
Lausitzer Porter SchwarzesNote 1,5
Traditionelles Porterbier aus Deutschland und kein Zucker zugesetzt.
- gibt es auch als 5-Liter-Fass oder Kasten
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Schwarzbier Vergleich 2026: 7 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung. Schwarzbier
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| Alle 7 Modelle → seitlich wischen | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
Menge Preis pro Liter | |||||||
| Menge Preis pro Liter | 9 x 0,5 l 5,34 € | 20 x 0,5 l 4,30 € | 20 x 0,5 l 4,17 € | 9 x 0,5 l 6,18 € | 6 x 0,5 l 3,33 € | 12 x 0,5 l 3,83 € | 6 x 0,5 l 5,32 € |
Abgefüllt in | |||||||
| Abgefüllt in | Flaschen Mehrweg | Flaschen Mehrweg | Flaschen Mehrweg | Flaschen Mehrweg | Flaschen Mehrweg | Flaschen Mehrweg | Flaschen Mehrweg |
Aroma | |||||||
| Aroma | süß | süß-würzig | karamellig | diverse | feinmalzig | spritzig | würzig |
Herkunftsland | |||||||
| Herkunftsland | Deutschland | Deutschland | Deutschland | Deutschland | Deutschland | Deutschland | Deutschland |
Alkoholgehalt | |||||||
| Alkoholgehalt | 4,4 % vol. | 3,9 % vol. | 3,9 % vol. | 3,9 - 5,2 % vol. | 4,8 % vol. | 4,8 % vol. | 5 % vol. |
Glutenfei | |||||||
| Glutenfei | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
Kalorien | |||||||
| Kalorien | 51 kcal | 37 kcal | 35 kcal | k. A. | 42 kcal | 41 kcal | 43 kcal |
Kohlenhydrate | |||||||
| Kohlenhydrate | 5 g | 3 g | 3 g | k. A. | 2,5 g | 3 g | 4 g |
Zucker | |||||||
| Zucker | 0 g | 0 g | 1 g | k. A. | 0 g | 2 g | 0 g |
Vorteile | |||||||
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Angebot | |||||||
| Angebot | |||||||
7 Modelle verglichen · 9,99 € bis 42,99 € · beste Note 1,5 · Preise geprüft am 09.09.26

Lausitzer Porter SchwarzesNote 1,5
Traditionelles Porterbier aus Deutschland und kein Zucker zugesetzt.

Neuzeller Kloster-Bräu Schwarzer AbtNote 2,0
Mit süßlichem Geschmack und hat intensives Würz-Aroma.

Landskron Brauerei Görlitz Pupen-Schultzes SchwarzesNote 2,1
Handwerklich gebraut und wird in spezieller Flaschenverpackung versendet.
Röstmalz, Alkoholgehalt und Literpreis verraten mehr über ein Schwarzbier als die Farbe der Flasche. Sieben Modelle stehen hier nebeneinander, zwischen rund 10 und 43 Euro je Gebinde. Vergleichssieger wurde das Lausitzer Porter Schwarzes mit 1,5, zugleich vorn bei Preis und Leistung. Mögen Sie es leicht, greifen Sie zu 3,9 Prozent; kräftiger geht es mit 5 Prozent. Achten Sie auf den Preis je Liter. Zwischen 3,33 und 6,18 Euro schwankt er und sagt mehr aus als die Summe auf dem Kassenbon.
Aussagekräftiger als der Kastenpreis ist die Rechnung je Liter, denn die Gebinde reichen von sechs bis zwanzig Flaschen. Zwischen 3,9 und 5 Prozent Alkohol liegt ein Abstand, den man im Glas deutlich spürt. Beim Aroma trennen sich die Modelle klar: süß, süß-wü



Untergärig gebraut, dunkel durch stark geröstetes Malz: So entsteht ein Schwarzbier. Nicht aus Zucker, nicht aus Farbstoff. Geröstetes Malz gibt den typischen Ton, der je nach Brauart zwischen Kaffee, Karamell und dunkler Schokolade liegt.
Grob unterscheidet man drei Richtungen. Thüringisch-sächsische Machart bleibt schlank und trinkt sich wie ein Pils mit dunkler Note. Porter geht in die Tiefe, schmeckt voller und süßer. Dazwischen stehen handwerklich gebraute Varianten kleiner Brauereien, die oft karamellige Töne betonen.
Sichtbar wird das an den Angaben zum Aroma. Beim Lausitzer Porter Schwarzes steht schlicht süß, beim Neuzeller Kloster-Bräu süß-würzig, bei Landskron karamellig. Köstritzer wird als feinmalzig beziehungsweise spritzig geführt, Störtebeker als würzig. Feinheiten für Kenner sind das nicht, sondern der Unterschied zwischen zwei Bieren, die im Glas gleich aussehen.
Dunkel heißt zwar oft schwer, hier stimmt das allerdings nicht durchgängig.
Leichtere Vertreter liegen bei 3,9 Prozent Alkohol und 35 bis 37 Kalorien auf einen Zehntelliter. Kräftigstes Bier im Feld: 5 Prozent. Entscheidet jemand nach Farbe allein, greift er durchaus daneben. Schauen Sie stattdessen auf Alkoholgehalt und Aroma. Dann wissen Sie vorher, was ins Glas kommt, und sparen sich die Enttäuschung nach dem ersten Schluck.
Sechs Angaben genügen, um die Auswahl einzugrenzen. Alle sechs stehen in der Vergleichstabelle.
Zum Unterscheiden bringt wenig, wie abgefüllt wurde, denn alle sieben Biere kommen in Mehrwegflaschen. Ebenso die Herkunft, sämtliche Modelle stammen aus Deutschland.
Glutenfrei ist keines.
Steht Glutenfreiheit auf Ihrer Liste, hilft Ihnen dieser Vergleich nicht weiter. Bei allen sieben Bieren lautet die Angabe gleich, und zwar Nein. Keine Lücke im Datenblatt also, sondern eine klare Auskunft.


Vorn liegt das Lausitzer Porter Schwarzes, benotet mit 1,5. Neun Halbliterflaschen für rund 24 Euro ergeben 5,34 Euro je Liter. Teuer im Feld, doch das Bier bringt 4,4 Prozent Alkohol, ein süßes Porter-Aroma und den Verzicht auf zugesetzten Zucker mit. Diese Sorte gibt es auch als Fass oder Kasten.
| Modell | Note | Alkohol |
|---|---|---|
| Lausitzer Porter Schwarzes | 1,5 | 4,4 % vol. |
| Neuzeller Kloster-Bräu Schwarzer Abt | 2,0 | 3,9 % vol. |
| Landskron Pupen-Schultzes Schwarzes | 2,1 | 3,9 % vol. |
| Köstritzer Schwarzbier (12er) | 2,3 | 4,8 % vol. |
| Störtebeker Schwarz-Bier | 2,5 | 5 % vol. |
Zwei Biere im Feld bleiben bei 3,9 Prozent. Neuzelles Klosterbier gilt als leicht und süffig mit würzigem Ton, kostet aber rund 43 Euro und damit am meisten in der Summe. Bei zwanzig Flaschen geht das in Ordnung, für den Probierkauf taugt wenig, was gleich einen ganzen Kasten voraussetzt.
Das Görlitzer Bier liegt beim Literpreis mit 4,17 Euro am günstigsten.
Trinken Sie selten Bier, lassen Sie von beiden Zwanzigerkästen die Finger. Kleine Gebinde passen dann besser, etwa der Sechserpack für rund 10 Euro oder jenes Set mit neun verschiedenen Sorten. Störtebeker mit 5 Prozent passt umgekehrt nicht zu jedem, denn es ist das kräftigste Bier hier und hat mit 2,5 die schwächste Note bekommen.

Häufigster Fehler ist der Blick auf die Gesamtsumme. Ein Kasten für 42 Euro wirkt teuer neben einem Sechserpack für 10 Euro. Rechnet man auf den Liter um, dreht sich das Bild: 4,17 Euro gegen 3,33 Euro, der Abstand schrumpft auf wenige Cent je Flasche.
Zweiter Fehler: die Menge. Zwanzig Flaschen stehen lange, wenn im Haushalt nur gelegentlich ein Bier geöffnet wird. Mit der Zeit verliert Bier an Aroma, gerade die feinen Röstnoten. Sechs Flaschen sind dann die bessere Wahl, auch wenn sie je Liter mehr kosten.
Dritter Fehler ist die Annahme, dunkel sei gleich stark. Zwei Biere hier liegen bei 3,9 Prozent und damit unter manchem hellen Pils. Sucht jemand ein kräftiges Bier und geht nach der Farbe, landet er womöglich beim leichtesten Modell.
Kaufen Sie vor dem Kastenkauf einen Sechserpack derselben Marke. Zehn Euro sind schnell ausgegeben, ein Kasten mit zwanzig Flaschen einer Sorte, die Ihnen nicht schmeckt, ärgert Sie dagegen wochenlang. Bei mehreren Kandidaten hilft ein Probierset weiter.
Und noch etwas: Schwarzbier gehört nicht eiskalt ins Glas.
Bei sechs Grad schmecken Sie von den Röstnoten kaum etwas. Acht bis zehn Grad sind besser, dann kommen Karamell und Malz durch. Kosten tut das nichts, ändert aber mehr als der Wechsel zur teureren Marke.
Licht ist der größte Feind. Deshalb stehen Biere in braunen Flaschen, und deshalb sollten Kästen nicht auf dem Balkon lagern. Ein kühler, dunkler Raum genügt, im Keller trifft man meist beides an.
Stehend lagern, nicht liegend. Anders als beim Wein hat der Verschluss keinen Korken, der feucht bleiben muss. Liegende Flaschen bieten dem Bier mehr Fläche zur Luft im Hals, und das beschleunigt den Verlust an Frische.
Zwischen acht und zehn Grad entfaltet ein Schwarzbier seine Röstaromen am besten. Kälter wirkt es flach, wärmer kommt die Süße zu stark durch. Beim karamelligen Bier aus Görlitz fällt das besonders auf.
Das Glas sollte sauber und fettfrei sein.
Öffnet jemand die Flasche direkt aus dem Kühlschrank mit vier Grad und kippt sie ins Glas, bekommt er ein kaltes, weitgehend aromafreies Getränk. Zehn Minuten Wartezeit ändern das spürbar. Bei einem einfachen Pils ist das unnötig, bei einem Röstmalzbier zahlt es sich durchaus aus.

Drei Käufergruppen lassen sich aus den Daten ablesen. Sie unterscheiden sich weniger im Geschmack als in der Menge und im Anlass.
Trinken Sie regelmäßig ein dunkles Bier und wollen Vorrat anlegen, fahren Sie mit den Zwanzigerkästen am besten. Bei 4,17 und 4,30 Euro je Liter liegen sie im günstigen Bereich, und beide Biere bleiben mit 3,9 Prozent leicht genug für den Feierabend. Voraussetzung ist Platz im Keller.
Die Stammwürze gibt an, wie viel gelöster Malzextrakt vor der Gärung in der Würze steckt. Sie wird in Prozent angegeben und lässt auf Vollmundigkeit und Alkoholgehalt schließen. Beim Köstritzer im Sechserpack liegt sie bei 11,4 Prozent.
Gelegenheitstrinkern reicht der Sechserpack. Rund 10 Euro, sechs Halbliterflaschen, feinmalziges Aroma und 4,8 Prozent Alkohol. Mit 3,33 Euro je Liter ist das obendrein der niedrigste Wert im ganzen Feld, was bei kleinen Gebinden selten vorkommt.
Als Geschenk funktioniert nur eines der sieben Angebote wirklich.
Neun verschiedene Schwarzbierspezialitäten kommen im Set von Gourmeo24, gesichert verpackt, mit einem Alkoholbereich von 3,9 bis 5,2 Prozent. Rund 28 Euro für neun Flaschen ergeben 6,18 Euro je Liter und damit den höchsten Wert hier. Als reiner Vorrat spart kaum jemand damit etwas, als Geschenk für jemanden, der dunkle Biere mag, ist der Aufpreis vertretbar. Ein Dunkles aus dem Nachbarland finden Sie übrigens unter bayerische Biersorten, wenn Sie über die sächsische und thüringische Tradition hinausschauen möchten.
Von 35 bis 51 Kalorien auf einen Zehntelliter reichen die Werte im Vergleich. Auf eine halbe Flasche gerechnet ergibt das eine Spanne, die man beim dritten Glas durchaus merkt.
Am niedrigsten liegt das Görlitzer Bier mit 35 kcal, dicht gefolgt vom Neuzeller mit 37 kcal. Beide haben 3,9 Prozent Alkohol und 3 Gramm Kohlenhydrate. Zusammenhang besteht: Alkohol liefert den größten Teil der Kalorien im Bier, nicht der Restzucker.
Am oberen Ende steht der Vergleichssieger mit 51 kcal und 5 Gramm Kohlenhydraten. Für ein Porter ist das nicht ungewöhnlich, es bleibt trotzdem ein Abstand von knapp der Hälfte gegenüber dem leichtesten Modell.
Achten Sie auf die Figur, greifen Sie also nicht zum vollmundigsten Bier.
Bei einem einzelnen Glas am Abend spielt die Sache keine große Rolle. Trinkt jemand drei Flaschen am Wochenende, summiert sich der Abstand dagegen. Beim Set fehlt die Kalorienangabe ganz, weil dort neun verschiedene Sorten enthalten sind und eine gemeinsame Zahl keinen Sinn ergäbe. Ehrlich ist das, für die Rechnung hilft es nicht.
Zwischen 2,5 und 5 Gramm bewegen sich die Kohlenhydrate. Den niedrigsten Wert hat das Köstritzer im Sechserpack. Doppelt so hoch liegt der Spitzenwert, in absoluten Zahlen sind es wenige Gramm.
Stimmt die Temperatur, kommt ein Schwarzbier am besten zur Geltung. Zu kalt eingeschenkt verschwindet das Malz. Holt jemand die Flasche aus dem tiefsten Fach des Kühlschranks, schmeckt er vor allem Kälte.
Acht Grad sind eine gute Richtung, eher etwas darüber als darunter. Stellen Sie die Flasche zwanzig Minuten vorher auf den Tisch, dann passt es meistens.
Zum Glas: Ein schlanker Becher oder eine Tulpe hält den Schaum länger. Dickwandige Krüge erwärmen das Bier langsamer, zeigen dafür die Farbe schlechter. Beides funktioniert, nur eben mit unterschiedlichem Ergebnis.
Beim Essen liegt der Reiz in der Röstnote. Gegrilltes passt gut, ebenso Schmorgerichte und kräftiger Käse. Süße Speisen sind heikel: Zu einem karamelligen Bier wird ein Schokoladendessert schnell zu viel des Guten, weil beide in dieselbe Richtung ziehen.
Die Stammwürze gibt an, wie viel gelöste Bestandteile vor der Gärung in der Würze stecken. Aus ihr entstehen später Alkohol und Restsüße. Beim Köstritzer Schwarzbier im Sechserpack sind 11,4 Prozent angegeben, ein Wert im mittleren Bereich für ein Vollbier.
Ein Hinweis zur Reihenfolge am Abend: Fangen Sie nicht mit dem kräftigsten Bier an, sonst schmeckt danach alles flach.

Nicht jedes der sieben Modelle ist für dieselbe Gelegenheit gedacht. Manche kauft man kistenweise für den Alltag. Andere einmal im Jahr als Geschenk, sorgfältig ausgesucht für jemanden, der dunkle Biere wirklich mag.
Trinken Sie regelmäßig ein Feierabendbier, schauen Sie auf Literpreis und Gebindegröße. Zwölf Flaschen Köstritzer kosten rund 23 Euro und kommen auf 3,83 Euro je Liter. Damit steht ordentlich Vorrat im Keller, ohne dass es teuer wird. Für einen einzelnen Abend ist so ein Kasten allerdings unnötig.
Kleinen Runden reichen sechs Flaschen.
Kräftig fällt das Störtebeker Schwarz-Bier mit 5 Prozent Alkohol aus, rund 16 Euro im Sechserpack, umgerechnet 5,32 Euro je Liter. Gegenüber dem Großgebinde zahlen Sie deutlich mehr. Dafür steht nichts monatelang herum.
Wer ein großes Gebinde kauft, ohne die Sorte zu kennen, sitzt im schlimmsten Fall auf zwanzig Flaschen, die ihm nicht schmecken. Probieren Sie eine Sorte erst einzeln oder im Sechserpack. Ein Kasten lohnt sich nur, wenn Ihnen das Bier sicher zusagt.
Als Mitbringsel funktioniert Gourmeo24 am besten: neun verschiedene Spezialitäten, rund 28 Euro, versendet in einer Verpackung für Flaschen. Für den Eigenbedarf zahlen Sie hier mit 6,18 Euro je Liter am meisten im Feld.

Zwischen rund 10 und 43 Euro liegen die sieben Modelle. Diese Spanne sagt für sich genommen wenig aus, weil dahinter unterschiedlich große Gebinde stecken.
Aussagekräftiger ist die Rechnung je Liter. Am günstigsten kommt Köstritzer im Zwölferpack mit 3,83 Euro weg, dicht gefolgt vom Görlitzer Bier der Landskron Brauerei mit 4,17 Euro und dem Neuzeller mit 4,30 Euro. Oben stehen das Gourmeo24-Set mit 6,18 Euro und das Lausitzer Porter mit 5,34 Euro.
| Modell | Gesamtpreis | Preis je Liter |
|---|---|---|
| Köstritzer Schwarzbier (12 x 0,5 l) | rund 23 Euro | 3,83 € |
| Landskron Pupen-Schultzes Schwarzes | rund 42 Euro | 4,17 € |
| Neuzeller Schwarzer Abt | rund 43 Euro | 4,30 € |
| Lausitzer Porter Schwarzes | rund 24 Euro | 5,34 € |
| Gourmeo24 Schwarzbier-Bierset | rund 28 Euro | 6,18 € |
Bei rund 10 Euro liegt die niedrigste Summe im Feld, ebenfalls für ein Köstritzer, hier im Sechserpack. Umgerechnet sind das 3,33 Euro je Liter und damit der beste Wert überhaupt.
Mehr Geld bringt also nicht automatisch mehr Bier je Euro. Es bringt andere Sorten, kleinere Brauereien und aufwendigere Verpackung. Schaut jemand allein auf die Menge, spart kaum etwas, wer zur teuersten Kiste greift.
Gut eineinhalb Prozentpunkte trennen die sieben Modelle beim Alkohol. Neuzeller und Görlitzer kommen auf 3,9 Prozent, Störtebeker auf 5 Prozent. Dazwischen liegen die beiden Köstritzer mit 4,8 Prozent und das Lausitzer Porter mit 4,4 Prozent.
Das klingt nach wenig. Über einen Abend gerechnet macht es durchaus einen Unterschied.
Ähnlich überschaubar fällt die Spanne bei den Brennwerten aus. Landskron liegt mit 35 kcal am niedrigsten, Neuzelle bei 37 kcal, die Köstritzer bei 41 und 42 kcal, Störtebeker bei 43 kcal. Angeführt wird die Liste vom Lausitzer Porter mit 51 kcal.
Wer Schwarzbier wegen der dunklen Farbe für besonders schwer hält, liegt bei den gemessenen Werten daneben.
Kohlenhydrate bewegen sich zwischen 2,5 und 5 Gramm. Beim Gourmeo24-Set fehlen Angaben zu Brennwert und Kohlenhydraten ganz, weil es neun verschiedene Biere enthält. Achtet jemand auf diese Werte, bekommt er hier keine belastbare Auskunft.
Gluten enthalten alle sieben. Bei Zöliakie taugt keines der Modelle im Feld.

Alle sieben Biere kommen in Mehrwegflaschen und stammen aus Deutschland. Beim Schwarzbier ist das keine Selbstverständlichkeit, sondern hängt mit der Geschichte der Sorte zusammen: Brauereien mit dieser Tradition sitzen meist in Thüringen, Sachsen und Brandenburg.
Mehrweg heißt Pfand, und Pfand heißt Rückgabe. Bestellen Sie online, schleppen Sie die leeren Flaschen selbst zum Laden. Bei zwanzig Flaschen ist das ein Weg, den man einplanen sollte.
Zwei Anbieter versenden in einer besonderen Verpackung für Flaschen, die Landskron Brauerei Görlitz und Gourmeo24. Damit sinkt das Risiko von Bruch auf dem Transportweg spürbar.
Zur Haltbarkeit machen die Hersteller im Vergleich keine einheitlichen Angaben. Verlassen Sie sich auf den Aufdruck, nicht auf Faustregeln aus dem Netz.
Im Getränkemarkt stehen meist ein oder zwei bekannte Marken, das war es dann. Köstritzer finden Sie fast überall, regionale Brauereien selten außerhalb ihrer Gegend.
Online sieht das anders aus. Bergquells Lausitzer Porter oder das Neuzeller Klosterbier sind im Versand ohne Umweg zu bekommen, teils auch als Fass oder ganzer Kasten.
Der Nachteil liegt beim Gewicht. Zwanzig Halbliterflaschen wiegen über fünfzehn Kilo, und das schlägt sich im Versand nieder. Rechnen Sie den Aufschlag mit ein, bevor Sie den Literpreis mit dem Regalpreis vergleichen.
Ein weiterer Punkt: Im Laden sehen Sie das Mindesthaltbarkeitsdatum vor dem Kauf. Online nicht.
Probieren Sie eine Sorte zum ersten Mal, fahren Sie mit dem kleinen Gebinde besser. Erst wenn klar ist, dass es schmeckt, lohnt der Kasten. Ähnlich gehen viele bei anderen Getränken vor, etwa beim Vergleich verschiedener Rumsorten, wo die Geschmacksunterschiede noch größer ausfallen. Die Regel bleibt dieselbe: kleine Menge zuerst.
Aus mehreren Größen entsteht die Note, nicht aus einem Geschmacksurteil. Die Redaktion schaut auf Herstellerangaben, Ausstattung des Angebots, Handhabung beim Kauf sowie das Verhältnis von Preis und Leistung. Kundenbewertungen fließen ergänzend ein, sie sind nie der Ausschlag.
Zur Ausstattung zählt, ob es mehrere Gebindegrößen gibt, ob zugesetzter Zucker angegeben ist, ob der Versand geschützt erfolgt und wie vollständig die Nährwerte ausgewiesen sind. Fehlende Angaben kosten Punkte, weil sie die Entscheidung erschweren.
Mit 1,5 liegt das Lausitzer Porter Schwarzes vorn. Es ist ein traditionelles Porterbier ohne zugesetzten Zucker, erhältlich als Neunerpack, als Kasten und als Fünf-Liter-Fass. Diese Auswahl an Gebinden hat im Feld sonst keiner. Der Literpreis von 5,34 Euro ist allerdings der zweithöchste.
Beim Preis-Leistungs-Sieger fällt das Urteil auf dasselbe Modell. Ungewöhnlich ist das und liegt daran, dass die günstigeren Angebote bei der Ausstattung deutlich zurückliegen.
Direkt dahinter folgt Neuzelle mit 2,0, danach Landskron mit 2,1. Die beiden Köstritzer erreichen 2,2 und 2,3, Störtebeker 2,5. Zwischen Platz zwei und Platz sieben liegt ein halber Notenpunkt. Sich allein an der Note festzuhalten bringt wenig, wenn die Abstände so eng sind.

Vorteile
Nachteile
Rund acht Grad sind eine gute Richtung, eher etwas wärmer als kälter. Bei niedrigeren Temperaturen tritt die Röstnote des Malzes zurück, und übrig bleibt vor allem der Eindruck von Kälte. Nehmen Sie die Flasche etwa zwanzig Minuten vor dem Öffnen aus dem Kühlschrank. Tiefes Kühlen bringt wenig, außer an sehr heißen Tagen.
Nein, die dunkle Farbe sagt nichts über den Alkoholgehalt. Im Vergleich reicht die Spanne von 3,9 Prozent beim Neuzeller und beim Görlitzer bis zu 5 Prozent beim Störtebeker. Die beiden Köstritzer liegen bei 4,8 Prozent, das Lausitzer Porter bei 4,4 Prozent. Das entspricht dem, was auch helle Vollbiere mitbringen.
Landskrons Görlitzer Bier liegt mit 35 kcal auf einen Zehntelliter am niedrigsten. Neuzelle folgt mit 37 kcal. Oben steht das Lausitzer Porter mit 51 kcal. Für das Set von Gourmeo24 sind keine Kalorienwerte angegeben, weil es neun verschiedene Biere enthält.
Keines der sieben Modelle ist glutenfrei. Alle Hersteller geben das ausdrücklich an. Gebraut wird Schwarzbier aus Gerstenmalz, und Gerste enthält Gluten. Bei Zöliakie funktioniert das nicht, hier führt der Weg nur über eigens glutenfrei gebraute Biere, die in diesem Vergleich nicht vertreten sind.
Ein schlanker Becher oder eine Tulpe hält den Schaum am längsten und zeigt die Farbe gut. Dickwandige Krüge wärmen langsamer auf, dafür sehen Sie vom Bier wenig. Beides geht, ein spezielles Schwarzbierglas ist unnötig. Wichtiger ist, dass das Glas sauber und fettfrei bleibt, sonst fällt der Schaum sofort zusammen.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Flasche gibt die Richtung vor. Danach ist das Bier nicht schlecht, es verliert aber an Frische und wird flacher im Geschmack. Lagern Sie die Flaschen dunkel, kühl und stehend. Wie lange genau ein Bier gut bleibt, hängt davon ab, wie es gelagert wurde, nicht allein vom Aufdruck.
Im Vergleich liegen die Angebote zwischen rund 10 und 43 Euro, je nach Gebindegröße. Beim Preis je Liter reicht die Spanne von 3,33 Euro beim Köstritzer Sechserpack bis 6,18 Euro beim Set. Eine höhere Summe bedeutet meist ein größeres Gebinde, nicht zwangsläufig ein besseres Bier.
Ein Set lohnt sich nur, wenn Sie mehrere Stile kennenlernen oder verschenken wollen. Neun deutsche Spezialitäten von Gourmeo24 kosten rund 28 Euro und liegen beim Preis je Liter mit 6,18 Euro an der Spitze. Wissen Sie schon, welche Sorte Ihnen schmeckt, fahren Sie mit einem Sechser- oder Zwölferpack deutlich günstiger.
Gegrilltes, Schmorgerichte und kräftiger Käse harmonieren gut mit der Röstnote. Bei süßen Nachspeisen wird es schwierig, weil ein karamelliges Bier und ein Schokoladendessert in dieselbe Richtung ziehen. Zu sehr milden Gerichten passt es ebenfalls schlecht, das Bier überdeckt sie dann.
Die Farbe kommt vom Röstmalz, das beim Darren stärker erhitzt wird als helles Malz. Daraus entstehen die Röstaromen, die je nach Sorte nach Karamell, Kaffee oder dunkler Schokolade schmecken. Köstritzer setzt laut Hersteller auf ein spezielles Röstmalz, das an geröstete Esskastanie erinnert.
Vergleichssieger ist das Lausitzer Porter Schwarzes der Bergquell-Brauerei Löbau, benotet mit 1,5. Den Ausschlag gibt die Ausstattung: ein traditionelles Porterbier ohne zugesetzten Zucker, erhältlich als Neunerpack, als Kasten und als Fünf-Liter-Fass. Diese Auswahl bietet im Feld kein anderer Anbieter. Dieselbe Flasche gewinnt auch die Wertung für Preis und Leistung, weil die günstigeren Angebote bei Gebindeauswahl und Angaben spürbar zurückliegen.
Ehrlich bleibt anzumerken: Mit 5,34 Euro je Liter ist es das zweitteuerste Angebot im Vergleich, und mit 51 kcal auf einen Zehntelliter liegt es beim Brennwert an der Spitze. Achten Sie auf beides, greifen Sie besser woanders hin.
Für den Alltag und den vollen Keller ist das Köstritzer Schwarzbier die vernünftigere Wahl. Note 2,3, rund 23 Euro für zwölf Flaschen, 3,83 Euro je Liter. Trinken Sie nur gelegentlich ein dunkles Bier, nehmen Sie denselben Klassiker im Sechserpack für rund 10 Euro.
Kräftiger mag es das Störtebeker Schwarz-Bier mit 5 Prozent Alkohol, Note 2,5. Leichter und süffiger fallen Neuzeller und Görlitzer aus, beide mit 3,9 Prozent und den niedrigsten Brennwerten im Feld. Als Geschenk führt der Weg zum Set von Gourmeo24.
Die Abstände zwischen Platz zwei und Platz sieben betragen einen halben Notenpunkt. Hier entscheidet der Geschmack mehr als die Tabelle.
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Für diesen Schwarzbier-Vergleich haben wir 7 Modelle anhand von 9 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 60 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 143 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 7 Händlerangebote, beantwortet 10 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 09.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.


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Unsere Empfehlungen basierend auf Testnoten und Kundenbewertungen.
| Platz | Produkt | Marke | Note | Bester Preis | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| 1.Beste Empfehlung | 1. Lausitzer Porter Schwarzes | Bergquell-Brauerei Löbei | 1,5Sehr gut | 24,03 € | Zum Angebot |
| 2.Top Produkt | 2. Neuzeller Kloster-Bräu Schwarzer Abt | Neuzeller Kloster-Bräu | 2,0Gut | 42,99 € | Zum Angebot |
| 3. | 3. Landskron Brauerei Görlitz Pupen-Schultzes Schwarzes | Landskron Brauerei Görlitz | 2,1Gut | 41,69 € | Zum Angebot |
| 4. | 4. Gourmeo24.com Schwarzbier-Bierset | Gourmeo24 | 2,2Gut | 27,79 € | Zum Angebot |
| 5. | 5. Köstritzer Schwarzbier | Köstritzer | 2,3Gut | 9,99 € | Zum Angebot |
| 6. | 6. Köstritzer Schwarzbier | Köstritzer | 2,3Gut | 22,95 € | Zum Angebot |
| 7. | 7. Störtebeker Schwarz-Bier | Störtebeker | 2,5Gut | 15,95 € | Zum Angebot |