
Ricard PastisNote 1,4
Wird aus natürlichen Zutaten hergestellt und besonders mild durch dreifache Filterung.
- 1 Liter Fassungsvermögen
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Pastis Vergleich 2026: 7 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung. Pastis kaufe den
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Menge Preis pro Liter | |||||||
| Menge Preis pro Liter | 1.000 ml 24,78 € | 700 ml 36,81 € | 700 ml 15,70 € | 700 ml 29,29 € | 700 ml 38,56 € | 700 ml 48,56 € | 700 ml 42,84 € |
Typ | |||||||
| Typ | Pastis de Marseille | Pastis | Pastis | Pastis | Pastis | Pastis | Pastis de Marseille |
Qualität abgeleitet von Kundenbewertungen | |||||||
| Qualität abgeleitet von Kundenbewertungen | hoch | sehr hoch | sehr hoch | sehr hoch | sehr hoch | sehr hoch | sehr hoch |
Geschmacksintensität abgeleitet von Kundenbewertungen | |||||||
| Geschmacksintensität abgeleitet von Kundenbewertungen | mild | sehr hoch | sehr hoch | sehr hoch | sehr hoch | sehr hoch | sehr hoch |
Alkoholgehalt | |||||||
| Alkoholgehalt | 45 % Vol. | 45 % Vol. | 45 % Vol. | 45 % Vol. | 45 % Vol. | 45 % Vol. | 45 % Vol. |
Enthält Sulfite nur für Allergiker relevant | |||||||
| Enthält Sulfite nur für Allergiker relevant | Ja | Ja | Ja | Ja | k. A. | Ja | k. A. |
Ohne Farbstoffe | |||||||
| Ohne Farbstoffe | Nein | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein | k. A. |
Herkunft | |||||||
| Herkunft | Frankreich | Frankreich | Frankreich | Frankreich | Italien | Frankreich | Frankreich |
Flasche | |||||||
| Flasche | Glas | Glas | Glas | Glas | Glas | Glas | Glas |
Vorteile | |||||||
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Angebot | |||||||
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7 Modelle verglichen · 12,99 € bis 33,99 € · beste Note 1,4 · Preise geprüft am 07.09.26

Ricard PastisNote 1,4
Wird aus natürlichen Zutaten hergestellt und besonders mild durch dreifache Filterung.

Henri Bardouin PastisNote 1,4
Besonders aromatisch dank 65 verschiedener Kräuter und Geschenkkarton inklusive.

Duval PastisNote 1,4
Aromatischer Anis-Geschmack in einem edlen Kräuterlikör und schmeckt intensiv aromatisch.
Beim Kauf von Pastis entscheidet der Anisgeschmack, nicht das Preisschild. Sieben Abfüllungen stehen hier nebeneinander, alle mit 45 Prozent Vol., unterschiedlich aber in Kräutermischung und Literpreis. Vergleichssieger wird der Ricard Pastis mit der Note 1,4: mild durch dreifache Filterung, dazu ein Liter Inhalt. Denselben Notenwert holt der Duval Pastis für rund 13 Euro und damit den Titel beim Preis-Leistungs-Verhältnis. Rund 13 bis 34 Euro umspannt das Feld. Wird der Anisschnaps nur gelegentlich als Aperitif eingeschenkt, genügt die günstige Flasche völlig. Kenner zahlen den Aufpreis für eine kräuterreiche Abfüllung.
45 Prozent Vol. tragen alle sieben Abfüllungen, dieser Wert trennt sie also nicht. Stark schwankt dagegen der Literpreis: 15,70 Euro bei Duval, 48,56 Euro bei der teuersten Henri-Bardouin-Abfüllung. Meist stecken 700 Milliliter in der Flasche, Ricard bietet zu



Ein Anislikör aus Südfrankreich, verdünnt mit Wasser getrunken: so lässt sich Pastis knapp beschreiben. Beim Zugießen trübt er milchig ein. Louche heißt der Effekt.
Grob teilt sich das Feld in zwei Bauarten. Die klassische Marseiller Linie folgt einer geschützten Rezeptur und schmeckt geradlinig nach Anis und Süßholz, zwei Etiketten dieser Auswahl führen sie. Darunter der Vergleichssieger. Freiere Abfüllungen laufen dagegen schlicht unter Pastis, dürfen mehr Kräuter aufnehmen und schmecken dadurch würziger.
Traditionell liegt der Alkoholgehalt bei 45 Prozent Vol. Eingehalten wird der Wert von allen sieben, ohne Ausnahme.
Eine dritte Unterscheidung läuft über die Herkunft. Frankreich stellt sechs Abfüllungen, Italien eine. Sucht jemand den italienischen Zugang, führt der Weg zu Bordiga, dessen Destillat über natürliche Papierfilter geklärt wird.
Wichtig ist der Unterschied zum reinen Anisschnaps ohne Süßholz. Pastis trägt beides, und genau daraus entsteht die typische Süße im Nachklang. Mag jemand Anis grundsätzlich nicht, stimmt ihn eine andere Marke ebenfalls nicht um. Da hilft ohnehin nur der Griff zu einer anderen Spirituose. Zwei Etiketten geben übrigens Farbstoffe an, vier kommen ohne aus, bei einem fehlt die Angabe im Datenblatt.
Ähnlicher, als die Etiketten vermuten lassen, sind sich diese Flaschen. Umso mehr zählen die wenigen Punkte, an denen sie sich wirklich trennen.
Als Hilfe bei der Entscheidung taugt wenig, was überall gleich ausfällt: 45 Prozent Vol. stehen auf jedem Etikett.
Auch die Form der Flasche sagt kaum etwas über den Inhalt. Glas ist bei Bordiga und beim blauen Modell ausdrücklich vermerkt, dürfte allerdings allgemein üblich sein.
Diese Bezeichnung ist an eine festgelegte Machart gebunden und steht für den klassischen, anisbetonten Stil. Zwei Etiketten dieser Auswahl führen sie, darunter der Vergleichssieger. Eine einfache Abfüllung darf freier würzen.

Drei Abfüllungen teilen sich mit 1,4 die Spitze. Gering fällt der Abstand nach unten aus, denn auch die 2,4 der letzten Flasche liegt noch im guten Bereich.
Angeführt wird das Feld vom Ricard Pastis. Natürliche Zutaten, dreifache Filterung, dadurch besonders mild: das ist die Rechnung. Der Liter Inhalt drückt den Wert auf 24,78 Euro pro Liter, nach Duval der zweitgünstigste Betrag. Milder Einstieg gesucht? Dann passt diese Flasche. Wer es kräuterschwer mag, findet sie zu glatt.
15,70 Euro kostet beim Duval Pastis der Liter. Deutlich niedriger geht es hier nicht. Dafür gibt es intensiven Anisgeschmack aus natürlichen Inhaltsstoffen, ohne Farbstoffe. Rund zwölf Euro trennen ihn je Flasche von der Spitze, die Note bleibt dieselbe.
Zweimal taucht Henri Bardouin auf. Die eine Abfüllung überzeugt mit 65 Kräutern zu rund 26 Euro. Rund 34 Euro kostet die andere, mit langem, würzigem Abgang. Der Aufpreis lohnt sich nur, wenn Sie pur oder schwach verdünnt trinken. Im langen Glas mit viel Wasser geht die Feinheit unter.
Bordiga aus Italien fällt durch die Papierfilterung auf, verlangt aber 38,56 Euro für den Liter. Das blaue Modell der Liquoristerie kommt auf 42,84 Euro und erhält 2,4. Sammlerstücke eher als Alltagsflaschen.
| Flasche | Note | Preis pro Liter |
|---|---|---|
| Duval Pastis | 1,4 | 15,70 € |
| Ricard Pastis | 1,4 | 24,78 € |
| Ricard Pastis de Marseille | 2,0 | 29,29 € |
| Bordiga Pastis | 2,2 | 38,56 € |
| Liquoristerie de Provence P'tit Bleu | 2,4 | 42,84 € |
Aus mehreren Richtungen kommt die 1,4 bei diesem Modell zusammen.
Zuerst die Machart. Dreifache Filterung nimmt dem Destillat Schärfe, und das merkt man beim ersten Schluck. Runder wirkt dieser Anislikör als Abfüllungen, die stärker auf Würze setzen. Für den Einstieg in die Kategorie ist das die freundlichere Wahl.
Dann die Zutaten. Natürliche Zutaten nennt der Hersteller ausdrücklich, allerdings steht bei den Merkmalen ebenso ausdrücklich, dass die Flasche nicht farbstofffrei ist. Legt jemand darauf Wert, greift er besser zum Duval oder zur Bordiga.
Dritter Punkt: schlicht die Menge. Ein Liter statt der üblichen 700 Milliliter senkt den Literpreis auf 24,78 Euro. Unter den hoch bewerteten Abfüllungen ist das der zweitgünstigste Wert.
1.832 Käufer haben 4,8 Sterne vergeben. Die Redaktion führt diese Zahl nur als Ergänzung, weil sie über die Machart nichts aussagt. Immerhin zeigt sie, dass der milde Stil breite Zustimmung findet.
Nicht passend ist die Flasche für alle, die Pastis als Kräuterlikör verstehen und den langen würzigen Abgang suchen. Dafür stehen bessere Kandidaten bereit. Ähnlich pragmatisch läuft es bei anderen Spirituosen, etwa bei der Auswahl von Gin für den Aperitif. Dort entscheiden die Botanicals, nicht der Alkoholgehalt.

Am häufigsten geht der Blick aufs Preisschild statt auf den Inhalt.
Neben einer Literflasche für 25 Euro sieht die 700-Milliliter-Flasche für 22 Euro günstig aus. Auf den Liter gerechnet kostet die kleinere jedoch 29,29 Euro, die größere 24,78 Euro. Gut vier Euro Unterschied, bei derselben Marke.
Zweiter Fehler: den Alkoholgehalt als Zeichen für Qualität lesen. 45 Prozent Vol. quer durch das Feld sagen etwas über die Trinkstärke nach dem Verdünnen aus, über das Aroma dagegen nichts. Merken lässt sich das leicht.
Dritter Fehler: die teuerste Flasche für Mischgetränke kaufen. Landet der Anisschnaps mit reichlich Wasser im langen Drink, schmeckt man von 65 Kräutern kaum mehr als von einer einfachen Rezeptur. Der Aufpreis verpufft dann schlicht.
Punkt vier betrifft die Farbstoffe. Zwei Abfüllungen sind nicht farbstofffrei, darunter ausgerechnet der Vergleichssieger. Wer eine handwerklich pure Flasche sucht, muss hier genau lesen. In den Merkmalen steht die Angabe, auf dem Etikett nicht immer auffällig.
Und noch etwas: zu kalt serviert wird gern. Eiswürfel direkt in den unverdünnten Likör lassen ihn zäh wirken und dämpfen das Anisaroma.

Pur ist dieser Likör nicht gedacht. Erst das Wasser macht ihn zu dem, was er in Südfrankreich ist.
Üblich sind fünf Teile kaltes Wasser auf einen Teil Anislikör. Kräftiger mag es, wer auf drei Teile heruntergeht. Zuerst kommt immer der Pastis ins Glas, dann das Wasser. Andersherum verteilt sich das Öl schlechter, und die milchige Trübung fällt ungleichmäßig aus.
Eiswürfel gehören erst ins fertig verdünnte Glas. Kommen sie vorher hinein, kühlen sie den Likör zu stark ab, bevor das Wasser wirken kann.
Stellen Sie das Wasser vorher eine Stunde in den Kühlschrank, statt mit viel Eis zu arbeiten. Der Pastis wird dann weniger verwässert und behält seine Würze. Bei den kräuterreichen Abfüllungen macht das einen deutlichen Unterschied.
Wenig Pflege braucht die Flasche selbst. Dunkel und stehend lagern genügt. Bei 45 Prozent Vol. verdirbt nichts, auch nach Monaten nicht.
Angebrochen verliert eine Flasche allerdings mit der Zeit an Anisnote. Trinken Sie selten, fahren Sie mit 700 Millilitern besser als mit dem Liter, obwohl der rechnerisch günstiger ausfällt.
Wie oft und wie Sie trinken, gibt hier den Ausschlag.
Zum Einstieg empfiehlt sich der Duval Pastis. Rund 13 Euro für die Flasche, 15,70 Euro auf den Liter, Note 1,4. Unsicher, ob Anis überhaupt passt? Dann riskieren Sie hier wenig. Natürliche Inhaltsstoffe und der Verzicht auf Farbstoffe sprechen zusätzlich dafür.
Regelmäßige Trinker greifen zur Literflasche des Siegers. Der Nachschub hält länger, die Rechnung geht auf, und die milde Machart wird auf Dauer nicht anstrengend.
Kenner mit Sinn für Kräuter landen bei Henri Bardouin. Rund 26 Euro kostet die Abfüllung mit den 65 Kräutern, dazu kommt ein Karton zum Verschenken.
Nicht empfehlenswert ist die teure Henri-Bardouin-Variante für 34 Euro, sofern der Likör stark verdünnt in der Sommerrunde landet. Bei 48,56 Euro für den Liter zahlen Sie dann Nuancen, die im Glas untergehen. Immerhin bleibt der lange Abgang bemerkbar, wenn Sie sparsamer verdünnen.
Licht mag Anis nicht. Steht die Flasche monatelang am Fenster, verblasst die Farbe, und das Aroma wird flach. Ein dunkler Schrank genügt.
Geöffnet hält sich die Spirituose lange. Bei 45 Prozent Vol. arbeitet kaum noch etwas im Glas, ein Verderben wie bei Wein gibt es nicht. Trotzdem verliert eine halbleere Flasche über Jahre an Kraft, weil mehr Luft mit dem Inhalt in Berührung kommt. Selten ein Glas? Dann lieber die kleine Größe.
Kühlschrank braucht es nicht.
Gibt man Wasser zu Pastis, wird die klare Flüssigkeit milchig trüb. Die ätherischen Öle des Anis lösen sich nur im Alkohol, nicht im Wasser, und fallen als feine Tröpfchen aus. Dieses Trüben nennt man Louche-Effekt.
Eine Besonderheit betrifft die Farbe. Das Modell der Liquoristerie kommt in Smaragdblau ins Glas, ein bewusst gesetzter Ton. Legt jemand Wert auf klassisches Bernstein, ist er damit schlicht falsch beraten.
Aufrecht stehen sollte die Flasche ohnehin. Hochprozentiges greift Korken an, wenn es dauerhaft daran liegt. Bei einer Schraubkappe spielt das keine Rolle, bei Naturkork durchaus.

Nicht jede Flasche muss alles können. Abends allein ein Glas zu trinken, verlangt etwas anderes als die Bewirtung von zwölf Gästen.
Im Alltag zählt der Literpreis, nicht die Zahl auf dem Etikett. Duval liegt bei 15,70 Euro und damit deutlich unter allem anderen hier. Für die offene Flasche in der Küche ist das vernünftig. Ein Liter Ricard kostet zwar mehr, hält bei regelmäßigem Ausschank aber auch länger durch.
Wer verschenkt, denkt anders.
700 Milliliter für 34 Euro rechnen sich, wenn Sie den Unterschied im Glas wirklich schmecken wollen. Beim gemischten Sommerdrink mit viel Wasser und Eis geht dieser Aufpreis unter.
Für manche spielt die Herkunft eine Rolle. Sechs Etiketten nennen Frankreich, eines Italien.
Ehrlich gesagt: sehr wenig. Ein Glas, Wasser, Eis. Mehr braucht niemand für den Anfang.
Zwei Dinge machen trotzdem einen Unterschied. Zuerst das Glas. Hoch, gerade und mit etwas Bauch zeigt es die Trübung besser als ein schmaler Tumbler und fasst genug Wasser. Viele Gläser tragen eine Markierung für die Menge Anislikör.
Zweitens die Karaffe. Kühl, aber nicht eiskalt kommt das Wasser an den Tisch, damit jeder selbst dosiert.
Wer das Eis vor dem Wasser ins Glas gibt, kühlt die ätherischen Öle zu schnell herunter. Die Trübung wird grobkörnig statt seidig, und ein Teil des Aromas bleibt gebunden. Erst Wasser, dann Eis.
Ein elektrischer Kühler ist unnötig. Dasselbe leistet eine Karaffe im Kühlschrank für null Euro.
Bei der Flasche selbst lohnt ein Blick aufs Material. Zwei Modelle weisen Glas ausdrücklich aus, Bordiga und das blaue Etikett der Liquoristerie. Glas nimmt keinen Fremdgeschmack an und lässt sich unbegrenzt wiederverwerten. Eine Ausgießhilfe aus Edelstahl spart kaum etwas, sofern Sie ohnehin ruhig einschenken.
Zwischen rund 13 und 34 Euro liegen die sieben Abfüllungen. Nach großer Spanne klingt das, relativiert sich aber beim Blick auf den Literpreis.
Drei Bereiche lassen sich trennen. Bis etwa 20 Euro bekommen Sie eine solide 700-ml-Flasche für den täglichen Gebrauch, Duval steht hier für rund 13 Euro. Zwischen 22 und 27 Euro liegt das breite Mittelfeld mit Literflaschen und aufwendigeren Rezepturen. Ab etwa 30 Euro zahlen Sie für Vielfalt an Kräutern, Ausstattung oder eine besondere Optik.
| Modell | Preis | Preis pro Liter |
|---|---|---|
| Duval Pastis | rund 13 Euro | 15,70 € |
| Ricard Pastis | rund 25 Euro | 24,78 € |
| Bordiga Pastis | rund 27 Euro | 38,56 € |
| Henri Bardouin Pastis | rund 34 Euro | 48,56 € |
Beachtlich ist der Sprung von 15,70 auf 48,56 Euro. Ob er sich rechnet, entscheidet Ihre Trinkweise: Wer stark verdünnt und viel Eis nimmt, verschenkt einen guten Teil dessen, wofür er bezahlt hat.
Teurer heißt hier nicht besser benotet. Dieselbe 1,4 wie die beiden teureren Spitzenreiter trägt die günstigste Flasche. Ein höherer Preis bringt wenig, wenn die Bewertung gleich bleibt.
Mögen Sie Anis, suchen aber lieber bei anderen Spirituosen, finden Sie beim Rum im Vergleich ähnlich klare Profile. Beide Kategorien leben von Aromen aus dem Rohstoff.

Manches klärt sich erst, wenn die Flasche offen auf dem Tisch steht.
Am häufigsten geht es um die Menge Wasser. Fünf Teile auf einen Teil Anislikör sind üblich, manche nehmen weniger, manche mehr. Tasten Sie sich langsam heran. Unverdünnt wird es bei 45 Prozent Vol. schnell scharf.
Zweitens: Was passiert mit Resten am nächsten Tag? Fertig gemischter Pastis steht über Nacht nicht gut. Die Trübung setzt sich ab, das Aroma verliert seine Frische. Mischen Sie lieber glasweise.
Drittens die Frage nach Sulfiten. Fünf Etiketten weisen sie aus, für die allermeisten Menschen ohne Bedeutung. Nur wer empfindlich reagiert, sollte nachlesen.
Auch bei Farbstoffen gibt es Unterschiede. Vier Abfüllungen kommen ohne aus, zwei nicht, bei einer fehlt der Eintrag im Datenblatt. Eine fehlende Angabe ist keine Aussage über den Inhalt, sondern schlicht eine Lücke.
Und der Klassiker: Kann man Pastis pur trinken? Kann man, doch erst das Wasser löst die Aromen richtig.
Glas ist bei Spirituosen die Regel. Es gibt Alkohol nichts ab und nimmt nichts auf.
Zwei Modelle führen Glas ausdrücklich als Merkmal, Bordiga und das blaue Etikett. Bei den übrigen fehlt die Angabe, was in dieser Warengruppe kein Warnsignal darstellt. Anders als bei Verpackungen aus Kunststoff stellt sich die Frage nach Weichmachern hier gar nicht erst. Das ist beruhigend.
Bei Spirituosen entscheidet nicht die Verpackung über die Haltbarkeit, sondern der Alkoholgehalt.
Haltbarkeit ist bei 45 Prozent Vol. kein Thema im engeren Sinn. Ein Datum für die Mindesthaltbarkeit trägt hochprozentiger Alkohol meist nicht, weil sich nichts zersetzt und keine Keime überleben, was die Lagerung im Regal stark vereinfacht. Was sich ändert, ist das Aroma. Ätherische Öle verflüchtigen sich langsam, besonders bei häufig geöffneter Flasche.
Auch die Filterung wirkt sich aus. Ricard wird dreifach gefiltert und dadurch milder, Bordiga arbeitet mit natürlichen Papierfiltern. Beide Verfahren nehmen Schwebstoffe heraus, die sonst mit der Zeit ausflocken könnten.
Zur Umweltseite lässt sich wenig Belastbares sagen. Angaben zum Anteil an Altglas oder zu den Wegen des Transports liegen für keines der sieben Modelle vor. Wer darauf achtet, findet im Datenblatt keine Grundlage. Immerhin ist Glas in Deutschland ein gut eingespielter Kreislauf.
Stärken hat beides. Im Regal vor Ort sehen Sie die Flasche, online sehen Sie die Auswahl.
Zwei bis drei Marken führt der Handel vor Ort meist. Sucht jemand eine bestimmte Rezeptur, etwa die Variante mit 65 Kräutern, wird er dort selten fündig. Sieben Modelle nebeneinander bekommt man realistisch nur im Netz.
Dafür entfällt im Laden die Wartezeit.
Klar für den Onlinekauf spricht der Blick auf den Literpreis. Auf dem Regaletikett steht er zwar auch. Nachgerechnet wird im Supermarkt trotzdem selten, ob 700 ml für 27 Euro günstiger sind als ein Liter für 25 Euro. Sind sie nicht.
Beim Transport gibt es ein echtes Risiko. Glasflaschen brechen, und eine schlecht gepolsterte Einzelsendung kommt gelegentlich beschädigt an. Bestellen Sie mehrere Flaschen zusammen, sinkt dieses Risiko und der Versand wird günstiger.
Kartons zum Verschenken sind online ohnehin leichter zu bekommen. Eine Abfüllung bringt ihn direkt mit.

Rund 13 Euro kostet der Duval Pastis, die Note lautet 1,4. Diese Kombination erklärt den Titel.
700 ml fasst die Flasche, der Literpreis beträgt 15,70 Euro. Zum Vergleich: 48,56 Euro verlangt die teuerste Abfüllung, gut das Dreifache. Beim Alkohol gibt es keinen Unterschied, alle sieben stehen bei 45 Prozent Vol.
Farbstoffe fehlen, Sulfite sind enthalten. Letztere betreffen ohnehin nur Allergiker. Frankreich steht als Herkunft, wie bei den meisten hier.
Intensiv aromatisch mit klarem Anis-Charakter beschreibt der Hersteller den Geschmack, die Zutaten als natürlich. 432 Käufer haben 4,7 Sterne vergeben. Keine Nische also, sondern ein eingeführtes Produkt.
Wo liegt der Haken? Bei der Füllmenge. Bewirten Sie regelmäßig Gäste, ist eine 700-ml-Flasche schnell leer, und der günstige Einstiegspreis relativiert sich durchs häufige Nachkaufen. Ein Liter Ricard kostet zwar doppelt so viel, reicht dafür spürbar länger.
Für den normalen Haushalt zählt dieses Argument nicht. Dort steht eine Flasche Monate, nicht Wochen.

Vorteile
Nachteile
Üblich sind etwa fünf Teile Wasser auf einen Teil Anislikör. Manche nehmen weniger und trinken kräftiger, andere verdünnen stärker. Unverdünnt wird es bei 45 Prozent Vol. schnell scharf. Tasten Sie sich langsam heran, das Getränk verträgt jede Dosierung.
Die ätherischen Öle des Anis lösen sich nur in Alkohol, nicht in Wasser. Sinkt der Alkoholanteil durch die Verdünnung, fallen die Öle als winzige Tröpfchen aus und streuen das Licht. Deshalb trübt die klare Flüssigkeit ein. Völlig normal ist der Effekt, ein Zeichen schlechter Qualität keineswegs.
Nein, bei 45 Prozent Vol. verdirbt nichts. Ein Datum für die Mindesthaltbarkeit tragen Spirituosen dieser Stärke meist nicht. Mit den Jahren ändert sich allerdings das Aroma: Ätherische Öle verflüchtigen sich langsam, besonders bei einer halbleeren Flasche. Dunkel und aufrecht gelagert bleibt der Geschmack lange stabil.
Ihre Trinkweise entscheidet das. Rund 34 Euro kostet die teuerste Abfüllung, umgerechnet 48,56 Euro für den Liter, doch die Note lautet nur 2,3. Bei der günstigsten steht 1,4. Wer stark mit Wasser und Eis verdünnt, schmeckt den Unterschied kaum, und der Aufpreis bringt wenig.
Greifen Sie zu einer 700-ml-Flasche im unteren Preisband. Duval Pastis kostet rund 13 Euro, trägt die Note 1,4 und kommt ohne Farbstoffe aus. Sagt Ihnen der Anis-Charakter nicht zu, haben Sie wenig Geld gebunden. Erst wenn öfter ein Glas eingeschenkt wird, lohnt der Blick auf größere Flaschen.
Bezeichnet wird damit eine bestimmte Herstellungstradition aus der Region um Marseille. Zwei Abfüllungen dieser Auswahl führen die Bezeichnung als Typ, die übrigen stehen schlicht als Pastis im Datenblatt. Eine Aussage über die Qualität ist damit nicht verbunden, denn die Noten liegen in beiden Gruppen weit auseinander.
Für die allermeisten Menschen nicht. Fünf Etiketten weisen Sulfite aus, die Kennzeichnung richtet sich ausschließlich an Allergiker. Reagieren Sie empfindlich, lesen Sie vor dem Kauf nach. Für alle anderen bleibt die Angabe ohne Bedeutung und taugt nicht als Kriterium bei der Auswahl.
Nein, ein dunkler Schrank bei Zimmertemperatur genügt. Kühlung ist unnötig, weil der Alkoholgehalt jede Keimbildung verhindert. Wichtiger bleibt Schutz vor Sonnenlicht, das die Farbe ausbleicht und das Aroma flach werden lässt. Stellen Sie die Flasche aufrecht, damit Hochprozentiges nicht dauerhaft am Verschluss liegt.
Besser nicht, das funktioniert nicht gut. Über Nacht setzt sich die Trübung ab, und die feinen Anis-Aromen verlieren ihre Frische. Mischen Sie lieber glasweise frisch an, das dauert keine halbe Minute. Die unverdünnte Flasche selbst hält dagegen problemlos jahrelang.
Vor allem bei Rezeptur, Füllmenge und Preis. Mit 45 Prozent Vol. ist der Alkoholgehalt bei allen sieben identisch, und sechs kommen aus Frankreich. Unterschiede zeigen sich bei der Zahl der Kräuter, der Filterung, den Farbstoffen und der Größe von 700 ml oder einem Liter. Genau daraus entstehen die verschiedenen Literpreise.
Angeführt wird das Feld vom Ricard Pastis mit der Note 1,4. Ausschlaggebend sind die milde Machart durch dreifache Filterung, natürliche Zutaten und ein Liter Inhalt. Rund 25 Euro ergeben 24,78 Euro auf den Liter, womit der Sieger günstiger liegt als fünf der sechs Mitbewerber. 1.832 Käufer haben ihn bewertet.
Den Titel beim Preis-Leistungs-Verhältnis holt Duval Pastis. Dieselbe 1,4, aber nur rund 13 Euro und 15,70 Euro für den Liter. Ohne Farbstoffe, mit klarem Anis-Charakter und natürlichen Inhaltsstoffen. Günstiger ist diese Bewertung hier nicht zu haben.
Für Einsteiger ist genau das die richtige Flasche. Schenken Sie regelmäßig aus oder bewirten Gäste, fahren Sie mit dem Liter des Siegers besser, weil die kleine Flasche sonst ständig nachgekauft werden muss. Anders sieht es beim Kenner aus. Wer eine vielschichtige Kräuternote sucht, findet sie im oberen Preisband. Bis zu 48,56 Euro kostet dort der Liter.
Ein ehrlicher Nachteil bleibt über das ganze Feld hinweg. Ob eine Abfüllung passt, hängt davon ab, was auf dem Etikett steht. Angaben zu Nachteilen einzelner Modelle liegen nicht vor, und bei Farbstoffen wie Sulfiten klaffen Lücken. Wer darauf achtet, schaut vor dem Kauf selbst nach.
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Für diesen Pastis-Vergleich haben wir 7 Modelle anhand von 9 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 60 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 3.289 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 7 Händlerangebote, beantwortet 10 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 07.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
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Unsere Empfehlungen basierend auf Testnoten und Kundenbewertungen.
| Platz | Produkt | Marke | Note | Bester Preis | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| 1.Beste Empfehlung | 1. Ricard Pastis | – | 1,4Sehr gut | 24,78 € | Zum Angebot |
| 2.Top Produkt | 2. Henri Bardouin Pastis | – | 1,4Sehr gut | 25,70 € | Zum Angebot |
| 3. | 3. Duval Pastis | – | 1,4Sehr gut | 12,99 € | Zum Angebot |
| 4. | 4. Ricard Pastis de Marseille | – | 2,0Gut | 22,10 € | Zum Angebot |
| 5. | 5. Bordiga Pastis | – | 2,2Gut | 26,99 € | Zum Angebot |
| 6. | 6. Henri Bardouin Pastis | – | 2,3Gut | 33,99 € | Zum Angebot |
| 7. | 7. Liquoristerie de Provence P’tit Bleu – Pastis de Marseille | – | 2,4Gut | 29,99 € | Zum Angebot |