
Edinburgh Gin RhabarberlikörNote 1,4
- schmeckt besonders intensiv
- lässt sich auf viele Arten servieren
- frei von Farbstoff- und Konservierungsstoffzugabe
Letzte Aktualisierung:
Rhabarberlikör: Welches Modell ist das beste? Vergleichssieger ist Edinburgh Gin Rhabarberlikör mit der Note 1,4 ab 28,19 €. Preis-Leistungs-Sieger ist Wollbrink Rhabarberlikör ab 7,29 € (Note 2,1). Verglichen wurden 11 Modelle von 7,29 € bis 59,85 €, Preise geprüft am 18.10.26.
Rhabarberlikör Vergleich 2026: 11 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung.
Rhabarberlikör im direkten Vergleich: alle 11 Modelle nebeneinander, die Merkmale untereinander. Mit den Pfeilen oder per Wischen lassen sich alle Spalten durchblättern, der Merkmalsname bleibt dabei stehen.
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Menge und Preis je Liter | |||||||||||
| Menge und Preis je Liter | 0,5 l 56,38 € pro Liter | 0,7 l 10,41 € pro Liter | 0,7 l 35,21 € pro Liter | 3 x 0,7 l 3,47 € pro Liter | 0,5 l 32,26 € pro Liter | 0,02 l 1.249,50 € pro Liter | 0,5 l 49,54 € pro Liter | 0,5 l 29,90 € pro Liter | 0,7 l 24,74 € pro Liter | 0,5 l 46,90 € pro Liter | 6 x 0,7 l 14,25 € pro Liter |
Geschmack | |||||||||||
| Geschmack | herb-fruchtig, würzig mit feiner Ingwernote | erfrischend, spritzig-fruchtig | intensiv-aromatisch, süß-sauer | herb-süß | fruchtig-spritzig, süß und samtig mit Granatapfelaroma | süß, vollmundig-intensiv | intensiv-aromatisch, süß-sauer | fruchtig, spritzig | süß-sauer, erfrischend | fruchtig-süß, frisch, vollaromatisch | fruchtig-erfrischend mit feiner Vanillenote |
Intensität des Geschmacks | |||||||||||
| Intensität des Geschmacks | sehr intensiver Geschmack | intensiver Geschmack | sehr intensiver Geschmack | sehr intensiver Geschmack | sehr intensiver Geschmack | intensiver Geschmack | sehr intensiver Geschmack | sehr intensiver Geschmack | sehr intensiver Geschmack | intensiver Geschmack | intensiver Geschmack |
Verschluss | |||||||||||
| Verschluss | Schraubverschluss | Schraubverschluss | Schraubverschluss | Schraubverschluss | Schraubverschluss | Schraubverschluss | Korken | Korken | Schraubverschluss | Korken | Schraubverschluss |
Alkoholgehalt | |||||||||||
| Alkoholgehalt | 20 Vol.-% | 15 Vol.-% | 20 Vol.-% | 15 Vol.-% | 21 Vol.-% | 15 Vol.-% | 16 Vol.-% | 18 Vol.-% | 15 Vol.-% | 20 Vol.-% | 18 Vol.-% |
Ohne Zusatz- und Konservierungsmittel | |||||||||||
| Ohne Zusatz- und Konservierungsmittel | Ja | Nein | Nein | Nein | Ja | Nein | k. A. | k. A. | Nein | Nein | Nein |
Ursprungsland | |||||||||||
| Ursprungsland | Schottland | Deutschland | Frankreich | Deutschland | Finnland | Deutschland | Österreich | Deutschland | Niederlande | Deutschland | Deutschland |
Serviertemperatur (ideal) | |||||||||||
| Serviertemperatur (ideal) | 4 - 10 °C | 8 - 10 °C | 8 - 10 °C | 8 - 10 °C | k. A. | k. A. | 8 - 10 °C | k. A. | 8 - 10 °C | 8 - 10 °C | 8 - 10 °C |
Verwendbar als | |||||||||||
| Verwendbar als | • Aperitif • Digestif • Longdrink-Zutat • Cocktail-Zutat • Kir-Basis | • Aperitif • Digestif • Cocktail-Zutat • Longdrink-Zutat | • Aperitif • Digestif • Cocktail-Zutat • Begleiter von Desserts • Kir-Basis | • Aperitif • Digestif • Kir-Basis • Cocktail-Zutat • Longdrink-Zutat | • Aperitif • Digestif • Longdrink-Zutat • Cocktail-Zutat | • Aperitif • Digestif | • Aperitif • Digestif • Cocktail-Zutat | • Shot • Aperitif • Digestif • Erdbeerbowle-Zutat | • Aperitif • Digestif • Kir-Basis • Cocktail-Zutat • Longdrink-Zutat | • Aperitif • Digestif • Kir-Basis • Cocktail-Zutat • Begleiter von Desserts | • Aperitif • Digestif • Kir-Basis |
Vorteile | |||||||||||
| Vorteile |
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Preistrend | |||||||||||
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Edinburgh Gin RhabarberlikörNote 1,4

Wollbrink RhabarberlikörNote 2,1

Giffard RhabarberlikörNote 1,5
Beim Rhabarberlikör kommt es vor allem auf den Geschmack an: herb, süß-sauer oder fruchtig mit Erdbeere. Dazu zählen Alkoholgehalt, Herkunft und die Frage, ob der Hersteller auf Zusatzstoffe verzichtet. Elf Modelle stehen in diesem Vergleich, die Preise liegen zwischen rund 7 und 60 Euro. Vorn liegt der Edinburgh Gin Rhabarberlikör mit der Note 1,4, ein herb-fruchtiger Likör auf Gin-Basis aus Schottland. Als Preis-Leistungs-Sieger überzeugt der Berentzen Erdbeer-Rhabarber-Likör mit Note 1,8 für etwa 7 Euro. Er schmeckt allerdings deutlich nach Erdbeere und weniger nach purem Rhabarber.
Geschmack entscheidet zuerst: Die Spanne reicht von herb-würzig mit Ingwer bis süß-sauer oder fruchtig mit Erdbeere. Fast alle Flaschen liegen zwischen 15 und 21 Vol.-% Alkohol und sind damit milder als Schnaps oder Gin. Nur zwei Modelle verzichten nach eigene

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Ein Rhabarberlikör ist ein süßer Likör, dessen Aroma aus den Stangen des Rhabarbers stammt. Saft oder Auszug der Pflanze trifft auf Alkohol und Zucker. Heraus kommt ein Getränk mit spürbarer Säure, das gekühlt getrunken wird und deutlich milder ist als ein Schnaps.
Man unterscheidet grob drei Arten. Am häufigsten ist der reine Rhabarberlikör, der süß-sauer und frisch schmeckt. Daneben gibt es Mischungen mit Erdbeere, die fruchtiger und runder wirken. Zur dritten Gruppe zählen Liköre auf kräftiger Basis wie Gin. Sie bringen herbe, würzige Noten mit und sind eben nicht jedermanns Sache.
Unterschiede gibt es zudem bei der Herstellung.
Bei der Mazeration ziehen Früchte oder Pflanzenteile über längere Zeit in Alkohol. Aroma und Farbe lösen sich dabei langsam heraus, ohne dass erhitzt wird. Das gilt als schonend, und ein Hersteller im Feld nennt dieses Verfahren ausdrücklich.
Wofür sich der Likör eignet, entscheidet vor allem sein Stil. Pur als Aperitif, auf Eis, mit Sekt aufgegossen oder im Cocktail: Rhabarber verträgt sich mit vielen Begleitern. Säuerliche Sorten wirken dabei frischer. Süße erinnern durchaus an ein Dessert im Glas.
Vor dem Kauf helfen ein paar einfache Fragen, denn nicht jede Angabe auf dem Etikett wiegt gleich schwer.
Bei der Herkunft lohnt sich nur dann ein genauer Blick, wenn Sie einen bestimmten Stil suchen. Aus Deutschland, Österreich, Frankreich, den Niederlanden, Finnland und Schottland stammen die Flaschen im Feld. Am Geschmack allein lässt sich das Land kaum ablesen. Immerhin verrät es etwas über die Tradition des Herstellers.
Auch die Temperatur spielt durchaus eine Rolle. Fast alle Hersteller empfehlen kühle Werte, einer sogar 4 bis 10 Grad. Zu warm wirkt der Likör klebrig süß. Meist genügt es, die Flasche vorher in den Kühlschrank zu stellen.

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Elf Flaschen, elf Stile. Die Noten reichen von 1,4 bis 2,7, und der Preis allein erklärt diese Spanne nicht.
| Modell | Note | Alkohol |
|---|---|---|
| Edinburgh Gin Rhabarberlikör | 1,4 | 20 Vol.-% |
| Giffard Rhabarberlikör | 1,5 | 20 Vol.-% |
| Berentzen Erdbeer-Rhabarber-Likör | 1,8 | 15 Vol.-% |
| Koskenkorva Rhubarb | 2,2 | 21 Vol.-% |
| Abtshof Rha Bar Bara | 2,7 | 18 Vol.-% |
Oben stehen zwei Liköre mit sehr intensivem Geschmack. Ingwer und Würze bringt der Edinburgh Gin mit, süß-sauer schmeckt dagegen der Giffard. Beide fassen 0,7 Liter und kosten zwischen 25 und 28 Euro. Wer es kräftig und herb mag, greift zum Schotten. Liebhaber klassischer Süße sind beim Franzosen besser aufgehoben.
Mit 21 Vol.-% hat der finnische Koskenkorva den höchsten Alkoholgehalt. Positiv: Der Hersteller verzichtet ausdrücklich auf Zusatzstoffe, und die Flasche kostet um 10 Euro. Sein Aroma von Granatapfel macht ihn allerdings zu einem Sonderling. Ob das gefällt, hängt davon ab, wie viel fremde Frucht Sie im Glas mögen.
Ganz hinten landet der Abtshof Rha Bar Bara mit Note 2,7 und rund 60 Euro. Fruchtig und mit feiner Vanille schmeckt er durchaus angenehm. Für diesen Preis bietet er aber wenig, was die günstigeren Flaschen nicht auch haben.
Teuer heißt hier eben nicht besser.
Den ersten Platz holt der Edinburgh Gin Rhabarberlikör mit Note 1,4. Seine Basis ist Gin, und das schmeckt man. Laut Hersteller ist er herb-fruchtig und würzig, mit feiner Ingwernote.
Farbstoffe und Konservierung bleiben nach Angabe außen vor. Im Feld ist das selten. Gäste, die auf schlichte Zutaten achten, wissen das zu schätzen. Empfohlen wird ein Servieren zwischen 4 und 10 Grad, also recht kalt. Mit rund 28 Euro gehört die Flasche allerdings zu den teureren.
Knapp dahinter folgt der Giffard Rhabarberlikör mit Note 1,5. Er stammt aus Frankreich und entsteht durch Mazeration. Geschmacklich ist er intensiv-aromatisch und süß-sauer, also näher am klassischen Rhabarber. Frei von Zusatzstoffen ist er laut Datenblatt nicht. Immerhin kostet er mit rund 25 Euro etwas weniger als der Sieger.
Für wen passen die beiden nicht? Wer einen süßen, fruchtigen Likör für die Erdbeerbowle sucht, zahlt hier zu viel. Dafür gibt es günstigere Flaschen mit Erdbeere.
Beide eignen sich durchaus als Geschenk.

Nicht jeder braucht eine Flasche für 25 Euro.
Den Preis-Leistungs-Sieger stellt Berentzen. Sein Erdbeer-Rhabarber-Likör erhält die Note 1,8, kostet um die 7 Euro und fasst 0,7 Liter. Herb-süß mit deutlichem Erdbeeraroma, so beschreibt ihn der Hersteller. Mit 15 Vol.-% ist er milder als die Spitze.
An anderer Stelle sparen die günstigen Flaschen allerdings. Bei keiner ist ein Verzicht auf Zusatzstoffe vermerkt. Legen Sie darauf Wert, passt eher der Koskenkorva für etwa 10 Euro. Er kostet kaum mehr und nennt den Verzicht ausdrücklich.
Ausdrücklich für die Erdbeerbowle gedacht ist der Steinhauser. Freunde herber Liköre sollten hier dagegen vorsichtig sein. Für diesen Geschmack taugt wenig aus dieser Preisklasse, denn fast alles hier ist auf Süße und Frucht ausgelegt. Als Aperitif mit Sekt machen die günstigen Sorten schlicht eine gute Figur.

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Viele Fehlkäufe passieren aus Gewohnheit.
Häufig greifen Käufer zur schönsten Flasche oder zum höchsten Preis. Beides sagt wenig über den Geschmack. Ein anderer Klassiker: Erdbeer-Rhabarber landet im Korb, obwohl eigentlich die säuerliche Frische von purem Rhabarber gewünscht war.
Stellen Sie die Flasche vor dem Servieren kalt. Für eine Runde mit Gästen reicht oft ein Schuss Likör im Glas, aufgefüllt mit Sekt oder Tonic. So wirkt der Rhabarber frisch statt klebrig.
Mehrere Sorten auf Verdacht zu kaufen, ist unnötig. Schon eine Flasche zeigt meist, ob Ihnen herb oder süß besser liegt. Danach fällt die zweite Wahl wohl deutlich leichter, und angebrochene Reste bleiben nicht monatelang im Schrank stehen.
Likör ist von Natur aus milder als Gin oder Wodka.
Im Feld reicht die Spanne von 15 bis 21 Vol.-%. Vier Flaschen liegen bei 15 Vol.-%, darunter die beiden günstigsten. Drei weitere kommen auf 16 oder 18 Vol.-%. An der Spitze stehen vier Liköre mit 20 oder 21 Vol.-%.
Mehr Alkohol heißt nicht automatisch mehr Geschmack. Auch mit 15 Vol.-% kann ein Likör durchaus sehr intensiv schmecken, wie der Berentzen zeigt. Höhere Werte tragen allerdings herbe und würzige Noten besser. Genau das passt zum Edinburgh Gin mit seiner Gin-Basis.
Zum Aperitif oder für gemütliche Abende reichen die milderen Flaschen völlig. Wer den Likör pur auf Eis trinkt, darf zu den stärkeren greifen, denn schmelzendes Eis verdünnt ohnehin. Für mehr Alkohol extra zu zahlen, bringt wenig, wenn Sie den Likör sowieso mit Sekt aufgießen. Dann geht das Plus im Glas einfach unter.
Vorsicht gilt trotzdem, denn süßer Alkohol lässt sich leicht unterschätzen. Gerade bei Feiern verschwindet der fruchtige Geschmack schnell in der Menge.
Kühl schmeckt er am besten. Wo ein Hersteller eine Angabe macht, steht fast immer 8 bis 10 °C. Beim Edinburgh Gin Rhabarberlikör reicht die Spanne dagegen von 4 bis 10 °C, er verträgt also auch die Flasche direkt aus dem Kühlschrank. Drei Modelle nennen gar keinen Wert.
Nach dem Öffnen gehört die Flasche an einen dunklen, kühlen Ort. Licht und Wärme greifen das Fruchtaroma an. Mit der Zeit kann auch die Farbe verblassen. Nötig ist ein Kühlschrank nicht, schaden kann er aber auch nicht. Wichtiger ist ein Deckel, der wirklich dicht schließt.
Steht eine angebrochene Flasche auf der sonnigen Fensterbank oder neben dem Herd, verliert sie schnell ihren frischen Charakter. Gefährlich wird der Likör dadurch nicht. Er schmeckt dann aber flach und eher nach Zucker als nach Rhabarber.
Beim Servieren gilt eine schlichte Regel: lieber kleine Mengen. Mit 15 bis 21 Vol.-% sind diese Liköre zwar milder als Gin oder Korn, sie bleiben aber Spirituosen. Kinder und Schwangere sollten die Finger davon lassen, ebenso alle, die noch fahren müssen. Die Süße verdeckt den Alkohol leicht, gerade an warmen Abenden.
Eiswürfel verdünnen den Geschmack übrigens schneller, als viele erwarten.

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Ob ein Likör gefällt, entscheidet oft der Moment, in dem er ins Glas kommt. Zum Kaffee nach dem Essen passt etwas anderes als zur Gartenparty mit Bowle. Deshalb lohnt ein Blick auf den Anlass, bevor Sie sich für eine Sorte entscheiden.
Als Digestif bezeichnet man ein Getränk nach dem Essen, meist pur und in kleinen Mengen serviert. Bei Rhabarberlikör nennen mehrere Hersteller diese Verwendung ausdrücklich, darunter die Sorten aus Österreich und Finnland.
Einsteigern liegen milde Sorten mit 15 Vol.-% meist am besten. Davon gibt es gleich mehrere, darunter den Wollbrink Rhabarberlikör, der als guter Einstieg gilt. Bei etwa 7 Euro bleibt ein Fehlgriff verschmerzbar. Wer dagegen eine eigene Note sucht, landet eher bei einem Likör mit Gin-Basis oder würziger Note.
Ein sehr süßer Erdbeerlikör taugt wenig als Digestif nach einem schweren Essen.
Bei der Bowle ist es genau umgekehrt. Hier darf es fruchtig und süß sein, denn Sekt und Früchte gleichen vieles aus.
Aus Finnland kommt das Modell mit dem meisten Alkohol im Feld. Mit 21 Vol.-% liegt der Koskenkorva Rhubarb knapp über allen anderen, die höchstens 20 Vol.-% erreichen. Geschmacklich wird er als fruchtig-spritzig, süß und samtig beschrieben. Hinzu kommt ein Aroma von Granatapfel.
Genau diese Mischung macht ihn für Mixgetränke interessant. Laut Datenblatt eignet er sich als Aperitif und Digestif, aber auch als Zutat für Longdrinks und Cocktails. Zusatzstoffe enthält er nach Angabe des Herstellers keine, was ihn von vielen günstigen Konkurrenten abhebt.
Preislich bleibt der Finne mit rund 10 Euro im unteren Band. Abgefüllt sind allerdings nur 0,5 Liter, während zwei deutsche Sorten für weniger Geld 0,7 Liter bieten. Pro Liter ist er damit spürbar teurer als diese beiden.
Seine Note von 2,2 bedeutet einen soliden Platz im Mittelfeld.
Puristen kommen hier weniger auf ihre Kosten. Wer Rhabarber klar und allein herausschmecken möchte, bekommt eine zweite Frucht dazu. Eine Angabe zur Temperatur beim Servieren fehlt ebenfalls. Zum Mixen mit Tonic, Sekt oder Soda fällt das kaum ins Gewicht, da ohnehin Eis ins Glas kommt.

Von rund 7 bis 60 Euro reichen die Preise. Dazwischen liegen drei recht klar getrennte Gruppen, und die Noten verteilen sich überraschend ungleich darauf.
| Preisband | Anzahl Modelle | Notenspanne |
|---|---|---|
| unter 15 Euro | 4 | 1,8 bis 2,5 |
| 15 bis 28 Euro | 6 | 1,4 bis 2,5 |
| rund 60 Euro | 1 | 2,7 |
Im günstigen Band steht der Preis-Leistungs-Sieger, der Berentzen Erdbeer-Rhabarber-Likör. Rund 7 Euro kostet er, die Note lautet 1,8. Teurer heißt hier also nicht automatisch besser.
In der Mitte sammeln sich die beiden Spitzenreiter mit 1,4 und 1,5. Zwischen 25 und 28 Euro bekommen Sie dort durchaus mehr eigenen Charakter im Aroma, etwa durch Gin-Basis oder schonende Mazeration. Zwingend ist das nicht.
Ganz oben steht ein einzelnes Modell für rund 60 Euro, bewertet mit 2,7. Dieser Preis lohnt sich nur, wenn Ihnen genau dieser Geschmack mit Vanillenote zusagt.
Achten Sie außerdem auf die Flaschengröße. Bei einem Likör aus der mittleren Gruppe handelt es sich um eine Probiergröße mit 0,02 Liter, die trotzdem rund 25 Euro kostet. So eine kleine Flasche spart kaum Geld, sie begrenzt nur das Risiko eines Fehlkaufs.

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Neben dem Inhalt zählt bei Likör auch die Verpackung, besonders wenn die Flasche verschenkt wird. Drei der elf Flaschen schließen mit Korken, alle übrigen mit Schraubdeckel.
Mehrere Flaschen gelten als ansprechend gestaltet und eignen sich gut zum Verschenken. Das trifft auf beide Spitzenreiter zu, aber auch auf alle drei Sorten mit Korken. Beim Nehrbaß Geistreich Erdbeer-Rhabarber-Likör wird der Korken sogar ausdrücklich als hochwertig hervorgehoben.
Am Geschmack ändert ein hübsches Etikett allerdings nichts.
Zubehör im engeren Sinn gehört bei Likör kaum dazu. Ein eigener Ausgießer ist unnötig, für ein kleines Glas reicht ein ruhiges Handgelenk. Sinnvoller sind kleine Likörgläser, die eine Portion von selbst begrenzen. Und wer verschenkt, legt vielleicht ein Rezept für einen Longdrink dazu.
Rhabarber ist botanisch ein Gemüse, wird in der Küche aber wie Obst verwendet. Seine Säure macht den Reiz eines guten Likörs aus. Fehlt sie, bleibt nur Süße.
Bei den Zutaten unterscheiden sich die Modelle deutlich. Nur zwei Sorten kommen ausdrücklich ohne Zusatzstoffe und Konservierung aus. Zusätzlich verzichtet eine davon auf zugesetzte Farbstoffe. Sieben Modelle sind nicht frei davon, bei zwei fehlt die Angabe ganz.
Sechs der elf Modelle stammen aus Deutschland. Aus Schottland, Frankreich, Finnland, Österreich und den Niederlanden kommt jeweils eine Sorte. In Sachen Herkunft gibt es also durchaus Auswahl, auch wenn deutsche Hersteller klar dominieren.
Guter Rhabarberlikör schmeckt nach Rhabarber, nicht bloß nach Zucker.
Durch Alkohol und Zucker hält sich Likör sehr lange, ungeöffnet erst recht. Geöffnet lässt die Frische nach und nach. Wie schnell das geht, hängt davon ab, wie warm und hell die Flasche steht.
Leere Glasflaschen gehören ins Altglas.
Grundlage unserer Noten sind die Angaben der Hersteller, die Ausstattung, die Handhabung und das Verhältnis von Preis und Leistung. Bewertungen von Kunden ziehen wir ergänzend heran. Allein entscheiden sie nie. Verkostet haben wir die Liköre nicht.
Beim Likör zählen dabei vor allem das beschriebene Aroma, seine Intensität und die Vielseitigkeit beim Servieren. Hinzu kommen Zutaten, Verschluss und Flaschengröße. Auch die Frage, ob Zusatzstoffe enthalten sind, fließt ein.
Vorn liegt der Edinburgh Gin Rhabarberlikör mit 1,4. Er verbindet eine Gin-Basis mit herb-fruchtigem Geschmack und feiner Ingwernote, verzichtet auf zugesetzte Farbstoffe und lässt sich vielseitig servieren. Das hat seinen Preis. Rund 28 Euro kostet die Flasche.
Warum der Berentzen Erdbeer-Rhabarber-Likör die günstige Wahl ist, zeigt eine einfache Rechnung. Gerade einmal etwa 7 Euro kostet die Flasche mit 0,7 Liter, dazu kommen ein sehr intensiver Geschmack und die Note 1,8. Das überzeugt. Frei von Zusatzstoffen ist er zwar nicht, und mit 15 Vol.-% fällt er milder aus. Bowle und Longdrinks stört das kaum.
Hohe Preise allein bringen keine bessere Note.

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Vorteile
Nachteile
Am besten gekühlt, pur in kleinen Gläsern oder aufgefüllt mit Sekt, Tonic oder Soda. Fast alle Hersteller mit Angabe nennen 8 bis 10 °C. Pur kommt das Aroma am deutlichsten heraus. Im Longdrink wirkt der Likör leichter und passt gut zu einem Sommerabend. Eis verdünnt ihn, deshalb lieber gut vorgekühlt einschenken.
Nein, ein kühler und dunkler Schrank genügt. Alkohol und Zucker sorgen dafür, dass der Likör so schnell nicht verdirbt. Praktisch ist der Kühlschrank trotzdem, denn dann steht er sofort trinkfertig bereit. Wärme und Sonne setzen dem Geschmack am stärksten zu. Entscheidend bleibt ein gut verschlossener Deckel, damit das Aroma nicht verfliegt.
Zwischen 15 und 21 Vol.-%, je nach Modell. Mehrere deutsche Liköre liegen am unteren Ende bei 15 Vol.-%. Vier Modelle erreichen 20 oder 21 Vol.-%, darunter das Modell an der Spitze. Klassische Spirituosen haben deutlich mehr. Durch die Süße wirkt Likör allerdings oft harmloser, als er tatsächlich ist.
Ja, vor allem Erdbeer-Rhabarber-Sorten passen gut in eine Bowle. Sie bringen Frucht und Süße mit, zusätzlicher Zucker wird dadurch oft überflüssig. Ausdrücklich als Verwendung nennt ein Hersteller sogar die Erdbeerbowle. Feine Würze in einem teuren Likör bringt wenig in der Bowle, denn Sekt und Früchte überdecken sie.
Ja, wenn Flasche und Geschmack zur beschenkten Person passen. Mehrere Modelle kommen in einer ansprechend gestalteten Flasche, drei davon mit Korken. Gin-Freunde freuen sich eher über eine Sorte mit Gin-Basis. Liebhaber süßer Getränke greifen besser zu Erdbeere und Rhabarber. Eine winzige Probiergröße wirkt als Geschenk dagegen eher knapp.
Ja, das geht mit Rhabarber, Zucker und neutralem Alkohol. Der Ansatz braucht aber Zeit und etwas Erfahrung, bis Säure und Süße zueinander passen. Kurzfristig funktioniert das nicht, denn der Rhabarber muss erst eine Weile ziehen. Spontane Gäste bewirten Sie deshalb einfacher mit einer gekauften Flasche.
Am klar erkennbaren Geschmack nach Rhabarber, der nicht nur süß ist. Hinweise liefern Zutaten und Herstellung, etwa der Verzicht auf Zusatzstoffe oder eine schonende Mazeration. Auch der Verschluss sagt etwas über die Ausstattung aus. Kein Beleg ist dagegen ein hoher Preis, denn das teuerste Modell im Vergleich hat die schwächste Note.
Nicht unbedingt, die Spanne reicht von herb bis deutlich süß. Das Modell an der Spitze wird als herb-fruchtig mit Ingwernote beschrieben. Andere nennen süß-sauer oder fruchtig-süß als Geschmack. Mit Erdbeere fällt der Likör meist runder und süßer aus. Weniger Süße bringt eine Sorte mit Gin-Basis oder ein Schuss Soda im Glas.
Sehr lange, wenn sie gut verschlossen, kühl und dunkel steht. Verderben kann er dank seines Zuckers und Alkohols kaum. Nach und nach lässt jedoch das frische Aroma nach, und die Farbe wird blasser. Riecht er deutlich anders als beim Öffnen, ist der Genuss vorbei, auch wenn das meist kein Grund zur Sorge ist.
An der Spitze steht der Edinburgh Gin Rhabarberlikör mit der Note 1,4. Seine Gin-Basis, der herb-fruchtige Geschmack mit Ingwernote und der Verzicht auf zugesetzte Farbstoffe heben ihn von den übrigen zehn Modellen ab. Billig ist er nicht. Dafür zahlen Sie rund 28 Euro.
Preis und Leistung passen am besten beim Berentzen Erdbeer-Rhabarber-Likör. Rund 7 Euro für 0,7 Liter, ein sehr intensiver Geschmack und die Note 1,8 machen ihn zur ersten Wahl für Bowle und Mixgetränke.
Genießer, die pur trinken, sind mit den beiden Spitzenreitern gut bedient. Einsteiger probieren zuerst eine milde Sorte aus dem unteren Preisband. Wer gern Cocktails mixt, nimmt eher einen kräftigen Likör mit mehr Alkohol.
Einen ehrlichen Nachteil teilt fast das ganze Feld: Nur zwei Modelle kommen ohne Zusatzstoffe aus. Der Aufpreis für das teuerste Modell lohnt sich nur bei echter Vorliebe für dessen Vanillenote.
Für diesen Rhabarberlikör-Vergleich haben wir 11 Modelle anhand von 9 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 94 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 8.127 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 12 Händlerangebote, beantwortet 9 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 18.10.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
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Unsere Empfehlungen basierend auf der Note der Redaktion und Kundenbewertungen.
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| Platz | Produkt | Marke | Note | Bester Preis | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| 1.Beste Empfehlung | 1. Edinburgh Gin Rhabarberlikör | – | 1,4Sehr gut | 28,19 € | Zum Angebot |
| 2.Preis-Leistungs-Sieger | 2. Wollbrink Rhabarberlikör | – | 2,1Gut | 7,29 € | Zum Angebot |
| 3.Top Produkt | 3. Giffard Rhabarberlikör | – | 1,5Sehr gut | 24,65 € | Zum Angebot |
| 4. | 4. Berentzen Erdbeer-Rhabarber-Likör | – | 1,8Gut | 7,29 € | Zum Angebot |
| 5. | 5. Koskenkorva Rhubarb | – | 2,3Gut | 9,99 € | Zum Angebot |
| 6. | 6. In-Spirits Laber Rhabarber Likör | – | 2,3Gut | 24,99 € | Zum Angebot |
| 7. | 7. Prinz Rhabarber-Likör | Prinz | 2,4Gut | 24,77 € | Zum Angebot |
In die redaktionelle Note dieses Rhabarberlikör-Vergleichs fließen ein:
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