
Bailoni Wachauer Gold-MarillenlikörNote 1,4
- hat einen besonders hohen Alkoholgehalt
- frei von künstlichen Aromen
- Drehverschluss sitzt bombenfest
Letzte Aktualisierung:
Marillenlikör: Welches Modell ist das beste? Vergleichssieger ist Bailoni Wachauer Gold-Marillenlikör mit der Note 1,4 ab 15,99 €. Preis-Leistungs-Sieger ist Bols Marillenbrand ab 9,13 € (Note 1,5). Verglichen wurden 9 Modelle von 9,13 € bis 18,98 €, Preise geprüft am 08.09.26.
Marillenlikör Vergleich 2026: 9 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung. Marillenlikör
Marillenlikör im direkten Vergleich: alle 9 Modelle nebeneinander, die Merkmale untereinander. Mit den Pfeilen oder per Wischen lassen sich alle Spalten durchblättern, der Merkmalsname bleibt dabei stehen.
| Alle 9 Modelle → seitlich wischen | Preis-Leistungs-Sieger ![]() test-vergleiche.com 1,5Unsere BewertungSehr gut Marillenlikör 10/2026 9,13 €bei Amazon | ||||||||
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Füllmenge und Preis je Liter | |||||||||
| Füllmenge und Preis je Liter | 0,7 l 22,84 € je l | 0,7 l 21,41 € je l | 0,7 l 22,00 € je l | 1 l 18,37 € je l | 0,7 l 24,27 € je l | 0,5 l 20,48 € je l | 0,7 l 22,84 € je l | 0,7 l 27,11 € je l | 0,7 l 22,43 € je l |
Alkoholgehalt | |||||||||
| Alkoholgehalt | 30 % | 24 % | 25 % | 20,5 % | 30 % | 20 % | 24 % | 25 % | 20 % |
Verschluss gesichert | |||||||||
| Verschluss gesichert | Drehverschluss | Drehverschluss | Drehverschluss | Drehverschluss | Drehverschluss | Korken | Drehverschluss | Drehverschluss | Drehverschluss |
Keine Zusatzstoffe enthalten | |||||||||
| Keine Zusatzstoffe enthalten | Nein | Nein | Ja | Ja | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
Keine künstlichen Aromen | |||||||||
| Keine künstlichen Aromen | Ja | Nein | Ja | Ja | Nein | Ja | Ja | Ja | Ja |
Keine Farbstoffe enthalten | |||||||||
| Keine Farbstoffe enthalten | Nein | Nein | Ja | Ja | Nein | Ja | Nein | Nein | Ja |
Geschmack | |||||||||
| Geschmack | süß, fruchtig | saftig, mild | vollmundig, natürlich, vanillig | ausgewogen, leicht süß | intensiv, fruchtig, harmonisch | lieblich, intensiv | süß, mild | frisch, fruchtig | süß, fruchtig, würzig |
Herkunft | |||||||||
| Herkunft | Österreich | Niederlande | Frankreich | Österreich | Italien | Deutschland | Niederlande | Italien | Frankreich |
Vorteile | |||||||||
| Vorteile |
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Angebot | |||||||||
| Angebot | |||||||||
Redaktionelle Einschätzung, kein Labortest. Grundlage: technische Merkmale, Inhaltsstoffe, Kundenbewertungen und Preis; liegt uns ein Muster vor, zusätzlich die Nutzung im Alltag durch unser Team. Stand: 09/2026. So bewerten wir →
9 Modelle verglichen · 9,13 € bis 18,98 € · beste Note 1,4 · Preise geprüft am 08.09.26

Bailoni Wachauer Gold-MarillenlikörNote 1,4

Bols MarillenbrandNote 1,5

Giffard AprikosenlikörNote 1,4
Beim Marillenlikör kommt es vor allem auf Alkoholgehalt, Süße und eine natürliche Rezeptur ohne künstliche Aromen an. Vorn liegt der Bailoni Wachauer Gold-Marillenlikör mit der Note 1,4. Er bietet 30 % Alkohol, einen sehr intensiven Geschmack und 700 ml in einer schönen Flasche. Preis-Leistungs-Sieger ist der Bols Marillenbrand mit Note 1,5 für rund 9 Euro, eher mild und zum Mixen gedacht. Verglichen wurden 9 Modelle zwischen rund 9 und 19 Euro. Wer pur genießt, greift eher zu den kräftigen Sorten.
Zwischen 20 und 30 Prozent Alkohol bieten die neun Modelle, und genau das prägt, wie kräftig der Likör im Glas wirkt. Zum puren Genuss passen intensive Sorten, für Cocktails und Longdrinks reicht ein milder Likör wie der Bols. Mehrere Hersteller verzichten auf

Redaktionelle Einschätzung, kein Labortest. Grundlage: technische Merkmale, Inhaltsstoffe, Kundenbewertungen und Preis; liegt uns ein Muster vor, zusätzlich die Nutzung im Alltag durch unser Team. Stand: 09/2026. So bewerten wir →


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Ein Marillenlikör ist ein süßer Likör aus reifen Marillen, wie man Aprikosen in Österreich und Südtirol nennt. Man unterscheidet grob drei Arten. Klassische Fruchtliköre setzen auf Saft oder Mark der Frucht, Alkohol und Zucker. Andere Sorten bauen auf einem Obstbrand auf und schmecken dadurch etwas herber. Dazu kommt der Apricot Brandy, eine Spielart aus der Barwelt.
Im Glas zeigt sich der Unterschied schnell. Fruchtbetonte Liköre wirken weich und rund. Sorten mit kräftigerem Alkohol bringen mehr Wärme mit, die Frucht tritt dann etwas zurück. Welche Variante besser passt, hängt davon ab, ob Sie pur trinken oder mixen wollen.
Allerdings sagt der Name allein wenig über den Inhalt aus.
Manche Flasche trägt das Wort Brand im Namen und ist trotzdem ein milder Likör. Echte Obstbrände sind ungesüßt und deutlich stärker. Ein Blick auf den Alkoholgehalt klärt die Sache meist in Sekunden.
Gemeint ist kein reiner Weinbrand, sondern ein Likör mit Aprikosen und einem Anteil Brandy. Er schmeckt süß, oft etwas würzig und gehört in Bars zu vielen klassischen Rezepten.
Vor dem Kauf hilft eine kurze Liste. Sie verhindert, dass am Ende nur das Etikett entscheidet.
Nicht jedes Kriterium wiegt für alle gleich. Gerade die Literflasche lohnt sich nur, wenn der Likör regelmäßig auf den Tisch kommt oder für Gäste gedacht ist. Sonst reicht die kleinere Flasche durchaus.
Schwieriger ist die Frage nach der Rezeptur.
Bei einigen Modellen steht unter Zusatzstoffen ein schlichtes Nein, ohne dass klar wird, was genau zugesetzt ist. Hier fehlt eine genauere Angabe. Wem eine natürliche Zutatenliste wichtig ist, der greift zum Prinz Marillenlikör, der ausdrücklich ohne Zusatzstoffe auskommt.

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Neun Modelle stehen zur Wahl, und die Unterschiede sind größer, als die ähnlichen Flaschen vermuten lassen. Den stärksten Hebel hat der Alkoholgehalt.
| Alkoholgehalt | Geschmack laut Angabe | Preisband |
|---|---|---|
| 30 % | süß, fruchtig bis harmonisch, sehr intensiv | rund 16 bis 18 Euro |
| 24 bis 25 % | mild bis vollmundig, teils vanillig | rund 9 bis 19 Euro |
| 20 bis 20,5 % | lieblich, ausgewogen bis würzig | rund 10 bis 18 Euro |
Oben spielen zwei Liköre mit 30 Prozent. Beide schmecken sehr kräftig und eignen sich eher für Genießer, die einen Digestif pur trinken. Für jemanden, der es leicht mag, passen sie kaum. Viel Alkohol bringt wenig, wenn der Likör ohnehin mit Saft aufgefüllt wird.
Der Giffard Aprikosenlikör geht mit 25 Prozent einen anderen Weg. Vanille und Karamell runden ihn ab, er wirkt vollmundig statt scharf. Nachteil: Wer reine Frucht ohne Nebentöne sucht, ist bei ihm falsch.
Ganz anders der Bols Marillenbrand. Er kostet rund 9 Euro, schmeckt mild und ist klar zum Mixen gedacht. Bei den Zusatzstoffen steht allerdings ein Nein, und pur wirkt er neben den kräftigen Sorten eher brav.
Teuer heißt dabei nicht automatisch gut: Der Likör für rund 19 Euro landet mit der Note 2,3 im hinteren Feld.
Viele Fehlkäufe entstehen aus Gewohnheit. Man greift zur bekannten Flasche und merkt erst zu Hause, dass der Likör gar nicht zum Vorhaben passt.
Beim Etikett lohnt ein zweiter Blick. Angaben wie ohne künstliche Aromen bedeuten nicht automatisch, dass auch Farbstoffe fehlen. Beides wird getrennt ausgewiesen, und manchmal steht beim einen Ja und beim anderen Nein.
Auch die Temperatur wird gern unterschätzt.
Zu warm serviert tritt der Alkohol stark hervor, eiskalt verliert die Frucht an Duft. Gut gekühlt, aber nicht gefroren, zeigt der Likör eben am meisten von seinem Aroma. Ihn direkt aus dem Gefrierfach zu trinken, funktioniert nicht bei jeder Sorte: Liebliche Liköre werden dann dickflüssig und schmecken flach.
Mit der Note 1,4 führt der Bailoni Wachauer Gold-Marillenlikör das Feld an. Er teilt sich diese Note zwar mit einem Konkurrenten, bietet aber das kräftigere Gesamtpaket.
Ausschlaggebend ist zunächst der Alkoholgehalt von 30 Prozent. Kein anderes Modell liegt höher. Dazu kommt ein sehr intensiver, süßer und fruchtiger Geschmack, und künstliche Aromen fehlen ganz. Damit trägt er die Frucht deutlich und bleibt im Abgang warm.
Auch die Aufmachung zählt.
Die Flasche wirkt hochwertig und eignet sich gut als Geschenk. Sie fasst 700 ml und schließt mit einer Drehkappe, die nach dem Öffnen fest sitzt. Für rund 16 Euro liegt der Likör im mittleren Preisband. Bei Familienfesten kommt er schnell auf den Tisch, ohne dass erst etwas gemischt werden muss.
Nicht für jeden passt er allerdings. Wer einen leichten, lieblichen Likör sucht, empfindet die Intensität schnell als zu viel. Hier ist ein milderer Likör schlicht die bessere Wahl. Und als reine Zutat für Cocktails taugt wenig, was pur seine Stärke ausspielt.

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Prozente auf dem Etikett sagen mehr, als viele denken. Ein Likör mit 20 Prozent wirkt weich und schmeichelnd. Bei 30 Prozent spürt man den Alkohol deutlich, die Frucht bekommt dadurch aber auch mehr Druck.
Süße wird seltener genau beschrieben. Hersteller nutzen Worte wie lieblich, ausgewogen oder leicht süß. Daraus lässt sich immerhin eine Richtung ablesen, eine Zahl zum Zuckergehalt fehlt bei allen neun Modellen.
Schwächere Liköre sind nicht automatisch schlechter.
Der Prinz Marillenlikör hat nur 20,5 Prozent und erreicht trotzdem die Note 1,5. Den Ausschlag geben hier der Liter Inhalt und der Verzicht auf Zusatzstoffe. Am anderen Ende steht der Monin Apricot Brandy mit 20 Prozent, süß und würzig, Note 2,5.
Beim Preis spart kaum, wer zur schwächeren Flasche greift. Die Bänder liegen bei allen Stufen ähnlich. Sinnvoller ist es, nach dem Einsatz zu wählen. Pur und langsam genossen darf es kräftig sein, im Glas mit Tonic oder Saft genügt wohl ein milderer Likör.
Gut gelagert hält ein angebrochener Likör lange. Wichtig sind ein dunkler, kühler Platz und ein dicht schließender Verschluss.
Stehend aufbewahren ist bei Flaschen mit Korken ratsam, damit der Alkohol den Korken nicht angreift.
Bei Tisch gibt es mehrere Wege, den Likör einzusetzen:
Kaufen Sie für einen Abend mit Gästen lieber zwei kleinere Flaschen unterschiedlicher Stärke als eine große. So kann jeder probieren, ob ihm die kräftige oder die milde Variante mehr zusagt. Reste halten sich ohnehin gut.
Häufig landet beim Mischen zu viel Likör im Glas. Schon ein kleiner Schuss reicht, sonst überdeckt die Süße alles andere. Probieren Sie sich lieber langsam heran. Extra Likörgläser zu kaufen ist unnötig, ein kleines Weinglas erfüllt denselben Zweck.
Ein Likör für den Digestif stellt andere Ansprüche als eine Flasche für die Hausbar. Zuerst lohnt deshalb die Frage, wofür Sie ihn überwiegend trinken. Pur im kleinen Glas zählen Fruchtigkeit und Tiefe. Im Cocktail soll er sich dagegen einfügen und nicht alles überdecken.
Genießer, die Marillenlikör pur nach dem Essen trinken, greifen meist zu kräftigen Sorten mit viel Alkohol und intensivem Aroma.
Hier gibt es klare Kandidaten. Der oben gezeigte Sieger aus der Wachau bringt 30 % mit, ebenso der Likör von Roner. Beide schmecken nach Angabe im Datenblatt intensiv, der Wachauer sogar sehr intensiv. Allerdings zieht so viel Alkohol bei manchem Gaumen spürbar, das ist eine Frage des Geschmacks. Sorten mit 20 bis 25 % wirken weicher und passen wohl besser zu einem ruhigen Abend.
Für die Hausbar mit Gästen sieht die Rechnung anders aus:
Wer nur gelegentlich ein Glas einschenkt, braucht keine große Flasche. Eine Literflasche lohnt sich nur, wenn regelmäßig Gäste kommen oder viel gemixt wird.

Redaktionelle Einschätzung, kein Labortest. Grundlage: technische Merkmale, Inhaltsstoffe, Kundenbewertungen und Preis; liegt uns ein Muster vor, zusätzlich die Nutzung im Alltag durch unser Team. Stand: 09/2026. So bewerten wir →

Zwischen der günstigsten und der teuersten Flasche liegen etwa zehn Euro. Die ganze Spanne reicht von rund 9 bis 19 Euro. Große Sprünge macht der Preis also nicht. Damit bleibt Marillenlikör ein bezahlbares Vergnügen, selbst in der oberen Klasse.
| Preisband | Anzahl Modelle | Alkoholgehalt |
|---|---|---|
| rund 9 bis 10 Euro | 2 | 20 bis 24 % |
| um 16 Euro | 4 | 20 bis 30 % |
| 18 bis 19 Euro | 3 | 20,5 bis 30 % |
Auffällig ist die Mitte. Vier Modelle kosten jeweils um die 16 Euro, darunter der mit 1,4 benotete Sieger aus der Wachau. Besser benotet ist keine Flasche.
Oben bei 18 bis 19 Euro steigt die Note nicht weiter. Prinz liefert dafür einen ganzen Liter, Pircher kommt aus Italien. Beim Literpreis steht Prinz damit durchaus gut da.
Wer bei rund 9 Euro bleibt, spart kaum an der Qualität, denn Bols erreicht dort die Note 1,5.
Allerdings ist er nicht frei von Zusatzstoffen. Für Puristen ist das ein Punkt, im Cocktail fällt es dagegen kaum ins Gewicht.
Unter den beiden Besten mit Note 1,4 geht der Giffard Aprikosenlikör einen eigenen Weg. Statt reiner Frucht setzt er auf Vanille und Karamell. Das Datenblatt beschreibt ihn als vollmundig und vanillig, dazu natürlich im Geschmack. Damit hebt er sich klar von den übrigen acht Flaschen ab.
Mit 25 % liegt er beim Alkohol im oberen Mittelfeld.
Kostenpunkt sind um die 16 Euro, genauso viel wie beim Wachauer. Auf Zusatzstoffe und künstliche Zusätze verzichtet er ebenfalls. Gerade das macht ihn für Leute interessant, die eben auf eine kurze Zutatenliste achten. Zu Desserts mit Vanille, etwa Eis oder einer Creme, passt diese Richtung naturgemäß gut.
Wo liegt der Haken? Wer eine pure, saftige Marille erwartet, bekommt hier etwas anderes. Als Ersatz für einen klassischen Marillenlikör taugt er deshalb wenig. Zur Herkunft schweigt das Datenblatt übrigens, das fällt bei diesem Preis durchaus auf. Vor dem Kauf hilft also ein ehrlicher Blick auf die eigene Vorliebe.
Immerhin sitzt der Schraubdeckel fest. Ein angebrochener Rest bleibt so gut verschlossen im Schrank.

Pur ist nur eine von vielen Möglichkeiten. Gerade im Sommer landet Marillenlikör oft im Glas mit Sekt oder Tonic. Ein Schuss davon gibt Prosecco eine fruchtige Note, ohne dass Sie viel mischen müssen.
Zum Mixen eignen sich laut Datenblatt vor allem die milden Liköre aus den Niederlanden. Bols und De Kuyper liegen bei 24 % und werden ausdrücklich für Cocktails und Longdrinks empfohlen. Ihr Geschmack fällt eher zurückhaltend aus, was im Mix hilft statt zu stören.
Hinter diesem Namen steckt im Handel meist ein Likör und kein reiner Brand. Die Bezeichnung stammt aus der Barkultur und taucht oft in alten Rezepten für Cocktails auf. Auch Marillenbrand meint hier einen Likör, wie der Alkoholgehalt von 24 % zeigt.
In der Küche wird es noch einfacher. Über Vanilleeis gegossen oder in geschlagene Sahne gerührt, wirkt schon ein kleiner Löffel. Auch Obstsalat verträgt einen Spritzer. Beim Backen verfliegt ein Teil des Alkohols, das Aroma bleibt allerdings weitgehend erhalten.
Für Kinder ist das nichts, auch nicht in Desserts ohne Erhitzen.

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Neben dem Geschmack entscheiden oft Kleinigkeiten über die Zufriedenheit. Wohl jeder kennt eine Flasche, die nach dem Anbruch nie wieder richtig zuging. Vier Punkte lassen sich vor dem Kauf leicht prüfen:
Edel wirkt ein Korken zweifellos. Zum Verschenken passt er gut, zum täglichen Öffnen weniger. Bei häufigem Gebrauch bröselt ein Naturkorken mit der Zeit. Schraubdeckel schließen dagegen dicht und lassen sich schnell wieder aufdrehen.
Zubehör wie besondere Gläser ist unnötig, ein kleines Stielglas reicht schlicht aus.
Fehlt die Herkunft im Datenblatt, muss das nichts Schlechtes heißen. Sie wissen dann eben nur weniger über den Ursprung der Früchte.
Likör verdirbt nicht so schnell wie Wein. Zucker und Alkohol konservieren ihn, auch nach dem Anbruch. Trotzdem verliert eine offene Flasche mit der Zeit an Aroma. Wie schnell das geht, hängt davon ab, wie viel Luft in der Flasche steht und wie warm der Platz ist.
Halb leere Flaschen altern schneller.
Je weniger Alkohol, desto empfindlicher ist der Inhalt. Bei Sorten mit 20 % lohnt es sich, die angebrochene Flasche zügig zu leeren. Kräftige Liköre mit 30 % stecken längere Pausen ohnehin besser weg. Einen festen Zeitraum nennt keiner der Hersteller im Datenblatt.
Neben dem Herd oder auf der sonnigen Fensterbank leidet Likör deutlich. Wärme und Licht lassen die Frucht schal schmecken und können die Farbe verändern. Kühl und dunkel gelagert, behält er sein Aroma deutlich länger.
Sicherheit spielt ebenfalls eine Rolle. Stellen Sie Likör nicht ins offene Regal im Wohnzimmer, wenn Kinder im Haus sind. Süße Getränke wirken auf Kinder harmlos, der Alkohol ist es nicht.
Im Supermarkt steht meist nur eine Handvoll Sorten im Regal, besondere Erzeugnisse kleiner Brennereien findet man dort selten.
Online ist die Auswahl größer. Dort sehen Sie Alkoholgehalt, Inhalt und Zutaten auf einen Blick. Preise schwanken außerdem täglich, ein kurzer Vergleich vor dem Bestellen zahlt sich aus. Achten Sie aber auf die Versandkosten. Bei einer einzelnen Flasche können sie den Preisvorteil schnell auffressen.
Spirituosen dürfen nur an Volljährige gehen, viele Händler verlangen deshalb eine Altersprüfung bei der Zustellung. Planen Sie also ein, dass jemand Volljähriges zu Hause ist. Ohne diese Prüfung bleibt das Paket in der Filiale liegen.
Ein guter Marillenlikör muss nicht teuer sein, er muss zu dem passen, was Sie damit vorhaben.
Im Laden lässt sich dafür die Flasche anfassen und das Etikett in Ruhe lesen. Probieren können Sie allerdings selten. Wer eine neue Sorte entdecken will, bestellt durchaus mal eine kleine Flasche mit 500 ml. Gefällt sie, folgt beim nächsten Mal die große.

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Vorteile
Nachteile
Nein, ein Likör ist gesüßt und meist milder als ein klarer Brand. Alle neun Sorten hier liegen zwischen 20 und 30 % Alkohol. Klare Brände haben dagegen deutlich mehr Alkohol und keinen Zucker. Verwirrend ist der Name Marillenbrand bei manchen Flaschen, gemeint ist trotzdem ein Likör.
Am besten pur und leicht gekühlt in einem kleinen Glas. Viele genießen ihn als Digestif nach dem Essen. Ebenso gut schmeckt er mit Sekt oder Tonic als Aperitif. Viel Eis bringt wenig, es verwässert das Aroma nur. Probieren Sie ruhig beide Varianten mit derselben Flasche, dann merken Sie schnell, was Ihnen liegt.
Nein, ein kühler und dunkler Schrank reicht schlicht aus. Zucker und Alkohol schützen den Likör auch in der angebrochenen Flasche. Kalt serviert schmeckt er manchen Leuten allerdings frischer. Dann kommt die Flasche vor dem Servieren kurz in den Kühlschrank, das genügt völlig.
Gute Flaschen gibt es schon ab rund 9 Euro. Das Feld reicht bis etwa 19 Euro, der Sieger dieses Vergleichs liegt mit Note 1,4 bei rund 16 Euro. Teurer heißt nicht automatisch besser. Gerade die teuerste Flasche hat nur die Note 2,3. Mehr Geld fließt oben eher in Inhalt oder Herkunft.
Ja, er eignet sich gut für Kuchen, Cremes und Sahne. Während des Backens verfliegt ein Teil des Alkohols, das Aroma bleibt. Ohne Erhitzen, etwa in einer Creme oder Sahne, bleibt der Alkohol vollständig drin. Kinder sollten solche Desserts deshalb nicht bekommen. Sorten mit viel Frucht wirken im Teig am besten.
Lange, solange sie gut verschlossen an einem kühlen, dunklen Ort steht. Eine feste Frist nennen die Hersteller in diesem Vergleich nicht. Nach einiger Zeit lässt allerdings das Aroma nach, besonders bei wenig Alkohol. Verflogenes Aroma zurückzuholen funktioniert nicht, auch Kühlen hilft da nicht mehr.
Für Cocktails passen die milden Sorten von Bols und De Kuyper am besten. Beide werden ausdrücklich zum Mixen empfohlen. Mit 24 % Alkohol drängen sie sich nicht in den Vordergrund. Bols kostet dabei nur etwa 9 Euro, De Kuyper ungefähr 16 Euro. Für die Hausbar reicht also die günstigere Flasche.
Ja, vor allem in einer schönen Flasche kommt er gut an. Die Flasche des Wachauer Siegers gilt als besonders ansprechend. Auch der Korken beim Likör aus Lörch macht optisch etwas her. Wichtig ist, den Geschmack der beschenkten Person grob zu kennen. Wer lieber herb trinkt, freut sich über einen süßen Likör eher wenig.
Ja, einige Hersteller verzichten nach eigenen Angaben darauf. Prinz gibt das ausdrücklich an, der Giffard ist ebenfalls frei davon. Viele andere Modelle tragen im Datenblatt dagegen ein Nein. Künstliche Aromen fehlen bei einigen weiteren Sorten trotzdem. Achten Sie beim Kauf auf die Zutatenliste, sie verrät mehr als die Werbung.
Am Ende liegt der Bailoni Wachauer Gold-Marillenlikör mit der Note 1,4 zu Recht vorn. Er verbindet 30 % Alkohol mit einem sehr intensiven, süß-fruchtigen Geschmack und verzichtet auf künstliche Aromen. Dazu kommt eine ansprechende Flasche mit 700 ml, die sich gut verschenken lässt. Rund 16 Euro sind dafür ein fairer Preis.
Als Preis-Leistungs-Sieger überzeugt der Bols Marillenbrand. Unter 10 Euro gibt es die Note 1,5, einen fest sitzenden Schraubdeckel und einen milden Geschmack, der sich gut mixen lässt. Mehr braucht die Hausbar selten. Allerdings enthält er Zusatzstoffe, wer darauf achtet, schaut sich besser andere Flaschen an.
Liebhaber von Vanille greifen zum Giffard, der ebenfalls auf 1,4 kommt. Gastgeber mit großem Freundeskreis fahren mit der Literflasche von Prinz gut. Eine teurere Flasche lohnt sich nur, wenn Sie gezielt mehr Inhalt oder eine bestimmte Herkunft suchen.
Ehrlich gesagt bleibt ein Nachteil für alle Sorten, denn Freunde herber Obstbrände werden mit süßem Likör kaum glücklich.
Für diesen Marillenlikör-Vergleich haben wir 9 Modelle anhand von 8 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 141 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 1.241 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 9 Händlerangebote, beantwortet 9 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 08.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
Redaktionelle Einschätzung, kein Labortest. Grundlage: technische Merkmale, Inhaltsstoffe, Kundenbewertungen und Preis; liegt uns ein Muster vor, zusätzlich die Nutzung im Alltag durch unser Team. Stand: 09/2026. So bewerten wir →
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Unsere Empfehlungen basierend auf der Note der Redaktion und Kundenbewertungen.
Redaktionelle Einschätzung, kein Labortest. Grundlage: technische Merkmale, Inhaltsstoffe, Kundenbewertungen und Preis; liegt uns ein Muster vor, zusätzlich die Nutzung im Alltag durch unser Team. Stand: 09/2026. So bewerten wir →
| Platz | Produkt | Marke | Note | Bester Preis | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| 1.Beste Empfehlung | 1. Bailoni Wachauer Gold-Marillenlikör | – | 1,4Sehr gut | 15,99 € | Zum Angebot |
| 2.Preis-Leistungs-Sieger | 2. Bols Marillenbrand | – | 1,5Sehr gut | 9,13 € | Zum Angebot |
| 3.Top Produkt | 3. Giffard Aprikosenlikör | – | 1,4Sehr gut | 16,50 € | Zum Angebot |
| 4. | 4. Prinz Marillenlikör | Prinz | 1,5Sehr gut | 18,37 € | Zum Angebot |
| 5. | 5. Roner Marille-Aprikosenlikör | – | 1,8Gut | 17,95 € | Zum Angebot |
| 6. | 6. Edelbranntweinbrennerei Bimmerle Lörch Marillenlikör | – | 2,2Gut | 10,24 € | Zum Angebot |
| 7. | 7. De Kuyper Marillenbrand | – | 2,3Gut | 15,99 € | Zum Angebot |
In die redaktionelle Note dieses Marillenlikör-Vergleichs fließen ein:
Redaktionelle Einschätzung, kein Labortest. Notenskala, Gewichtung und Siegerregeln: So bewerten wir