
Lorch ScheurebeNote 1,4
- schmeckt wenig säuerlich
- mittlere Restsüße im Geschmack
- mit Drehverschluss
Letzte Aktualisierung:
Kerner Wein: Welches Modell ist das beste? Vergleichssieger ist Lorch Scheurebe mit der Note 1,4 ab 26,94 €. Preis-Leistungs-Sieger ist Weinhaus Müller Bornheim Riesling/Kerner ab 20,99 € (Note 2,0). Verglichen wurden 7 Modelle von 20,99 € bis 39,69 €, Preise geprüft am 13.10.26.
Kerner Wein Vergleich 2026: 7 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung. Kerner Wein
Kerner Wein im direkten Vergleich: alle 7 Modelle nebeneinander, die Merkmale untereinander. Mit den Pfeilen oder per Wischen lassen sich alle Spalten durchblättern, der Merkmalsname bleibt dabei stehen.
| Alle 7 Modelle → seitlich wischen | |||||||
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Menge und Preis | |||||||
| Menge und Preis | 6 x 1 Liter 3,39 € pro Liter | 5 Liter 4,20 € pro Liter | 6 x 1 Liter 4,70 € pro Liter | 6 x 1 Liter 4,99 € pro Liter | 6 x 1 Liter 4,24 € pro Liter | 6 x 1 Liter 6,62 € pro Liter | 6 x 0,75 Liter 6,51 € pro Liter |
Erntejahrgang | |||||||
| Erntejahrgang | 2017 | 2021 | 2019 | nach Verfügbarkeit | nach Verfügbarkeit | k. A. | k. A. |
Alkoholgehalt | |||||||
| Alkoholgehalt | 9,5 Vol.-% | 11,5 Vol.-% | 11,5 Vol.-% | 12 Vol.-% | 12,5 Vol.-% | 13 Vol.-% | 13 Vol.-% |
Geschmack | |||||||
| Geschmack | lieblich | halbtrocken | halbtrocken | trocken | trocken | trocken | trocken |
Intensität des Geschmacks | |||||||
| Intensität des Geschmacks | intensiver Geschmack | intensiver Geschmack | intensiver Geschmack | nicht ausreichend bewertet | intensiver Geschmack | intensiver Geschmack | intensiver Geschmack |
Verschluss | |||||||
| Verschluss | Drehverschluss | Zapfhahn | Drehverschluss | Drehverschluss | Drehverschluss | Drehverschluss | Drehverschluss |
Herkunft | |||||||
| Herkunft | Pfalz | Pfalz | Württemberg | Pfalz | Pfalz | Pfalz | Württemberg |
Vorteile | |||||||
| Vorteile |
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Preistrend | |||||||
| Preistrend | stabil · Tiefstpreis 26,94 € (letzte 6 Tage)Jetzt zum TiefstpreisVerlauf ansehen | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten |
Lieferzeit | |||||||
| Lieferzeit | Längere Lieferzeitbei Amazon | k. A. | k. A. | k. A. | k. A. | k. A. | k. A. |
Angebot | |||||||
| Angebot | |||||||
Redaktionelle Einschätzung, kein Labortest. Grundlage: technische Merkmale, Inhaltsstoffe, Kundenbewertungen und Preis; liegt uns ein Muster vor, zusätzlich die Nutzung im Alltag durch unser Team. Stand: 10/2026. So bewerten wir →
7 Modelle verglichen · 20,99 € bis 39,69 € · beste Note 1,4 · Preise geprüft am 13.10.26

Lorch ScheurebeNote 1,4

Weinhaus Müller Bornheim Riesling/KernerNote 2,0

Käsbergkeller Mundelsheim KernerNote 2,1
Beim Kerner Wein kommt es vor allem auf Süße und Alkoholgehalt an, danach auf die Menge pro Bestellung. Sieben Modelle stehen in diesem Vergleich, die Preise liegen bei rund 21 bis 40 Euro. Vorn liegt die Lorch Scheurebe mit der Note 1,4. Streng genommen ist sie eine Scheurebe und kein Kerner, schmeckt aber lieblich und fruchtig. Preis-Leistungs-Sieger ist der Weinhaus Müller Bornheim Riesling/Kerner mit Note 2,0. Für rund 21 Euro gibt es fünf Liter halbtrockenen Pfälzer im Kanister mit Zapfhahn. Trockene Weine kosten hier etwas mehr.
Kerner ist eine weiße Rebsorte, die als trockener, halbtrockener oder lieblicher Wein in den Handel kommt. Sieben Modelle liegen preislich zwischen rund 21 und 40 Euro, meist für ein Paket mit mehreren Flaschen. Lieblich schmeckt nur die Lorch Scheurebe, alle

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Ein Kerner Wein ist ein Weißwein aus der gleichnamigen Rebsorte, die aus Trollinger und Riesling gekreuzt wurde. Man unterscheidet die Weine vor allem nach ihrer Süße: trocken, halbtrocken und lieblich.
Vom Riesling hat Kerner die Frische geerbt. Seine Säure fällt allerdings meist milder aus, deshalb wirkt er oft runder und weicher im Mund. Typisch sind fruchtige, manchmal leicht würzige Noten.
Kerner gilt dabei als einfacher Wein für jeden Tag.
Restsüße ist der Zucker, der nach der Gärung im Wein übrig bleibt. Je mehr davon bleibt, desto lieblicher schmeckt er. Beim Sieger dieser Auswahl beschreibt der Anbieter eine mittlere Restsüße.
Neben der Süße unterscheidet sich Kerner in der Verpackung. Klassisch ist die Flasche mit 0,75 Litern. Häufiger kommen hier Literflaschen im Sechserpaket vor, dazu ein Kanister mit fünf Litern und Zapfhahn. Für den Alltag reicht eine Flasche völlig, für ein Gartenfest eher nicht.
Wie viel Alkohol im Glas landet, hängt eng mit der Süße zusammen. Trockener Kerner entsteht, wenn mehr Zucker vergoren wird, deshalb kommt er auf höhere Werte. Lieblicher Wein bleibt dagegen leichter und passt eher zum Nachtisch. Beide Arten haben ihren Platz, es kommt eben auf den Anlass an.
Bevor Sie bestellen, lohnt ein Blick auf fünf Punkte. Keiner davon entscheidet für sich allein, zusammen ergeben sie aber ein klares Bild.
Am häufigsten wird bei der Süße danebengegriffen. Halbtrocken ist ein guter Mittelweg, wenn Sie unsicher sind oder Gäste mit verschiedenem Geschmack erwarten. Zu Spargel oder Fisch passt trockener Kerner durchaus besser.
Ein Kanister bringt wenig, wenn Sie nur ab und zu ein Glas trinken. Nach dem Öffnen verliert Wein mit der Zeit an Frische, auch im Kühlschrank. Schraubdeckel haben sich bei Weißwein längst durchgesetzt und schließen zuverlässig.
Über den Geschmack sagt der Preis allein wenig.

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Auf den ersten Blick ähneln sich die Angebote stark. Sechs von sieben haben einen Schraubdeckel, fünf kommen in Literflaschen. Unterschiede zeigen sich vor allem bei Süße und Alkohol. Wer lieblichen Wein sucht, hat genau eine Wahl.
| Geschmack | Alkoholgehalt | Preisband |
|---|---|---|
| lieblich (ein Modell) | 9,5 Vol.-% | rund 27 Euro |
| halbtrocken (zwei Modelle) | 11,5 Vol.-% | rund 21 bis 28 Euro |
| trocken (vier Modelle) | 12 bis 13 Vol.-% | rund 29 bis 40 Euro |
Der Käsbergkeller Mundelsheim Kerner ist neben dem Kanister der einzige halbtrockene Wein. Mit Note 2,1 liegt er knapp dahinter, kostet als Sechserpaket aber rund 28 Euro. Dafür bekommen Sie den Jahrgang 2019 aus Württemberg in handlichen Literflaschen. Zum Probieren ist das Paket allerdings recht groß.
Der Grantschener Wildenberg Kerner taugt wenig für alle, die viel Wein für ihr Geld wollen. Seine Flaschen fassen nur 0,75 Liter, der Preis liegt trotzdem bei rund 29 Euro. Mit Note 2,5 bildet er das Schlusslicht. Trocken und mit 13 Vol.-% ist er immerhin kräftig genug für deftige Küche.
Einen echten Ausreißer nach unten gibt es nicht, alle Noten liegen zwischen 1,4 und 2,5.
An der Spitze steht mit Note 1,4 ein Wein, der streng genommen gar kein Kerner ist. Scheurebe ist eine eigene Rebsorte mit sehr ausgeprägtem Duft. Sie schlägt die reinen Kerner trotzdem deutlich bei der Note.
Im Glas zeigt sie Aromen von Johannisbeere, Birne und tropischen Früchten. Säuerlich schmeckt sie kaum, die Restsüße liegt im mittleren Bereich. Leicht ist sie obendrein: 9,5 Vol.-% sind der niedrigste Wert im Feld. Dazu kommen Schraubdeckel und Literflasche, beides praktisch für den Alltag.
Rund 27 Euro kostet sie, damit liegt sie mitten im Preisband.
Bei der Note zählen Ausstattung, Angaben der Hersteller und das Verhältnis von Preis und Leistung. Hier punktet die Scheurebe mit klarem Profil und einfacher Handhabung. Auch die Käufer bewerten sie zwar sehr gut, das ergänzt die Note aber nur.
Ein Nachteil ist der Jahrgang. 2017 ist angegeben, der Wein hat also schon einige Jahre hinter sich. Wer junge, frische Säure sucht oder trocken trinkt, liegt hier falsch. Zu Spargel oder Fisch passt die liebliche Art eher nicht, ihre Stärke liegt bei würziger Küche und Käse.

Mit Note 2,0 holt sich der Kanister von Weinhaus Müller Bornheim den Titel Preis-Leistungs-Sieger. Fünf Liter Wein vom Jahrgang 2021 kosten hier rund 21 Euro. Kein anderes Angebot liefert so viel Wein für so wenig Geld. Als Cuvée verbindet er Riesling und Kerner.
Kräftig wirkt er mit 11,5 Vol.-%, schwer aber nicht. Als intensiv beschreibt der Anbieter den Geschmack. Bedienen lässt sich der Zapfhahn leicht, ein Korkenzieher ist unnötig.
Ganz ohne Haken ist das Angebot allerdings nicht. Fünf Liter wollen erst einmal getrunken werden, und nach dem Anbruch bleibt der Wein nicht ewig frisch. Für Paare, die nur am Wochenende ein Glas trinken, ist der Kanister deshalb zu groß. Auch das schlichte Gebinde macht auf dem gedeckten Tisch wenig her.
Stellen Sie den Kanister nach dem Öffnen in den Kühlschrank oder an einen kühlen, dunklen Ort. Zapfen Sie lieber regelmäßig kleine Mengen, statt ihn wochenlang stehen zu lassen. So bleibt der Wein länger angenehm.
Bei Gartenfesten oder als Wein für die Küche spielt er seine Stärke aus.

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Vier Weine im Feld sind trocken ausgebaut, drei davon sind Pfälzer. Zwischen 2,3 und 2,4 liegen die Noten der drei Pfälzer, die Preise liegen höher als bei den halbtrockenen Weinen. Durchaus gut passen sie zu hellem Fleisch und kräftigen Salaten.
Zum Kennenlernen spricht viel für die einzelne Flasche von Lorch. Schmeckt sie Ihnen, bestellen Sie danach mehr. Jahrgänge nennen zwei der Pfälzer nur nach Verfügbarkeit, Sie wissen also vorher nicht genau, was kommt.
Rund 40 Euro sind der höchste Preis im Feld, die Note fällt trotzdem schlechter aus als bei den beiden günstigeren Pfälzern. Mehr Geld bringt hier keinen Vorteil. Immerhin hat dieser Wein mit 13 Vol.-% am meisten Kraft, gemeinsam mit einem Württemberger.
Süße sucht man bei diesen Weinen vergeblich.
Viele Fehlkäufe haben wenig mit dem Wein selbst zu tun. Meist passt schlicht die Süße nicht zum Anlass oder die Menge nicht zum Bedarf.
Häufig wird Kerner zu warm serviert. Am besten zeigt er seine Frucht gut gekühlt. Warm wirkt er schnell plump und alkoholisch, gerade bei 13 Vol.-%.
Teurer heißt besser? Diese Rechnung funktioniert nicht, das zeigen die Noten deutlich. Am teuersten ist ein trockener Pfälzer, vorn liegt aber ein günstigerer Wein.
Oft unterschätzt wird die Lagerung. Liegt Wein hell oder warm, leidet der Geschmack schon nach kurzer Zeit. Dunkel und kühl im Keller reicht völlig. Flaschen mit Schraubdeckel dürfen dabei ruhig stehen, ein Korken ist hier ohnehin kein Thema.
Im Zweifel greifen Sie zuerst zu einer einzelnen Flasche.
Kühl, dunkel und ruhig, so mag Weißwein es am liebsten. Ein Keller ist ideal, ein Schrank an einer Innenwand tut es allerdings auch. Entscheidend ist vor allem, dass die Temperatur nicht ständig schwankt. Hitze und Licht lassen die Frucht schneller verblassen, als viele vermuten.
Flaschen mit Schraubdeckel dürfen stehen. Bei Korken liegt die Flasche besser, damit er nicht austrocknet. Sämtliche Flaschen dieser Auswahl haben ohnehin einen Schraubdeckel.
Viele bewahren Wein in der Küche auf, gleich neben Herd oder Fenster. Dort wird es tagsüber warm und nachts wieder kühler. Nach einigen Monaten schmeckt der Wein dann flach und müde, obwohl die Flasche nie offen war.
Vor dem Servieren gehört Kerner für einige Zeit in den Kühlschrank. Eiskalt sollte er aber nicht sein. Zu viel Kälte drückt die Frucht, und gerade die macht diese Rebsorte aus. Kurz vor dem Einschenken darf die Flasche deshalb ein paar Minuten auf dem Tisch stehen.
Offene Flaschen kommen wieder zu und zurück in die Kälte. Mit Schraubdeckel gelingt das ohne jedes Hilfsmittel. Nach wenigen Tagen lässt die Frische allerdings spürbar nach.
Wein bleibt Alkohol, gehört also nicht in Kinderhände und nicht ans Steuer.

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Trockene Weine passen gut zu Fisch, Geflügel, Salat oder hellem Fleisch. In dieser Auswahl stammen drei trockene Flaschen aus der Pfalz und eine aus Württemberg. Alle vier bringen zwischen 12 und 13 Vol.-% Alkohol mit. Das schmeckt kräftig, macht aber auch schneller müde.
Halbtrocken ist der Mittelweg. Solche Weine wirken runder und kommen in gemischter Runde meist gut an. Zu Flammkuchen, Quiche oder einem leichten Grillabend passt dieser Stil ebenfalls. Zwei Modelle gehören dazu, eines davon steckt im Kanister mit Zapfhahn.
Lieblich schmeckt nur der Spitzenreiter, und das sollten Sie vor dem Kauf wissen. Die Lorch Scheurebe ist streng genommen gar kein Kerner, sondern eine andere Rebsorte mit mittlerer Restsüße. Dazu kommen weniger Alkohol und eine eher sanfte Säure. Zu würzigen Gerichten oder als Glas am Nachmittag passt sie durchaus. Für Liebhaber herber Weine ist sie dagegen die falsche Flasche.
Zum Kennenlernen eignet sich der Lorch Kerner Trocken, denn es gibt ihn auch als einzelne Flasche. So lässt sich der Stil probieren, bevor gleich ein ganzes Paket im Keller steht.
Bei Feiern mit vielen Gästen spricht schlicht der Zapfhahn für den Kanister, weil sich jeder selbst nachschenkt.
Württemberg gilt als Heimat der Rebsorte Kerner. Gezüchtet wurde sie dort aus Trollinger und Riesling, ihr Name erinnert an einen schwäbischen Dichter. Passend dazu stammt der Käsbergkeller Mundelsheim Kerner aus genau dieser Region.
Mit der Note 2,1 landet er auf dem dritten Platz. Geschmacklich ist er halbtrocken, also weder ganz herb noch süß. Die 11,5 Vol.-% Alkohol sorgen für einen intensiven Geschmack, ohne schwer zu wirken. Rund 28 Euro kostet das Paket mit sechs Literflaschen.
Auffällig ist der Jahrgang 2019. Damit ist dieser Wein älter als der halbtrockene Kanister aus der Pfalz, der aus 2021 stammt. Für Kerner, der von frischer Frucht lebt, ist das zwar kein Grund zur Sorge. Ein Blick auf das Etikett lohnt trotzdem, falls der Händler inzwischen einen neueren Jahrgang liefert.
Wer einen klar trockenen Wein zum Essen sucht, greift hier daneben. Dafür passt der Mundelsheimer gut, wenn am Tisch nicht alle dasselbe mögen. Öffnen lässt er sich ohne Werkzeug, der Schraubdeckel macht das einfach.
Gegenüber dem Kanister kostet er etwas mehr, bietet dafür aber einzelne Flaschen, die sich leichter verschenken lassen.

Die Preise der sieben Angebote reichen von rund 21 bis 40 Euro. Fünf davon liegen eng zusammen, zwischen rund 27 und rund 30 Euro. Wer hier allein nach dem Preis entscheidet, spart kaum etwas.
| Geschmack | Alkoholgehalt | Preisband |
|---|---|---|
| lieblich | 9,5 Vol.-% | rund 27 Euro |
| halbtrocken | 11,5 Vol.-% | rund 21 bis 28 Euro |
| trocken | 12 bis 13 Vol.-% | rund 29 bis 40 Euro |
Am unteren Ende steht der Kanister mit fünf Litern halbtrockenem Wein für rund 21 Euro. Günstiger wird es hier nicht.
Ganz oben liegt ein trockener Pfälzer mit 13 Vol.-% für rund 40 Euro. Seine Note 2,4 ist allerdings schwächer als die der meisten günstigeren Weine. Der höhere Preis lohnt sich nur, wenn Sie ausdrücklich einen kräftigen, trockenen Wein mit viel Alkohol wollen.
Beim Kerner entscheidet der Geschmack über den Kauf, denn die meisten Pakete kosten fast dasselbe.
Teuer heißt hier also nicht besser.
Achten Sie außerdem auf die Flaschengröße, denn ein Paket enthält kleinere Flaschen mit 0,75 Liter. Bei ähnlichem Preis steckt darin weniger Wein.

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Viel Zubehör braucht Kerner nicht. Ein Korkenzieher ist unnötig, denn jede Flasche dieser Auswahl hat einen Schraubdeckel. Beim Kanister übernimmt ein Zapfhahn diese Aufgabe, der sich leicht bedienen lässt.
Sinnvoll sind eher ein paar Kleinigkeiten:
Der Jahrgang nennt das Jahr, in dem die Trauben gelesen wurden. Zwei Weine dieser Auswahl kommen ohne diese Angabe, bei zwei weiteren steht nur „nach Verfügbarkeit“. Sie wissen dann vorher nicht genau, welcher Jahrgang geliefert wird.
Praktisch ist der Schraubdeckel auch nach dem Öffnen. Zuschrauben, kalt stellen, fertig. Stopfen oder Pumpe braucht es dafür nicht.
Kanister wiederum brauchen etwas Platz, wohl am besten auf einer Arbeitsfläche am Rand.
Im Fachgeschäft können Sie meist probieren, bevor Sie zahlen. Gerade bei einer Rebsorte, die nicht jeder kennt, hilft das sehr. Dazu kommt die Beratung, welche Flasche zum geplanten Essen passt. Allerdings ist das Angebot dort oft kleiner, und Kerner steht nicht in jedem Regal.
Online fällt die Auswahl dagegen größer aus. Häufig gibt es Weine nur im Paket, oft zu sechs Flaschen. Schleppen müssen Sie dann nichts, denn der Karton kommt bis zur Tür.
Beachten sollten Sie beim Bestellen ein paar Dinge:
Kurzfristig taugt wenig, was erst in einigen Tagen geliefert wird.
Planen Sie dagegen einen Vorrat, spricht vieles für das Paket aus dem Netz.
Kerner ist ein Wein für die nächsten Jahre, nicht für Jahrzehnte. Seine Stärke liegt in der frischen Frucht, und die verblasst mit der Zeit. Lange Lagerung bringt wenig, meist schmeckt der Wein jung am besten. Immerhin hält eine geschlossene Flasche bei guter Lagerung durchaus eine Weile.
Gerade deshalb lohnt ein Blick auf den Jahrgang. Der älteste in dieser Auswahl ist die Scheurebe aus 2017, der jüngste der Kanister aus 2021. Vier Weine nennen keinen festen Jahrgang.
Glasflaschen gehören nach dem Leeren in den Container für Altglas. Das Glas wird gut verwertet, wiegt beim Transport allerdings viel. Leichter ist der Kanister, dafür steckt im Inneren meist ein Beutel aus Kunststoff. Auch der Zapfhahn ist meist aus Kunststoff. Diesen Teil trennen Sie vom Karton, bevor beides in den Müll kommt.
Welche Form besser ist, lässt sich pauschal kaum sagen. Wer selten trinkt, fährt mit einzelnen Flaschen besser. Fünf Liter sind schließlich eine Menge, die erst einmal getrunken werden will.
Für Kerner gilt also eben: lieber frisch kaufen und bald genießen.

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Vorteile
Nachteile
Das hängt davon ab, wie der Winzer ihn ausbaut. Kerner gibt es trocken, halbtrocken und lieblich. In dieser Auswahl finden Sie vier trockene und zwei halbtrockene Kerner. Lieblich schmeckt nur der Sieger, und der ist eine Scheurebe. Achten Sie deshalb auf die Angabe zum Geschmack, denn sie sagt mehr als der Name auf dem Etikett.
Kerner schmeckt meist milder und weniger säurebetont als Riesling. Entstanden ist er aus einer Kreuzung von Trollinger und Riesling, daher die Nähe der beiden. Beide Rebsorten vereint der halbtrockene Kanister aus der Pfalz in einem Wein. Mögen Sie Riesling, aber mit weniger Säure, ist Kerner einen Versuch wert.
Gut verschlossen im Kühlschrank bleibt sie einige Tage trinkbar. Danach verliert der Wein nach und nach Frische und Duft. Den Schraubdeckel einfach wieder aufdrehen, mehr braucht es nicht. Kanister mit Zapfhahn halten nach dem Anbrechen meist länger, weil kaum Luft an den Wein kommt.
Ja, der Preis-Leistungs-Sieger kommt als Kanister mit fünf Litern und Zapfhahn. Gemeint ist der Weinhaus Müller Bornheim Riesling/Kerner, ein halbtrockener Wein aus der Pfalz für rund 21 Euro. Mit der Note 2,0 liegt er auf Platz zwei. Praktisch ist das vor allem für Feiern oder für Haushalte, in denen regelmäßig Weißwein getrunken wird.
Unter den echten Kernern sind es die beiden halbtrockenen Weine mit 11,5 Vol.-%. Noch weniger hat nur die Scheurebe des Siegers mit 9,5 Vol.-%, sie ist aber keine Kerner-Rebe. Die trockenen Modelle liegen höher, bei 12 bis 13 Vol.-%. Möchten Sie einen leichten Wein für den Nachmittag, kommen also eher die halbtrockenen infrage.
Ja, vor allem ein trockener Kerner passt gut zu Spargel. Seine milde Säure und die Frucht überdecken das feine Gemüse nicht. Lieblicher Wein funktioniert nicht so gut dazu, weil die Süße den zarten Geschmack schnell überlagert. Halbtrocken geht zur Not auch, vor allem mit Schinken oder einer kräftigen Soße.
Ja, Kerner schmeckt gekühlt deutlich besser als warm. Wärme lässt den Alkohol stärker hervortreten, und die Frucht wirkt dann plump. Zu kalt sollte er aber auch nicht sein, sonst bleibt vom Duft wenig übrig. Am besten stellen Sie die Flasche einige Stunden vorher in den Kühlschrank und holen sie kurz vor dem Essen heraus.
Das lohnt sich nur, wenn Sie den Wein schon kennen oder regelmäßig Weißwein trinken. Sechs Literflaschen sind eine Menge für einen Haushalt, der selten eine Flasche öffnet. Zum Ausprobieren bietet sich der Lorch Kerner Trocken an, den es als einzelne Flasche gibt. Gefällt er Ihnen, können Sie später immer noch das ganze Paket bestellen.
Vorn liegt die Lorch Scheurebe mit der Note 1,4. Sie überzeugt mit aromatisch-fruchtigem Geschmack, wenig Säure und mittlerer Restsüße, dazu kommen Schraubdeckel und Literflasche für rund 27 Euro. Streng genommen ist sie allerdings kein Kerner. Wer einen typischen, trockenen Kerner sucht, wird mit ihr kaum glücklich.
Preis-Leistungs-Sieger ist der Weinhaus Müller Bornheim Riesling/Kerner mit der Note 2,0. Fünf Liter halbtrockener Wein aus der Pfalz kosten rund 21 Euro, das ist der niedrigste Preis dieser Auswahl. Dank Zapfhahn eignet er sich gut für Feiern. Für kleine Haushalte gilt: Der Kanister lohnt sich nur bei regelmäßigem Genuss.
Trockene Weine zum Essen bieten der Sittmann Kerner trocken und der Lorch Kerner Trocken, beide mit der Note 2,3. Beide kommen aus der Pfalz. Halbtrocken und aus Württemberg stammt der Käsbergkeller Mundelsheim Kerner, der mit der Note 2,1 auf Platz drei landet. Weniger überzeugt das teuerste Paket für rund 40 Euro, das mit 2,4 hinter mehreren günstigeren Weinen bleibt.
Für diesen Kerner Wein-Vergleich haben wir 7 Modelle anhand von 7 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 67 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 367 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 7 Händlerangebote, beantwortet 8 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 13.10.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.

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Unsere Empfehlungen basierend auf der Note der Redaktion und Kundenbewertungen.
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| Platz | Produkt | Marke | Note | Bester Preis | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| 1.Beste Empfehlung | 1. Lorch Scheurebe | Lorch | 1,4Sehr gut | 26,94 € | Zum Angebot |
| 2.Preis-Leistungs-Sieger | 2. Weinhaus Müller Bornheim Riesling/Kerner | Weinhaus Müller Bornheim | 2,0Gut | 20,99 € | Zum Angebot |
| 3.Top Produkt | 3. Käsbergkeller Mundelsheim Kerner | Käsbergkeller Mundelsheim | 2,1Gut | 28,20 € | Zum Angebot |
| 4. | 4. Sittmann Kerner trocken | Sittmann | 2,3Gut | 29,94 € | Zum Angebot |
| 5. | 5. Lorch Kerner Trocken | Lorch | 2,3Gut | 29,94 € | Zum Angebot |
| 6. | 6. Deutsches Weintor eG Hohenstaufer Kerner | Deutsches Weintor eG | 2,4Gut | 39,69 € | Zum Angebot |
| 7. | 7. GK Heilbronn eG Grantschener Wildenberg Kerner | GK Heilbronn eG Grantschener | 2,5Gut | 29,28 € | Zum Angebot |
In die redaktionelle Note dieses Kerner Wein-Vergleichs fließen ein:
Redaktionelle Einschätzung, kein Labortest. Notenskala, Gewichtung und Siegerregeln: So bewerten wir