
Lindemanns KriekNote 1,5
Mit hohem Kirschsaftanteil und ist ein traditionelles Kriek-Bier auf Lambic-Basis.
- Braunglasflasche schützt vor Licht
- 250 ml Inhalt
Letzte Aktualisierung:
Kirschbier Vergleich 2026: 10 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung.
Produkte nebeneinander, Merkmale untereinander. Mit den Pfeilen oder per Wischen lassen sich alle Spalten durchblättern — der Merkmalsname bleibt dabei stehen.
| Alle 8 Modelle → seitlich wischen | ||||||||
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Weitere Größen | ||||||||
| Weitere Größen | • keine | • keine | • keine | • keine | • keine | • 5-l-Fass • 20 Flaschen | • keine | • keine |
Menge Preis pro Liter | ||||||||
| Menge Preis pro Liter | 8 x 0,25 l 8,15 € pro l | 12 x 0,25 l 11,43 € pro l | 12 x 0,25 l 10,00 € pro l | 8 x 0,33 l 9,43 € pro l | 12 x 0,25 l 8,13 € pro l | 6 x 0,5 l 7,43 € pro l | 4 x 0,5 l 5,97 € pro l | 6 x 0,25 l 8,42 € pro l |
Alkoholgehalt | ||||||||
| Alkoholgehalt | 3,5 Vol.-% | 5,0 Vol.-% | 3,9 Vol.-% | 8 Vol.-% | 4,0 Vol.-% | 4,2 Vol.-% | 3,5 Vol.-% | 3,2 Vol.-% |
Herkunftsland | ||||||||
| Herkunftsland | Belgien | Belgien | Belgien | Belgien | Belgien | Deutschland | Belgien | Belgien |
Lichtgeschützte Verpackung | ||||||||
| Lichtgeschützte Verpackung | Braunglas | Braunglas | Braunglas | Braunglas | Braunglas | Braunglas | Braunglas | Braunglas |
Verschluss | ||||||||
| Verschluss | Kronkorken | Kronkorken | Kronkorken | Kronkorken | Kronkorken | Kronkorken | Kronkorken | Kronkorken |
Mehrweg | ||||||||
| Mehrweg | Ja | Nein | Nein | Ja | Nein | Ja | Nein | Nein |
Basisbier | ||||||||
| Basisbier | Lambic-Bier | Lambic-Bier | Ale | k. A. | Geuze-Bier/Lambic-Bier | Lausitzer Porter | Lambic-Bier | Lambic-Bier |
Geschmack | ||||||||
| Geschmack | fruchtig-süß | fruchtig-süß | süß-säuerlich | fruchtig-süß | frisch-fruchtig | fruchtig | fruchtig-süß | sommerlich-fruchtig |
Hoher Kirschfruchtgehalt | ||||||||
| Hoher Kirschfruchtgehalt | Kirschsaft | k. A. | Kirschsaft | Sauerkirschen | k. A. | Kirschsirup | Kirschsaft | Kirschsaft |
Vorteile | ||||||||
| Vorteile |
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Angebot | ||||||||
| Angebot | ||||||||
8 Modelle verglichen · 12,63 € bis 34,28 € · beste Note 1,5 · Preise geprüft am 07.09.26

Lindemanns KriekNote 1,5
Mit hohem Kirschsaftanteil und ist ein traditionelles Kriek-Bier auf Lambic-Basis.

Mort Subite Kriek LambicNote 2,1
Ist ein traditionelles Kriek-Bier auf Lambic-Basis und Flasche aus Braunglas schützt vor Licht.

Rodenbach FruitageNote 2,3
Natürlichen Zutaten inklusive und Braunglasflasche schützt vor Licht.
Beim Kauf von Kirschbier entscheidet vor allem, welches Basisbier unter der Kirsche steckt und wie viel Alkohol Sie im Glas haben wollen. Zur Auswahl stehen 8 Modelle, preislich rund 13 bis 34 Euro je Gebinde. Vorn liegt Lindemanns Kriek mit der Note 1,5, ein Kriek auf Lambic-Basis mit 3,5 Vol.-% und hohem Kirschsaftanteil. Dasselbe Bier holt auch den Titel beim Verhältnis von Preis und Leistung: Es kostet rund 16 Euro und bringt als einziges Mehrweg und Spitzennote zusammen. Kräftiger mag es, wer zu den 8 Vol.-% des stärksten Modells greift. Aus Belgien stammen 7 Flaschen, eine kommt aus Deutschland.
Das Basisbier bestimmt den Charakter: Lambic schmeckt sauer-fruchtig, ein Porter dunkel und malzig, ein Ale liegt dazwischen. Der Alkoholgehalt reicht von 3,2 bis 8 Vol.-%. Das ist ein sehr weiter Abstand, der sich direkt im Trinkgefühl zeigt. Rechnen Sie imme




Kirschbier ist ein Bier, dem bei der Herstellung Kirschen oder Kirschsaft zugesetzt werden. Die Frucht kommt nicht als Aroma ins Glas, sondern als echter Anteil. Deshalb schwankt der Geschmack je nach Flasche stark.
Unterschieden wird nach dem Basisbier. Fünf Modelle setzen auf Lambic, das belgische Bier mit wilder Gärung. Es schmeckt säuerlich und schlank. Eines baut auf einem Ale auf, das ist runder und weniger spitz. Ein weiteres nutzt ein Porter als Grundlage, also ein dunkles, malziges Bier, bei dem die Kirsche eher als Gegengewicht wirkt.
Kriek heißt diese Bauart auf Belgisch.
Beim Alkohol sind die Abstände beträchtlich. Von 3,2 Vol.-% bis 8 Vol.-% ist alles dabei, also mehr als das Doppelte. Leichte Biere um 3,5 Vol.-% trinken sich fast wie eine Schorle, das stärkste Modell mit 8 Vol.-% ist eher ein Feierabendbier für ein Glas. Sucht jemand einen leichten Durstlöscher für den Sommer, greift er zum unteren Ende der Skala.
Woher ein Bier kommt, hängt eng mit der Bauart zusammen. Belgien stellt sieben Flaschen, weil dort die Lambic-Tradition zu Hause ist. Das einzige deutsche Modell geht einen eigenen Weg und kombiniert Kirsche mit einem Porter. Beide Wege haben ihre Anhänger, und keiner ist der bessere.
Lambic entsteht durch spontane Gärung mit Hefen aus der Umgebungsluft, nicht mit zugesetzter Brauhefe. Das dauert länger und ergibt ein säuerliches, weinartiges Bier. Fünf Flaschen der Auswahl bauen darauf auf.
Steht erstmals eine Kriek-Flasche im Einkaufswagen, wirkt das Angebot schnell unübersichtlich. Sortieren hilft.
Ein Kriterium ist dabei fast wertlos. Auf den Lichtschutz zu achten bringt wenig, weil ihn ohnehin jedes Modell mitbringt, egal ob belgisches Lambic oder deutsches Porter.
Zuerst entscheiden Sie beim Alkohol, dann beim Basisbier.
Der Preis kommt zuletzt, weil die Spanne je Liter kleiner ausfällt, als die Gesamtpreise zwischen 13 und 34 Euro vermuten lassen.

Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Gebinde liegt mehr als das Doppelte. Ein Teil davon ist schlicht Packungsgröße, ein Teil echter Preisunterschied.
Lindemanns Kriek führt das Feld mit 1,5 an. Acht Flaschen à 0,25 Liter für rund 16 Euro, das sind 8,15 Euro je Liter. Mit 3,5 Vol.-% bleibt es leicht, dazu kommt ein hoher Kirschsaftanteil und Mehrweg. Für starke Biere ist es die falsche Wahl, wer Wucht sucht, wird hier nicht fündig.
Am anderen Ende steht Mort Subite Kriek Lambic mit rund 34 Euro für zwölf Flaschen. Daraus werden 11,43 Euro je Liter, der höchste Wert im Feld. Dafür gibt es 5,0 Vol.-% und ebenfalls Lambic-Basis. Mehrweg fehlt. Bei diesem Preis lohnt sich der Griff nur, wenn Sie genau diese Marke möchten.
Deutlich günstiger kommt Lindemans Kriek Lambic weg. Vier Flaschen à 0,5 Liter für rund 24 Euro machen 5,97 Euro je Liter, den besten Wert überhaupt. Die Note 2,7 ist allerdings die schwächste, und Angaben zum Kirschsaftanteil fehlen hier.
| Modell | Basisbier | Alkohol |
|---|---|---|
| Lindemanns Kriek | Lambic-Bier | 3,5 Vol.-% |
| Rodenbach Fruitage | Ale | 3,9 Vol.-% |
| La Chouffe Cherry | keine Angabe | 8 Vol.-% |
| Lausitzer Kirsch Porter | Lausitzer Porter | 4,2 Vol.-% |
| Castle Brewery Van Honsebrouck St. Louis | keine Angabe | 3,2 Vol.-% |

Am häufigsten übersehen Käufer die Angabe zum Alkohol. Bei einem fruchtigen Bier rechnet kaum jemand mit acht Prozent.
Genau das bietet La Chouffe Cherry. Mit 8 Vol.-% liegt es weit über allen anderen und enthält Sauerkirschen, der Geschmack wird als fruchtig-süß angegeben. Süße und viel Alkohol sind eine trügerische Verbindung, weil die Süße den Alkohol verdeckt. Für einen langen Abend mit mehreren Flaschen taugt das wenig.
Unten steht Castle Brewery Van Honsebrouck St. Louis mit 3,2 Vol.-%, gefolgt von zwei Bieren mit 3,5 Vol.-%. Solche Werte liegen unter dem, was ein normales Pils mitbringt. Sie eignen sich für den Nachmittag, für große Runden und für alle, die Fruchtbier eher als Erfrischung verstehen.
Dazwischen ordnen sich 3,9, 4,0, 4,2 und 5,0 Vol.-% ein.
Ob ein hoher Wert stört, hängt davon ab, wie Sie das Bier trinken. Als einzelnes Glas zum Dessert ist ein starkes Kirschbier durchaus reizvoll. Zum Grillabend eher nicht. Überlegen Sie sich die Gelegenheit, bevor Sie zur Flasche greifen, dann fällt die Entscheidung zwischen leicht und kräftig in Sekunden.
Der häufigste Fehler ist der Blick auf den Gesamtpreis. Rund 13 Euro klingen günstig, rund 34 Euro teuer. Nur stecken im ersten Fall sechs Flaschen à 0,25 Liter, im zweiten zwölf. Je Liter schrumpft der Abstand erheblich.
Zweiter Fehler: Kriek wie ein Radler behandeln. Ein Lambic schmeckt sauer, nicht süß. Wer eine Limonade erwartet, ist enttäuscht. Lesen Sie das Basisbier, bevor Sie bestellen.
Dritter Fehler: zu warm servieren. Der Fruchtanteil kommt kühl deutlich besser zur Geltung.
Ein vierter Punkt betrifft die Lagerung. Alle acht Biere kommen zwar in Braunglas, das reicht aber nicht, wenn die Kiste wochenlang neben der Heizung steht. Wärme schadet Fruchtbieren mehr als normalen Pilsbieren, weil die Aromen empfindlicher sind. Ein kühler Keller ist die halbe Miete.
Und schließlich unterschätzen viele die Menge. Zwölf Flaschen Spezialbier sind schnell bestellt und stehen dann monatelang herum. Zwar hält Bier eine Weile, doch Fruchtaromen verlieren mit der Zeit. Probieren Sie eine Sorte erstmals, ist das kleinste Gebinde ohnehin die vernünftigere Wahl.
Stellen Sie die Flasche mindestens drei Stunden vor dem Öffnen kalt, nicht nur kurz ins Eisfach. Fruchtbier braucht eine gleichmäßige Kühlung, sonst wirkt die Säure hart. Ein Glas mit weiter Öffnung hilft zusätzlich, weil der Kirschduft dann besser herauskommt.

Die Gebinde sind sehr unterschiedlich geschnitten. Das macht den Preisvergleich unübersichtlicher, als er sein müsste.
Vier Größen kommen vor: vier, sechs, acht und zwölf Flaschen. Bei den Flaschen selbst dominiert 0,25 Liter mit sechs Modellen. Dazu kommen 0,33 Liter und 0,5 Liter bei je einem Bier. Umgerechnet auf den Liter ergeben sich 5,97 bis 11,43 Euro.
5,97 Euro sind der beste Wert, erzielt von Lindemans Kriek Lambic. Direkt dahinter folgt das Lausitzer Kirsch Porter mit 7,43 Euro, ebenfalls in Halbliterflaschen.
Große Flaschen sind günstiger.
Das ist keine Überraschung, gilt aber nicht blind, denn ausgerechnet beim billigsten Angebot fällt die Note mit 2,7 gegenüber dem Sieger deutlich ab.
Trinken Sie selten Kirschbier, spart kaum etwas beim größeren Gebinde, weil der Rest zu lange steht.
Beim Thema Verpackung ist das Feld ungewöhnlich einheitlich. Alle acht Biere stecken in Braunglas und sind mit Kronkorken verschlossen. Suchen Sie eine Dose oder einen Bügelverschluss, finden Sie hier nichts.
Braunglas hat einen handfesten Grund. Licht zerstört Bieraromen, und bei Fruchtbieren geht dabei besonders viel verloren. Klarglas sieht im Regal hübscher aus, schützt aber nicht.
Unterschiede gibt es beim Mehrweg. Nur zwei Modelle sind ausdrücklich mehrwegfähig: der Sieger aus Belgien und das Lausitzer Kirsch Porter aus Deutschland. Drei weitere Biere sind als Einweg gekennzeichnet, bei dreien fehlt die Angabe ganz.
Diese Lücke ist ärgerlich, wenn Ihnen das Thema wichtig ist.
Bevorzugen Sie Pfandflaschen, bleibt die Auswahl überschaubar. Immerhin liegt der Sieger genau in dieser Gruppe, man muss also keinen Kompromiss bei der Qualität eingehen. Passend dazu lohnt bei größerem Bedarf auch ein Blick auf ein passendes 5-Liter-Bierfass, denn ein Modell ist zusätzlich in dieser Form zu haben.
Der Kronkorken bei allen Flaschen bedeutet außerdem: einmal geöffnet, bleibt nichts übrig. Wiederverschließen funktioniert nicht, die Flasche muss leer getrunken werden.
Licht ist der Feind jeder Bierflasche. Alle acht Modelle stecken deshalb in Braunglas, und das hat einen handfesten Grund: Helles Glas lässt UV-Strahlung durch, der Hopfen reagiert darauf, und das Bier bekommt einen muffigen Beigeschmack. Braunglas bremst das.
Lagern Sie die Flaschen stehend, kühl und dunkel. Ein Kellerregal reicht vollkommen.
Der Kronkorken ist der gecrimpte Metalldeckel auf der Flasche. Er dichtet fest ab und hält die Kohlensäure im Bier. Alle acht Modelle setzen darauf, ein Bügelverschluss kommt nicht vor.
Beim Einschenken kommt es auf die Temperatur an. Zu kalt serviert, verschwindet die Kirschnote fast vollständig, und übrig bleibt Säure. Sieben bis zehn Grad gelten als guter Bereich für fruchtige Biere. Ein Kirschbier direkt aus dem Eisfach zu holen bringt wenig, weil die Aromen dann schlicht zugefroren sind.
Gleiches gilt für das Glas. Ein schmales Tulpenglas bündelt den Duft über der Oberfläche, ein breiter Humpen lässt ihn entweichen. Trinken Sie das Lindemanns Kriek mit seinem hohen Kirschsaftanteil, merken Sie den Unterschied sofort. Geöffnet bleibt eine Flasche nicht lange gut. Kohlensäure entweicht, die Frische geht verloren, und nach einem Tag im Kühlschrank schmeckt der Rest flach. Bei 0,25-Liter-Flaschen ist das selten ein Problem, bei den 0,5-Liter-Flaschen des Lausitzer Kirsch Porter dagegen schon eher.

Acht Modelle, acht unterschiedliche Fälle. Der Alkoholgehalt reicht von 3,2 bis 8 Vol.-%, und allein das trennt die Zielgruppen deutlich.
Fangen Sie niedrig an. Ein Bier mit 3,2 oder 3,5 Vol.-% ist zugänglicher, die Frucht steht vorn, der Alkohol tritt zurück. Das Castle Brewery Van Honsebrouck St. Louis liegt mit 3,2 Vol.-% ganz unten und kostet rund 13 Euro für sechs Flaschen. Günstiger Einstieg, allerdings mit der schwächeren Note 2,7.
Dann darf es kräftiger sein. La Chouffe Cherry bringt 8 Vol.-% mit und einen fruchtig-süßen Geschmack. Kein Bier für den Durst nach dem Sport. Sucht jemand einen leichten Sommerdrink, taugt wenig daran.
Nur das Lausitzer Kirsch Porter stammt aus Deutschland, arbeitet mit einem Porter als Basis statt mit Lambic und schmeckt entsprechend dunkler und röstiger. Die anderen sieben Flaschen kommen aus Belgien.
Ein Kirschbier wählt man nicht nach der Note allein, sondern nach dem Anlass, zu dem die Flasche auf den Tisch kommt.
Für größere Runden zählt die Packungsgröße. Zwölferpacks gibt es bei drei Modellen, Achterpacks bei zweien.
Zwischen rund 13 und 34 Euro je Gebinde bewegen sich die Preise. Das klingt nach viel Unterschied, relativiert sich aber, sobald man auf den Wert je Liter schaut.
| Modell | Gebinde | Preis pro Liter |
|---|---|---|
| Lindemans Kriek Lambic | 4 x 0,5 l | 5,97 Euro |
| Lausitzer Kirsch Porter | 6 x 0,5 l | 7,43 Euro |
| Castle Brewery Van Honsebrouck St. Louis Kriek Lambic | 12 x 0,25 l | 8,13 Euro |
| Lindemanns Kriek | 8 x 0,25 l | 8,15 Euro |
| Mort Subite Kriek Lambic | 12 x 0,25 l | 11,43 Euro |
Fast doppelt so teuer ist der Spitzenwert gegenüber dem günstigsten.
Im Getränkemarkt vor Ort finden Sie Kriek selten in dieser Auswahl. Belgische Spezialitäten stehen dort meist einzeln im Regal, oft zu einem höheren Stückpreis als im Karton. Dafür können Sie eine einzelne Flasche probieren, bevor Sie zwölf davon kaufen. Online ist der Karton billiger, das Risiko aber größer: Schmeckt es nicht, stehen elf weitere Flaschen herum.
Achten Sie auf den Versand. Glasflaschen sind schwer, und manche Händler schlagen ab einem bestimmten Gewicht auf. Ein vermeintliches Schnäppchen spart kaum etwas, wenn die Fracht sechs Euro kostet.
Pfand kommt bei den Mehrwegmodellen dazu. Lindemanns Kriek und das Lausitzer Kirsch Porter sind mehrwegfähig, bei ihnen ist der Kaufpreis also nicht der Endpreis.
Unter lauter belgischen Lambic-Vertretern fällt dieses Bier aus der Reihe. Es kommt aus Deutschland, und als Basisbier dient ein Lausitzer Porter. Porter ist dunkel, malzbetont und röstig; die Kirsche legt sich darüber, statt wie beim Lambic mit einer Säure zu verschmelzen.
Geschmacklich ist das ein anderes Getränk.
Mit 4,2 Vol.-% liegt es im Mittelfeld. Die Flaschen fassen 0,5 Liter, das Sechserpack kostet rund 22 Euro, je Liter sind es 7,43 Euro. Damit gehört es zu den günstigeren Angeboten, obwohl der Paketpreis auf den ersten Blick höher wirkt als bei den kleinen Flaschen.
Zwei Punkte heben es zusätzlich ab. Es ist mehrwegfähig, die Flasche wandert also zurück in den Kreislauf. Und es gibt weitere Größen: ein 5-Liter-Fass sowie eine Variante mit 20 Flaschen. Kein anderes Modell bietet das.
Die Note lautet 2,2 und damit gut. Suchen Sie allerdings gezielt den typischen sauren Kriek-Charakter, liegen Sie hier falsch. Ein Porter bringt Röstnoten mit, die man mögen muss. Für Einsteiger, die von belgischen Sauerbieren gehört haben und genau das probieren wollen, funktioniert nicht, was diese Flasche liefert.


Zwei Modelle sind mehrwegfähig: Lindemanns Kriek und das Lausitzer Kirsch Porter. Bei drei weiteren steht ausdrücklich Nein, bei dreien fehlt die Angabe ganz. Diese Lücke muss man beim Kauf im Zweifel selbst klären.
Importierte Einwegflaschen aus Belgien landen oft im Altglas statt im Pfandkreislauf. Wer regelmäßig Kartons bestellt, sammelt dadurch einiges an Glas an. Prüfen Sie vor der Bestellung, ob ein Pfandsystem greift.
Glas selbst ist ein gutartiges Material. Es lässt sich beliebig oft einschmelzen, nimmt keine Aromen an und schützt den Inhalt besser als Dosen oder Kunststoff. Der Nachteil steckt im Gewicht. Jede Flasche wird quer durch Europa gefahren, und das fällt bei einem Getränk stärker ins Gewicht als bei fast jedem anderen Produkt.
Eine Mehrwegflasche spielt ihren Vorteil erst aus, wenn sie in der Nähe wieder befüllt wird. Bei einem Import aus Belgien nach Deutschland ist die Rechnung nicht mehr eindeutig.
Haltbar sind Kriek-Biere auf Lambic-Basis durchaus lange. Die Säure wirkt konservierend, und traditionelle Lambics reifen über Jahre im Fass. Trotzdem steht auf jeder Flasche ein Mindesthaltbarkeitsdatum, und daran sollten Sie sich halten, solange Erfahrung mit gereiften Sauerbieren fehlt.
Aufbrauchen ist ohnehin die bessere Strategie als Horten.
Kriek ist nicht nur ein Getränk für den Abend auf dem Balkon. In Belgien gehört es seit Langem an den Esstisch.
Die Säure eines Lambic-basierten Kirschbiers schneidet durch fettes Essen. Zu Wildgerichten, kräftigem Käse oder einer Ente passt das besser als ein Pils. Auch Schokoladendesserts vertragen sich gut damit, weil die Frucht die Süße abfedert.
Kochen lässt sich damit ebenfalls. Ein Schuss Kriek in eine Bratensauce gibt Tiefe, wobei der Alkohol beim Einkochen weitgehend verfliegt und die Frucht bleibt.
Wie stark das Bier ist, spielt beim Essen eine größere Rolle, als viele denken. Ein Modell mit 8 Vol.-% wie La Chouffe Cherry überdeckt zarte Gerichte einfach. Zu Fisch oder hellem Gemüse ist es unnötig, da greift man besser zu den leichteren Varianten mit 3,2 bis 4 Vol.-%.
Menge beachten. Zwei Flaschen mit 8 Vol.-% entsprechen im Alkohol etwa vier Flaschen der schwächsten Modelle. Wie deutlich ein Bier zu Buche schlägt, hängt davon ab, welches Sie einschenken, nicht davon, wie voll das Glas ist.
Lindemanns Kriek führt das Feld mit der Note 1,5 an und gewinnt zugleich beim Verhältnis von Preis und Leistung. Dass ein Modell beides holt, kommt nicht oft vor.
Die Gründe stehen in den Daten. Der Kirschsaftanteil ist hoch, die Basis ein traditionelles Lambic, das Braunglas schützt vor Licht, die Flasche ist mehrwegfähig. Bei rund 16 Euro für acht Flaschen sind es 8,15 Euro je Liter und damit ein mittlerer Wert.
Mit 3,5 Vol.-% ist es eher leicht.
Die Verfolger auf 2,1 und 2,2 unterscheiden sich vor allem im Preis. Mort Subite Kriek Lambic kostet rund 34 Euro und liegt mit 11,43 Euro je Liter an der Spitze. Dafür bekommen Sie zwölf Flaschen und mit 5,0 Vol.-% ein etwas kräftigeres Bier. Mehrweg entfällt hier.
Rodenbach Fruitage und das St. Louis Kriek Lambic teilen sich die Note 2,2, liegen preislich aber sechs Euro auseinander. Wer nur auf die Note schaut, übersieht das. Interessant wird es bei Lindemans Kriek Lambic: Note 2,7, aber mit 5,97 Euro je Liter das billigste Angebot überhaupt. Für eine größere Runde, bei der es nicht auf jede Nuance ankommt, ist das die vernünftige Wahl. Eine Empfehlung für den besonderen Abend ist es nicht.
Möchten Sie zu größeren Gebinden wechseln, finden Sie bei den Bierfässern mit fünf Litern eine Alternative für Feiern. Für den täglichen Genuss bleibt die Flasche handlicher.

Vorteile
Nachteile
Nein, echtes Kriek entsteht durch Gärung mit Kirschen, nicht durch Mischen mit Saft. Bei den traditionellen belgischen Varianten kommen die Früchte während der Reifung ins Lambic und vergären mit. Das Ergebnis ist ein eigenständiges Bier, kein nachträglich gesüßtes Getränk. Den Unterschied schmeckt man deutlich an der Säure.
Möglich sind 3,2 bis 8 Vol.-%. Die meisten Modelle liegen zwischen 3,5 und 4,2 Vol.-% und damit unter einem normalen Pils. Nur La Chouffe Cherry fällt mit 8 Vol.-% deutlich heraus. Achten Sie auf den Alkohol, sollten Sie die Angabe vor dem Kauf prüfen, weil die Unterschiede erheblich sind.
Beides kommt vor, das hängt davon ab, welche Sorte im Glas steht. Lambic-basierte Krieks bringen eine klare Säure mit, die für diesen Bierstil typisch ist. Andere Modelle werden als fruchtig-süß oder sommerlich-fruchtig beschrieben. Probieren Sie erstmals, fahren Sie mit einer als fruchtig ausgewiesenen Variante meist besser.
Ja, sauer vergorene Biere sind robust und halten sich gut. Die Säure wirkt konservierend, und Braunglas schützt zusätzlich vor Licht. Trotzdem gilt das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Flasche. Lagern Sie kühl, dunkel und stehend. Eine geöffnete Flasche dagegen sollten Sie am selben Tag austrinken, sonst geht die Kohlensäure verloren.
Weil der Stil dort entstanden ist und über Jahrhunderte gepflegt wurde. Lambic wird mit wilden Hefen der Umgebung vergoren, das Verfahren ist an die Region gebunden. Von acht Modellen stammen sieben von dort. Nur das Lausitzer Kirsch Porter kommt aus Deutschland und arbeitet mit einem anderen Ansatz.
Das lohnt sich nur, wenn Sie die Sorte bereits kennen und mögen. Je Liter fällt der Preis bei größeren Gebinden nicht automatisch, ausgerechnet ein Zwölferpack liegt hier an der Spitze. Rechnen Sie also nach, statt sich auf die Menge zu verlassen. Ein Sechserpack zum Probieren ist meist die klügere Entscheidung.
Ein schmales Tulpen- oder Kelchglas bringt die Frucht am besten zur Geltung. Die Form bündelt die Aromen über der Oberfläche, sodass Sie den Kirschduft vor dem ersten Schluck wahrnehmen. Ein breiter Bierhumpen taugt wenig dafür, weil die flüchtigen Noten sofort entweichen. Spezialgläser sind schön, aber ein Weinglas tut es auch.
Etwa sieben bis zehn Grad sind ein guter Bereich. Eiskalt serviert verschwindet die Fruchtnote, und es bleibt vor allem Säure. Zu warm wird das Bier dagegen schnell schwer. Stellen Sie die Flasche einige Stunden in den Kühlschrank und nehmen Sie sie kurz vor dem Einschenken heraus.
Teilweise, denn die Herstellung dauert länger und die Fruchtzugabe kostet. Lambic reift monatelang, teils Jahre, bevor es in die Flasche kommt. Dazu kommen Import und das Gewicht des Glases. Ein Aufschlag über das Doppelte des billigsten Werts je Liter bringt wenig zusätzlichen Genuss, wie die Daten zeigen.
Nein, Bier auf Gerstenbasis enthält Gluten, und Kriek bildet keine Ausnahme. Die Kirschzugabe ändert daran nichts, weil das Basisbier aus Getreide gebraut wird. Wer auf Gluten verzichten muss, findet unter diesen acht Flaschen keine geeignete Option. Prüfen Sie in dem Fall gezielt nach ausgewiesen glutenfreien Bieren.
Lindemanns Kriek gewinnt mit der Note 1,5 und überzeugt zugleich beim Verhältnis von Preis und Leistung. Beide Titel gehen selten an dasselbe Modell. Ausschlaggebend sind der hohe Kirschsaftanteil, die traditionelle Lambic-Basis, das schützende Braunglas und die Mehrwegflasche. Rund 16 Euro für acht Flaschen ergeben 8,15 Euro je Liter und damit einen mittleren Betrag bei der besten Bewertung.
Für Einsteiger ist das ohnehin die naheliegende Wahl. Mit 3,5 Vol.-% bleibt es leicht, die Frucht steht vorn.
Versorgen Sie größere Runden und achten auf den Betrag je Liter, greifen Sie zu Lindemans Kriek Lambic. Es kommt nur auf Note 2,7, kostet mit 5,97 Euro aber am wenigsten. Zu kräftigeren Bieren gelangt man mit La Chouffe Cherry und seinen 8 Vol.-%, das allerdings nichts für den schnellen Durst ist. Etwas anderes sucht, wer einen dunklen, röstigen Charakter mag: Das Lausitzer Kirsch Porter ist das einzige deutsche Modell, mehrwegfähig und zusätzlich als Fass erhältlich.
Ein ehrlicher Nachteil bleibt beim Sieger. Die Flaschen fassen nur 0,25 Liter, weitere Größen gibt es nicht. Für einen langen Abend oder eine größere Gesellschaft bedeutet das viele kleine Flaschen und entsprechend viel Leergut. Trinken Sie lieber aus 0,5-Liter-Flaschen, müssen Sie auf ein Modell mit schwächerer Note ausweichen.
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Für diesen Kirschbier-Vergleich haben wir 8 Modelle anhand von 10 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 115 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 193 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 8 Händlerangebote, beantwortet 10 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 07.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
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Unsere Empfehlungen basierend auf Testnoten und Kundenbewertungen.
| Platz | Produkt | Marke | Note | Bester Preis | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| 1.Beste Empfehlung | 1. Lindemanns Kriek | – | 1,5Sehr gut | 16,29 € | Zum Angebot |
| 2.Top Produkt | 2. Mort Subite Kriek Lambic | – | 2,1Gut | 34,28 € | Zum Angebot |
| 3. | 3. Rodenbach Fruitage | – | 2,3Gut | 29,99 € | Zum Angebot |
| 4. | 4. La Chouffe Cherry | – | 2,3Gut | 24,90 € | Zum Angebot |
| 5. | 5. Castle Brewery Van Honsebrouck St. Louis Kriek Lambic | – | 2,3Gut | 24,38 € | Zum Angebot |
| 6. | 6. Lausitzer Kirsch Porter | Lausitzer | 2,3Gut | 22,29 € | Zum Angebot |
| 7. | 7. Lindemans Kriek Lambic | – | 2,7Befriedigend | 23,88 € | Zum Angebot |