
Budweiser Budvar OriginalNote 2,3
Schmeckt hopfig-würzig und nutzt Glas statt Kunststoff.
- 0,33 Liter Fassungsvermögen
Letzte Aktualisierung:
Tschechisches Bier Vergleich 2026: 5 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung.
Produkte nebeneinander, Merkmale untereinander. Mit den Pfeilen oder per Wischen lassen sich alle Spalten durchblättern — der Merkmalsname bleibt dabei stehen.
| Alle 5 Modelle → seitlich wischen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
Menge Preis pro Liter | |||||
| Menge Preis pro Liter | 12 x 0,33 Liter 5,05 € pro Liter | 6 x 0,5 Liter 5,66 € pro Liter | 24 x 0,5 Liter 2,91 € pro Liter | 1 x 0,33 Liter 45,42 € pro Liter | 6 x 0,5 Liter 1,41 € pro Liter |
Bierart | |||||
| Bierart | Pilsener | helles Lagerbier | helles Lagerbier | Pilsener | Pilsener |
Geschmack | |||||
| Geschmack | hopfig-würzig | leicht herb | hopfig-würzig | herb-süßlich | malzig-herb |
Farbe | |||||
| Farbe | Goldgelb | Goldgelb | Goldgelb | Goldgelb | Goldgelb |
Ursprungsland | |||||
| Ursprungsland | Tschechische Republik | Tschechische Republik | Tschechische Republik | Tschechische Republik | Tschechische Republik |
Brennwert pro 100 ml | |||||
| Brennwert pro 100 ml | 41 kcal | 45 kcal | 44 kcal | 46 kcal | 43 kcal |
Alkoholgehalt | |||||
| Alkoholgehalt | 5,0 Vol.-% | 4,9 Vol.-% | 5,1 Vol.-% | 4,4 Vol.-% | 5,0 Vol.-% |
Hauptzutaten | |||||
| Hauptzutaten | • Wasser • Gerstenmalz • Hopfen | • Wasser • Gerstenmalz • Hopfen | • Wasser • Gerstenmalz • Hopfen | • Wasser • Gerstenmalz • Hopfen | • Wasser • Gerstenmalz • Hopfen |
Verpackung | |||||
| Verpackung | Glasflasche | Glasflasche | Dose | Glas | Glasflasche |
Vorteile | |||||
| Vorteile |
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Angebot | |||||
| Angebot | |||||
5 Modelle verglichen · 14,99 € bis 34,95 € · beste Note 2,3 · Preise geprüft am 07.09.26

Budweiser Budvar OriginalNote 2,3
Schmeckt hopfig-würzig und nutzt Glas statt Kunststoff.

Bernard Bezlepkovy LezakNote 2,4
Geeignet bei Zöliakie und schmeckt leicht herb.

Radegast Ryze horkaNote 2,4
Reicht als großer Vorrat und schmeckt hopfig-würzig.
Beim Kauf von tschechischem Bier entscheidet vor allem, welche Bierart Sie mögen und wie viel Sie auf einmal abnehmen wollen. Verglichen werden hier fünf Sorten zwischen rund 15 und 35 Euro je Gebinde. Vergleichssieger ist das Budweiser Budvar Original mit der Note 2,2, ein Pilsener mit hopfig-würzigem Geschmack in der 0,33-Liter-Glasflasche. Müssen Sie auf Gluten verzichten, kommt der Bernard Bezlepkovy Lezak (Note 2,4) infrage, denn er trägt den Hinweis für Menschen mit Zöliakie. Radegast Ryze horka liefert die größte Menge, nämlich 24 halbe Liter im Kasten. Einen ausgewiesenen Preis-Leistungs-Sieger gibt es in diesem Vergleich nicht.
Pilsener und helles Lagerbier sind die beiden Arten im Vergleich, sie unterscheiden sich vor allem in der Herbe. Zwischen 4,9 und 5,1 Volumenprozent bewegt sich der Alkoholgehalt aller fünf Sorten, also sehr eng. Aussagekräftiger als der Kastenpreis ist der Gr

Gebraut wird tschechisches Bier untergärig, meist hell, goldgelb und mit deutlicher Hopfennote. Unterschieden werden im Wesentlichen zwei Arten: Pilsener und helles Lagerbier. Beide gären kühl und über längere Zeit. Wasser, Gerstenmalz und Hopfen bilden dabei die gesamte Zutatenliste, mehr steht in keinem der Datenblätter.
Im Detail liegt der Unterschied bei der Betonung. Pilsener setzt stärker auf den Hopfen, schmeckt herber und endet trockener. Runder fällt dagegen das helle Lager aus, weil die Malzseite deutlicher hervortritt.
Drei Sorten sind Pilsener, zwei Lagerbiere.
Goldgelb sind alle fünf, was allerdings wenig über den Geschmack verrät. Wichtiger ist die Beschreibung der Geschmacksrichtung: hopfig-würzig, leicht herb, herb-süßlich oder malzig-herb. Zwischen einem hopfig-würzigen und einem malzig-herben Bier liegen Welten, obwohl beide im Glas gleich aussehen. Sich an der Farbe zu orientieren taugt wenig.
Untergärig heißt, dass sich die Hefe während der Gärung am Boden des Tanks sammelt und bei niedrigen Temperaturen arbeitet. Das Ergebnis ist ein klares, haltbares Bier mit zurückhaltender Hefenote. Pils gehört zu dieser Gruppe, ebenso das helle Lager.
Probieren Sie zum Einstieg ein klassisches Pilsener. Von dort aus lässt sich in beide Richtungen weitergehen, hin zum Malzigen oder zum noch Herberen.
Bevor Sie zum Kasten greifen, lohnt ein kurzer Blick auf ein paar Zahlen. Die meisten davon stehen direkt auf der Verpackung.
Als Entscheidungshilfe bringt der Brennwert wenig. 41 bis 45 Kilokalorien je 100 Milliliter, diese Spanne merkt beim Trinken niemand. Ähnlich steht es um den Alkoholgehalt: 4,9 gegen 5,1 Volumenprozent trägt keine Kaufentscheidung.
Cent-Rechnerei bringt wenig.
Achten Sie stattdessen darauf, ob Pfand im ausgewiesenen Preis enthalten ist. Bei manchen Angeboten steht es getrennt daneben, dann wirkt der Kasten zunächst günstiger, als er an der Kasse tatsächlich ist. Zwei Datenblätter im Feld weisen das Pfand ausdrücklich als enthalten aus, was den Vergleich der Zahlen erleichtert.

Größer als die eng beieinanderliegenden Noten vermuten lassen sind die Unterschiede zwischen den fünf Sorten.
| Modell | Bierart | Note |
|---|---|---|
| Budweiser Budvar Original | Pilsener | 2,2 |
| Bernard Bezlepkovy Lezak | helles Lagerbier | 2,4 |
| Radegast Ryze horka | helles Lagerbier | 2,4 |
| Pilsner Urquell | Pilsener | 2,7 |
| Staropramen Pils | Pilsener | 2,7 |
Vorn liegt das Budvar mit 2,2. Zwölf Flaschen zu 0,33 Liter stecken im Kasten, geschmacklich hopfig-würzig. Für wen passt das nicht? Trinken Sie gern einen halben Liter am Stück, ärgert das ständige Nachschenken.
Zwei Sorten teilen sich die 2,4. Glutenfrei und leicht herb kommt das Bernard daher, allerdings nur zu sechst, und beim Grundpreis liegt es mit 5,66 Euro je Liter am höchsten im Feld. Ohne Zöliakie ist dieser Aufpreis schlicht unnötig.
Radegast bietet 24 halbe Liter zu 2,91 Euro je Liter.
Bei den beiden Sorten mit 2,7 lohnt der Blick auf die Angaben. Malzig-herb kommt Staropramen daher und weist 1,41 Euro je Liter aus, Pfand enthalten. Herb-süßlich schmeckt dagegen Pilsner Urquell, und dessen Mengenangaben widersprechen sich zwischen Einzelflasche und Gebinde. Prüfen Sie diese Angabe beim Händler, bevor Sie bestellen.
Am häufigsten greifen Käufer zum größten Kasten, weil der Grundpreis am besten aussieht. 24 halbe Liter sind zwölf Liter Bier. Trinken Sie allein und öffnen zwei Flaschen am Wochenende, brauchen Sie dafür drei Monate.
So lange soll Bier nicht stehen. Es verliert an Frische, die Hopfennote flacht ab, und am Ende kippt der Vorteil beim Preis in einen Nachteil beim Geschmack.
Zweiter Fehler: Lagerung im Warmen. Bier mag es kühl, dunkel und ruhig. Neben der Heizung oder im sonnigen Wintergarten altert ein Kasten deutlich schneller als einer im Keller.
Dritter Punkt, oft unterschätzt: das Glas. Reste von Spülmittel zerstören den Schaum binnen Sekunden. Spülen Sie Biergläser gründlich mit klarem Wasser nach, sonst taugt auch das beste Bier wenig.
Als vierten Fehler nennen Brauereien die Temperatur beim Einschenken. Zu kaltes Bier gibt kaum Aroma her, dann schmeckt ein hopfig-würziges Budvar ähnlich wie jedes andere helle aus dem Kühlschrank. Zu warm serviert wirkt es dagegen breit und süßlich.
Greifen Sie regelmäßig zu Dosen statt Flaschen, sollten Sie wissen: Die Verpackung beeinflusst den Geschmack durchaus. Einen eigenen Überblick dazu bietet der Vergleich über Bier in der Dose, dort geht es um Haltbarkeit und Handhabung. Die Grundregeln zur Lagerung gelten allerdings für beide Verpackungsformen gleichermaßen.
Glutenfreies Bier war lange ein Notbehelf. Wer kein Gerstenmalz verträgt, bekam dünne Erzeugnisse aus Hirse oder Reis, die mit einem Lager wenig gemein hatten.
Das hat sich geändert. Beim Bernard Bezlepkovy Lezak stehen Wasser, Gerstenmalz und Hopfen als Hauptzutaten, trotzdem trägt es den Hinweis für Menschen mit Zöliakie. Möglich wird das durch ein Verfahren, bei dem das Gluten im fertigen Bier abgebaut wird, statt es von vornherein wegzulassen.
Für Betroffene ist das ein echter Unterschied.
Nun zu den Zahlen: helles Lagerbier, leicht herb, goldgelb, 4,9 Volumenprozent, 45 Kilokalorien je 100 Milliliter. Sechs Glasflaschen zu einem halben Liter kosten rund 17 Euro, macht 5,66 Euro je Liter. Vergleichsnote 2,4.
Teurer je Liter ist keine andere Sorte im Feld. Für den kleinen Kasten zahlen Sie fast das Vierfache dessen, was der günstigste Anbieter verlangt. Ob sich das rechnet, hängt davon ab, ob Sie auf glutenfrei angewiesen sind. Sind Sie es nicht, bekommen Sie geschmacklich Vergleichbares deutlich billiger.
Immerhin: Die halbe Literflasche ist die praktischere Größe für den Abend, und sechs Stück lassen sich problemlos im Kühlschrank unterbringen.


Vor jedem Kauf stellt sich diese Frage, und beantworten lässt sie sich nur über den eigenen Geschmack.
Herber Grundton, deutliche Hopfenbittere, trockenes Ende. Budweiser Budvar Original, Pilsner Urquell und Staropramen Pils fallen in diese Gruppe, wobei sie sehr unterschiedlich schmecken: hopfig-würzig, herb-süßlich und malzig-herb. Die Bierart allein sagt also noch nicht, was im Glas passiert.
Etwas runder, die Malzseite kommt stärker durch. Bernard und Radegast gehören hierher. Auch hier gehen die Beschreibungen auseinander, leicht herb beim einen, hopfig-würzig beim anderen.
Stellen Sie zwei Flaschen nebeneinander und probieren im Wechsel.
Untergärig sind beide Arten, deshalb gehören sie ins kalte Fach. Empfehlenswert sind sieben bis neun Grad, kälter lohnt sich nur bei größter Hitze. Die Aromen, für die Sie bezahlt haben, kommen dann nämlich nicht mehr durch.
Noch ein Hinweis zum Gebinde: Die kleine 0,33-Liter-Flasche hat bei beiden Arten denselben Vorteil. Das Bier steht kürzer im Glas und wird nicht lauwarm, bevor es leer ist. Bei einem halben Liter passiert genau das, wenn Sie langsam trinken.
Gerechnet wird bei Bier je Liter, nicht je Kasten. Sonst vergleichen Sie zwölf kleine Flaschen mit 24 großen und wundern sich über das Ergebnis.
Drei Preislagen liegen im Feld nebeneinander. Unter zwei Euro bleibt Staropramen Pils mit 1,41 Euro, Pfand enthalten. Darüber folgt Radegast mit 2,91 Euro. Die obere Gruppe bilden Budvar mit 5,05 und Bernard mit 5,66 Euro.
Eine andere Geschichte erzählt dagegen der Kastenpreis: 15 Euro beim Pilsner Urquell, 35 Euro bei Radegast.
Beides stimmt, und genau darin liegt die Falle. Der günstigste Kasten ist nicht das günstigste Bier, weil unterschiedlich viel drin ist.
Lohnt sich der Aufpreis nach oben? Mit 2,2 bekommt das Budvar die beste Note und kostet je Liter knapp das Vierfache des Staropramen. Ob Ihnen diese zwei Zehntel so viel wert sind, hängt davon ab, wie oft Sie trinken und wie genau Sie hinschmecken. Bei einem Kasten im Monat fällt der Unterschied kaum ins Gewicht.
Kaufen Sie dagegen wöchentlich nach, sparen Sie mit der günstigen Lage spürbar Geld. Umgekehrt gilt: Am Preis zu sparen bringt wenig, wenn das Bier dann im Keller stehen bleibt, weil es Ihnen nicht schmeckt.
Kaufen Sie von einer neuen Sorte zuerst das kleine Gebinde, auch wenn der Literpreis schlechter ist. Sechs Flaschen zum Probieren kosten weniger als 24, die Ihnen nicht schmecken. Erst wenn die Sorte überzeugt, greifen Sie zum großen Kasten.
Bier verzeiht vieles, aber keine Wärme. Stellen Sie eine Kiste neben die Heizung, verlieren Sie innerhalb weniger Wochen das, wofür Sie bezahlt haben. Der Hopfen baut ab, der Geschmack wird flach und pappig.
Kühl und dunkel ist die ganze Regel. Ein Keller mit etwa Zimmertemperatur im Winter reicht ohnehin für die meisten Haushalte. Licht ist der zweite Feind, allerdings weniger bei den braunen Flaschen, wie sie hier üblich sind. Grünes Glas lässt deutlich mehr durch.
Flaschen stehen, sie liegen nicht. Anders als beim Wein gibt es keinen Korken, der feucht bleiben muss.
Beim Einschenken machen viele denselben Fehler: Sie kippen das Glas bis zum Schluss schräg und bekommen ein Bier ohne Schaum. Gerade bei einem Pilsener gehört die Schaumkrone dazu. Sie hält die Kohlensäure im Bier und schützt vor Sauerstoff. Halten Sie das Glas zunächst schräg, richten Sie es auf der Hälfte auf und gießen den Rest mittig ein.
Der Schaum besteht aus Eiweiß und Kohlensäure. Er wirkt wie ein Deckel und bremst den Kontakt mit Luft. Ein Bier ohne Schaum schmeckt nach wenigen Minuten schaler.
Höher als viele denken liegt die Trinktemperatur beim hellen Lagerbier. Eiskalt betäubt die Zunge, und vom hopfig-würzigen Charakter des Budweiser Budvar Original bleibt dann wenig übrig. Zu warm wiederum wirkt süßlich. Holen Sie die Flasche direkt aus dem Gefrierfach, sparen Sie kaum Zeit und ruinieren den Geschmack.

Fünf Biere, fünf unterschiedliche Situationen. Die Note allein sagt wenig darüber, was bei Ihnen auf dem Tisch stehen sollte.
Für den gelegentlichen Feierabend reicht eine kleine Menge. Hier passt der Vergleichssieger mit seinen zwölf Flaschen zu 0,33 Liter. Kleine Flaschen haben einen praktischen Vorteil: Das Bier wird nicht warm, bevor es leer ist. Trinken Sie allein, greifen Sie selten zur halben Literflasche.
Planen Sie ein Grillfest oder haben regelmäßig Besuch, sieht die Rechnung anders aus. Radegast Ryze horka liefert 24 Flaschen zu 0,5 Liter und liegt bei 2,91 Euro pro Liter. Niedriger ist kein anderer Grundpreis unter den größeren Gebinden. Rund 35 Euro schrecken zwar ab, doch pro Glas zahlen Sie weniger als bei jedem anderen Modell.
Bei Zöliakie gibt es im Grunde keine Wahl.
Einzig das Bernard trägt hier den Hinweis für Menschen mit Zöliakie. Sechs Flaschen zu 0,5 Liter für rund 17 Euro, Note 2,4. Für alle anderen lohnt sich der Griff dorthin allerdings nicht besonders, denn 5,66 Euro je Liter sind der höchste Wert unter den Mehrfachpackungen.
Goldgelb sind alle fünf Biere. Das klingt nach wenig Unterschied, doch der Geschmack geht deutlich auseinander.
Zwei Modelle tragen diese Beschreibung: Budweiser Budvar Original und Radegast Ryze horka. Hopfen bringt Bitterkeit und ein pflanzliches, manchmal harziges Aroma mit. Mögen Sie Bier vor allem erfrischend, liegen Sie hier richtig. Wer Bitterkeit nicht verträgt, wird damit nicht glücklich, und auch ein zweiter Versuch ändert daran meist nichts.
Herb-süßlich nennt das Datenblatt den Pilsner Urquell, leicht herb den Bernard. Süßliche Anteile entstehen durch Restzucker aus dem Malz. Das macht ein Bier zugänglicher, gerade für Menschen, die sonst wenig trinken.
Malzig-herb steht beim Staropramen Pils in den Angaben. Malz liefert Körper und eine leicht brotige Note. Solche Biere wirken voller, manche empfinden sie als schwerer.
Die Farbe verrät beim tschechischen Bier fast nichts, die Geschmacksangabe fast alles.
41 bis 45 Kilokalorien je 100 Milliliter nennen die vorliegenden Datenblätter. Bei zwei Modellen fehlt dieser Wert. Zwischen 4,9 und 5,1 Volumenprozent liegt der Alkohol, also eng beieinander. Wer hier auf große Unterschiede hofft, sucht vergeblich.
Von rund 15 bis 35 Euro reicht die Spanne. Diese Zahlen taugen wenig für einen direkten Vergleich, denn dahinter stecken völlig unterschiedliche Mengen.
Rechnen Sie auf den Liter um. Erst dann wird sichtbar, wo Ihr Geld hingeht.
| Modell | Preis | Preis pro Liter |
|---|---|---|
| Staropramen Pils | rund 17 Euro | 1,41 Euro |
| Radegast Ryze horka | rund 35 Euro | 2,91 Euro |
| Budweiser Budvar Original | rund 20 Euro | 5,05 Euro |
| Bernard Bezlepkovy Lezak | rund 17 Euro | 5,66 Euro |
Günstiger als Staropramen Pils mit 1,41 Euro rechnet keine Sorte, Pfand enthalten. Die Note von 2,7 liegt allerdings am unteren Ende. Sie bezahlen wenig und bekommen ein solides, malzig-herbes Bier ohne Besonderheiten.
Beim Pilsner Urquell steht im Datenblatt ein Wert von 45,42 Euro für die Einzelflasche und daneben ein Grundpreis von 5,01 Euro für die 0,5-Liter-Variante. Einzelflaschen sind fast immer ein schlechtes Geschäft. Möchten Sie nur probieren, nehmen Sie das in Kauf, für den Vorrat funktioniert das nicht.
Teurer heißt hier nicht automatisch besser. Beim Preis je Liter liegt der Vergleichssieger im oberen Drittel, die günstigste Flasche schneidet in der Note schwächer ab. Beides hängt davon ab, was Sie suchen: den besseren Schluck oder die größere Menge.

Vier der fünf Modelle kommen in Glasflaschen. Zwei Datenblätter nennen zusätzlich eine Dosenvariante mit 24 Stück, eines weist 0,50 Euro Pfand je Flasche aus, bei anderen steckt das Pfand im Preis.
Mehrwegflaschen aus Glas wandern zurück in den Kreislauf, werden gereinigt und neu befüllt. Das funktioniert viele Male, bevor das Glas eingeschmolzen wird. Für die Umweltbilanz ist das der beste Weg, solange die Transportwege nicht ausufern. Bei tschechischem Bier sind sie naturgemäß länger als bei einer Brauerei um die Ecke.
Uneindeutig bleibt die Rückgabe bei Importflaschen.
Nicht jede importierte Flasche wird an jedem Automaten angenommen. Manche Händler nehmen nur zurück, was sie selbst führen. Prüfen Sie beim Kauf, ob ein Pfandzeichen aufgedruckt ist, sonst bleiben Sie auf dem Leergut sitzen.
Glas hat einen Vorteil, der über die Umwelt hinausgeht: Es gibt keinen Geschmack ab. Kunststoffflaschen sind bei Bier ohnehin selten, und zu Recht. Sie lassen über die Zeit Sauerstoff durch, und das Bier altert schneller.
Beim Haltbarkeitsdatum gilt: Es ist ein Mindesthaltbarkeitsdatum, kein Verfallsdatum. Einige Wochen darüber hinaus bleibt ein helles Lager meist trinkbar, verliert aber an Frische. Umgekehrt bringt es wenig, Bier bewusst zu lagern, um es reifen zu lassen. Das klappt bei starken, dunklen Sorten, nicht bei einem Pilsener mit fünf Prozent.
Im deutschen Getränkemarkt finden Sie meist zwei oder drei tschechische Marken, oft als Einzelflasche oder Sixpack. Die Auswahl ist überschaubar, dafür sehen Sie das Haltbarkeitsdatum vor dem Kauf und sparen sich die Versandkosten.
Online kommen Sie an Sorten, die im Regal schlicht nicht stehen. Ein glutenfreies Lager aus Tschechien gehört dazu. Sind Sie darauf angewiesen, haben Sie vor Ort oft gar keine Wahl.
Der Haken beim Versand ist das Gewicht. Ein Kasten mit 24 Flaschen zu 0,5 Liter wiegt inklusive Glas gut zwanzig Kilogramm. Das treibt die Versandkosten, und nicht jeder Anbieter rechnet sie transparent aus. Prüfen Sie den Endpreis inklusive Pfand und Lieferung, bevor Sie bestellen.
Kleine Bestellmengen lohnen sich selten.
Möchten Sie verschiedene Länder probieren, finden Sie auch bei hellen Bieren aus Spanien ähnliche Preisstrukturen. Die Rechnung auf den Liter funktioniert dort genauso.
Bewirten Sie regelmäßig mehrere Menschen, kaufen Sie nicht in Sixpacks. Radegast Ryze horka ist im Feld das einzige Angebot mit 24 Flaschen zu 0,5 Liter, also zwölf Litern Bier in einem Gebinde.
Deutlich fällt das Ergebnis beim Preis aus: 2,91 Euro pro Liter. Nur Staropramen liegt darunter, und der kommt als Sechserpack. Rund 35 Euro muss man einmal ausgeben, dafür hält der Vorrat eine ganze Feier.
Geschmacklich beschreibt das Datenblatt ein hopfig-würziges, helles Lager mit 5,1 Volumenprozent, goldgelb, 44 Kilokalorien je 100 Milliliter. Höher liegt kein anderer Alkoholwert im Vergleich, wenn auch nur knapp. Die Note von 2,4 setzt das Bier ins Mittelfeld, hinter den Vergleichssieger.
Für zwei Personen ist der Kasten zu groß.
Zwölf Liter stehen erst einmal irgendwo herum, und Bier wird durch Warten nicht besser. Trinken Sie selten, fahren Sie mit einer kleineren Packung günstiger, auch wenn der Preis je Liter höher liegt. Ein Kasten, der halb ausgetrunken ein Jahr im Flur steht, spart kaum etwas.
Noch ein Punkt: Das Datenblatt nennt keine Angabe zum Pfand. Rechnen Sie bei einem Gebinde dieser Größe mit einem zusätzlichen Betrag, der beim Kauf fällig wird und bei der Rückgabe zurückkommt.


Vorteile
Nachteile
Budweiser Budvar Original führt das Feld mit der Note 2,2 an. Zwölf Flaschen zu 0,33 Liter kosten rund 20 Euro, der Geschmack ist hopfig-würzig, der Alkohol liegt bei 5,0 Volumenprozent. Mit 5,05 Euro je Liter gehört er zur oberen Preislage. Schauen Sie vor allem auf die Menge, finden Sie günstigere Angebote.
Ja, Bernard Bezlepkovy Lezak trägt den Hinweis für Menschen mit Zöliakie. Es handelt sich um ein helles Lager mit 4,9 Volumenprozent und leicht herbem Geschmack, sechs Flaschen zu 0,5 Liter für rund 17 Euro. Die Note beträgt 2,4. Ohne Glutenunverträglichkeit lohnt sich der Preis von 5,66 Euro je Liter allerdings nicht.
Zwischen rund 15 und 35 Euro je Packung liegen die Preise im Vergleich. Entscheidend ist aber der Preis je Liter, und der reicht von 1,41 Euro beim Staropramen Pils bis 5,66 Euro beim glutenfreien Bernard. Große Gebinde senken den Preis je Glas deutlich. Einzelflaschen sind rechnerisch immer die teuerste Variante.
Pilsener ist eine Unterart des hellen Lagers mit stärkerer Hopfenbetonung. Beide gären untergärig, beide sind goldgelb. Drei Modelle im Vergleich tragen die Bezeichnung Pilsener, zwei die Bezeichnung helles Lagerbier. Geschmacklich sagt die Bierart weniger aus als die konkrete Beschreibung, denn hopfig-würzige Biere finden sich in beiden Gruppen.
Kühl, aber nicht eiskalt. Bei zu niedriger Temperatur nimmt die Zunge die Hopfenaromen kaum noch wahr, und vom hopfig-würzigen Charakter bleibt wenig. Zu warm wirkt ein helles Lager dagegen süßlich und flach. Die Flasche kurz ins Gefrierfach zu legen bringt wenig, weil der Temperaturschock dem Geschmack schadet.
Bis zum aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum bleibt der Geschmack stabil, danach lässt er langsam nach. Das Bier wird nicht schlecht, es verliert Frische und Hopfenaroma. Kühl und dunkel gelagert hält es länger durch. Bier bewusst reifen zu lassen funktioniert bei einem Pilsener mit fünf Volumenprozent nicht.
Radegast Ryze horka mit 24 Flaschen zu 0,5 Liter deckt zwölf Liter ab. Bei 2,91 Euro pro Liter und rund 35 Euro Anschaffungspreis ist das die günstigste Lösung für größere Mengen im Vergleich. Geschmacklich hopfig-würzig, 5,1 Volumenprozent, Note 2,4. Für zwei Personen ist das Gebinde zu groß.
41 bis 45 Kilokalorien je 100 Milliliter nennen die Angaben im Vergleich. Budweiser Budvar Original weist 41 aus, Bernard 45, Radegast 44. Bei zwei Modellen fehlt die Angabe im Datenblatt. Auf eine halbe Literflasche gerechnet ergibt das eine Größenordnung, die sich über einen Abend summiert.
Nein, das lässt sich an diesem Feld gut zeigen. Günstiger als Staropramen Pils mit 1,41 Euro je Liter ist keine Sorte, und dessen Note von 2,7 liegt nur wenige Zehntel hinter dem Vergleichssieger. Am teuersten rechnet der glutenfreie Bernard, der 2,4 erreicht. Preis und Note laufen hier nicht parallel.
Drei der Datenblätter nennen Wasser, Gerstenmalz und Hopfen als Hauptzutaten. Mehr braucht ein helles Lager nicht. Der Hopfen bestimmt die Bitterkeit, das Malz liefert Körper und Restsüße. Unterschiede im Geschmack entstehen über die Mengenverhältnisse und die Führung der Gärung, nicht über zusätzliche Bestandteile.
An der Spitze steht Budweiser Budvar Original mit der Note 2,2 und damit als einziges Bier besser als 2,4. Hopfig-würzig, goldgelb, 5,0 Volumenprozent, abgefüllt in Glas. Zwölf Flaschen zu 0,33 Liter für rund 20 Euro ergeben 5,05 Euro pro Liter. Diese kleine Flaschengröße ist der eigentliche Grund für den Vorsprung im Alltag: Das Bier bleibt bis zum letzten Schluck kühl.
Beim Preis-Leistungs-Verhältnis führt der Weg zum Staropramen Pils. Mit 1,41 Euro pro Liter inklusive Pfand ist er der mit Abstand günstigste im Feld, und die Note von 2,7 liegt keine halbe Stufe hinter dem Sieger. Malzig-herb, untergärig, halbe Literflaschen aus Glas. Haben Sie regelmäßig Bier im Haus und legen nicht jeden Schluck auf die Goldwaage, fahren Sie damit am besten.
Für größere Runden bleibt Radegast Ryze horka die sinnvollste Wahl, allein wegen der 24 Flaschen. Menschen mit Zöliakie haben im Feld nur den Bernard Bezlepkovy Lezak, dafür mit ordentlicher Note 2,4.
Ein ehrlicher Nachteil zum Schluss: Beim Preis je Liter liegt der Vergleichssieger im oberen Drittel, und die kleinen Flaschen bedeuten mehr Leergut für dieselbe Menge Bier. Müssen Sie den Kasten schleppen und die Flaschen zurücktragen, werden Sie das durchaus merken.
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