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Vergleich

Kirschbier Test & Vergleich 2026 – Top-Auswahl, von Experten geprüft

Kirschbier Vergleich 2026: 10 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung.

Modelle 8Preisspanne 12,63 € – 34,28 €Beste Note 1,5Preise geprüft 07.09.26
Vergleichstabelle

Alle 8 Modelle mit allen Merkmalen

Produkte nebeneinander, Merkmale untereinander. Mit den Pfeilen oder per Wischen lassen sich alle Spalten durchblättern — der Merkmalsname bleibt dabei stehen.

Alle 8 Modelle im VergleichPreise geprüft 07.09.26seitlich blätterbar
Vergleich von 8 Kirschbier: Note, Preis und 10 technische Merkmale je Modell
Alle 8 Modelle →
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Weitere Größen
Weitere Größen• keine• keine• keine• keine• keine• 5-l-Fass • 20 Flaschen• keine• keine
Menge Preis pro Liter
Menge Preis pro Liter8 x 0,25 l 8,15 € pro l12 x 0,25 l 11,43 € pro l12 x 0,25 l 10,00 € pro l8 x 0,33 l 9,43 € pro l12 x 0,25 l 8,13 € pro l6 x 0,5 l 7,43 € pro l4 x 0,5 l 5,97 € pro l6 x 0,25 l 8,42 € pro l
Alkoholgehalt
Alkoholgehalt3,5 Vol.-%5,0 Vol.-%3,9 Vol.-%8 Vol.-%4,0 Vol.-%4,2 Vol.-%3,5 Vol.-%3,2 Vol.-%
Herkunftsland
HerkunftslandBelgienBelgienBelgienBelgienBelgienDeutschlandBelgienBelgien
Lichtgeschützte Verpackung
Lichtgeschützte VerpackungBraunglasBraunglasBraunglasBraunglasBraunglasBraunglasBraunglasBraunglas
Verschluss
VerschlussKronkorkenKronkorkenKronkorkenKronkorkenKronkorkenKronkorkenKronkorkenKronkorken
Mehrweg
MehrwegJaNeinNeinJaNeinJaNeinNein
Basisbier
BasisbierLambic-BierLambic-BierAlek. A.Geuze-Bier/Lambic-BierLausitzer PorterLambic-BierLambic-Bier
Geschmack
Geschmackfruchtig-süßfruchtig-süßsüß-säuerlichfruchtig-süßfrisch-fruchtigfruchtigfruchtig-süßsommerlich-fruchtig
Hoher Kirschfruchtgehalt
Hoher KirschfruchtgehaltKirschsaftk. A.KirschsaftSauerkirschenk. A.KirschsirupKirschsaftKirschsaft
Vorteile
Vorteile
  • mit hohem Kirschsaftanteil
  • ist ein traditionelles Kriek-Bier auf Lambic-Basis
  • Braunglasflasche schützt vor Licht
  • Vergleichsnote 1,5 (sehr gut)
  • 250 ml Inhalt
  • ist ein traditionelles Kriek-Bier auf Lambic-Basis
  • Flasche aus Braunglas schützt vor Licht
  • 12er-Pack
  • Vergleichsnote 2,0 (gut)
  • natürlichen Zutaten inklusive
  • Braunglasflasche schützt vor Licht
  • mit hohem Kirschsaftanteil
  • Vergleichsnote 2,2 (gut)
  • 0,25 Liter Fassungsvermögen
  • enthält Sauerkirschen
  • Flasche ist mehrfach wiederverwendbar
  • Braunglasflasche schützt vor Licht
  • Vergleichsnote 2,2 (gut)
  • ist ein traditionelles Kriek-Bier auf Lambic-Basis
  • Braunglasflasche schützt vor Licht
  • Vergleichsnote 2,2 (gut)
  • 0,25 Liter Fassungsvermögen
  • Braunglasflasche schützt vor Licht
  • ist mehrwegfähig
  • auch in anderen Größen erhältlich
  • Vergleichsnote 2,2 (gut)
  • 0,5 Liter Fassungsvermögen
  • Braunglasflasche schützt vor Licht
  • mit saftigem Aroma
  • verschlossen mit Kronkorken
  • Markenprodukt von Lindemans
  • mit hohem Kirschsaftanteil
  • ist ein traditionelles Kriek-Bier auf Lambic-Basis
  • Braunglasflasche schützt vor Licht
  • Markenprodukt von Castle Brewery Van Honsebrouck
  • 0,25 Liter Fassungsvermögen
Angebot
Angebot
Preise inkl. MwSt., zzgl. Versand · Stand 07.09.26 · Note = redaktionelle Gesamtbewertung, kein Laborergebnis

Auf einen Blick

8 Modelle verglichen · 12,63 € bis 34,28 € · beste Note 1,5 · Preise geprüft am 07.09.26

VergleichssiegerLindemanns Kriek

Lindemanns KriekNote 1,5

Mit hohem Kirschsaftanteil und ist ein traditionelles Kriek-Bier auf Lambic-Basis.

  • Braunglasflasche schützt vor Licht
  • 250 ml Inhalt
16,29 € abZum Angebot
Zweitbeste NoteMort Subite Kriek Lambic

Mort Subite Kriek LambicNote 2,1

Ist ein traditionelles Kriek-Bier auf Lambic-Basis und Flasche aus Braunglas schützt vor Licht.

  • 12er-Pack
34,28 € abZum Angebot
Top-ProduktRodenbach Fruitage

Rodenbach FruitageNote 2,3

Natürlichen Zutaten inklusive und Braunglasflasche schützt vor Licht.

  • mit hohem Kirschsaftanteil
  • 0,25 Liter Fassungsvermögen
29,99 € abZum Angebot
Das Wichtigste in Kürze
  • Das Basisbier bestimmt den Charakter: Lambic schmeckt sauer-fruchtig, ein Porter dunkel und malzig, ein Ale liegt dazwischen.
  • Der Alkoholgehalt reicht von 3,2 bis 8 Vol.-%. Das ist ein sehr weiter Abstand, der sich direkt im Trinkgefühl zeigt.
  • Rechnen Sie immer auf den Liter um. Zwischen 5,97 und 11,43 Euro je Liter liegt fast der doppelte Betrag.

Beim Kauf von Kirschbier entscheidet vor allem, welches Basisbier unter der Kirsche steckt und wie viel Alkohol Sie im Glas haben wollen. Zur Auswahl stehen 8 Modelle, preislich rund 13 bis 34 Euro je Gebinde. Vorn liegt Lindemanns Kriek mit der Note 1,5, ein Kriek auf Lambic-Basis mit 3,5 Vol.-% und hohem Kirschsaftanteil. Dasselbe Bier holt auch den Titel beim Verhältnis von Preis und Leistung: Es kostet rund 16 Euro und bringt als einziges Mehrweg und Spitzennote zusammen. Kräftiger mag es, wer zu den 8 Vol.-% des stärksten Modells greift. Aus Belgien stammen 7 Flaschen, eine kommt aus Deutschland.

Kaufberatung

Worauf es bei Kirschbier ankommt

01

Kaufüberblick: Kirschbier

Das Basisbier bestimmt den Charakter: Lambic schmeckt sauer-fruchtig, ein Porter dunkel und malzig, ein Ale liegt dazwischen. Der Alkoholgehalt reicht von 3,2 bis 8 Vol.-%. Das ist ein sehr weiter Abstand, der sich direkt im Trinkgefühl zeigt. Rechnen Sie imme

Einzelbewertungen

Alle 8 Modelle im Einzelcheck

Technische Angaben

Weitere Größen
• keine
Menge Preis pro l
6 x 250 ml 8,42 € pro l
Menge Preis pro Liter
6 x 0,25 l 8,42 € pro l
Sorte bzw. Typ Gärung
Lambic Spontangärung
Alkoholgehalt
3,2 Vol.-%

Vorteile

  • mit hohem Kirschsaftanteil
  • ist ein traditionelles Kriek-Bier auf Lambic-Basis
  • Braunglasflasche schützt vor Licht
  • Markenprodukt von Castle Brewery Van Honsebrouck
  • 0,25 Liter Fassungsvermögen
Castle Brewery Van Honsebrouck St. Louis bei Amazon ansehen

Unser Vergleichssieger: Lindemanns Kriek

Lindemanns Kriek
Lindemanns Kriek liegt im Kirschbier-Vergleich mit Note 1,5 vorn.

Was Kirschbier ist und welche Arten es gibt

Kirschbier ist ein Bier, dem bei der Herstellung Kirschen oder Kirschsaft zugesetzt werden. Die Frucht kommt nicht als Aroma ins Glas, sondern als echter Anteil. Deshalb schwankt der Geschmack je nach Flasche stark.

Unterschieden wird nach dem Basisbier. Fünf Modelle setzen auf Lambic, das belgische Bier mit wilder Gärung. Es schmeckt säuerlich und schlank. Eines baut auf einem Ale auf, das ist runder und weniger spitz. Ein weiteres nutzt ein Porter als Grundlage, also ein dunkles, malziges Bier, bei dem die Kirsche eher als Gegengewicht wirkt.

Kriek heißt diese Bauart auf Belgisch.

Beim Alkohol sind die Abstände beträchtlich. Von 3,2 Vol.-% bis 8 Vol.-% ist alles dabei, also mehr als das Doppelte. Leichte Biere um 3,5 Vol.-% trinken sich fast wie eine Schorle, das stärkste Modell mit 8 Vol.-% ist eher ein Feierabendbier für ein Glas. Sucht jemand einen leichten Durstlöscher für den Sommer, greift er zum unteren Ende der Skala.

Woher ein Bier kommt, hängt eng mit der Bauart zusammen. Belgien stellt sieben Flaschen, weil dort die Lambic-Tradition zu Hause ist. Das einzige deutsche Modell geht einen eigenen Weg und kombiniert Kirsche mit einem Porter. Beide Wege haben ihre Anhänger, und keiner ist der bessere.

Kurz erklärt: Lambic-Bier

Lambic entsteht durch spontane Gärung mit Hefen aus der Umgebungsluft, nicht mit zugesetzter Brauhefe. Das dauert länger und ergibt ein säuerliches, weinartiges Bier. Fünf Flaschen der Auswahl bauen darauf auf.

Die wichtigsten Kaufkriterien beim Kirschbier

Steht erstmals eine Kriek-Flasche im Einkaufswagen, wirkt das Angebot schnell unübersichtlich. Sortieren hilft.

Darauf sollten Sie achten

  • Basisbier: Lambic, Ale oder Porter bestimmen, ob das Bier sauer, rund oder malzig schmeckt. Das ist der größte Unterschied überhaupt.
  • Alkoholgehalt: Zwischen 3,2 und 8 Vol.-% liegen Welten. Drei bis vier Prozent bleiben leicht, acht Prozent merkt man deutlich.
  • Preis je Liter: 5,97 bis 11,43 Euro sind möglich. Der Packungspreis allein sagt wenig, weil die Gebinde von 4 bis 12 Flaschen reichen.
  • Flaschengröße: 0,25 Liter ist der Standard, daneben gibt es 0,33 und 0,5 Liter. Kleine Flaschen passen zum süßeren Geschmack, große eher zum Porter.
  • Mehrweg: Nur zwei Modelle sind mehrwegfähig. Wer darauf Wert legt, hat wenig Auswahl.
  • Lichtschutz: Braunglas schützt den Fruchtanteil. Alle acht Biere erfüllen das, hier trennt sich also nichts.

Ein Kriterium ist dabei fast wertlos. Auf den Lichtschutz zu achten bringt wenig, weil ihn ohnehin jedes Modell mitbringt, egal ob belgisches Lambic oder deutsches Porter.

Zuerst entscheiden Sie beim Alkohol, dann beim Basisbier.

Der Preis kommt zuletzt, weil die Spanne je Liter kleiner ausfällt, als die Gesamtpreise zwischen 13 und 34 Euro vermuten lassen.

Lindemanns Kriek
Beste EmpfehlungPlatz 1 von 8

Lindemanns Kriek

Details
ab16,29 €
Note1,5Sehr gut

Technische Angaben

Weitere Größen
• keine
Menge Preis pro Liter
8 x 0,25 l 8,15 € pro l
Alkoholgehalt
3,5 Vol.-%
Herkunftsland
Belgien
Lichtgeschützte Verpackung
Braunglas

Vorteile

  • mit hohem Kirschsaftanteil
  • ist ein traditionelles Kriek-Bier auf Lambic-Basis
  • Braunglasflasche schützt vor Licht
  • Vergleichsnote 1,5 (sehr gut)
  • 250 ml Inhalt
Lindemanns Kriek bei Amazon ansehen

Die acht Kirschbiere im direkten Vergleich

Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Gebinde liegt mehr als das Doppelte. Ein Teil davon ist schlicht Packungsgröße, ein Teil echter Preisunterschied.

Lindemanns Kriek führt das Feld mit 1,5 an. Acht Flaschen à 0,25 Liter für rund 16 Euro, das sind 8,15 Euro je Liter. Mit 3,5 Vol.-% bleibt es leicht, dazu kommt ein hoher Kirschsaftanteil und Mehrweg. Für starke Biere ist es die falsche Wahl, wer Wucht sucht, wird hier nicht fündig.

Am anderen Ende steht Mort Subite Kriek Lambic mit rund 34 Euro für zwölf Flaschen. Daraus werden 11,43 Euro je Liter, der höchste Wert im Feld. Dafür gibt es 5,0 Vol.-% und ebenfalls Lambic-Basis. Mehrweg fehlt. Bei diesem Preis lohnt sich der Griff nur, wenn Sie genau diese Marke möchten.

Deutlich günstiger kommt Lindemans Kriek Lambic weg. Vier Flaschen à 0,5 Liter für rund 24 Euro machen 5,97 Euro je Liter, den besten Wert überhaupt. Die Note 2,7 ist allerdings die schwächste, und Angaben zum Kirschsaftanteil fehlen hier.

ModellBasisbierAlkohol
Lindemanns KriekLambic-Bier3,5 Vol.-%
Rodenbach FruitageAle3,9 Vol.-%
La Chouffe Cherrykeine Angabe8 Vol.-%
Lausitzer Kirsch PorterLausitzer Porter4,2 Vol.-%
Castle Brewery Van Honsebrouck St. Louiskeine Angabe3,2 Vol.-%
Lindemanns Kriek
Die Braunglasflasche des Vergleichssiegers mit 0,25 Liter Inhalt und Kronkorken, wie sie im Achterpack geliefert wird.

Wie stark darf ein Kirschbier sein

Am häufigsten übersehen Käufer die Angabe zum Alkohol. Bei einem fruchtigen Bier rechnet kaum jemand mit acht Prozent.

Genau das bietet La Chouffe Cherry. Mit 8 Vol.-% liegt es weit über allen anderen und enthält Sauerkirschen, der Geschmack wird als fruchtig-süß angegeben. Süße und viel Alkohol sind eine trügerische Verbindung, weil die Süße den Alkohol verdeckt. Für einen langen Abend mit mehreren Flaschen taugt das wenig.

Unten steht Castle Brewery Van Honsebrouck St. Louis mit 3,2 Vol.-%, gefolgt von zwei Bieren mit 3,5 Vol.-%. Solche Werte liegen unter dem, was ein normales Pils mitbringt. Sie eignen sich für den Nachmittag, für große Runden und für alle, die Fruchtbier eher als Erfrischung verstehen.

Dazwischen ordnen sich 3,9, 4,0, 4,2 und 5,0 Vol.-% ein.

Ob ein hoher Wert stört, hängt davon ab, wie Sie das Bier trinken. Als einzelnes Glas zum Dessert ist ein starkes Kirschbier durchaus reizvoll. Zum Grillabend eher nicht. Überlegen Sie sich die Gelegenheit, bevor Sie zur Flasche greifen, dann fällt die Entscheidung zwischen leicht und kräftig in Sekunden.

Typische Fehler beim Kirschbier kaufen

Der häufigste Fehler ist der Blick auf den Gesamtpreis. Rund 13 Euro klingen günstig, rund 34 Euro teuer. Nur stecken im ersten Fall sechs Flaschen à 0,25 Liter, im zweiten zwölf. Je Liter schrumpft der Abstand erheblich.

Zweiter Fehler: Kriek wie ein Radler behandeln. Ein Lambic schmeckt sauer, nicht süß. Wer eine Limonade erwartet, ist enttäuscht. Lesen Sie das Basisbier, bevor Sie bestellen.

Dritter Fehler: zu warm servieren. Der Fruchtanteil kommt kühl deutlich besser zur Geltung.

Ein vierter Punkt betrifft die Lagerung. Alle acht Biere kommen zwar in Braunglas, das reicht aber nicht, wenn die Kiste wochenlang neben der Heizung steht. Wärme schadet Fruchtbieren mehr als normalen Pilsbieren, weil die Aromen empfindlicher sind. Ein kühler Keller ist die halbe Miete.

Und schließlich unterschätzen viele die Menge. Zwölf Flaschen Spezialbier sind schnell bestellt und stehen dann monatelang herum. Zwar hält Bier eine Weile, doch Fruchtaromen verlieren mit der Zeit. Probieren Sie eine Sorte erstmals, ist das kleinste Gebinde ohnehin die vernünftigere Wahl.

Tipp

Stellen Sie die Flasche mindestens drei Stunden vor dem Öffnen kalt, nicht nur kurz ins Eisfach. Fruchtbier braucht eine gleichmäßige Kühlung, sonst wirkt die Säure hart. Ein Glas mit weiter Öffnung hilft zusätzlich, weil der Kirschduft dann besser herauskommt.

Menge, Flaschengröße und Literpreis im Blick

Die Gebinde sind sehr unterschiedlich geschnitten. Das macht den Preisvergleich unübersichtlicher, als er sein müsste.

Vier Größen kommen vor: vier, sechs, acht und zwölf Flaschen. Bei den Flaschen selbst dominiert 0,25 Liter mit sechs Modellen. Dazu kommen 0,33 Liter und 0,5 Liter bei je einem Bier. Umgerechnet auf den Liter ergeben sich 5,97 bis 11,43 Euro.

5,97 Euro sind der beste Wert, erzielt von Lindemans Kriek Lambic. Direkt dahinter folgt das Lausitzer Kirsch Porter mit 7,43 Euro, ebenfalls in Halbliterflaschen.

Große Flaschen sind günstiger.

Das ist keine Überraschung, gilt aber nicht blind, denn ausgerechnet beim billigsten Angebot fällt die Note mit 2,7 gegenüber dem Sieger deutlich ab.

  • 0,25 Liter: Standardgröße, passend für ein einzelnes Glas und für süßere Sorten.
  • 0,33 Liter: nur bei einem Modell, in Verbindung mit dem stärksten Bier der Auswahl.
  • 0,5 Liter: die beiden besten Werte je Liter, sinnvoll bei kräftigen dunklen Bieren.
  • Fass und Großgebinde: nur das Lausitzer bietet zusätzlich ein 5-Liter-Fass und einen 20er-Kasten.

Trinken Sie selten Kirschbier, spart kaum etwas beim größeren Gebinde, weil der Rest zu lange steht.

Mehrweg und Verpackung beim Kirschbier

Beim Thema Verpackung ist das Feld ungewöhnlich einheitlich. Alle acht Biere stecken in Braunglas und sind mit Kronkorken verschlossen. Suchen Sie eine Dose oder einen Bügelverschluss, finden Sie hier nichts.

Braunglas hat einen handfesten Grund. Licht zerstört Bieraromen, und bei Fruchtbieren geht dabei besonders viel verloren. Klarglas sieht im Regal hübscher aus, schützt aber nicht.

Unterschiede gibt es beim Mehrweg. Nur zwei Modelle sind ausdrücklich mehrwegfähig: der Sieger aus Belgien und das Lausitzer Kirsch Porter aus Deutschland. Drei weitere Biere sind als Einweg gekennzeichnet, bei dreien fehlt die Angabe ganz.

Diese Lücke ist ärgerlich, wenn Ihnen das Thema wichtig ist.

Bevorzugen Sie Pfandflaschen, bleibt die Auswahl überschaubar. Immerhin liegt der Sieger genau in dieser Gruppe, man muss also keinen Kompromiss bei der Qualität eingehen. Passend dazu lohnt bei größerem Bedarf auch ein Blick auf ein passendes 5-Liter-Bierfass, denn ein Modell ist zusätzlich in dieser Form zu haben.

Der Kronkorken bei allen Flaschen bedeutet außerdem: einmal geöffnet, bleibt nichts übrig. Wiederverschließen funktioniert nicht, die Flasche muss leer getrunken werden.

Kirschbier richtig lagern und servieren

Licht ist der Feind jeder Bierflasche. Alle acht Modelle stecken deshalb in Braunglas, und das hat einen handfesten Grund: Helles Glas lässt UV-Strahlung durch, der Hopfen reagiert darauf, und das Bier bekommt einen muffigen Beigeschmack. Braunglas bremst das.

Lagern Sie die Flaschen stehend, kühl und dunkel. Ein Kellerregal reicht vollkommen.

Kurz erklärt: Kronkorken

Der Kronkorken ist der gecrimpte Metalldeckel auf der Flasche. Er dichtet fest ab und hält die Kohlensäure im Bier. Alle acht Modelle setzen darauf, ein Bügelverschluss kommt nicht vor.

Beim Einschenken kommt es auf die Temperatur an. Zu kalt serviert, verschwindet die Kirschnote fast vollständig, und übrig bleibt Säure. Sieben bis zehn Grad gelten als guter Bereich für fruchtige Biere. Ein Kirschbier direkt aus dem Eisfach zu holen bringt wenig, weil die Aromen dann schlicht zugefroren sind.

Gleiches gilt für das Glas. Ein schmales Tulpenglas bündelt den Duft über der Oberfläche, ein breiter Humpen lässt ihn entweichen. Trinken Sie das Lindemanns Kriek mit seinem hohen Kirschsaftanteil, merken Sie den Unterschied sofort. Geöffnet bleibt eine Flasche nicht lange gut. Kohlensäure entweicht, die Frische geht verloren, und nach einem Tag im Kühlschrank schmeckt der Rest flach. Bei 0,25-Liter-Flaschen ist das selten ein Problem, bei den 0,5-Liter-Flaschen des Lausitzer Kirsch Porter dagegen schon eher.

Technische Angaben

Weitere Größen
• keine
Menge Preis pro Liter
12 x 0,25 l 10,00 € pro l
Alkoholgehalt
3,9 Vol.-%
Herkunftsland
Belgien
Lichtgeschützte Verpackung
Braunglas

Vorteile

  • natürlichen Zutaten inklusive
  • Braunglasflasche schützt vor Licht
  • mit hohem Kirschsaftanteil
  • Vergleichsnote 2,2 (gut)
  • 0,25 Liter Fassungsvermögen
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Für wen sich welches Kirschbier eignet

Acht Modelle, acht unterschiedliche Fälle. Der Alkoholgehalt reicht von 3,2 bis 8 Vol.-%, und allein das trennt die Zielgruppen deutlich.

Wer zum ersten Mal Kriek probiert

Fangen Sie niedrig an. Ein Bier mit 3,2 oder 3,5 Vol.-% ist zugänglicher, die Frucht steht vorn, der Alkohol tritt zurück. Das Castle Brewery Van Honsebrouck St. Louis liegt mit 3,2 Vol.-% ganz unten und kostet rund 13 Euro für sechs Flaschen. Günstiger Einstieg, allerdings mit der schwächeren Note 2,7.

Wer Erfahrung mit Sauerbieren hat

Dann darf es kräftiger sein. La Chouffe Cherry bringt 8 Vol.-% mit und einen fruchtig-süßen Geschmack. Kein Bier für den Durst nach dem Sport. Sucht jemand einen leichten Sommerdrink, taugt wenig daran.

Wer regional kaufen will

Nur das Lausitzer Kirsch Porter stammt aus Deutschland, arbeitet mit einem Porter als Basis statt mit Lambic und schmeckt entsprechend dunkler und röstiger. Die anderen sieben Flaschen kommen aus Belgien.

Ein Kirschbier wählt man nicht nach der Note allein, sondern nach dem Anlass, zu dem die Flasche auf den Tisch kommt.

Für größere Runden zählt die Packungsgröße. Zwölferpacks gibt es bei drei Modellen, Achterpacks bei zweien.

Was Kirschbier im Handel und online kostet

Zwischen rund 13 und 34 Euro je Gebinde bewegen sich die Preise. Das klingt nach viel Unterschied, relativiert sich aber, sobald man auf den Wert je Liter schaut.

ModellGebindePreis pro Liter
Lindemans Kriek Lambic4 x 0,5 l5,97 Euro
Lausitzer Kirsch Porter6 x 0,5 l7,43 Euro
Castle Brewery Van Honsebrouck St. Louis Kriek Lambic12 x 0,25 l8,13 Euro
Lindemanns Kriek8 x 0,25 l8,15 Euro
Mort Subite Kriek Lambic12 x 0,25 l11,43 Euro

Fast doppelt so teuer ist der Spitzenwert gegenüber dem günstigsten.

Im Getränkemarkt vor Ort finden Sie Kriek selten in dieser Auswahl. Belgische Spezialitäten stehen dort meist einzeln im Regal, oft zu einem höheren Stückpreis als im Karton. Dafür können Sie eine einzelne Flasche probieren, bevor Sie zwölf davon kaufen. Online ist der Karton billiger, das Risiko aber größer: Schmeckt es nicht, stehen elf weitere Flaschen herum.

Achten Sie auf den Versand. Glasflaschen sind schwer, und manche Händler schlagen ab einem bestimmten Gewicht auf. Ein vermeintliches Schnäppchen spart kaum etwas, wenn die Fracht sechs Euro kostet.

Pfand kommt bei den Mehrwegmodellen dazu. Lindemanns Kriek und das Lausitzer Kirsch Porter sind mehrwegfähig, bei ihnen ist der Kaufpreis also nicht der Endpreis.

Mehr über das Lausitzer Kirsch Porter

Unter lauter belgischen Lambic-Vertretern fällt dieses Bier aus der Reihe. Es kommt aus Deutschland, und als Basisbier dient ein Lausitzer Porter. Porter ist dunkel, malzbetont und röstig; die Kirsche legt sich darüber, statt wie beim Lambic mit einer Säure zu verschmelzen.

Geschmacklich ist das ein anderes Getränk.

Mit 4,2 Vol.-% liegt es im Mittelfeld. Die Flaschen fassen 0,5 Liter, das Sechserpack kostet rund 22 Euro, je Liter sind es 7,43 Euro. Damit gehört es zu den günstigeren Angeboten, obwohl der Paketpreis auf den ersten Blick höher wirkt als bei den kleinen Flaschen.

Zwei Punkte heben es zusätzlich ab. Es ist mehrwegfähig, die Flasche wandert also zurück in den Kreislauf. Und es gibt weitere Größen: ein 5-Liter-Fass sowie eine Variante mit 20 Flaschen. Kein anderes Modell bietet das.

Die Note lautet 2,2 und damit gut. Suchen Sie allerdings gezielt den typischen sauren Kriek-Charakter, liegen Sie hier falsch. Ein Porter bringt Röstnoten mit, die man mögen muss. Für Einsteiger, die von belgischen Sauerbieren gehört haben und genau das probieren wollen, funktioniert nicht, was diese Flasche liefert.

Technische Angaben

Weitere Größen
• keine
Menge Preis pro l
8 x 330 ml 9,43 € pro l
Menge Preis pro Liter
8 x 0,33 l 9,43 € pro l
Sorte bzw. Typ Gärung
Fruit Ale obergärig
Alkoholgehalt
8 Vol.-%

Vorteile

  • enthält Sauerkirschen
  • Flasche ist mehrfach wiederverwendbar
  • Braunglasflasche schützt vor Licht
  • Vergleichsnote 2,2 (gut)
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Lausitzer Kirsch Porter
Das Lausitzer Kirsch Porter ist das einzige deutsche Modell im Vergleich und setzt statt Lambic auf ein dunkles Porter als Basis.

Kirschbier, Umwelt und die Frage der Verpackung

Zwei Modelle sind mehrwegfähig: Lindemanns Kriek und das Lausitzer Kirsch Porter. Bei drei weiteren steht ausdrücklich Nein, bei dreien fehlt die Angabe ganz. Diese Lücke muss man beim Kauf im Zweifel selbst klären.

Vorsicht

Importierte Einwegflaschen aus Belgien landen oft im Altglas statt im Pfandkreislauf. Wer regelmäßig Kartons bestellt, sammelt dadurch einiges an Glas an. Prüfen Sie vor der Bestellung, ob ein Pfandsystem greift.

Glas selbst ist ein gutartiges Material. Es lässt sich beliebig oft einschmelzen, nimmt keine Aromen an und schützt den Inhalt besser als Dosen oder Kunststoff. Der Nachteil steckt im Gewicht. Jede Flasche wird quer durch Europa gefahren, und das fällt bei einem Getränk stärker ins Gewicht als bei fast jedem anderen Produkt.

Eine Mehrwegflasche spielt ihren Vorteil erst aus, wenn sie in der Nähe wieder befüllt wird. Bei einem Import aus Belgien nach Deutschland ist die Rechnung nicht mehr eindeutig.

Haltbar sind Kriek-Biere auf Lambic-Basis durchaus lange. Die Säure wirkt konservierend, und traditionelle Lambics reifen über Jahre im Fass. Trotzdem steht auf jeder Flasche ein Mindesthaltbarkeitsdatum, und daran sollten Sie sich halten, solange Erfahrung mit gereiften Sauerbieren fehlt.

Aufbrauchen ist ohnehin die bessere Strategie als Horten.

Kirschbier in der Küche und zum Essen

Kriek ist nicht nur ein Getränk für den Abend auf dem Balkon. In Belgien gehört es seit Langem an den Esstisch.

Die Säure eines Lambic-basierten Kirschbiers schneidet durch fettes Essen. Zu Wildgerichten, kräftigem Käse oder einer Ente passt das besser als ein Pils. Auch Schokoladendesserts vertragen sich gut damit, weil die Frucht die Süße abfedert.

  • Kräftiger Käse: Die Säure räumt den Gaumen zwischen den Bissen frei.
  • Wild und Braten: Fruchtnoten ergänzen dunkles Fleisch, ähnlich wie eine Preiselbeerbeilage.
  • Schokolade: Kirsche und Kakao sind eine alte Verbindung, das Bier ersetzt hier fast einen Dessertwein.
  • Gegrilltes: Röstaromen treffen auf Frucht, das gelingt besonders mit dem deutschen Porter-Vertreter.

Kochen lässt sich damit ebenfalls. Ein Schuss Kriek in eine Bratensauce gibt Tiefe, wobei der Alkohol beim Einkochen weitgehend verfliegt und die Frucht bleibt.

Wie stark das Bier ist, spielt beim Essen eine größere Rolle, als viele denken. Ein Modell mit 8 Vol.-% wie La Chouffe Cherry überdeckt zarte Gerichte einfach. Zu Fisch oder hellem Gemüse ist es unnötig, da greift man besser zu den leichteren Varianten mit 3,2 bis 4 Vol.-%.

Menge beachten. Zwei Flaschen mit 8 Vol.-% entsprechen im Alkohol etwa vier Flaschen der schwächsten Modelle. Wie deutlich ein Bier zu Buche schlägt, hängt davon ab, welches Sie einschenken, nicht davon, wie voll das Glas ist.

Was den Vergleichssieger vom Rest trennt

Lindemanns Kriek führt das Feld mit der Note 1,5 an und gewinnt zugleich beim Verhältnis von Preis und Leistung. Dass ein Modell beides holt, kommt nicht oft vor.

Die Gründe stehen in den Daten. Der Kirschsaftanteil ist hoch, die Basis ein traditionelles Lambic, das Braunglas schützt vor Licht, die Flasche ist mehrwegfähig. Bei rund 16 Euro für acht Flaschen sind es 8,15 Euro je Liter und damit ein mittlerer Wert.

Mit 3,5 Vol.-% ist es eher leicht.

Die Verfolger auf 2,1 und 2,2 unterscheiden sich vor allem im Preis. Mort Subite Kriek Lambic kostet rund 34 Euro und liegt mit 11,43 Euro je Liter an der Spitze. Dafür bekommen Sie zwölf Flaschen und mit 5,0 Vol.-% ein etwas kräftigeres Bier. Mehrweg entfällt hier.

Rodenbach Fruitage und das St. Louis Kriek Lambic teilen sich die Note 2,2, liegen preislich aber sechs Euro auseinander. Wer nur auf die Note schaut, übersieht das. Interessant wird es bei Lindemans Kriek Lambic: Note 2,7, aber mit 5,97 Euro je Liter das billigste Angebot überhaupt. Für eine größere Runde, bei der es nicht auf jede Nuance ankommt, ist das die vernünftige Wahl. Eine Empfehlung für den besonderen Abend ist es nicht.

Möchten Sie zu größeren Gebinden wechseln, finden Sie bei den Bierfässern mit fünf Litern eine Alternative für Feiern. Für den täglichen Genuss bleibt die Flasche handlicher.

Technische Angaben

Weitere Größen
• keine
Menge Preis pro l
12 x 250 ml 8,13 € pro l
Menge Preis pro Liter
12 x 0,25 l 8,13 € pro l
Sorte bzw. Typ Gärung
Lambic Spontangärung
Alkoholgehalt
4,0 Vol.-%

Vorteile

  • ist ein traditionelles Kriek-Bier auf Lambic-Basis
  • Braunglasflasche schützt vor Licht
  • Vergleichsnote 2,2 (gut)
  • 0,25 Liter Fassungsvermögen
Castle Brewery Van Honsebrouck St. Louis Kriek Lambic bei Amazon ansehen

Kirschbier: Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Fruchtige Säure macht Kirschbier zu einem guten Begleiter zu kräftigem Essen
  • Der Alkoholgehalt liegt bei vielen Sorten unter dem eines klassischen Pils
  • Braunglas und Kronkorken halten das Bier lange stabil
  • Auch Menschen, die sonst kein Bier mögen, finden oft einen Zugang
  • Die Auswahl reicht von leicht und spritzig bis dunkel und kräftig

Nachteile

  • Der Preis je Liter liegt deutlich über dem von Standardbier
  • Viele Sorten sind Import und damit im Handel schwer zu finden
  • Mehrweg ist eher die Ausnahme, es fällt viel Altglas an
  • Geschmacklich polarisiert die Säure, nicht jeder kommt damit zurecht
Häufige Fragen

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Kirschbier

Ist Kirschbier ein Mischgetraenk wie Radler?

Nein, echtes Kriek entsteht durch Gärung mit Kirschen, nicht durch Mischen mit Saft. Bei den traditionellen belgischen Varianten kommen die Früchte während der Reifung ins Lambic und vergären mit. Das Ergebnis ist ein eigenständiges Bier, kein nachträglich gesüßtes Getränk. Den Unterschied schmeckt man deutlich an der Säure.

Wie viel Alkohol hat Kirschbier ueblicherweise?

Möglich sind 3,2 bis 8 Vol.-%. Die meisten Modelle liegen zwischen 3,5 und 4,2 Vol.-% und damit unter einem normalen Pils. Nur La Chouffe Cherry fällt mit 8 Vol.-% deutlich heraus. Achten Sie auf den Alkohol, sollten Sie die Angabe vor dem Kauf prüfen, weil die Unterschiede erheblich sind.

Schmeckt Kirschbier suess oder sauer?

Beides kommt vor, das hängt davon ab, welche Sorte im Glas steht. Lambic-basierte Krieks bringen eine klare Säure mit, die für diesen Bierstil typisch ist. Andere Modelle werden als fruchtig-süß oder sommerlich-fruchtig beschrieben. Probieren Sie erstmals, fahren Sie mit einer als fruchtig ausgewiesenen Variante meist besser.

Kann ich Kirschbier lange lagern?

Ja, sauer vergorene Biere sind robust und halten sich gut. Die Säure wirkt konservierend, und Braunglas schützt zusätzlich vor Licht. Trotzdem gilt das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Flasche. Lagern Sie kühl, dunkel und stehend. Eine geöffnete Flasche dagegen sollten Sie am selben Tag austrinken, sonst geht die Kohlensäure verloren.

Warum sind fast alle Kirschbiere aus Belgien?

Weil der Stil dort entstanden ist und über Jahrhunderte gepflegt wurde. Lambic wird mit wilden Hefen der Umgebung vergoren, das Verfahren ist an die Region gebunden. Von acht Modellen stammen sieben von dort. Nur das Lausitzer Kirsch Porter kommt aus Deutschland und arbeitet mit einem anderen Ansatz.

Lohnt sich ein Zwoelferpack gegenueber einem Sechserpack?

Das lohnt sich nur, wenn Sie die Sorte bereits kennen und mögen. Je Liter fällt der Preis bei größeren Gebinden nicht automatisch, ausgerechnet ein Zwölferpack liegt hier an der Spitze. Rechnen Sie also nach, statt sich auf die Menge zu verlassen. Ein Sechserpack zum Probieren ist meist die klügere Entscheidung.

Welches Glas passt zu Kirschbier?

Ein schmales Tulpen- oder Kelchglas bringt die Frucht am besten zur Geltung. Die Form bündelt die Aromen über der Oberfläche, sodass Sie den Kirschduft vor dem ersten Schluck wahrnehmen. Ein breiter Bierhumpen taugt wenig dafür, weil die flüchtigen Noten sofort entweichen. Spezialgläser sind schön, aber ein Weinglas tut es auch.

Bei welcher Temperatur serviert man Kirschbier?

Etwa sieben bis zehn Grad sind ein guter Bereich. Eiskalt serviert verschwindet die Fruchtnote, und es bleibt vor allem Säure. Zu warm wird das Bier dagegen schnell schwer. Stellen Sie die Flasche einige Stunden in den Kühlschrank und nehmen Sie sie kurz vor dem Einschenken heraus.

Ist der hoehere Preis bei Kirschbier gerechtfertigt?

Teilweise, denn die Herstellung dauert länger und die Fruchtzugabe kostet. Lambic reift monatelang, teils Jahre, bevor es in die Flasche kommt. Dazu kommen Import und das Gewicht des Glases. Ein Aufschlag über das Doppelte des billigsten Werts je Liter bringt wenig zusätzlichen Genuss, wie die Daten zeigen.

Vertraegt sich Kirschbier mit einer glutenfreien Ernaehrung?

Nein, Bier auf Gerstenbasis enthält Gluten, und Kriek bildet keine Ausnahme. Die Kirschzugabe ändert daran nichts, weil das Basisbier aus Getreide gebraut wird. Wer auf Gluten verzichten muss, findet unter diesen acht Flaschen keine geeignete Option. Prüfen Sie in dem Fall gezielt nach ausgewiesen glutenfreien Bieren.

Fazit

Lindemanns Kriek gewinnt mit der Note 1,5 und überzeugt zugleich beim Verhältnis von Preis und Leistung. Beide Titel gehen selten an dasselbe Modell. Ausschlaggebend sind der hohe Kirschsaftanteil, die traditionelle Lambic-Basis, das schützende Braunglas und die Mehrwegflasche. Rund 16 Euro für acht Flaschen ergeben 8,15 Euro je Liter und damit einen mittleren Betrag bei der besten Bewertung.

Für Einsteiger ist das ohnehin die naheliegende Wahl. Mit 3,5 Vol.-% bleibt es leicht, die Frucht steht vorn.

Versorgen Sie größere Runden und achten auf den Betrag je Liter, greifen Sie zu Lindemans Kriek Lambic. Es kommt nur auf Note 2,7, kostet mit 5,97 Euro aber am wenigsten. Zu kräftigeren Bieren gelangt man mit La Chouffe Cherry und seinen 8 Vol.-%, das allerdings nichts für den schnellen Durst ist. Etwas anderes sucht, wer einen dunklen, röstigen Charakter mag: Das Lausitzer Kirsch Porter ist das einzige deutsche Modell, mehrwegfähig und zusätzlich als Fass erhältlich.

Ein ehrlicher Nachteil bleibt beim Sieger. Die Flaschen fassen nur 0,25 Liter, weitere Größen gibt es nicht. Für einen langen Abend oder eine größere Gesellschaft bedeutet das viele kleine Flaschen und entsprechend viel Leergut. Trinken Sie lieber aus 0,5-Liter-Flaschen, müssen Sie auf ein Modell mit schwächerer Note ausweichen.

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Was in diesen Vergleich eingeflossen ist

8Modelle verglichen
1Marke
10Merkmale je Modell
115Einzelwerte erfasst
193Kundenbewertungen ausgewertet
8Händlerangebote
10Fragen beantwortet

Für diesen Kirschbier-Vergleich haben wir 8 Modelle anhand von 10 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 115 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 193 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 8 Händlerangebote, beantwortet 10 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 07.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.

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Methodik

Wie diese Bewertung zustande kommt

8
Modelle im Vergleich
10
Merkmale je Modell
10
beantwortete Fragen
25
Inhaltsblöcke
Marie W.
Redaktion · zuletzt aktualisiert 07.09.26