Werkstattbetrieb. Weniger geeignet für: Anwender, die VoltAlert brauchen. Vorteile Kompakt und feldtauglich TRMS-Messung Günstiger als das 117 Nachteile Kein integrierter Spannungsdetektor Keine Frequenz- oder Temperaturmessung
Das Fluke 175 ermöglicht die Durchführung von verschiedenen Messungen, einschließlich Spannung, Strom und Widerstand. Zudem bietet das Gerät auch die Möglichkeit, Frequenzen und Kapazitäten zu messen, was es vielseitig in der Anwendung macht.
Für die Wartung des Fluke 175 sollte darauf geachtet werden, das Gerät regelmäßig zu reinigen und vor Feuchtigkeit sowie extremen Temperaturen zu schützen. Zudem empfiehlt es sich, die Batterien rechtzeitig zu wechseln, um eine einwandfreie Funktion sicherzustellen.
Im Vergleich zu ähnlichen Multimetern bietet das Fluke 175 eine höhere Genauigkeit und eine robustere Bauweise. Außerdem verfügt es über eine übersichtliche Anzeige und eine benutzerfreundliche Bedienoberfläche, die eine einfache Handhabung ermöglicht.
Ja, das Fluke 175 ist gemäß den Sicherheitsstandards für den Einsatz in feuchten Bedingungen geeignet. Es bietet jedoch Schutzarten, die sicherstellen, dass das Gerät auch in solchen Umgebungen zuverlässig arbeitet.


Bewertung: 1,7 (Gut) Qualität & Verarbeitung: 1,4 Messgenauigkeit: 1,6 Funktionsumfang: 1,8 Handhabung: 1,5 Preis-Leistung: 2,0 Das 116 ist Flukes Spezial-Multimeter für HLK-Techniker. Es kombiniert die kompakte Bauform des 117 mit Temperaturmessung — eine Mischung, die für Heizungs- und Klimaarbeiten ideal ist. Wer in einem engen Heizungskeller arbeitet, wo ein großes 87V einfach im Weg ist, hat hier das passende Werkzeug. Die Mikroampere-Messung für Flammensensoren ist eine spezifische Funktion, die der Hersteller für HLK-Anwender eingebaut hat. Wer Gasheizungen prüft, weiß den Wert dieser Funktion zu schätzen. Bei anderen Multimetern muss man dafür auf Sonderzubehör zurückgreifen. Geeignet für: Heizungstechniker, Klimamonteure, HLK-Servicepersonal. Weniger geeignet für: allgemeine Elektroarbeiten ohne HLK-Bezug. Vorteile Temperaturmessung in kompakter Bauform Mikroampere-Messung für Flammensensoren Gut für Heizungs- und Klimaarbeiten Nachteile Sehr spezifisch auf HLK ausgerichtet Eingeschränkter Allround-Charakter
Das Fluke 177 Multimeter ist mit einer automatischen Bereichswahl ausgestattet, die es dem Benutzer ermöglicht, schnell und präzise Messungen durchzuführen. Zu den Funktionen gehören Spannungs- und Strommessung, Widerstandsmessung sowie die Fähigkeit, Frequenzen und Kapazitäten zu messen.
Im Vergleich zu vielen anderen Modellen bietet das Fluke 177 eine hohe Genauigkeit und True-RMS-Messung, die besonders für verzerrte Signale wichtig ist. Zudem ist es robust und für den Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen konzipiert.
Um die Lebensdauer des Fluke 177 zu verlängern, sollte es regelmäßig gereinigt und vor extremen Temperaturen sowie Feuchtigkeit geschützt werden. Auch die Verwendung der richtigen Messleitungen und der sorgsame Umgang mit dem Gerät tragen zur Wartung bei.
Das Fluke 177 zeichnet sich durch seine True-RMS-Messung aus, die präzise Werte auch bei nicht sinusförmigen Spannungen liefert. Zudem ermöglicht die automatische Bereichswahl eine benutzerfreundliche Handhabung, da der Nutzer sich nicht um die Auswahl des passenden Messbereichs kümmern muss.


Bewertung: 1,5 (Sehr gut) Qualität & Verarbeitung: 1,2 Messgenauigkeit: 1,2 Funktionsumfang: 1,0 Handhabung: 2,1 Preis-Leistung: 2,4 Das 287 ist Flukes Antwort auf den Bedarf nach langzeitiger Messaufzeichnung. Es kombiniert ein klassisches Multimeter mit einem Daten-Logger, der Messwerte über Stunden oder Tage aufzeichnet. Für die Fehlersuche bei intermittierenden Problemen ist das unbezahlbar — wer eine Schmelzsicherung sucht, die alle drei Stunden auslöst, hat hier sein Werkzeug. Die Bedienung ist im Vergleich zum 87V deutlich komplexer. Das große Grafik-Display zeigt Messverläufe in Echtzeit, die Tastatur ist navigierbar wie bei einem Taschenrechner. Wer das Gerät nur gelegentlich nutzt, muss sich jedes Mal neu einarbeiten — das ist ein Designschwachpunkt. Geeignet für: Mess- und Prüftechnik, Fehlersuche bei sporadischen Defekten, Logging-Anwendungen. Weniger geeignet für: einfache Spannungs-/Strom-Messungen. Vorteile Integrierter Datenlogger Grafik-Display mit Messverlauf Sehr hohe Messgenauigkeit Datenübertragung an PC möglich Nachteile Komplexe Bedienung Hoher Preis Für gelegentliche Nutzer überdimensioniert
Ja, das Fluke Digital-Multimeter 116 eignet sich sowohl für die Messung von Gleich- als auch von Wechselstrom. Es bietet die Möglichkeit, verschiedene Stromarten zu messen, was es vielseitig in der Anwendung macht.
Die Temperaturmessung des Fluke 116 erfolgt mit einer Genauigkeit von ±1 °C. Dies ermöglicht präzise Temperaturmessungen in verschiedenen Anwendungen, wobei der Sensor in der Regel am besten für den Einsatz in Innenräumen geeignet ist.
Ja, der Hauptunterschied zwischen dem Fluke 116 und dem Fluke 115 liegt in den zusätzlichen Funktionen des 116, wie dem Diodentest und der Temperaturmessung. Dies macht das 116-Modell für Anwender, die diese Messungen benötigen, geeigneter.
Das Fluke 116 ist mit einer speziellen Temperaturmessfunktion ausgestattet, die es ermöglicht, Temperaturen in einem Bereich von -40 °C bis 400 °C zu messen. Zusätzlich wird ein K-Thermoelement benötigt, um präzise Temperaturwerte zu erhalten.

Bewertung: 2,3 (Gut) Qualität & Verarbeitung: 1,8 Messgenauigkeit: 2,0 Funktionsumfang: 1,9 Handhabung: 2,7 Preis-Leistung: 2,8 Das 233 ist Flukes Antwort auf das Problem, dass man manchmal nicht gleichzeitig am Messpunkt und am Display sein kann. Das abnehmbare Display lässt sich bis zu zehn Meter vom Multimeter entfernt platzieren — wer in einer engen Verteilerdose misst, kann das Display in den Sichtbereich stellen, ohne sich verrenken zu müssen. In der Praxis ist die Wireless-Funktion ein nettes Feature, das aber im Alltag selten den erhofften Nutzen bringt. In den meisten Situationen kommt man mit einem klassischen Multimeter besser zurecht. Die Batterie des Displays muss zusätzlich geladen werden — ein weiterer Verbrauchspunkt, den man bedenken muss. Geeignet für: Spezialsituationen mit unzugänglichen Messpunkten. Weniger geeignet für: Standardanwendungen. Vorteile Abnehmbares Display für unzugängliche Messpunkte TRMS-Messung Wireless-Reichweite bis 10 m Nachteile Wireless-Funktion im Alltag selten genutzt Zwei Akkus zu laden Höherer Preis als vergleichbare Klassikmodelle Komplexere Bedienung
Ja, das Multimeter ist für den Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen konzipiert. Es verfügt über eine robuste Bauweise und ist nach IP54 gegen Staub und Spritzwasser geschützt.
Die Thermobildgebung ermöglicht es, Temperaturunterschiede visuell darzustellen, was besonders hilfreich bei der Fehlersuche ist. Diese Funktion kann zusammen mit den elektrischen Messungen genutzt werden, um eine umfassende Analyse zu ermöglichen.
Ein wesentlicher Unterschied ist die integrierte Thermobildkamera, die in vielen anderen Multimetern nicht zu finden ist. Dies ermöglicht eine Kombination von elektrischen Messungen und thermischen Analysen innerhalb eines Geräts.
Das Fluke 279FC ermöglicht die gleichzeitige Messung elektrischer Werte und die Erstellung von Thermobildern. Diese Kombination erleichtert die Diagnose von Überhitzungen und anderen elektrischen Problemen, da visuelle und messbare Daten zusammengeführt werden.

Ein Fluke Multimeter ist ein Messgerät zur elektrischen Messung von Spannung, Strom, Widerstand und je nach Modell auch Frequenz, Temperatur, Kapazität und Diodendurchlassspannung. Fluke Corporation, gegründet 1948, ist einer der weltweit führenden Hersteller von Messtechnik und steht für Geräte, die in Industrie-Umgebungen mit hohen Sicherheitsanforderungen bestehen.
Multimeter werden nach Sicherheitsklassen (CAT-Klassifizierung) eingestuft: CAT II für Niederspannungsanlagen am Endgerät, CAT III für Verteilungen im Niederspannungsnetz, CAT IV für Niederspannungs-Hauptverteilungen am Hausanschluss. Je höher die CAT-Klasse, desto sicherer ist das Gerät bei Fehlerfällen mit hohen Kurzschlussströmen. Eine ausführliche Erklärung der Multimeter-Grundlagen findet sich auf Wikipedia zum Multimeter.
Wichtigstes technisches Merkmal ist die TRMS-Funktion (True RMS). Klassische Multimeter berechnen den Effektivwert aus dem Mittelwert und multiplizieren mit einem Faktor — das funktioniert nur bei rein sinusförmigen Signalen. Moderne Geräte mit Schaltnetzteilen, Frequenzumrichtern oder LED-Treibern erzeugen aber verzerrte Signale, bei denen klassische Geräte falsche Werte anzeigen. TRMS-Multimeter messen den tatsächlichen Effektivwert — das ist heute Pflicht im Profi-Bereich.
Ein Multimeter ist im Kern ein Vielfachmessgerät, das mehrere physikalische Größen mit einem einzigen Drehschalter zugänglich macht. In unserem Vergleich haben wir die Fluke-Modelle vor allem danach beurteilt, wie sauber und nachvollziehbar diese Grundfunktionen umgesetzt sind. Wer die einzelnen Messarten versteht, trifft beim Kauf eine viel bessere Entscheidung als jemand, der nur auf den Preis schaut.
Spannungsmessung (Volt, V). Die häufigste Anwendung im Alltag. Gemessen wird die Potenzialdifferenz zwischen zwei Punkten, einmal als Gleichspannung (DC, etwa bei Batterien und Kfz-Bordnetzen) und einmal als Wechselspannung (AC, etwa bei der 230-Volt-Hausinstallation). Bei den Fluke-Modellen mit Low-Z-Funktion — etwa dem 117 — lässt sich zwischen hochohmiger und niederohmiger Messung wechseln, um sogenannte Geisterspannungen auszufiltern. Das ist gerade bei langen, parallel verlegten Leitungen in der Hausinstallation wichtig, wo kapazitive Einkopplungen sonst eine Spannung vortäuschen, die gar keine echte Quelle hat.
Strommessung (Ampere, A). Hier wird das Multimeter in Reihe in den Stromkreis geschaltet — ein häufiger Anfängerfehler ist, das Gerät stattdessen parallel anzuschließen und damit einen Kurzschluss über die internen Shunt-Widerstände zu erzeugen. Genau dafür sitzen in jedem Fluke Sicherungen im Strompfad, die einen solchen Fehler abfangen. Für Ströme oberhalb von zehn Ampere greift man besser zu einer Stromzange, die das Magnetfeld berührungslos erfasst, statt den Strom direkt durch das Gerät zu leiten.
Widerstandsmessung (Ohm, Ω). Misst den elektrischen Widerstand eines Bauteils im spannungsfreien Zustand. Wichtig: Widerstand niemals an einer unter Spannung stehenden Schaltung messen — das verfälscht nicht nur den Wert, sondern kann das Gerät beschädigen. Die Auflösung im niedrigen Ohm-Bereich entscheidet darüber, ob man etwa Übergangswiderstände an Klemmstellen sauber beurteilen kann.
Durchgangsprüfung und Diodentest. Die Durchgangsprüfung gibt einen akustischen Piepton aus, sobald der Widerstand unter einem Schwellwert liegt — ideal, um schnell zu prüfen, ob eine Leitung durchgängig oder eine Sicherung intakt ist, ohne aufs Display schauen zu müssen. Der Diodentest legt eine definierte Prüfspannung an und zeigt die Durchlassspannung an, was bei der Fehlersuche auf Platinen unverzichtbar ist.
Kapazitätsmessung (Farad, F). Nicht jedes Modell beherrscht sie, aber bei den höherwertigen Fluke-Geräten lässt sich die Kapazität von Kondensatoren bestimmen. Das ist etwa bei der Diagnose von Motorkondensatoren oder Netzteilen hilfreich. Kondensatoren vor der Messung immer entladen — geladene Elkos können beim Anlegen der Prüfspitzen eine unerwartete Spannung führen.
Die drei Begriffe True-RMS, Auflösung und Genauigkeit werden im Datenblatt oft durcheinandergeworfen, meinen aber völlig verschiedene Dinge. In unserem Vergleich haben wir genau hier die größten Unterschiede zwischen den Fluke-Modellen festgestellt.
True-RMS (echter Effektivwert). Ein klassisches Multimeter ermittelt den Effektivwert einer Wechselgröße, indem es den gleichgerichteten Mittelwert misst und mit einem festen Formfaktor multipliziert. Dieser Formfaktor stimmt aber nur für eine saubere Sinuskurve. Sobald das Signal verzerrt ist — wie bei einem dimmbaren LED-Treiber, einem Frequenzumrichter oder einem Schaltnetzteil — weicht der wahre Effektivwert deutlich vom berechneten Wert ab. Ein True-RMS-Gerät dagegen integriert den tatsächlichen Signalverlauf und liefert auch bei verzerrten Kurven korrekte Werte. Im professionellen Umfeld ist das heute praktisch unverzichtbar, weil moderne Verbraucher fast nie reine Sinusströme ziehen.
Auflösung und Digits. Fluke gibt die Auflösung häufig in „Counts" oder als Stellenzahl an. Ein Gerät mit 6.000 Counts kann etwa bis 5999 anzeigen, bevor es in den nächsten Messbereich umschaltet; ein 50.000-Count-Gerät wie das 87V löst deutlich feiner auf. Die Auflösung sagt aber nichts über die Richtigkeit aus — sie beschreibt nur, in wie kleine Schritte der Messwert unterteilt wird.
Messgenauigkeit (Accuracy). Sie wird typischerweise als Prozentwert vom Messwert plus eine Anzahl von Digits angegeben, etwa „0,05 % + 1 Digit". Erst dieser Wert sagt aus, wie nah die Anzeige am wahren Wert liegt. Im Hobby-Bereich reicht eine Genauigkeit von rund 0,5 %, im professionellen Mess- und Prüfwesen sollten es 0,1 % oder besser sein. Wer in regulierten Bereichen arbeitet, braucht zusätzlich einen gültigen Kalibrierschein, weil die reine Geräteangabe ohne Kalibrierung nicht beweiskräftig ist.
Die CAT-Messkategorie ist kein Marketing-Etikett, sondern entscheidet im Fehlerfall über Leben und Gesundheit. Sie beschreibt, wie hoch die transiente Überspannung — also kurze Spannungsspitzen durch Schalthandlungen oder Blitzeinkopplung — am Messort sein darf, ohne dass das Gerät durchschlägt. Je näher man am Hausanschluss und damit an der energiereichen Quelle misst, desto höher muss die CAT-Klasse sein.
CAT II gilt für Verbraucher und Endgeräte, die über eine Steckdose angeschlossen sind. CAT III deckt die feste Installation ab, also Verteilungen, Unterverteiler und fest angeschlossene Verbraucher. CAT IV ist die Hauptverteilung am Hausanschluss, vor dem ersten Überstromschutzorgan — dort sind die Kurzschlussströme am höchsten und damit die Anforderungen am strengsten. Neben der Kategorie ist immer die zugehörige Spannungsfestigkeit zu beachten: Ein Gerät mit CAT III 1000 V ist sicherer als eines mit CAT III 600 V, weil es für eine höhere Bemessungsspannung in derselben Kategorie ausgelegt ist.
Genauso wichtig wie das Gerät selbst sind die Messleitungen und Prüfspitzen. Eine CAT-IV-Klassifizierung des Multimeters nützt wenig, wenn man billige Messleitungen ohne passende Zertifizierung verwendet — das schwächste Glied bestimmt die Sicherheit der gesamten Messkette. Vor jeder Messung an spannungsführenden Teilen sollte man Messleitungen und Prüfspitzen auf Beschädigungen, blanke Stellen und Risse in der Isolierung prüfen. Defekte Leitungen gehören ausgetauscht, nicht abgeklebt. Wer kann, misst grundsätzlich im freigeschalteten und gegen Wiedereinschalten gesicherten Zustand und prüft die Spannungsfreiheit, bevor er arbeitet.
Über den reinen Messfunktionen entscheidet im Alltag oft die Bedienung darüber, ob ein Multimeter gern genutzt wird oder in der Schublade liegen bleibt. In unserem Vergleich haben wir die Geräte deshalb auch ausgiebig in die Hand genommen und auf Handhabung beurteilt.
Auto-Range gegen manuelle Bereichswahl. Geräte mit Auto-Range wählen den passenden Messbereich selbst — man steckt die Leitungen an und liest ab. Das ist bequem und für Einsteiger fast ein Muss. Erfahrene Anwender schätzen jedoch zusätzlich die manuelle Bereichswahl, weil sie bei schnell wechselnden Messungen schneller ist und bei Grenzwertmessungen ein nervöses Hin- und Herschalten des Automatik-Bereichs verhindert. Die besseren Fluke-Modelle bieten beides und lassen sich per Tastendruck zwischen den Modi umschalten.
Display. Ein gut ablesbares Display mit hohem Kontrast und einer wirksamen Hintergrundbeleuchtung ist in dunklen Verteilern oder Heizungskellern Gold wert. Wichtig sind außerdem eine ausreichend große Ziffernhöhe und eine Bargraph-Anzeige, die schnelle Werteänderungen sichtbar macht, bevor die Digitalanzeige nachgezogen ist. Bei den älteren Klassikern wie dem 87V ist das Display funktional, aber kleiner als bei modernen Grafikmodellen wie dem 287.
Bauform und Robustheit. Eine schwingungsgedämpfte Gummiarmierung, ein Aufstellbügel, eine Aufhängeöse und die Bedienbarkeit mit Arbeitshandschuhen sind keine Spielereien, sondern entscheiden über die Praxistauglichkeit auf der Baustelle. Die kompakten Modelle wie 115, 116 und 117 punkten in beengten Verhältnissen, während die größeren Geräte mehr Display- und Funktionsfläche bieten. Wer viel unterwegs misst, sollte zudem auf eine stabile Transporttasche achten.
Nicht jeder braucht ein Industriegerät, und nicht jedes günstige Modell taugt für den professionellen Einsatz. In unserem Vergleich kristallisierten sich drei typische Nutzergruppen heraus, für die jeweils andere Modelle sinnvoll sind.
Hobby und Elektronik. Wer am Schreibtisch lötet, Arduino-Projekte aufbaut oder im Haushalt kleinere Elektroarbeiten erledigt, kommt mit einem kompakten Modell wie dem 115 gut zurecht. Hier zählen Durchgangsprüfung, Widerstands- und Kapazitätsmessung mehr als die höchste CAT-Klasse. Wichtig bleibt: Sobald an der 230-Volt-Hausinstallation gemessen wird, gelten dieselben Sicherheitsregeln wie für Profis.
Elektriker und Installateure. Für die tägliche Arbeit in der Hausinstallation ist das 117 mit Spannungsdetektor und Low-Z-Funktion die naheliegende Wahl, für anspruchsvollere Anlagen das 179 oder 175. Hier sind CAT III beziehungsweise CAT IV, True-RMS und robuste Bauform Pflicht. Wer regelmäßig in Hauptverteilungen misst, fährt mit dem 87V am sichersten.
Kfz und Bordnetz. In der Fahrzeugelektrik dominieren Gleichspannungsmessungen am 12-Volt- oder 24-Volt-Bordnetz, dazu Widerstands- und Durchgangsprüfungen an Sensoren und Leitungen. Eine Min/Max-Funktion hilft, kurze Spannungseinbrüche beim Anlassen zu erfassen. Für Glühkerzen- oder Sensordiagnose ist eine feine Auflösung im niedrigen Bereich nützlich. Moderne Fahrzeuge mit Hybrid- oder Hochvoltsystemen erfordern jedoch ausdrücklich speziell zugelassene Messmittel und entsprechende Fachkunde — an Hochvoltsystemen darf keinesfalls mit einem Standardgerät hantiert werden.
Wer nach einem Testsieger für Fluke Multimeter sucht, wird häufig auf Stiftung Warentest oder Fachzeitschriften wie c't oder Elektronik verwiesen. Ob Stiftung Warentest aktuell Multimeter getestet hat, können Sie direkt auf der Website der Stiftung Warentest prüfen. Im Fachbereich gilt das Fluke 87V seit Jahrzehnten als Industriestandard.
Unsere Redaktion hat acht Fluke Multimeter unabhängig verglichen und anhand der Kriterien Messgenauigkeit, Funktionsumfang und Industrietauglichkeit bewertet. Als Vergleichssieger 2026 konnte sich das Fluke 87V durchsetzen — vor allem wegen der höchsten Sicherheitsklasse, der Messgenauigkeit und der bewährten Robustheit. Für ergänzende Werkzeuge in der Elektrowerkstatt empfehlen wir unseren Akku-Schlagbohrschrauber Vergleich sowie unseren Spannungsprüfer Vergleich.
CAT-Sicherheitsklasse — Im Industriebereich ist CAT IV 600 V / CAT III 1000 V Pflicht. Im Wohnungsbau reicht CAT III 600 V. Wer in unbekannten Umgebungen misst, sollte immer die höhere Klasse wählen. Sicherheit ist kein Spielfeld zum Sparen.
TRMS (True RMS) — Das wichtigste technische Merkmal. Ohne TRMS misst das Gerät verzerrte Signale falsch. Bei modernen Anwendungen mit Schaltnetzteilen, Wechselrichtern oder LED-Vorschaltgeräten ist TRMS Pflicht.
Messgenauigkeit — Im Profi-Bereich sollte die Gleichspannungs-Genauigkeit bei 0,1 Prozent oder besser liegen. Im Hobby-Bereich reichen 0,5 Prozent. Wer Kalibrierwerte braucht, muss zu Spezialgeräten greifen.
Zusatzfunktionen — Temperatur, Frequenz, Kapazität, Diodentest, Durchgangsprüfung. Nicht jeder braucht alles. Vor dem Kauf überlegen, welche Funktionen tatsächlich relevant sind.
Display und Bedienung — Hintergrundbeleuchtung ist in schlecht beleuchteten Umgebungen Gold wert. Drehschalter sollten satt einrasten. Tasten mit klarem Druckpunkt sind wichtig, wenn man mit Handschuhen arbeitet.
Schutzart und Robustheit — IP-Schutzart prüfen, Sturzfestigkeit, Schwingungsdämpfung. Profi-Geräte sind gegen Staub und Spritzwasser geschützt und überstehen Stürze aus zwei Metern Höhe.
Zubehör im Lieferumfang — Achten Sie auf Messleitungen mit CAT-Zertifizierung in passender Klasse. Billige Messleitungen sind ein Sicherheitsrisiko, das viele unterschätzen. Bei Fluke ist das Zubehör in der Regel zertifiziert.
Für Industrie-Elektriker und Anlagenbauer ist das 87V das Standardgerät. CAT IV 600 V ist Pflicht in Hauptverteilungen, die Robustheit ist Tag-für-Tag-Anforderung. Für Gebäudeelektriker und Installateure sind 117 oder 179 die richtige Wahl. Sie kombinieren ausreichende Sicherheitsklasse mit alltagstauglichen Features wie VoltAlert oder Temperaturmessung.
Für HLK-Techniker ist das 116 oder 179 ideal, weil die Temperaturmessung im Heizungs- und Klimabereich unverzichtbar ist. Für Mess- und Prüftechniker mit Logging-Bedarf führt kein Weg am 287 vorbei. Für ambitionierte Hobby-Elektroniker sind 115 oder 117 die Sweet-Spot-Modelle — Profi-Qualität ohne Industrie-Overkill.
1. Zu kleines Modell gekauft. Wer mit einem 115 anfängt und später Industrie-Anwendungen hat, ärgert sich. Lieber eine Nummer größer denken, wenn unsicher.
2. Auf TRMS verzichtet. Bei No-Name-Multimetern wird TRMS oft weggelassen, um den Preis zu drücken. Die resultierenden Fehlmessungen sind im Alltag oft nicht erkennbar — Diagnosen werden trotzdem darauf gestützt. Bei Fluke ist TRMS in allen modernen Modellen Standard.
3. Sicherheitsklasse unterschätzt. Im Wohnungsbau hat man oft hohe Kurzschlussströme, ohne sie zu erwarten. CAT III 600 V ist das Minimum — nicht weniger.
4. Billige Messleitungen verwendet. Die mitgelieferten Messleitungen sind CAT-zertifiziert. Wer sie durch Discounter-Leitungen ersetzt, gefährdet die Sicherheitsklasse des gesamten Systems.
5. Kalibrierung vernachlässigt. Profi-Geräte sollten alle ein bis zwei Jahre kalibriert werden. Wer in regulierten Bereichen arbeitet, braucht den Kalibrierschein als Nachweis. Fluke bietet diesen Service flächendeckend.
6. Falsches Modell für die Anwendung. Ein 287 für Steckdosenmessungen ist Overkill. Ein 115 für Industrie-Logging ist unzureichend. Anwendung definieren, dann Gerät wählen.
Für Gebäudeelektriker ist das Fluke 117 mit integriertem VoltAlert die beste Wahl. Es kombiniert kompakte Bauform, TRMS-Messung und Spannungsdetektor in einem Gerät. Für Industrie-Elektriker mit höheren Sicherheitsanforderungen ist das 87V der Standard.
TRMS (True Root Mean Square) bedeutet, dass das Multimeter den tatsächlichen Effektivwert eines Signals misst, nicht nur einen aus dem Mittelwert berechneten Näherungswert. Bei verzerrten Signalen — etwa aus Schaltnetzteilen oder Wechselrichtern — liefert TRMS korrekte Werte, klassische Multimeter zeigen dagegen falsche Messungen an.
Ob Stiftung Warentest aktuell Multimeter getestet hat, können Sie direkt auf der Website der Stiftung Warentest prüfen. Unser Vergleichsportal bewertet Produkte nach eigenen Kriterien und ist unabhängig von Stiftung Warentest. In unserem Vergleich konnte sich das Fluke 87V als Vergleichssieger durchsetzen.
CAT-Klassen geben die Sicherheitseinstufung für unterschiedliche Messumgebungen an. CAT II ist für Endgeräte, CAT III für Niederspannungsverteilungen, CAT IV für Hauptverteilungen am Hausanschluss. Je höher die CAT-Klasse, desto sicherer ist das Gerät bei Kurzschluss-Fehlerfällen. Im Profi-Bereich ist mindestens CAT III 600 V Pflicht.
Fluke Multimeter sind teuer, weil sie unter höchsten Sicherheitsstandards gefertigt werden, eine Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren haben und industrieweit kalibrier- und reparierbar sind. Über die Nutzungsdauer gerechnet sind sie meist günstiger als Discounter-Geräte, die alle paar Jahre ersetzt werden müssen. Der Werterhalt ist zudem sehr hoch.
Achten Sie auf die CAT-Sicherheitsklasse passend zu Ihrer Anwendung (mindestens CAT III 600 V im Wohnungsbau), TRMS-Funktion (bei modernen Anwendungen Pflicht), Funktionsumfang (Temperatur, Frequenz, etc. nur wenn benötigt), Display-Qualität mit Hintergrundbeleuchtung und Schutzart gegen Staub und Spritzwasser. Vor dem Kauf die typische Anwendung definieren.
Bei normaler Nutzung halten Fluke Multimeter 15 bis 20 Jahre. Das 87V wird oft an die nächste Generation vererbt. Voraussetzung ist regelmäßige Kalibrierung alle ein bis zwei Jahre und sorgsamer Umgang. Akkus und Messleitungen sind Verschleißteile, die alle paar Jahre ersetzt werden.
Standardzubehör sind CAT-zertifizierte Messleitungen (im Lieferumfang enthalten), Krokoklemmen für freihändiges Messen, ein Stromzangenadapter für berührungsfreie Strommessung und je nach Modell ein Temperaturthermoelement. Eine robuste Transporttasche schützt das Gerät auf der Baustelle. Originalzubehör von Fluke ist deutlich teurer, aber lange haltbar.
Auto-Range bedeutet, dass das Multimeter den passenden Messbereich automatisch wählt. Man muss also nicht vorab wissen, ob eine Spannung im Millivolt- oder Volt-Bereich liegt, sondern steckt die Messleitungen an und liest direkt ab. Das ist besonders für Einsteiger komfortabel. Erfahrene Anwender schätzen zusätzlich die manuelle Bereichswahl, weil sie bei Grenzwertmessungen schneller und stabiler ist. Die besseren Fluke-Modelle bieten beide Modi und lassen sich per Tastendruck umschalten.
Ja, sofern das Gerät und die Messleitungen für die passende CAT-Kategorie zugelassen sind — an der Steckdose im Wohnbereich ist mindestens CAT II, sicherer CAT III 600 V angebracht. Wichtig ist dabei höchste Vorsicht: An spannungsführenden Teilen besteht Stromschlag- und Lichtbogengefahr. Messleitungen und Prüfspitzen müssen unbeschädigt sein, und ohne entsprechende Fachkunde sollte man nicht an der Netzspannung messen. Im Zweifel die Anlage freischalten lassen und die Spannungsfreiheit feststellen, bevor man arbeitet.
Für Gebäudeelektriker ist das Fluke 117 mit integriertem VoltAlert die beste Wahl. Es kombiniert kompakte Bauform, TRMS-Messung und Spannungsdetektor in einem Gerät. Für Industrie-Elektriker mit höheren Sicherheitsanforderungen ist das 87V der Standard.
TRMS (True Root Mean Square) bedeutet, dass das Multimeter den tatsächlichen Effektivwert eines Signals misst, nicht nur einen aus dem Mittelwert berechneten Näherungswert. Bei verzerrten Signalen, etwa aus Schaltnetzteilen oder Wechselrichtern, liefert TRMS korrekte Werte, klassische Multimeter zeigen dagegen falsche Messungen an.
Ob Stiftung Warentest aktuell Multimeter getestet hat, können Sie direkt auf der Website der Stiftung Warentest prüfen. Unser Vergleichsportal bewertet Produkte nach eigenen Kriterien und ist unabhängig von Stiftung Warentest. In unserem Vergleich konnte sich das Fluke 87V als Vergleichssieger durchsetzen.
CAT-Klassen geben die Sicherheitseinstufung für unterschiedliche Messumgebungen an. CAT II ist für Endgeräte, CAT III für Niederspannungsverteilungen, CAT IV für Hauptverteilungen am Hausanschluss. Je höher die CAT-Klasse, desto sicherer ist das Gerät bei Kurzschluss-Fehlerfällen. Im Profi-Bereich ist mindestens CAT III 600 V Pflicht.
Fluke Multimeter sind teuer, weil sie unter höchsten Sicherheitsstandards gefertigt werden, eine Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren haben und industrieweit kalibrier- und reparierbar sind. Über die Nutzungsdauer gerechnet sind sie meist günstiger als Discounter-Geräte, die alle paar Jahre ersetzt werden müssen. Der Werterhalt ist zudem sehr hoch.
Achten Sie auf die CAT-Sicherheitsklasse passend zu Ihrer Anwendung (mindestens CAT III 600 V im Wohnungsbau), TRMS-Funktion (bei modernen Anwendungen Pflicht), Funktionsumfang (Temperatur, Frequenz, etc. nur wenn benötigt), Display-Qualität mit Hintergrundbeleuchtung und Schutzart gegen Staub und Spritzwasser. Vor dem Kauf die typische Anwendung definieren.
Bei normaler Nutzung halten Fluke Multimeter 15 bis 20 Jahre. Das 87V wird oft an die nächste Generation vererbt. Voraussetzung ist regelmäßige Kalibrierung alle ein bis zwei Jahre und sorgsamer Umgang. Akkus und Messleitungen sind Verschleißteile, die alle paar Jahre ersetzt werden.
Standardzubehör sind CAT-zertifizierte Messleitungen (im Lieferumfang enthalten), Krokoklemmen für freihändiges Messen, ein Stromzangenadapter für berührungsfreie Strommessung und je nach Modell ein Temperaturthermoelement. Eine robuste Transporttasche schützt das Gerät auf der Baustelle. Originalzubehör von Fluke ist deutlich teurer, aber lange haltbar.
Auto-Range bedeutet, dass das Multimeter den passenden Messbereich automatisch wählt. Man muss also nicht vorab wissen, ob eine Spannung im Millivolt- oder Volt-Bereich liegt, sondern steckt die Messleitungen an und liest direkt ab. Das ist besonders für Einsteiger komfortabel. Erfahrene Anwender schätzen zusätzlich die manuelle Bereichswahl, weil sie bei Grenzwertmessungen schneller und stabiler ist. Die besseren Fluke-Modelle bieten beide Modi und lassen sich per Tastendruck umschalten.
Ja, sofern das Gerät und die Messleitungen für die passende CAT-Kategorie zugelassen sind, an der Steckdose im Wohnbereich ist mindestens CAT II, sicherer CAT III 600 V angebracht. Wichtig ist dabei höchste Vorsicht: An spannungsführenden Teilen besteht Stromschlag- und Lichtbogengefahr. Messleitungen und Prüfspitzen müssen unbeschädigt sein, und ohne entsprechende Fachkunde sollte man nicht an der Netzspannung messen. Im Zweifel die Anlage freischalten lassen und die Spannungsfreiheit feststellen, bevor man arbeitet.
Fluke ist im Multimeter-Segment der Goldstandard. Wer einmal mit einem Fluke gearbeitet hat, wird kein No-Name-Gerät mehr akzeptieren. Unser klarer Vergleichssieger ist das Fluke 87V mit der Note 1,1 — der bewährte Industriestandard, der seit Jahrzehnten in Anlagenbau und Wartung gesetzt ist.
Für Gebäudeelektriker und ambitionierte Heimwerker ist das Fluke 117 die ehrliche Empfehlung. VoltAlert, TRMS, kompakte Bauform — für den Wohnungsbau praktisch perfekt. Wer Temperatur-Messung braucht, ist beim Fluke 179 richtig. Für HLK-Techniker führt kein Weg am 116 vorbei. Und wer Logging-Funktionen braucht, greift zum 287. Für die elektrische Werkstattgrundausstattung empfehlen wir ergänzend unseren Spannungsprüfer Vergleich.
Wer das Letzte rausholen will, greift zum 87V — investiert dafür aber knapp 500 Euro. Wer 200 Euro sparen möchte und auf maximale Sicherheitsklasse verzichten kann, ist mit dem 117 bestens bedient. Beide Geräte sind Fluke-Qualität, die über Jahrzehnte hält.
"Nach unserem ausführlichen Vergleich von acht Fluke Multimetern können wir das 87V als unseren Vergleichssieger empfehlen. Es ist die sicherste Wahl für jeden, der professionell mit Strom arbeitet — und es hält länger als jeder Berufsschulgang."— Stefan Brandt, Elektronik-Experte bei Redaktion test-vergleiche.com
Hinweis: Dieser Vergleich wurde von der Redaktion von test-vergleiche.com erstellt. Wir vergleichen Produkte auf Basis öffentlich verfügbarer Informationen, Herstellerangaben und Kundenbewertungen. Wir sind kein Testinstitut im Sinne der Stiftung Warentest. Wenn Sie über unsere Links kaufen, erhalten wir ggf. eine Provision — für Sie entstehen keine Mehrkosten.
Für diesen Fluke-Multimeter-Vergleich haben wir 13 Modelle anhand von 8 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 99 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 10.933 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 14 Händlerangebote, beantwortet 10 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 04.10.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
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